Auslosung beim Gewinnspiel des SPD-Ortsvereins Rünthe
Glücksfee Regina Klose vom Bergkamener DRK zog die Gewinnerlose.
Der SPD-Ortsverein Rünthe war wieder im Stadtteil unterwegs. Aber nicht in eigener Sache, sondern um fünf Menschen glücklich zu machen.
Es wurden heute die Gewinner des Gewinnspiels der jährlich erscheinenden Ortsvereins Zeitung „Rünther Ortsgespräch“ gezogen.
Dieses Jahr war die Glücksfee Regina Klose vom DRK. Sie hat gerne dabei geholfen, fünf Bürgern eine Freude zu bereiten.
Die Gewinne sind schon unterwegs... . Die Gewinne werden persönlich überreicht von Monika Wernau und Eva Knöffel.
Vielleicht klingelt eine von Beiden bei Ihnen.
Alternativen im Blick: VKU setzt sich mit Klima schonenden Antriebsarten auseinander
Die VKU ludt Vertreter der Kreispolitik und Kreisverwaltung zu einer Testfahrt in einem vollelektrischen Bus ein. (Foto v.l.: Ludwig Holzbeck (Umweltdezernent), André Pieperjohanns (Geschäftsführer VKU), Sabine Leiße (Leiterin der Stabsstelle für Planung und Mobilität), Martin Wiggermann (stellvertretender Landrat Kreis Unna)). Foto: VKU
Zwei alternative Antriebsarten werden schon seit einiger Zeit diskutiert – Elektromobilität und Wasserstoff. Auf dem Weg zu einem noch umweltfreundlicheren ÖPNV setzt sich die VKU damit intensiv auseinander und prüft die Einsatzmöglichkeiten im Kreis Unna.
„Innovative Antriebe haben viele Vorteile, stellen uns aber bei näherem Hinsehen vor einige Herausforderungen“, sagt André Pieperjohanns, Geschäftsführer der VKU. „Busse im Kreis sind häufig bis zu 350 Kilometer am Tag im Einsatz. Deshalb kommt es vor allem auf eine gute Reichweite der Fahrzeuge an.“
Einen Elektro-Bus mit größerer Reichweite hat die VKU am vergangenen Mittwoch, den 22.07.20, Vertretern von Kreispolitik und Verwaltung vorgestellt. Der stellvertretende Landrat Martin Wiggermann, Sabine Leiße (Leiterin der Stabsstelle für Planung und Mobilität) und Ludwig Holzbeck (Umweltdezernent) nahmen auf Einladung an einer Testfahrt mit dem modernen Bus teil. Der vollelektrische Citea des niederländischen Herstellers VDL hat eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Seine Batteriekapazität beträgt 288 KWh.
Der Wechsel zu neuen Antriebsarten erfordert gemeinsames Handeln, wie Geschäftsführer André Pieperjohanns betont. „Wir entwickeln unsere Fuhrparkstrategie in enger Abstimmung mit unseren Eigentümern weiter. Derzeit kommen bei der eigenen Flotte der VKU ausschließlich Busse mit den hohen Umweltstandards Euro 5 und Euro 6 zum Einsatz. Bei Elektrobussen muss auch bedacht werden, dass eine entsprechende Ladeinfrastruktur aufgebaut werden muss.“
Bei einem Modell wie dem Citea können die Batterien an Schnellladestationen binnen 20 Minuten auf 60 Prozent der Ladekapazität gebracht werden. Im städtischen Umfeld ist es daher deutlich einfacher, an den Enden einer Linie Ladestationen aufzubauen. Die VKU setzt ihre Busse wirtschaftlich ein, sodass sie über den Tag mehrere Linien bedienen. Die Ladephase der Busse müsste dann jeweils individuell nach Verfügbarkeit dieser Nachlademöglichkeiten geplant werden.
