Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig erinnern bald an NS-Opfer in Bergkamen

Am 15. Dezember 2021 findet in Bergkamen erstmals eine Verlegung von „Stolpersteinen“ aus dem Erinnerungsprojekt des Kölner Aktionskünstlers Gunter Demnig statt. Mit den Gedenksteinen wird vor Ort in den Städten an die Verfolgten des Nationalsozialismus erinnert. Zumeist werden die Steine am jeweils letzten freiwilligen Wohnsitz der NS-Opfer in den Gehweg eingelassen. Das Erinnerungsprojekt, das Mitte der 1990er Jahre seinen Anfang nahm, gilt mittlerweile als das weltweit größte dezentrale
Mahnmal für die Verfolgten der NS-Diktatur. In über 20 Ländern hat der Künstler mehr als 90.000 Stolpersteine verlegt.

In Bergkamen hat sich eigens ein Arbeitskreis gebildet, dem engagierte Bürgerinnen und Bürger angehören, um das Projekt in der Nordbergstadt zu etablieren. Beteiligt sind daran auch die Willy-Brandt-Gesamtschule und das Städt. Gymnasium. Schülerinnen und Schüler haben in den letzten Monaten die Verfolgungsgeschichte mehrerer Opfer erforscht und dokumentiert. Die Jugendlichen gestalten außerdem einen Teil des Rahmenprogramms am Tag der Verlegung.

Der erste Stolperstein Bergkamens wird um 9:00 Uhr für den früheren Kommunisten August Kühler in der Beverstraße 89 verlegt. Er wurde von den Nazis verfolgt und war für eineinhalb Jahre in KZ-Haft, die er überlebte. Nach der NS-Diktatur engagierte er sich in der SPD und wurde der letzte Bürgermeister der Altgemeinde Rünthe. Er gehört zu den Gründervätern der heutigen Stadt Bergkamen.

Um 9:35 Uhr wird in der Glückaufstraße 6 ein Stolperstein für den Kommunisten Ernst Bronheim verlegt. Gleich nach dem Reichstagsbrand verhafteten ihn die Nazis und ermordeten ihn am 15. April 1933 im KZ Brauweiler.

An der Werner Straße 178 (Höhe JET-Tankstelle) wird um 10:05 Uhr ein Stolperstein für den Juden Max Hermann verlegt, der in der Altgemeinde Overberge wohnte. Er wurde 1938 im KZ Sachsenhausen in Schutzhaft genommen, 1939 zur Zwangsarbeit in Köln verpflichtet und lebte ab 1944 versteckt in Werne-Stockum, wo er die Shoah überstand.

Um 10:35 Uhr werden vier Stolpersteine vor der Präsidentenstraße 53 der jüdischen Familie Hertz gewidmet, die 1938 ihr Textilgeschäft an den Kaufmann Kroes aus Werne verkaufen musste und dann unfreiwillig nach Essen verzog. Von dort flüchtete die Familie in die USA und entkam so dem Holocaust. Die Stolpersteine erinnern an die Eheleuten Hermann und Amalie Hertz und an ihre Töchter Grete und Lieselotte. Die Mädchen wurden 1911 und 1922 in Bergkamen geboren.

Die Verlegung am 15. Dezember wird der Künstler Gunter Demnig persönlich vornehmen. Die Veranstaltung ist öffentlich, jedoch werden Teilnehmer gebeten, eine Maske zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten.

Die sieben Stolpersteine wurden durch die großzügige Spende folgender Personen/Gruppen finanziert:

Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V.
Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Bergkamen
Bürger gegen Rechts e.V.
Die Linke, Ortsverband Kamen/Bergkamen
Eheleute Nüsken, Bergkamen
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen
SPD-Ortsverein Rünthe




Online-Veranstaltung „Wir müssen über Corona reden!“

In Kooperation mit dem KI Kreis Unna lädt das Multikulturelle Forum e.V. am Mittwoch, 19. Januar 2022, 18.30Uhr (Einwählphase ab 18.15Uhr) alle Interessierten zu einer Online-Veranstaltung ein: Die größte Herausforderung heißt: Wir müssen über Corona reden!

