Einkaufen im Kaufhaus Schnückel nur bis Samstag möglich – danach geht der Verkauf am Haupteingang weiter
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Nur bis kommenden Samstag können Kundinnen und Kunden das Kaufhaus Schnückel auf dem Nordberg betreten. Möglich ist dies während der Öffnungszeiten am Donnerstag und Freitag von 9 bis 19 Uhr sowie am Samstag, 27. März von 9 bis 18 Uhr. Dafür muss man sich natürlich anmelden und einen Termin buchen: telefonisch unter 02307/983340 oder im Internet auf der Seite https://outlook.office365.com/owa/calendar/SchnckelBergkamen@schnueckel.shop/bookings/.
Darauf macht aktuell die Leiterin des Kaufhauses Schnückel Claudia Klammer. Aus den Gesprächen mit der Kundschaft hat das Bergkamener Schnückel-Team erfahren, dass viele nicht wissen, dass dies ab Montag, 29. März, nach den neuen Corona-Bestimmungen nicht mehr möglich ist. Dann können vorbestellte Waren wieder nur am Haupteingang am Parkplatz bezahlt und abgeholt werden.
Coronavirus: 98 Neuinfektionen im Kreis Unna
Heute ist der Gesundheitsbehörde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben ist eine 77-jährige Frau aus Lünen am 21. März.
98 neue Fälle sind heute im Kreis Unna gemeldet worden, neun in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 13.862 Fälle gemeldet worden, 1994 in Bergkamen. 21 Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen, vier in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 889, in Bergkamen bei 83.
Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht. Für den Kreis Unna gibt das Landeszentrum einen Inzidenzwert von 84,3 (plus 10,4) an.
BAföG-Stelle beim Kreis rät: Anträge frühzeitig stellen
Wer sich früh kümmert, zahlt selten drauf. Das gilt jedenfalls für BAföG-Leistungen. Der Kreis rät deshalb Schülern, bereits jetzt Anträge zu stellen, auch wenn die Ausbildung erst im August bzw. September beginnt.
Dieser Tipp gilt vor allem für die, die das Geld zur Absicherung des Lebensunterhaltes einplanen. „Erfahrungsgemäß kommt es durch die Vielzahl der zu Beginn des Schuljahres eingehenden Anträge bei der Bewilligung zu Verzögerungen. Und wer BAföG erst nach dem Beginn der Ausbildung beantragt, kann bares Geld verlieren“, betont Janina Schölzel, Sachgebietsleiterin für Teilhabe- und Förderleistungen.
Je vollständiger der Antrag, desto schneller fließt Geld
Ein Anspruch auf Ausbildungsförderung entsteht zwar mit Beginn der Ausbildung, gezahlt werden kann BAföG aber frühestens ab dem Monat der Antragstellung. Zusätzlich gilt: Je vollständiger ein BAföG-Antrag eingereicht wird, desto schneller können auch die Leistungen bewilligt werden.
Nähere Informationen über förderfähige Ausbildungen, erforderliche Antragsunterlagen, Ansprechpartner und Öffnungszeiten des Amtes für Ausbildungsförderung des Kreises Unna gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de.
Der BAföG-Antrag kann auch unter www.bafoeg-online.nrw.de ausgefüllt und der Ausbildungsförderung übermittelt werden. Unbedingt beachten: Die Antragstellung gilt erst mit Eingang des Antrags per E-Mail, Fax oder per Post. PK | PKU
Der Ton macht’s – auch bei der VKU
VKU 2015 Haltewunschtaste
Viele Fahrgäste wissen nicht genau, wann sie während der Busfahrt den Stoppknopf drücken sollen. Weil sie nicht sicher sind, wann die Haltestelle kommt, an der sie aussteigen müssen. Dies betrifft besondere Fahrgäste, die sich vor Ort nicht so gut auskennen oder Sehbehinderte.
Deshalb gibt es in den Bussen der VKU Haltestellenansagen. Wenn man bisher allerdings nicht aufmerksam war, konnte man diese leicht überhören. Damit ist jetzt Schluss. Seit dieser Woche gibt es einen Signalton vor der Ansage. Der wirkt wie ein „Achtung“-Zeichen. Erklingt der Ton, wird man
automatisch aufmerksam. Danach bleibt noch genügend Zeit, den Stoppknopf zu drücken.
