Feuerwehreinsatz: Rauchmelder schrillte in einer Wohnung an der Feldstraße, doch es brannte nichts

Weil in einer Wohnung an der Feldstraße in Rünthe gegen 13.39 Uhr der Rauchmelder schrillte, rückten die Feuerwehreinheiten aus Rünthe, Overberge und Oberaden sowie Kräfte der Feuerwehr Werne, des Rettungsdienstes und der Polizei aus.

Da die Wohnungsinhaber nicht daheim waren, öffnete die Feuerwehr die Wohnungstür, um die Räumlichkeiten zu kontrollieren. Glücklicherweise handelte es sich lediglich um einen defekten Heimrauchmelder. Ein Brandereignis konnte vor Ort nicht festgestellt werden.



Praxis-Workshop für Erwachsene: Mandalas gestalten mit Farbe und Naturmaterialien

Am Samstag, 12. September 2020 (10.00 – 17.00 Uhr) bietet das Umweltzentrum Westfalen einen Workshop für Erwachsene zum Thema Mandalas gestalten mit Farbe und Naturmaterial an.

Mandalas sind geometrische, figürliche oder pflanzliche Modelle, die auf ein Zentrum ausgerichtet sind. In vielen Kulturen begegnen sie uns als Kult- und Gestaltungsobjekte oder als Grundriss von Gebäuden.

Mandalas haben als Meditationsbilder inzwischen eine weite Verbreitung gefunden und sollen uns helfen, unsere eigene Mitte zu finden. In diesem Workshop gestalten die Teilnehmer auf einem Untergrund (Leinwand oder Sperrholzplatte) ein persönliches Mandala mit Farbe und Naturmaterial, das von den Teilnehmern in der Umgebung der Ökostation gesucht wird. Gerne können auch gesammelte Materialien wie Muscheln, Schneckenhäuser oder Steine für die Gestaltung mitgebracht werden.

Durchgeführt wird der Praxis-Workshop von der Designerin Jutta Sucker. Die Kosten für diesen Praxis-Workshop betragen 35 Euro je Teilnehmer zzgl. Kosten für Material (Leinwand oder Sperrholzplatte).

Teilnehmen können maximal 12 Personen. Anmeldung noch bis Donnerstag 27. August bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Coronavirus: 13 Neuinfektionen übers Wochenende – davon vier in Bergkamen

Die Kreisgesundheitsbehörde zählt nach dem vergangenen Wochenende 13 Neuinfektionen: je vier in Bergkamen und Lünen, drei in Unna und je einen in Bönen und Fröndenberg/Ruhr.

29 Personen mehr als Freitag (21. August) gelten wieder als genesen. Damit sinkt die Zahl der aktuell Infizierten um 16 auf 114 Menschen im Kreis Unna.

Reihentests in Schulen in Lünen – Entwarnung an einem Gymnasium in Schwerte

In Lünen hat es an einem Gymnasium einen positiven Corona-Fall gegeben. Der Fall wurde am Freitag, 21. August gemeldet. Rund 100 Personen sind als Kontaktpersonen betroffen. Deshalb werden Reihentests am morgigen Dienstag, 25. August durchgeführt. Für mehrere Kontaktpersonen wurden auch Quarantänen ausgesprochen.

Außerdem hat das Gesundheitsamt an drei weiteren Schulen in Lünen Kontaktpersonen von Infizierten ermittelt. Positive Testergebnisse hat es dort allerdings bisher nicht gegeben.

Entwarnung gibt es nun endgültig für das Schwerter Gymnasium. Dort liegen jetzt auch die Ergebnisse der zweiten Testreihe vor. Alle getesteten Personen sind negativ.

Offen waren ebenfalls noch die Ergebnisse aus einer Einrichtung in Selm. Auch hier können die Ärzte Entwarnung geben: Alle Testergebnisse sind negativ.

In Werne kam es zu einem Fall in einer Kita. Dort waren die Ergebnisse der zweiten Testung offen. Auch hier kommt kein weiterer Fall hinzu. Die Ergebnisse sind alle negativ.