Dr. phil. Philipp Schmid hat sich bei seiner Forschung auf die Entscheidungsfindung bei Impfstoffen und wie auf Impfverweigerer zu reagieren ist konzentriert. Er sagt: „Ich halte es für sehr wichtig, dass sich die Menschen mehr mit den Argumenten auseinandersetzen, die genutzt werden, um sie zu manipulieren.“

Seine Forschung und sein Rat nutzen erfahrene Sprecherinnen und Sprecher aus Ministerien, Medizin und andere Gesundheitsexpertinnen und- experten, wenn es um den Umgang mit Impfgegnern in öffentlichen Debatten geht. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bietet der Psychologe beispielsweise Workshops zum Umgang mit Impfgegnerinnen und- Gegnern an. Der Kampf gegen Falschinformationen ist für Philipp Schmid mehr als ein Forschungsthema, es ist etwas, das ihn antreibt.

Herr Schmid wird nach einer Einführung in das facettenreiche Themenfeld das Debunking Handbuch 2020 vorstellen und auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen.

Bei Interesse können Sie sich kostenfrei, bis zum 14. 01. 2022 unter: guengoer@multikulti-forum.de; Tel: 02306 37893-12 anmelden. Sie erhalten zeitnah die Zugangsdaten in den Zoom-Raum.




39-jährigen Mann aus Bergkamen mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen

Am Samstagabend (04. Dezember) kam es im Hauptbahnhof Dortmund zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Als es handgreiflich wurde, soll ein Unbekannter dazwischen gegangen sein und den 39-jährigen Mann aus Bergkamen mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen haben.

Gegen 20:55 Uhr informierte der Service-Point der Deutschen Bahn AG die Bundespolizei über eine Schlägerei in der Eingangshalle des Dortmunder Hauptbahnhofs. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte den 39-Jährigen fest, welcher stark im Gesicht blutete, sowie den 16-Jährigen und weitere Zeugen.

Zuvor soll es im Hauptbahnhof zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen und einem, in einer Gruppe befindlichen Jugendlichen gekommen sein. Der Mann aus Bergkamen soll den 16-Jährigen mehrfach beleidigt und ihm Schläge angedroht haben. Kurz darauf soll er den Heranwachsenden geschubst haben. Der Hagener wehrte sich daraufhin mit Faustschlägen.

Ein unbeteiligter Zuschauer soll dann mit einem Schlagring an der Hand unvermittelt ins Gesicht des Bergkamener geschlagen haben. Anschließend sei der Unbekannte geflüchtet.

Eine Nachbereichsfahndung verlief erfolglos. Bundespolizisten sicherten die Videoaufnahmen und werten diese nun aus.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen der gefährlichen Körperverletzung mittels einer Waffe gegen den Unbekannten, sowie ein Ermittlungsverfahren gegen den 39-Jährigen wegen Bedrohung und Beleidigung ein. Den 16-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.




Ein neues „Autotaxi“ für die Kita Mittendrin in Oberaden

Das neue „Autotaxi“ der Kita Mittendrin mit Kita-Leiter Bernd Bronheim (l.), dem Marketingleiter der Sparkasse Bergkamen-Bönen und Kinder, die sich über das neu Spielzeug freuen.

Gerade die Kinder haben es der aktuellen Lage schwer. Daher soll der Alltag in den Kitas doch etwas von dieser Lage ablenken.

„Wir freuen uns daher der Kita Mittendrin in Oberaden mit unserer Spende einen kleinen Wunsch zu erfüllen“, so die Sparkasse Bergkamen-Bönen. Und zwar ein „Autotaxi“. Diese Fahrzeuge sind sehr beliebt bei den Kindern und damit möglichst viele Kinder Freude daran haben und damit spielen können haben wir den Kindergarten unterstützt, damit dieser Wunsch erfüllt werden konnte.