Ausgesucht hat den Ton das Projekt JederBus zusammen mit Vertretern des Fahrpersonals. Zur Auswahl standen fünf verschiedene Töne. Ziel war es einen Ton zu finden, der ins Ohr geht, aber nicht aufdringlich ist. Das Ergebnis ist ab sofort in den Bussen zu hören.
Die VKU führt das Projektes JederBus seit 2013 im Auftrag des Kreises Unna durch. JederBus ist das Inklusionsprojekt der VKU und vereint Menschen mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen. Ziel von JederBus ist es, das Busfahren für alle so einfach wie möglich zu machen. Dazu arbeitet JederBus eng mit Einrichtungen, Behindertenbeiräten, Selbsthilfegruppen, Vereinen und Förderschulen zusammen.
Neueste Behandlungsmethoden gegen die Herzschwäche: Online-Informationsabend des Klinikums Westfalen mit Dr. Björn Plicht
Dr. Björn Plicht
Der häufigste Grund für eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus in Deutschland ist die akute Herzschwäche, so Dr. Björn Plicht, Leitender Oberarzt an der Klinik für Kardiologie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund. Am Donnerstag, 25. März, ab 18 Uhr informiert er online über neueste Behandlungsmöglichkeiten gegen die Herzschwäche.
„Am Klinikum Westfalen profitiert der Patient von lang bewährten bis zu den innovativsten medizinischen Möglichkeiten. Dafür steht ein Team an Experten bereit, dass die jeweiligen Ursachen der Herzschwäche untersucht und entsprechend behandeln kann: sei es eine moderne medikamentöse Therapie, die Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder die Reparatur von Herzklappenschäden“, heißt es in eoner Mitteilung der Kinikums Westfalen.
Wegen der Corona-Pandemie wird der Vortrag als Online-Angebot organisiert. Per Klick kann der Vortrag im Internet live verfolgt werden. Auch Fragen an den Referenten sind im anschließenden Chat möglich. Nähere Informationen zu dieser und zu weiteren Online-Veranstaltungen des Klinikums Westfalen finden sich im Internet unter www.klinikum-westfalen.de. Dort wird auch beschrieben, wie die Online-Teilnahme an den Live-Vorträgen funktioniert und es gibt Links, die mit wenigen Klicks zu den Veranstaltungen führen. Die Teilnahme kann anonym erfolgen, benötigt werden nur ein PC oder Laptop, Tablet oder Smartphone.
Trotz Zeitumstellung – NachtBusse fahren wie gewohnt
Trotz Lockdown sind die NachtBusse der VKU unterwegs. So auch am nächsten Wochenende, wenn die Sommerzeit beginnt. Die Uhren werden in der Nacht von Samstag, den 27. März, auf Sonntag, den 28. März, umgestellt. Um 2 Uhr, werden die Zeiger um eine Stunde auf 3 Uhr vorgerückt.
Fahrgäste, die den NachtBus von Provinzial und VKU nutzen, um zum Beispiel zur Früh- oder Spätschicht zu gelangen, haben keine Probleme. Sie müssen nur wissen, dass die Zeitumstellung nicht berücksichtigt wird. Das heißt, die NachtBusse und TaxiBusse fahren so, als wäre die Zeit nicht verstellt worden.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale
fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder
0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die
fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).
Coronavirus: Inzidenzwert für den Kreis Unna bei 73,9.
Heute ist der Gesundheitsbehörde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.
71 neue Fälle sind heute gemeldet worden, sechs in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 13.764 Fälle gemeldet worden, 1985 in Bergkamen. 52 Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen, fünf in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 813, in Bergkamen bei 78.
Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht. Für den Kreis Unna gibt das Landeszentrum einen Inzidenzwert von 73,9 (plus 0,3) an.