Aktuell Infizierte

21.08.2020 | 13 Uhr 24.08.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 17 20 +3
Bönen 16 4 -12
Fröndenberg 7 7 +0
Holzwickede 3 2 -1
Kamen 4 4 +0
Lünen 27 26 -1
Schwerte 18 17 -1
Selm 5 4 -1
Unna 20 18 -2
Werne 13 12 -1
Gesamt 130 114 -16

Übersicht Gesundete

21.08.2020 | 13 Uhr 24.08.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 87 88 +1
Bönen 31 44 +13
Fröndenberg 140 141 +1
Holzwickede 36 37 +1
Kamen 41 41 +0
Lünen 210 215 +5
Schwerte 144 145 +1
Selm 62 63 +1
Unna 87 92 +5
Werne 98 99 +1
Gesamt 936 965 +29



MdL Rüdiger Weiß: „Straßenausbaubeiträge gehören abgeschafft. Wir bleiben dran.“

Für die Sitzung des NRW-Landtags in dieser Woche hat die SPD-Fraktion erneut einen Antrag zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge eingebracht. Der Antrag steht am 27. August auf der Tagesordnung. Hierzu erklärt der Abgeordnete Rüdiger Weiß:

„Das System ist nicht reformierbar, die Beiträge sollten aus zwei Gründen endlich abgeschafft werden. Zum einen sind die Beiträge sozial ungerecht, zum anderen sind sie viel zu bürokratisch.

Sie sind ungerecht, weil sie keine Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit der Anlieger nehmen. Besonders ältere Menschen und junge Familien geraten durch Beitragsbescheide, die nicht selten fünfstellige Beträge fordern, schnell in Existenznöte.

Zu bürokratisch sind die Beiträge, weil die Städte und Gemeinden für das komplizierte System viel Verwaltungsaufwand betreiben müssen. Kosten müssen ermittelt, der individuelle Beitragsanteil errechnet, Bescheide geschrieben, Rechtsbehelfe bearbeitet und Gerichtsverfahren betreut werden. Nicht selten müssen zu guter Letzt sogar Vollstreckungsmaßnahmen eingeleitet werden. All dieser Aufwand frisst nicht nur mehr als die Hälfte der Einnahmen der Kommunen auf, sondern verbraucht auch Arbeitszeit, die deutlich effektiver und sinnvoller eingesetzt werden kann.

Dass gerade die schwarz-gelbe Landesregierung, die sich so für einen Abbau der Bürokratie einsetzen wollte, eben diese durch eine Gesetzesänderung im Jahr 2019 noch verschärfte, ist kaum nachvollziehbar. NRW ist mittlerweile das einzige Flächenland in Deutschland, das seine Kommunen zwingt, diese Beiträge von Anliegern zu erheben.

Deshalb bleiben wir dabei: Die Straßenausbaubeiträge gehören abgeschafft. In der Sitzung des Landtags am kommenden Donnerstag werden wir als SPD-Fraktion daher für eine Abschaffung der Straßenausbaubeiträge stimmen.“




Verbrannte Toastscheibe löst Feuerwehreinsatz aus

Die ausgelöste Brandmeldeanlage in einer betreuten Seniorenwohnanlage an der Albert-Einstein-Str. rief heute um 10.37 Uhr die Einheiten Mitte, Weddinghofen und Overberge der Feuerwehr Bergkamen auf den Plan.

Ursächlich für das Auslösen der Rauchmelder war ein verbrannter Toast im Toaster. Die Wohnung wurde durch die Feuerwehr kontrolliert und auf natürlichen Weg belüftet. Der Einsatz der Feuerwehr war nach 20 Minuten beendet.



Auch das traditionelle Wahlstudio zur Kommunalwahl fällt der Corona-Pandemie zum Opfer

Bürgermeister Roland Schäfer (r.) erläuterte am 26. Mai 2019 im Bergkamener Wahlstudio die einlaufenden Ergebnisse aus den Wahllokalen.

Wegen der Corona-Pandemie kann leider bei der Kommunalwahl am Sonntag, 13. Septemberdurch die Stadt Bergkamen kein offenes Wahlstudio angeboten werden. „Die Größe des Ratstraktes lässt nur eine Einladung an die Bürgermeisterkandidaten, die Fraktions- und Stadtverbandsvorsitzenden sowie die örtliche Presse zu“, erklärt Bürgermeister Roland Schäfer.

Die Wahlergebnisse können im Internet aktuell verfolgt werden (www.bergkamen.de oder mit der Smartphone-App „Votemanager“). Dazu werden wir die Ergebnisse schnell auf unserer Facebook-Seite „Bergkamener Nachrichten“ und in der Facebook-Gruppe „Bergkamener Nachrichten-Gruppe“ veröffentlichen.




Erlös vom Weihnachtsmarkt: Spendenübergabe der SPD Oberaden an den SuS Oberaden

Spendenübergabe an den Jugendausschuss des SuS Oberaden.