Lions Club öffnet das 6. Fenster des Weihnachtskalenders 2021

Die Losnummern der Weihnachtskalender-Aktion des Lions Club BergKamen sind gezogen. Hier sind nun die Nummern für Montag, 6. Dezember. Die Gewinne können bei den jeweiligen Geschäften und Unternehmen direkt abgeholt werden. Es ist dafür vom Lions Club keine Frist gesetzt worden. Die glücklichen Gewinner von Gutscheinen können sich also gründlich überlegen, wie sie ihn eintauschen wollen.

Trotz Corona hat der Lions Club BergKamen auch in diesem Jahr die Kalenderaktion zur Adventszeit wieder mit großem Erfolg durchführen können. Alle Kalender sind verkauft. Dank zahlreicher Sponsoren war es möglich, die Herstellung des Kalenders außerhalb der Einnahmen aus dem Kalenderverkauf zu finanzieren. Der Lions Club wird also auch im kommenden Jahr wieder in der Lage sein, bei zahlreichen Projekten unterstützend mit dabei zu sein. „Unser Dank gilt deshalb den vielen Sponsoren, die durch Preise und Geld geholfen haben“, so der Lions Club BergKamen,

Hier nun die Gewinnnummern:

06. Dezember 2021 Gewinn Los-Nummer
IKEA Kamen 1 PÖANG-Sessel 2811
Reselädchen Warengutschein im Wert von 40,00 EUR 1080
Goldschmiede Telgmann Schmuck-Gutschein im Wert von 300,00 EUR 1820



Weihnachtsflair mit Fackeln und 2G auf Gut Keinemann

Das Feuer macht den Weihnachtsmarkt auf Gut Keinemann besonders gemütlich.

Wie lässt sich ein historisches Glanzbild in ein Kissen verwandeln? Wie wird aus vielen kleinen Holzstückchen ein Engel? Wie kann sich ein Apfel plötzlich als funkelndes Weihnachtswunder im Federkleid entpuppen? Das bleibt das Geheimnis derer, die all das und noch viel mehr mit eigenen Händen gestaltet haben. Auf dem Weihnachtsmarkt auf Gut Keinemann.

Der Messerschleifer durfte auch diesmal nicht fehlen.

Denn alles, was an den 30 Ständen im Hof und in den Scheunen ausgestellt wird, ist selbstgemacht. Von der Christbaumkugel über gestrickte Handschuhe bis zum Gemälde. Während viele Weihnachtsmärkte in diesen Tagen vor den 2G-Regeln und hohen Inzidenzen kapitulieren, war der Verein der Oldtimer Remise auf Gut Keinemann wild entschlossen, „es durchzuziehen, komme was wolle“. Schon vor einem Jahr konnte der ebenso beliebte wie romantische Weihnachtsmarkt nicht stattfinden. „Diesmal haben wir schon Anfang November den Antrag mit 2G-Regeln gestellt – weil genau das absehbar war“, schildert Thomas Albrecht.

Historischer Christbaumschmuck.

Kontrollen von Impfnachweis und Ausweis samt Armbändchen am Eingang, Maskenpflicht auf dem Gelände: „Die Besucher machen gut mit und sind entspannt, auch wenn es mal eine Schlange am Eingang gibt“, so Albrecht. Dennoch sind am ersten von 2 Wochenenden spürbar weniger Gäste gekommen als in coronafreien Zeiten. „Daran kann auch der Regen schuld sein“, vermutet Albrecht. Seit Tagen hatte es fast ohne Unterbrechung geschüttet. Auf dem Hof stand das Wasser und auch das geballte Ausstreuen von Stroh konnte nicht verhindern, dass die Schuhe deutliche Spuren vom Weihnachtsmarktbesuch davontrugen. Auch auf dem Parkplatz auf der Wiese schaffte es mancher nicht, sich und sein Fahrzeug aus den Folgen des Dauerregens mit aufgeweichtem Boden zu befreien.

