Entwarnung: Notrufnummern 110 und 112 sind nach Störung wieder erreichbar
Der gemeldete Ausfall der Notrufnummern 112 und 110 im Kreis Unna besteht nicht mehr. Die Störung konnte behoben werden.
Der gemeldete Ausfall der Notrufnummern 112 und 110 im Kreis Unna besteht nicht mehr. Die Störung konnte behoben werden.
von Andreas Milk
Der 22-jährige Bergkamener Marcel M. (Namen geändert) ist vom Strafrichter in Kamen zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Richter war überzeugt: M. hatte der 17 Jahre alten Louisa zwei Faustschläge ins Gesicht versetzt. Der Grund: Sie sollte eine Strafanzeige gegen seinen Bruder zurücknehmen.
Begegnet waren sich Marcel M. und Louisa am späten Abend des 14. April in der Nähe der Bergkamener Pfalzschule. Beide waren mit Freunden unterwegs. M. habe sie angesprochen wegen der Anzeige, erzählte Louisa. Selbst wenn sie gewollt hätte: Zurücknehmen ließ sich diese Anzeige gegen M.s Bruder nicht; das Verfahren lief längst „von Amts wegen“. Louisas Mutter schilderte dem Richter, dass die Tochter sich nach dem Nachhausekommen an jenem Abend vor ihr versteckt habe. Am nächsten Tag erst habe sie nach langem Rumdrucksen berichtet, was an der Pfalzschule vorgefallen sei. Ein Arzt bestätigte die Verletzungen im Gesicht. Bis heute sieht die Jugendliche Dinge manchmal ein bisschen verschwommen.
Glaubt man Marcel M., ist damals nichts passiert: Er sei am 14. April in der Gegend rumgegondelt, habe hier und da rumgehangen – fertig. Faustschläge gegen Louisa? Nein. – Eine Aussage, die den Richter nicht überzeugte.
Marcel M. – unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung vorbestraft – muss neben der Bewährungsstrafe 900 Euro ans Gericht zahlen. Zivilrechtlich droht ein Schmerzensgeldanspruch des geschlagenen Mädchens – der Prozess läuft. Und was noch einmal die strafrechtliche Seite angeht: Der Richter ermunterte Louisa und ihre Mutter, Bescheid zu geben, falls M. wieder einen Einschüchterungsversuch starten sollte, etwa vor einem möglichen Berufungstermin. Denn sowas „geht gar nicht“ – und die Justiz lasse sich das nicht bieten. Sprich: M. könnte in U-Haft gehen.
von Andreas Milk
Entweder, der 35-jährige Bergkamener Erol S. (Namen geändert) war besonders raffiniert – oder seine Ex-Freundin Samira K. lügt besonders abgebrüht. Klären ließ sich das vor dem Kamener Amtsrichter erst mal nicht: Die junge Frau konnte nicht als Zeugin kommen, sie ist in Corona-Quarantäne.
Laut Anklage – das heißt, laut Angaben von Samira K. – hatte Erol S. sie im vergangenen Jahr beim Sex gefilmt und das Video auf eine Pornoseite im Internet gestellt. Das geschah mit einem Handy. S., so die Anklage weiter, habe der Frau erzählt, nur die Taschenlampen-Funktion des Smartphones zu nutzen, um ihren Körper besser betrachten zu können. Dass so ganz nebenbei auch die Kamera eingeschaltet war, habe er ihr verschwiegen.
„Ich habe das nicht gemacht“, beteuerte Erol S. vor Gericht. „Beim Leben meiner Tochter“ schwöre er, dass die Vorwürfe falsch seien. Er wisse nicht mal, wie man so ein Video überhaupt ins Netz hochlade. Seine Vermutung: Die Frau sei schlicht sauer gewesen, weil er sich nicht mehr bei ihr gemeldet habe. Er habe nämlich mitgekriegt, dass sie mit allen möglichen Männern ins Bett ging – und das habe ihm nicht gefallen.
