Freiwilliges Ökologisches Jahr: Kreis Unna hat noch freie Plätze

So könnte der neue Arbeitsplatz aussehen: Die Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen. Foto: Ralf Sänger

Umweltpädagogik, Landschaftsbau oder Natur- und Gewässerschutz – ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bietet viele Möglichkeiten. Interessierte können sich wieder online bewerben und den Freiwilligendienst im Kreis Unna absolvieren.

Willkommen sind vor allem Schulabgänger mit Haupt- oder Realschulabschluss zwischen 16 und 27 Jahren. Ab August können sich die FÖJler dann für den Natur- und Umweltschutz engagieren und dabei nicht nur in Sachen Umwelt Erfahrungen sammeln. Ermöglicht werden Einblicke in verschiedene ökologische Berufsfelder. Es gibt sogar ein kleines Taschengeld und geregelten Urlaub.

Einsatzstellen und Aufgaben
Einsatzstellen sind in der Waldschule Cappenberg und beim Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen – Haus Villigst in Schwerte. Auch der Kreis Unna bietet mit der Biologischen Station und dem Umweltzentrum Westfalen in der Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen die Möglichkeit, das FÖJ zu absolvieren.

Das Aufgabenspektrum umfasst im Wesentlichen die praktische Naturschutzarbeit wie Landschaftspflege, Artenschutz und Gewässerpflege aber auch umweltpädagogische Arbeit. Außerdem nehmen die FÖJler an begleitenden Bildungsseminaren teil.

Bewerbungen sind ausschließlich über das Online-Bewerbungsverfahren des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe unter https://lwl-foej-bewerbung.de/ möglich. PK | PKU




Weitere mit Coronavirus Infizierte: Quarantäne für Schmallenbach-Haus angeordnet

Ende vergangener Woche verstarben zwei gesundheitlich vorbelastete und auch mit dem Coronavirus infizierte Bewohner des Schmallenbachhauses in Fröndenberg (Jahrgang 1932 und 1935). Die Gesundheitsbehörde des Kreises führte deshalb am Samstag (28. März) u.a. eine ärztliche Sichtung durch und nahm außerdem knapp 60 Abstriche von Personen (Bewohner und Pflegepersonal), die auf Corona hinweisende Symptome zeigten.

Nach Eingang der ersten Laborbefunde (beauftragt war ein Labor in Gelsenkirchen) steht fest, dass sich noch weitere Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung mit Sars-Cov2 infiziert haben. Da die Infizierten in verschiedenen Wohnbereichen untergebracht sind, ordnete die Kreisgesundheitsbehörde in Abstimmung mit der WTG-Behörde (früher Heimaufsicht) am heutigen Dienstag (31. März) an, die Einrichtung sowie das Schwesterhaus in der Fröndenberger Innenstadt mit sofortiger Wirkung unter Quarantäne zu stellen.

Parallel dazu und in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung begannen Gesundheitsbehörde und WTG-Behörde mit der Ermittlung von Kontaktpersonen innerhalb des Hauses (u.a. Pflegepersonal, hausinterner Pflegedienst, Servicekräfte), aber auch externer Kontaktpersonen wie etwa Hausärzten oder Dienstleistern.
Außerdem wird die bereits seit 27. März mit Schutzkleidung belieferte Einrichtung mit weiterer persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet. Im Laufe des Tages läuft darüber hinaus vor Ort die Testung weiterer Personen (Bewohner, Personal, Dienstleister) an.
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Corona hat den Arbeitsmarkt auch bei uns schwer getroffen

Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 368 auf 14.292. Im Vergleich zu März 2019 ging die Arbeitslosigkeit um 199 (-1,4 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 6,7 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 6,9 Prozent. In Bergkamen ging die Zahl der Arbeitslosen um 25  auf 2.174 zurück. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 8 Prozent.
„In diesem Monat hat Corona mit großer Wucht das gesamte Leben erschüttert und zum Teil stillgelegt. Dies gilt natürlich auch für den Arbeitsmarkt im Kreis Unna, wenngleich es in den aktuellen Zahlen noch nicht zum Ausdruck kommt“, beschreibt Thomas Helm, Leiter der Hammer Arbeitsagentur.

