Bürgermeister lud Ortvorstehende zum Erfahrungsaustausch ein

Der Bürgermeister bedankte sich bei den Ortsvorstehenden für ihr Engagement (v. l.); Roland Schäfer, Klaus Kuhlmann (Rünthe), Rosemarie Degenhardt (Heil), Uwe Reichelt (Overberge), Dirk Haverkamp (Weddinghofen), Michael Jürgens (Oberaden) und FRanz Herdring (Bergkamen-Mitte).

Bürgermeister Roland Schäfer hat die Ortsvorstehenden der Stadt Bergkamen gestern Abend zu einem Erfahrungsaustausch in das Restaurant „Olympia“ in Bergkamen-Weddinghofen eingeladen.

Die Ortsvorstehenden nehmen die Belange ihres Stadtteils gegenüber dem Rat der Stadt Bergkamen wahr. Sie greifen Wünsche, Anregungen und Beschwerden aus dem Stadtteil auf und leiten diese – je nach Zuständigkeit – an die Verwaltung, den zuständigen Ausschuss oder den Rat der Stadt Bergkamen weiter.

Bürgermeister Roland Schäfer bedankte sich zu Beginn des neuen Jahres für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Gleichzeitig wird die
Zusammenkunft zum Austausch über aktuelle Themen rund um die Stadt Bergkamen genutzt.

„Unsere Ortsvorstehenden sind nach wie vor ein guter und unbürokratischer Ansprechpartner für unsere Bürgerinnen und Bürger. Diese ehrenamtliche Tätigkeit ist für die Stadt Bergkamen eine große Unterstützung.“ so Roland Schäfer.

Bei der diesjährigen Zusammenkunft waren ein Terminüberblick für das Jahr 2020 sowie die anstehenden Vereinsvertretertreffen, die durch die Ortsvorstehenden zu Beginn eines jeden Jahres organisiert werden, zentraler Gegenstand der Gesprächsrunde. Diesen wird Bürgermeister Roland Schäfer in seinem letzten Amtsjahr als Referent beiwohnen.

Wer die Ortsvorstehenden persönlich kennenlernen oder zu einem Anliegen ansprechen möchte, findet alle notwendigen Kontaktdaten auf der Seite der Stadt Bergkamen unter https://www.bergkamen.de/ortsvorsteher.html.




Saskia Slota aus der Klasse 6a der Freiherr-vom-Stein-Realschule Siegerin beim Lesewettbewerb der Bergkamener weiterführenden Schulen

Siegerehrung des Lesewettbewerbs am Montagnachmittag in der Stadtbibliothek.

Saskia Slota aus der Klasse 6a der Freiherr-vom-Stein-Realschule hat am Montagnachmittag den Vorlesewettbewerb der Bergkamener weiterführenden Schulen in der Stadtbibliothek gewonnen. Auf den zweiten Platz kam Summer Jolie Schmitz von der Realschule Oberaden und auf den dritten Pia Rottmann ebenfalls von der Freiherr-vom-Stein-Realschule. Den 4. Platz mit der gleichen Punktzahl teilten sich Liona Fischer (Gymnasium) und Sedat-Efe Altundag (RSO).

Die Jury, der Schriftsteller Raimon Weber, der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Bergkamener Ausschusses Rüdiger Weiß, die Schuldezernentin Christine Busch und die Mitarbeiterin der Bergkamener Stadtbibliothek Victoria Baues, war wieder vor einer schwierigen Aufgabe gestellt, denn alle Leseleistungen konnten sich wirklich hören lassen. Die drei Erstplatzierten trennten letztendlich nur wenige Punkte.

Als Lohn für ihre Leistungen gab es für die jungen Vorleser Urkunden und Büchergutscheine sowie für die drei Erstplatzieren jeweils ein Gutschein für ein Projekt der Bergkamener Jugendkunstschule.




Gitarristen Jens Stammer und Georgi Petrov sicherten sich 1. Plätze bei „Jugend musiziert“

Erfolgreiche Gitarristen (v. l.): Jens Stammer, Burkhard Wolters und Georgi Petrov. Foto: Claudia Stammer

Sehr erfolgreich waren die beiden Teilnehmer der Musikschule Bergkamen am vergangenen Wochenende beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, der in Hamm stattgefunden hat. Jens Stammer und Georgi Petrov sind Schüler von Burkhard Wolters. Beide haben sich in der Kategorie Gitarre (Pop-Gitarre) jeweils einen 1. Preis erspielt.

