Bergkamen würdigt Städtepartnerschaften mit eine Videokonferenz und Film-Portraits auf der Homepage

Standfoto haus dem Stadtfilm von Gennevilliers.

Partnerschaftsurkunde mit Hettstedt.

Auf viele Jahre der freundschaftlichen Zusammenarbeit mit seinen Partnerstädten kann Bergkamen bereits zurückblicken. Die Verbindungen kamen seinerzeit auf unterschiedlichste Weise zustande: Während persönliche Kontakte die Beziehungen zu Wieliczka in Polen und damals Taşucu in der Türkei hervorbrachten, entstand die Zusammenarbeit  mit Gennevilliers in Frankreich über eine sogenannte „Partnerschaftsbörse“. Mit Hettstedt in Sachsen-Anhalt verbindet uns eine langjährige Geschichte, die bereits im Jahre 1909 durch den Bergbau begann.

Besiegelt wurden diese Kontakte durch die entsprechenden Partnerschaftsverträge, die mit Gennevilliers am 7. Januar 1995, mit Hettstedt am 27. Oktober 1990 und mit Wieliczka am 29. März 1995 geschlossen wurden. Die Partnerschaftsvereinbarung mit Taşucu wurde am 29. Oktober 1994 unterzeichnet. Durch die kommunale Neugliederung in der Türkei im März 2014 wurde Taşucu in die Kreisstadt Silifke eingemeindet und dort entschloss man sich, die Zusammenarbeit mit Bergkamen weiterzuführen, was mit dem Vertrag vom 13. Oktober 2014 manifestiert wurde.

Eigentlich sollten diese Jubiläen bereits im Mai letzten Jahres mit entsprechenden Feierlich-keiten gewürdigt werden, was leider durch die Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie nicht möglich war.

Da ein solcher Jahrestag aber auch einen wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit darstellt, sollte die Würdigung nicht außer Acht gelassen werden und so entschloss sich Bürgermeister Bernd Schäfer, die Jubiläen in Form einer Online-Veranstaltung unter dem Motto „Aktive Partnerschaften = Europa gestern, heute und morgen“ durchzuführen.

Dementsprechend trafen sich am 21.06.2021 um 16:00 Uhr alle Partnerstädte im virtuellen Raum. Jeweils unterstützt von Ihren Mitarbeiter*innen nahmen Bürgermeister Dirk Fuhlert/Hettstedt, Bürgermeister Patrice Leclerc/Gennevilliers, Bürgermeister Sadık Altunok/Silifke sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Agnieszka Szczepaniak und der stellvertretende Bürgermeister Piotri Krupa/Wieliczka an diesem Meeting teil.

In seiner Rede zitierte Bürgermeister Bernd Schäfer den französischen Schriftsteller Antoine de Sainte-Exupery: „Es gibt keine Hoffnung auf Freude außer in menschlichen Beziehungen“ und so waren sich alle Stadtoberhäupter in Ihren Grußworten einig darüber, die langjährige Zusammenarbeit weiter fortzuführen bzw. noch zu intensivieren, um damit zur Völkerverständigung beizutragen.

Gefolgt wurde jede Rede von einem Film über die jeweilige Partnerstadt, so dass alle Anwesenden einen Eindruck von allen Bergkamener Partnerstädten bekommen konnten.

Eine weitere Komponente des virtuellen Jubiläumstreffens bildete die gemeinschaftliche Unterzeichnung einer Urkunde, in der jede Partnerstadt in der jeweiligen Landessprache bekräftigte, die Zusammenarbeit, die durch Achtung und Wertschätzung in vielen Jahren zu einer Freundschaft gewachsen ist, auch weiterhin mit Leben zu füllen und aktiv zu gestalten.

Die gezeigten Stadtfilme werden ab sofort auf der Homepage der Stadt Bergkamen unter „Bergkamen Aktuell“ und dem Titel „Lernen Sie die Bergkamener Partnerstädte kennen!“ zu sehen sein. Jeder kann sich durch einen einfachen Klick auf den virtuellen Weg dorthin begeben.




