Coronavirus: Eine Person im Kreis Unna neu infiziert – Besuche in Krankenhäusern erst ab 30. Juni möglich

Die Zahl der Infizierten ist um eins in Lünen gestiegen. Gute Nachrichten gibt es aktuell aus Fröndenberg. Nach einer Neuinfizierung in einer Pflegeeinrichtung waren 60 Personen (Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen) getestet worden – allesamt mit negativem Ergebnis.

Sicherheit geht vor. Deshalb werden die Krankenhäuser im Kreis ihre Türen nicht – wie erst geplant – am 2. Juni vorsichtig und unter Auflagen für Besucher*innen öffnen, sondern erst am 30. Juni.

Die Entscheidung hat mit den vom Land geforderten Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten zu tun. Sie seien, so machten Vertreter der Krankenhäuser am 28. Mai bei einer Besprechung mit der Kreis-Gesundheitsbehörde deutlich, in der Kürze der Zeit nicht umsetzbar gewesen.

Das habe insbesondere mit der schrittweisen Rückkehr zum Regelbetrieb zu tun. Das Aufkommen an ambulanten und stationären Patienten*innen sei inzwischen so hoch, dass ein zusätzliches, den Vorgaben gerecht werdendes Besuchsmanagement mit dem zwingend erforderlichen Eingangsscreening, der Registrierung und der Information über die aktuellen Hygienevorgaben nicht gewährleistet werden können.

Constanze Rauert / Kreis Unna

(Ab sofort wird es vom Kreis Unna an Wochenenden und Feiertagen keine aktuellen Zahlen zu den Corona-Fällen geben.)

Aktuell Infizierte*

28.05.2020 | 15 Uhr 29.05.2020 | 12 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 3 3 +0
Bönen 2 2 +0
Fröndenberg 1 1 +0
Holzwickede 1 1 +0
Kamen 0 0 +0
Lünen 13 14 +1
Schwerte 6 6 +0
Selm 2 2 +0
Unna 7 7 +0
Werne 3 3 +0
Gesamt 38 39 +1

Infizierte stationär

28.05.2020 29.05.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 5 5 +0

Gesundete

28.05.2020 | 15 Uhr 29.05.2020 | 12 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 28 28 +0
Bönen 20 20 +0
Fröndenberg 136 136 +0
Holzwickede 24 24 +0
Kamen 19 19 +0
Lünen 130 130 +0
Schwerte 82 82 +0
Selm 53 53 +0
Unna 52 52 +0
Werne 51 51 +0
Gesamt 595 595 +0

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 20
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 4
Schwerte 5
Selm 2
Unna
Werne 2
Gesamt 34

Zahl der Fälle aufsummiert

28.05.2020 | 15 Uhr 29.05.2020 | 12 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 31 31 +0
Bönen 22 22 +0
Fröndenberg 157 157 +0
Holzwickede 26 26 +0
Kamen 19 19 +0
Lünen 147 148 +1
Schwerte 93 93 +0
Selm 57 57 +0
Unna 59 59 +0
Werne 56 56 +0
Gesamt 667 668 +1



Streit über die Zukunft der Fläche „Turmarkaden“ geht in die nächste Runde: Die Investoren melden sich zu Wort

Abrissarbeiten auf dem Gelände der Turmarkaden.

Im Juni soll im Bergkamener Stadtrat (ersatzweise im Haupt- und Finanzausschuss) der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan für große Teile des sogenannten „Rathausviertels“ gefasst werden. Der wird nach dem bisherigen Stand in jedem Fall die Fläche der ehemaligen Turmarkaden umfassen. Für die Eigentümer der Fläche , die Interra Immobilien AG und die Hilee B GmbH, hätte dies die unangenehme Folge, dass sie nach erfolgtem Abriss des ehemaligen Einkaufszentrum keine Veränderungen vornehmen dürfen.

Auslöser für diesen Schritt war die jüngste Bauvoranfrage der Grundstückseigentümer. Die hatte nach Auffassung der Verwaltung so große Mängel, dass eine Genehmigung nicht infrage kommen würde. Noch schlimmer sei, dass die vorgelegten Pläne erkennen ließen, dass Interra und die Hilee B an Stelle der Turmarkaden lediglich ein Nahversorgungszentrum nach Art des Nordberg-Centers setzen wollen, erklärte Bürgermeister Roland Schäfer nach Bekanntwerden der Pläne. Und: Solch ein weiteres eher schmuckloses Nahversorgungszentrum ohne zusätzlichen Warenangebote wolle weder die Bergkamener Politik noch die Verwaltung in der Stadtmitte haben.

