Freilaufende Hunde können Tier- und Pflanzenwelt stören
Durch die ökologische Aufwertung der Flüsse Emscher und Lippe sowie deren Nebenläufen hat sich eine neue artenreiche und vielfältige Flora und Fauna entwickelt. Fische, Vögel, Kleinstlebewesen und Insekten haben neue Lebensräume gefunden – sogar bedrohte Arten konnten nachgewiesen werden. Zum Schutz ihrer Lebensräume bitten Emschergenossenschaft und Lippeverband Hundebesitzer, ihre Vierbeiner in Gewässernähe, auf den Deichen sowie in Nähe von Hochwasserrückhaltebecken anzuleinen und sie möglichst nur auf den Wegen laufen zu lassen.
Aber auch im flachen Uferbereich können Hunde die Vegetation und die dort Schutz suchenden Tiere empfindlich stören. Egal ob Vögel, die sich dort aufhalten, oder Kleinstlebewesen, die von vielfältigen Strukturen im Flachwasser abhängig sind: Wassertiere brauchen Ruhe und Schutz.
Eine zurückhaltende Naturbeobachtung ist jedoch ausdrücklich gewünscht. Gerade für Kinder bieten die umgestalteten Gewässer gute Möglichkeiten, die neue Natur besser kennenzulernen. Hierzu haben Emschergenossenschaft und Lippeverband an ausgewählten Stellen Blaue Klassenzimmer eingerichtet.
Rund 7 Mio. Euro für IGA-Radweg in Bergkamen und Lünen
Etwa sieben Millionen Euro Fördermittel aus der Nationalen Klimaschutzinitiative erhalten Bergkamen und Lünen für den Bau eines Radwegs, der beide Städte zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 miteinander verbinden soll. Den symbolischen Scheck für den Förderbescheid übergab Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, heute in der Marina Rünthe an die Bürgermeister Bernd Schäfer und Jürgen Kleine-Frauns. „Klimaschutz und Radverkehr kennen keine Kommunalgrenzen. Deshalb freue ich mich besonders, dass sich die Städte Bergkamen und Lünen zu einem Verbundprojekt zusammengeschlossen haben, um den IGA-Radweg zu realisieren. Damit können die Besucherinnen und Besucher der Internationalen Gartenausstellung umwelt- und klimafreundlich ans Ziel kommen“, sagte Florian Pronold anlässlich der Übergabe des Förderbescheids.
Die Grafik verdeutlicht, wie der IGA-Radweg nach aktuellem Planungsstand aussehen wird.
Der Bergkamener Bürgermeister Bernd Schäfer betonte den doppelten Nutzen der geplanten Investition: „Der Radweg ist ein zentrales Element der IGA und zusätzlich ein attraktives Angebot zur Naherholung – für die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für den Tourismus.“ Auf Bergkamen entfallen rund 1,2 Millionen Euro der Fördersumme. Davon wird besonders die neue „Wasserstadt Aden“ profitieren. Der Hauptweg soll ein Stück abseits des Kanals am Marktplatz der neuen Siedlung vorbei führen. Über die Haldenlandschaft Großes Holz, die Jahn- und die Erich-Ollenhauer-Straße erfolgt eine umweltfreundliche Anbindung an das Bergkamener Stadtzentrum. Knapp östlich der Marina wird der Radweg in den geplanten Radschnellweg Ruhr einmünden. Um kurz zuvor die viel befahrene Werner Straße (B233) si-cher queren zu können, ist eine Ampelanlage projektiert. Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr und IGA-Aufsichtsratsvorsitzende, betonte: „Die IGA präsentiert 2027 eine ganze Region auf dem Weg zur grünsten Industriemetropole. Alle Kommunen beteiligen sich mit großem Engagement an dem neuen Dekadenprojekt. Zahlreiche Maßnahmen wie hier in Bergkamen und Lünen starten schon jetzt in die Phase der Planung und Umsetzung. Dank der Unterstützung des Bundes und des Landes liegen wir gut im Zeitplan.“ Ebenfalls erfreulich: Der Radweg verbessert die Verbindung zwischen Bergkamen und Lünen auch nach dem Ende der IGA und ist damit ein gutes Beispiel für Nachhaltigkeit.
