„Radfahren – Aber sicher!“ Zebrastreifen richtig nutzen

Radfahren ist gesund, Radfahren liegt im Trend – und Radfahren ist umweltfreundlich. Auf zwei Rädern kommt man gut voran im fahrradfreundlichen Kreis Unna – und die Zahl derer, die für ihre Wege das Velo nutzen, steigt stetig an. Das hält fit und ist gut für die Verkehrswende.

Doch wo sich Wege kreuzen, gibt es auch Risiken: Im vergangenen Jahr registrierte die Kreispolizeibehörde knapp 300 Unfälle mit Radfahrer*innen oder Menschen, die auf einem E-Bike* unterwegs waren. 247 davon wurden verletzt. Häufig verursachen sie die Unfälle selbst oder haben eine Mitschuld.

Klar ist: Fahrradfahrer haben keine Knautschzone. Wenn es kracht, dann können die Folgen schlimm sein. Um das zu verhindern, frischen die Straßenverkehrsbehörden und die Unfallkommission im Kreis zusammen mit der Kreispolizeibehörde Unna in der Serie „Radfahren – Aber sicher!“ das Wissen rund um wichtige Verkehrsregeln auf.

Heute geht es um das Thema „Zebrastreifen richtig nutzen“

Eine Regel, die am Zebrastreifen gilt, kennen die meisten: Für Fußgänger, die hier die Straße überqueren wollen, muss gestoppt werden. Und das gilt natürlich nicht nur für Auto oder Mofa, Bus oder Lkw. „Wer mit dem Rad auf der Straße fährt, muss einen Fußgänger über den Fußgängerüberweg gehen lassen“, erklärt Günter Sparbrod als Leiter der Straßenverkehrsbehörde beim Kreis Unna.

So ist es richtig: Anita Lehrke, Volontärin beim Kreis Unna, fährt regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit – und schiebt ihr Fahrrad über den Zebrastreifen. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Vorrang gewähren muss dabei nicht zwangsläufig anhalten heißen, sondern kann auch darin bestehen, die Geschwindigkeit stark zu drosseln.

Absteigen und schieben

Manchmal kann es aber auch für Radfahrer günstig sein, am Fußgängerüberweg – so heißt der Zebrastreifen im Amtsdeutsch – auf die andere Straßenseite zu gelangen. „Dann müssen sie aber absteigen“, erklärt Sparbrod. „Denn der Fußgängerüberweg ist, wie es der Name schon verrät, eine Anlage, um Fußgängern Vorrang einzuräumen. Als Radfahrer darf ich ihn mit demselben Vorrecht wie Fußgänger und Rollstuhlfahrer nur schiebend nutzen.“

Wer sein Rad liebt, der schiebt also über den Zebrastreifen. Diese Vorschrift werde häufig aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit missachtet, berichtet Sparbrod. „Und das spiegelt sich dann leider in den Unfallzahlen wider.“ Wer entgegen der Vorschriften mit dem Rad auf den Zebrastreifen fährt, riskiert, dass es kracht. Und das kann nicht nur böse ausgehen – sondern auch zu einer Mitschuld am Unfall führen.

Teuer kann es übrigens werden, wenn ein Radfahrer, der auf der Straße fährt, einem Fußgänger am Zebrastreifen das Queren nicht ermöglicht: Wer erwischt wird, muss 40 Euro zahlen. PK | PKU




Martin-Luther-Kirchengemeinde vertreibt Ferien-Langeweile

Langeweile in den Sommerferien – die wollen die Jugendreferentinnen der Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen vertreiben. Für die nächste Woche haben Nele Krabs (links im Bild) und Lea-Marina Filler drei Aktionen geplant, für die man sich nur anmelden und am jeweiligen Termin ein negatives, nicht mehr als 24 Stunden altes Testergebnis vorlegen muss.