Klar ist den Befürwortern der Aufstellung eines Bebauungsplans für diesen Bereich, dass die Eigentümer der Fläche dies nicht widerstandslos hinnehmen werden. „Die Folge eines Bauleitverfahrens wäre ein jahrelanger Stillstand auf der Baustelle mit allen unerwünschten Negativfolgen auf das unmittelbare städtische Umfeld – und ungewissem Ausgang. Hinzu kommen erhebliche finanzielle Herausforderungen für die Stadt Bergkamen – denn zur Umsetzung von Wunschvorstellungen, die mehr kosten, als sie an Einnahmen generieren, auf Flächen, die nicht die eigenen sind, braucht es eben mehr als nur Thesenpapiere“, erklärten am Freitag Alexander Dold,  Vorstand der Interra Immobilien AG, und Peter Dietrich für die Hilee B GmbH in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Vor drei Wochen hatte Bürgermeister Roland Schäfer zum wahrscheinlichen Bebauungsplanverfahren erklärt: Im Rahmen dieses Verfahrens könne noch einmal Gründlich darüber nachgedacht werden, was dort neu entstehen soll. „Das könnte ein Einkaufszentrum werden, wie es Interra haben möchte. Der Bereich könnte aber auch völlig anders genutzt werden etwa für eine Wohnbebauung mit kleineren Geschäften, Außengastronomie und einem attraktiven Platz.“

Hier nun die Presseerklärung von Dold und Dietrich im vollen Wortlaut:

Positionspapier der Investoren der Turmarkaden Bergkamen

Düsseldorf, 29. Mai 2020

Mit Blick auf die aktuellen Vorgänge im Rat der Stadt Bergkamen sehen wir von der Interra Immobilien AG und der Hilee B GmbH es als wichtig und geboten, unsere Sicht der Dinge für die Bergkamener Bürgerinnen und Bürger transparent zu machen.

Seit nunmehr zwei Jahren arbeiten wir als Investoren engagiert und mit der gebotenen Weitsicht an einem wichtigen Projekt. Wir wollen dem lokalen Handel und den hiesigen Gewerbetreibenden einen modernen, attraktiven Rahmen geben. Die Menschen hier vor Ort sollen wiederum von gut erreichbaren Einkaufsmöglichkeiten und kurzen Wegen profitieren. In diese Idee haben wir mit Unterstützung und dem Segen der Stadt bereits viel Arbeit und natürlich auch Geld investiert. Wir haben das Grundstück gekauft und nach einer intensiven Vorbereitungsphase inzwischen den Abriss der heruntergekommenen Turmarkaden weitgehend abgeschlossen. Schon in vielen anderen Städten haben wir Immobilien mit dem richtigen Konzept aus einer Schieflage heraus in die richtige Spur gebracht. Wir wissen genau, welche Anforderungen ein Shoppingcenter jetzt und in der nahen Zukunft erfüllen muss, um wirtschaftlich für alle Beteiligten die gewünschten Ergebnisse zu bringen.

Jederzeit waren Vertreter der Stadt über den Fortgang unserer Arbeiten im Bilde und in den Planungsprozess einbezogen. Eine der Grundlagen unserer Aktivitäten war ein städtebaulicher Vertrag, der bereits vier Jahre vor unserem Projektstart mit der Stadt und den vorherigen Eigentümern geschlossen wurde.

Die jüngsten Pläne der Stadt kommen für uns als Investoren überraschend. Wir verstehen zwar die Motive der treibenden Politikerinnen und Politiker; welcher seriöse Volksvertreter hegt keine Vorstellungen und Wünsche für die Zukunft seiner Stadt? Und wir möchten auch nicht die Qualität des zugrundeliegenden Gutachtens in Zweifel ziehen. Jede Meinung hat ihre Berechtigung; auch wir planen und arbeiten in Bergkamen unter Verwendung von fundierten Gutachten (die zum Teil seinerzeit übrigens auch Grundlage für den städtebaulichen Vertrag waren und daher auch von der Stadt für richtig befunden wurden).

