Berlin, München, Weissenhäuser Strand: Erfolgreiche Abschlussfahrten der Realschule Oberaden
Die 10c besuchte Berlin. Foto: Dominika Dziegielewski
Trotz der Corona-Pandemie haben die Abschlussschülerinnen und -schüler der Realschule Oberaden ein Stück Normalität in Form der traditionellen Abschlussfahrten erfahren. Besonders erfreulich ist, dass alle Schülerinnen und Schüler gesund zurückgekehrt sind.
Die Klasse 10a befand sich eine Woche lang in München und besuchte u.a. das Deutsche Museum und den Olympiapark. Die Schülerinnen und Schüler der 10b waren am Weissenhäuser Strand und erkundeten in diesem Rahmen während eines Tagesausflugs die Hansestadt Hamburg. Viel politische Bildung erfuhr die Klasse 10c. Auch wenn der Bundestag aufgrund der Pandemie nur von außen betrachtet werden durfte, erhielten die Schülerinnen und Schüler einen guten Eindruck. Zudem wurde das ehemalige Konzentrationslager Ravensbrück besucht.
Die 10a fuhr nach München. Foto: Martin Itter
Der Weissenhäuser Strand war das Ziel der 10b. Foto: Rolf Purzner
Land NRW verlängert Coronaschutzverordnung: Mehr Zuschauer bei Sportveranstaltungen zugelassen
Das Landeskabinett hat am Dienstag, 15. September 2020, die Verlängerung der Coronaverordnungen bis einschließlich 30. September 2020 beschlossen. Veränderungen gibt es vornehmlich im Bereich des Sports: hier sind in allen Bereichen wieder mehr Zuschauerinnen und Zuschauer in den Sportstätten zugelassen. Außerdem haben sich die Länder angesichts der besonderen Herausforderungen bei Mannschaftswettbewerben mit entsprechendem Faninteresse auf eine gemeinsame Vorgehensweise bei der Frage nach Zuschauern bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen und damit auch bei Bundesligaspielen geeinigt. Für einen zunächst sechs Wochen dauernden Probebetrieb sollen bundesweite Teamsportveranstaltungen wieder mit Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden können, wenn strenge Regeln für den Hygiene- und Infektionsschutz eingehalten werden.
Ministerpräsident Armin Laschet: „Wir haben eine klare Entscheidung zu den Rahmenbedingungen für die vielen tausenden Sportvereine in Nordrhein-Westfalen versprochen. Sportveranstaltungen leben von der Unterstützung der Fans, von der Atmosphäre mit Publikum – das gilt sowohl für Bundesligaspiele, als auch für den Amateur- und Breitensport. Deshalb haben wir den Austausch mit dem Amateursport gesucht und uns im Länderkreis für eine zügige, einheitliche Lösung zu bundesweiten Sportveranstaltungen eingesetzt. Beides setzen wir heute in geltendes Recht um und schaffen damit ein weiteres Stück verantwortungsvolle Normalität. Mit sicheren Infektionsschutzkonzepten und Grenzen bei der Kapazität können die Vereine ihre Sportstätten jetzt endlich wieder mit Leben füllen. Dabei gilt: Hygienekonzepte, Schutzmaßnahmen und ein umsichtiges Vorgehen haben Priorität.“
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Der Sport wurde in den letzten Monaten auf eine harte Probe gestellt. Allen ist bewusst, dass der Sport von seinen Zuschauern und der Stimmung in den Stadien lebt. Viele haben das schmerzlich vermisst. Genauso klar ist auch: Der Infektionsschutz und damit der Schutz von Gesundheit muss oberste Priorität haben. Daher tasten wir uns jetzt vorsichtig an eine Wiederzulassung einer begrenzten Zahl an Zuschauern heran. Allerdings nur, wenn das regionale Infektionsgeschehen beachtet und besondere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sichergestellt werden. Das wird für alle Beteiligten sicherlich eine neue Herausforderung. Wir haben die Herausforderungen bisher alles in allem sehr gut gemeistert. Und ich bin zuversichtlich, dass uns das auch in diesem Fall gelingen kann, wenn sich jeder Zuschauer diszipliniert und verantwortungsbewusst an die besonderen Auflagen vor Ort hält.“
