Coronavirus: 38-jähriger Bergkamener gestorben

Heute sind der Gesundheitsbehörde 70 neue Fälle und ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben ist ein 38-jähriger Mann aus Bergkamen am 31. August 2021.

Insgesamt sind damit im Kreis Unna 20.171 Fälle gemeldet worden, 3048 in Bergkamen (plus 12 gegenüber Montag. 18.954 Personen gelten als wieder genesen, 2875 in Bergkamen (plus 2). Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 724, in Bergkamen bei 125 (plus 9).

Aktuell befinden sich 1.633 enge Kontaktpersonen im Kreis Unna in Quarantäne.

Inzidenz

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 94,0 (Stand: 1. September 2021).




165 Verstöße wegen Handynutzung und Geschwindigkeitsübertretungen bei kreisweiten Kontrollen festgestellt

Bei einem kreisweiten Kooperationseinsatz zur Bekämpfung der Unfallursachen Geschwindigkeit und Ablenkung hat die Kreispolizeibehörde Unna am Dienstag (31.08.2021) insgesamt 165 Verstöße festgestellt. Mitgewirkt an diesem Sondereinsatz haben auch Kräfte der Kreispolizeibehörden Hamm und Soest.

Die Bilanz:

   - 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen Handybenutzung
   - 14 Ordnungswidrigkeitenanzeigen Geschwindigkeit
   - 120 Verwarnungsgelder Geschwindigkeit
   - 2 Verwarnungsgelder Sonstige
   - 1 Sicherheitsleistung
   - 1 Strafanzeige Fahren ohne Fahrerlaubnis

Trauriger Spitzenreiter bei den Temposündern war ein Logistiktransporter, beladen mit Paketen, den die Einsatzkräfte mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der B 233 anhielten. Das Lasergerät der Polizei zeigte 129 Stundenkilometer bei erlaubten 60 km/h an.

„Nicht nur, dass wir wieder mal zu viele Verkehrsteilnehmer erfasst haben, die zu schnell unterwegs waren – besorgniserregend ist auch die Tatsache, dass immer noch zu viele Menschen ihr Handy während der Fahrt benutzen. Wegen genau dieser bitteren Bilanz führen wir regelmäßig und unangekündigt Einsätze dieser Art durch“, sagt Polizeihauptkommissar Dino Tönnies, stellvertretender Leiter des Verkehrsdienstes bei der Kreispolizeibehörde Unna.




Dem Jobcenter Job verschwiegen: 900 Euro Strafe

von Andreas Milk
Er habe gegenüber dem Bergkamener Jobcenter immer seine Pflichten erfüllt, sagte Murat T. (47, Name geändert) dem Richter in Kamen. Wegen Betrugs war er angeklagt: Von April bis August 2020 flossen insgesamt 932 Euro Arbeitslosengeld II auf sein Konto, nachdem er im März bei seinem Neffen eine geringfügige Beschäftigung aufgenommen hatte. Was er dort verdiente, erfuhr die Behörde erst später durch einen routinemäßigen Datenabgleich.

T. will dem Jobcenter die Arbeitsaufnahme telefonisch angekündigt haben. Wann genau er das tat, wusste er nicht mehr. Vor allem aber, so belehrte ihn der Richter, hätte das Jobcenter mit einer bloßen Ankündigung eh wenig anfangen können. Was zähle, sei die klare Mitteilung: Ich arbeite wieder. Die aber sei wohl nicht gekommen.
Neben T. gab auch eine als Zeugin geladene Mitarbeiterin des Jobcenters ein eher schwaches Bild ab. Mit T.s Fall hatte sie sich vor dem Termin offenbar nicht vertraut gemacht. Als sie eine Frage des Richters akustisch nicht verstand, erwiderte sie: „Hä?“ Auf die – in einem Strafprozess obligatorische – Frage, ob sie mit dem Angeklagten verwandt oder verschwägert sei, begann sie zu lachen.