Unter Rauschmitteleinfluss und ohne Fahrerlaubnis: 17-jähriger Rollerfahrer stellt sich nach kurzer Flucht

Einer Streifenwagenbesatzung der Polizei fiel am Montagabend gegen 23.30 Uhr am Kreisverkehr Töddinghauser Straße/Landwehrstraße in Bergkamen ein verdächtiger Rollerfahrer auf. Die Beamten beabsichtigten daher, das Fahrzeug anzuhalten und zu kontrollieren.

Als der Rollerfahrer in südlicher Richtung unterwegs war und hinter sich den Streifenwagen bemerkte, erhöhte er die Geschwindigkeit, bog in die Schulstraße ein und wollte seine Fahrt in Höhe der Einmündung Goethestraße über eine Rasenfläche fortsetzen. Als er die Fahrbahn verließ, verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte. Im Anschluss flüchtete er zu Fuß und ließ den Roller liegen.

Wenig später kehrte er allerdings an die Unfallstelle zurück und stellte sich der Verkehrskontrolle. Nicht nur, dass der 17-Jährige nicht im Besitz einer notwendigen Fahrerlaubnis ist. Er gab auch zu, unter Rauschmitteleinfluss zu stehen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte bei dem Kamener Drogen. Er wurde deshalb zur Polizeiwache gebracht, wo ihm ein diensthabender Arzt eine Blutprobe entnahm. Dem Beschuldigten wurde die Weiterfahrt ohne gültige Fahrerlaubnis untersagt. Auf den 17-Jährigen kommt nun ein Strafverfahren zu.




Mit der Familie auf Spiekeroog erholen: Diakonie bietet zwei Reisen an

Die Sonne am Strand genießen, im feinen Sand buddeln, Planschen in der Nordsee… Das ist Urlaub auf Spiekeroog im Sommer. In den Ferien bietet die Diakonie Ruhr-Hellweg gleich zwei Familienreisen auf die Insel an. Vom 4. bis 18. Juli und vom 24. bis 31. Juli können die Teilnehmenden mal wieder rauskommen und sich an erfrischender Meeresluft vom Alltag erholen. Eltern und Kinder haben die Möglichkeit, in Ruhe Zeit miteinander zu verbringen.

Spiekeroog hat für Groß und Klein viel zu bieten, zum Beispiel die niedlichen Geschäfte und Lädchen im urigen Inseldorf. Zahlreiche Restaurants und Imbissmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. In dem vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekt „Strandgutwerkstatt“ der Diakonie werden Familien zusammen kreativ und lernen die einzigartige Natur der grünen Insel kennen. Im Muschelmuseum und im „Haus Wittbülten“ warten viele spannende Informationen über den Lebensraum Wattenmeer. Für die Kinder gibt es auf der Insel viele Möglichkeiten, sich auszutoben. Der Abenteuerspielplatz „Melksett“ im Zentrum, das Kletterparadies „Kurgarten“ oder die „Arche Noah“ bieten alles, was das Kinderherz begehrt. Bei schlechtem Wetter geht es in den Indoorspielplatz „Trockendock“.

Die Familien übernachten während des Urlaubs im diakonieeigenen „Haus Barmen“ direkt im Zentrum der Insel. Auf die Corona-Regeln wird natürlich geachtet. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 0800/5890257 oder reisen@diakonie-ruhr-hellweg.de sowie online unter www.diakonie-reisedienst.de.




Für bestimmte Personengruppen werden ab Mittwoch wieder Termine im Impfzentrum Unna vergeben

Ab dieser Woche finden in den Impfzentren in NRW wieder Erstimpfungen statt. Das hat das Land mitgeteilt. Ab morgen Mittwoch, um 8 Uhr, können auch für das Impfzentrum Unna wieder Termine gebucht werden. Obwohl die Priorisierung grundsätzlich aufgehoben bleibt, setzt das Land mit den Terminen, die freigeschaltet werden, noch einmal einen Schwerpunkt auf bestimmte Personengruppen:

Impftermine bis zum 11. Juli buchen können

  • Personen über 60 Jahre
  • Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen
  • Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Termine können online unter www.116117.de oder unter Tel. 0800/11611702 gebucht werden. Verimpft wird der Impfstoff von BionTech/Pfizer.

