Theaterverein Overberge verzichtet auf Aufführungen im Januar 2022
Die Mitglieder des Theatervereins Overberge trafen sich auf der Alm an der Hochstraße.
Nach langer Coronapause traf sich der Theaterverein Overberge erstmals zu einem gemütlichen Beisammensein, unter Einhaltung der 3G – Regel, auf der Alm. Auf Grund der unsicheren epidemischen Lage hat sich der Verein schweren Herzens dazu entschlossen, auch im Januar 2022 kein neues Theaterstück aufzuführen.
„Denn es werden Luststücke gespielt und die erfordern körperliche Nähe. Ein Stück wird erst dadurch lebendig, es wird umarmt, geknuddelt und geküsst. Bei ca. 10 Spielern wird das nichts, mit Abstand und Maske. Außerdem sind die Darsteller und nicht nur diese, wochenlang bei den Proben und nachher beim Bühnenbau und letztlich zu den Aufführungen zusammen. Es wäre eine Katastrophe wenn es zu einer Quarantäne kommen würde“, heißt es in einer Erklärung des Theatervereins Overberge.
Außerdem möchte der Theaterverein seinem Publikum wieder einen unbeschwerten, fröhlichen Abend bieten, an dem nach Herzenslust gelacht werden darf – ohne Auflagen. Der Verein hofft auf das Verständnis und auf die Treue seiner Zuschauer, die zum Teil auch schon Jahrzehnte dabei sind, damit alle im Januar 2023 gesund und munter wieder zusammen treffen können.
Aber auch ohne Kartenverkauf ist der Theaterverein am 27. November auf dem „Overberger Adventmarkt“ an der Grundschule mit einer Aktion vertreten und freut sich auf ein wieder sehen.
Nächster Kaffeeklatsch der Stadt Bergkamen am 4. Dezember in der Thomaskirche Overberge
Der Kaffeeklatsch im Martin-Luther-Haus in Weddinghofen war ein voller Erfolg
Tolle Stimmung, tolle Musik beim 4. Kaffeeklatsch der Stadt Bergkamen im Martin-Luther-Haus in Bergkamen-Weddinghofen. Rund 100 Senior:innen folgten der Einladung am vergangenen Sonntag und waren sichtlich begeistert von der tollen Stimmung. Wieder mal überraschten die Kuchenpat:innen mit den selbst gebackenen Kuchen alle Senior:innen. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Sängerin dieMel (www.die-mel.de).
Der nächste Termin für den „Kaffeeklatsch“ ist der 04. Dezember. Der Kaffeeklatsch steht ganz im Zeichen „Weihnachtszeit ist die schönste Zeit im Jahr“. Geplant ist der Nachmittag in der Thomas Kirche in Overberge, wieder von 14.30 bis etwa 17 Uhr. Für Musik sorgt dann die erste Bergkamener Seniorenband. Eine Anmeldung ist erforderlich. Das ist telefonisch unter 02307/965-433 von montags bis freitags möglich oder per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de. Die 3G-Zertifikate wie der Impfnachweis werden am Eingang überprüft.
Polizei sucht Zeugen nach Aufbruch eines Zigarettenautomaten an der Heinrichstraße
Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Zigarettenautomaten in der Heinrichstraße in Bergkamen gewaltsam aufgetrennt und die darin befindlichen Zigarettenschachteln sowie die Geldkassette entwendet. Eine konkrete Schadenshöhe steht noch nicht fest.
Einem Zeugen fiel das beschädigte Gerät am Samstagmorgen gegen 9.00 Uhr auf. Er verständigte daraufhin die Polizei. Diese sucht nun Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt die Wache Kamen unter der Rufnummer 02307-921 3220 entgegen.
Im Kunst-Container Kultur berühren und den Ruf nach Wandel kreativ umsetzen
Baustellenkunst, entstanden aus dem Material des Abrisses.
Zwei von ihnen kamen jeden Tag vorbei. Mindestens zwei Jungs der sechs Kinder der Familie aus der City waren Stammgäste im Kunst-Container von Manfred Webel. Eigentlich sollten sie nur kurz nachschauen, ob es mit der Baustelle jetzt endlich losgeht. Dass dort Kunst drinsteckte im vermeintlichen Baustellencontainer, war eine Überraschung. Dass die reichlich Spaß macht, noch viel mehr.
Der Kunstcontainer an der Baustelle, mit einem Original-Einkaufswagen vom längst verschwundenen Wal Mart.
