Detektiv erwischt im Kaufland zwei Tabak-Diebe innerhalb von 55 Minuten: 22-Jährige sitzt jetzt in Untersuchungshaft

Die Polizei hat am Montag im Kaufland an der Töddinghauser Straße in Bergkamen innerhalb von 55 Minuten zwei Ladendiebe festgenommen.

Gegen 16 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv, wie sich ein 34-Jähriger vier Tabakbeutel in die Hosentasche steckte und den Kassenbereich passierte, ohne zu bezahlen. Weil der 34-Jährige keine Personalpapiere mit sich führte und keinen festen Wohnsitz hat, wurde er vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam Unna zugeführt, aus dem er nach Identitätsklärung und Einleitung eines Strafverfahrens wieder entlassen wurde.

Rund 55 Minuten später, gegen 16.55 Uhr, rückte die Polizei erneut zu dem Supermarkt an der Töddinghauser Straße aus, nachdem der Ladendetektiv eine 22-Jährige dabei erwischte, wie sie 19 Packungen Tabak in ihre Handtasche gesteckt und den Kassenbereich verlassen hatte, ohne zu bezahlen. Die junge Frau hat keinen festen Wohnsitz und ist wegen ähnlicher Delikte mehrfach vorbestraft. Sie wurde daher von der Polizei vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam Unna gebracht. Nun kommt ein weiteres Ermittlungsverfahren auf sie zu. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde sie am Dienstag einem Haftrichter am Amtsgericht Kamen vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die 22-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.




Schröpfkopfmassage: Praxisseminar in der Ökologiestation

Die Schröpfkopfmassage ist eine Methode zur tiefen Bindegewebsmassage. Die Muskulatur wird stark durchblutet, Verspannungen im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich werden gelöst. Schadstoffe werden über die Haut ausgeleitet, die Selbstheilungskräfte und der Stoffwechsel des Organismus werden angeregt.

Sabine Geisler, Krankenschwester in der integrativen Medizin und Naturheilkunde, stellt am Dienstag, 4. Februar, in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil die Schröpfkopfmassage vor. Nach einer Einführung wird die Partnermethode aneinander geübt, es sollten also immer zwei vertraute Personen gemeinsam teilnehmen. Ein kleines Kissen und zwei Handtücher sind mitzubringen.

Die Anmeldung für die etwa zweistündige Veranstaltung, die um 19.30 Uhr beginnt und 15,00 € je Teilnehmer kostet, ist bis zum 28. Januar unter 0 23 89 – 98 09 11 oder 0 23 89 – 98 09 0 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich. Informationen zur Dozentin findet man unter www.naturkunde-geisler.de. Die Teilnehmerzahl ist auf sieben Paare begrenzt.




Mit Schreckschusswaffe auf den Rathausvorplatz

von Andreas Milk
Es war ein gehöriger Schreck für eine Mutter, die am frühen Abend des 11. September mit ihren Kindern über den Bergkamener Rathausvorplatz in Richtung Kaufland ging: „Lauf, der hat eine Pistole“, rief plötzlich ihre 16-jährige Tochter. Und tatsächlich stand da ein Mann mit einer Waffe in der Hand. Etwas später tauchte er an der Ebertstraße vor einem Kiosk auf und schob sich die Pistole in den Mund. Heute nun saß er, sichtlich zerknirscht, vor dem Kamener Amtsrichter: wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe. Erkan E. (Name geändert) sagte, er habe sie irgendwann gekauft, um zu Silvester damit rumzuballern. Dass ihm der Auftritt am 11. September mehr als nur ein bisschen peinlich war, ließ sich nicht übersehen. Auf seinem Stuhl machte der schmächtige Mann sich klein. Schon vor Beginn der Verhandlung hatte er sich auf dem Gerichtsflur bei der Mutter vom Rathausplatz entschuldigt. Sie nahm seine Entschuldigung an. Es sei so einiges zusammengekommen an dem Abend, erzählte E.: Ehestress, ein kurz vorher erlittener Unfall – er war bei Hausarbeiten aus dem Fenster gestürzt -, Alkohol. Ein Test ergab seinerzeit rund zwei Promille. Er habe niemandem drohen wollen – eher sei es ihm wohl um Aufmerksamkeit gegangen.

