Zusätzlicher Line Dance-Kurs an der Volkshochschule Bergkamen aufgrund hoher Nachfrage
Die Volkshochschule Bergkamen bietet aufgrund der großen Nachfrage nach einem Line-Dance Kurs einen weiteren Kurs in Oberaden an. Der Line-Dance-Kurs startet ab 27.01.2026 von 18.00 – 19.30 Uhr im Fröbelhaus (ehemalige Alber-Schweitzer-Schule) und lädt alle Tanzbegeisterten und Neugierige zum Mitmachen ein. Line Dance bedeutet Lebensfreude pur: Getanzt wird in Reihen und Formationen zu abwechslungsreicher Musik – von Country über Pop bis hin zu modernen Rhythmen. An 20 Kursabenden lernen Sie Schritt für Schritt einfache Choreografien, die ohne Tanzpartner getanzt werden können. Der Kurs eignet sich für Anfänger*innen ebenso wie für Wiedereinsteiger*innen, die Spaß an Bewegung, Musik und Gemeinschaft haben.
Die Kursgebühr beträgt 100,– Euro.
Anmeldungen sind jederzeit online möglich unter www.vhs.bergkamen.de. Das Team der VHS Bergkamen nimmt Anmeldungen auch gerne telefonisch unter 02307-2853001 oder 2853002, sowie per E-Mail unter vhs@bergkamen.de oder persönlich entgegen.
Projekt „Erinnerungsort Grimberg 3/4 – Zeche Kuckuck: ›Lebendig begraben, es waren unsere Kumpel‹“ wird umgesetzt
Entwurf des Künstlers Künstlers Harald Müller aus Hamm.
Auf dem ehemaligen Zechengelände Grimberg 3/4, auf dem derzeit das Wohnbauprojekt Waldsiedlung geplant ist, wird ein Erinnerungsort an die Geschichte des Steinkohlebergbaus und das Grubenunglück vom 20. Februar 1946 realisiert. Möglich wurde dies durch eine erfolgreiche Spendensammlung des Geschichtskreises Haus Aden Grimberg 3/4 sowie breite politische und gesellschaftliche Unterstützung.
Im Zuge der ursprünglichen Planungen für die Waldsiedlung war kein Erinnerungsort vorgesehen. Somit bestand die Sorge, dass dieser geschichtsträchtige Ort in Vergessenheit geraten und zu einem „Lost Place“ werden könnte. Für den Geschichtskreis aber war klar: „Die Erinnerung an die Bergleute – insbesondere an die verunglückten Kumpel – muss bewahrt werden. Uns war es wichtig, zu diesem Zweck gemeinsam an einem Strang zu ziehen“, betont der Geschichtskreis.
Eine zentrale Rolle spielte der Ehrenbürgermeister der Stadt Bergkamen Roland Schäfer. Er hat den aktiven Bergbau in der einst größten Bergarbeiterstadt Europas als Bürgermeister miterlebt und stand insbesondere in den 1990er-Jahren, als es um den Erhalt des deutschen Steinkohlebergbaus ging, bei Arbeitskämpfen und Mahnwachen an der Seite der Bergleute.
Mit seiner Unterstützung konnte 2010 im städtischen Museum Bergkamen eine eigene Bergbauabteilung des Geschichtskreises Haus Aden Grimberg 3/4 aufgebaut werden. Diese Abteilung erinnert bis heute an die Geschichte des Bergbaus in Bergkamen, an die Leistungen der Bergleute und an das, was die Stadt über Jahrzehnte geprägt und großgemacht hat. Auch als Vorsitzender des Vereins Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen unterstützte Roland Schäfer das Projekt „Erinnerungsort Grimberg 3/4“. Für viele Bergleute war er nicht nur Bürgermeister, sondern vor allem eines: Kumpel.
Politischen Zuspruch und Unterstützung erhielt das Projekt zudem von Landrat Mario Löhr sowie vom damaligen Bürgermeister Bernd Schäfer.
Der Geschichtskreis Haus Aden Grimberg 3/4 bedankt sich ausdrücklich bei allen Förderern und Spendern, die die Umsetzung des Erinnerungsortes möglich gemacht haben. Besonderer Dank gilt der RAG-Stiftung, der Sparkasse Bergkamen-Bönen, der RWE Power AG (Essen), der Ruhrstadtstiftung sowie den zahlreichen engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Ein besonderer Dank richtet sich auch an die Familien, die direkt vom Grubenunglück am 20. Februar 1946 betroffen waren und das Projekt mit großem persönlichem Engagement unterstützt haben.
