Frischer Wind im Kreishaus: 23 junge Leute starten Ausbildung beim Kreis

Landrat Mario Löhr begrüßte mit anderen Verantwortlichen der Kreisverwaltung die neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung. Foto: Anita Lehrke – Kreis Unna

„Herzlich willkommen und ganz viel Glück und Erfolg.“ So begrüßte Landrat Mario Löhr die 23 neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung Unna. Löhr wünschte den neuen Verwaltungsangehörigen auch in seiner Funktion als Leiter der Kreisverwaltung alles Gute und unterstrich: „Jetzt repräsentieren auch Sie alle den Kreis Unna nach außen. Ich wünsche mir, dass Sie mit Stolz sagen werden, wo Sie tätig sind.“

Den guten Wünschen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben schlossen sich Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke, der Leiter der Zentralen Dienste, Holger Gutzeit, Ausbildungsleiterin Diana von der Heyde, die Gleichstellungsbeauftragte Heidi Bierkämper-Braun, Frank Brüggemann vom Personalrat, Steffen Strunk von der Schwerbehindertenvertretung sowie Aleksandra Antonazzo, Elena Siering, Lea Körber, Kai Hölscher und Michael Stichternath von der Jugend- und Auszubildendenvertretung an.

Start in verschiedenen Ausbildungsberufen
Als Kreissekretäranwärter*in beim Kreis beginnen Vera Balkenhol (Sulingen), Lara Brinkmann (Unna), Laura Keller (Kamen), Ole Malte Markhoff (Soest) und Hakan Sezer (Bönen). Den Beruf der Verwaltungsfachangestellten erlernen werden Anna Fringes (Unna), Manuel Kempgens (Menden), Jannis Truernitt (Ense) und Sascha Maximilian Weinelt (Hamm).

Eine Ausbildung als Straßenwärter macht Marvin Winkler (Bönen). Lars Baukelmann (Hamm) und Sören Kunstleve (Warendorf) möchten Geomatiker werden.

Ebenfalls bereits offiziell begrüßt, aber erst Anfang September ins Berufsleben starten und auf einen Bachelor of Laws hinarbeiten werden Maximilian Becker (Werl-Budberg), Pascal Dominik Coggrave (Kamen), Lennart Cramer (Holzwickede), India Danielsmeyer (Bönen), Paula Ellert (Menden), Yasmin Köberling (Bergkamen), Collin McGrady (Schwerte), Benita Müller (Kamen), Jule Lisa Steffens (Unna) und Annika Wiemhoff (Fröndenberg/Ruhr).

Luisa Schulte-Kettermann (Bochum) strebt den Bachelor of Arts – Soziale Arbeit ebenfalls auf dem Wege eines dualen Studiums an.

Kreisverwaltung sucht schon neue Azubis
Der Kreis freut sich über den beruflichen Nachwuchs – und denkt weiter. Bereits jetzt sind Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz ab Sommer 2022 möglich. Infos und Unterlagen gibt es unter www.kreis-unna.de/ausbildung PK | PKU




Gemeinsames Kaffeetrinken und Kuchenessen für Senior*innen geht an den Start

Andrea Kollmann und Thomas Lackmann wollen gemeinsam mit den Senior*innen Kaffee trinken und Kuchen essen. Einen Termin haben sie auch schon ausgeguckt: Am Sonntag, 29.08.2021, treffen sie sich um 14:30 Uhr im Treffpunkt, Lessingstraße 2 in Bergkamen. Warum steht das hier? Weil alle interessierten Senior*innen, die Lust haben auf einen gemeinsamen Kaffeeklatsch mit Gleichgesinnten, eingeladen sind. Andrea Kollmann und Thomas Lackmann sind nämlich die Ideengeber, die das Projekt „Kaffeeklatsch“ gemeinsam mit den Kuchenpat*innen anbieten.

„Wichtig ist uns, dass sich alle angesprochen fühlen“, betont Thomas Lackmann von der Stadt Bergkamen. Der Kaffeeklatsch wird etwa 3-4 Stunden dauern, um möglichst vielen die Teilnahme zu ermöglichen. Die erste Veranstaltung soll im Treffpunkt stattfinden. Rückmeldungen von einigen Senior*innen gibt es bereits, berichtet Thomas Lackmann, Stabsstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“. „Ich möchte alle Interessierten motivieren vorbeizukommen“. Der Kaffeeklatsch sei eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu anderen zu knüpfen und vielleicht sogar neue Freunde zu finden. Das Angebot findet unter der Einhaltung der Bestimmung der Corona-Schutzverordnung und mit vorheriger Anmeldung statt. Nach der Premiere findet das Projekt „Kaffeeklatsch“ alle vierzehn Tage sonntags ab 14:30 Uhr statt. Schön wäre es aus Sicht der Organisatoren, wenn sich nach der Premiere auch in anderen Ortsteilen ein ähnliches Angebot etablieren ließe.