Für Georgi war es die erste Teilnahme beim Wettbewerb, er trat in der Altersgruppe III an und erreichte 21 Punkte. Er präsentierte im Wettbewerb u. a. anspruchsvolle Titel von Billie Joe Armstrong und Phil Collins. Jens Stammer ist schon mehrfach bei Jugend musiziert erfolgreich gewesen, die Teilnahme in der Kategorie Pop war aber für ihn neu. Er hatte Titel von Stevie Wonder, James Brown und Eric Clapton im Programm. Seine Präsentation war so überzeugend, dass er in der Altersgruppe V mit 24 Punkten ebenfalls einen 1. Preis erhielt und sich zudem für die Teilnahme beim Landeswettbewerb qualifizierte, der Ende März in Essen stattfindet.

Zuvor werden beide Nachwuchstalente noch in Bergkamen beim Konzert „Jugend musiziert – Jugend konzertiert“ zu hören sein. Hier werden ihnen im Rahmen einer gut einstündigen Matinée auch ihre Urkunden und Preise überreicht. Das Konzert findet am Sonntag, 16. Februar um 11 Uhr in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen statt. Die Sparkassen sind – vor allem auf Regionalebene – Hauptunterstützer des jährlichen Wettbewerbs. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, neben den beiden Preisträgern werden weitere Schülerinnen und Schüler der Förderklasse und zwei Nachwuchsensembles das musikalische Programm bestreiten.




Vollblut-Blues mit Guy King beim nächsten Sparkassen Grand Jam

Guy King ist Gast des nächsten Sparkassen Grand Jam. Foto: Watson

Vollblut-Blues verspricht das Gastspiel von Guy King beim nächsten Sparkassen Grand Jam am Mittwoch, 5. Februar, ab 20 Uhr im Thorheim an der Landwehrstraße in Overberge.

Der in Israel geborene Guy King (“Velvet Hurricane”) weiß, wo sich Blues, Jazz, Soul und R&B in bester Harmonie treffen. Er ist ein authentischer Blues-Musiker, der den Bezug zu zeitgenössischer Musik nicht vergisst. Willi Kent, der Mann vom Mississippi, holte Guy King schon als Solo-Gitarristen in seine Band, da war er gerade mal volljährig. Als Kent 2006 verstarb, startete King seine Solo-Karriere in den besten Häusern der USA. Unermüdlich bewältigt er heute das enorme Pensum von bis zu 300 Konzerten im Jahr. Nicht selten bestreitet er den Opening-Act für Stars wie B. B. King oder Buddy Guy. Auf dem Montreux Jazz Festival hat er gespielt, auf allen namhaften Blues-Festivals ebenso, unter anderem auf dem Chicago Blues Festival, Polanco Blues Festival (Mexico City) oder dem Mississippi Delta Festival in Caxias Do Sul, Brasilien.

Kartenvorbestellungen sind im Kulturreferat der Stadt Bergkamen unter
Tel. 02307 965-464 oder E-Mail a.mandok@bergkamen.de möglich.

Sparkassen GRAND JAM
Guy King
Mittwoch, 05.02.2020 / 20.00 Uhr
Thorheim, Landwehrstraße 160, 59192 Bergkamen

Vorverkauf bis Montag, den 03.02.2020
VVK 14 € / ermäßigt 11 €
AK: 16 € / ermäßigt 13 €




Bergkamenerin verspricht vor dem Amtsgericht: „I’ll make the deutsche Führerschein“

von Andreas Milk
Angeklagte vor Gericht dürfen, bevor das Urteil gesprochen wird, im „Letzten Wort“ nochmal alles sagen, was sie sagen wollen. Eine 35-jährige Bergkamenerin tat das heute auf Englisch – jedenfalls teilweise: „I promise you I’ll make the deutsche Führerschein.“ Dass sie den noch nicht besitzt, hatte sie auf die Anklagebank im Kamener Amtsgericht gebracht.

Die Frau stammt aus Jordanien, ist außerdem US-Staatsbürgerin. Im September und Dezember vergangenen Jahres saß sie in Bergkamen und in Werne hinterm Steuer ihres Mercedes. Sie hatte einen jordanischen Führerschein bei sich. Bloß war der in Deutschland nicht mehr gültig. Die Frau hatte sich vorher länger als sechs Monate in Deutschland aufgehalten – um weiter hier Auto fahren zu dürfen, hätte sie sich um eine deutsche Fahrerlaubnis kümmern müssen.