Mit dem Erinnerungsort Grimberg 3/4 entsteht ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen – ein Ort des Gedenkens, der Mahnung und der Würdigung der Bergleute, deren Arbeit und Opfer untrennbar mit der Geschichte Bergkamens verbunden sind.
Zigarettenautomat an der Straße „Auf den Sieben Stücken“ in Oberaden aufgebrochen: Polizei sucht Zeugen
Durch eine Zeugin wurde der Polizei am Donnerstag (15.01.2026) ein aufgebrochener Zigarettenautomat an der Straße „Auf den Sieben Stücken“ in Oberaden gemeldet. Wie viele Zigarettenschachteln entwendet wurden und wann der genaue Tatzeitraum war, lässt sich nicht sagen.
Zeugen, die etwas zur Aufklärung des Aufbruchs beitragen können, werden gebeten, sich an die Polizei in Kamen unter 02307 921 3220, 02303 921 0 oder per Mail an poststelle.unna@polizei.nrw.de zu wenden.
Nackter Hintern auf dem Rewe-Parkplatz: Geldstrafe
von Andreas Milk
Am Nachmittag des 17. Juli 2025 bekam eine Autofahrerin vor dem Rewe an der Bergkamener Präsidentenstraße etwas zu sehen, das sie nicht hatte sehen wollen: einen nackten Hintern. Der gehörte (und gehört natürlich immer noch!) dem 39-jährigen Maik E. (Name geändert). Der stand jetzt wegen Beleidigung in Kamen vor dem Amtsrichter.
Es war wohl so, dass die Autofahrerin seinerzeit etwas zu nassforsch rückwärts ausparkte. Maik E., unterwegs mit Lebensgefährtin, Kinderwagen und Kind, wähnte sich und seine Angehörigen gefährdet und suchte Streit – so schilderte es jedenfalls die Frau. Plötzlich habe er die Hose runtergezogen. „Ich kam darauf wirklich nicht klar“, erinnerte sie sich. Sie habe ihren Mann angerufen. Er habe empfohlen, die Polizei zu informieren. Die wiederum wurde wenig später im Rewe-Markt vor der Kühltheke bei Maik E. vorstellig.
Seine Freundin sagte vor Gericht, sie habe von einem blanken Hinterteil auf dem Parkplatz nichts mitbekommen, vielmehr sei sie mit ihrer kleinen Tochter beschäftigt gewesen. Maik E. selbst, im Gerichtssaal ausgesprochen freundlich und umgänglich auftretend, beteuerte, seine Hose an jenem Tag anbehalten zu haben. Gleichwohl: Es sei vielleicht etwas hitzig zugegangen, und wenn er die Frau beleidigt haben sollte, dann tue ihm das leid.
E. hat schon so allerhand im Vorstrafenregister stehen. Der nackte Hintern war nach Überzeugung des Richters nicht bloß von der Zeugin ausgedacht, sondern eine – eben nackte – Tatsache. Das Urteil: eine Geldstrafe von 70 Tagessätzen à 10 Euro für den Bergkamener. Ein Wiedersehen ist garantiert. Es laufen schon wieder neue Verfahren gegen ihn.
Kaffeeklatsch startet mit Suppenklatsch für Seniorinnen und Senioren ins neue Jahr
Es muss nicht immer Kaffee und Kuchen sein. Beim dritten Suppenklatsch der Stadt Bergkamen, der Anfang Januar im Elisabeth-Haus in Bergkamen-Mitte stattfand, kamen die hausgemachten Suppen: „Angesichts der kühlen Jahreszeit sollte es für die Gäste diesmal etwas Warmes geben“, erklärt Andrea Kollmann, die aktuell ehrenamtlich bei der Stadt Bergkamen für den Kaffeeklatsch zuständig ist, die Abweichung vom üblichen Konzept.
Die positiven Kommentare und die gute Stimmung unter den Seniorinnen und Senioren, die der Einladung gefolgt waren, bestätigen diese Auffassung: SUPPE ist ein mehr als gleichwertiger Ersatz für Süßes aus der Backstube. Selbstgemachte Suppen funktionieren ebenfalls an einem gemeinsamen Nachmittag. „Ohne die Hilfe der ehrenamtlichen Helferinnen wäre das nicht möglich gewesen“, dankt Andrea Kollmann den Kuchenpatinnen, die sich diesmal auf anderem Gebiet bewährten.
Trotz der gelungenen Premiere geht es beim nächsten Treffen wieder wie gewohnt zu. Am 01. Februar heißt es im Elisabeth-Haus also ab 14.30 Uhr wieder Kaffee- statt Süppchen. Der Jahreszeit angepasst lautet das Motto dann: Es lebe der Karneval! Für musikalische Begleitung sorgt das musikalische Trio „Just We“. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Für weitere Informationen steht Andrea Kollmann gerne zur Verfügung: telefonisch (nur vormittags) unter 02307/965-350 und per E-Mail an a.kollmann@bergkamen.de.
