Die Stadt Bergkamen saniert ab Montag, 23. August, den öffentlichen Parkplatz an der Breslauer Straße 36-38 in der Heidesiedlung in Weddinghofen. Die Gehwege bleiben weiterhin passierbar. Die ausführende Baufirma wird die Anlieger über weitere Enzelheiten informieren.
Wellenbad ab Montag erst ab 13 Uhr geöffnet – im September wird Schwimmen teurer
Mit Inkrafttreten der neuen NRW Corona-Schutzverordnung zum 20.08.2021 ändern sich die Zutrittsregelungen in Bad & Sauna Bönen wie folgt:
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren: nur mit Test, Impfnachweis, Genesungsnachweis oder Schülerausweis
Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren: kein Nachweis nötig, auf Nachfrage wird ein Altersnachweis empfohlen (z. B. durch Krankenkassenkarte, o. Ä.)
Kinder unter 6 Jahren: kein Nachweis nötig
Sämtliche Einschränkungen (z. B. Begrenzung der Personenzahlen, Aufgussverbot, etc.) in der Einrichtung entfallen. Eine Online-Registrierung ist nicht mehr notwendig. Dies gilt auch für die kommende Hallenbadsaison in Kamen und Bergkamen. Freibadbesuche bleiben weiterhin ohne 3G-Nachweis und Online-Registrierung möglich.
Ab Montag, 23.08.2021, öffnet das Wellenbad Bergkamen aufgrund der schlechten Wetterprognosen für die Öffentlichkeit erst ab 13:00 Uhr. Bis zum Ende der Freibadsaison hat das Bad somit täglich von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.
Mit Öffnung der Hallenbäder unter Normalbedingungen (voraussichtlich in KW 36, ab 6. September) wird der Corona-Tarif abgeschafft. Die GSW hatten bereits zum 01.01.2021 aufgrund von Kostensteigerungen eine Tarifanpassung beschlossen. Diese wurde aufgrund von Corona-Einschränkungen in den Bädern zunächst nicht angewandt.
Neue Tarife:
Eintrittspreis Bad Erwachsene: 4,80 Euro
Eintrittspreis Bad Kinder u. Jugendliche: 3,00 Euro
Gewerkschaft BAU: Branche attraktiver machen – Aktuell noch 780 Ausbildungsplätze zu vergeben
Das neue Ausbildungsjahr startet – doch viele Firmen suchen weiterhin Nachwuchs: Im Kreis Unna sind von insgesamt rund 2.200 gemeldeten Ausbildungsstellen aktuell noch 780 Plätze zu vergeben. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit und beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd warnt vor einer Verschärfung des Fachkräftemangels, sollte ein Großteil der Stellen unbesetzt bleiben – und ruft Berufsstarter dazu auf, sich insbesondere in der Baubranche umzusehen. Laut Arbeitsagentur sind bei Hoch- und Tiefbauunternehmen in Nordrhein-Westfalen derzeit noch rund 1.550 Plätze frei. Das entspricht etwa der Hälfte aller gemeldeten Ausbildungsstellen in der Branche.
„Die Corona-Pandemie ist insgesamt am heimischen Ausbildungsmarkt nicht spurlos vorbeigegangen. Teils bieten Firmen weniger Plätze an oder fahren die Lehre ganz zurück. Auch der Berufsschulunterricht kann nicht überall wie gewohnt stattfinden. In vielen Bereichen bewerben sich aber auch deutlich weniger Schulabgänger“, sagt Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd. Doch jeder Azubi, der jetzt fehle, sei in drei Jahren eine dringend gebrauchte Fachkraft weniger. Besonders das Baugewerbe müsse angesichts der anhaltend hohen Auftragslage – vom Wohnungs- bis zum Gleis- und Straßenbau – noch mehr Berufsanfänger für sich gewinnen.
Dabei stünden Bau-Azubis im Branchenvergleich in puncto Bezahlung an der Spitze, wie eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt. Ein angehender Maurer kommt demnach im ersten Ausbildungsjahr auf 890 Euro pro Monat. Im zweiten Jahr liegt die Vergütung bei 1.230 Euro, im dritten sind es 1.495 Euro. Im Anschluss an den Gesellenbrief können sich Beschäftigte fortbilden und es bis zum Polier oder Bauleiter bringen.