Neue Regeln für Sportveranstaltungen
Ab dem 16. September 2020 dürfen bei Sportveranstaltungen oder bei Wettbewerben wieder mehr als 300 Zuschauer anwesend sein, sofern ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorgelegt wird. Bei mehr als 1.000 Zuschauern gilt – wie auch bei sonstigen Veranstaltungen – eine Obergrenze von einem Drittel der Kapazität der Sportstätte. Auch die Regelung zur Anzahl von Teilnehmenden bei nicht kontaktfreiem Sport wurde zugunsten von Sportarten mit außergewöhnlichen Mannschaftsgrößen dahingehend erweitert, dass nun alle Spielerinnen oder Spieler, die die jeweilige Sportart erfordert, am Spiel teilnehmen können – auch wenn sie die Höchstzahl von 30 überschreitet. Damit setzt die Landesregierung um, was in der vergangenen Woche bei einem gemeinsamen Gipfel mit Vertreterinnen und Vertretern von Sportvereinen und Verbänden beschlossen wurde. Besondere Regelungen gelten im Rahmen eines Probebetriebes für bundesweite Teamsportveranstaltungen.
Länder-Einigung für bundesweite Teamsportveranstaltungen
Die Länder haben sich heute auf folgende Eckpunkte für die Zulassung von Zuschauerinnen und Zuschauer bei Bundesliga-Spielen und anderen bundesweiten Teamsportwettbewerben geeinigt:
In einem sechswöchigen Probetrieb sollen die Hygienekonzepte, die als Grundlage für die Zulassung von Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen dienen, getestet werden.
Das aktuelle Pandemiegeschehen wird berücksichtigt. So werden keine Zuschauer zu Veranstaltungen zugelassen, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.
Das Abstandsgebot von 1,5 Metern muss durch eine Reduktion der maximalen Zuschauerauslastung, eine Entzerrung der Besucherströme bei Ein- und Auslass und durch ein Verbot des Ausschanks und Konsums von Alkohol gewährleistet werden.
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Einnehmen des Sitz- oder Stehplatzes ist Pflicht. Für ausreichende Lüftung der Veranstaltungsorte muss gesorgt werden.
Die zulässige Zuschauerzahl wird für jeden Austragungsort individuell bestimmt. Zulässige Höchstkapazität während des sechswöchigen Probebetriebs sind bei mehr als 1.000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität.
Die Änderungen in allen Verordnungen des Landes Nordrhein-Westfalen treten am Mittwoch, 16. September 2020, in Kraft.
Drewermann-Vortrag „Richtet nicht – Strafrecht und Christentum“ startet heute um 19.30 Uhr auf Youtube
Der Vortrag von Dr. Eugen Drewermann in Zusammenarbeit mit der VHS Bergkamen ist heute ab 19.30 Uhr auf Youtube zu sehen und zu hören. Das Video kann natürlich auch danach abgespielt werden. Einfach den Player unten starten.
Coronavirus: Sechs neue Fälle im Kreis Unna
In Holzwickede hat es zwei Corona-Fälle an Schulen gegeben. Ein Fall ist an einer Grundschule und einer an einem Gymnasium gemeldet worden. An der Grundschule sind rund 35 Personen betroffen, am Gymnasium rund 30. Es handelt sich um Lehrer und Schüler, die Kontakt zu den infizierten Personen hatten und sich jetzt in Quarantäne begeben müssen. Am morgigen Mittwoch, 16. September führt das Gesundheitsamt vor Ort Tests durch.
Auch in Unna hat es einen Fall an einer Grundschule gegeben. Rund 35 Personen sind als engere Kontaktpersonen identifiziert worden und müssen sich in Quarantäne begeben. Tests sind für Donnerstag, 17. September geplant.
Die Ergebnisse aus der Fröndenberger Kita stehen weiter aus.