Allerdings trifft die Umsetzung des neu vorgelegten Wunschpapiers auf eine rechtliche und wirtschaftliche Realität, die kein Wunsch und keine fixe Idee vom Tisch wischen kann. Wir arbeiten mittendrin in Bergkamen auf eigenem Grund und Boden. Wir haben unsere Vision zu diesem Grund und Boden frühzeitig mit der Stadt geteilt und sind stets auf die Wünsche der Stadt eingegangen. Die Folge eines Bauleitverfahrens wäre ein jahrelanger Stillstand auf der Baustelle mit allen unerwünschten Negativfolgen auf das unmittelbare städtische Umfeld – und ungewissem Ausgang. Hinzu kommen erhebliche finanzielle Herausforderungen für die Stadt Bergkamen – denn zur Umsetzung von Wunschvorstellungen, die mehr kosten, als sie an Einnahmen generieren, auf Flächen, die nicht die eigenen sind, braucht es eben mehr als nur Thesenpapiere.

Vor allem aber braucht ein attraktives Bergkamen gerade in der aktuellen Zeit wirtschaftliche und politische Verlässlichkeit für jeden einzelnen engagierten Unternehmer, der im Vertrauen auf das Wort der Stadt eigene wirtschaftliche Risiken eingeht.

 

Alexander Dold, Interra Immobilien AG

Peter Dietrich, Hilee B GmbH




Jugendkunstschule nimmt eingeschränkten Betrieb mit Kursangeboten wieder auf

Nach langem Warten kann nun auch die Jugendkunstschule ab dem 03. Juni den Kursbetrieb für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wieder aufnehmen. Acht Kursangebote aus dem Programm der Jugendkunstschule und der kreativen Erwachsenenbildung können noch bis zu den Sommerferien durchgeführt werden.

Am Mittwoch, 03. Juni startet Hannelore Nierhoff ihren Kurs „Wunderland der Malerei“ um 16.00 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren. Dieser Kurs wird zusätzlich dienstags, 09.Juni ab 17.00 Uhr angeboten.

Ab Donnerstag, 04. Juni können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren im „Jungen Atelier“  kreativ werden.

Ab Montag, 08. Juni findet der Kurs „Augen-Blick Mal!“ um 16.30 Uhr für Kinder und Jugendliche von 9 bis 14 Jahren mit der Dozentin Monika Kluczny statt.

Tania Mairitsch-Korte lädt ab Montag, 08.Juni in ihrem Kurs um 18 Uhr erwachsene Teilnehmer zum Zeichnen „Mit Bleistift, Tinte, Kreiden und Co.“ ein.

Die Künstlerin und Dozentin Klara Ratajczak wird ab Dienstag 09. Juni ihre Kurse „Tiere zeichnen und formen“ um 16.45 Uhr für Jugendliche ab 10 Jahren und „Natur realistisch zeichnen“ um 18.30 Uhr für Erwachsene wieder beginnen.

Ab Samstag, 06. Juni um 10.30 Uhr wird Wolfgang Pikulik seine „Offene Kreativwerkstatt“ für junge Menschen ab 6 Jahren wieder öffnen.

Aufgrund der notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen ist die Teilnehmerzahl jeweils auf 6 Teilnehmer begrenzt. Interessierte melden sich in der Jugendkunstschule an. Anmeldeformulare sind auf der Homepage der Stadt Bergkamen/Jugendkunstschule (www.bergkamen.de) oder direkt in der Jugendkunstschule im Pestalozzihaus erhältlich. Hier ist der direkte Weg zu den Anmeldeformularen mit nur einem Klick:

Anmeldeformular Jugendkunstschule: https://www.bergkamen.de/files/bk/pdf/formularwesen/kunst-musikschule-vhs/anmeldeformular.juku.2018.2019.pdf

Anmeldeformular Kreative Erwachsenenbildung: https://www.bergkamen.de/files/bk/pdf/formularwesen/kunst-musikschule-vhs/anmeldeformular.keb.2018.2019.pdf

Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiter der Jugendkunstschule während der Geschäftszeiten unter der Telefonnummer 02307/28 88 48 zur Verfügung.




Spielzeugbörse „Kinderkram“ in der Auferstehungskirche ist am Samstag wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 30. Mai, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr. Die Ausgabe von Spielzeug und Schulbedarf erfolgt allerdings diesmal unter den besonderen Bedingungen.