Alternativ kann unter Beaufsichtigung ein Selbsttest durchgeführt werden. Am Montag, 19. Juli, heißt es ab 12 Uhr Spiel und Spaß an der Martin-Luther-Kirche. Für Dienstag, 20. Juli, ist von 13 bis 17 Uhr eine Fahrradtour mit Minigolfspiel geplant. Der Teilnehmerbeitrag kostet hier 4 Euro pro Nase. Kostenlos ist dann wieder das Open Air Kino, das am Mittwoch, 21. Juli, ab 17 Uhr laufen soll. Anmeldeunterlagen und weitere Details zu den Veranstaltungen gibt es bei einem Anruf bei den Jugendreferentinnen unter (0151) 43157301.




Fahrradrundfahrt Süd: „Von Höfen und Menschen im früheren Dorf Bergkamen“

Eine Erkundung des Stadtteils Bergkamen-Mitte mit dem Fahrrad steht am kommenden Sonntag, 18. Juli, auf dem Programm des Bergkamener Gästeführerrings. Gestartet wird zu der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind, mit eigenen Fahrrädern um 10 Uhr vor dem Rathaus-Haupteingang (Rathausplatz 1, Bergkamen-Mitte). Sachkundig geführt wird die Fahrrad-Gruppe von Gästeführer Gerd Koepe, der im Rahmen der Tour die Geschichte und die Besonderheiten seines Heimatstadtteils vorstellen möchte. Dabei zeichnet er an etlichen Stationen die Entwicklung und den Wandel Bergkamens vom bäuerlichen Dorf zwischen Kugelbrink und Kuhbach zur Industrie- und Zechengemeinde am Nordberg nach.

Der eigentliche Schwerpunkt der Führung liegt dieses Mal allerdings mehr im Bergkamener Süden, wo Gerd Koepe u. a. auch anschaulich und originell über „Höfe und Menschen im früheren Bergkamener Dorf“ zu berichten weiß. Da er aus einem reichen Fundus eigener Er-lebnisse und Erfahrungen als Zeitzeuge schöpfen kann, dürften selbst „alte“ Bergkamener*innen von ihm während der Radtour noch manche Neuigkeiten erfahren können.

Für die Teilnahme ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3 Euro zu entrichten – Kinder bis zu zwölf Jahren fahren kostenfrei mit. Wir bitten um eine Anmeldung bei der Stadt Bergkamen unter 02307/965-234 oder an stadt-marketing@bergkamen.de – Kurzentschlossene sind aber auch willkommen.




„Woche des Impfens”: Impfung ohne Termin mit BioNTech

Lange war der Impfstoff knapp, jetzt ist genug für alle da. Und gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, der KVWL und zahlreichen weiteren Partnern bringt der Kreis Unna den Corona-Schutz dahin, wo sich die Menschen aufhalten: In der vom Land NRW ausgerufenen „Woche des Impfens“ gibt es zahlreiche Impf-Angebote vor Ort.

„Die meisten Erwachsenen, die sich impfen lassen möchten, haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mindestens die erste Impfung zu erhalten“, sagt Josef Merfels, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz beim Kreis Unna. Doch nun komme es darauf an, auch diejenigen zu erreichen, die bisher keinen Termin im Impfzentrum oder beim Arzt vereinbart haben.

Merfels unterstreicht, dass es beim Impfen nicht nur um den individuellen Schutz vor Erkrankung geht. „Das Ziel ist es, eine Herdenimmunität zu erreichen, denn nur diese schützt beispielsweise Kinder unter 12 Jahren, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt, Menschen, die auf die Impfung nicht ausreichend reagieren und solche, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen.“

Unkompliziert und niedrigschwellig

Deshalb gelte es nun, mit unkomplizierten und niedrigschwelligen Angeboten vor Ort auch diejenigen zu erreichen, die bisher unentschlossen sind oder sich nicht um einen Termin bemüht haben.

In dieser Woche gibt es zunächst Impf-Termine in Bönen, Holzwickede, Kamen, Lünen, Schwerte und Unna. Der Kreis arbeitet derzeit intensiv daran, in nächster Zeit Angebote in allen Städten und Gemeinden zu machen.