Weitere Informationen (Erstimpfungen in Impfzentren weiter fortgesetzt | Das Landesportal Wir in NRW




Netzwerk Frau und Beruf thematisiert Chancengleichheit wohnungsloser Frauen

Fachlicher Austausch und persönlicher Dialog im virtuellen Konferenzraum: Das Netzwerk Frau und Beruf im Kreis Unna tagte jetzt in „hybrider“ Form im Bergkamener Rathaus. Die Expertinnen des Bündnisses setzen sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen auf dem Arbeitsmarkt ein – eine eigenständige Erwerbsarbeit und ein sicherer wirtschaftlicher Rahmen sind die Grundpfeiler dafür. Beides fehlt aber vor allem vielen wohnungslosen Frauen, deren Schicksale das Netzwerk beim jüngsten Treffen zum Thema machte.

Besonders eindrucksvoll schilderte die Leiterin der Wohnhilfen FrauenRäume des Frauenforums im Projekt „mobile Wohnhilfe“, Anja Wolsza, ihre Arbeit für die Chancengleichheit wohnungsloser Frauen: Tatsache ist, ein Großteil der   Beratungsmöglichkeiten ist eher für Männer auf der Straße ausgerichtet. Frauen dagegen sind oft „verdeckt“ wohnungslos, das heißt, sie versuchen, ihre Wohnungslosigkeit möglichst lange zu verbergen, kommen eher bei Freund*innen oder Verwandten unter. Sie tingeln von Kontakt zu Kontakt, sind dabei oft auch der sogenannten Wohnprostitution ausgesetzt, weil sie Zweckbeziehungen mit Männern eingehen. Couchsurfing ist ein bekanntes Phänomen bei weiblichen Wohnungslosen.

Anja Wolsza erläuterte sehr plastisch die niederschwelligen Hilfsangebote in 2020, über die 108 Frauen kreisweit erreicht werden konnten. Ein Großteil von ihnen ist nicht älter als 30 Jahre, 68 minderjährige Kinder waren mitbetroffen. Vielversprechend: Ein einmal aufgebauter Kontakt wird von 90 Prozent der Frauen angenommen. Aktiv aufsuchend, eng begleitend in der Beziehungsarbeit: Anja Wolsza schilderte das Erfolgskonzept ihrer Arbeit mit den wohnungslosen Frauen so: „Heute sondiert und morgen losgelegt“. Treffen kann es jede – die Wohnungslosigkeit zieht sich durch alle Schichten, Obdachlose sind heterogen, von der Akademikerin über die Leistungsbezieherin bis hin zu Paaren und Ehepaaren, oft trifft dieses Schicksal Frauen mit Kindern.

Martina Bierkämper, Gleichstellungbeauftragte der Stadt Bergkamen, war begeistert zu hören, dass trotz Corona hier ein so wichtiges Beratungsangebot aufrecht erhalten werden konnte. „Der niederschwellige Ansatz zeigt Wirkung und ich hoffe, dass mit diesem Pilotprojekt noch viele wohnungslose Frauen schnelle und essentielle Unterstützung erfahren.“ Die Netzwerk-Expertinnen waren sich einig, dieses vom Land geförderte Pilotprojekt zu verstetigen, die bisher erreichten Erfolge liegen auf der Hand. Martina Leyer und Tina Riedel, als Beauftragte für Chancengleichheit bei der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter sehen so auch die Möglichkeit, die betroffenen Frauen in die Erwerbstätigkeit zu bringen. Erster Konsens der Gleichstellungsbeauftragten: Um den bereits eingeschlagenen und unterstützenden Weg im Sinn der wohnungslosen Frauen erfolgreich weiter zu beschreiten, haben Gespräche mit den Sozialdezernaten des Kreises Unna sowie den lokalen Sozial- und Jugendämtern Priorität.




Coronavirus: Nur eine Neuinfektion übers Wochenende in Bergkamen

Heute ist der Gesundheitsbehörde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.

Vier neue Corona-Fälle sind übers Wochenende bis heute gemeldet worden, jeweils einer in Bergkamen, Bönen, Selm und Unna. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 19.019 Fälle gemeldet worden, 2875 in Bergkamen. 44 Personen mehr als am Freitag gelten als wieder genesen, sechs in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 162, in Bergkamen bei 23.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 4,8 (Stand: 21. Juni 2021).

