Bogensport-Club-Bergkamen feiert 10-jähriges Bestehen mit Spaßturnier

Foto von der Gründungsversammlung.

Der Bogensport-Club-Bergkamen e.V. (BSC-Bergkamen) feiert am 25. September sein 10-jährigen Bestehen mit einem Spaßturnier. Der Verein, der ursprünglich aus einer Abteilung des Schützenvereins Bergkamen entstanden ist, wurde am 01.03.2011 gegründet und zählt heute rund 120 Mitglieder.

Aufgrund der Pandemie waren Feierlichkeiten zu diesem Anlass nur schwerlich möglich, doch der Verein möchte sein Jubiläum zumindest im kleinen Rahmen feiern. Hierzu laden die Bogenschützen am 25.09.2021 auf ihr Gelände in Overberge ein.

Eröffnet wird der Tag durch den Vorsitzenden des Vereins Marco Breyer. Zudem wird Bürgermeister Bernd Schäfer und der stellvertretende Landrat Martin Wiggermann noch ein paar Worte sagen und die Vereinsarbeit würdigen. Im Rahmen der Veranstaltung wird außerdem eine Spendenübergabe durch den Freundeskreis Bergkamen im Blauen Kreuz stattfinden. Die Selbsthilfeorganisation in der Suchtkrankenhilfe engagiert sich unter anderem in der Suchtprävention an Schulen und unterstützt die Jugendgruppe des Vereins mit mehreren Recurvebögen. Die Vorsitzende des Freundeskreises Petra Stange erhofft sich dadurch eine positive Steigerung des Spaßfaktors bei den Jugendlichen. Der Bogensportverein Bergkamen bietet für Kindern und Jugendlichen, jeden Dienstag von 17-19 Uhr, auf dem Bogensportplatz Bergkamen, ein Training an.

Die Bogenschützen möchte es sich auch nicht nehmen lassen ihrer Leidenschaft zu frönen, daher laden sie zu einem Spaßtunier ein. Jeder kann an dem Turnier teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Es wird mit dem Blankbogen geschossen, so dass es keine Vorteile für Mitglieder gibt. Im Anschluss an das Turnier wird noch gegrillt und etwas getrunken. Die gesamte Veranstaltung wird unter Einhaltung der zum dem Zeitpunkt herrschenden Coronaregelungen stattfinden.

Beginn der Veranstaltung ist am 25.09. um 10 Uhr, auf dem Gelände des BSC-Bergkamen (Hansastr. 82, 59192 Bergkamen). Wir bitten bis zum 20.09.2021 um Anmeldung unter ina.tuschinski@bsc-bergkmen.de oder claudia.schaefers@bsc-bergkamen.de (KONTAKTDATEN EINFÜGEN). Bei Fragen erreichen Sie uns unter info@bsc-bergkamen.de.




Appassionata – die leidenschaftliche Sonate: Gesprächskonzert zu Beethovens opus 57 im studio theater bergkamen

Johannes Wolff. Foto: privat

Am Sonntag, 26. September, lädt die Musikakademie Bergkamen zu einem besonderen Klavierabend im studio theater bergkamen ein. Von 18 – 19.30 Uhr gestaltet der Pianist Johannes Wolff ein Gesprächskonzert zu einem der bekanntesten Werke der Klavierliteratur: der Appassionata von Ludwig van Beethoven. Er wird eine Einführung in das berühmte Klavierwerk geben und es auch live spielen.

„Leidenschaftlich-düster“ wird die Sonate f-moll opus 57 in Konzertführern oft beschrieben. Der Titel „Appassionata“ wurde allerdings erst Jahre nach Beethovens Tod von einem Hamburger Verleger gewählt, um die Verkäufe der Noten anzukurbeln.