Ukulele für Senioren: Workshop der Musikakademie zur Liedbegleitung ohne Vorkenntnisse
Tomás Torres Gómez.
Am 4. Februar 2026 startet die Musikakademie ein Angebot speziell für Senioren Tomás Torres Gómez. In fünf Lektionen mittwochs von 16:30 – 17:15 Uhr vermittelt Kursleiter Tomás Torres Gómez im Albert-Schweitzer-Haus die Kunst der Liedbegleitung auf der Ukulele.
„Möchten Sie mit Freunden, Kindern oder Enkelkindern gemeinsam singen und sich selbst dabei begleiten können? Dann ist dieser Kurs für Sie genau das Richtige, denn eine Ukulele steht der Gitarre im Klang nicht nach, ist aber leichter in der Handhabung,“ weiss Tomás Torres Gómez.Notenkenntnisse sind nicht erforderlich, da die Liedbegleitung nach Akkorden gelernt wird.
Die Kosten für den Workshop betragen 66 Euro, eine eigene Ukulele ( Sopran- oder Konzertukulele, Kosten ca. 50 € ) ist mitzubringen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen unter www.musikschule-bergkamen.de oder telefonisch unter der Nummer 02306 – 30 77 30 entgegen.
Schwarzlicht-Party in der Eishalle Bergkamen
Am Samstag, den 17. Januar, ist es wieder soweit: Die legendäre Schwarzlicht Party in der Eishalle Bergkamen!
Alles, was weiß ist oder fluoreszieren kann, wird an diesem Abend zum Leuchten gebracht, die gesamte Eishalle ist in Schwarzlicht getaucht.
Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn ist um 19:00 Uhr und das Ende ist gegen 23:00 Uhr.
Am 10. und 11. Januar nahm der Eis- und Rollsportclub Bergkamen mit insgesamt zwölf Läuferinnen am Waldstadtpokal teil. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld zeigten alle Sportlerinnen engagierte Auftritte und überzeugten mit tollen Leistungen.
Für zwei Starterinnen war das vergangene Wochenende besonders aufregend. In der Kategorie Freiläufer präsentierten Paula Luntz und Lina Bas erstmals ihr Kürprogramm im Rahmen eines Wettbewerbs und meisterten diese Premiere mit Bravour.
Auch auf dem Podium war der E.R.C. Bergkamen erfolgreich vertreten. Maja Heer erreichte in der Kategorie Eisläufer B einen hervorragenden 3. Platz. Einen ganz besonderen Erfolg feierte Nelli Steinmetz, die sich in der Kategorie Young Adult Pre-Bronze souverän den 1. Platz sichern konnte.
Der Waldstadtpokal war somit ein erfolgreicher Wettkampf für den Verein und ein gelungener Start in das neue Jahr, bevor es Ende Januar zum nächsten Auswärtstermin nach Krefeld geht.
Es geht wieder los: Kurse der Jugendkunstschule starten in der kommenden Woche
Foto: Michael Doert / Jugendkunstschule Bergkamen
Ab Montag, 19. Januar beginnen die neuen Kurse und Workshops der Jugendkunstschule Bergkamen. Von Montag bis Freitag bieten zahlreiche Kreativangebote jungen Menschen Möglichkeiten, im Pestalozzihaus die eigene Kreativität zu entdecken und zu entwickeln.
Erfahrene Künstlerinnen und Künstler und Kulturpädagoginnen und Kulturpädagogen unterstützen die Teilnehmenden dabei, ihre eigenen Vorstellungen und Ideen aufs Papier und auf Leinwand zu bringen oder ihnen auch in Form von Objekten oder Skulpturen Gestalt zu geben.
Kurse und Workshops für Erwachsene laden dazu ein, eine Vielzahl von unterschiedlichen Gestaltungstechniken kennenzulernen oder auch bereits bestehende Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen.
Auch für die beliebten Osterferienprojekte können sich Interessierte anmelden. Das Zirkusprojekt mit Andrea Kruck findet vom 30. März bis zum 02. April statt. In der zweiten Ferienwoche starten Lucia und Silke Bachner gemeinsam mit den Kindern in das LanArt Projekt der Jugendkunstschule auf dem Gelände der Ökologiestation in Bergkamen-Heil.