Gerade diese angebliche Wahllosigkeit der Frau ließ den Richter allerdings bezweifeln, dass es sich bei der Strafanzeige wegen des Videos um einen Fall von Rache aus enttäuschter Liebe handelte.
Vor dem Verhandlungstermin hatte Erol S. einen Strafbefehl bekommen: 60 Tagessätze à 10 Euro. Erst sein Einspruch gegen diese Geldstrafe führte zu der Hauptverhandlung im Gerichtssaal. Sollte er bei seinem Einspruch bleiben und verurteilt werden, droht eine höhere Strafe. Denn die von der Staatsanwaltschaft veranschlagte Tagessatzhöhe von 10 Euro liegt – wie sich inzwischen anhand von S.‘ Einkommen gezeigt hat – viel zu niedrig.
Sein Standpunkt: Er habe nichts getan – also müsse er keinen Cent zahlen. Beim nächsten Termin soll Samira K. aussagen. Das wird wohl erst im kommenden Jahr sein.
Bürgermeister Bernd Schäfer lädt alle Bergkamenerinnen und Bergkamener zur Teilnahme an den Feierstunden in den einzelnen Ortsteilen ein: „Besuchen Sie die Gedenkstunden zum Volkstrauertag. Sie setzen damit ein Zeichen gegen die Kriege und die Gewalt.“
Der Volkstrauertag ist einer der stillen Gedenktage im November. Es ist ein Tag des Innehaltens, der Einkehr und des Mitfühlens, an dem der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht wird.
In den einzelnen Stadtteilen sind folgende Veranstaltungen vorgesehen:
Bergkamen-Mitte:
Die Feierstunde findet am Mahnmal am oberen Teil auf dem Friedhof in Bergkamen-Mitte um 16.00 Uhr statt. An der Feierstunde wird ein Blechbläserquartett mitwirken. Ortsvorsteher Franz Herdring wird gemeinsam mit den Stadtverordneten und Vereinsvertretern aus Bergkamen-Mitte einen Kranz niederlegen. Die Gedenkrede hält Pastor Ralph Vartmann.
Bergkamen-Rünthe:
Die Feierstunde beginnt um 14.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche, Rünther Str. 108. Maskenpflicht besteht auf dem gesamten Kirchengelände. Am Platz sitzend kann die Maske abgenommen werden. Mitwirkende sind ein Blechbläserquartett und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen-Rünthe. Die Gedenkrede hält Pastor Günter Kischkewitz.
Im Anschluss an die Feierstunde findet ein Schweigemarsch zum Ehrenmal statt, wo der Ortsvorsteher Klaus Kuhlmann einen Kranz niederlegt und noch eine Ansprache hält.
Bergkamen-Weddinghofen:
Alle Teilnehmer der Feierstunde treffen sich um 11.00 Uhr vor der Barbara Apotheke, Schulstraße 45, und begeben sich im Trauermarsch unter Begleitung des Spielmannszuges Weddinghofen zum Ehrenmal am Ernst-Flüß-Platz. Männer der Freiwilligen Feuerwehr halten für die Zeit der Feierstunde am Mahnmal eine Ehrenwache.
Vor der Feierstunde wird Ortsvorsteher Rüdiger Hoffmann zusammen mit den Stadtverordneten aus Bergkamen-Weddinghofen am Ehrenmal auf dem Friedhof „Lüttke Holz“ um 10.30 Uhr und anschließend auf dem Russenfriedhof um 10.40 Uhr jeweils einen Kranz niederlegen. An beiden Gedenkstätten halten Männer der Freiwilligen Feuerwehr ebenfalls die Ehrenwache.
Die Gedenkrede hält der Ortsvorsteher.