Weitere Informationen/Anmeldungen bei Frau Andrea Kollmann von der Stadt Bergkamen, Telefon 02307/965-240 (montags bis freitags) oder per E-Mail an a.kollmann@bergkamen.de.




L821n: Engpass auf der Erich-Ollenhauer-Straße in Bergkamen

Von Montag (2.8.) bis Mittwoch (4.8.) ist auf der Erich-Ollenhauer-Straße in Bergkamen nur ein Fahrstreifen frei. Der Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt. In diesem Zeitraum werden Rohre für eine Fernwärmeleitung verlegt.

Weitere Informationen zum Bau der L821n: www.strassen.nrw.de/de/wir-bauen-fuer-sie/projekte/l821n-neubau-der-ortsumgehung-bergkamen-oberaden.html




Ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk für Bürgermeister a. D. Roland Schäfer vom SEB: ein besonderer Gullideckel

Geburtstagsgeschenk für Roland Schäfer vom SEB: ein Gullideckel.

Seinen 72. Geburtstag feierte am Donnerstag Bergkamen ehemaliger Bürgermeister Roland Schäfer. Ein ganz besonderes Präsent übergaben ihm am Morgen auf dem Platz der Partnerstädte Mitarbeiter des Stadtbetriebs Entwässerung: Einen Gullideckel, der seinen Namen trägt, den Daten seiner Amtzeiten als Stadtdirektor und Bürgermeister sowie das Stadtwappen. Das Geburtstagskind konnte allerdings sein Geschenk nicht mit nach Hause nehmen. Es bleibt an Ort und Stelle in einer Einfassung im Boden, fast wie ein richtiger Gullideckel.

Zur Begründung für dieses ungewöhnliche Geburtstagsgeschenk schreibt der SEB: „Unter Federführung des damaligen Bürgermeisters a.D. Roland Schäfer sowie des damaligen Ersten Beigeordneten Horst Mecklenbrauck wurde der Stadtbetrieb Entwässerung Bergkamen (SEB) am 01.01.1997 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Bergkamen ins Leben gerufen. Zielsetzung war es, den Bürgern*innen maßgeschneiderte Dienstleistungen rund um die Stadtent­wässerung anzubieten, die vom SEB vereinnahmten Gebühren ausnahmslos in die Anlagen der Stadtentwässerung zu investieren, insbesondere aber schnell und unbürokratisch agieren zu können.

Schäfer und Mecklenbrauck gelang es, die zuständigen politischen Gremien von Ihren Ideen zu überzeugen. Somit wurde die Stadtentwässerung aus dem Tiefbauamt – sowie das Anlagevermögen der Stadtentwässerung aus dem allgemeinen Haushalt – ausgegliedert.

Es wird seitdem eigenverantwortlich vom SEB verwaltet und bewirtschaftet.

Ein weiterer Baustein in der Entwicklung des SEB ist die Errichtung des SEB – Betriebsgebäudes in 2011 am Logistikpark. Hier sind die gewerblichen Mitarbeiter sowie Betriebsfahrzeuge und technisches Equipment untergebracht. Da die gewerblichen Mitarbeiter u.a. mit biologischen Arbeitsstoffen bei Ihrer Arbeit umgehen, war es aus Arbeitsschutzgründen erforderlich, für diese einen sog. Schwarz – Weiss – Bereich zu schaffen, damit eine Verschleppung von gesundheitsgefährdenden Keimen, Bakterien, etc. vermieden wird.

Darüber hinaus stehen – rund um die Uhr einsatzbereit – in den temperierbaren Großgaragen des Betriebsgebäudes die Einsatzfahrzeuge des SEB, welche mit hochwertiger und empfindlicher Technik ausgerüstet sind. Für den Bau des Betriebsgebäudes setzte sich Bürgermeister a.D. Roland Schäfer ein.