Ab April wird es eine Reihe weiterer Angebote in der Jugendkunstschule geben wie etwa die beliebten kostenlosen Kulturrucksack Workshops für Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Auch der KunstLaster wird ab dem Frühsommer wieder in Bergkamen unterwegs sein. Die Veröffentlichung der einzelnen Kulturrucksacktermine und KunstLaster Aktionen erfolgt zu den Osterferien sowohl auf der Website der Jugendkunstschule als auch in Form von Programmflyern.
In den Sommerferien werden vom 17. bis 21. August die KinderKulturTage „Wir sind draußen!“ auf dem Gelände des Pestalozzihauses stattfinden. Eine Anmeldung für das kostenlose Sommerferienprojekt ist bereits möglich.
Alle Informationen zu den Angeboten und eine digitale Anmeldemöglichkeit finden sich auf der Website der Jugendkunstschule www.jugendkunstschule.bergkamen.de. Interessierte können sich bei Fragen an die Jugendkunstschule wenden telefonisch unter 02307/288848 und 02307/965462 oder per E-Mail an jugendkunstschule@bergkamen.de.
Jahreshauptversammlung des TuS Weddinghofen 1959 e.V.: Treue Mitglieder geehrt
Die Jubilare des TuS Weddinghofen.
Der TuS Weddinghofen hatte am vergangenen Freitag zur Jahreshauptversammlung im Alevitischen Kulturzentrum in Bergkamen – Weddinghofen eingeladen. 2025 war für den Sportverein ein erfolgreiches Jahr. die neue Satzung wurde besprochen sowie beschlossen und einige unserer langjährigen Mitglieder geehrt. Insgesamt gab es 43 Ehrungen für Mitgliedschaften von 10 bis 65 Jahren. „Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern für die langjährige Treue zum Verein und hoffen, dass diese in Zukunft in gemeinsamer Zusammenarbeit weiter bestehen bleibt. Gleiches gilt für unsere ÜbungsleiterInnen, ohne die unser umfangreiches Sportangebot nicht möglich wäre“, erklärt der TuS.
Neu in diesem Jahr ist, dass sic der TuS zusätzlich zu den Kooperationspartnern der Kindergärten Springmäuse und Vorstadtstrolche in Weddinghofen sowie der Interessengemeinschaft Kindertagespflege Unna e.V. über die Vereinsverschmelzung mit dem Rehasport-Gesundheitshaus Kurbad Kamen e.V. freut! Der TuS hofft auf eine langanhaltende Zusammenarbeit!
Weitere Informationen über den TuS Weddinghofen 1959 e.V., unser Kursangebot und Details über bevorstehende Veranstaltungen finden Sie auf www.tus-weddinghofen.de oder kontaktieren Sie uns gerne unter info@tus-weddinghofen.de.
„In die Köpfe schießen“: Bedrohliches per WhatsApp
von Andreas Milk
Wüst, was der 36-jährige Bergkamener Erdal R. (Name geändert) seiner Ex-Frau per WhatsApp geschrieben haben soll: zum Beispiel, dass er ihren Eltern „in die Köpfe schießen“ werde. Telefonisch habe er zudem die Frau und den gemeinsamen Sohn (12) mit dem Tod bedroht. Jetzt saß R. als Angeklagter im Kamener Amtsgericht. Und die Juristen sahen sich mit einer vollends kaputten Familie konfrontiert.
Erdal R. beteuerte, an den Vorwürfen sei nichts dran. Von den WhatsApp-Nachrichten gibt es zwar Screenshots. Aber diese Nachrichten habe seine Frau selbst fabriziert – einfach, indem sie auf seinen Laptop zugegriffen habe. Im Browser sei sein WhatsApp-Zugang hinterlegt gewesen; die Mitteilungen seien mitnichten von seinem Handy gekommen. Hintergrund des Ganzen sei der Scheidungsprozess gewesen, verbunden mit einem Sorgerechtsstreit. R.s Verteidiger sagte, die Strafanzeige wegen Bedrohung sollte seinem Mandanten zusätzlich schaden. Fotos von gemeinsamen Unternehmungen dagegen bewiesen, dass R. und sein Sohn sich gut verstehen.
Umso erstaunlicher die Aussage von R.s Ex-Frau im Prozess: Sowohl sie selbst als auch der Sohn hätten wegen R.s Ausrastern Zusammenbrüche erlitten. Darum sei der Kleine auch bereit, in dem Strafverfahren gegen den Vater auszusagen.
So weit wollten es die übrigen Prozessbeteiligten nicht kommen lassen: Das Verfahren gegen Erdal R. wurde eingestellt, mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft. Es herrschte Einigkeit: Die Sache weiter zu treiben, würde noch mehr Schaden anrichten. Und von einem Jungen dieses Alters einen Auftritt im Prozess gegen seinen Vater zu verlangen, wäre wohl das Letzte.