Murat T. ist wegen Veruntreuung und Betrugs vorbestraft. Vor knapp 20 Jahren saß er wegen Körperverletzung und Bedrohung in Haft. Das Jobcenter zu betrügen, habe ihn sicher kaum kriminelle Energie gekostet, sagte die Vertreterin der Staatsanwaltschaft: „Betrug durch Unterlassen“. Unterlassen hat T. es bisher allerdings auch, den Schaden wieder auszugleichen.

Das Urteil: eine Geldstrafe von 900 Euro.




Klimaschutz im Kreis Unna: Solarstrom im Fokus

Wer sich fragt, wie er selbst einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, bekommt oft die Antwort: mit einer Photovoltaik-Anlage. Und weil Klimaschutz im Kreis Unna ein wichtiges Thema ist, haben die Klimaschutzmanager im Kreis Unna gleich mehrere Veranstaltungen zu dem Thema für Interessenten parat.

„Zusammen mit den Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanagern der Städte und Gemeinden im Kreis Unna möchten wir das Thema Photovoltaik gerne transparenter machen und zeigen, wo die Potentiale liegen. Deshalb gibt es in den ersten beiden September-Wochen drei Veranstaltungen“, so Albrecht.

Für Spontane: Online Seminar am 1. September
So lädt die Gemeinde Bönen im Rahmen der Klimakampagne der Bezirksregierung Arnsberg zu einem Online-Seminar der Verbraucherzentrale NRW ein. Thema ist: Erneuerbare Energien in die Sanierungs- oder Neubauplanung mit einplanen. Geklärt wird, wie Strom aus der Sonne funktioniert und für wen eine Anlage geeignet ist. Das Seminar findet online am 1. September um 18 Uhr statt, Anmeldung unter: https://bit.ly/3DA4g1a

Infos zu Fördermitteln
Wer ein älteres Haus gekauft hat, für den stellt sich die Frage: Wie gut ist die Heizung noch – und sollte sie ausgetauscht werden? Wer die Fragen mit: „Schlecht – ich brauche eine neue Heizung“ beantwortet, der sollte sich den 7. September vormerken. Denn dann informiert Energieberater Dipl.-Ing. Martin Grampp über entsprechende Förderangebote von Bund und Land. Das kostenfreie Seminar findet Online von 18.30 bis 20 Uhr statt. Anmeldungen können bis zum 6. September an klimaschutz@werne.de gemailt werden.

Selfmade-Strom vom Firmendach
Interessant für Unternehmen ist das Seminar „Selfmade-Strom vom Firmendach“ am 9. September ab 17 Uhr. Dabei gibt es Infos rund um das Thema Photovoltaik für Unternehmen. Anmeldungen nimmt Dorothee Albrecht unter dorothee.albrecht@kreis-unna.de bis zum 7. September entgegen.

Mehr zur Kampagne der Bezirksregierung ist unter https://www.bra.nrw.de/umwelt-gesundheit-arbeitsschutz/umwelt/klimaschutz-mit-bravour zu finden. PK | PKU




Personalrat der Stadt startet Spendenaktion zugunsten des Oberadener Kleingartenvereins: Mit alten Handys Gutes tun

Das Hochwasser vom 14./15. Juli hat viele private Haushalte hart getroffen. Zu den Opfern zählen aber auch Vereine. Beispielsweise der Kleingartenverein Goldäcker
e. V. aus Oberaden. Der Personalrat der Stadt Bergkamen hat sich vorgenommen, die arg gebeutelten Vereinsmitglieder zu unterstützen – mit einer Handy-Sammelaktion, an der sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen können.

Die Kanalisation hoch gedrückt, sieben Lauben unter Wasser, Vereinsheim und Wege beschädigt – goldene Zeiten liegen für den Kleingartenverein Goldäcker derzeit in weiter Ferne. Die Gegenwart sieht eher trist und traurig aus. Doch das soll sich ändern. Einen Beitrag dazu möchte der Personalrat der Stadt Bergkamen leisten. Mit einer Aktion, für die Bürgermeister Bernd Schäfer die Schirmherrschaft übernommen hat, ruft er alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, nicht mehr benötigte Handys zu spenden.