Die enge Verbindung zwischen den beiden Nachbarstädten hob auch der Lüner Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns in seinem Grußwort hervor: „Der IGA-Radweg steht sinnbildlich für die Freundschaft zwischen Lünen und Bergkamen. Mit dem Fördercheck können wir weitere Schritte auf unserem gemeinsamen Weg gehen. Ich danke Bürgermeister Schäfer und seinem Team für die Gastfreundschaft und die tolle Organisation hier vor Ort sowie den örtlichen IGA-Projektleitungen, aus Lüner Sicht vor allem Jeanette Sebrantke, die mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern einen herausragenden Job macht.“
Der IGA-Radweg wird überwiegend auf vorhandenen Wegen verlaufen, die ausgebaut, asphaltiert und beleuchtet werden. Er ist aus Sicht der Stadt Bergkamen ein bedeutender Beitrag zur Stärkung des Tourismus und zur klimafreundlichen Lenkung der Besucherströme während des Großereignisses IGA. Weitere Zielgruppen sind Freizeitsportler, Berufspendlerinnen und -pendler zum Chemiepark in Bergkamen sowie die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner der Wasserstadt Aden, die mit dem Radweg eine zusätzliche Anbindung an den Bahnhof Lünen und den Preußenbahnhof erhalten.
Bergkamen ist genau wie Lünen Standort der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027. Zur IGA sollen beide Städte mit einem 22 Kilometer langen, vier Meter breiten und kreuzungsfreien Radweg miteinander verbunden werden. Dafür hatten sie einen gemeinsamen Förderantrag beim Bundesumweltministerium gestellt und im vergangenen Jahr die Zusage erhalten. Nach dem Erhalt des Förderbescheids steigen die Verwaltungen beider Städte jetzt in die Detailplanungen für den IGA-Radweg ein. Bis zum abschließenden Entscheid über die Ausführung können die Bürgerinnen und Bürger Anregungen, Hinweise und Ideen einbringen, die bei den Planungen berücksichtigt werden. Erste Abschnitte des Radwegs können voraussichtlich im Jahr 2022 gebaut werden
Mahnwache für “Gesunde Krankenhäuser”
Außer Klatschen nichts gewesen? Die Linke im Kreis Unna plant eine Mahnwache vor vier Krankenhäusern im Kreis, um stellvertretend dort für alle in der Pflege Beschäftigten auf die bestehenden Missstände aufmerksam zu machen. Zu diesem Zwecke werden im Rahmen der Volksinitiative “Gesunde Krankenhäuser” wieder vor Ort Unterschriften gesammelt, um den Landtag zu bewegen, sich mit dem Thema zu befassen. Außerdem wollen sich die Teilnehmer*innen durch die Mahnwache mit den im Krankenhaus unter schweren Bedingungen Arbeitenden solidarisch erklären. Hier, wie auch an anderen Stellen im großen Bereich der Pflege sind die Probleme, Arbeitszeit, Bezahlung und der Pflegeschlüssel trotz vieler Worte von der verantwortlichen Politik nicht gelöst worden. Zu finden sind die Mahnwachen an folgenden Krankenhäusern: Christliches Klinikum Unna, Marienkrankenhaus Schwerte, Klinikum Westfalen Hellmig Krankenhaus in Kamen und am Christopherus-Krankenhaus in Werne. Die Zeiten umfassen den Zeitraum von Freitagmorgen bis Samstagmorgen, sind aber an den jeweiligen Standorten an die Möglichkeiten angepasst. Wer die Aktion unterstützen möchte oder weitere Informationen haben will, kann sich telefonisch an folgende Nummer wenden: 0151 10748 706. Die Linke hofft auf große Unterstützung aus der Bevölkerung.