E. hat Vorstrafen, unter anderem wegen Drogendelikten und Trunkenheit im Verkehr. Seine Bewährungshelferin schilderte ihn als antriebslosen, deprimierten Menschen mit wenig Selbstwertgefühl. Die Ursachen für seine Probleme gehe er einfach nicht an.
Das Urteil: eine Geldstrafe von 70 Tagessätzen à 10 Euro. E. lebt von Hartz IV. Als Alternative zur Zahlung der Strafe komme auch das Ableisten gemeinnütziger Arbeit in Betracht, erklärte ihm der Richter. Was E. am 11. September getan habe, sei weniger für Andere und mehr für sich selbst zum Schaden gewesen. „Sie müssen zum Arzt gehen und sich helfen lassen.“




Großer Auftritt des JeKits-Orchesters der Freiherr-von-Ketteler-Schule auf Zeche Zollverein

Das JeKits-Orchester der Freiherr-von-Ketteler-Schule hatte am Sonntag einen großen Auftritt auf Zeche Zollverein. Foto: Jörg Prochnow

Im Aufwind von RUHR.2010 entstand Ende der Nullerjahre auch das Programm „Jedem Kind ein Instrument“, das später zu „JeKits“ weiterentwickelt und prägender Teil des kulturellen Bildungsprogramms des Landes NRW wurde. Die Musikschule Bergkamen war mit den Bergkamener Grundschulen von Anfang an dabei.

So fuhr auf Einladung der Stiftung Zollverein das JeKits-Orchester der Freiherr-von-Ketteler-Schule am Sonntag, 19. Januar, nach Essen, um in einem Konzert am späten Vormittag die Jubiläumsfeierlichkeiten mitzugestalten.

Unter der Leitung der Musikschullehrkräfte Bettina Pronobis und Johannes Bitter präsentierten die Ketteler-Kinder nach einer kleinen Fanfare ihre Stücke „Winter-Rap“ und „Ich lieb‘ den Frühling“. Besonders beeindrucken konnten sie mit dem „Flohwalzer“, der als reines Klavierstück bekannt und eigentlich auch gar kein Walzer ist. So wie die zehn Finger eines Pianisten abwechselnd über die Klaviatur „hüpfen“ wechselten sich auch die Orchesterkinder ab: jedes Kind war nur für bestimmte Töne verantwortlich und musste genau aufpassen, auf die anderen hören und nur im richtigen Moment spielen – selbst für Profimusiker ist so etwas heraus-fordernd!

Für die jungen Musiker war es ein tolles Erlebnis, wie auch Gitarrist Phil bestätigte, der nach dem Auftritt von Moderatorin Hella Sinnhuber interviewt wurde. Die gemeinsame Busfahrt, der Backstage-Bereich inkl. Verpflegungsangebot, der Applaus des rund 400-köpfigen begeisterten Publikums und nicht zuletzt die professionelle farbige Bühnenbeleuchtung – „sogar mit Disco-Kugel!“ – werden ihnen sicher prägend in Erinnerung bleiben.




Blasorchester Heimatklänge Bergkamen wählt seinen Vorstand komplett neu

Ehrungen und Vorstandwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Blasorchesters Heimatklänge Bergkamen.

Am vergangenen Samstag fand die Jahreshauptversammlung des Blasorchesters Heimatklänge Bergkamen statt. Bereits im Oktober 2019 war der am 19.01.2019 neu gewählte 1. Vorsitzende, Dirk Kullick, aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Daraufhin übernahm Christina Schlowinski kommissarisch die Amtsgeschäfte. Um den Weg für eine komplette Neuwahl freizumachen, trat der gesamte bisherige Vorstand nach seiner Entlastung durch die Versammlung zurück.

Zur neuen 1. Vorsitzenden wurde mit großer Mehrheit Christina Schlowinski gewählt, das Amt der 2. Vorsitzenden übernimmt nach ihrer Wiederwahl Evelyn Strothmann. Für die finanziellen Belange ist weiterhin Ralf Wenmakers als neuer und alter Rechnungsführer zuständig; 2. Rechnungsführerin wurde wieder Bianca Heimbach. Die alte und neue 1. Schriftführerin Karin Ziepel wird künftig von Kristoph Reimann als 2. Schriftführer unterstützt. Dieser wurde durch die Versammlung auf Wunsch der zahlreichen Nachwuchskräfte des Orchesters auch zum Jugendleiter gewählt. Das Amt des Instrumenten und Sachwertewartes übernimmt erneut Matthias Laube. Er wird künftig von seinem Sohn Marcel Laube in dessen Funktion als Notenwart unterstützt.