Die eingesammelten Handys werden von der Bergkamener Firma M&R Recycling Solutions GmbH fachgerecht entsorgt. Für die wiederverwertbaren Bestandteile erhält der Personalrat eine Gutschrift in Höhe von ca. 8.000 Euro je Tonne alter Handys, die er vollständig an den Kleingartenverein weitergibt. „Da nach Gewicht abgerechnet wird, zählt jedes einzelne Gerät“, hofft das Personalratsgremium auf möglichst viele gespendete Mobiltelefone und dankt vorab allen Personen, die sich an der Aktion beteiligen.

Sammelboxen für die ausrangierten Handys sind ab dem 06.09.2021 bis zum 08.10.2021 an folgenden Standorten zu finden:

  • Eingangsbereich des Rathauses (Rathausplatz 1)
  • Baubetriebshof der Stadt Bergkamen (Bambergstraße 66)
  • Sparkasse Bergkamen-Bönen (Sugambrerstraße 23)
  • GSW Kundencenter Bergkamen (Rathausplatz 4)
  • Vereinsheim des Kleingartenvereins Goldäcker e. V. (Auf den Goldäckern 1)

Zusätzliche Boxen stellt der städtische Personalrat gerne an weiteren geeigneten Standorten auf. Wer solche kennt, möge sie dem Personalrat bitte per E-Mail an folgende Adresse mitteilen:  personalrat@bergkamen.de




Radrundfahrt des Gästeführerrings „Das alte Overberger Dorf“ am kommenden Sonntag

Mit Gästeführer Gerd Koepe geht es am kommenden Sonntag mit eigenen Rädern und bei hoffentlich guten Witterungsverhältnissen durch den Bergkamener Stadtteil Overberge. Schwerpunkt liegt dabei auf den früh- und mittelalterlichen Ursprüngen des Dorfes entlang von Goldbach und Kuhbach.

Gestartet wird zu der gut zweieinhalbstündigen Tour am Radweg Kuhbachtrasse/Werner Straße (gegenüber MC Donald).

  • Termin: Sonntag, 5. September 2021, 10.00 Uhr
  • Dauer: ca. 2,5 Std.
  • Treffpunkt: Radwanderweg (Kuhbachstraße/Werner Straße)
  • Kosten: € 3,00 (Kinder bis 12 Jahre frei)
  • Mindestteilnehmerzahl: 5
  • Veranstalter Gästeführerring Bergkamen (Herr Gerd Koepe)



Polizei wild beschimpft: Geldbuße für wilde Tiere

von Andreas Milk
Die Anklage gegen Lukas F. (Name geändert) aus Rünthe klang heftig – vor dem Kamener Amtsrichter erwies sich der 46-Jährige aber als ganz netter Kerl: Mit dem Coronagruß (Faust an Faust) entschuldigte er sich am Ende des Prozesses bei einem jener Polizisten, die er in der Nacht zum 21. März wüst beschimpft hatte. „Was wollt ihr Wichser“, „Verpisst euch“, „Arschlöcher“, „Scheißpolizei“: Im Einsatzbericht und später in der Anklage war alles festgehalten worden. „Stimmt alles so“, erklärte F. dem Richter. Es tue ihm leid. „Ich war halt betrunken.“

Eine entnervte Nachbarin hatte die Polizei wegen Ruhestörung verständigt. Es wummerte Musik – kurz vor ein Uhr nachts. Als die Streife eintraf, sah sie sich einem gut zwei Meter hohen Grundstückszaun gegenüber. Ein Beamter stieg auf eine Bank, sah über den Zaun. Und Lukas F. zeterte los. Dass es sich um einen Polizeibeamten handelte, habe er nicht gleich erkannt. Seine Frau beruhigte ihn schließlich, teilte den Beamten auch die benötigten Personalien mit, damit sie die Anzeige gegen den tobenden Gatten schreiben konnten.