Als Beethoven das Werk 1807 publizierte, warnte ein Kritiker der Allgemeinen musikalischen Zeitung die Pianisten unter den Lesern vor diesem schwer spielbaren und schwer verständlichen Stück: „In dem ersten Satze dieser Sonate hat er einmal wieder viele böse Geister losgelassen, wie man dieses aus andern seiner großen Sonaten schon kennet … Wer dieses Allegro ganz so, wie es gespielt werden soll, vortragen kann, verdient wahrhaftig Respekt als Klavierspieler! …

Die Kosten für das Gesprächskonzert betragen 8 €. Es findet am 26. September 2021 von 18 bis 19:30 Uhr im studio theater bergkamen, Albert-Schweitzer-Straße 1 statt.

 

Zu dieser Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung (telefonisch unter 02306/307730 oder per e-mail an info@musikschule-bergkamen.de) notwendig. Ein Nachweis „3G“ ist erforderlich.

 




Bambus für Garten, Terrasse und Balkon: Vortrag in der Ökologiestation zum Tag des Bambus

Am Montag, 27. September –genau am Tag des Bambus!-, können interessierte Bambusfreunde oder solche, die es werden wollen, in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil ihr Wissen um das Riesengras erweitern.

Der Referent, Werner Burczyk aus Dortmund, ist seit über 20 Jahren vom Bambusvirus befallen. Eine Infektion, die sich nach seiner Meinung aber ausschließlich positiv auf den Menschen auswirkt. Schwerpunkte seines Vortrages liegen auf der Wahl des richtigen Bambus für den jeweiligen Zweck, dem geeigneten Standort, der zweckmäßigen Pflanzung und langfristigen Pflege.

Eine Anmeldung für die zweistündige Veranstaltung, die um 19.00 Uhr beginnt und 5,00 Euro pro Teilnehmer kostet, ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.Erwachsene Teilnehmer müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen mitbringen.




Schützenverein Rünthe lädt zum Biwak ein

Der Schützenverein Rünthe veranstaltet am Samstag, September, sein traditionelles Biwak auf dem Schützenplatz am Schacht III. Hierzu sind alle Mitglieder und Freunde herzlich eingeladen. Es wird gebeten, sich an die 3 G Regeln zu halten  Anzugordnung ist Uniform ohne Hut. Aufbau für die Mitglieder ist am Freitag ab 16.00 Uhr sowie Samstag ab 10.00 Uhr.




Stadt gratuliert Bergkamener Sportvereine zu ihren „runden“ Geburtstagen

Von links nach rechts: BM Bernd Schäfer, Manfred Frieg, 1. Vorsitzender, Manfred Turk/Vorsitzender Gesamtverein TuRa Bergkamen, Christine Busch/Beigeordnete der Stadt Bergkamen, Rainer Bartkowiak/Vorsitzender TuS Eintracht Overberge, Dieter Vogt/Vorsitzender Stadtsportgemeinschaft Bergkamen, Herbert Littwin/Präsident SuS Oberaden

Die Planungen waren im letzten Jahr schon weit fortgeschritten für verschiedene Bergkamener Sportvereine, die in 2020 ein Jubiläum feiern wollten. TuRa Bergkamen wollte auf 75 Jahre anstoßen, der VFK Weddinghofen hatte zum 100jährigen Jubiläum diverse Turnierveranstaltungen und einen Festabend geplant und der TuS Eintracht Overberge war sich mit „Burning Heart“ einig, dass sie in der Sporthalle Overberge zu 100 Jahren aufspielen. Corona hat diese Planungen jedoch zunichte gemacht und auch mögliche Neuauflagen in 2021 waren für die Planer in den Vereinen nicht zu leisten.

In 2021 gesellen sich dann auch noch der SuS Oberaden, der BC Bergkamen und der ASV Toller Hecht zu den Jubilaren hinzu, die Oberadener, die auf eine 100-jährige Tradition zurückblicken können und einen Festabend in der Römerberghalle geplant hatten, konnten genauso wenig aktiv werden, wie der BCB und der ASV mit 50-jährigem Vereinsjubiläum.