Aber nicht nur Wahlen standen auf der Tagesordnung, die neue 1. Vorsitzende Christina Schlowinski, durfte mit Unterstützung des Ehrenvorsitzenden, Reinhard Marz, auch etliche Ehrungen vornehmen: So wurden Claudia und Ralf Heimbach sowie Marcel Laube für 10-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Marcel Laube wurde darüber hinaus Für 10-jährige aktive Tätigkeit in der Volksmusik mit einer Ehrenurkunde des Volksmusikerbundes und der Ehrennadel in Bronze geehrt.

Auf 20-jährige Vereinsmitgliedschaft können Uwe Ebmeyer und Kurt Wolff zurückblicken; Dirk Kullick und Martin Jagielki wurden für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Beiden wurde darüber hinaus eine Ehrenurkunde des Volksmusikerbundes sowie die Ehrennadel in Gold verliehen.

Darüber hinaus wurde mit großer Mehrheit eine Änderung der Vereinssatzung beschlossen. Nach der Versammlung konnte der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.




Einsatzzahl der Freiwilligen Feuerwehr wieder auf sehr hohem Niveau: Neue Unterstützungsabteilung soll die Aktiven entlasten

Während der Jahresdienstbesprechung der Führungskräfte der Bergkamener Feuerwehr erhielt die Leiterin der Jugendfeuerwehr Jennifer Ganz (mit Blumen) ihre Ernennungsurkunde und die Funktionsschulterklappen für ihre Uniform.

Die Einsatzzahlen der Bergkamener Freiwilligen Feuerwehr bewegten sich auch in 2019 auf sehr hohem Niveau. Wie im Vorjahr wurden die sechs Einheiten 481 Mal zur Hilfe gerufen. Zur Entlastung der zurzeit 411 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner ist jetzt der Aufbau einer sogenannten Unterstützungsabteilung geplant.

Da war eine von vielen Themen bei der Jahresdienstbesprechung der Führungskräfte der Bergkamener Feuerwehr am Samstag im Veranstaltungsraum des Bayer-Werks. Es gebe bei Feuerwehr eine Reihe von Aufgaben, für deren Erledigung nicht eine Feuerwehrausbildung notwendig sei, erklärte Stadtbrandmeister Dirk Kemke. Als Beispiele nannte er die jugendpflegerische Betreuung der Jugendfeuerwehr und die Versorgung der Aktiven während eines längeren Einsatzes mit Essen und Getränken. Denkbar sei auch die Übernahme von administrativen Tätigkeiten innerhalb der Einheiten.

Diese Unterstützerinnen und Unterstützer erhielten eine Uniform und könnten auch über die Handy-Alarmierung zu Einsätzen gerufen werden. Nur aktiv bei der Brandbekämpfung oder bei der Beseitigung von Unfallfolgen dürften sie sich, weil sie keine entsprechende Ausbildung hätten, nicht beteiligen, betonte Kemke. Der geplante Aufbau einer solchen Unterstützungseinheit ist auch in den Augen der für das Feuerwesen zuständigen Beigeordneten Christine Busch eine sinnvolle Angelegenheit.

Apropos Jugendfeuerwehr: Sie hat vor rund einem Jahr mit Jennifer Ganz eine neue Leiterin erhalten. Da seitdem keine Gelegenheit gab, sie in einem Angemessenen Rahmen die Ernennungsurkunde zu übergeben und sie mit den entsprechenden Funktionsschulterklappen für ihre Uniform auszustatten, wurde dies am Samstag nachgeholt.

Die Jugendfeuerwehr setzt den Reigen der Jahresdienstbesprechungen am Dienstag, 21. Januar, um 17.30 Uhr im Gerätehaus an der Bambergstraße in Bergkamen-Mitte fort.




Einsatzzahl der Freiwilligen Feuerwehr wieder auf sehr hohem Niveau: Neue Unterstützungsabteilung soll die Aktiven entlasten

Während der Jahresdienstbesprechung der Führungskräfte der Bergkamener Feuerwehr erhielt die Leiterin der Jugendfeuerwehr Jennifer Ganz (mit Blumen) ihre Ernennungsurkunde und die Funktionsschulterklappen für ihre Uniform.

Die Einsatzzahlen der Bergkamener Freiwilligen Feuerwehr bewegten sich auch in 2019 auf sehr hohem Niveau. Wie im Vorjahr wurden die sechs Einheiten 481 Mal zur Hilfe gerufen. Zur Entlastung der zurzeit 411 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner ist jetzt der Aufbau einer sogenannten Unterstützungsabteilung geplant.