Aktuell befindet sich der Kreis Unna in Stufe 1 gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Die aktuell geltenden Regeln hat das Land NRW in einer Tabelle zusammengefasst: www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw.




Fünf Einsätze am Montagmorgen für die Bergkamener Feuerwehr

Gleich zu fünf Einsätzen wurde die Bergkamen Feuerwehr am Montagmorgen gerufen.

Los ging es um 5.39 Uhr für die Einheit Rünthe. An der Rünther Straße befand sich eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür. Durch ein geöffnete Fenster gelangten die Feuerwehrleute in die Wohnung, so dass die Tür ohne Beschädigungen geöffnet werden konnten.

Etwa eine Stunde später war die Einheit Mitte an der Erich-Ollenhauer-Straße gerufen. Sie stand wegen des Starkregens teilweise unter Wasser. Ein Fahrzeug des Baubetriebshofes fuhr zufälligerweise gleichzeitig an der Straße vorbei und zogen die Gullys. Somit musste die Feuerwehr nicht mehr tätig werden.

Wiederum eine Stunde später um 7.28 Uhr wurden die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen zur Görlitzer Straße gerufen. Dort schlug ein Heimrauchmelder in einer Wohnung an. Der Grund: Auf einem eingeschalteten Herd befanden  sich Plastikbehälter, die geschmolzen waren.  Ein Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten setzte den Rauchschutzvorhang an der Wohnungstür um das Treppenhaus rauchfrei zu halten. Die Plastikteile landete schließlich in der Spüle und wurden dort abgelöscht. Die Feuerwehrleute kontrollierten den Brandherd mit einer Wärmebildkamera. Anschließend durchlüfteten sie die Wohnung.

Gegen 9.17 Uhr musste die Einheit Rünthe zur Marie-Curie-Straße fahren. Dort schlug ein Brandmeldealarmanlage an. Gebrannt hatte es dort aber nicht

Die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen trafen sich schließlich um 11.03 Uhr an der Heinrich-Jasper-Straße wieder. Ein Bewohner hatte sich dort ausgeschlossen, während in der Küchen das Essen auf dem Herd weiter vor sich hin köchelte, bis es verbrannt war. Die Feuerwehrleute verschafften sich Zugang zur Wohnung, nahmen das Essen vom Herd und durchlüfteten die Wohnung.




Fünf Einsätze am Montagmorgen für die Bergkamener Feuerwehr

Gleich zu fünf Einsätzen wurde die Bergkamen Feuerwehr am Montagmorgen gerufen.

Los ging es um 5.39 Uhr für die Einheit Rünthe. An der Rünther Straße befand sich eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür. Durch ein geöffnete Fenster gelangten die Feuerwehrleute in die Wohnung, so dass die Tür ohne Beschädigungen geöffnet werden konnten.

Etwa eine Stunde später war die Einheit Mitte an der Erich-Ollenhauer-Straße gerufen. Sie stand wegen des Starkregens teilweise unter Wasser. Ein Fahrzeug des Baubetriebshofes fuhr zufälligerweise gleichzeitig an der Straße vorbei und zogen die Gullys. Somit musste die Feuerwehr nicht mehr tätig werden.

Wiederum eine Stunde später um 7.28 Uhr wurden die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen zur Görlitzer Straße gerufen. Dort schlug ein Heimrauchmelder in einer Wohnung an. Der Grund: Auf einem eingeschalteten Herd befanden  sich Plastikbehälter, die geschmolzen waren.  Ein Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten setzte den Rauchschutzvorhang an der Wohnungstür um das Treppenhaus rauchfrei zu halten. Die Plastikteile landete schließlich in der Spüle und wurden dort abgelöscht. Die Feuerwehrleute kontrollierten den Brandherd mit einer Wärmebildkamera. Anschließend durchlüfteten sie die Wohnung.

Gegen 9.17 Uhr musste die Einheit Rünthe zur Marie-Curie-Straße fahren. Dort schlug ein Brandmeldealarmanlage an. Gebrannt hatte es dort aber nicht

Die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen trafen sich schließlich um 11.03 Uhr an der Heinrich-Jasper-Straße wieder. Ein Bewohner hatte sich dort ausgeschlossen, während in der Küchen das Essen auf dem Herd weiter vor sich hin köchelte, bis es verbrannt war. Die Feuerwehrleute verschafften sich Zugang zur Wohnung, nahmen das Essen vom Herd und durchlüfteten die Wohnung.