Roland Schäfer war es wichtig, dass der Stadtbetrieb mit fachlich qualifiziertem Personal und zeitgemäßer Ausrüstung ausgestattet ist. Ein besonderes Anliegen war Ihm, das die wichtige ho­heitliche Aufgabe der Abwasserbeseitigungspflicht- sowie deren Erfüllung allein in städtischer Hand verbleibt. Mittlerweile verfügt die Stadt Bergkamen über moderne Abwasseranlagen und ein intaktes, leistungsfähiges Kanalnetz. Der SEB ist inzwischen ein beliebter Arbeitgeber und wichtiger Auftraggeber, insbesondere für Dienstleistungs- und kleine Handwerksbetriebe sowie mittelständische Unternehmen in der heimischen Region.

„Roland Schäfer zeichnete aus, dass er unsere Arbeit und wie wir sie erledigen, wohlwollend begleitet hat. Er hat uns vertraut, unterstützt und uns unseren Job gut erledigen lassen“, so Thomas Staschat, technischer Leiter und seit der Gründung des SEB dabei.

Alles das und vieles mehr, nimmt der SEB nun zum Anlass, sich bei Roland Schäfer ausdrücklich zu bedanken.“

 




VKU: Mit ElternKindTicket kostenlos den Schulweg kennenlernen

Bald startet das neue Schuljahr. Viele Kinder fahren zum ersten Mal mit dem Bus oder dem Zug zur Schule. Die VKU bietet auch in diesem Jahr das ElternKindTicket an. Damit können die Kinder mit ihren Eltern die Fahrt zur Schule mit Bus und Bahn kostenfrei üben.

Das Ticket ist in einem Flyer enthalten. Die VKU hat den Flyer vor den Ferien über die Schulen im Kreis Unna verteilt. Außerdem bekommt man ihn bei fahrtwind in Kamen und Lünen.

Das Ticket gilt vom 01.-31. August 2021. Die Nutzer können im Gebiet vom WestfalenTarif einmal von Zuhause zur Schule und zurückfahren. Pro Ticket dürfen ein Kind und ein Erwachsener fahren. Auf der Hinfahrt muss der Erwachsene zusammen mit dem Kind
fahren. Die Rückfahrt darf der Erwachsenen auch allein machen. Mit dem ElterKindTicket möchte die VKU zur Verkehrssicherheit der Schüler beitragen. Für Kinder ab 6 Jahre und Erwachsene gilt in Bus und Bahn das Tragen einer medizinischen Maske.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Abschluss der Reihe Kulturpicknick mit dem Absolventenjahrgang 2021 der Staatlichen Artistenschule Berlin

Zum krönenden Abschluss der Veranstaltungsreihe „Kulturpicknick in Bergkamen“ hat das Kulturreferat Bergkamen ganz besondere Künstler nach Bergkamen eingeladen. School’s out! Das feiert der Absolventenjahrgang 2021 der Staatlichen Artistenschule Berlin natürlich mit einer großen Party. Es wird wild, bunt und circensisch und Sie können dabei sein!

Die Besucher*innen dürfen sich am Freitag, den 20.08.2021 um 18.30 Uhr auf „Popcorn – ein Artistisches Feuerwerk“ im Römerpark freuen.

Die jungen Künstler feiern nicht nur die vergangene Schulzeit und den Abschluss zum staatlich geprüften Artisten, sondern auch den Neuanfang und die Zukunft. Was wird auf sie zukommen? Wie können sie all das, was sie gelernt haben, zusammenfügen, um schließlich den ihnen ureigenen künstlerischen Charakter zu finden?

Wenn sich die Nacht und der Morgen die Hand geben, schlafen die jungen Künstler auf einer Couch ein. Dieses Sofa ist das Tor zu ihren Hoffnungen, Wünschen und Träumen. Auch die Zuschauer durchschreiten dieses Tor, begleiten die jungen Artisten durch ihre „Träume“ und gehen mit ihnen auf die Reise. Gemeinsam erleben alle all das, was die jungen Menschen in den letzten Jahren gelernt haben. Und spüren auch alle Wünsche und Träume.

POPCORN ist die Metapher, wie der Mais, bevor er aufpoppt, gingen die Absolventen durch eine heiße Phase ihres Lebens. Sie sind körperlich und geistig gewachsen, sind erwachsen geworden und wechseln nun aus einer Lebensphase in die nächste. Und das bedeutet:
It’s Showtime.