Bergkamen-Oberaden:
Um 11.00 Uhr beginnt der Abmarsch vom Feuerwehrgerätehaus Oberaden an der Jahnstraße zur Feierstunde am Mahnmal des Oberadener Friedhofes. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteher Michael Jürgens die Kranzniederlegung vornehmen. Die Ansprache hält Pastor Sebastian Zimmert. Mitwirkende sind der Posaunenchor der Martin-Luther-Kirche und der MGV „Frohsinn“ 1881 Dortmund-Lanstrop.
Bergkamen-Overberge:
Die Feierstunde am Denkmal an der Hansastraße beginnt um 15.00 Uhr. Zur Ausgestaltung der Feierstunde tragen die Schützenvereine, die Soldatenkameradschaft, das Bläsercorps Werne und die Freiwillige Feuerwehr bei. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteher Rainer Bartkowiak am Mahnmal einen Kranz niederlegen. Die Gedenkrede hält Pfarrer Frank Hielscher.
Bergkamen-Heil:
Die Feierstunde beginnt um 13.30 Uhr an der ehemaligen Ev. Kapelle Heil. Bereits um 13.15 Uhr treffen sich die Mitglieder der Vereine vor dem Hof Lippmann an der Dorfstraße. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteher Dirk Slotta am Mahnmal einen Kranz niederlegen. Die Gedenkrede hält in diesem Jahr Pastor Günter Kischkewitz. Ein Blechbläserquartett sorgt für den musikalischen Rahmen.

ein Lohn-Plus von 2,1 Prozent. Darauf weist die Gewerkschaft IG BAU hin. Foto: IG BAU | Ferdinand Paul
Lohn-Plus für die Jobs ganz oben: Wer im Kreis Unna im Dachdeckerhandwerk arbeitet, hat jetzt mehr Geld. Fachleute erhalten seit Oktober einen Stundenlohn von 19,52 Euro – ein Plus von 2,1 Prozent. Damit stehen bei einem Dachdeckergesellen am Monatsende knapp 70 Euro mehr auf dem Lohnzettel, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt.
Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd, spricht von einem „verdienten Plus“ und rät den Beschäftigten in der Region, sich nicht mit dem deutlich niedrigeren Branchenmindestlohn von 14,10 Euro zufrieden zu geben. „Viele Dachdeckerbetriebe suchen händeringend nach Personal. Keine Fachkraft sollte sich unter Wert verkaufen und deshalb auf den Tariflohn pochen“, so der Gewerkschafter. Einen Anspruch auf tarifliche Bezahlung haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Firma Mitglied der Arbeitgeberinnung ist. Nach Angaben der Arbeitsagentur zählt das Dachdeckerhandwerk im Kreis Unna derzeit rund 490 Beschäftigte.
Die IG BAU verweist zugleich auf die gute Wirtschaftslage in dem Handwerk. „Getrieben durch den Bau-Boom und die hohe Nachfrage nach neuen, klimafreundlichen Dächern quellen die Auftragsbücher vieler Unternehmen über. Die Dachdeckermeister sind gut beraten, ihre Beschäftigten fair zu bezahlen und im Betrieb zu halten“, unterstreicht Kreft.
Alle zwei Jahre besucht der Bischof kath. Kirchengemeinde Heilig Geist Bergkamen und spendet die Firmung. In diesem Jahr kommt Weihbischof Dominicus Meier am 15. November nach Bergkamen.
33 junge Menschen ab 16 Jahren haben sich angemeldet und möchten die Firmung empfangen. Es finden zwei Firmfeiern statt, die aufgrund der eingeschränkten Teilnehmerzahl nicht öffentlich sein können. Um allen Interessierten die Möglichkeit der Mitfeier zu geben, werden die Wortgottesdienste auf unserem Youtube-Kanal im Livestream übertragen. Weitere Informationen gibt es auf unserer Website katholische-kirche-in-bergkamen.de.