„Stichtag für die Zahlen, die uns aktuell vorliegen, war der 12. März und damit ein Zeitpunkt, zu dem die Einschränkungen noch moderat waren. Was seither wirtschaftlich und arbeitsmarktpolitisch geschehen ist, spiegelt sich in den Zahlen noch nicht wider, das wird erst im April der Fall sein. Somit ist die Aussagekraft der Statistik gerade sehr eingeschränkt und wir müssen mindestens den kommenden Monat für eine richtungweisende Aussage abwarten.“

An den generellen Effekten lässt der Arbeitsmarktexperte jedoch schon heute keine Zweifel aufkommen: „Corona hat den Arbeitsmarkt auch bei uns schwer getroffen und wird zu steigender Arbeitslosigkeit und sinkender Beschäftigung führen. Entscheidend für das Ausmaß ist, wie lange der derzeitige Stillstand andauern wird. Können wir in den nächsten sechs bis acht Wochen zur Normalität zurückkehren, rechnen wir ab der zweiten Jahreshälfte mit einer Entspannung und sinkender Arbeitslosigkeit. Dann profitieren wir davon, dass der Arbeitsmarkt vor Corona im Kreis Unna sehr stabil und die Nachfrage nach Arbeitskräften hoch war.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat nahezu homogen im Kreis Unna. In neun der zehn Kommunen sank sie. Den prozentual höchsten Rückgang verzeichnete Bönen (7,8 Prozent bzw. 52 auf 616). Danach folgen Holzwickede (-5,4 Prozent bzw. 26 auf 458), Unna (-3,1 Prozent bzw. 58 auf 1.808), Kamen (-3,1 Prozent bzw. 49 auf 1.554), Werne (-3,0 Prozent bzw. 24 auf 788), Lünen (-2,3 Prozent bzw. 102 auf 4.415), Selm (-1,8 Prozent bzw. 16 auf 859), Fröndenberg (-1,3 Prozent bzw. sieben auf 537), Bergkamen (-1,1 Prozent bzw. 25 auf 2.174). In Schwerte stieg die Arbeitslosigkeit leicht an (+0,9 Prozent bzw. 11 auf 1.282).    




Dritter Coronavirus-Todesfall im Kreis Unna: Frau aus Lünen verstorben

Im Kreis Unna gibt es im Zusammenhang mit dem Corona-Virus einen dritten Todesfall. Es handelt sich um eine Frau aus Lünen (Jahrgang 1945). Sie litt unter verschiedensten Vorerkrankungen und wurde am 21. März stationär in einem Krankenhaus aufgenommen, wo sie am 29. März verstarb.

Wie die Gesundheitsbehörde mitteilt, war die Frau nicht Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung.
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Im Kreis Unna sind jetzt 200 Coronavirus-Fälle gemeldet worden

Dem Gesundheitsamt des Kreises Unna sind am Montag (Stand 15 Uhr) elf weitere Coronavirus-Fälle gemeldet worden. Damit steigt die Gesamtzahl aller gemeldeten Fälle auf 200 an. Die Zahl der Fälle in Bergkamen liegt weiterhin bei 12.

Die meisten Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne (179). 21 Erkrankte müssen im Krankenhaus behandelt werden.

Hier der Überblick auf die Kommunen des Kreises Unna:

29.03.2020 | 12 Uhr 30.03.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 12 12 +0
Bönen 8 8 +0
Fröndenberg 16 19 +3
Holzwickede 5 5 +0
Kamen 6 7 +1
Lünen 32 32 +0
Schwerte 39 42 +3
Selm 35 37 +2
Unna 24 26 +2
Werne 12 12 +0
Gesamt 189 200 +11

Infizierte stationär

29.03.2020 30.03.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 20 21 +1

Gesundete

13. KW
Kreisweit 38



Bayer in Bergkamen und der Kreis Unna kooperieren bei der Herstellung von Desinfektionsmittel: Eine Hand wäscht die andere

Bayer-Mitarbeiter Wilfried Hannemann lagert 26 Kanister mit Desinfektionsmittel im Magazin ein. Der Kreis Unna erhielt eine noch etwas größere Menge. Foto: Bayer AG