Ihre Show ist poetisch und voller Charme – dabei auch explosiv und physisch. Ob Jonglage, Luftartistik oder Bodenakrobatik, das gesamte Spektrum der artistischen Künste wird bei dieser Feier mit großer Spielfreude und echtem Spaß an dieser so artifiziellen Arbeit dargeboten. Vorhang auf für POPCORN!

Der Eintritt zu dieser Veranstaltungen ist frei.
Für die Teilnahme ist jedoch eine vorherige Anmeldung beim Kulturreferat Bergkamen erforderlich.
Es sind noch wenige Plätze frei!

Ebenso möchte das Kulturreferat auf die bisher bereits bekannten AHA-Regeln, sowie den Mund-Nasenschutz am Eingangsbereich hinweisen.
Die Gäste werden gebeten gegebenenfalls an wetterfeste Kleidung zu denken.

Popcorn-Ein Artistisches Feuerwerk
17. Absolventenshow der Staatlichen Artistenschule Berlin
20.08.2021- 18.30 Uhr
im Römerpark Bergkamen

Anmeldungen sind über a.mandok@bergkamen.de möglich oder
Anne Mandok, Tel. 02307/965-464.

 




Faschismus in Bergkamen: Neuer Projektkurs am Gymnasium „Erinnern.Ermutigen.Handeln“ erstellt interaktive Homepage

Vorstellung des neuen Projektkurses „Erinnern.Ermutigen.Handeln“ (v. l.): Udo Nüsken, Jan Groesdonk, Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Arne Voigt. Foto: SGB

Im kommenden Schuljahr wird es am SGB im Jahrgang Q1 unter der Leitung des Lehrers Jan Groesdonk einen Projektkurs geben, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen digitalen Stadtführer zum Thema „Nationalsozialismus in Bergkamen“ zu entwickeln. Dabei geht es um die Entstehungsgeschichte, die NS-Zeit selbst aber auch die (Nach-)Wirkungen faschistischer Ideologie bis heute auf lokaler Ebene.et werden.

Zur Vorbereitung traf sich am Mittwoch eine Gruppe beteiligter Unterstützer des Projektkurses mit Jan Groesdonk. Nach einem kurzen Stadtrundrang mit dem Bergkamener Gästeführer Udo Nüsken zur Thematik wurden inhaltliche Fragen wie auch Fragen der technischen Umsetzung geklärt, damit die Schüler*innen nach den Ferien mit der Arbeit beginnen können. Hierbei werden sie erst zu relevanten Aspekten des Themas recherchieren, zum Beispiel, welche Opfer es in Bergkamen gab, wer die Täter waren, aber auch inwiefern Widerstand geleistet wurde.

Die Arbeitsergebnisse sollen am Ende des Schuljahres für alle Interessierten auf einer interaktiven Homepage zur Verfügung gestellt werden, wobei begleitend z.B. auch QR-Codes an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet zum Einsatz kommen sollen. „Ich bin gespannt, was die Schülerinnen und Schüler alles herausfinden werden und freue mich auf die spannende Herausforderung“, so Groesdonk, der sich jedoch zu seiner Beruhigung einer breiten Unterstützung sicher sein kann, stehen doch beratend ein (Web-)Designer, ein Historiker, zwei Soziologen und der spezialisierte Stadtführer Udo Nüsken zur Seite und soll es begleitend auch noch eine Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Bergkamen, vertreten durch Arne Voigt, geben.

Abschließend hat Jan Groesdonk noch eine Bitte an die Bergkamener Bevölkerung: Sollte es noch Menschen mit interessanten Geschichten oder aussagekräftigen Familienerbstücken zur Thematik geben, mögen diese gerne über die Mailadresse: erinnern.ermutigen.handeln@gmx.de Kontakt mit ihm aufnehmen.




Beeinträchtigung der Kläranlage durch Unwetter am Bayer-Standort in Bergkamen: Mögliche Geruchsentwicklung

Im Bereich des Bayer-Standorts in Bergkamen können sich derzeit gesundheitlich unbedenkliche Gerüche bilden, die je nach Windrichtung auch im Umfeld der Kläranlage wahrnehmbar sind.

Aufgrund des Unwetters und der vorangegangenen starken Regenfälle in den letzten zwei Wochen sind die Kapazitäten der Auffangbecken fast ausgeschöpft. Die Unwettersituation hat die Kläranlage des Standorts außergewöhnlich belastet.