Bergkamens Bürgermeister Bernd Schäfer und Sportdezernentin Christine Busch bedankten sich auch ohne Fest- und Sportveranstaltungen bei den Vereinsvertretern und überreichten Geldzuwendungen in Höhe von ca. 4.000 Euro, die den Vereinen im Rahmen der Sportförderrichtlinien der Stadt Bergkamen zustehen und regulär auf ihren Sportanlagen bei Turnieren oder anderen sportlichen Aktivitäten überreicht worden wären. Auch der Vorsitzende der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen, Dieter Vogt, gratulierte im Namen der Bergkamener Sportlerinnen und Sportler.




Verkürzte Quarantäne für Kontaktpersonen: Neue Allgemeinverfügung des Kreises

Mit einer neuen Allgemeinverfügung reagiert der Kreis Unna auf die geänderte Corona-Test- und Quarantäneverordnung des Landes NRW vom vergangenen Samstag. Darin wird die Quarantäne von Kontaktpersonen verkürzt. Seit Montag, 13. September müssen Kontaktpersonen aus dem Kreis Unna nur noch eine Quarantäne von maximal zehn Tagen einhalten. Auch wenn bereits eine Quarantäneanordnung durch eines der Ordnungsämter im Kreis Unna ausgestellt wurde, ist abweichend von dieser Anordnung die Quarantäne auf zehn Tage verkürzt. Einer Änderung durch das Ordnungsamt bedarf es aufgrund der Allgemeinverfügung nicht. Gerechnet wird ab dem Tag nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person und bei Haushaltsangehörigen, nach dem Tag des positiven Tests des Haushaltsmitglieds.

Eine Testung um die Quarantäne als Kontaktperson beenden zu können, ist nicht mehr erforderlich. Zudem regelt die Verfügung die Möglichkeit einer Verkürzung der Quarantäne durch Freitestung am fünften Tag via PCR-Test oder am siebten Tag durch einen Schnelltest. Wichtig ist, dass das negative Testergebnis an den Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Unna übermittelt wird. Weitere Informationen gibt es in der Allgemeinverfügung (kreis-unna.de/amtsblatt). Für konkrete Rückfragen können Personen mit Quarantäneanordnung mit ihrer Sachbearbeiterin oder ihrem Sachbearbeiter aus dem Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen. PK | PKU




Jürgen Kehrer liest „Bergkamen darf nicht sterben“: Leider schon ausverkauft

Hürgen Kehrer. Foto Sarah Koska

Trotz der Verschiebung des Festivals müssen “Mord-am-Hellweg”-Fans im Herbst 2021 nicht ganz auf Krimilesungen verzichten. Denn unter dem Titel “Mörderisches Intermezzo – Mord am Hellweg lädt zum Zwischenspiel” findet bis November eine kleine Sonderreihe statt.

Der Krimiautor Jürgen Kehrer wird in Bergkamen auf Mördersuche gehen. Er liest aus seiner exklusiv für die “Mord-am-Hellweg”-Anthologie geschriebenen Kurzgeschichte „Bergkamen darf nicht sterben”. Welche Rolle bei den mörderischen Vorkommnissen eine lokale Schießanlage spielt, bleibt abzuwarten. Leider ist diese Veranstaltung bereits ausverkauft.

Mit Jürgen Kehrer hat Bergkamen einen sehr bekannten Krimi-Autor gewonnen: Der 1956 in Essen geborene Schriftsteller und Journalist hat lange in Münster gelebt und ist nun Berliner. Seine bekannteste Krimireihe handelt von dem Privatdetektiv Georg Wilsberg, der in Münster ermittelt und mit Münzen und Briefmarken handelt.