Bedürftige Kinder oder Eltern mit geringem Einkommen können aus den bekannten Gründen momentan nicht selbst im Ausstellungsraum Spielzeug oder Schulbedarf aussuchen.  Wünsche werden bereits auf dem Hof von den Mitarbeiterinnen entgegengenommen. Nur dort können die derzeitigen Abstandsregelungen ordnungsgemäß eingehalten werden. Eine Mund-Nasen-Bedeckung für alle, die älter als 6 Jahre sind, ist zwingend notwendig.

Das KinderKram-Team wird die Gesellschaftsspiele, Bücher, Kuscheltiere und Schulbedarf dann auf dem Hof an die Kinder geben.

Gutgemeinte Spielzeugspenden können an diesem Samstag leider nicht angenommen werden. Vereinbaren Sie dafür bitte einen gesonderten Termin.




Coronavirus: Nur noch drei Infizierte in Bergkamen

Die Zahl der als genesen geltenden Personen ist gegenüber Mittwoch um +1 gestiegen. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei gegenwärtig 38 (39). Im Krankenhaus werden fünf Personen behandelt. In Bergkamen sind nur noch drei Personen infiziert.

Außerdem wird das Corona-Infotelefon der Kreisverwaltung am Freitag, 29. Mai deaktiviert. Die kostenfreie Rufnummer war direkt zu Beginn der Pandemie im Kreis Unna freigeschaltet worden. Zu Spitzenzeiten wählten rund 11.600 Menschen an einem Tag die Nummer. Zuletzt waren es nur noch rund 25 Personen täglich. Konkrete Corona-Fragen hatten die meisten Anrufer dabei nicht mehr – ihre Fragen drehten sich eher um allgemeine Anliegen. PK | PKU




Kreis Unna sucht Azubis: Viele Berufe im Angebot

Computer hochfahren, klicken, lesen und bewerben. So könnte der Weg von der Schule in die Ausbildung verlaufen – und in der Kreisverwaltung münden. Wer den Schulabschluss in der Tasche hat und sich die Arbeit in einer großen Verwaltung mit unterschiedlichsten Aufgaben vorstellen kann, wird möglicherweise beim Kreis Unna fündig. Am 1. Juni öffnet das Ausbildungsportal und macht den Weg für den Klick in die Ausbildung frei.

Die Kreisverwaltung ist mit mehr als 1.400 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region. Durch den demografischen Wandel verabschieden sich auch hier in den nächsten Jahren viele Mitarbeiter in den Ruhestand. Nachwuchs wird also gesucht und ist herzlich willkommen. Im Angebot für 2021 sind acht verschiedene Ausbildungsberufe und fünf in den Tochtergesellschaften.

Mehr als nur Büro
Bei der Kreisverwaltung sind nicht nur „klassische“ Berufe zu finden wie der Verwaltungsfachangestellte, auch Plätze für Vermessungstechniker, Straßenwärter oder Informatiker sind ausgeschrieben. Auch werden drei duale Studiengänge angeboten, sodass der Traum vom Studium direkt mit einer praktischen Ausbildung kombiniert werden kann.

Die Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) sucht Kaufleute für Büromanagement, Fachinformatiker, Kraftfahrer und Experten für Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Die Unnaer Kreis- Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) bietet Ausbildungsplätze zum Immobilienkaufmann an.

Genaue Informationen zu den Berufen, zu den schulischen Voraussetzungen oder der Bezahlung finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de/ausbildung. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. September 2020. PK | PKU




Gymnasium Bergkamen: Schriftliche Abiturprüfungen abgeschlossen – Hygienekonzept bewährt sich auch im Schulbetrieb

Abi 2020 auf Distanz. Foto; SGB

Der Schulbetrieb unter Corona-Bedingungen läuft am Städtischen Gymnasium Bergkamen bisher problemlos. Die Durchführung der schriftlichen Abiturprüfungen konnte erfolgreich abgeschlossen werden, alle Abiturientinnen und Abiturienten schrieben ihre Klausuren, ein Nachschreibtermin wird nicht benötigt. In der kommenden Woche folgen noch die mündlichen Prüfungen im vierten Fach, diese werden ganztägig am Donnerstag, 4. Juni und Freitag, 5. Juni abgenommen. Die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse wird nun am Samstag, 27. Juni, erfolgen. Wie der organisatorische Rahmen aussehen kann, wird derzeit geprüft.