Der stellvertretende Landrat Martin Wiggermann begrüßt die Aufgeschlossenheit der VKU gegenüber neuen Antriebsarten. „Unser kommunales Verkehrsunternehmen ist ein wesentlicher Baustein der Verkehrswende. Nicht nur in Bezug auf die Gewinnung von mehr Fahrgästen, sondern auch in Bezug auf den Klimaschutz“, betont er.
Coronavirus: Inzwischen 737 Personen im Kreis Unna genesen
Die Kreisgesundheitsbehörde meldet heute keine neu Infizierten. Eine Person aus Bergkamen gilt seit heute als gesundet. Damit steigt die Zahl der Genesenen um +1 auf insgesamt 737 Personen.
– Constanze Rauert / Kreis Unna –
Aktuell Infizierte
21.07.2020 | 16 Uhr
22.07.2020 | 16 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
7
6
-1
Bönen
2
2
+0
Fröndenberg
1
1
+0
Holzwickede
0
0
+0
Kamen
7
7
+0
Lünen
3
3
+0
Schwerte
6
6
+0
Selm
0
0
+0
Unna
1
1
+0
Werne
5
5
+0
Gesamt
32
31
-1
Übersicht Gesundete
21.07.2020 | 16 Uhr
22.07.2020 | 16 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
50
51
+1
Bönen
25
25
+0
Fröndenberg
135
135
+0
Holzwickede
29
29
+0
Kamen
25
25
+0
Lünen
164
164
+0
Schwerte
112
112
+0
Selm
56
56
+0
Unna
64
64
+0
Werne
76
76
+0
Gesamt
736
737
+1
Metalldiebe auf dem ev. Friedhof an der Mühlenstraße in Oberaden – Angehörige sollten Gräber kontrollieren
Auf dem Friedhof an der Mühlenstraße in Oberaden haben bisher unbekannte Metalldiebe vermutlich in der Zeit von Samstagabend, 18. Juli, bis Dienstagmorgen, 21. Juli, ihr Unwesen getrieben. Von zahlreichen Gräbern entwendeten sie die Abdeckungen, die Aussparungen für versenkbare Vasen verdecken.
Angehörige, die Gräber auf diesem Friedhof haben, werden gebeten die Grabstätten zu kontrollieren und im Fall eines Diebstahls oder einer Sachbeschädigung dieses bei der Polizei anzuzeigen.
Betroffene oder Zeugen können sich auch telefonisch an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0 wenden.
Coronavirus: Zwei Personen im Kreis Unna neu infiziert
Die Kreisgesundheitsbehörde meldet am heutigen 21. Juli zwei neu Infizierte. Sie wohnen in Schwerte und in Werne. Die Zahl der als genesen geltenden Personen steigt weiter und liegt aktuell bei 736.
– Constanze Rauert / Kreis Unna-
Aktuell Infizierte
20.07.2020 | 16 Uhr
21.07.2020 | 16 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
7
7
+0
Bönen
2
2
+0
Fröndenberg
1
1
+0
Holzwickede
0
0
+0
Kamen
7
7
+0
Lünen
6
3
-3
Schwerte
5
6
+1
Selm
0
0
+0
Unna
1
1
+0
Werne
4
5
+1
Gesamt
33
32
-1
Übersicht gesundete
20.07.2020 | 16 Uhr
21.07.2020 | 16 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
50
50
+0
Bönen
25
25
+0
Fröndenberg
135
135
+0
Holzwickede
29
29
+0
Kamen
25
25
+0
Lünen
161
164
+3
Schwerte
112
112
+0
Selm
56
56
+0
Unna
64
64
+0
Werne
76
76
+0
Gesamt
733
736
+3
Heimische Handwerk hat derzeit 111 freie Ausbildungs- oder Praktikumsplätze im Angebot
Ausbildungs-Coach Dietmar Stemann von der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe hat noch 111 Ausbildungs- und Praktikumsplätze zu vergeben – auch über den 01. August hinaus.