Geimpft wird spontan und ohne Termin mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech – und das von Mittwoch bis Samstag, 14. bis 17. Juli.

Impfangebote im Überblick:

Mittwoch, 14. Juli:

Unna, Fußgängerzone, Marktplatz (12 bis 18 Uhr)
Kamen, Bahnhof (15 bis 19 Uhr)

Donnerstag, 15. Juli:

Unna, Fußgängerzone, Marktplatz (12 bis 18 Uhr)
Lünen, REWE-Parkplatz. Viktoriastraße 3a, (12 bis 18 Uhr)

Freitag, 16. Juli:

Lünen, REWE-Parkplatz, Viktoriastraße 3a, (12 bis 18 Uhr)
Schwerte, Postplatz (12 bis 18 Uhr)
Holzwickede, Familienbüro Hauptstraße 28 (10 bis 14 Uhr)

Samstag, 17. Juli:

Schwerte, Postplatz (8 bis 14 Uhr)
Bönen, Parkplatz Lidl, Am Bahnhof 7 (10 bis 14 Uhr)

Notwendige Unterlagen für die Impfung sind neben dem Personalausweis auch die Versichertenkarte und, sofern vorhanden, der Impfausweis. Falls der Impfausweis nicht vorhanden ist, aber eine Zweitimpfung durchgeführt werden soll, muss die Erstimpfung anders nachgewiesen werden (Bescheinigung). Minderjährige sollten eine formlose Einwilligungserklärung eines Erziehungsberechtigten und eine Kopie dessen Personalausweises mitbringen. PK | PKU




VKU erhöht ab August die Preise

Im WestfalenTarif gibt es zum 1. August 2021 geringe Änderungen. Die bestehenden Tickets bleiben erhalten.Die Preise der Tickets erhöhen sich um durchschnittlich 1,25 Prozent nur leicht. Für Abokunden des WestfalenTarifs läuft noch bis zum 17. August eine Dankeschön-Aktion. Mit einemSchnupperAbo können Neukunden flexibler wieder in Bus und Bahn einsteigen. Geringe Preiserhöhung.

Durch die Corona-Pandemie hat die VKU hohe Einnahmeverluste. Trotzdem ist die jährliche Preisanpassung zum 1. August im Jahr 2021 gering. Die durchschnittliche Anhebung für alle Tickets und Preisstufen beträgt nur 1,25 %. So bleibt es bei vielen Tickets beim alten Preis. Bei einige Tickets hat die VKU die Preise leicht erhöht. DasLand NRW hilft hier mit dem Corona-Rettungsschirm. Dadurch kann die VKU die Fahrpreise und das Fahrplanangebot trotz Corona stabil halten.

Ein Dankeschön für alle VKU-Abo-Kunden

Viele Abonnenten waren der VKU während der Corona-Pandemie geduldig treu. Dafür erhalten sie jetzt ein Dankeschön. Bis einschließlich zum 17. August dürfen alle Abo-Kunden der VKU in NRW täglich Busse, Nahverkehrszüge und Stadtbahnen in ganz NRW nutzen. Zudem kann der Aboinhaber der WVG-Unternehmensgruppe:RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH -VBKVerkehrsbetrieb Kipp GmbH-RLG Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbHVKU Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH -WLE Westfälische Landes-Eisenbahn GmbHWVG Westfälische Verkehrsgesellschaft mbHAboinhaber noch weiter Personen kostenlos mitnehmen. Und zwar entweder bis zu zwei Personen (Erwachsen oder Kind) und bis zu drei Kinder (6-14 Jahre). Oder bis zu zwei Personen (Erwachsen oder Kind) mit bis zu zwei Fahrräder.

Flexibler mit dem SchnupperAbo

Viele VKU-Abos gibt es bis zum Ende dieses Jahres als SchnupperAbo. Mit dem SchnupperAbo beträgt die Mindestlaufzeit nur 3 Monate. Die Kunden binden sich nur kurze Zeit. Sie können flexibel testen ob und welches Abo am besten passt.