WFG Kreis Unna befragt Hotel-, Gastronomie- und Eventbranche: Angebote des Krisenteams weiter optimieren
Anica Althoff (obere Reihe, v.l.n.r.), Dr. Michael Dannebom, Ansgar Burchard, Sabine Radig (untere Reihe v.l.n.r.) und Jan Dettweiler beraten Unternhemen aus dem Kreis. Fotomontage: WFG (Augustin)
Seit über einem Jahr hat das Corona-Virus uns fest im Griff. Durch die dritte Pandemie-Welle und den aktuellen Lockdown ist vor allem die Hotel-, Gastronomie- und Eventbranche im Kreis Unna hart getroffen. Eine Perspektive, wann Öffnungen wieder möglich sind, gibt es indes nicht.
Viele Betriebe sind von der Insolvenz bedroht, ihre wirtschaftliche Zukunft ungewiss. Damit die Branche noch besser von den kostenlosen Unterstützungsangeboten der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) profitieren kann, führt die WFG seit heute eine kurze Unternehmensbefragung (ca. 3 Minuten) durch. Diese ist noch bis zum 15. April online und unter folgendem Link zu finden: https://tinyurl.com/btahpvp4
„Die Angaben werden natürlich streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Es sind keine Rückschlüsse auf Unternehmen möglich“, so WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom. Er hofft, dass sich möglichst viele Betriebe beteiligen. „Zahlreiche Hoteliers, Gastronomen und Messebauer haben bereits von den WFG-Angeboten profitiert und mit Hilfe des Expertenteams neue Geschäftsfelder erschlossen“, so Dannebom weiter. Ziel der Umfrage ist es nun, die Unterstützungsangebote des WFG-Krisenteams weiter zu optimieren und passgenau am Bedarf auszurichten, um noch mehr Betrieben konkret zu helfen.
Zum Hintergrund: Die Experten des WFG-Krisenteams unterstützen Unter-nehmen und Selbstständige aus den zehn Städten und Gemeinden des Kreises Unna seit Beginn der Pandemie als verlässliche Partner. Die Wirtschaftsförderer, Fördermittelberater und Innovationsmanager beraten kostenlos, beispielsweise zu den aktuellen Wirtschaftshilfen, unterstützen als Lotse zwischen Behörden, bieten Workshops zur Neuausrichtung des Geschäftsmodells an und organisieren Erfahrungsaustausche zu Themen wie Kontaktnachverfolgung oder Insolvenzprävention.
Die Experten des Krisenteams sind unter 02302/27-1690 zu erreichen.
Neue Schnellbuslinien kommen im Herbst: auch von Bergkamen nach Hamm
Schnell und umweltfreundlich ans Ziel: Der Kreis Unna will künftig noch mehr Menschen zum Umstieg vom eigenen Auto auf Bus und Bahn bewegen. Ein Baustein dabei sind die Schnellbus-Linien. Zwei besonders schnelle sollen vor allem Pendlern die Wege zwischen Bergkamen und Hamm sowie Unna und Lünen erleichtern.
Der Kreistag gab jetzt einstimmig grünes Licht für die Umsetzung der Schnellbus-Linien S 40 (Lünen – Kamen – Unna) und S60 (Bergkamen – Herringen – Hamm). Geplanter Starttermin ist direkt nach den Herbstferien am 25. Oktober. Rund eine Dreiviertelstunde soll jeweils die Fahrt vom Anfang bis zum Ende der Strecke dauern und damit dem Pkw Konkurrenz machen.
Fördermittel des Landes
Gutachter hatten ein Rahmenkonzept zu den Schnellbus-Verkehren erstellt, um herauszufinden, welche Verbindungen förderfähig sind. Schließlich steckt auch das Land Geld in die Verkehrswende und lässt Fördermittel über die Zweckverbände ausschütten. An die Fördermittel sind Bedingungen geknüpft – wie beispielsweise, dass ein Schnellbus mindestens 32,5 Kilometer in der Stunde schaffen soll.