Geschmückt oder noch zu schmücken für das eigene Heim: Weihnachtsbäume standen auch hoch im Kurs.

Das alles schmälerte die gute Stimmung rund um das zentrale Lagerfeuer und den Fackelschein am Abend nicht. Gut gelaunt wurde vom geräucherten Fisch oder Flammkuchen gekostet, der Glühwein war obligatorisch und nicht wenige sicherten sich einen der vielen Weihnachtsbäume. Während fleißig Messer geschliffen, Waffeln gebacken und Nachschub für das Handschuhangebot gestrickt wurden, genossen alle den „muckeligsten Weihnachtsmarkt der Region“.

Der hat auch am kommenden Wochenende wieder geöffnet, als Ersatz für den ausgefallenen Weihnachtsmarkt in Oberaden. Weihnachtsbäume werden täglich bis Weihnachten verkauft – von 10 bis 19 Uhr. Und auch Glühwein und Waffeln gibt es außerhalb der offiziellen Markttage.




Lions Club öffnet das 5. Fenster des Weihnachtskalenders 2021

Die Losnummern der Weihnachtskalender-Aktion des Lions Club BergKamen sind gezogen. Hier sind nun die Nummern für Sonntag, 5. Dezember. Die Gewinne können bei den jeweiligen Geschäften und Unternehmen direkt abgeholt werden. Es ist dafür vom Lions Club keine Frist gesetzt worden. Die glücklichen Gewinner von Gutscheinen können sich also gründlich überlegen, wie sie ihn eintauschen wollen.

Trotz Corona hat der Lions Club BergKamen auch in diesem Jahr die Kalenderaktion zur Adventszeit wieder mit großem Erfolg durchführen können. Alle Kalender sind verkauft. Dank zahlreicher Sponsoren war es möglich, die Herstellung des Kalenders außerhalb der Einnahmen aus dem Kalenderverkauf zu finanzieren. Der Lions Club wird also auch im kommenden Jahr wieder in der Lage sein, bei zahlreichen Projekten unterstützend mit dabei zu sein. „Unser Dank gilt deshalb den vielen Sponsoren, die durch Preise und Geld geholfen haben“, so der Lions Club BergKamen,

Hier nun die Gewinnnummern:

05. Dezember 2021 Gewinn Los-Nummer
IKEA Kamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 3290
IKEA Kamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 3147
IKEA Kamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1834
IKEA Kamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 2907
Fotostudio Bisdorf Kamen Gutschein für ein Portraitshooting, Wert 29,00 EUR 365
Fotostudio Bisdorf Kamen Gutschein für ein Portraitshooting, Wert 29,00 EUR 2863
Fotostudio Bisdorf Kamen Gutschein für ein Portraitshooting, Wert 29,00 EUR 1975
Fotostudio Bisdorf Kamen Gutschein für ein Portraitshooting, Wert 29,00 EUR 2791
Fotostudio Bisdorf Kamen Gutschein für ein Portraitshooting, Wert 29,00 EUR 2444
Juwelier Becher Warengutschein im Wert von 40,00 EUR 2137
Juwelier Becher Warengutschein im Wert von 40,00 EUR 3621
Spannuth Brillen Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 1841
Spannuth Brillen Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 2804
Spannuth Brillen Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 1964
Spannuth Brillen Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 2767
Spannuth Brillen Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 759



Lions Club öffnet das 4. Fenster des Weihnachtskalenders 2021

Die Losnummern der Weihnachtskalender-Aktion des Lions Club BergKamen sind gezogen. Hier sind nun die Nummern für Samstag, 4. Dezember. Die Gewinne können bei den jeweiligen Geschäften und Unternehmen direkt abgeholt werden. Es ist dafür vom Lions Club keine Frist gesetzt worden. Die glücklichen Gewinner von Gutscheinen können sich also gründlich überlegen, wie sie ihn eintauschen wollen.