 

Jürgen Kehrer

“Bergkamen darf nicht sterben”
DI. 21.09.2021 / 19.30 UHR
Ort: Schießhalle, Hansastraße 101, 59192 Bergkamen-Overberge

 

Mord am Hellweg X ist ein Projekt der Kulturregion Hellweg

Weitere Informationen unter: https://www.mordamhellweg.de/

 

 




ABC-Einsatz der Feuerwehr bei Kaufland: 10 Personen mit Augen- und Atemwegsreizungen

Dekontaminationsplatz der Feuerwehr vor dem Kaufland-Gebäude. Foto: Feuerwehr Bergkamen

Zu einem ABC-Einsatz wurden am Montagabend gegen 20.24 Uhr die Einheiten Rünthe, Oberaden und Mitte zu Kaufland gerufen. Im Bereich des Pfandaustomaten war es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Zehn Personen mussten wegen Reizung der Augen und der Atemweg vom Rettungsdienst und dem Notarzt behandelt werden.

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, war das Kaufhaus bereits vollständig geräumt worden. Auch außerhalb des Gebäudes war ein Ammoniak ähnlich Geruch feststellbar gewesen.

Unbekannte hatten vermutlich im Bereich des Pfandautomaten eine Ammoniak-Lösung ausgegossen, die dann mit dem Schreddermaterial des Automaten chemisch reagiert hatte. Zur Beseitigung der Gefahrenquelle ging dann ein Trupp in eine Spezialschutzkleidung ins Gebäude, entfernte das Gefäß mit der Ammoniaklösung und trug Bindemittel auf den restlichen Gefahrstoff auf. Gleichzeitig wurde ein Dekontaminationsplatz bereitgestellt und durch einen weiteren Trupp unter Umluft-unabhängigen Atemschutz betrieben.

Die Polizei untersucht jetzt, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte.




Großbrand in Bönen: Feuerwehrleute aus Oberaden unterstützten Löscharbeiten

Bis auf die Grundmauern brannte die Scheune in Bönen nieder. Foto: Feuerwehr Kamen

Gut nachbarschaftliche Hilfe leistete in der Nach zu heute die Bergkamener Feuerwehr bei einem Großbrand in Bönen. Dort war an der Hammer Straße eine alte Scheune, die als Autowerkstatt genutzt war, in Flammen aufgegangen.

Der Besatzung eines Polizeihubschraubers, die auf dem Weg zu einem anderen Einsatz war, fiel der Brand gegen 23.15 Uhr am Montag bereits aus mehreren Kilometern Entfernung auf. Die Kreisleitstelle hatte unter anderem die Teleskopmastbühne und ein Löschfahrzeug der Einheit Oberaden angefordert. Im Einsatz waren außerdem zur Unterstützung des Feuerwehr Bönen Feuerwehrleute aus Kamen und Unna.

Die Scheune selbst war nicht mehr zu retten gewesen. Allerdings gelang es den Feuerwehrleuten, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf rund 100.000 Euro.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die Angaben zum Brand machen können, werden gebeten, sich an die Polizeiwache Kamen unter der Rufnummer 02307-921 3220 zu wenden.

 




Bau im Kreis Unna bietet der Krise die Stirn: 241 Bauarbeiter mehr im Pandemie-Jahr Nr. 1

Foto: IG BAU

Gegen den Trend ist es im Pandemie-Jahr 2020 mit dem Bau im Kreis Unna bergauf gegangen: Die Zahl der Baubeschäftigten lag am Jahresende bei 6.655. Damit gab es im ersten Corona-Krisen-Jahr im Kreis Unna 241 Bauarbeiter mehr – ein Plus von 3,8 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zur Beschäftigung in der Corona-Zeit. „Der Bau hat in der Pandemie für Stabilität gesorgt. Er hat der Krise die Stirn geboten wie kaum eine andere Branche. Vom Wohnungs- bis zum Straßenbau hat der Bau eine gute Job-Perspektive geboten“, sagt Friedhelm Kreft. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd sieht die Bauwirtschaft als „Motor in der Krise“.