Ob ihr das tatsächlich klar war, ist die Frage. Bei einer Verkehrskontrolle mit dem jordanischen Dokument habe ihr ein Polizist lediglich ein Verwarngeld von 15 Euro abgenommen, berichtete sie. Wichtig war ihr auch festzuhalten, dass sie nicht zum Vergnügen gefahren sei, sondern ihrer Kinder wegen. Das „Tatwerkzeug“ – den Mercedes – hat sie inzwischen verkauft.

Der Richter verurteilte sie zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 10 Euro wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. „Sie wussten, dass Sie keinen Führerschein hatten“, war er überzeugt: Es gab bereits 2018 ein ähnliches Verfahren gegen die Bergkamenerin. Eine Sperre für den Erwerb einer deutschen Fahrerlaubnis bekam die Frau vor Gericht beim heutigen Termin zwar nicht. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Hürden gäbe: Das Straßenverkehrsamt des Kreises wird sich näher mit ihr beschäftigen, sobald sie einen Führerschein beantragt.




Saskia Slota aus der Klasse 6a der Realschule Oberaden Siegerin beim Lesewettbewerb der Bergkamener weiterführenden Schulen

Siegerehrung des Lesewettbewerbs am Montagnachmittag in der Stadtbibliothek.

Saskia Slota aus der Klasse 6a der Realschule Oberaden hat am Montagnachmittag den Vorlesewettbewerb der Bergkamener weiterführenden Schulen in der Stadtbibliothek gewonnen. Auf den zweiten Platz kam Summer Jolie Schmitz und auf den dritten Pia Rottmann (beide Freiherr-vom-Stein-Realschule. Den 4. Platz mit der gleichen Punktzahl teilten sich Liona Fischer (Gymnasium) und Sedat-Efe Altundag (RSO).

Die Jury, der Schriftsteller Raimon Weber, der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Bergkamener Ausschusses Rüdiger Weiß, die Schuldezernentin Christine Busch und die Mitarbeiterin der Bergkamener Stadtbibliothek Victoria Baues, war wieder vor einer schwierigen Aufgabe gestellt, denn alle Leseleistungen konnten sich wirklich hören lassen. Die drei Erstplatzierten trennten letztendlich nur wenige Punkte.

Als Lohn für ihre Leistungen gab es für die jungen Vorleser Urkunden und Büchergutscheine sowie für die drei Erstplatzieren jeweils ein Gutschein für ein Projekt der Bergkamener Jugendkunstschule.




Kranzniederlegung am ehemaligen KZ Schönhausen: Die große Mehrheit darf nicht wieder gegenüber Hass, Hetze und Gewalt schweigen

Bürgermeister Roland Schäfer legte mit den Vetretern alle Ratsfraktion an der Gedenkstätte Schönhausen am 75 Jahrestag der Befreiung von Auschwitz einen Kranz nieder.

Der 27. Januar ist seit 1996 der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Tag vor genau 75 Jahren im Jahr 1945 befreite die Rote Armee das KZ Auschwitz, das als Synonym für die Ermordung von sechs Millionen Juden durch das NS-Regime gilt. Aus diesem Anlass legte Bürgermeister Roland Schäfer am Montagnachmittag mit Vertretern des Stadtrats einen Kranz an der Gedenkstätte Schönhausen nieder.

Dort im ehemaligen Wohlfahrtsgebäude der Bergarbeitersiedlung, das heute von der Ev. Freikirchlichen Gemeinde Bergkamen als Gemeindehaus benutzt wird (Oberlinhaus), hatten die Nazis von April bis Oktober 1933 ein Konzentrationslager für den Kreis Unna und Hamm eingerichtet. Rund 900 Frauen und Männer, die dem NS-Regime kritisch gegenüber standen und auch großenteils dem Widerstand angehörten, wurden dort zeitweise inhaftiert und gequält. Für viele war Schönhausen die erste Station eines langen Leidenswegs, der sie in größere KZ wie in Brauweiler bei Köln oder im Emsland führte.

Hass und Hetze und auch Gewaltanwendungen hätten damals zum Aufstieg der Nazi beigeragen, erklärte Bürgermeister Schäfer. Auch heute gebe es wieder Hass und Hetz und Gewalt. Nur dürfe es nicht wieder dazu kommen, dass die große Mehrheit wie damals dazu schweigt. Dies sei die Lehre, die die Gesellschaft heute aus diesem Teil der Geschichte ziehen müsse.