Erreicht werden soll das Ziel der schnellen Schnellbusse unter anderem dadurch, dass nur wenige ausgewählte Haltestellen bedient werden und die Linienführung möglichst direkt ist. Hohe Pendlerpotenziale
Dass die Linien gut angenommen werden, davon geht der Kreis Unna aus. Das Gutachten hat hohe Pendlerpotenziale ergeben. Zwischen Unna und Lünen sind über alle Verkehrsmittel hinweg rund 1.400 Berufspendler unterwegs, zwischen Bergkamen und Hamm sogar mehr als 2.200. PK | PKU
„luca“-App auch für den Kreis Unna: Kontaktverfolgung wird einfacher
Landrat Mario Löhr mit der luca-App. Foto: Anita Lehrke Kreis Unna
Auch der Kreis Unna setzt auf die Kontaktnachverfolgungs-App „luca“: Derzeit werden die nötigen Schnittstellen beim Gesundheitsamt geschaffen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult. „Wir warten nicht auf grünes Licht von anderen Stellen, sondern machen uns jetzt startklar und werden ab April mit der App arbeiten“, kündigt Landrat Mario Löhr an.
„luca“ soll die Kontaktnachverfolgung im Corona-Infektionsfall einfacher machen. Nicht nur bei privaten Begegnungen, sondern auch an öffentlichen Orten können sich die Nutzer selbst einchecken und ihre Kontaktdaten per QR-Code übermittelt. Anstelle des Namens wird nur der Code angezeigt – ein klares Plus in Sachen Datenschutz gegenüber dem derzeit üblichen Ausfüllen von Zetteln.
Schwimmbad- oder Restaurant-Besuch, der Gang ins Kino oder ins Fitness-Studio, Shoppen oder Live-Konzert: Künftige Öffnungsschritte – auch wenn sie derzeit noch weit entfernt sind – lassen sich durch eine einheitliche Kontaktverfolgung besser unter Kontrolle behalten.
Tempo bei der Nachverfolgung
„Die neue App spart Zeit und Mühe, denn im Infektionsfall kommt es auf schnelles Handeln an“, unterstreicht Landrat Mario Löhr und appelliert: „Je mehr Menschen die luca-App nutzen, umso besser.“ Die App speichert, wer wann und mit wem wo war. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass jemand mit SARS-CoV-2 infiziert war, kann er seine Kontakte mithilfe der App auf digitale Weise an das Gesundheitsamt übermitteln.
Ob die App demnächst auch landes- oder bundesweit zur Kontaktverfolgung eingesetzt wird, auf diese Entscheidung wollte man beim Kreis Unna nicht warten. „Wir gehen im April mit luca an den Start und geben damit auch vielen Betreibern Planungssicherheit“, sagt Landrat Löhr.
Die luca-App ist sowohl für iOS als auch für Android verfügbar. Und auch wer keine App installieren möchte, kann die Anwendung nutzen: Sie lässt sich auch über den Browser des Smartphones aufrufen. Weitere Informationen unter www.luca-app.de. PK | PKU
Oliver Kaczmarek lädt ein zur Online-Veranstaltung „Gleiche Bildungschancen für alle Kinder“
Dass die soziale Herkunft über Bildungschancen entscheidet, ist durch Corona nochmals verschärft worden. Daher hat die SPD-Bundestagsfraktion Hilfen bereitgestellt, um auch in der Pandemie allen Kindern einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Gemeinsam mit der SPD-Parteivorsitzenden Saskia Esken, MdB, zieht der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek in der Online-Veranstaltung „Gleiche Bildungschancen für alle Kinder – Zugang zu Bildung trotz Corona ermöglichen“ Lehren aus der Pandemie und stellt Lösungsvorschläge der SPD-Bundestagsfraktion vor. Stattfinden wird der digitale Austausch am Mittwoch, 31. März, ab 18 Uhr. Weitere Gesprächspartner*innen sind Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen, Diplom-Sozialpädagogin Ilka Esser, Schüler Fatih Asil sowie interessierte Teilnehmer*innen.
Die SPD-Bundestagsfraktion nutzt für die Veranstaltung das Videokonferenzsystem Cisco Webex. Teilnehmen kann man per Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone. Auch eine telefonische Teilnahme ist möglich. Die Einwahlnummer erhalten Interessierte nach ihrer Anmeldung per E- Mail.