Kurz vor dem klassischen Berufsstart-Termin 01. August betont das Handwerk in der Hellweg-Lippe-Region (Kreise Soest und Unna sowie Stadt Hamm): „Auch wer erst später einsteigen will oder kann findet im Handwerk immer noch eine passende Stelle!“ So sieht es auf jeden Fall Ausbildungs-Coach Dietmar Stemann, der für alle ausbildungsanbietenden Betriebe und ausbildungssuchenden Frauen und Männer der richtige Gesprächspartner ist. Genau 111 zur Zeit noch unbesetzte Lehr- oder Praktikumsstellen verzeichnet die Börse der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, für die Stemann tätig ist.
„Aktuell ist eigentlich für jede und jeden noch das Richtige dabei: Vom Bäcker und Dachdecker über Elektroniker, Fleischer und Friseure bis zum Kfz-Mechatroniker, Maler, Metallbauer oder Tischler können wir noch Angebot und Nachfrage zusammenbringen.“ Dabei ist -wie Coach Stemann betont- es gar nicht zwingend notwendig, zum 01.08. alles unter Dach und Fach zu haben. „Es ist leider kaum bekannt, das man/frau auch später noch im Herbst/Winter unter bestimmten Vorraussetzungen mit einer Ausbildung starten kann. Denn auch die Entscheidung zu einem Handwerksberuf sollte nicht einfach aus dem Bauch heraus getroffen werden.“ Wichtig vor allem: sich gut und richtig beraten lassen, Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben über ein Praktikum knüpfen und eigene Eindrücke gewinnen. „Dann klappt es bestimmt auch noch mit dem Einstieg ins Handwerk, denn am 01.08. ist längst nicht alles gelaufen!“
Bergkamener Himmelsbooten freuen sich über ihr neues Drachenboot
Die Himmelsbooten unterwegs in ihrem neuen Drachenboot.
Lange musste das Drachenbootteam „Himmelsbooten“ aus Bergkamen Rünthe sich gedulden. Seit einigen Jahren war die Anschaffung eines neuen Bootes geplant. Am Samstag, den 18. Juli 2020 war es endlich soweit. Das neue Boot war angeschafft und konnte feierlich getauft werden.
In der Regel reichen eine Flasche Sekt und eine kurze Rede, um ein Boot zu taufen. Nicht so bei einer traditionellen Drachenboottaufe. Bevor ein Drachenboot zum ersten Mal zu Wasser gelassen wird, wird eine taoistische Zeremonie vollzogen. Dies übernahm Teamchef Martin Lehmenköster. Alles beginnt mit Erzählungen von Sagen und Legenden um die Entstehung des Drachenbootsports.
Sponsor Michael Mücke verbrannte bei der Taufzeremonie unterstützt von Pfarrerin Sophie Ihne chinesisches Geld
Die Geschichte des Drachenbootsports ist von sehr starken Mythen und Legenden geprägt. Alles dreht sich jedoch immer um den Drachen. Eine Legende besagt, dass ein chinesischer Nationaldichter vor dem Ertrinken gerettet werden sollte. Dorfbewohner fuhren laut der Sage mit Drachenbooten hinaus auf das Meer, um den unglücklichen Poeten zu retten. Der Drachenbootsport war geboren.
Die eigentliche Zeremonie wird von einem Priester durchgeführt. Bei den Himmelsbooten übernahm diese Aufgabe der Hauptsponsor des neuen Bootes. Michael Mücke, Besitzer der Yachtschule Rünthe verbrannte zunächst einen chinesischen Geldschein mit den besten Wünschen für Team und Boot. Anschließend schenkte er dem Drachen das Augenlicht indem er ihm die Augen öffnete und rief „Drache erwache! Fliege von Sieg zu Sieg!“
Zur Besänftigung des Drachen fütterte Michael Mücke diesen mit Gemüse.
Bevor das neue Boot für die erste Trainingseinheit zu Wasser gelassen werden konnte weihte es die Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Rünthe Sophie Ihne mit dem göttlichen Segen und verstreute traditionell Reis auf dem Boot.