Trotz Corona hat der Lions Club BergKamen auch in diesem Jahr die Kalenderaktion zur Adventszeit wieder mit großem Erfolg durchführen können. Alle Kalender sind verkauft. Dank zahlreicher Sponsoren war es möglich, die Herstellung des Kalenders außerhalb der Einnahmen aus dem Kalenderverkauf zu finanzieren. Der Lions Club wird also auch im kommenden Jahr wieder in der Lage sein, bei zahlreichen Projekten unterstützend mit dabei zu sein. „Unser Dank gilt deshalb den vielen Sponsoren, die durch Preise und Geld geholfen haben“, so der Lions Club BergKamen,

Hier nun die Gewinnnummern:

04. Dezember 2021 Gewinn Los-Nummer
Kosmetik bei Anette Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 2710
Kosmetik bei Anette Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 2627
Nova Mode und Accessoirs 1 „Lakrids“-Geschenkset, Wert 25,00 EUR 1854
Prisma Apotheke Bergkamen Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 1052
Prisma Apotheke Bergkamen Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 2138
Prisma Apotheke Bergkamen Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 478
Prisma Apotheke Bergkamen Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 2232
Prisma Apotheke Bergkamen Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 2818
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 2485
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1128
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 2296
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1844
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 966
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1309
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 787
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 2457
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1096
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 87
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1760
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 2719
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 3222
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 3248
POCO Einrichungsmärkte Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1267



Schwerer Unfall auf der Fritz-Husemann-Straße: 31-jähriger Bergkamener gestorben

Am Freitagabend fuhr gegen 23.30 Uhr ein 25-jähriger Fahrzeugführer aus Kamen mit seinem Ford Fiesta die Fritz-Husemann-Straße in Bergkamen in Fahrtrichtung Bergkamen-Oberaden. Er beabsichtigte nach links in die August-Bebel-Straße einzubiegen. Hierbei kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem 23-jährigen Fahrzeugführer aus Kamen, welcher mit seinem VW Scirocco die Fritz-Husemann-Straße in entgegengesetzter Fahrtrichtung befuhr.

Durch die Wucht des Zusammenpralls kam der VW Scirocco von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fiesta prallte ebenfalls gegen einen Baum, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der 25-jährige Fiesta Fahrer, sowie sein 31-jähriger Beifahrer aus Bergkamen wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Sie mussten durch die eingesetzte Feuerwehr geborgen werden. Der 31-jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 25-jährige Fahrzeugführer wurde schwer verletzt einem Krankenhaus zugeführt. Es besteht Lebensgefahr. Der 23-jährige Fahrzeugführer des VW Scirocco wurde leicht verletzt, sein 23-jähriger Beifahrer aus Lünen musste schwerverletzt einem Krankenhaus zugeführt werden.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste die Fritz-Husemann-Straße komplett für etwa 6 Stunden gesperrt werden. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.




Neue Corona-Regeln ab Samstag: Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und 2G im Einzelhandel

Ab Samstag, 4. Dezember, tritt die neue Koronaschutzverordnung des Landes NRW in Kraft. Hier sind die wichtigsten neuen Regelungen.

Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen

Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Diese strenge Regelung greift auch dann, wenn ungeimpfte mit geimpften bzw. genesenen Personen zusammentreffen. Nur für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen, gilt die vorgenannte Kontaktbeschränkung nicht.

Private Zusammenkünfte in Hotspots

In Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über 350 (Im Kreis Unna liegt die Inzidenz bei aktuell 208,8) müssen alle Kontakte reduziert werden. Deshalb gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften von Geimpften und Genesenen eine Teilnehmergrenze von 50 Personen in Innenräumen und 200 Personen im Außenbereich. Für nicht immunisierte Personen bleibt es bei den oben genannten deutlich strengeren Kontaktbeschränkungen; finden Feiern in Einrichtungen mit einer 2G-Regelung statt, können sie ohnehin nicht teilnehmen.

Schließung von Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko

Um die Ausbreitung des Virusgeschehens weiter einzudämmen, werden Clubs und Diskotheken als Einrichtungen mit besonders hohem Infektionsrisiko geschlossen. Dies erfolgt aufgrund der überregionalen Einzugsgebiete bewusst unabhängig von der lokalen Inzidenz mit Wirkung für das gesamte Land.