Da war eine von vielen Themen bei der Jahresdienstbesprechung der Führungskräfte der Bergkamener Feuerwehr am Samstag im Veranstaltungsraum des Bayer-Werks. Es gebe bei Feuerwehr eine Reihe von Aufgaben, für deren Erledigung nicht eine Feuerwehrausbildung notwendig sei, erklärte Stadtbrandmeister Dirk Kemke. Als Beispiele nannte er die jugendpflegerische Betreuung der Jugendfeuerwehr und die Versorgung der Aktiven während eines längeren Einsatzes mit Essen und Getränken. Denkbar sei auch die Übernahme von administrativen Tätigkeiten innerhalb der Einheiten.

Diese Unterstützerinnen und Unterstützer erhielten eine Uniform und könnten auch über die Handy-Alarmierung zu Einsätzen gerufen werden. Nur aktiv bei der Brandbekämpfung oder bei der Beseitigung von Unfallfolgen dürften sie sich, weil sie keine entsprechende Ausbildung hätten, nicht beteiligen, betonte Kemke. Der geplante Aufbau einer solchen Unterstützungseinheit ist auch in den Augen der für das Feuerwesen zuständigen Beigeordneten Christine Busch eine sinnvolle Angelegenheit.

Apropos Jugendfeuerwehr: Sie hat vor rund einem Jahr mit Jennifer Ganz eine neue Leiterin erhalten. Da seitdem keine Gelegenheit gab, sie in einem Angemessenen Rahmen die Ernennungsurkunde zu übergeben und sie mit den entsprechenden Funktionsschulterklappen für ihre Uniform auszustatten, wurde dies am Samstag nachgeholt.

Die Jugendfeuerwehr setzt den Reigen der Jahresdienstbesprechungen am Dienstag, 21. Januar, um 17.30 Uhr im Gerätehaus an der Bambergstraße in Bergkamen-Mitte fort.




IHK zu Dortmund fördert verstärkt talentierte Fachkräfte mit einem Weiterbildungsstipendium

Talentierte Absolventen einer betrieblichen Ausbildung können ab sofort mit einem Weiterbildungsstipendium noch stärker gefördert werden. Die maximale Förderhöhe steigt von 7.200 Euro auf 8.100 Euro, berichtet die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund.

Im vergangenen Jahr hatte die IHK rund 50 Stipendien vergeben. „Mit der Erhöhung des Stipendiums unterstreicht Bundesbildungsministerin Anja Karliczek noch einmal die große Bedeutung der beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Fachkräftesicherung“, sagt IHK-Geschäftsführer Michael Ifland. Gefördert werden können unter anderem die Weiterbildung zum Industriemeister, Fachwirt, Betriebswirt wie auch IT-Seminare, Fremdsprachenlehrgänge oder Ausbilderlehrgänge bis hin zum berufsbegleitenden Bachelor-Studium.

Ein Weiterbildungsstipendium erhalten kann, wer unter 25 Jahre alt ist und einen anerkannten Ausbildungsberuf mit der Note 1,9 oder besser abgeschlossen hat. „Im Jahr 2020 wird die Begabtenförderung nochmals attraktiver“, ergänzt Dirk Vohwinkel, IHK-Referatsleiter Ausbildungsberatung. Er weist dabei auf die Möglichkeit hin, mit Unterstützung durch das Stipendium im Ausland Intensivsprachkurse oder eine berufsbezogene Weiterbildung zu absolvieren. Die in Frage kommenden Bewerber werden direkt von der IHK schriftlich informiert. Regelmäßig gehen mehr Bewerbungen ein, als Stipendien zur Verfügung stehen.

IHK-Ansprechpartner ist Dirk Vohwinkel, Telefon 0231 5417-282, E-Mail: d.vohwinkel@dortmund.ihk.de.




Versuchter Einbruch in Spielhalle an der Bummannsburg in Rünthe: Täter lösten die Nebelanlage aus

In der Nacht zu Sonntag entfernten unbekannte Täter zunächst zwei Bewegungsmelder im Bereich der Hintertür einer Spielhalle An der Bummannsburg (bei Kaufland) in Rünthe. Anschließend hebelten sie die Tür auf und lösten dabei gegen 3.30 Uhr eine Nebelanlage in der Spielhalle aus.