Mehr über das „Konzentrationslager Schönhausen“ finden Sie in dem Artikel „Vor 80 Jahren begann der Nazi-Terror im KZ Schönhausen“, der im „Bergkamen-Infoblog“ erschienen ist.




Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen ehrt „Kleine Forscher“

Bereits zum siebten Mal seit der Einführung der AG ehrt die Willy-Brandt-Gesamtschule die Teilnehmer an der Arbeitsgemeinschaft „Kleine Forscher“. Rund 40 Grundschulkinder der vierten Klasse der sechs kooperierenden Bergkamener Grundschulen experimentierten, forschten und lernten in diesem Schuljahr wöchentlich in verschiedenen naturwissenschaftlichen Themengebieten.

So wurden in der an der Willy-Brandt-Gesamtschule stattfindenden Arbeitsgemeinschaft Fragestellungen aus den Bereichen der Chemie, Biologie, Physik, Technik und Geographie behandelt. Dabei steht jeder Projekttag unter einem übergeordneten Thema (z.B. „Kunststoffe“, „Feuer und Flamme“, „Im Kriminallabor“, „Winterliches“, „Nachhaltigkeit – Wir denken auch an morgen“, „Elektrizität“ oder „Stärke – eine starke Verbindung?!“). Betreut werden die „Kleinen Forscher“ von zehn zuvor ausgebildeten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 sowie den zwei Naturwissenschaftslehrern Sebastian Engbert und André Schuhmann. Letzterer führte die AG im Schuljahr 2013/2014 ein. Auch im nächsten Jahr bietet die als MINT-Schule zertifizierte Willy-Brandt-Gesamtschule die AG für die neuen Viertklässler an. Zudem können interessierte Fünftklässler auch im kommenden Jahr die bereits sehr nachgefragte Forscherklasse besuchen. Dies ist eine eigens eingerichtete Profilklasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Informationen hierzu können über die Schule angefordert werden.

Hintergrund/Zusatzinfos

Die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen richtete im Schuljahr 2013/2014 in Kooperation mit den lokalen Grundschulen die schulformübergreifende Arbeitsgemeinschaft „Kleine Forscher“ ein. In dieser experimentieren, forschen und lernen rund 35 Grundschulkinder der vierten Klasse wöchentlich in verschiedenen naturwissenschaftlichen, interdisziplinär angelegten Themengebieten. So werden in der an der Willy-Brandt-Gesamtschule stattfindenden Arbeitsgemeinschaft Fragestellungen aus den Bereichen der Chemie, Biologie, Physik, Technik und Geographie behandelt. Dabei steht jeder Projekttag unter einem übergeordneten Thema (z.B. „Kunststoffe“, „Feuer und Flamme“, „Im Kriminallabor“, „Winterliches“, „Nachhaltigkeit – Wir denken auch an morgen“, „Elektrizität“ oder „Stärke – eine starke Verbindung?!“).
Das Ziel dieses Angebotes liegt darin, den jungen SchülerInnen ergänzend zum regulären Schulunterricht den Erwerb naturwissenschaftlicher Kompetenzen (scientific literacy) zu ermöglichen und das Interesse der Kinder zur Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und Fragestellungen zu fördern. Es geht nicht darum, Inhalte des naturwissenschaftlichen Unterrichts der weiterführenden Schulen vorwegzunehmen. Der Spaß am Experimentieren und am naturwissenschaftlichen Arbeiten steht im Vordergrund. Betreut wird die Arbeitsgemeinschaft von zwei Lehrkräften der Willy-Brandt-Gesamtschule sowie von zehn zuvor ausgebildeten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10.




Beste Nachwuchsbiologen zu Besuch bei Bayer in Bergkamen

In den Bayer-Laboren arbeiteten die Nachwuchsbiologen mit modernsten Geräten – beispielsweise mit Eppendorf-Pipetten zum präzisen Dosieren von Flüssigkeiten.

Wer sich ehrgeizige Ziele setzt, erreicht diese nicht allein mit fundiertem Wissen. Oft sind dazu auch praktische Fertigkeiten erforderlich. Das gilt im Beruf – aber auch in der Schule. Optimale Voraussetzungen zum Experimentieren fanden zehn Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche bei Bayer in Bergkamen vor. Das Unternehmen hatte den Nachwuchsbiologen seine Ausbildungslabore für praktische Übungen zur Verfügung gestellt. Denn viele von ihnen bereiten sich derzeit auf die nächste Runde der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) vor – die anderen wurden mit der besonderen Bio-Woche für ihr bisheriges gutes Abschneiden belohnt.