Das im Jahr Jahr 2006 gegründete Drachenbootteam der evangelischen Martin-Luther Kirchengemeinde Bergkamen-Rünthe „Himmelsbooten“ freut sich nun nach der Corona-Pause wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen zu können.
Drachenbootfahren ist ein reiner Mannschaftssport. 10 oder 20 Paddler sitzen dabei in einem Boot und versuchen dieses durch gleichmäßiges Paddeln möglichst schnell zu machen. Gleichmäßig bedeutet dabei, dass alle Paddler im gleichen Rhythmus das Paddel einstechen, durchs Wasser ziehen und wieder nach vorne holen. Hinten auf dem Boot steht der Steuermann, der dann auch gleichzeitig das Team anleitet. Wenn wir uns an Regattatagen im Rennen gegen andere Teams messen, sitzt vorne noch ein Trommler, der den Paddeltakt bekräftigt und uns lautstark unterstützt. Das 10-Bank Drachenboot selber ist 12,5 m lang und wiegt 250 kg.
Jeder der Lust hat, Sport in einem Team zu betreiben und 18 bis ü55 Jahre alt ist, ist herzlichst eingeladen, eine Zeit lang bei uns mit zu trainieren, und sich dann, bei Gefallen, dem Team anzuschließen. Wir trainieren zweimal die Woche ganzjährig auf dem Wasser (mittwochs, von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr und samstags, von 10.30 Uhr bis 12:00 Uhr, „Slip-Anlage” Marina-Hafen Bergkamen-Rünthe, Hafenweg 38, Bergkamen). Wir sind keine Paddelanfänger. Das hat den Vorteil, dass Du als zunächst „Neue” oder „Neuer” sehr schnell fachgerecht angeleitet und in das Team integriert werden kannst sagt Martin Lehmenköster. Bei uns zählt nicht die Leistung des Einzelnen, sondern die Leistung des Kollektivs. Und der Spaßfaktor kommt zuallererst. Erst danach ist das sportliche Ergebnis wichtig.
61-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen
Ein 61-jähriger Motorradfahrer aus Bergkamen ist am Sonntag nach einem Verkehrsunfall in Elvert / Kreis Lüdinghausen mit dem Rettungshubschrauber schwer verletzt zu einem Krankenhaus geflogen worden.
Nach Angaben der Kreispolizei Coesfeld geschah Folgendes: Ein 66-jähriger Dülmener fuhr mit seinem Kastenwagen von Hiddingsel kommend nach Lüdinghausen. In der Bauerschaft Elvert wollte er nach links in eine Hofzufahrt einbiegen. Bei dem Abbiegevorgang übersah er einen entgegenkommenden 61-jährigen Motorradfahrer. Trotz einer eingeleiteten Bremsung des Motorradfahrers kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der in Bergkamen lebende Motorradfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde mit dem hinzugerufenen Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.
Coronavirus: Vier Neuinfizierte im Kreis Unna
Zwischen Samstag und dem heutigen Montag (20. Juli) wurden der Kreisgesundheitsbehörde vier Neuinfizierte gemeldet (Samstag 1x für Lünen, 2x für Schwerte, Montag 1x für Werne). Parallel dazu gelten 2 Personen in dem Zeitraum Samstag bis Montag als genesen, darunter eine Person in Bergkamen. Damit steigt die Zahl der aktuell Infizierten von Freitag auf heute um +2 und die Zahl der Genesenen ebenfalls um +2 auf nun 733 im Kreis Unna.
Noch keine abschließende Klarheit gibt es für die Fröndenberger Pflegeeinrichtung. Hier wartet der Kreis weiter auf Laborergebnisse.