Der SPD-Ortsverein Oberaden konnte jetzt die traditionelle  jährliche Spende aus Gewinnen des Oberadener Weihnachtsmarktes  für Vereine und gemeinnützige Organisationen in Oberaden   endlich übergeben. Diesmal kam die Spende in Höhe von 500 Euro dem Jugendausschuss des SuS Oberaden zugute.

Die Spendenübergabe sollte bereits am 04.04.2020 im Rahmen, der zu Beginn der Osterferien stattfindenden „School´s out Party“ des SuS Oberaden stattfinden. Leider war dies  Corona nicht möglich und wurde nun nachgeholt.

Die anwesende Vereinsjugendleiterin Petra Knippschild sowie die anwesenden Jugendleiter*innen der einzelnen Abteilungen des SuS Oberaden freuten sich sehr über die Unterstützung ihrer Arbeit durch den SPD Ortsverein Oberaden.




Mögliche PCB-Belastung in Bergkamen: SPD fordert umfassende Informationen von den zuständigen Behörden LANUV NRW und Bezirksregierung

SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer.

Die lokalen Medien haben in dieser Woche über eine mögliche PCB-Belastung im Umkreis eines Bergkamener Unternehmens berichtet. „Diese Nachrichten haben uns alle sehr erschrocken. Wir wünschen so schnell wie möglich Klarheit über die aktuelle Situation“, so Bernd Schäfer – Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergkamen.

„Diesbezüglich fordern wir schnellstmöglich eine ausführliche Berichterstattung der zuständigen Behörden, besonders des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr am 21.09.2020 hier in Bergkamen“, macht Kay Schulte, Sprecher im Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr, deutlich.

„Eine Berichterstattung durch die Stadt Bergkamen in der Ratssitzung dieser Woche – wie von der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen gefordert – geht uns nicht weit genug. Hier sind vielmehr die tatsächlich zuständigen Behörden, das heißt Bezirksregierung und LANUV NRW gefragt, vor Ort Stellung zu beziehen und Bevölkerung sowie Verwaltung und Politik vor Ort vollumfänglich über den Sachverhalt zu informieren“, macht Bernd Schäfer deutlich.




37-jähriger Bergkamener auf dem Köcknerradweg ausgeraubt und verletzt

Ein 37-jähriger Bergkamener E-Bike-Fahrer wurde am Samstag kurz nach 4 Uhr auf dem Klöcknerradweg von drei Unbekannten ausgeraubt.

Der Bergkamener befuhr mit seinem E-Bike den Klöcknerbahnweg in Richtung Friedhofstraße. In Höhe der Derner Straße wurde der Bergkamener von drei Fahrzeugführern (1 Quadfahrern / 1 Rollerfahrer / 1 Kleinkraftfahrer) überholt. Bei der nachfolgenden Unterführung an der Hammer Straße warteten die drei auf den Bergkamener. Die drei versperrten den Weg und einer schlug dem E-Bike Fahrer unvermittelt ins Gesicht. Dieser kam dabei zu Fall und stürzte. Die Person die geschlagen hatte riss dann den Fahrradcomputer von E-Bike und entfernte sich mit den anderen beiden Personen. Er soll einen auffälligen weißen Helm getragen haben. Der Bergkamener wurde verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern.

Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise der Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307-921-3220 oder der Polizei in Unna unter 02303-921-0 anzugeben.




Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss auf der Jahnstraße mit anschließender Flucht

Nach einem Verkehrsunfall gegen 2 Uhr am frühen Samstagmorgen auf der Jahnstraße in Oberaden sucht die Polizei nach Zeugen. Ein zunächst unbekannter Fahrzeugführer prallte gegen einen dort abgestelltes Auto und schob dieses in einen Jägerzaun.

Der Unfallverursacher samt Fahrzeug entfernte sich mit von der Unfallstelle in südliche Richtung. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung entdeckten Polizeikräfte ein  stark beschädigte Fahrzeug in der Preinstraße. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Polizeibeamten trafen den Fahrzeughalter zuhause an. Dabei stellte sich heraus, dass der Halter reichlich angetrunken war. Es wurde deshalb eine Blutprobe und sein Führerschein sichergestellt.

Zeugen, die den Unfallhergang gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Kamen (Tel:02307-921-3220) oder mit der Polizei in Unna (Tel: 02303-921-0) in Verbindung zu setzen.