In der Folge kann es zu einer erhöhten Geruchsbildung der aufgefangenen Wässer kommen. Diese sind gesundheitlich unbedenklich. „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten durch die Geruchsbildung und arbeiten mit Hochdruck daran, das Wasser zu verarbeiten und zu beseitigen“, erklärt Standortleiter Dr. Dieter Heinz.




Licht am Ende der Müllberge: Kostenlose Sperrmüllabfuhr des EBB endet in Kürze

Das Team des EBB.

Seit genau zwei Wochen befinden sich weite Teile der Stadt Bergkamen im Ausnahmezustand. So lange kämpfen viele private Haushalte nun schon gegen die Folgen eines bislang beispiellosen Unwetters. Zumindest ein Problem ist bald gelöst: die Entsorgung des durchnässten Unrats, den die Fluten hinterlassen haben. Voraussichtlich bis Ende dieser Woche wird der EBB den Sperrmüll in allen Stadtteilen abgefahren haben. Deshalb endet dann auch die kostenlose Abgabe von Hochwassermüll am Wertstoffhof in der Justus-von-Liebig-Straße.

Ausnahmezustand – dieser Begriff beschreibt auch die Lage des Entsorgungsbetriebs Bergkamen (EBB) recht treffend. Nach dem Unwetter hat er umgehend ein drittes Sperrmüllfahrzeug angemietet. Eine weise Entscheidung, wie sich rückblickend bestätigt hat. Die zusätzlichen Kapazitäten haben es ermöglicht, die enormen Mengen zügig abzutransportieren. Rund 350 Tonnen sind dabei zusammengekommen. „Schon alleine diese Zahl zeigt, was die Kollegen geleistet haben. Ich bin tief beeindruckt von der enormen Einsatzbereitschaft“, dankte Bürgermeister Bernd Schäfer dem gesamten EBB-Team für die tatkräftige Unterstützung.




Impf-Aktion vor Ort am Donnerstag auf dem Wochenmarkt in Bergkamen

In der Mittagspause oder nach dem Einkaufen – und einfach so im Vorbeigehen: Zusammen mit den Städten und Gemeinden, der KVWL und weiteren Partnern bietet der Kreis Unna in den kommenden Tagen Impf-Aktionen vor Ort an.

Geimpft wird spontan und ohne Termin. Die VKU stellt für die Impf-Teams übrigens Busse als Impf-Mobile zur Verfügung. Termin am Donnerstag, 29. Juli, ist: Bergkamen, Wochenmarkt (7.30 bis 13 Uhr)

Notwendige Unterlagen für die Impfung sind neben dem Personalausweis auch die Versichertenkarte und, sofern vorhanden, der Impfausweis. Falls der Impfausweis nicht vorhanden ist, aber eine Zweitimpfung durchgeführt werden soll, muss die Erstimpfung anders nachgewiesen werden (Bescheinigung). Minderjährige (geimpft werden Personen ab 16 Jahre) sollten eine formlose Einwilligungserklärung eines Erziehungsberechtigten und eine Kopie dessen Personalausweises mitbringen. PK | PKU




Lionsclub BergKamen unterstützt Opfer der Überschwemmungskatastrophe

Roland Schäfer (l.) bei der Übernahme der Präsidentenschaft des LionClubs BergKamen mit seinem Vorgänger Dr. Christian Fastenrath. Foto: LC BergKamen

Für die Mitglieder des Lionsclubs BergKamen war es keine Frage, den Menschen, die von den Starkregen in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz am schlimmsten betroffen sind, zu helfen.

Als die Organisation der Deutschen Lions seine örtlichen Clubs vor gut einer Woche um Spenden bat, schrieb Roland Schäfer, der Präsident des LC BergKamen, seine Mitglieder sofort an. „Innerhalb einer Woche überwiesen unsere Mitglieder rund 10.000 €. Die verdoppeln wir aus Mittel unseres BergKamener Lionshilfwerkes und können so mit fast 20.000 € einen kleinen Beitrag leisten, die größte Not unbürokratisch zu lindern“, sagt Roland Schäfer.

Das Geld geht an den zentralen Hilfsfond der Deutschen Lions. „Sollten  Kamener oder Bergkamener  Bürgerinnen und Bürger dringende Hilfe benötigen, werden wir uns selbstverständlich dafür einsetzen, ihnen zu helfen“, erläutert Schäfer.