Knut Bommer neuer SPD-Fraktionschef: Weniger Hierarchie, mehr Teamarbeit
Präsentation des neuen Fraktionsvorsitzenden (v. l.): Julian Deute, Knut Bommer, Dieter Mittmann, Monika Wernau, André Rocholl und Fraktionsgeschäftsführer Kevin Derichs.
„Weniger Hierarchie, mehr Teamarbeit.“ Unter dieses Motto hat der neue Vorsitzende der Bergkamener SPD-Ratsfraktion Knut Bommer die künftige Arbeit der 21 sozialdemokratischen Stadtverordneten gestellt. Das Konzept des 52-jährigen aus dem Ortsverein Weddinghofen-Heil hat sie offensichtlich überzeugt. Er wurde einstimmig in sein neues Amtsgewählt.
Bekanntlich hat sein Vorgänger Rüdiger Weiß seine politischen Ämter in Bergkamen niedergelegt, nachdem sein Brief mit Kopf des NRW-Landtags an eine Ferienhausagentur hohe Wellen geschlagen hatte. „Zwischen den Zeilen“ schimmerte bei der Vorstellung des neuen Chefs mit Bommers gleichberechtigten Stellvertretern, Monika Wernau, Dieter Mittmann und Julian Deuse, sowie mit dem Stadtverbandsvorsitzenden André Rocholl Kritik an der bisherigen Amtsführung von Weiß durch.
Ein Hinweis auf die vereinbarte neue Zusammenarbeit in der Fraktion ist, dass nicht Bommer als neuer Fraktionschef den Vorsitz des wichtigen Ausschusses für Stadtentwicklung, Strukturwandel und Wirtschaftsförderung übernommen hat, sondern sein Stellvertreter Dieter Mittmann. Auch an der Außendarstellung soll sich etwas tun. „Wir haben viele Expertinnen und Experten in der Fraktion. Sie sollen jetzt stärker zu Wort kommen“, erklärte Bommer.
Grundsätzliche Änderungen in der inhaltlichen Arbeit der Fraktion wird es wohl nicht geben. Grundlage bleibe natürlich das Wahlprogramm, mit dem die SPD zur Kommunalwahl im September 2020 angetreten sei, betonte der neu gewählte Fraktionsvorsitzende. Schwerpunkte seien hier die Themen Klima, Mobilität und Arbeitsplätze.
Kleingärtnerverein Haus Aden: Nach acht Monaten Pause ist der Biergarten wieder geöffnet
Dirk Slotta (l.) und Oliver Schröder mit dem Hygienekonzept vor dem Vereinsheim. Foto: Nicole Schröder-Bungard
Nach über acht Monaten haben die Gartenfreunde des Kleingärtnervereins Haus Aden am Freitag den Betrieb des Vereinsheims in Form eines Biergartens wieder aufgenommen. „So lange es Inzidenzen und Infektionsgeschehen sowie die Verordnungen des Landes NRW es zulassen“, so Vorsitzender Oliver Schröder „möchten wir unseren Mitgliedern sowie den Freunden und Förderern unseres Vereins wieder einen Treffpunkt anbieten.“ Mit einem erweiterten Getränkeangebot mit unverändert günstigen Preisen sowie folgenden Öffnungszeiten wollen wir uns breiter und attraktiver auch für auswärtige Gäste aufstellen.
Die Öffnungszeiten
Freitags 18:00 – 21:30
Samstags 11:00 – 13:00 und 18:00 – 21:30
Sonntags 11:00 – 13:00
Zur Eröffnung hat uns mit Dirk Slotta auch der neue Ortsvorsteher von Heil besucht und hat uns nicht nur für den Neustart viel Erfolg gewünscht, sondern möchte auch zukünftig regelmäßig unseren Kleingärtnerverein besuchen und unterstützen.