Das Hygienekonzept greift und das Distanzgebot wird von allen Beteiligten vorbildlich akzeptiert und so fällt das Zwischenfazit der Schulleitung nach dem schriftlichen Abitur und der schrittweisen Rückkehr aller Jahrgänge positiv aus. Neben verschiedenen Einheiten an Präsenzunterricht in Kleingruppen erhalten die Schülerinnen und Schüler auch weiterhin auch digital Unterrichtsmaterialien, um das Lernangebot abzurunden.

Großen Wert legt die Schulleitung auch auf die Auswertung des Lernens auf Distanz. Deshalb wurde jetzt eine digitale Umfrage unter Schülern, Eltern und Kollegen gestartet, um diese Phase des neuen Lernens kritisch auszuwerten und wichtige Erkenntnisse für den zukünftigen Schul- und Unterrichtsalltag zu gewinnen.

„Ich freue mich, dass wir die Herausforderungen, vor die uns die Corona-Pandemie stellt, gemeinsam so gut in einem verantwortungsvollen Miteinander meistern und es ist schön zu erleben, dass sich die Schule wieder mit Leben füllt und in den Wochen bis zu den Sommerferien Unterricht vor Ort stattfinden kann“, betont Schulleiterin Bärbel Heidenreich.




Aktualisierung der Coronaschutzverordnung: Gruppen bis zu zehn Personen dürfen sich wieder treffen

Grafik: Land NRW

Die Landesregierung hat am gestrigen Tag in Sachen Corona weitere Erleichterungen beschlossen und die entsprechende Rechtsverordnung in Kraft gesetzt. Sie gilt ab dem kommenden Samstag, 30.5.2020. Angepasst wurde dabei auch die Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur Coronaschutzverordnung. Beide Dokumente können auf der Homepage der Stadt Bergkamen www.bergkamen.de eingesehen werden.

Die neue Coronaschutzveroednung des Landes gibt es hier als PDF: 2020_05_27_coronaschvo_ab_30052020

Die Anlage zum Hygiene- und Infektionsschutz gibt es hier als PDF: 2020_05_27_anlage_hygiene-_und_infektionsschutzstandards_zur_coronaschvo_ab_30052020

Folgende Erleichterungen sieht die neue Corona-Schutzverordnung der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen ab dem 30. Mai 2020 vor:

  1. Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln

Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden entsprechend dem Beschluss zwischen Bund und Ländern vom 26. Mai 2020 so weiterentwickelt, dass sich neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist.

Im Übrigen gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

  1. Kultureinrichtungen

 Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.

  1. Sport

Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen.

  1. Ferienangebote / Busreisen

Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Fernreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

  1. Messen, Kongresse, Tagungen

Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.”

Weitere Informationen und Fragestellungen auf der Internetseite: www.land.nrw/corona.




Für eine bessere Grünpflege im Stadtgebiet: SOFORT-Eingreifteam 1-2-3-Bergkamen geht an den Start

Blühende Frühlingsboten auf dem Ernst-Flüß-Platz in Weddinghofen. Das ist bereits ein Ergebnis der Bemühungen des Baubetriebshof für eine verbesserte Grünpflege im Stadtgebiet.

Am Dienstag, 2. Juni 2020, startet das SOFORT-Eingreifteam 1-2-3-Bergkamen des Baubetriebshofes für die Grünpflege im Stadtgebiet. Mit der Einstellung und Dienst­beginn für die zwei weiteren Mitarbeiter nimmt das Team um Vorarbeiterin Heike Schneider den Kampf gegen unerwünschtes Beikraut und Überwuchs sowie Sicher­stellung der Verkehrssicherheit auf. Die „Chefin“ der Kolonne war bisher als stell­vertretende Vorarbeiterin im östlichen Stadtgebiet in der Grünpflege tätig und ist die zweite weibliche Leitungskraft im gewerblichen Bereich des Betriebshofes.

Mit der Aufnahme des Einsatzes wird der Ratsbeschluss aus Dezember 2019 umgesetzt. Das Konzept wurde im Mai 2020 in den Ausschüssen für Stadtent­wicklung und Umwelt, Bauen und Verkehr vorgestellt und beschlossen.