Viele Fachleute verließen jedoch nach der Ausbildung ihren Baubetrieb, so die Gewerkschaft – vor allem wegen harter Arbeitsbedingungen und den oft langen, aber unbezahlten Fahrzeiten zu den Baustellen. „Es kommt darauf an, den Bau auch nach der Ausbildung attraktiver zu machen. Gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist hier wichtig“, betont Carsten Burckhardt vom IG BAU-Bundesvorstand.
Deshalb fordert die Gewerkschaft in der laufenden Tarifrunde für die Branche eine Entschädigung der Wegezeiten, 5,3 Prozent mehr Einkommen und den Angleich der Ost- an die Westlöhne. Die Arbeitgeber hätten in den Tarifverhandlungen bis Ende September die Chance, die Branche für die Zukunft aufzustellen. „Ohne höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen wird es kaum gelingen, die enorme Nachfrage nach neuen Wohnungen, sanierten Straßen und energetischen Gebäudesanierungen in den kommenden Jahren zu bewältigen“, so Burckhardt.
Informationen rund um die Bau-Ausbildung und freie Plätze vor Ort gibt es bei den Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) online unter: https://www.bau-stellen.de/
Neue Handy-App „Big Bird“ testen und im September kostenlos Bus- und Bahn fahren
Bus- und Bahnfahren leicht gemacht: Mit der BigBird-App einfach ein- und auschecken. Foto; VKU
Kein Kleingeld, kein kompliziertes Tarifsystem. Einfach mit dem Smartphone vor der Fahrt einchecken und losfahren. Wo die Fahrt endet erkennt die Technik weitgehend selbstständig. Der Fahrpreis wird automatisch errechnet. Die Rechnung wird später erstellt.
„Big Bird“ heißt dieses Förderprojekt vom Kreis Soest. Der Kreis Unna und die VKU machen auch mit. Fahrgäste von Bus und Bahn sollen sich künftig nicht mehr mit den verschiedenen Tickets beschäftigen müssen. Das ist das Ziel des Projektes. Bei der Fahrkartenkontrolle gilt ein in der App gespeicherter QR-Code.
Grundlage des Systems bildet die in den Bussen im Kreis Unna verbaute Bluetooth Hardware. Die Kombination aus App und Hardware ermöglicht das Be-out.
Ob alles gut funktioniert soll in den nächsten Wochen intensiv getestet werden.
Der Kreis Unna und die VKU suchen dafür im September neugierige Fahrgäste. Die so genannten „Friendly User“ sollen alle Funktionen der App im Alltag erproben. Dazu gehört auch das Check-in/Be-out-System. Die Ergebnisse der Tester unterstützen die Projektpartner bei der Weiterentwicklung der App.
Die „Friendly User“ sollen das System auf verschiedenen Fahrten testen und so Stolpersteine herausfinden. Alles was „nicht-rund-läuft“ wird an die Projektpartner gemeldet.
Die Tester werden für ihre Einsätze natürlich belohnt. Alle Fahrten, die mit der Big Bird-App durchgeführt werden, sind für die Tester kostenlos. Fahrten sind in ganz Westfalen möglich. Die Testphase dauert 4 Wochen.
Der Kreis Unna und die VKU freuen sich über viele Interessierte, die Spaß daran haben die neue App auszuprobieren.
Die Bewerber können sich über das Kontaktformular auf der Big Bird Homepage www.bigbirdwestfalen.nrw oder direkt per E-Mail unter support@bigbirdwestfalen.nrw anmelden. Der Zugang steht für die Betriebssysteme Android und iOS zur Verfügung.
Über Details zur Installation der Big Bird App und den Zugangsdaten werden die Tester nach der Registrierung informiert.
Das Projekt wird im Rahmen der Förderung digitaler Modellregionen des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt.
Foto: Bus- und Bahnfahren leicht gemacht: Mit der BigBird-App einfach ein- und auschecken.
Verkehrsunfall mit einer verletzten Person: Zusammenstoß auf der Jockenhöfer-Kreuzung
Verkehrsunfall auf der Jockenhöfer-Kreuzung in Rünthe. Foto: Feuerwehr Bergkamen
Am Mittwochmorgen fuhr gegen 7.35 Uhr eine 42-jährige Bergkamenerin auf dem Westenhellweg in Richtung Hamm. An der Kreuzung Westenhellweg/Werner Straße/Ostenhellweg (Jockenhöfer-Kreuzung) in Rünthe beachtete sie laut Polizei das gelbe Blinklicht der ausgefallenen Ampelanlage nicht und fuhr ungebremst in den Kreuzungsbereich ein.