– Constanze Rauert –
Aktuell Infizierte
17.07.2020 | 12 Uhr
20.07.2020 | 16 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
8
7
-1
Bönen
2
2
+0
Fröndenberg
1
1
+0
Holzwickede
0
0
+0
Kamen
7
7
+0
Lünen
5
6
+1
Schwerte
4
5
+1
Selm
0
0
+0
Unna
1
1
+0
Werne
3
4
+1
Gesamt
31
33
+2
Übersicht Gesundete
17.07.2020 | 12 Uhr
20.07.2020 | 16 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
49
50
+1
Bönen
25
25
+0
Fröndenberg
135
135
+0
Holzwickede
29
29
+0
Kamen
25
25
+0
Lünen
161
161
+0
Schwerte
111
112
+1
Selm
56
56
+0
Unna
64
64
+0
Werne
76
76
+0
Gesamt
731
733
+2
Corona und Elterngeld: Zeitlich befristete Änderungen
Beim Elterngeldantrag gelten derzeit Besonderheiten. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Die Corona-Pandemie wirbelt auch die Pläne vieler Familien zum Elterngeld gehörig durcheinander. Damit Eltern jetzt keine Nachteile entstehen, ist die Leistung vorübergehend angepasst worden. Hierauf macht die Elterngeldstelle des Kreises Unna aufmerksam.
Viele Eltern sind von Kurzarbeit oder Freistellungen betroffen, andere in systemrelevanten Berufen werden dringend an ihrem Arbeitsplatz benötigt und können nicht wie geplant in Elternzeit gehen. Für diese und viele andere Fälle hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Regelungen getroffen.
Elterngeldberechnung
So berechnet sich die Höhe des Elterngeldes zwar grundsätzlich nach dem Erwerbseinkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt eines Kindes oder vor Beginn der Mutterschutzfrist. Wer aber in Kurzarbeit ist oder freigestellt wurde, soll keine Einbußen erleiden: Coronabedingte Einkommensverluste zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 können bei der Berechnung des Elterngeldes ausgeklammert werden.
Für Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, gelten ebenfalls besondere Regelungen. Sie können Elterngeldmonate auch nach dem 14. Lebensmonat nehmen. Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit der Eltern erfordert, entfällt nicht, wenn Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie mehr oder weniger als geplant arbeiten. Hierbei ist zu beachten, dass der Elterngeld-Bezug der aufgeschobenen Monate spätestens bis zum 30. Juni 2021 beginnen muss.
Informationen hierzu und zu weiteren Anpassungen anlässlich der Corona-Pandemie gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de/elterngeld (siehe Link zum Familienportal des Bundesministeriums) und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Elterngeldstelle des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-2958, -3058, -3158 und -3258 zur Verfügung. PK | PKU
Glücklich geht einfach: SuS Rünthe sammelt Sportartikel für Afrika
Dietmar Wurst 2012 in Kenia.
Der SuS Rünthe und Chief Ambassador Toni Tuklan haben eine neue Initiative ins Leben gerufen, die Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern soll. Ziel der Aktion ist es nicht mehr benötigte oder überflüssige Sportartikel (neu oder gebraucht) einer sinnvollen und hilfreichen (weiter)Nutzung zuzuführen und Menschen (selbst damit) glücklich zu machen! Es sollen (vorrangig) bei Sportvereinen z. B.: Trikots, Stutzen, Hosen, Bälle, Fußball-/Sportschuhe, Leibchen,…. gesammelt werden und diese zu Kindern und anderen sportbegeisterten in Afrika gebracht werden.
Mit Chief Amb. Toni Tuklan, ist jemand mit hervorragenden Kontakten in Afrika „im Boot“. Toni Tuklan ist in Nigeria geboren, kam 1994 nach Deutschland und lebt seit 2010 in Werne. Er ist im Fußballkreis als DFB Stützpunkttrainer tätig und betreibt u.a. eine Agentur für Spielerentwicklung und -vermittlung. Er ist Sprecher des Königs der Agba Onicha-Olona (seinem Stamm). In dieser Funktion oder als UNO Friedensbotschafter ist er oft in Afrika unterwegs. Somit ist gewährleistet, dass die Sportartikel da ankommen, wo sie es sollen!
Der 1. Vorsitzender des SuS Rünthe, Dietmar Wurst, reist viel durch die Welt. Er war dabei auch in einigen Ländern Afrikas.