Einheitliches AnschlussTicket

Alle ZeitTicket-Inhaber (7TageTicket, 30-TageTicket, MonatsTicket und Abos) können ihren Geltungsbereich mit einem AnschlussTicket erweitern. Ab dem 1. August gibt es überall im WestfalenTarif das AnschlussTicket und das FahrWeiterTicket Westfalen.Das AnschlussTicket gilt für kürzere Strecken biszu 3 weiteren Preisstufen. Eskostet 2,50 Euro und gilt zwei Stunden. Für weitere Strecken gibt es das FahrWeiterTicket Westfalen. Es gilt imgesamten Gebiet des WestfalenTarifs. Für 6,00 Euro kann man sechs Stunden lang beliebig viele Fahrten unternehmen.

Aktuelle Informationenrund um die neuen Preis, Aktionen und Abosab 01. August finden die Fahrgäste unter www.westfalentarif.de/preiseoder www.westfalentarif.de/aboaktionoder www.westfalentarif.de/schnupperaboWeitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store)




Lärmbelästigung durch getunte Autos: Polizei sperrt Straßen am Phoenixsee

Auch wenn auf dem Wall in der Dortmunder Innenstadt und am Phoenoex-See deutlich weniger Pkw unterwegs waren: Bei Kontrollen in den Abendstunden und in den Nächten zu Samstag und Sonntag (10./11.7.2021) stellte die Polizei insgesamt sieben Fahrzeuge sicher, bei denen nach illegalem Tuning die Betriebserlaubnisse erloschen waren. Für die Insassen bedeutete dies das Ende der Weiterfahrt – die Polizei ließ die Pkw abschleppen.

Um die Nachtruhe der Anwohner des Phoenix-Sees zu schützen, sperrte die Polizei am Freitagabend ab 22.30 Uhr in Hörde die Hermannstraße, die Phoenixseestraße und die Hans-Tombrock-Straße. Laute Motoren und Auspuffanlagen rücksichtsloser Fahrer PS-starker Autos sorgten hier immer wieder für Belästigungen und Beschwerden.

In beiden Nächten überprüfte die Polizei mehr als 200 Pkw und mehr als 100 Personen. In 30 rund Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen. Zudem ahndete die Polizei mehr als 50 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.

Offenbar sorgen derzeit die Baustellen auf dem Dortmunder Wallring nachts für eine gewisse Verkehrsberuhigung. Die Polizei wird ihre Einsätze gegen illegales Tuning und Raser fortsetzen.




Acht leichtverletzte Personen bei Wohnungsbrand

Am Samstag (10.07.21) erhielt die Polizei durch die Rettungsleitstelle Unna um 5.15 Uhr Kenntnis von einem Wohnungsbrand. Bei Eintreffen der Polizei in der Poststraße in Bönen war die Feuerwehr bereits eingetroffen. Der Wohnungsinhaber der Erdgeschoßwohnung hatte den Brand bereits selbstständig gelöscht. Die Feuerwehr konnte alle sieben Bewohner (Familie) der Wohnung im ersten OG aus dem Wohnobjekt retten. Alle 8 Personen wurden leicht verletzt (Rauchgasintoxikation) einem Krankenhaus zwecks ambulanter Behandlung zugeführt. Bei der Familie handelt es sich um fünf Kinder im Alter von 11 Monaten bis 7 Jahre und deren Eltern. Bei dem Bewohner des Erdgeschosses handelt es sich um den 73-jährigen Hauseigentümer. Offensichtlich ist in der Erdgeschosswohnung neben dem Kamin gelagertes Kaminholz in Brand geraten. Die Ermittlungen zur Brandentstehung dauern an.




Bürgermeister lädt Bürger*innen zum Gespräch ein

Der direkte Kontakt zur Bevölkerung ist Bürgermeister Bernd Schäfer ein besonderes Anliegen. Lange stand die Corona-Pandemie dieser Form des Austauschs im Wege – umso größer ist die Vorfreude des Verwaltungschefs auf die erste Veranstaltung der Reihe „Bürgermeister vor Ort“ in seiner Amtszeit. Dazu lädt Schäfer alle interessiertenBürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 15. Juli, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr auf den Stadtmarkt in Bergkamen-Mitte ein.