Insgesamt wurden dem Gesundheitsamt heute sechs neue Fälle im Kreis gemeldet, davon einer in Bergkamen. Neun Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen. Damit sinkt die Zahl der aktuell Infizierten auf 56.
– Max Rolke –
Aktuell Infizierte
14.09.2020 | 15 Uhr
15.09.2020 | 15 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
8
9
+1
Bönen
1
1
+0
Fröndenberg
10
6
-4
Holzwickede
2
6
+4
Kamen
8
6
-2
Lünen
14
11
-3
Schwerte
6
6
+0
Selm
0
0
+0
Unna
7
8
+1
Werne
3
3
+0
Gesamt
59
56
-3
Übersicht Gesundete
14.09.2020 | 15 Uhr
15.09.2020 | 15 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
115
115
+0
Bönen
54
54
+0
Fröndenberg
146
150
+4
Holzwickede
40
40
+0
Kamen
47
49
+2
Lünen
256
259
+3
Schwerte
160
160
+0
Selm
67
67
+0
Unna
108
108
+0
Werne
109
109
+0
Gesamt
1102
111
+9
Volleyballanfänger des TuS Weddinghofen starten wieder
Der TuS Weddinghofen hatte im Februar und März dieses Jahres mit dem Aufbau einer Anfängergruppe Volleyball für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren begonnen. Durch vorab durchgeführte Werbung und Schnupperstunden in der Pfalzschule hatten sich 14 Kinder zum Training eingefunden. Leider stoppte die Corona Pandemie alle weiteren Bemühungen des Vereins.
Nun möchten wir das Training wieder beginnen. Natürlich unter den Bedingungen der Coronaschutzverordnung. Das Training wird in der Turnhalle 1 des Gymnasiums Bergkamen ab 17. September von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr durchgeführt. Die Übungsstunden werden von Yeliz Kurt geleitet. Der TuS hofft, dass die Kinder, die im Februar und März die Trainingsstunden besucht hatten, wieder mitmachen möchten. Natürlich sind auch alle Kinder ( Mädchen und Jungen ) im genannten Alter eingeladen, an den Übungsstunden der Anfängergruppe Volleyball des TuS Weddinghofen teilzunehmen.
Nächster Blutspendetermin am 22. 9. im Martin-Luther-Haus
Der nächste Blutspendetermin des DRK in Bergkamen findet statt am Dienstag, 22. September, 15:00 – 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus, Goekenheide 7, in Weddinghofen.
Auch gestern haben die DRK Blutspendedienste wieder rund 15.000 Blutprodukte an die Kliniken und Krankenhäuser im gesamten Bundesgebiet abgegeben. „Helfen Sie uns dabei, diese Aufgabe auch morgen wieder zu erfüllen.“ bittet Stephan Jorewitz, Pressereferent beim Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen und verweist auf die täglichen Terminangebote: „Termine können über die Website www.blutspende.jetzt gefunden werden.“ Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger.
Aus Infektionsschutzgründen bittet der Blutspendedienst daher darum, nach Möglichkeit auf Begleitpersonen zu verzichten sowie einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen und eine eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen. Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Ständig aktualisierte Infos gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona. Da die Bewirtung nach der Blutspende zurzeit nicht stattfindet, gibt es zum Abschluss einen kleinen Imbiss als „Lunch-ToGo“.
Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.
Bei der Stichwahl für den neuen Bürgermeister und Landrat bleiben die Wahlbenachrichtigungen gültig
Bei der Wahl des Bürgermeisters der Stadt Bergkamen und des Landrates des Kreises Unna am 13. September hat im ersten Wahlgang kein Bewerber die Mehrheit der abgegeben Stimmen erhalten. Daher findet am 27. September eine Stichwahl zwischen den Bürgermeisterkandidaten Bernd Schäfer (SPD) und Thomas Heinzel (CDU) und den Landratskandidaten Mario Löhr (SPD) und Marco Morten Pufke (CDU) statt.