26 Beförderungen auf einem Schlag bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen
Gruppenfoto mit den 26 Bergkamener Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, die befördert wurden. Foto: Feuerwehr Bergkamen
Etwas länger als gewohnt mussten die Bergkamener Feuerwehrleute in diesem Jahr auf ihre Beförderungen warten. Diese werden üblicherweise bei den Jahresdienstbesprechungen der Einheiten oder beim gesamtstädtischen Kameradschaftsabend durchgeführt. Diese Veranstaltungen konnten bekanntlich wegen der hohen Inzidenzen innerhalb der Corona Pandemie in dieser Form nicht stattfinden.
Die derzeitigen sinkenden Inzidenzen haben nicht nur für das öffentliche Leben Lockerungen mit sich gebracht, sondern auch der Feuerwehr einen annähernd normalen Dienstbetrieb ermöglicht.
Somit wurden alle Kameradinnen und Kameraden, bei denen noch eine Beförderung Ausstand, zu einer kleinen Feierstunde in das Feuerwehrgerätehaus Bergkamen-Mitte eingeladen.
Die drei Leiter der Feuerwehr Bergkamen, Dirk Kemke, Bernd Externbrink und Dirk Meyer-Jürgens freuten sich die 26 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden begrüßen zu können. In seiner Begrüßungsrede bedankte sich Dirk Kemke bei den Anwesenden für die Bereitschaft an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen und das Erlernte zum Schutz der Bürger bei den vielfältigen Einsatzlagen der Feuerwehr umzusetzen.
Anschließend nahm er die Beförderungen der Kameradinnen und Kameraden vor. Per Urkunde wurden die Feuerwehrleute zu einem höheren Dienstgrad befördert und gleichzeitig mit ihren neuen Schulterklappen ausgestattet.
Dankesworte sprach zum Abschluss der Beförderungen auch die zuständige Dezernentin Christine Busch aus. Sie überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung und lobte die Motivation und die stetige Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.
(Text und Foto: Feuerwehr Bergkamen
Bärbel Heidenreich verlässt das Gymnasium in den Ruhestand: Nach der Schule kommt ein „Senioren-Studium“
Bis zum 31. Juli will Bärbel Heidenreich ihr Büro im Gymnasium geräumt haben.
Die Leiterin des Städt. Gymnasiums Bergkamen Bärbel Heidenreich wird am 31. Juli aus dem Schuldienst ausscheiden. Über die Zeit danach hat sie schon klare Vorstellungen. „Reisen außerhalb der Schulferien und vor allem mit ihrem Mann segeln vor der Küste Kroatiens“ stehen ganz oben auf der Liste. Sie wird wieder Theateraufführungen und Konzerte besuchen können. Endlich kann sie ihren geliebten Tatort zur angestammten Zeit sonntags um 20.15 Uhr sehen. Doch Corona, das seit rund eineinhalb Jahren den Schulbetrieb stört, wird die studierte Mathematikerin und Chemikerin auch mit den Übertritt in den Ruhestand beschäftigen.
Wie dieses Virus im Groben wirkt, kann ich nachvollzieren“, erklärt sie im Gespräch mit dem „Bergkamener Infoblog“. Doch sie will mehr wissen und wird an ihre Schulzeit in Bergkamen aller Voraussicht nach ein sogenanntes Seniorenstudium im Fach Biologie anhängen.
Natürlich wird das Gymnasium Bärbel Heidenreich nicht ohne eine richtige Abschiedsfeier gehen lassen. Einig war man sich in der Schulleitung, dass dies erst zu Beginn des neuen Schuljahres am 27. August zu schaffen sein wird. Zu vermuten ist, dass bis dahin noch immer keine Nachfolgerin oder Nachfolger für sie an der Spitze der Schulleitung gefunden ist. Notgedrungen wird ihre Stellvertreterin Maria von dem Berge dieses Funktion kommissarisch ausüben. Dabei habe sie ihre vorzeitige Versetzung in den Ruhestand bereits vor einem Jahr beantragt, damit es einen nahtlosen Übergang von alter und neuer Schulleitung gibt.