Die meisten der 158 Gäste, die spontan im Container-Atelier von Manfred Webel an insgesamt 9 Tagen vorbeischauten, malten ein Bild. Andere versuchten sich am Ton oder Plastilin. Viele kamen auch einfach nur, um die Kunst, die hier ausgestellt ist, zu berühren. „Bitte berühren“ steht es schließlich ausdrücklich außen dran, an den Containertüren. „Kunst ist für mich nur dann Kultur, wenn sie zum Dialog einlädt“, sagt Manfred Webel. Deshalb ist er auch seit 35 Jahren mit seiner Kunst unterwegs. Anfangs mit dem Motorrad, zwischendrin mit dem Zug. Seit gut 10 Jahren mit seinem Container, der so genormt ist, dass er auf jeden Zug oder in jedes Containerschiff passt.
Bitte eintreten: Der Kunst-Container lud 9 Tage lang zum Berühren ein.
Der Container ist für ihn auch ein Symbol für die globalisierte Welt. Ganz nebenbei kann er sein eigenes Atelier mitnehmen und erlebt mit weit geöffneten Türen „einen ganz anderen Schnack“. Die Gespräche und Begegnungen laufen lockerer als im eigenen Kosmos des festen Ateliers. Die Hemmungen, einfach einzutreten in den Container, sind aber trotzdem da. Sie sind allerdings auch schneller überwunden, wenn schon Besucher am Werk sind und viele befreundete Kunst-Helfer dazukommen.
Der Ruf nach Wandel
Viele Möglichkeiten für Kreativität stecken im Container.
Bevor Manfred Webel seinen Container aufstellte, stattete er Bergkamen einen Besuch ab. „Ich kannte die Stadt gar nicht“, sagt der Paderborner. Seinem Navi misstraute er zunächst gehörig, als es das Rathaus meldete. „Das kann doch nicht sein“, sagte er sich. Schnell erschloss sich ihm aber das Potenzial des Ortes mit seiner „prekären Lage“. „Die Bauten aus den 70er-Jahren, die City, die Baustelle mit dem Abriss – da steckt viel drin vom Versuch, eine Mitte zu bilden. Viel Geschichte und viel Vergangenheit, aber auch viel Zukunft“, schildert er. „Der Ort ruft ja geradezu nach Wandel und Veränderung.“ Zumal hier früher der erste Standort der ersten kommunalen Kunstgalerie in NRW überhaupt war.
So sah die Skulptur aus, als sie noch als Überrest eines Pfeilers in der Baustelle steckt. Foto: Manfred Webel
Potenzial steckte auch rein materiell in der Baustelle. Die kapitalen Stahlstreben, die aus den zertrümmerten Pfeilern des einstigen Wal Mart-Centers deformiert in den Himmel starren, haben es Manfred Webel besonders angetan. Mit ihnen hat er gespielt, das Schweißgerät herausgeholt und eine Skulptur geschaffen. Die wurde am Samstag im kleinen Kreis „enthüllt“. Was genau sie am Rande der Abriss-Baustelle darstellt, hängt von der individuellen Perspektive ab. Für den einen ist ein Rind, für den anderen ein Schwein, wieder andere sehen eine mit wogenden Kleidern wirbelnde Tänzerin im verformten Stahl. Ob die Skulptur den Abriss überdauert, wird sich zeigen.
Manfred Webel zieht mit seinem Kunst-Container jedenfalls weiter. Er hat insgesamt 12 Standorte in diesem Projektjahr in ganz NRW.
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Kevin Derichs neuer Vorsitzender des SPD-
Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins Oberden.
Der SPD-Ortsverein Oberaden hat in seiner Mitglieder- und Wahlversammlung am Freitag einen neuen Vorstand gewählt. Im Anschluss an die Begrüßung, durch den stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Dieter Mittmann und der Vorstellung der Jahresberichte des (stellvertretenden) Vorsitzenden, des Kassierers und der Revisoren, leitet der routinierte Wahlleiter Horst Mecklenbrauck die Wahl des neue zu wählenden Vorstandes des SPD-Ortsvereins Oberaden.
Zum Vorsitzenden wurde mit 94%iger Zustimmung der anwesenden Genossinnen und Genossen Kevin Derichs gewählt. Derichs´ drei Stellvertreter wurden im anschließenden Wahlgang gewählt, die langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Michael Jürgens und Dieter Mittmann wurden im Amt bestätigt, neuer stellvertretender Vorsitzender ist Klaus Wabner.