Digitale Informationsveranstaltung der Sparkasse Bergkamen-Bönen am 22. Juni

– Anzeige –

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen lädt zur ersten digitalen Informationsveranstaltung zum Thema  „Die Erfolgreiche Geldanlage trotz
Corona-Krise“  am Dienstag, 22. Juni, ein.

Bereits seit einigen Jahren befinden wir uns in einem Marktumfeld, in dem die altbekannten Anlagemöglichkeiten -wie beispielsweise das klassische Sparbuch- keine attraktive Verzinsung mehr bieten können. Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Verwerfungen haben dafür gesorgt, dass sich diese Entwicklung bis auf Weiteres nicht wesentlich ändern wird.

Doch was für Möglichkeiten gibt es in der heutigen Zeit überhaupt noch, um sein Geld sinnvoll zu investieren – also zu „sinnvestieren“?

Diese zentrale Frage möchte die Sparkasse Bergkamen-Bönen gerne im Rahmen einer digitalen Kundenveranstaltung beantworten.

Die Sparkasse lädt daher herzlich zu einer digitalen Informationsveranstaltung am Dienstag, 22. Juni 2021 um 19:00 Uhr per
Webex-Meeting Konferenz ein.

Mit Webex können Sie ganz bequem von zu Hause aus per Computer, mobilem Endgerät oder Telefon teilnehmen. Die Einwahldaten zur Konferenz sowie eine Anleitung, wie Sie sich technisch einwählen können, liegen anbei.

Nach einer kurzen Begrüßung präsentieren Ihnen Sebastian Linde und Frank Schmidt, Mitarbeiter der DekaBank, „Die Erfolgreiche Geldanlage trotz Corona-Krise“ und zeigen Perspektiven für Ihre Geldanlage im Niedrigzinsumfeld auf. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Vorstellung, wie die Sparkasse Bergkamen-Bönen diese Perspektiven in ihrer Beratung umsetzt. Während der Präsentation können Sie Ihre Fragen per Live-Chat stellen.

Sie können der Veranstaltung am 22.06.2021 ab 18:45 Uhr über den nachfolgenden Link oder per QR-Code beitreten.

Meeting beitreten:
https://deka.webex.com/deka/j.php?MTID=mbd103b071ed5cef9ee40d322cf53b405

Meeting beitreten:

Zur Einwahl nutzen Sie bitte die nachfolgenden Daten:

Meeting-Kennnummer (Zugriffscode): 128 671 6704

Meeting-Passwort: gBimMPhr623 (See attached file:
210527_Express-Zertifikat_Pro-Plakat_A1_SK_Bergkamen-Boenen_2.pdf)




Umweltausschuss fordert von der RAG hochwirksame PCB-Reinigungsanlage fürs Grubenwasser

Der Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz des Rats der Stadt Bergkamen hat in seiner seiner jüngsten Sitzung  auf Antrag der Fraktion BergAUF einstimmig beschlossen, die RAG aufzufordern, den Bau von hochwirksamen Anlagen zur Entfernung des hochgiftigen PCB aus dem Grubenwasser auf Haus Aden zu bauen und diese fertig zu stellen, bevor die Einleitung von Grubenwasser wieder aufgenommen wird.

Zur Begründung erklärte Werner Engelhardt für die Fraktion von BergAuf: „Offenbar ist es in der Verwaltung und hoffentlich auch bei den anwesenden Ausschussmitgliedern und im Rat angekommen: Das Problem mit dem PCB im Grubenwasser ist nichts von BergAUF Erdachtes, um sich selbst zu profilieren oder die RAG zu ärgern, es ist vielmehr ein dringend zu lösendes Problem, das die Weltgesundheit gefährdet.

Trotzdem wurde es von RAG, Bezirks- und Landesregierungen unterschiedlichster Couleur über viele Jahre hinweg trotz unserer Warnungen ignoriert. Wir loben uns ja ungern selbst, aber man muss nüchtern feststellen: Wären wir vor vielen Jahren nicht initiativ geworden und gegen alle Widerstände und Diffamierungen hartnäckig am Ball geblieben, wären wir heute nicht so weit, diesen gemeinsamen Antrag verabschieden zu können.