Hier kollidierte sie mit einem von rechts kommenden PKW eines 58-jährigen Bergkameners, der die Werner Straße in Richtung Werne befuhr. Durch den Aufprall wurde der PKW der Bergkamenerin gegen zwei am Ostenhellweg verkehrsbedingt haltende Fahrzeuge geschleudert. Dadurch wurde eine 24-jährige Emsdettenerin leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Fahrzeug einer 50-jährigen Bergkamenrin entstand lediglich Sachschaden.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 20 000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreuzung zeitweise gesperrt werden.
Spektakulärer Unfall in Bochum: 27-jährige Bergkamener leicht verletzt
Spektakulärer Unfall in Bochum, in dem auch eine 27-jährige Bergkamenerin verwickelt war.
Am Dienstag kam es auf dem Bochumer Sheffieldring zu einem spektakulären Verkehrsunfall, in dem auch der Pkw einer 27-jährigen Bergkamenerin verwickelt war. Nach Mitteilung der Polizei zog sie sich wie auch die beiden anderen beteiligten Frauen leichte Verletzungen zu.
Nach bisherigem Ermittlungsstand war eine Bochumerin (51) mit ihrem Kleinwagen gegen 11.45 Uhr in Richtung Süden unterwegs – auf dem rechten Fahrstreifen. In Höhe der Ausfahrt Kornharpen wechselte die 51-Jährige, die von einer 24 Jahre alten Frau begleitet wurde, auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah sie den Wagen einer Bergkamenerin (27), die ebenfalls in Richtung Wattenscheid fuhr.
Nach dem Zusammenstoß der beiden Autos drehte sich der Pkw der Bochumerin, stieß gegen die Mittelleitplanke aus Beton und überschlug sich.
Rettungssanitäter brachten die drei leicht verletzten Frauen, die die beiden Fahrzeuge selbstständig verlassen konnten, zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Die unfallaufnehmenden Polizeibeamten schätzten die Höhe des Gesamtsachschadens auf circa 6.500 Euro. Während des Polizeieinsatzes blieb der Sheffieldring bis 13.30 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Praxis-Workshop des Umweltzentrums für Erwachsene: Shinrin Yoku – Waldbaden
In Japan ist das „Shinrin Yoku“, das „Baden in der Waldathmosphäre“ bereits seit den 80er Jahren eine wissenschaftlich begleitete und anerkannte Stressbewältigungsmethode. Ein Waldbad hat einen wunderbaren Effekt auf Körper, Geist und Seele. Es senkt den Stresshormonspiegel, stärkt das Immunsystem und sorgt für ein inneres Gleichgewicht.
Bei der Kursreihe tauchen die Teilnehmer – mit Hilfe kleiner achtsamer Übungen – mit allen Sinnen in die heilende Atmosphäre des Waldes ein, erkunden auf sanfte und bewusste Art den Wald, bewegen sich auf leisen Sohlen und spüren die entspannende Wirkung der Natur.
Das Umweltzentrum Westfalen bietet wieder 4 Kurse zu diesem Thema im zweiten Halbjahr 2021 an; jeder Termin ist auch einzeln buchbar! Der jeweilige Treffpunkt wird rechtzeitig vor der Veranstaltung bekannt gegeben.
Der erste Kurs wird am Freitag, 17. September 2021 in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr angeboten. Weitere Termine: 8. Oktober; 12. November und 10. Dezember. Durchgeführt wird der Praxis-Workshop von der Wildnispädagogin Sandra Bille. Die Kosten je Praxis-Workshop betragen 15 Euro je Teilnehmer. Teilnehmen können maximal 15 Personen.
Sollten sich die Corona-Schutzbestimmungen ändern, werden wir versuchen – im Rahmen unserer Möglichkeiten – die Angebote anzupassen bzw. müssen wir uns vorbehalten die Aktionen auch abzusagen.
Beratung via Skype: Einstieg ins Berufsleben auch in Teilzeit möglich
Martina Leyer (Agentur für Arbeit Hamm) und Tina Riedel (Jobcenter Kreis Unna) laden zum zweiten Male am 26. August 2021 um 10:00 Uhr zu einer virtuellen Beratungsstunde via Skype ein, um zum Beispiel interessierten Eltern Fragen zum Thema (Wieder-) Einstieg ins Berufsleben zu beantworten.