In den nachfolgenden Wahlgängen wurden gewählt zum: 1. Kassierer Christian Blom, 2. Kassierer Dieter Heuer, 1. Schriftführer Sebastian Kulok (Wiederwahl), stellvertretende Schriftführer Volker Marquardt und Stephan Polplatz (jeweils Wiederwahl), Seniorenbeauftragter Martin Blom, Bildungsobfrau Andrea Blom, Revisoren Benno Kriegs und Horst Mecklenbrauck, Beisitzer Heiko Brüggenthies, Marco Czyzmowski, Manfred Hövels, Ralf Klute, Lea Schulte, Detlev Thom und Bjarne Uhlig.
Der neue Vorsitzende des Ortsvereins Oberaden Kevin Derichs, freut sich auf eine produktive und für Oberaden gewinnbringende Zusammenarbeit im neugewählten Vorstand.
Eigenbetrieb BreitBand Bergkamen lädt zum Planertreffen in die Marina
Die Feinnetzplanung stand im Mittelpunkt des Koordinationsgespräches, zu dem der Eigenbetrieb BreitBand Bergkamen in die Marina Rünthe eingeladen hatte.
Der Einladung des Eigenbetriebs BreitBand Bergkamen zu einem Koordinationsgespräch zum Thema „FTTB_Ausbau der Weißen Flecken“ waren rund 25 Gäste ins Trauzimmer der Marina Rünthe gefolgt.
Vertreter der drei beteiligten Kommunen Kamen, Bönen und Bergkamen sowie Planer, Projektsteuerer und Telekommunikationsexperten waren gekommen und berieten die nächsten Planungsschritte- und Konzepte. In erster Linie bestimmte die anstehende Trassenführung zur Umsetzung des Breitbandnetzes die Tagesordnung.
Immerhin gilt es, die rund 150 Kilometer Kabel so zu verlegen, dass die bereits bestehende Infrastruktur wahlweise genutzt oder so wenig wie möglich beeinträchtig wird. Dabei gilt: nicht zu tief, nicht zu hoch und bestenfalls eine komplikationslose Verlegung zu finden.
Die Teilnehmer des Treffens nutzten die Chance zu einem regen Austausch und konstruktiven Gesprächen. Angestrebt ist eine erste Rückmeldung zu den Plänen der mit der Netzplanung beauftragten Broadband Academy GmbH bis Ende November.
Schmieden ab 18 Jahre auf der Ökologiestation
Zwei Tage schmieden! Das bedeutet, mit einem Partner an einer Esse das Feuer zu beherrschen, den Stahl mit Handhämmern zu bearbeiten und das gewonnene Produkt nachzuarbeiten. Ziel ist die Herstellung eines Messers nach eigenem Geschmack. Fortgeschrittene und Teilnehmer mit Erfahrung können sich an das Verschweißen ungleich harter Stähle heranwagen und daraus einen laminierten Stahl aus drei Lagen gewinnen. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich am Feuerverschweißen von Mehrlagenpaketen versuchen und diesen mehrfach falten, das ist dann Damast. Das daraus geschmiedete Produkt wird nachbearbeitet und so blank gemacht, dass das typische Damastmuster nach einer Behandlung mit Säure zu sehen ist.
Dieser zweitägige Workshop wird am Wochenende, Sa/So 20. + 21. November in der Zeit von jeweils 10.00 – 16.00 Uhr auf dem Gelände der Ökologiestation angeboten. Geleitet wird der Kurs von dem Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöpges. Die Kosten betragen pro Person 135 Euro. Maximal können 10 Personen an dem Schmiedeworkshop teilnehmen.
Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.
Take 5 Festival: Finnischer Starpianist Iiro Rantala im studio theater bergkamen
Iiro Rantala Foto: Aleksi Hornborg
Iiro Rantalas Konzerte überzeugen durch seine starke Bühnenpräsenz und die für ihn so typischen, humorvollen Geschichten zwischen den Stücken. Der international bekannte finnische Pianist und Publikumsliebling Iiro Rantala tritt am Freitag, 26. November, im studio theater bergkamen auf.
Das Konzert gehört zu den Höhepunkten des diesjährigen Take 5 Jazzfestivals in der Hellweg Region. Unter dem Titel „My Finnish Calendar“ bringt er einige Best-Of Stücke seiner bisherigen Solo-Alben „Lost Heroes“, „My Working Class Hero“ und „My Finnish Calendar“ live auf die Bühne. Darunter sind Eigenkompositionen wie „Tears for Esbjörn“, „Pekka Pohjola“ oder „November“ und Song-Klassiker wie John Lennons „Woman“ oder „Imagine“. Was alles verbindet, sind Iiro Rantalas große pianistische Virtuosität, die leidenschaftliche Art der Interpretation und ein enormes stilistisches Ausdrucksspektrum zwischen Jazz, Klassik und Pop. Wenige Jazz-Pianisten haben die Kunst des Solo-Spiels so intensiv und konsequent ausgelotet, wie Iiro Rantala.