Aber werfen wir nochmal einen kritischen Blick darauf, wie weit diese Gemeinsamkeit geht, wo es noch unterschiedliche Auffassungen gibt.
Einigkeit besteht offenbar darin, dass die RAG dafür verantwortlich ist, die Voraussetzungen zu schaffen, das Ultragift PCB im Grubenwasser bei Wiederaufnahme der Einleitung „weitestgehend“ zu entfernen und den Salzgehalt drastisch zu senken. Das sehen wir als bedeutenden Fortschritt!

Unterschiedliche Auffassungen gibt es wohl in der Einschätzung der RAG. Wir meinen, die Erkenntnisse aus der PCB-Pilotanlage auf Haus Aden sind nicht „weitergehend“, wie die Stadtverwaltung meint. Es sind Ergebnisse, die der RAG ursprünglich dazu dienen sollten, an den teuren, von IWW/Spiekermann skizzierten Anlagen vorbeizukommen. Insofern sind es zwar „weitere“, zusätzliche Erkenntnisse. Am weitestgehend ist aber bisher der Entwurf des PCB-Gutachtens, auch wenn das Ingenieurbüro Spiekermann nicht mehr an dem Projekt weiterarbeitet. Heißt konkret: ohne umfangreiche, großflächige Aktivekohle-Filterbecken wird eine Entfernung des PCB nicht möglich sein. Deshalb hätten wir gerne den Begriff „weitergehend“ durch „weitere“ ersetzt werden, um nicht der RAG ein Hintertürchen zu öffnen.
Die hochwertigen Anlagen sind zwar teuer, aber unendlich viele teurer wäre die weitere Ruinierung der Gesundheit der Eisbären, der Meeresbewohner und der Menschheit als Ende der Nahrungskette. Immerhin würde die Menge des in den Bergwerken schlummernden PCB rein rechnerisch ausreichen, um die gesamte Menschheit vieltausendfach tödlich zu vergiften.

Nun ist die RAG als Stiftung nicht irgendein Wohltätigkeitsverein, wie der Begriff Stiftung vermuten ließe. Es ist eher ein Versuch, „stiften zu gehen“, sich aus dem Staub zu machen, die Bergbau-Folgen hinter sich zu lassen, nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“.

So stimmt es sehr bedenklich, wie Prof. Melchers, Leiter der Abteilung „Nachbergbau“ an der Agricola-Uni Bochum sich zur Zukunft äußert. Ewig zu pumpen, meint er, käme aus wirtschaftlicher Sicht nicht in Betracht, ein völliges Aufstauen des Grubenwassers hielt er für eine Alternative, auch wenn dann etwa 50% des heutigen Ruhrgebiets in einer Giftbrühe untergehen würden.

(Quelle: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-glueckauf-und-vorbei-das-ruhrgebiet-nach-der-kohle-100.html)

Und er legt sich fest, was für ihn Ewigkeit bedeutet: So etwa 25 Jahre. Das ist blanker Zynismus, Bergkamen gäbe es demnach in 25 Jahren zum größten Teil nicht mehr! Das könnte das eiskalte Kalkül eines nach Höchstprofit strebenden Unternehmens sein, der RAG-Stiftung, der nicht nur knapp 60% der EVONIK mit 32.000 Beschäftigten in über 100 Ländern gehören, sondern auch die VIVAWEST mit 117.000 Wohnungen und 2.200 Mitarbeitern. Zudem hat die Stiftung eine neue Holding gegründet, die Mehrheitsbeteiligungen an über 10 High-Tech unternehmen weltweit und etliche weitere Minderheitsbeteiligungen hält. Das Kapital der Stiftung beträgt derzeit 18,4 Mrd. €. Es gibt also absolut keinen Grund, die RAG, die ihr Imperium auf dem Rücken der Bergleute aufgebaut hat und uns nun die Scherbenhaufen hinterlassen will, irgendwie in Schutz zu nehmen. Im Gegenteil. Wir sollten sogar fordern, die Anhebung des Grubenwasserspiegels zu stoppen, weil dies weitere erhebliche Probleme für uns als Bewohner der Stadt mit sich bringen wird. Zumal, wie man hört, der Grubenwasserspiegel nun bis -320 m ansteigen soll, was eine zusätzliche enorme Bedrohung unseres Trinkwassers bedeuten würde. Auch wenn ich mich hier wiederhole: Wenn wir wirklich was erreichen wollen, müssen wir gemeinsam der RAG konsequent die Stirn bieten!“  