Er berichtet: „Ich reise für mein Leben gerne und war schon in vielen, auch afrikanischen, Ländern, wie z.B. Senegal, Botswana, Kenia, Uganda, Südafrika, Sambia, Simbabwe, Tansania, Namibia…..
Wenn man dort in den Dörfern unterwegs ist, dann trifft man dort in den allermeisten Fällen auf sehr freundliche, hilfsbereite, fröhliche und zuvorkommende Menschen! Sie laden selbst „uns“ reiche Touristen auf ein Getränk oder etwas zu Essen ein, obwohl sie vielleicht nicht wissen, wie sie übermorgen ihre Kinder ernähren sollen. Die Lebensfreude ist TOTAL ansteckend.
Wenn man dann sieht, unter welchen Bedingungen und Umständen sie Fußball spielen und das mit einer unglaublichen Begeisterung, dann ist es klasse und beneidenswert! Oft spielen sie barfuß auf einem Lehmacker oder ausgetrocknetem und verdorrtem Gras. In den Städten ist es oft ähnlich, allerdings meist nicht so extrem. Wenn man ein Dorf besucht und mit den Bewohnern spricht und sie hören, dass man aus Deutschland kommt, ist sofort Begeisterung da. Meist hört man sofort „Sweinsteiger“ J, Bayern Munich oder Borussia Dortmund, welches die Kinder einem entgegenrufen. Man hört und sieht ihnen den Stolz und Freude an, dass sie „Fußball-Deutschland“ kennen.
Wenn jemand ein Trikot „irgendeines“ Vereins hat, dann läuft er los, holt das Trikot (egal ob Bundesligist oder Kreisliga C) und präsentiert es voller Stolz und mit leuchtenden Augen!“
Diese Initiative soll möglichst vielen Kindern, aber auch Erwachsenen, ein stolzes Lächeln ins Gesicht zaubern!
Hier bei den Vereinen und auch beim SuS Rünthe liegen einige Trikotsätze in den Schränken, in der Garage oder im Keller.
Bei uns in Deutschland ist es oft so, dass eine Jugend- oder Seniorenmannschaft jedes Jahr oder alle 2 Jahre neue Trikots kauft, weil der Junge von der D-Jugend in die C-Jugend kommt und Papa besorgt einen neuen Sponsor, dann bekommt die Mannschaft neue Trikots. Wenn ein Trikot, von 15 Stück, wegkommt und Ersatz ist nicht mehr lieferbar, wird ein neuer Trikotsatz gekauft. Die Mannschaft hat einen anderen Sponsor, es wird ein neuer Trikotsatz gekauft. Die Trikots sind „schon“ 2 Jahre alt und somit „unmodern“, es wird ein neuer Trikotsatz gekauft. …………….
Dies gilt beim Fußball, Handball oder anderen Sportarten!
In den Dörfern von Afrika, kann der Trikotsatz unvollständig sein! Es muss nicht alles niegelnagelneu sein. Toni hat schon mehrfach einige Sportsachen nach Nigeria gebracht. Dies soll nun mit diesen Dingen geschehen.
Daraus ergibt sich eine Win-Win-Win Situation
Mittellose und teilweise sehr arme Kinder/Erwachsene bekommen eine Ausstattung um Fußball/Sport zu treiben
Die Sachen (Sportartikel) die hier beim Verein nur (Lager)Platz in Anspruch nehmen und teilweise Jahre rumgammeln, werden ENDLICH wieder dafür genutzt, wofür sie gemacht wurden.
Das Trikot „Deines“ Vereins macht in Afrika Werbung und wird zum Botschafter für den deutschen Fußball.
Die Initiative wird auch durch den Fußballkreis UN/HAM und die Stadt Bergkamen unterstützt.
Wer diese Aktion unterstützen möchte, meldet sich bitte bei Dietmar Wurst dietmar.wurst@sus08.de 0177 / 5 86 00 81