Jede Ausnahmesituation hat auch ihre stillen Helden und kleinen Anekdoten, die Hoffnung machen. Eine dieser ermutigenden Geschichten, die sich jüngst zugetragen hat, verbindet Bergkamen mit Unna und Iserlohn und begann mit einer einfachen Frage. Angesichts des unübersehbaren Mangels an Desinfektionsmittel überlegte sich der Kreis Unna „Warum nicht selbst welches herstellen?“ und wandte sich an Bayer in Bergkamen – wohl wissend, dass das Unternehmen über Isopropanol verfügt; eine alkoholische Verbindung, die wesentlicher Bestandteil vieler Desinfektionsmittel ist.

Damit setzte er eine Kettenreaktion in Gang: Bayer-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter prüften den Bestand und den Bedarf des Standortes, klärten Gebindegröße und die Frage nach der geeigneten Gefahrgut-Verpackung sowie die Etikettierung, gaben schließlich den Startschuss für das Abfüllen, bereiteten die vorgeschriebenen Begleitpapiere vor und koordinierten den Transport. Nachdem all das erledigt war, machten sich rund 700 l Isopropanol auf die Reise nach Iserlohn. Dort ist ein Unternehmen ansässig, das über eine amtliche Herstellerlaubnis für Desinfektionsmittel verfügt.

Bereits kurze Zeit später waren mehr als 1.000 l davon fertig. Etwas mehr als die Hälfte erhielt der Kreis Unna, der Rest ging an Bayer. „Selbst in schwierigsten Zeiten sind unter Einhaltung aller gesetzlichen Regelungen schnelle, flexible Lösungen möglich“, freut sich Thomas in der Weide, Pandemie-Beauftragter bei Bayer in Bergkamen. „Bayer hat den wichtigsten Rohstoff gespendet und der Kreis Unna die Produktionskosten übernommen – ein tolles Beispiel für Zusammenarbeit.“ Getreu dem bekannten Motto: Eine Hand wäscht die andere – was in diesen Zeiten bekanntlich besonders zu empfehlen ist.




Mehr illegale Müllkippen: Kreis leitet über 200 Verfahren ein

Die Zahl illegaler Abfallkippen ist gestiegen. Der Kreis Unna als Untere Abfallwirtschaftsbehörde hat im vergangenen Jahr 219 (2018: 181) ordnungsbehördliche Verfahren eingeleitet. Die Ermittlung der Täter ist oft schwierig.

Gartenabfälle, Haus- und Sperrmüll, metallische Abfälle, Bauschutt, Altfahrzeuge, Elektronikschrott, Verpackungsabfälle und sogar Sondermüll wie Fahrzeugbatterien und Altöle werden immer noch in großer Zahl auf Privatgrundstücken oder in der freien Landschaft entsorgt. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern belastet auch die Umwelt. Häufig sorgen die Verursacher für weitere Probleme: Wird der Müll nicht innerhalb kurzer Zeit beseitigt, stellen weitere Schmutzfinken noch mehr Abfall dazu.

Auch mehr Bußgeldverfahren
Die Zahl der eingeleiteten Bußgeldverfahren ist im vergangenen Jahr auf 113 gestiegen (2018: 100). Den Tätern auf die Schliche zu kommen, ist mitunter sehr aufwändig. „Häufig mangelt es an Zeugen, um die Verursacher ausfindig zu machen und diese zur Kostenerstattung heranziehen zu können“, berichtet Andreas Schneider, Sachgebietsleiter im Fachbereich Natur und Umwelt.

Die Mitarbeiter des Kreises verlassen sich aber nicht allein auf Augenzeugen, sondern recherchieren, ob der Abfall selbst Rückschlüsse auf den Verursacher zulässt.