Lüner Ehepaar entlarvt falsche Polizisten – Zwei Festnahmen

Ein Lüner Ehepaar hat am Donnerstagnachmittag (20. August) auf den Anruf falscher Polizisten pfiffig reagiert und den Spieß umgedreht. Bei der geplanten Geldübergabe konnten zwei junge Frauen festgenommen werden.

Als das Telefon schellte und am anderen Ende des Hörers die Stimme des vermeintlichen Polizisten erklang, witterte der Lüner bereits, dass hier etwas Faules in der Luft lag. Die fiktive Geschichte: Ermittlungen haben ergeben, dass sein Geld auf der Bank nicht sicher sei – also soll er losziehen und eine fünfstellige Summe abheben. Zivil gekleidete Polizisten würden das Bargeld dann an einer vereinbarten Stelle abholen. Absoluter Blödsinn! Dies erkannte der Lüner auch sofort und benachrichtigte die Polizei. Soweit alles richtig gemacht. Doch damit nicht genug. Das Ehepaar ging auf das falsche Spiel ein, klärte die nächsten Schritte mit der echten Polizei ab und ging daraufhin auf die absurden Anweisungen der Betrüger ein.

Immer im Kontakt mit der echten Polizei fuhr der Mann zur Bank, fingierte mit den Angestellten ein Auszahlungsgespräch und fuhr anschließend nach Hause. Nach weiteren Telefonaten mit den Tätern wurde ein Übergabeort vereinbart.

Als der Lüner dann am frühen Abend einen nicht mit Bargeld gefüllten Beutel an den verabredeten Ort ablegte, näherten sich zwei junge Frauen. Offenbar auf der Suche nach Bargeld. In diesem Moment griff die echte Polizei zu und nahm die beiden Verdächtigen (18 aus Bochum und 23 aus Essen) fest.

Die Ermittlungen zur Tat dauern derzeit an. Der Schaden für das Lüner Ehepaar: 0,- Euro.

Die Polizei möchte auch weiterhin verhindern, dass Betrüger als falsche Polizisten das Ersparte von Dortmunder und Lüner Bürgerinnen und Bürger erlangen. Deshalb gibt sie folgende Hinweise:

   - Wichtig: Die Polizei wird Sie nie anrufen und nach Wertsachen 
     fragen! Sie wird Sie zudem nie - wie es häufig bei dieser Masche
     geschieht - unter der Rufnummer 110 anrufen!
   - Es gibt vier Fragen, die Sie sich bei verdächtigen Anrufen 
     stellen können. Beantworten Sie nur eine mit "Ja", ist Skepsis 
     angebracht und Sie sollten auflegen! Werden Sie am Telefon nach 
     Geld gefragt? Nach Wertsachen? Werden Sie zur Verschwiegenheit 
     aufgefordert? Sollen Sie mit der 110 verbunden werden?
   - Allgemein gilt: Übergeben Sie Ihr Geld niemals an unbekannte 
     Personen!
   - Sind Sie unsicher, ob "echte" Polizeibeamte vor Ihnen stehen 
     oder anrufen, ziehen Sie Nachbarn oder Angehörige hinzu oder 
     besser: Rufen Sie die Polizei unter 110 an. Die Kollegen der 
     Leitstelle können herausfinden, ob an Ihrer Anschrift 
     Ermittlungen laufen.
   - Wichtig: Lassen Sie sich nicht mit der 110 oder angeblichen 
     Kollegen verbinden, drücken Sie nicht die Rückruftaste! Legen 
     Sie auf und wählen Sie selbst die 110.
   - Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie einen 
     verdächtigen Anruf erhalten haben - egal, ob Sie den Betrug 
     erkannt und aufgelegt haben oder schlimmstenfalls Opfer geworden
     sind.
   - Häufig sind ältere Menschen die Zielscheibe von Trickbetrügern. 
     Deshalb ist der Polizei besonders wichtig: Informieren Sie 
     Seniorinnen und Senioren in Ihrem Umfeld und sprechen Sie über 
     die Maschen der Betrüger.
   - Die "jüngere Generation" kann Verwandte oder Bekannte auch mit 
     praktischen Maßnahmen unterstützen. Helfen kann zum Beispiel das
     Löschen des Telefonbucheintrags. Oft suchen die Täter noch immer
     über Vornamen nach potenziell älteren Menschen.
   - Weitere Tipps und Infos zu Betrugsmaschen finden Sie auch hier:

www.polizei-beratung.de