„Wir freuen uns, mit der IBO den führenden Schulwettbewerb im Fach Biologie fördern zu können“, macht Dr. Timo Fleßner, Bayer-Standortleiter in Bergkamen, deutlich. Für den Konzern, der Innovationen als Grundlage seines Geschäfts betrachtet, sei es selbstverständlich, dieses Engagement in den kommenden Jahren fortzusetzen. „Forschung erfordert ein hohes Maß an Know-how. Jugendliche für Disziplinen wie Botanik, Genetik und Medizin zu begeistern und sie mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen vertraut zu machen, ist daher eine Aufgabe, an der wir uns gerne beteiligen.“

Gerade im Fach Biologie hat praktisches Arbeiten einen hohen Stellenwert, weshalb der Aufenthalt bei Bayer gut ankam. „Hier haben wir die Chance, Versuche durchzuführen, die an Schulen kaum möglich sind“, erklärt der IBO-Landesbeauftragte Dr. Manfred Schwöppe. Bei der Arbeit im Labor vertiefen die Schülerinnen und Schüler aber nicht nur die Kenntnisse in ihrem Lieblingsfach. Sie genießen es auch, mit naturwissenschaftlich gleichermaßen Interessierten zu experimentieren und knüpfen private Kontakte untereinander. „Manche IBO-Teilnehmer profitieren davon auch noch Jahre nach dem Ende ihrer Schulzeit“, betont Schwöppe.

Insgesamt hatten sich Ende vergangenen Jahres knapp 82 der im Juni gestarteten 212 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen für die zweite IBO-Runde qualifiziert – so viele wie in keinem anderen Bundesland. Die sieben Besten unter ihnen nehmen Ende Februar an der nächsten Ausscheidungsrunde teil, in der zunächst 48 und dann zwölf Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland gegeneinander antreten. Vier von ihnen bleiben am Ende übrig – und reisen dann als deutsches Team zum Finale der Internationalen Bio-Olympiade nach Nagasaki in Japan. „Im vergangenen Jahr waren zwei NRW-Schüler im Finale“, hofft Schwöppe, den Erfolg wiederholen zu können.

Die jährlich stattfindende Internationale Biologieolympiade dient der Förderung begabter Schülerinnen und Schüler im Fach Biologie. Sie will kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Probleme fördern und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder entwickeln. Träger des Wettbewerbes ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung.




TuRa Wasserfreunde bringen drei Goldmedaillen aus Gladbeck mit

Am vergangenem Wochenende nahmen sechs Schwimmerinnen und sechs Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen am 15. Pflichtzeiten Wettbewerb in Gladbeck teil. Unter der besonderen Kulisse, einer Traglufthalle, erschwammen sich die TuRaner unter starker
Konkurrenz 3 Goldmedaillen, 2 Silbermedaillen, 3 Bronzemedaillen und 30 persönliche Bestzeiten.

Erfolgreichster Schwimmer war Mika Tom Krause (2011). Er gewann Gold über 50m Brust und Silber über 50m Rücken.

Lina Flüß (2011) siegte über 50m Rücken und holte Bronze über 50m Freistil.

Eine Silbermedaille über 200m Freistil sicherte sich Ann- Kathrin Teeke (2000).

Lina Antonia Grüner (2009) holte Bronze über 50m Kraul Beine und Marco Steube (2006) über 50m Schmetterling.

Elias Kaminski, Noah Mo Krause, Alexander Lehman, Daniel Lehmann, Emma Schmucker und Thalia Simon überzeugten mit vielen persönlichen Bestzeiten.

Die Trainer Christian Flüß und Lucas Polley waren mit den Leistungen ihrer Mannschaft sehr zufrieden.




40 Aktive der Einheit Oberaden der Freiwilligen Feuerwehr fuhren im vergangenen Jahr 137 Einsätze

Beförderungen und Ehrungen sind fester Bestandteil der Jahresdienstbesprechung der Einheit Oberaden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen.

Pünktlich zum Beginn der Jahresdienstbesprechung der Einheit Oberaden musste ein Teil der Aktiven am Samstag zu einem Einsatz ausrücken: „Das scheint der obligatorische Einsatz zu sein“, nahm es der neue Einheitsführer Jens Möllmann mit Humor, passiert genau das doch schon seit einigen Jahren.