Martina Leyer und Tina Riedel sind als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Einsatz und stellen in ihren Beratungsgesprächen oft das Thema Teilzeitausbildung in den Fokus. „Bereits im Juli haben wir eine solche Beratungsstunde per Skype angeboten“, erklärt Martina Leyer. „Wir freuen uns sehr, dass das Angebot auch in digitaler Form gut angenommen wurde und wollen es deshalb gern wiederholen.“ Im Juli seien es sechs Menschen, überwiegend Elternteile, die aufgrund der Kinderbetreuung eine Teilzeitausbildung in Betracht ziehen, die sich via Skype beraten lassen haben. Tina Riedel betont: „Im Rahmen der Beratungsstunde bekommt man schon mal einen guten Überblick, wie der Einstieg ins Berufsleben vielleicht gelingen kann. Erfahrungsgemäß kommt es in diesen Gesprächsrunden auch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einem lockeren Austausch. Für individuelle Fragen stehen wir aber auch nach der offiziellen Beratungsstunde gerne zur Verfügung.“
Die Corona-Pandemie hat viele Menschen vor neue Herausforderungen gestellt. Insbesondere Familien waren und sind durch die teilweise großen Einschränkungen der Kinderbetreuung in Kindergärten und Schulen belastet. Die Kolleginnen sind sich einig: „Die Perspektive, eine Ausbildung zu absolvieren, sollte aber nicht aus den Augen verloren werden. Denn es gibt Möglichkeiten!“
Zum zweiten Male findet die Beratung aufgrund der weiter vorherrschenden Pandemie virtuell via Skype statt. Teilnehmen kann jede/jeder Interessierte mit einer vorherigen Anmeldung per Telefon oder E-Mail bei Frau Leyer oder Frau Riedel.
Die Teilnahmebestätigung erfolgt per E-Mail mit den notwendigen Anmeldedaten für das Skype-Programm.
Martina Leyer
(02381) 910 2167
Martina.Leyer@arbeitsagentur.de
Tina Riedel
(02303) 2538 1060
Tina.Riedel@jobcenter-ge.de
Impfangebot für Kinder ausgeweitet: Neuer Erlass ändert Details
Das Impfzentrum für den Kreis Unna hat das Impfangebot für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgeweitet. Ein neuer Erlass des Landes NRW lässt jetzt zu, dass auch Hausärzte aufklären dürfen und nur noch die Einwilligung eines Sorgeberechtigten vorliegen muss.
Weil nicht mehr nur Kinderärzte das Aufklärungsgespräch führen dürfen, können die Zeiten für die Impfungen ausgeweitet werden: Ab sofort können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ohne Termin zu den allgemeinen Öffnungszeiten eine Impfung erhalten. Die Zeitfenster für die Impfungen entfallen.
Kinderärzte vor Ort
Wer das Gespräch mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt bevorzugt, dem stehen nach wie vor die Termine am Freitag und Samstag ohne Anmeldung sowie sonntags mit Terminbuchung jeweils zwischen 14 und 18 Uhr zur Verfügung.
Neu ist zudem, so regelt es der Landes-Erlass, dass kein Sorgeberechtigter mehr den Impfling persönlich begleiten muss. Eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten ist ausreichend und die impfende Ärztin bzw. der Arzt hat sich lediglich von der Einsichtsfähigkeit der Minderjährigen zu vergewissern.
Allgemeine Öffnungszeiten
Für alle Impfwilligen besteht nach wie vor die Möglichkeit, sowohl ohne Termin zu kommen oder unter Telefon 0800 116 117 und www.116117.de einen Termin zu buchen. Geöffnet ist das Impfzentrum täglich von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 20 Uhr. Der letzte Einlass ins Impfzentrum ist der Terminvergabe entsprechend 19.15 Uhr. PK | PKU
Hinweise der Polizei zum Schulbeginn 2021 – Elterntipps für den sicheren Schulweg
Schule hat begonnen. Foto: Kreispolizei Unna
Es ist soweit. Heute beginnt ein neues Schuljahr. Aus diesem Grunde werden verstärkt Kinder, die mit den Gefahren des Straßenverkehrs nicht genügend vertraut sind, am Straßenverkehr teilnehmen. Die Kreispolizeibehörde Unna hat sich auf die ersten Wochen nach den Ferien gut vorbereitet.