Montag, 15.11.2021 17.00 Uhr – Firmfeier
Montag, 15.11.2021 19.00 Uhr – Firmfeier
Ab der 8. Klasse fragen sich viele: Wie geht es nach der Schule weiter? Nicht nur die Jugendlichen, sondern auch deren Eltern wollen sich bestmöglich informieren. Das Dienstleistungszentrum Bildung des Kreises Unna bietet interessierten Eltern jetzt einen digitalen Elternabend, der die wichtigsten Fragen beantwortet.
Wie können Eltern ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl am besten unterstützen? „Wir informieren über verschiedene Wege der beruflichen Qualifizierung und stellen regionale Beratungsangebote zu Studium und Ausbildung vor“, erklärt Kirsten Geisler aus der Kommunalen Koordinierung beim Kreis Unna. Sie moderiert den Info-Talk, bei dem neben Experten auch Auszubildende und Studierende zu Wort kommen, die ihren persönlichen Entscheidungsprozess schildern und Einblick in ihren Alltag geben.
Einfach reinklicken
Termin für den digitalen Elternabend ist Mittwoch, 10. November, von 18 bis 20 Uhr. Die Teilnahme kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Teilnehmer können sich einfach per Klick dazuschalten: www.bso.kreis-unna.de. Die Videokonferenz startet um 17.45 Uhr.
Es ist der zweite BSO-Elternabend mit Informationen zur dualen Ausbildung und zum Studium. Angedockt ist er an den Berufs- und Studien-Orientierungstag des Kreises Unna (BSO), der Ende Juni für die Schülerinnen und Schüler stattfand.
Passende Anschlussperspektive
Das Format richtet sich an Eltern aller weiterführenden Schulen ab Klasse 8, deren Töchter und Söhne sich bereits im Prozess der Beruflichen Orientierung („Kein Abschluss ohne Anschluss“) befinden oder Anregungen für eine passende Anschlussperspektive nach der Schule suchen.
Mit dabei sind Experten, die ihre regionalen Beratungsangebote zu Ausbildung und Studium vorstellen und Eltern Tipps geben, wie sie ihr Kind auf dem Weg in einen passenden Beruf unterstützen können. Bei 350 anerkannten Ausbildungsberufen und rund 19.000 Studiengängen ist das oft keine leichte Entscheidung. PK | PKU
Bildzeile: Im Juni waren die Schüler beim BSO an der Reihe, jetzt gibt es Infos für Eltern, die ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl unterstützen wollen. Foto: Matthias Horstmann – Kreis Unna
Hintergrund: „Kein Abschluss ohne Anschluss“
„Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) ist eine Landesinitiative, die den Übergang von der Schule in den Beruf ab der Klasse 8 systematisch gestaltet. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler einen konkreten Plan für die Zeit nach der Schule haben. Seit dem Schuljahr 2016/2017 setzt der Kreis Unna die Landesinitiative flächendeckend um. Ansprechpartner für Informationen oder Fragen ist die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule Beruf (KAoA) des Kreises Unna.
Rund um die Erich-Ollenhauer-Straße finden Bauarbeiten statt. Die Linien R12, S20, 122, 126, 127 und T36 der VKU Busse können die Erich-Ollenhauer-Straße nicht wie gewohnt befahren. Seit dem 25.10.2021 fällt die Haltestelle „In der Schlenke“ weg. Eine Ersatzhaltestelle befindet sich nach der Umleitungsstrecke. Diese Regelung gilt voraussichtlich bis Mai 2022.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).
Nach den Lieferverzögerungen in der vergangenen Woche sind die Bäume nun im Revier eingetroffen und warten auf die Übergabe an die Baumpatinnen und Baumpaten.
Der neue Ausgabetermin in Bergkamen findet am 13. November zwischen 10.00 und 13.00 Uhr, statt. Ausgegeben werden die Bäume auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei „Storbeck“ am Westenhellweg.