Das bewährte Gesprächsangebot „Bürgermeister vor Ort“ erfährt damit eine Neuauflage und bietet die Chance – unter Berücksichtigung der nach wie vor geltenden Hygiene- und Abstandsregeln –, Fragen zu stellen, Kritik zu üben und Ideen mitzuteilen. Der Bürgermeister hat für alle Anliegen ein offenes Ohr. Bernd Schäfer: „Ich kann nicht bei allen Problemen Abhilfe schaffen, aber ich möchte persönlich ansprechbar sein, Anregungen entgegennehmen und Hilfestellungen geben.“

Gerade unter den aktuellen Bedingungen seien Dialog und Austausch besonders wertvoll, unterstreicht Schäfer und verweist auf die vielfältigen Kontakt- und Gesprächsangebote der Stadtverwaltung. Alle Beschäftigten – auch der Bürgermeister selbst – sind über Telefon oder E-Mail erreichbar. Zudem können das Bürgertelefon unter 02307 / 965-444 sowie die neue WebApp „Dein Bergkamen – Meinungen, Anregungen, Lob & Kritik“ unbürokratisch und ohne Rathausbesuch genutzt werden.




Junge Männer randalieren in Schule: ca. 5000 Euro Schaden

Am Freitag, 9. Juli, hörten aufmerksame Zeugen um 22 Uhr verdächtige Geräusche im Bereich des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG) in der Palaiseaustraße in Unna. Die Zeugen konnten beobachten, wie fünf junge Männer fluchtartig den Bereich des GSG verließen.

Die sofort alarmierte Polizei konnte an der Schule einen Einbruchsdiebstahl feststellen. Zudem randalierten die Täter in der Schule. Es wurden Wände beschädigt, elektronische Hardware beschädigt und diverse Scheiben eingeschlagen. Zudem wurde ein Klassenraum mit Lebensmitteln verunreinigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ungefähr 5000 Euro.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ. Die Täterhinweise und Angaben der Zeugen waren in diesem Fall so zielführend, dass im Rahmen der weiteren Ermittlungen eine Identifizierung der fünf Täter sehr wahrscheinlich ist.




Betrunkener Autofahrer nach Verfolgungsfahrt gestellt

Am heutigen Samstag erhielt die Polizei um 3.50 Uhr Hinweise zu einer Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr eines 54-jährigen Mannes aus Essen, ausgehend von Kamen-Methler. Das Fahrzeug konnte durch Einsatzkräfte an der Autobahnauffahrt Kamen/Bergkamen zur BAB A 2 gesichtet werden. Der Fahrzeugführer fuhr trotz Anhaltezeichen auf die A 2 Richtung Oberhausen/Essen auf. Durch eine Funkstreifenbesatzung der KPB Unna wurde die Verfolgung aufgenommen und trotz weiterhin eingeschalteter Sondersignalanlage und gegebener Anhaltezeichen erhöhte das Fahrzeug die Geschwindigkeit. Die Fahrt ging mit gefahrener Geschwindigkeit von bis zu 180 km/h, aber ohne erkennbare Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer über die A 2 bis zur Anschlussstelle Dortmund-Mengede/Waltrop. Dort wendete das Fahrzeug auf verkehrsmäßig korrektem Wege, fuhr in Gegenrichtung Hannover wieder auf die A 2 auf und konnte dann am Ende des Beschleunigungsstreifens auf dem Standstreifen angehalten werden. Bei dem 54-jährigen Fahrzeugführer wurden Anzeichen einer Alkoholisierung festgestellt und er wurde für die weiteren Maßnahmen zur Polizeiwache Kamen verbracht. Der Führerschein verblieb bei der Polizei. Der Mann wurde im Anschluss an die Maßnahmen entlassen. Ein entsprechendes Strafverfahren u. a. wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurde eingeleitet.