Es werden keine neuen Wahlbenachrichtigungen verschickt. Die Wahlbenachrichtigungen zur Kommunalwahl 13.09.2020 bleiben gültig. Sollte jemand seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr zur Verfügung haben, kann mit dem Personalausweis im Wahllokal gewählt werden.
Wer schon Briefwahl beantragt hat bekommt seine Briefwahlunterlagen automatisch zugesandt. Die Briefwahlunterlagen können allerdings frühestens ab dem kommenden Donnerstag, 17. September, verschickt werden, da zunächst die Wahlausschüsse der Stadt Bergkamen und des Kreises Unna zu den Stichwahlen Bürgermeister bzw. Landrat tagen müssen. Dies gilt auch für die Briefwahl vor Ort im Rathaus (Donnerstag ab 11.00 Uhr).
Was kann man gegen Bau-Pfusch tun?: Vortrag in der Ökologiestation
Neueste Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass der jahrzehntelange Preiskampf im Bausektor seinen Tribut fordert und Bauschäden zur bitteren Folge hat. Der jährliche Schaden durch Baupfusch geht in die Milliarden. Jahr für Jahr verhandeln Gerichte zehntausende neuer Fälle mit Baumängeln bei privaten Bauherren. Rechtlich sind Bauherren leider unzureichend geschützt.
Bernhard Wolter zeigt am Dienstag, 29. September, anhand von einfachen Beispielen, was unter „Bau-Pfusch“ zu verstehen ist, wie es dazu kommt und welche Folgen zu erwarten sind. Er nennt einfache Möglichkeiten der Risikominderung und gibt professionelle, leicht umsetzbare Tipps für jeden Bauherren. Der Referent ist selbstständiger Bauunternehmer und Bauberater.
Eine verbindliche Anmeldung für die zweistündige Veranstaltung, die um 19.00 Uhr in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil beginnt und 5,00 Euro pro Teilnehmer kostet, ist unter 02389-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen wegen coronabedingter begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt notwendig. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen mitbringen.
Verdacht des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs: Polizei nimmt vier Personen vorläufig fest
Ermittlungserfolg für die Polizei: Einsatzkräfte haben am Samstag vier Personen vorläufig festgenommen. Diese sind dringend tatverdächtig, an gewerbsmäßigem Betrug im Zusammenhang mit Warenbestellungen beteiligt zu sein. Offenbar seit mehreren Monaten sind Pakete eines Logistikunternehmens aus dem Transportweg herausgenommen und in einer angemieteten Garage in Bergkamen zwischengelagert worden. Danach erfolgte der Weiterversand ins osteuropäische Ausland.
Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung suchten Einsatzkräfte der Polizei die Garage am späten Samstagabend auf. Vor Ort wurden vier Tatverdächtige angetroffen und vorläufig festgenommen. Der Inhalt der Garage glich einem Warenlager. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten eine Vielzahl von Paketen sicher.
Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um eine 24-Jährige, einen 24-Jährigen, einen 22-Jährigen und einen 19-Jährigen. Alle Vier sind derzeit im Kreis Unna wohnhaft. Nach jetzigem Ermittlungsstand hatte der 22-Jährige, der als Kurierfahrer tätig ist, die Pakete abgefangen und in der Garage eingelagert. Die Waren – im Wesentlichen Kfz-Zubehör und hochwertiges Werkzeug – stammen mutmaßlich aus betrügerischen Internetbestellungen.
Die Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft entlassen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.
Coronavirus: Drei neue Fälle in Bergkamen – Fünf gelten aber wieder als gesund
Über das Wochenende sind sieben neue Fälle bekannt geworden. Fünf davon wurden am Samstag, 12. September in Bergkamen (3), Fröndenberg (1) und Holzwickede (1) gemeldet. Zwei sind heute in Schwerte (1) und Lünen (1) gemeldet worden.
Einen Fall hat es in einer Kita in Fröndenberg/Ruhr gegeben. Dort sind rund 50 Personen betroffen. Tests sind heute bereits durchgeführt worden. Ergebnisse liegen noch nicht vor.