Das ist nur eine von einer ganzen Reihe von Ungereimtheiten in der Schulpolitik und Schulbürokratie, die Bärbel Heidenreich zugesetzt haben. „Ich höre auf“, sagt die 63-Jährige, „weil ich glaube, dass ich in Zukunft diesen Erschwernissen nicht mehr standhalten kann.“
Als sie die Schulleitung 2013 übernahm, sie war vorher Mittelstufenkoordinatorin am Bergkamener Gymnasium, sah die Schulwelt noch relativ rosig aus. Doch dann musste sie sich und das gesamte Kollegium praktisch im Jahrestakt mit den Themen Inklusion, Optimierung von G8, die Integration von Geflüchteten, die Rückkehr zum G9 und der Einführung des neuen Fachs Informatik auseinandersetzen.
Zu guter Letzt kam dann auch noch Corona mit allen bekannten schulischen Begleiterscheinungen wie Distanz- und Wechselunterricht, Masken und Testpflicht, Abi-Klausuren ja oder nein, von dem die Lehrerinnen und Lehrer in der Regel zuerst aus den Medien und dann mit reichlich Verzögerung aus dem Schulministerium erfahren haben.
Froh ist Bärbel Heidenreich, dass das Gymnasium sich frühzeitig darauf festgelegt hat, die Abi-Feier so wie bereits im vergangenen Jahr in zwei Gruppen mit den Eltern durchzuführen. Besonders schön sei gewesen, dass der Bachkreis in guter alter Tradition die Feier „life“ begleiten konnte.
Apropos Corona: Auch die außerschulischen Teilnehmenden an dem Pressegespräch mit der scheidenden Schulleiterin mussten sich vorher einem Siemens-Schnelltest unterziehen. Die fielen alle negativ aus, und wer wollte, bekam auch eine offizielle Bescheinigung, die 48 Stunden Gültigkeit hat.
Besonders am Anfang hätten diese Tests den Unterricht erheblich beeinträchtigt, erklärt Bärbel Heidenreich. Allerdings seien durch diese Schnelltests vier Schülerinnen und Schüler positiv aufgefallen. Das Ergebnis sei danach durch PCR-Tests bestätigt worden. Alles in allem sei das Gymnasium bisher gut durch die Pandemie gekommen, betont Bärbel Heidenreich
Straßen.NRW baut Kreisel für L821n: Engpass auf der Erich-Ollenhauer-Straße ab Montag
Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr beginnt am Montag (5.7.) mit dem Bau eines Kreisverkehrs für die neu enstehende L821n in Bergkamen. Deshalb ist bis einschließlich Mittwoch (7.7.) auf der K16 (Erich-Ollenhauer-Straße) im Bereich der Straße In der Schlenke nur ein Fahrstreifen frei und der Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt. Zudem wird die Zufahrt von In der Schlenke auf die Erich-Ollenhauer-Straße mit einer Baustellenampel geregelt. Danach stehen den Verkehrsteilnehmenden zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung. Zudem ist die Geschwindigkeit auf der K16 und In der Schlenke auf 30 Stundenkilometer reduziert.
Hintergrund
Seit Anfang 2019 baut Straßen.NRW die L821n als Ortsumgehung für den Bergkamener Stadtteil Oberraden. Teil der Baumaßnahme sind unter anderem zwei Brückenbauwerke über den Heidegraben und den Kuhbach und die Anlage verschiedener Ausgleichsflächen wie eine Streuobstwiese und ein Feuchtbiotop. Im Juni 2020 wurde der erste Bauabschnitt fertiggestellt. Die neue L821n in Bergkamen wird voraussichtlich 2024 für den Verkehr freigegeben. Insgesamt investiert Straßen.NRW etwa 14,5 Millionen Euro in den Neubau der L821n.
Coronavirus: Nur ein neuer Fall im Kreis Unna – und zwar in Lünen
Heute ist der Gesundheitsbehörde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.
Ein neuer Fall ist heute gemeldet worden. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 19.047 Fälle gemeldet worden, 2879 n Bergkamen. 8 Personen mehr gelten als wieder genesen, eine in Bergkamen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt derzeit bei 47, in Bergkamen bei fünf.
Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 1,8 (Stand: 2. Juli 2021).