Nach ersten Feststellungen wurde das Gebäude von den Tätern nicht betreten und es wurde nichts entwendet.
Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Zwei vollendete und ein versuchter Einbruch: Mehrere goldene Schmuckstücke gestohlen

Am Freitag stellten die Bewohner gegen 17.40 Uhr einen Einbruch in eine Wohnung im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Töddinghauser Straße fest. Unbekannte sind demnach zwischen 17 Uhr und 17.40 Uhr in die Wohnung eingedrungen ohne Spuren zu hinterlassen. Schränke und Schubladen wurden durchsucht. Als Beute wurden mehrere goldene Schmuckstücke genannt.

Am Sonntag hebelten unbekannte Täter zwischen 22 Uhr und 23 Uhr eine Terrassentür eines Einfamilienhauses am Haldenweg auf. Das Haus wurde durchsucht, Angaben zu möglichem Diebesgut liegen bislang nicht vor.

Zu einem Einbruchsversuch kam es In der Dille in der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagabend. Hier wurde versucht ein Fenster aufzuhebeln, was aber nicht gelang.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise zu allen Sachverhalten bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Folk Tales – Wiederholungskonzert des Chores „Die letzten Heuler“ in der Christuskirche Rünthe

Reinhard Fehling mit „Die letzten Heuler“. Foto: Jörg Prochnow

Folk-Titel aus verschiedenen Ländern, die entweder eine Geschichte haben oder eine Geschichte erzählen, stehen im Mittelpunkt des Programms, das der Chor ‚Die letzten Heuler‘ am Samstag, 1. Februar, ab 18 Uhr in die Christuskirche in Rünthe bringen wird. Das Publikum war bei der Erstaufführung von „Folk Tales“ im vergangenen November in der Kamener Konzertaula restlos begeistert. Eintrittskarten gibt im Vorverkauf zum Preis von 12 Euro / 6 Euro ermäßigt bei Schreibwaren Brocke an der Rünther Straße.

‚Grandola, vila morena‘ hat 1974 das Signal zur portugiesischen Nelkenrevolution gegeben. ‚Bella ciao‘, inzwischen wieder in aller Munde, war das Lied der Reisarbeiterinnen in der Po-Ebene ehe es zum Fanal der italienischen Partisanen im Kampf gegen den Faschismus wurde. ‚Rock-Island Line‘ hatten schwarze Eisenbahnarbeiter in den 1920er-Jahren voller Stolz auf ihre Arbeit gesungen, ehe es von Lonnie Donegan in den Sechzigern zu einem Hit gemacht wurde. Letzteres und das von Woody Guthrie neu getextete Traditional ‚This train is bound for glory‘ haben nicht nur eine Geschichte, sondern sie erzählen – in der Chorfassung des Komponisten und Chorleiters Reinhard Fehling – auch eine neue: In ‚THIS ’n‘ THAT train‘ werden ‚This train is bound for glory‘ und ‚The Rock Island Line‘ musikalisch als 2 getrennt startende Züge vorgestellt, die sich treffen und gemeinsam weiter fahren, musikalisch gesprochen: zur gleichen Zeit gesungen werden, immer mit viel zugigem Fahrgeräusch.

Kompositionen von persönliche Geschichten politischer Köpfen sind auch dabei: Von Bert Brecht ‚Ach, wie sollen wir die kleine Rose buchen?‘, sein Gedicht ‚Und ich werde nicht mehr sehen das Land aus dem ich gekommen bin‘ in der Vertonung von Hanns Eisler und sogar ein Brief aus dem Gefängnis, 1917 geschrieben von Rosa Luxemburg an ihre Freundin Sophie Liebknecht. Dieser sehr persönliche, lebensbejahende Brief wird als Mini-Kantate für Solo, Chor und Instrumente vorgestellt; nicht zu vergessen auch: eindrucksvolle Songs des österreichischen Ahnvaters von Georg Kreisler, dem Schöpfer des Buchenwald-Liedes Hermann Leopoldi, der nicht nur im Wiener Lied zuhause war.

Neben dem Schauspieler-Sänger Michael Kamp und der Rezitatorin Barbara Blümel sind Solisten aus dem Chor dabei. Als Band agieren die ‚Folktellers‘: Freya Deiting (vl), Sandra Horn (tr), Ralf Kiwit (sax), Thorsten Lange-Rettich (trb), Maik Hester (acc), Eric Richards (b).
Gäste sind: Peter Reinhold (git), Julia Treinies (kb), Jorge Rodrigues (dr, voc), Henrique Silva (git, voc), Anabela Ribeiro (voc) und Karola Felstow (voc).