Bürger zahlen die Zeche
Auf einem großen Teil des wilden Mülls bleibt die Allgemeinheit aber sitzen. „Das Entsorgen kostet viel Einsatz und Geld“, betont Andreas Schneider. „Und am Ende müssen alle Bürger die Zeche zahlen, weil diese Ausgaben in die Kalkulation der jeweiligen kommunalen Abfallgebühren einfließen.“

Wer eine illegale Abfallentsorgung im Kreisgebiet beobachtet und melden möchte, kann sich an den Kreis Unna wenden, Tel. 02303 / 27-1972 oder 27-2972. PK | PKU




Bayer erhöht bundesweite COVID-19-Analysekapazität um mehrere tausend Tests pro Tag

Bayer unterstützt mit weiteren Maßnahmen den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Das Unternehmen stellt an verschiedenen Standorten in Deutschland über 40 Geräte zur Virusdiagnostik aus der Forschung des Unternehmens bereit. Damit kann die bundesweite COVID-19-Analysekapazität um mehrere tausend Tests pro Tag erhöht werden. Bayer stellt zudem speziell geschultes Fachpersonal zur Verfügung. Auf dem firmeneigenen Gelände in Berlin entsteht auf zwei Etagen ein eigenes Testlabor. In Nordrhein-Westfalen stellt das Unternehmen zertifizierten, externen Testlaboren Geräte zur Verfügung.

„Wir wollen schnell und effektiv beim Kampf gegen das Corona-Virus helfen“, sagt Dr. Jörg Möller, Leiter der Forschung und Entwicklung der Division Pharmaceuticals bei Bayer. „Wird mehr getestet, bleiben weniger Infektionen unerkannt. Infektionsketten können so nachvollzogen werden. Das hilft, den Ausbruch zu bremsen.“

„Bayer leistet derzeit Außerordentliches bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Mir bleibt an dieser Stelle nur ‚Danke‘ zu sagen – an das Unternehmen, aber auch an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. „Der Konzern lebt gerade unternehmerische Verantwortung und Solidarität und steht damit exemplarisch für die Werte, die Nordrhein-Westfalen groß gemacht haben.“

Allein am Standort Berlin haben sich in den vergangenen Tagen mehr als 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig für die Arbeit in dem neuen Testlabor gemeldet. Sie werden dafür von Bayer freigestellt. Die für die Tests benötigten Geräte stammen aus allen Bereichen der Forschung und Entwicklung bei Bayer. Allein in Berlin können zukünftig jeden Tag bis zu 1.000 zusätzliche SARS-CoV-2 Tests durchgeführt werden. Zum Schutz der Mitarbeiter werden bei der Entnahme und Aufbereitung der Proben besondere Vorkehrungen durch entsprechendes Fachpersonal getroffen. Um alle wissenschaftlichen Anforderungen zu erfüllen, arbeitet Bayer eng mit dem Robert-Koch-Institut in Berlin zusammen. Auftraggeber für das Labor ist das Landeslabor Berlin-Brandenburg zusammen mit dem Gesundheitssenat Berlin und dem Gesundheitsministerium Brandenburg.

Darüber hinaus stellt Bayer in Nordrhein-Westfalen drei zertifizierten klinisch-diagnostischen Laboren unternehmenseigene Laborgeräte aus den Standorten in Leverkusen, Monheim, Wuppertal und Köln zur Verfügung. Durch die technische Integration der Geräte und Komplementierung der Infrastruktur kann die derzeitige tägliche Analysekapazität dieser drei Labore potenziell verdoppelt werden.

Bereits zuvor hatte Bayer in Deutschland schnelle Hilfe im Kampf gegen das Corona-Virus geleistet. So hat das Unternehmen dem mit 1.200 Betten größten Klinikum im Land Brandenburg sowie einem Klinikum in Wuppertal Beatmungsgeräte für an COVID-19 erkrankte Patienten zur Verfügung gestellt bzw. plant dies für die nächsten Tage. Zudem half Bayer bei der Produktion von fehlenden Desinfektionsmitteln unter anderem in Unna, Dormagen und Wuppertal und übergab dringend benötigte Atemschutzmasken an die Stadt Leverkusen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Division Pharmaceuticals mit medizinischem Hintergrund können sich außerdem für einen freiwilligen Einsatz im Kampf gegen Corona melden. Bayer stellt sie für den Zeitraum des Einsatzes bis zu vier Wochen bezahlt frei und unterstützt so das lokale Gesundheitssystem. Damit reagiert das Unternehmen darauf, dass dringend Fachpersonal gesucht wird und bei Bayer zahlreiche Ärzte und medizinisch-technisches Personal arbeiten.