Während der Bau zulegen konnte, sah es für die übrigen Wirtschaftszweige zusammengenommen längst nicht so gut aus: Dort ging die Zahl der regulär Beschäftigten bis Ende 2020 auf 126.132 zurück. Gegenüber dem Vorjahr – und damit der Zeit vor Corona – ist dies ein Rückgang um 2.490 Beschäftigte und damit ein Minus von 1,9 Prozent.

„Besonders stark hat die Krise bei den Mini-Jobs reingehauen“, so Friedhelm Kreft. Außerhalb der Baubranche sei die Zahl der Mini-Jobber im ersten Corona-Krisenjahr im Kreis Unna um 1.662 auf 30.761 Ende 2020 gesunken – ein Rückgang um 5,1 Prozent. Auf dem Bau dagegen gab es Ende des vergangenen Jahres 1.417 Mini-Jobber – ein Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und das, obwohl der Bau „alles andere als eine typische Mini-Job-Branche“ sei. Friedhelm Kreft beruft sich dabei auf eine regionale Arbeitsmarkt-Analyse, die das Pestel-Institut (Hannover) mit Zahlen der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der IG BAU gemacht hat.

„Die Situation im Kreis Unna ist damit typisch für die bundesweite Beschäftigung. Und der Trend wird anhalten: Der Bau braucht Leute. Vor allem Fachkräfte“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. Bauindustrie und Bauhandwerk müssten sich hier „ins Zeug legen“ und für Nachwuchs sorgen. Der Bau habe eine Mammutaufgabe vor sich: „Allein beim Wohnungsbau schiebt die Branche einen enormen Berg von genehmigten, aber noch nicht gebauten Wohnungen vor sich her: Über 780.000 Wohnungen – so groß ist der aktuelle Bauüberhang. Allein in Nordrhein-Westfalen stehen rund 121.000 Wohnungen auf der ‚Bau-Warteliste‘“, so Feiger.

Darüber hinaus müsse sich die Baubranche auf ein „starkes Jahrzehnt der Sanierungen“ einstellen. Die neue Bundesregierung werde alles daransetzen müssen, deutlich mehr Klimaschutz-Sanierungen zu schaffen. „Auch der seniorengerechte Umbau von bestehenden Wohnungen drängt enorm. Es werden künftig viel mehr Seniorenwohnungen gebraucht als heute schon. Denn bald geht die Baby-Boomer-Generation in Rente“, sagt IG BAU-Chef Robert Feiger.

Auf den Bau komme eine Menge Arbeit zu. „Und dafür brauchen wir ordentliche Regeln: Die Arbeitsbedingungen und der Lohn müssen passen“, fordert Feiger. Die IG BAU setze sich genau dafür am Tariftisch ein. Trotzdem sei hier auch der Staat gefordert: Von den Arbeitszeiten über den Arbeitsschutz bis zum Kampf gegen Lohn-Dumping – die neue Bundesregierung habe wichtige Instrumente in der Hand, um „Wildwuchs im Arbeitsalltag“ zu bekämpfen.

IG BAU startet „Lockruf in die Wahlkabine“ per Film zum Thema Arbeit

„Damit das passiert, ist eine Botschaft wichtig: Gute und faire Arbeit fängt beim Wählen an“, so Feiger. Der Gewerkschaftsvorsitzende appelliert deshalb, „einen kritischen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen und genau zuzuhören, was von denen kommt, die in den Bundestag und ins Kanzleramt wollen“. Die Ziele der Parteien seien sehr unterschiedlich. Manche ließen Themen, die für Beschäftigte enorm wichtig seien, sogar komplett unter den Tisch fallen: „Das gilt zum Beispiel für einen höheren Mindestlohn, also für die unterste, noch erlaubte Lohnkante. Genauso wie für ein bundesweites Tariftreuegesetz, das Firmen vorschreibt, den fairen Tariflohn zu bezahlen, wenn sie einen öffentlichen Auftrag wollen“, sagt Robert Feiger.