Neu war hingegen, dass die Kameraden, als sie von der Unterstützung bei einem medizinischen Notfall in Kamen zurückkehrten, noch einmal los mussten, um eine Katze aus einem Baum zu holen. Die saß dort seit drei Tagen und hatte sich auch mit Futter nicht herunterlocken lassen. Im unwegsamen Gelände klettern die Einsatzkräfte jedoch rund acht Meter auf einer klassischen Leiter hinauf und holten die Katze herunter.

Die Beförderungen bei der Jahresdienstbesprechung mussten da warten: Doch die anwesenden Gäste aus Politik und Verwaltung sowie die fördernden Mitglieder bekamen so einen realistischen Einblick in die Abläufe bei der Freiwilligen Feuerwehr und wie es ist, wenn die Mitglieder zu jeder Tages- und Nachtzeit alles andere stehen und liegen lassen und zum Einsatz eilen.

Dennoch ist das besondere Ehrenamt zumindest in Oberaden noch heiß begehrt: Jonas Hölken, Maik Kunze, René Schmidt und Christian Thomé wurden zu Feuerwehrmännern ernannt, die Unterbrandmeisterin Helena Jurgeleit zog von Selm nach Oberaden und verstärkt die Einheit nun mit ihrem Fachwissen.

„Es ist eine freudige Nachricht: Oberaden hat so viel Zulauf an neuen Mitgliedern, dass nun alle Spinde belegt sind,“, sagte Feuerwehrchef Dirk Kemke – und für weitere sei kein Platz. „Wenn der nächste Interessent kommt, haben wir ein Problem. Aber das ist ein Luxusproblem“, sagte Kemke.

Zum aktuellen Stand der Pläne für das neue Oberadener Gerätehaus fiel in der Sitzung indes kein Wort. 137 Mal mussten die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr ausrücken, 101 Mal davon war ihre Hilfe im eigenen Ortsteil gefragt. Sie halfen aber nicht nur in den anderen Bergkamener Ortsteilen, sondern rückten auch zu einem Dachstuhl-Großbrand in Lünen aus und halfen bei der Bergung von zwei Flugzeuginsassen, die mit ihrem Ultraleichtflugzeug in Holzwickede in einer Baumkrone hängen geblieben waren. „Es gibt Einsätze, die vergisst man nicht“, sagte Einheitsführer Jens Möllmann – „und auf so einen Einsatz bereitet einen auch keine Feuerwehrschule vor.“

Insgesamt leistete die Einheit im vergangenen Jahr 6424 Stunden Dienst, 2566 Stunden engagierte man sich für den Zusammenhalt im Dorf und unterstützte Vereine und Schulen bei Veranstaltungen. „2642 Leute waren 6424 Stunden im Dienst. Das wären vier Vollzeitstellen“, rechnete Jens Möllmann den Gästen vor. „Jeder von uns 40 Aktiven arbeitet hier mindestens vier Stunden pro Woche zusätzlich zu seinem normalen Berufsleben.“ Eine Aussage, die spontanen Beifall der Anwesenden erntete.

Was die Kameraden darüber hinaus auf sich nahmen zeigte die umfangreiche Liste der Seminare und Fortbildungen, die die Aktiven besucht hatten. Daraus resultierten die folgenden Beförderungen: Melina Stief trägt nun die Abzeichen der Oberfeuerfrau, Mareike Stückmann wurde nach dem Truppführerlehrgang zur Unterbrandmeisterin befördert.

Einheitsführer Jens Möllmann absolvierte den Zugführerlehrgang und konnte nun als Brandinspektor die roten Abzeichen gegen silberne eintauschen.
Der stellvertretende Wehrführer Dirk Meyer-Jürgens besuchte wegen der Anforderungen an dieses Amt den Verbandführerlehrgang und trägt nach erfolgreicher Prüfung nun den Titel Brandoberinspektor.

Dustin Larmann und Kevin Schimanski wurden zu Sicherheitsbeauftragten der Einheit ernannt.

Bei Gelegenheit nachgeholt werden die Beförderungen von Mario Schäfer zum Oberfeuerwehrmann, Tim Hawlitzek zum Brandmeister, Martin Kock zum Oberbrandmeister und Sven Stein zum Brandinspektor.

Neben den 40 Aktiven zählte die Einheit fünf ehemalige und 224 fördernde Mitglieder zum Stichtag 31. Dezember. Die Verbandsnadel in Silber für 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr erhielt Ralf Klute. Nachgeholt wird die Ehrung von Wolfgang Scholz für zehnjährige Treue mit der Überreichung der bronzenen Verbandsnadel.