International unterstützt Bayer Regierungen, Gesundheitsbehörden und Gemeinden mit dringend benötigten Arzneimitteln, Versorgungsgütern und finanziellen Hilfen.




SPD Weddinghofen-Heil: Sprechstunde per Telefon, WhatsApp etc. am kommenden Samstag

Im normalen Betrieb würde der SPD Ortsverein Weddinghofen- Heil am kommenden Samstag, 4. April, in der Zeit von 10:30 bis 11:30 Uhr seine regelmäßige Bürgersprechstunde in Form der Ansprechbar anbieten.

„Um uns selber und andere zu schützen, schränken wir uns natürlich alle gerade ein“, erklärt der Ortsverein. Um den Bürgerinnen und Bürgern dennoch Gelegenheit zu geben, ihre Fragen oder Anregungen an die kommunalen Politiker der SPD zu richten, steht der Ortsvereinsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete, Jens Schmülling, zwischen 10.30 -12 Uhr zu einer Telefonsprechstunde unter 0172 5363363, per Skype, Facetime, WhatsApp oder Facebook Messenger für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.




Coronavirus: Zahl der Infizierten im Kreis Unna um vier auf 189 gestiegen

Zwischen Samstag und Sonntag ist die Zahl der mit dem Coronavirus neu Infizierten um vier Personen gestiegen. Damit gibt es seit Beginn der Registrierung zusammengezählt (nicht um Gesundete bereinigt) 189 erfasste Krankheitsfälle. Die meisten wohnen in Schwerte (39) und Selm (35). In Bergkamen liegt die Zahl der Infizierten weiterhin konstant bei. PK | PKU

Hier ein Überblick für die Kommunen des Kreises Unna:

28.03.2020 | 12 Uhr 29.03.2020 | 12 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 12 12 +0
Bönen 8 8 +0
Fröndenberg 16 16 +0
Holzwickede 5 5 +0
Kamen 6 6 +0
Lünen 31 32 +1
Schwerte 39 39 +0
Selm 33 35 +2
Unna 24 24 +0
Werne 11 12 +1
Gesamt 185 189 +4

Infizierte stationär

28.03.2020 29.03.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 22 22 +0

Ende Quarantäne

13. KW
Kreisweit 38



Zweiter Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Unna

Erneute traurige Nachricht: Im Kreis Unna gibt es einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Es handelt sich um eine Frau aus Fröndenberg (Jahrgang 1932).

Die Verstorbene lebte seit Anfang Dezember 2019 in einer Fröndenberger Pflegeeinrichtung und war am 23. März wegen ihres schlechten Allgemeinzustandes in ein Mendener Krankenhaus eingeliefert worden. Dort verstarb sie am 27. März.

Bei der Aufnahme war das erste COVID-19-Testergebnis zunächst negativ. Allerdings verschlechterte sich der Zustand der unter Vorerkrankungen leidenden und zur Risikogruppe mit den schweren Verläufen gehörenden Patientin mit Corona-typischen Symptomen akut. Deshalb wurde ein erneuter Abstrich vorgenommen. Das positive Testergebnis liegt dem Kreis seit dem 28. März vor.

Mit der verstorbenen 87-Jährigen sind in der Fröndenberger Einrichtung nun zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Zweite weitere Bewohner wurden ebenfalls positiv getestet und sind stationär untergebracht. Auch vor diesem Hintergrund hat die Gesundheitsbehörde des Kreises weitere Maßnahmen veranlasst.

Ein Amtsarzt hat am heutigen Samstag (28. März) gemeinsam mit dem Leitenden Notarzt und dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes in enger Absprache mit der Geschäftsführung eine sogenannte ärztliche Sichtung vorgenommen.

Dabei ging es insbesondere darum, Bewohner mit einschlägigen Symptomen zu identifizieren, Abstriche vorzunehmen und labortechnisch möglichst zeitnah untersuchen zu lassen. Außerdem geht es um die weitere Isolierung von ermittelten Kontaktpersonen und natürlich auch um den Schutz der Beschäftigten durch entsprechende Schutzmaßnahmen (insbesondere Masken und Schutzkleidung).
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