Was geschehen sei, habe er erst am nächsten Tag richtig begriffen, erklärte F. vor Gericht. Sein Verhalten sei „asozial“ gewesen. Es wäre wohl nicht so übel gelaufen, hätten die Beamten an der Haustür geklingelt, statt über den Zaun zu spähen.Aufrichtige Reue plus leeres Vorstrafenregister: Das ließ den Richter von der ursprünglich anvisierten Geldstrafe absehen. Stattdessen zahlt F. nun eine Geldbuße – nicht an den Staat, sondern an eine gemeinnützige Einrichtung: 1.500 Euro fließen an die Deutsche Wildtierstiftung. F. hat zur Zahlung sechs Monate Zeit. Ist das Geld überwiesen, wird das Verfahren eingestellt. Das Vorstrafenregister bleibt sauber.




Bayer-Standort Bergkamen begrüßt neue Azubis: Ausbildungsniveau am Standort in Corona-Pandemie stabil gehalten

Standortleiter Dieter Heinz (4.v.r.), Ausbildungsleiter Thomas Spies (6.v.r.) und Betriebsvorsitzender Heinz-Georg Webers (2.v.r.) mit einigen der insgesamt 50 Auszubildenden, die am 1. September am Bayer-Standort Bergkamen ins Berufsleben starteten. Foto: Bayer AG

Viele neue Gesichter bei Bayer in Bergkamen: Knapp 50 junge Menschen sind heute am größten Produktionsstandort für pharmazeutische Wirkstoffe des Unternehmens ins Berufsleben gestartet. Damit hält der Standort in der Corona-Pandemie das Ausbildungsniveau weiterhin stabil. Bayer ist nicht nur der größte Arbeitgeber, sondern gehört auch zu den Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region.

„Für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Standorts sind wir stets auf den Zuwachs an jungen Talenten angewiesen“, sagt Standortleiter Dr. Dieter Heinz. „Die Auszubildenden werden in verschiedenen Berufen darauf vorbereitet, die abwechslungsreichen Aufgaben und Herausforderungen in der Welt der Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe zu meistern. Wir heißen alle neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen!“

Die jungen Menschen werden innerhalb von drei Jahren in insgesamt acht Berufen ausgebildet zu: AnlagenmechanikerInnen, ChemielaborantInnen, ChemikantInnen, ElektronikerInnen für Automatisierungstechnik, Fachkräften für Lagerlogistik, Kaufleuten für Büromanagement, MechatronikerInnen oder auch zum Bachelor of Science Netzwerk- und Systemintegration im Rahmen des dualen Studiums.

„Neben der Vermittlung der notwendigen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten legen wir Wert auf soziale Kompetenzen wie die Teamarbeit, Kommunikation und Problemlösung“, erläutert Dr. Thomas Spies, Leiter der Ausbildung. Dies wird den neuen Auszubildenden bereits am ersten Tag vor Augen geführt: Denn nicht nur die Ausbilder, sondern auch Auszubildende aus älteren Jahrgängen sowie junge „Ausgelernte“ teilen mit den Neuankömmlingen Erfahrungen und geben Tipps für den Einstieg bei Bayer.

Bewerbungen für Ausbildungsjahrgang 2022 noch möglich
Bewerbungsschluss für den Ausbildungsjahrgang 2022 ist übrigens der 30. September 2021; nur in Einzelfällen darüber hinaus. Bis dahin sind Bewerbungen noch möglich unter www.ausbildung.bayer.de . Die Website bietet zudem umfassende Informationen über die Ausbildungsberufe bei Bayer. Sie ist für Schulabgängerinnen und Schulabgänger in der aktuellen Corona-Situation eine besonders wertvolle Orientierungshilfe, da der traditionelle „Tag der offenen Tür“ in der Bergkamener Bayer-Ausbildung auch in diesem Jahr der Pandemie zum Opfer gefallen ist.




Bayer-Standort Bergkamen begrüßt neue Azubis willkommen: Ausbildungsniveau am Standort in Corona-Pandemie stabil gehalten

Viele neue Gesichter bei Bayer in Bergkamen: Knapp 50 junge Menschen sind heute am größten Produktionsstandort für pharmazeutische Wirkstoffe des Unternehmens ins Berufsleben gestartet. Damit hält der Standort in der Corona-Pandemie das Ausbildungsniveau weiterhin stabil. Bayer ist nicht nur der größte Arbeitgeber, sondern gehört auch zu den Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region.