Kapazitätsbegrenzung für Großveranstaltungen

Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen werden deutlich eingeschränkt. Die Kapazitätsbegrenzung greift nun bereits ab 1.000 Zuschauenden. Darüber darf nur noch 30 Prozent der Kapazität genutzt werden. Alternativ kann auch auf 50 Prozent der Gesamtkapazität abgestellt werden. Allerdings gilt in beiden Varianten unabhängig von der Größe des Veranstaltungsorts: Es besteht eine absolute Obergrenze von maximal 5.000 Zuschauenden in Innenräumen und maximal 15.000 Zuschauenden im Freien. Für diese Veranstaltungen gelten weiterhin die 2G-Regel (vollständig geimpft oder genesen) sowie grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Ausweitung der 2G-Regeln für den Einzelhandel

Im Bereich von freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben die bestehenden 2G-Regelungen erhalten und werden auf den Einzelhandel erweitert. Zugang zu Geschäften haben demnach nur noch vollständig Geimpfte und Genesene. Davon ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Der Zugang wird von den Geschäften kontrolliert.

Weihnachtsmärkte bleiben unter 2G- und AHA-Regeln möglich

Ebenfalls unter der 2G-Regelung können auch Weihnachtsmärkte geöffnet bleiben. Weil im Freien die Ansteckungsgefahren geringer sind als zum Beispiel in der Innengastronomie, ist dies bei den aktuellen Inzidenzzahlen in Nordrhein-Westfalen – die immer noch sehr deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen – nach wie vor vertretbar. Möglichst viel Abstand und je nach kommunaler Regelung eine Maskenpflicht sind aber wichtig, um verbleibende Infektionsrisiken auch hier möglichst zu minimieren.

Hochschulen

Um den Herausforderungen der aktuellen Pandemiesituation angemessen zu begegnen, hat die Landesregierung darüber hinaus eine neue Fassung der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung erlassen. Diese gibt den Hochschulen je nach Infektionslage die Möglichkeit, den Anteil von Präsenzveranstaltungen innerhalb eines Studiengangs auf mindestens ein Viertel zu reduzieren. So können Hochschulen eigenständig, flexibel und angemessen auf die jeweilige Pandemiesituation vor Ort reagieren. Damit den Studierenden keine Nachteile entstehen, werden mit der neuen Verordnung Freiversuche und die Möglichkeit zum Rücktritt von Prüfungen wiedereingeführt, soweit die Hochschule nichts Anderes regelt. Es ist das erklärte Ziel der Landesregierung, so viel Lehre in Präsenz anzubieten, wie möglich und verantwortbar ist. Wichtige Grundlagen hierfür sind die hohe Impfquote unter Studierenden, eine möglichst umfassende Kontrolle der 3-G-Nachweise und die allgemeinen und tragfähigen Infektionsschutzvorkehrungen an den Hochschulen. Die neue Fassung ist am 2. Dezember in Kraft getreten.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung sowie die neue Fassung der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung finden Sie zeitnah unter www.land.nrw/corona




Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte: Erfolg trotz erschwerter Bedingungen

Der internationale Tag der Menschen mit Behinderung (3.12.) rückt jährlich die Situation von Menschen mit Handicap ins Blickfeld der Öffentlichkeit und setzt ein deutliches Zeichen für mehr Teilhabe. Für einen 19-Jährigen aus Unna ist dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt. Er hat die Aussicht auf eine unbefristete Stelle bei Indefrey Garten und Landschaftsbau in Unna.