– Max Rolke / Kreis Unna –
Aktuell Infizierte
11.09.2020 | 12 Uhr
14.09.2020 | 15 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
10
8
-2
Bönen
2
1
-1
Fröndenberg
9
10
+1
Holzwickede
1
2
+1
Kamen
9
8
-1
Lünen
18
14
-4
Schwerte
5
6
+1
Selm
0
0
+0
Unna
8
7
-1
Werne
3
3
+0
Gesamt
65
59
-6
Übersicht Gesundete
11.09.2020 | 12 Uhr
14.09.2020 | 15 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
110
115
+5
Bönen
53
54
+1
Fröndenberg
146
146
+0
Holzwickede
40
40
+0
Kamen
46
47
+1
Lünen
251
256
+5
Schwerte
160
160
+0
Selm
67
67
+0
Unna
107
108
+1
Werne
109
109
+0
Gesamt
1089
1102
+13
Juniorwahl zum Ruhrparlament am Bergkamener Gymnasium: Die GRÜNEN erhalten 40,5 % der Stimmen
Mitglieder der Wahlleitung der Juniorwahl am SGB, bestehend aus Schülerinnen und Schüler des Q2-Leistungskurs Sozialwissenschaften, bei der Auszählung der Stimmen und der Ermittlung des offiziellen Endergebnisses. Foto: SGB
Ein starkes Zeichen für „grüne Politik“ im Ruhrgebiet setzten die Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen bei der Juniorwahl zum Ruhrparlament am vergangenen Mittwoch. Von den 328 abgegebenen Stimmen entfielen 40,5 % auf die Grünen. Die SPD erhielt 23,2 %, die CDU 12,2 % der Stimmen. Für die FDP stimmten 5,8 %, für die Partei TIERSCHUTZ hier! 4,9 %, für DIE PARTEI 4 % und für DIE LINKE 3,6 %. Die übrigen 6,1 % der Stimmen verteilen sich auf Sonstige.
Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Kommunalwahl hatten sich die Schülerinnen und Schüler aus drei Klassen sieben, vier Klassen neun im Fach Wirtschaft-Politik sowie die Oberstufenkurse im Fach Sozialwissenschaften mit der Arbeit des Ruhrparlaments auseinandergesetzt und positionierten sich bei der Wahlsimulation im PZ des SGB am vergangenen Mittwoch mit ihrer Stimme deutlich für nachhaltige Politik in der Metropolregion Ruhr. Die Wahlbeteiligung von 87,9 Prozent zeigt deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums sich der Wichtigkeit und der Bedeutung von bürgerlicher Beteiligung an Wahlen bewusst sind. Insbesondere für die meisten der Oberstufenschülerinnen und -schüler war die Juniorwahl die Generalprobe für die Kommunalwahl an diesem Sonntag, an der sie als Erstwählerinnen und -wähler teilnehmen dürfen.
Die Wahlbeteiligung am SGB lag etwas höher als im Ruhrgebietsschnitt (82,3 %). Die Grünen erhielten 31,6 Prozent der Stimmen und sind nicht nur am SGB, sondern auch insgesamt klarer Sieger der Juniorwahl, bei der insgesamt 8075 gültige Stimmen gewertet wurden. Die SPD folgte mit 20,6 %, die CDU mit 17,2 %. Die Linke erreichte 5,7 %, 19,8 % fielen auf die übrigen Parteien (Sonstige).
Für den reibungslosen und korrekten Ablauf sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln des Wahltages am SGB zeichnete sich der Q2-Leistungskurs Sozialwissenschaften verantwortlich. Die angehenden Abiturienten übernahmen auch die Wahlleitung und ermittelten das amtliche Endergebnis.
Im Rahmen der Juniorwahl war auch Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr (RVR), zu einem Podiumsgespräch mit Q2-Schülerinnen und Schülern zu Gast. Sie diskutierte über die Arbeit und die Aufgaben des RVR, zeigte den jungen Erwachsenen aber auch auf, welche Perspektiven der RVR als Arbeitgeber zu bieten hat.