„Für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Standorts sind wir stets auf den Zuwachs an jungen Talenten angewiesen“, sagt Standortleiter Dr. Dieter Heinz. „Die Auszubildenden werden in verschiedenen Berufen darauf vorbereitet, die abwechslungsreichen Aufgaben und Herausforderungen in der Welt der Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe zu meistern. Wir heißen alle neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen!“

Die jungen Menschen werden innerhalb von drei Jahren in insgesamt acht Berufen ausgebildet zu: AnlagenmechanikerInnen, ChemielaborantInnen, ChemikantInnen, ElektronikerInnen für Automatisierungstechnik, Fachkräften für Lagerlogistik, Kaufleuten für Büromanagement, MechatronikerInnen oder auch zum Bachelor of Science Netzwerk- und Systemintegration im Rahmen des dualen Studiums.

Standortleiter Dieter Heinz (4.v.r.), Ausbildungsleiter Thomas Spies (6.v.r.) und Betriebsvorsitzender Heinz-Georg Webers (2.v.r.) mit einigen der insgesamt 50 Auszubildenden, die am 1. September am Bayer-Standort Bergkamen ins Berufsleben starteten. Foto: Bayer AG

„Neben der Vermittlung der notwendigen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten legen wir Wert auf soziale Kompetenzen wie die Teamarbeit, Kommunikation und Problemlösung“, erläutert Dr. Thomas Spies, Leiter der Ausbildung. Dies wird den neuen Auszubildenden bereits am ersten Tag vor Augen geführt: Denn nicht nur die Ausbilder, sondern auch Auszubildende aus älteren Jahrgängen sowie junge „Ausgelernte“ teilen mit den Neuankömmlingen Erfahrungen und geben Tipps für den Einstieg bei Bayer.

Bewerbungen für Ausbildungsjahrgang 2022 noch möglich
Bewerbungsschluss für den Ausbildungsjahrgang 2022 ist übrigens der 30. September 2021; nur in Einzelfällen darüber hinaus. Bis dahin sind Bewerbungen noch möglich unter www.ausbildung.bayer.de . Die Website bietet zudem umfassende Informationen über die Ausbildungsberufe bei Bayer. Sie ist für Schulabgängerinnen und Schulabgänger in der aktuellen Corona-Situation eine besonders wertvolle Orientierungshilfe, da der traditionelle „Tag der offenen Tür“ in der Bergkamener Bayer-Ausbildung auch in diesem Jahr der Pandemie zum Opfer gefallen ist.




VHS Bergkamen hat noch freie Plätze im Fremdsprachenbereich

Bei der VHS Bergkamen starten in Kürze zwei Fremdsprachenkurse, in welchen noch Plätze frei sind.

Zum einen handelt es sich um einen Französischkurs, in welchem die Teilnehmenden die in der Vergangenheit erworbenen Französischkenntnisse auf dem Sprachniveau A1 auffrischen können. Wer sich einst Erlerntes wieder in Erinnerung rufen und sein in der Vergangenheit erworbenes Wissen in der französischen Sprache neu abrufen und verfestigen möchte, ist in diesem Kurs genau richtig. In einer netten, motivierten und kleinen Runde kommt keiner zu kurz. Der Kurs 212-4801 „Französisch – Auffrischungskurs – A1“ findet 12 x mittwochs in der Zeit von 10.45 Uhr – 12.15 Uhr statt. Er beginnt am 08.09.2021 und kostet 48,00 €.