Die IG BAU rührt deshalb jetzt die Werbetrommel für die Bundestagswahl: „Gute und faire Arbeit kann man wählen. Bezahlbare Wohnungen und eine ordentliche Rente übrigens auch“, so Feiger. Dazu hat die Gewerkschaft einen „Lockruf in die Wahlkabine“ gemacht – Wahl-Clips mit der Aufforderung: „… iXen gehen!“. Es sind Film-Spots mit skurrilen Szenen und kuriosen Charaktertypen – wie dem „Unglücksraben“ auf einer Baustelle, der als absoluter Dilettant in Sachen Arbeitsschutz tragisch heikel mit einer Kettensäge hantiert.

Die IG BAU will damit einen „Weckruf zur Wahl“ machen: „Es geht darum, die Probleme, die den Menschen auf den Nägeln brennen, klar auf den Punkt zu bringen – mit einem Augenzwinkern. Ob per Briefwahl am Küchentisch oder am 26. September in der Wahlkabine: Wichtig ist, dass die Menschen wählen gehen“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

Hier geht es zum Wahl-Clip „Arbeit“ mit einem „Unglücksraben an der Kettensäge“:




Erstkommunion 2022: Informationsabende sollen Eltern Planungssicherheit geben

Nach dem Anmeldeschluss am 23. September beginnt in der katholischen Pfarrei Heilig Geist – Bergkamen die Vorbereitung auf die Erstkommunion des kommenden Jahres 2022 unter den Bedingungen der Coronapandemie. Trotz der andauernden Pandemie möchte die katholische Gemeinde allen Eltern, die ihr Kind im kommenden Jahr zur Erstkommunion führen möchten, eine schöne Vorbereitungszeit ermöglichen, die gleichzeitig so sicher wie möglich ist.

Das Sicherheitskonzept greift schon zu Beginn, indem es nicht nur einen Informationsabend gibt, der interessierten Eltern das Vorbereitungskonzept vorstellt, sondern vier:

Der 1. Informationsabend für alle Eltern aus Bergkamen und Overberge findet am Montag, den 27.09.2021, von 19.00 bis 20.00 Uhr im Elisabeth-Haus, Parkstr. 2, in Bergkamen – Mitte statt.

Der 2. Informationsabend für alle Eltern aus Oberaden findet am Dienstag, den 28.09.2021, von 19.00 bis 20.00 Uhr im Elisabeth-Haus, Parkstr. 2, in Bergkamen – Mitte statt.

Der 3. Informationsabend für alle Eltern aus Weddinghofen findet am Mittwoch, den 29.09.2021, von 19.00 bis 20.00 Uhr im Elisabeth-Haus, Parkstr. 2, in Bergkamen – Mitte statt.

Der 4. Informationsabend für alle Eltern aus Rünthe, findet am Donnerstag, den 30.09.2021, von 19.00 bis 20.00 Uhr im Elisabeth-Haus, Parkstr. 2, in Bergkamen – Mitte statt.

An diesen vier Abenden bittet die Gemeinde die Eltern, sich in Teilnehmerlisten einzutragen, um bei einer möglichen Ansteckung die Rückverfolgbarkeit zu ermöglichen. Gleichzeitig wird gebeten, das Negativergebnis eines Coronatests mitzubringen oder einen Impfnachweis bereit zu halten.

An diesen Abenden soll die Erstkommunionvorbereitung angesichts der Coronapandemie vorgestellt werden, gleichzeitig soll über das Grundanliegen der katholischen Pfarrei informiert werden:  Familien sollen Kirche als Ort der Gastfreundschaft erleben, an dem man Sakramente ohne Leistung von Gott geschenkt bekommt.

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion 2022 in der katholischen Pfarrei Heilig Geist – Bergkamen

Alle wichtigen Informationen (zum Beispiel einen Jahresplaner für Eltern mit allen Terminen) finden Sie auf der Internetseite der Pfarrei: www.katholische-kirche-in-bergkamen.de/Sakramente/Erstkommunion