Aktuell befindet sich der Kreis Unna in Stufe 1 gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Die aktuell geltenden Regeln hat das Land NRW in einer Tabelle zusammengefasst: www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw.
Ev. Kirchengemeinden laden ein zu gemeinsamen Sommer-Gottesdiensten unter freiem Himmel
Pfarrerin Petra Buschmann-Simons mit dem Programm der gemeinsamen Sommer-Gottesdiensten.
Mit der Sommerkirche gehen die Martin-Luther- sowie die Friedenskirchengemeinde in diesem Jahr einen weiteren Schritt der Zusammenarbeit: Vor etlichen Jahren fing alles mit einem gemeinsamen Gottesdienst am Neujahrstag im Wasserpark an, dann folgte der gemeinsame evangelische Freiluftgottesdienst am Pfingstmontag. Nun kann auch die schon für das vergangene Jahr geplante Sommerkirche an den Start gehen.
Los geht es am kommenden Sonntag, 4. Juli. Auch an den drei weiteren Juli-Sonntagen wird es dann um „Himmel, Erde, Luft und Meer“ gehen. So beginnt ein Lied im Gesangbuch. „Ein Lied, das wunderbar zum Sommer passt“, findet Pfarrerin Petra Buschmann-Simons. „Vers für Vers wird die Schönheit der Schöpfung besungen und im Kopf entstehen viele wunderschöne Bilder. Es ist wie ein Spaziergang durch die Natur.“
Das besondere der Sommerkirche ist jedoch, dass an diesen Sonntagen jeweils nur eine Kirche in Bergkamen für den Gottesdienst geöffnet wird. Die Sommerkirche soll von allen Protestanten in der Stadt gemeinsam an einem Ort gefeiert werden. Gottesdienstorte sind die Christuskirche, die Martin-Luther-Kirche und die Friedenskirche im Stadtzentrum. Nicht nur Orte, wechseln, sondern auch die Pfarrerinnen Petra Buschmann-Simons, Sophie Ihne und Ursula Goldmann aus den beiden Kirchengemeinden wechseln sich bei der Gestaltung der Gottesdienste ab. Auch die Presbyteriumsmitglieder werden untereinander tauschen und die Gottesdienste mitgestalten.
Zum Auftakt-Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr in der Martin-Luther-Kirche, den Pfarrerin Petra Buschmann-Simons leitet, geht es um den Himmel. In der Folgewoche widmet sich Pfarrerin Ursula Goldmann um 10.30 Uhr in der Friedenskirche dem Thema Erde. Um die Luft geht es am Sonntag, 18. Juli, um 10.30 Uhr mit Pfarrerin Sophie Ihne in der Christuskirche Rünthe. Und nochmals in der Friedenskirche wird dann am vierten Sonntag, 25. Juli, um 10.30 Uhr mit Ursula Goldmann der Abschluss gefeiert, wenn es um das Thema Meer geht.
„Die Sommerkirche ist für uns ein weiterer Schritt, gemeinsam etwas zu machen“, sagt Pfarrerin Petra Buschmann-Simons. Eigentlich war die Sommerkirche schon für das vergangene Jahr geplant gewesen, doch Corona machte einen Strich durch alle Rechnungen. Man wollte die Vorsicht nicht in den Wind schlagen und machte wie gewohnt selbstständig in jeder Gemeinde etwas. Doch in diesem Jahr soll der Plan endlich umgesetzt werden.
VKU fährt Umleitung: Vollsperrung Kamen Markt
Ab kommenden Montag, 5. Juli, ist die Zufahrt zum Markt in Kamen wegen Bauarbeiten gesperrt. Deshalb müssen alle Busse der VKU eine Umleitung fahren. Die Haltestelle „Kamen Markt“ fällt weg. Auf dem Sesekedamm, Höhe Amtsgericht befindet sich solange eine Ersatz-Haltestelle. Diese Regelung gilt voraussichtlich vier Wochen. Betroffen davon sind unter anderem die Linien R81, S81 und R13 aus Bergkamen.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).