Zum anderen handelt es sich um einen Englischkurs für den Beruf. Hier werden Personen angesprochen, die ihr Englisch im Beruf verbessern und mehr Sicherheit im täglichen Gebrauch gerade von berufsspezifischen Begriffen und Redewendungen erlangen wollen. Die Dozentin wird gezielt unterschiedliche Themen bearbeiten. So lernt man z. B. Smalltalk, Besprechungen, Telefonate in englischer Sprache zu führen. Auch wird am Wortschatz und an der Grammatik gearbeitet. In einer lockeren Runde ohne Hektik oder Druck kann so ein wichtiger Grundstein der beruflichen Weiterbildung gelegt werden. Der Kurs 212-4609 „English at work – Englisch für den Beruf – A2“ findet 12 x mittwochs in der Zeit von 20.00 Uhr – 21.30 Uhr statt. Er beginnt ebenfalls am 08.09.2021 und kostet 48,00 €.

Beide Kurse werden von der erfahrenen Fremdsprachenkorrespondentin und langjährigen Dozentin bei der VHS Bergkamen Petra Achenbach geleitet.

Das Team der VHS freut sich auf Anmeldungen über die Homepage vhs.bergkamen.de, per E-Mail an vhs@bergkamen.de oder telefonisch unter 02307-284953 (Fr. Derksen).




„Bergkamen darf nicht sterben“: Krimi-Autor Jürgen Kehrer lässt seinen Wilsberg in der Nordbergstadt ermitteln

Jürgen Kehrer. Foto: Sarah Koska

Die 10. Auflage des Mord-am-Hellweg Festivals wurde zwar auf 2022 verschoben, doch Krimifreunde können sich trotzdem freuen: Jürgen Kehrer kommt am Dienstag, 21. September, zum mörderischen Intermezzo nach Bergkamen. Tatort ist die Schießanlage in Overberge. Beginn 19.30 Uhr. Leider gibt es Eintrittskarten nicht vor Ort zu kaufen sind nur im i-Punkt in Unna, telefonisch oder per Internet.

Wer an diesem Tag nicht kann oder nicht so lange warten möchte, kann auch zum Buch greifen. Denn inzwischen ist die 10. Ausgabe der Anthologie zum Krimifestival mit dem Titel „Jubiläumsmorde“ im Grafit-Verlag erschienen. Neben „Bergkamen darf nicht sterben“ sind auf 352 Seiten Krimis von namhaften Autorinnen und Autoren aus vielen Städten der Hellweg-Region erschienen.

Jürgen Kehrer erschuf mit Georg Wilsberg wohl einen der bekanntesten Antiquare und Privatdetektive der Republik. Seit nunmehr drei Jahrzehnten ermittelt der unter chronischem Geldmangel leidende Verbrechensspezialist in und um Münster – ob in Romanen, Kurzgeschichten oder seit 1995 (!) im beliebten ZDF-Samstagabend-Krimi.

Pünktlich zum runden Geburtstag der Kultfigur erschien mit „Wilsberg – Sag niemals Nein“ der nunmehr 20. Wilsberg Roman aus der Feder Kehrers.

An diesem Abend stellt Jürgen Kehrer seinen jüngsten Roman in einer ungewohnten doch sehr passenden Location vor. Auf der Schießanlage, wo sonst die Jägerschaft und auch die Polizei ihr Schießtraining absolvieren, liest Kehrer Auszüge aus Wilsberg neuestem Fall vor.

Aber damit noch nicht genug, denn an diesem Abend wird er auch seine, exklusiv für die „Mord-am-Hellweg“-Anthologie geschriebene, Kurzgeschichte „Bergkamen darf nicht sterben“ präsentieren. Auch hier schickt er seinen kauzigen Ermittler nach Bergkamen! Welche Rolle bei den mörderischen Vorkommnissen lokale Schießanlage und ein Fleischzerlegungsbetrieb spielen, bleibt abzuwarten. Seien Sie gespannt!

Wann: Dienstag, 21.09.2021, 19.30 Uhr

Wo: Schießzentrum-Unna-Hamm, Hansastr. 101, 59192 Bergkamen

Karten: VVK: 15,90 €/13,90 € – AK: 20,00 € / 17,00 €

i-Punkt Unna (02303) 103 777, Westf. Literaturbüro in Unna e.V. (02303) 963 850

oder über www.mordamhellweg.de