Alle Baumpatinnen und Baumpaten, die eine Zusage für einen Klimabaum erhalten haben, wurden auch per E-Mail informiert und können alle aktuellen Infos zum Projekt unter www.klimabaeume.ruhr nachlesen.
von Andreas Milk
Der 59-jährige Bergkamener Benno G. (Name geändert) hat ein leeres Vorstrafenregister. Dass er nun ausgerechnet die Kamener Agentur für Arbeit betrogen haben soll, daran hatten Staatsanwältin und Richter am dortigen Amtsgericht Zweifel. Folge: Es gab einen Freispruch für den bisher unbescholtenen Mann.
In der Anklageschrift hatte es geheißen, im Mai 2020 habe G. zu Unrecht 927 Euro Arbeitslosenunterstützung bezogen, weil er es unterlassen habe, der Agentur seinen neuen Vollzeitjob bei einer Baufirma zu melden. Doch G. sagt, genau diese Meldung habe er gemacht. Mit einer jungen Frau habe er telefoniert, die ihn zu der Stelle sogar noch freundlich beglückwünscht habe.
Diese junge Frau saß in einem Callcenter. Mit persönlichem Kontakt ist das bei der Arbeitsbehörde ohnehin schon so eine Sache – und in Coronazeiten erst recht. Ein Agenturmitarbeiter, als Zeuge vor Gericht geladen, war mit dem „Fall“ Benno G. denn auch nicht näher vertraut. Er berichtete, in den Akten finde sich kein Vermerk über ein Telefonat. Das Callcenter mache solche Vermerke „eigentlich sehr zuverlässig“, aber, klar, Fehler könnten überall passieren.
Benno G. hatte im Frühjahr letzten Jahres noch ganz andere Probleme zu bewältigen als Jobsuche und -antritt: Seine Frau war schwer krank; inzwischen ist G. Witwer. Längst hat er begonnen, die 927 Euro zurück zu zahlen: 25 bis 30 Euro pro Monat überweist er der Agentur. Und er hat eine Theorie, wie es zum Fehlen der Aktennotiz gekommen sein könnte: Bei derselben Firma, die ihn damals in Vollzeit übernahm, hatte er vorher schon einen Minijob gehabt. Vielleicht, so G.s Vermutung, sei da in den Akten was durcheinander geraten.

Fair, ökologisch und regional: Unter dem Motto „Aus nah und fern“ laden die Fairtrade-Steuerungsgruppe Kreis Unna und die Naturförderungsgesellschaft für den Kreis Unna e.V. (NFG) mit Unterstützung der Umweltberatung zu einem Öko-Markt ein. Auf der Ökologiestation in Bergkamen gibt es am Sonntag, 21. November, viele Infos und Angebote zu Fairem Handel und Produkten aus der Region.
Von 14 bis 18 Uhr werden nicht nur Kaffee aus fairem Handel ausgeschenkt und Kuchen mit Zutaten aus der Region serviert, sondern auch viele Infos rund um nachhaltige Produkte und den Klimaschutz präsentiert. „Wir freuen uns sehr, dass wir viele interessante Aussteller für unseren Markt gewinnen konnten“, erklärt Matthias Tresp, der die Fairtrade-Aktivitäten von Seiten der Kreisverwaltung koordiniert.
Verschiedene Aussteller
Als Aussteller beteiligen sich unter anderem die Verbraucherzentrale Kamen mit einem Infotisch und einem Quiz um einen nachhaltigen Warenkorb, der Eine-Welt-Laden Unna, der Eine-Welt-Laden Werne, die Honigdiebe von der PWG Unna, der Käsehof Wellie und der Biolandhof Höhne mit Waffeln.
Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl im Innenbereich auf 120 Personen begrenzt. Für den Einlass in den Innenbereich der Ökologiestation am Westenhellweg 110 in Bergkamen gilt die 3G-Regel. Einlass ist nur an der Giebelseite. Für den Innenbereich wird das Tragen von Schutzmasken und das Einhalten der Abstandsregel empfohlen. PK | PKU