Legionäre stehen stramm für die Eröffnung im Römerpark – Rauchopfer inklusive

Feierliches Rauchopfer für die neue Römerparksaison.Der Fächer aus Pfauenfedern hat auch nicht viel geholfen. Die in Reih und Glied aufgestellten Schilde flimmerten in der brütenden Hitze und die Opferschale brauchte eigentlich kein Feuer, um den Weihrauch zu entflammen. Das hätten sich die römischen Soldaten der Legio XIX wohl auch nicht träumen lassen, dass sie zum Dienstantritt in Germanien fast dasselbe Klima erwartete wie in ihrer Heimat.

Abmarsch der Legionäre in Reih und Glied.

Unter den Helmen und Kettenhemden war jedenfalls am Samstag reichlich der so berühmten Disziplin gefragt, als die Legionäre in Reih und Glied immerhin im Schatten hinter der Holz-Erde-Mauer aufmarschierten. Endlich war das überhaupt wieder möglich. Im Vorjahr hatten die ersten Coronawellen alle römischen Aktivitäten auf Eis gelegt. Deshalb schwitzten alle Beteiligten vom Centurio bis zum Senator mit ausgewiesener Freude. Sogar aus Italien und den Niederlanden waren die Soldaten aufmarschiert. Schließlich ging es um nichts anderes als die offizielle Saisoneröffnung im Römerpark.

Ehrenauszeichnung für den ehemaligen Bürgermeister.

Mit der offiziellen Übergabe der Hausordnung an den Beigeordneten und Kulturdezernenten Marc Alexander Ulrich im stilechten Stuhl war dieser traditionelle Akt formell bewältigt. Dazu gehörte unter Beteiligung des Fördervereins auch ein ordentliches Rauchopfer mit Weihrauch, damit wenigstens dieses Jahr ein gutes wird. Die Legionäre erhielten hernach ihren Sold und konnten den gleich in der nahe gelegenen Taverne für nicht ganz historisch echte Bratwürstchen und Wein verprassen. Vorher gab es aber noch eine besondere Zeremonie: der ehemalige Bürgermeister Roland Schäfer erhielt mit einer originalgetreuen Armilla eine fast echte römische Auszeichnung für verdiente Soldaten. Eine Wertschätzung für sein jahrelanges Engagement für den Römerpark. Auch eines verstorbenen Mitstreiters gedachten die Soldaten, bevor sie in Reih und Glied wieder abmarschierten.

Antreten zum Wachdienst auf der Lagermauer.

Nicht alle konnten sich danach erholen. Manche mussten zum Wachdienst auf der Mauer antreten. Andere präsentierten ihre Ausrüstung und erläuterten, was sich hinter den einzelnen Abzeichen verbarg. Denn schließlich waren auch einige Besucher gekommen, um alles über das Römerlager, den Nachbau der Holz-Erde-Mauer und die römischen Legionäre zu erfahren. Das freute nicht nur Museumsleiter Marc Schrader. Auch das gesamte Team der Ehrenamtlichen war froh, wieder in die Rolle als römische Statisten schlüpfen zu dürfen. „Ohne das große Engagement jedes einzelnen wäre das alles hier gar nicht möglich“, betont Schrader. Auch das nicht, was an den kommenden Wochenende geplant ist. Am Handwerkerunterstand können die Besucher beobachten, wie die einzelnen Bauteile für eine Erweiterung der Mauer samt Tor entstehen und welche Werkszeuge dafür schon in der Antike verwendet wurden. „Wir wollen die Lebendigkeit nach der langen Corona-Durststrecke zurück an diesen Ort holen.“

Das ist am Samstag schon einmal eindrucksvoll gelungen. Wer will, kann sich davon demnächst wieder samstags und sonntags von jeweils 12 bis 17 Uhr überzeugen – bis zum Saisonende am 30. Oktober, sofern nicht weitere Covid-Mutanten dazwischen kommen.