Baubetriebshofleiter Stephan Polplatz (56): „Wir werden alles daran setzen, berechtigte Hinweise aus der Bevölkerung auf Pflegeoptimierung im grünen Bereich innerhalb von 24 Stunden umzusetzen!“ Für diesen Zweck verfügt das Team über einen Doppelkabinen-Kipper-Lkw mit Anhänger und entsprechendem Pflege­equipment; das auffällige Design wurde bereits bei ersten Sichtungen als die allseits bekannten „Pril-Blumen“ aus den 70er/80er-Jahren „identifiziert“.




Stiftung der Wohlfahrtspflege NRW unterstützt das neue Zentrum der Alevitischen Gemeinschaft mit 83.000 Euro

Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß (2. v. l.) und Rüdiger Weiß und der Vorsitzende der Gemeinde Ismail Koc (3. v. l.) auf der Baustelle des neuen interkulturellen Begenungszentrums in Weddinghofen.

Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW unterstützt die Alevitische Gemeinschaft Kreis Unna e.V. in Bergkamen mit 83.000 € bei der Ausstattung eines Quartierszentrums, das zurzeit an der Buchfinkenstraße in Weddinhofen entsteht.

Ursprünglich befand sich an gleicher Stelle ein Konsum, der nach langem Leerstand von der Alevitischen Gemeinde gekauft und umgebaut wurde. 2006 wurde dann das Vereinszentrum eröffnet, dass auch anderen Gruppen und Vereinen des Stadtteils offen stand.

Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß besuchte jetzt den Rohbau und begrüßte die Zuwendung durch die Stiftung Wohlfahrtspflege. Wörtlich erklärte er: „Die Zuschüsse der Stiftung Wohlfahrtspflege sind eine tolle Nachricht für Bergkamen. Die Fördermittel kommen genau dort an, wo ein echter Beitrag für die Unterstützung sozial benachteiligter Menschen geleistet wird.

Die Alevitische Gemeinschaft in Bergkamen leistet einen großartigen Beitrag für einen toleranten, offenen Umgang miteinander – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Eine gerechte, solidarische Gemeinschaft ist auf solche Einrichtungen und Initiativen angewiesen. Wir können stolz auf das große soziale Engagement in Bergkamen sein.

Der Kreis Unna und die Stadt Bergkamen können sich glücklich schätzen und stolz auf das neue interkulturelle Begegnungszentrum der Alevitischen Gemeinde sein.“




Coronavirus: Zahl der aktuell Infizierten hat sich seit Dienstag im Kreis Unna um sechs verringert

Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten hat sich im Kreis Unna seit Dienstag aktuell um sechs auf 45 verringert. In Bergkamen liegt sie weiter konstant bei sechs. Weiterhin werde sechs Personen aus dem Kreis Unna in einem Krankenhaus behandelt.

Aktuell Infizierte*

25.05.2020 | 15 Uhr 26.05.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 6 6 +0
Bönen 4 2 -2
Fröndenberg 0 0 +0
Holzwickede 1 1 +0
Kamen 2 2 +0
Lünen 16 14 -2
Schwerte 9 8 -1
Selm 1 2 +1
Unna 9 7 -2
Werne 3 3 +0
Gesamt 51 45 -6

Infizierte stationär

25.05.2020 26.05.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 6 6 +0

Gesundete

25.05.2020 | 15 Uhr 26.05.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 28 28 +0
Bönen 18 20 +2
Fröndenberg 136 136 +0
Holzwickede 24 24 +0
Kamen 19 19 +0
Lünen 130 130 +0
Schwerte 79 80 +1
Selm 53 53 +0
Unna 50 52 +2
Werne 51 51 +0
Gesamt 588 593 +5

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 20
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 4
Schwerte 5
Selm 2
Unna
Werne 2
Gesamt 34

COVID-19 in Meldebogen aufgenommen

Das leuchtet ein: Erkrankt jemand an einer meldepflichtigen, weil gefährlichen Krankheit muss die Gesundheitsbehörde so schnell wie möglich Bescheid wissen.

Dass dies klappt, dafür sind vor allem behandelnde Ärzte und Krankenhäuser verantwortlich. Die Meldewege sind festgelegt und der Meldebogen des Landes NRW nun aktualisiert: Coronavirus Krankheit 2019 (COVID-19) wurde als neuer Punkt eingefügt. Das Formular steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

Constanze Rauert / Kreis Unna