Zu Beginn des neuen Schuljahres werden Polizeibeamte an besonders schutzwürdigen Straßenstellen stehen. Hier werden sie die Schulanfänger auf Gefahren im Straßenverkehr hinweisen. Bei Bedarf werden sie helfend und regelnd eingreifen.
Da immer noch viele Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit an Schulen vorbeifahren, wird die Polizei verstärkt die Schulwege überwachen und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung kontrollieren.
Der beste Schutz für Kinder sind rücksichtsvolle und besonnene Kraftfahrer. Die Polizei ist deshalb bei ihren Bemühungen um die Verkehrssicherheit auf die Hilfe der Autofahrer angewiesen. Fahrzeugführer sollten bedenken, dass Kinder Geschwindigkeiten nicht richtig abschätzen können. Sie können sich auch nicht an Verkehrsgeräuschen orientieren, neigen zu spontanen Bewegungen und laufen oftmals zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn.
Deshalb die Bitte der Polizei an alle Kraftfahrer: „Augen auf und Fuß vom Gas!“.
Elterntipps für den sicheren Schulweg
Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Auf dem Schulweg lauern viele Gefahren und beim Überqueren der Straße kommt es gerade bei den Erstklässlern immer wieder zu Unfällen. Die Polizei bittet die Eltern von Erstklässlern folgende Dinge zu beachten bzw. mit den Kindern zu üben:
- Bis zum 4. Schuljahr sollte man Schulkinder nicht alleine mit
dem Fahrrad zur Schule fahren lassen! Ein sicheres und
verkehrsgerechtes Fahren ist bei Kindern dieser Altersgruppe noch
nicht möglich!
- Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind die Gefahrenpunkte in
ihrem Wohnviertel und auf dem Schulweg an.
- Gehen Sie den Schulweg mehrmals mit Ihrem Kind zusammen ab und
weisen Sie auf mögliche Gefahren hin.
- Gehen Sie "in die Knie". Aus der Hockstellung sehen Sie
deutlich, was Ihrem Kind im Straßenverkehr die Sicht verstellt.
- Vor der Fahrbahnüberquerung sollen die Kinder erst am Bordstein
stehen bleiben und den Verkehr beobachten und erst dann die Fahrbahn
überqueren, wenn alles frei ist. Sechsjährige können von der
Koordination her noch nicht zwei Sachen gleichzeitig machen, nämlich
den Verkehr beobachten und die Straße überqueren.
- Verhalten Sie sich stets vorbildlich und kindgerecht:
Demonstrieren Sie langsam und betont wie man sich richtig verhält.
- An Lichtzeichenanlagen auf "Grün" warten reicht nicht. Auch an
Ampeln immer nach links und rechts schauen, ob die Fahrbahn wirklich
frei ist.
- Verkehrserziehung kann Ihnen und Ihrem Kind eine Menge Spaß
machen. Wenn Ihr Kind den Schulweg kennen gelernt hat, tauschen Sie
die Rollen, lassen Sie sich einmal von Ihrem Sprössling an die Hand
nehmen.
Gymnasium verabschiedet am 27. August seine ehemalige Schulleiterin Bärbel Heidenreich
Staffelübergabe (v. l.): Bärbel Heidenreich und Maria von dem Berge, die jetzt die Schulleitung kommissarisch übernommen hat., Foto: SGB
Zum 31. Juli ist Bärbel Heidenreich in den Ruhestand getreten. Das Städtische Gymnasium Bergkamen wird sich von der ehemaligen Schulleiterin in einer Feierstunde am Freitag, 27. August, um 14 Uhr verabschieden.
2013 hat Bärbel Heidenreich das sicherlich nicht einfache Amt der Schulleiterin von Silke Kieslich übernommen. Noch schwieriger wurde es in den zurückliegenden eineinhalb Jahren durch die Corona-Pandemie. Die Pandemie beeinflusst auch die Abschiedsfeier. Teilnehmen können nur Gäste nach der 3G-Regel. Allerdings besteht die Möglichkeit für diejenigen, die nicht geimpft oder genesen sind, eine halbe Stunde vor Beginn einen Schnelltest vornehmen zu lassen.