Das größte Jazzfestival Westfalens Take 5 unter der Schirmherrschaft von Götz Alsmann feiert noch bis zum 27. Dezember die Vielfalt und Buntheit des Jazz in all seinen Varianten.
Konzert Bergkamen: Iiro Rantala
„My Finnish Calendar“
Fr. 26.11.2021; 20.00 Uhr
studio theater bergkamen
Albert-Schweitzer Str. 1, Bergkamen
Ev. Kirchengemeinde bieten an: Faire Orangen aus Italien
Die Friedenskirchengemeinde beteiligt sich an der Aktion des Landeskirche „Süß statt bitter“ – Faire Orangen direkt vom Erzeuger, vor Ort von der Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen umgesetzt wird.
In Italien werden afrikanische Migranten oft ausgebeutet – meist von Kleinbauern, die selbst unter dem Preisdruck von Supermarktketten stehen. Sie müssen ihre Orangen für einen Preis verkaufen, der kaum die Kosten für das Pflücken abdeckt. Der Verein „SOS Rosarn“ in Kalabrien zeigt, dass es anders geht: Der Verein stellt den direkten Kontakt zwischen Bauern, Arbeitern und Einkaufsgemeinschaften her, ohne Zwischenstufen des Handels. So erhalten Arbeiter und Bauern einen fairen Preis und können in Würde leben.
Diese Orangen können auch interessierte Bergkamenerinnen und Bergkamener bestellen. Sie kommen mit einem LKW direkt aus Süditalien. Die Orangen werden Anfang Dezember eintreffen und am Haus der Mitte in Rünthe ausgegeben. Kosten liegen bei knapp 3 €/Kilo. Eine Orangenkiste enthält 10 kg.
Bestellung bei Pfarrerin Sophie Ihne (s.ihne@martin-luther-bergkamen.de). Bitte Name, Telefonnummer und Menge angeben. – Und dann auf die Mail warten, dass die Orangen da sind.
Auffahrunfall auf der Werner Straße mit einer leichtverletzten Person
Am Donnerstagmittag fuhr gegen 12 Uhr eine 58-jährige Bergkamenerin auf der Werner Straße in Richtung Werne. In Höhe der sogenannten Hundewiese wollte sie nach links abbiegen und verringerte ihre Geschwindigkeit. Dieses bemerkte eine nachfolgende 53-jährige Fahrerin aus Werne zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf den vorausfahrenden PKW auf. Sie wurde durch den Aufprall bzw. den ausgelösten Airbag leicht verletzt, musste aber nicht in einem Krankenhaus behandelt werden.
An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 10 000 Euro. Die Werner Straße musste für etwa 1 Stunde in beide Richtungen gesperrt werden.
Bronze gießen für Erwachsene auf den 27./28. November verschoben
Bronze glänzt wie Gold, dient als Schmuck, daraus entstehen Kunstwerke und auch Gebrauchsgegenstände. In diesem zweitägigen Workshop stellen die Teilnehmer aus Wachs oder Speckstein ein Modell her, betten es ein in Formsand und gießen es in Bronze aus.
Der Schmelzofen wird von den Teilnehmern aus Lehm errichtet und mit Kokskohle betrieben. Die nötige Temperatur von über 1000 Grad erzeugt ein Gebläse, damit sich die Teilnehmer vollständig der Herstellung der Modelle und dem Einbetten der Formen widmen können.
Die fertigen Bronzen werden gefeilt, geschmirgelt und poliert. Die Teilnehmer können ihre gefertigten Bronzen mit nach Hause nehmen.
Der Workshop ist auch für Familien mit Kindern ab 13 Jahre und Experten geeignet. Er wird am Wochenende, Sa/So 27./28. November 2021 in der Zeit von jeweils 10.00 – 16.00 Uhr auf dem Gelände der Ökologiestation angeboten. Geleitet wird der Kurs von dem Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöpges. Die Kosten betragen pro Person 95 Euro. Maximal können 12 Personen an dem Bronzeworkshop teilnehmen.
Erwachsene Teilnehmer müssen geimpft, genesen oder getestet sein.
Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.