Nahversorgung in Weddinghofen: SPD-Ortsverein erwartet „endlich Ergebnisse“ von Verwaltung und Ratsfraktionen

Im Nachgang einer Sitzung, in der die Situation der Lebensmittelnahversorgung in Weddinghofen thematisiert wurde, hat der SPD-Ortsvereins Weddinghofen-Heil eine Pressemitteilung herausgegeben, die wir hier im Wortlaut wiedergeben:

„Möchte man in Weddinghofen seine Einkäufe zum täglichen Bedarf erledigen, bietet sich jedes Mal das gleiche traurige Bild. Nicht selten steht man vor leeren Regalen und muss sich dicht gedrängt durch den viel zu kleinen Netto Markt drängen und an den Kassen lange warten. Nach dem Schließen des Kauflands hat sich die Situation nochmal zum Negativen verschlechtert. Mit Nichten liegt das an den fleißigen Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitern, ganz im Gegenteil, sie leisten gute Arbeit unter herausfordernden Bedingungen. Ihnen gilt deshalb auch ein besonderer Dank. Weddinghofen hat seit dem Wegzug des Aldis und dem Rückzug des Kauflands nun tatsächlich nur noch einen Nahversorgungsmarkt, den viel zu kleinen Netto an der Schulstraße. Das sich der Netto seit Jahren vergrößern möchte um sein Angebot dem Bedarf anpassen zu können ist ebenso bekannt, wie die ständige Gefahr, dass der Netto nach dem Auslaufen des Mietvertrages den Standort Weddinghofen genauso verlässt, wie seine Vorgänger Aldi und Co zuvor. Dieses Problem hat der SPD-Ortsverein Weddinghofen-Heil bereits 2017 aufgegriffen und über die SPD-Ratsfraktion ein Nahversorgungskonzept für den Ortsteil Weddinghofen eingefordert. Insbesondere nachdem klar ist, dass die grüne Partei alles daransetzt, einen möglichen neuen Standort eines Getränkemarktes und eines zukunftsfähigen und auskömmlichen Nahversorgungsmarktes am Häupenweg zu verhindern, hätten Verwaltung und Rat handeln und parallel alternative Standorte zur Projektreife entwickeln müssen. Gleiches gilt für alle diejenigen, die sich aktiv daran beteiligen, das Schreckenszenario vieler Weddinghofener zu befeuern, die große Sorge davor haben, dass auch der Netto an der Schulstraße aufgibt und endgültig die Segel streicht. Die vollmundigen Argumente gegen den alternativen und machbaren Standort am Häupenweg wurden passend zur Kommunalwahl durch die denen es politisch passte gern persönlich, oder durch befreundete Mitstreiter vor Ort, vertreten. Bei der Aufgabe Lösungen für die Menschen in Weddinghofen zu schaffen und substanzielle Alternativen zu präsentieren, warten wir seither neugierig auf Vorschläge aus diesen Reihen. Leider vergebens. Nach dem Nahversorgungskonzept der Stadt Bergkamen soll in jedem Siedlungsschwerpunkt eine gesicherte Nahversorgung gewährleistet sein. Im großen Stadtteil Weddinghofen ist dies nach dem Rückzug des Aldi Marktes am Häupenweg, nur noch durch den seither sehr ausgelasteten Standort des Nettomarktes gewährleistet. Der SPD-Ortsverein vertritt den klaren Standpunkt, dass nur ein völlig unterdimensionierter Anbieter eines Gesamtsortiments für den gesamten Siedlungsschwerpunkt, gemessen an der Einwohnerzahl von rund 10.000 Menschen, absolut nicht ausreichend ist. Das am häufigsten benannten Problem der Weddinghofer Bürger war, ist und wird sein: die Lebensmittelnahversorgung. Die SPD in Weddinghofen fordert daher Verwaltung und die Ratsfraktionen aller Parteien dazu auf, endlich Ergebnisse zu liefern und den Menschen in Weddinghofen eine sichere Perspektive zu gestalten. Geht nicht, gibts nicht!“