Für Agenturchef Thomas Helm ist nicht erst in Zeiten großen Fachkräftebedarfs klar, dass Menschen mit einer Behinderung viel zu oft nicht ausreichend von Arbeitgebern in den Blick bei einer Stellenbesetzung genommen werden: „Viele Vorurteile, gerade zum Kündigungsschutz, führen seit jeher dazu, dass behinderte Menschen nur selten die erste Wahl sind. Und das ist sehr bedauerlich, denn sie sind oftmals sogar besser qualifiziert als Nichtbehinderte und zeichnen sich durch ein extrem hohes Maß an Motivation und Engagement aus.“

Ein Blick auf die Statistik belegt die erschwerten Bedingungen, unter denen arbeitslose Behinderte derzeit nach einer Stelle suchen: So waren im November im Kreis Unna 1.420 schwerbehinderte Menschen als arbeitslos gemeldet. Ihre Zahl sank damit im Verlauf der letzten zwölf Monate um gerade einmal 0,2 Prozent, wohingegen sich die allgemeine Arbeitslosigkeit aller anderen Personengruppen um über 12 Prozent reduzierte. Entsprechend wuchs der Anteil schwerbehinderter Arbeitsloser an allen Arbeitslosen – heute weist jeder zehnte Arbeitslose im Kreis eine Schwerbehinderung auf. Thomas Helm: „Die Pandemie hat den Arbeitsmarkt im Kreis Unna nicht mehr voll im Griff – für Schwerbehinderte ist dies jedoch kaum feststellbar. Sie bekommen die Auswirkungen der Pandemie damit nicht nur gesundheitlich viel stärker zu spüren, sondern auch die angespannte wirtschaftliche Situation.“

Bisher konnten im Jahresverlauf rund 320 arbeitslose schwerbehinderte Menschen mit Hilfe und teilweise finanzieller Unterstützung der Arbeitsagentur den Weg in eine Ausbildung oder Maßnahme und 450 in eine Erwerbstätigkeit finden.

Unter ihnen ist auch ein 19 Jahre junger Mann aus Unna, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Grund dafür ist eine Lernbehinderung, also eine Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten, die es ihm deutlich erschwert, sich altersgerechtes Wissen anzueignen. Sein erster Versuch, beruflich im Garten- und Landschaftsbau Fuß fassen, scheiterte. Doch er bemühte sich weiter um eine Stelle und traf auf Indefrey Garten und Landschaftsbau aus Unna auf einen Betrieb, der Schwierigkeiten hatte, seine ausgeschriebene Stelle zu besetzen. Durch Unterstützung der Reha-Spezialisten der Arbeitsagentur kamen Arbeitgeber und Bewerber zusammen, zunächst in einer befristeten Beschäftigung.

Für Thomas Helm ein gelungenes Beispiel dafür, dass Karrieren nicht immer gradlinig verlaufen müssen, sondern manche Ziele auch über Etappen erreicht werden können: „Aktuell können Betrieb und Mitarbeiter herausfinden, ob sie zueinander passen und welche individuellen Vereinbarungen sie treffen möchten. Und als Arbeitsagentur unterstützen wir natürlich das Vorhaben, diese Anstellung in ein Dauerarbeitsverhältnis oder in ein Ausbildungsverhältnis umzuwandeln. Denn damit schaffen wir gleich zwei langfristige Perspektiven: Beschäftigung auf der einen und Nachwuchskräftesicherung auf der anderen Seite.“

Auch an andere Arbeitgeber richtet der Agenturchef sein Angebot, gemeinsam mit den Experten der Arbeitsagentur über die Einstellung schwerbehinderter Menschen zu sprechen und sich über die verschiedenen Hilfs- und Förderangebote zu informieren: „Gerade der technische Fortschritt und die Digitalisierung führen dazu, dass viele Tätigkeiten leichter und behindertengerecht, zugleich aber hocheffektiv ausgeführt werden können. Unsere heutige Arbeitswelt bietet daher für Menschen mit Behinderungen in vielen Bereichen neue oder bessere Chancen auf einen passenden Arbeitsplatz als früher.“ Und Handlungsbedarf bestehe durchaus, denn derzeit schafften Unternehmen im Kreis Unna es nicht, die gesetzlich vorgeschriebenen fünf Prozent der Arbeitsplätze (in Unternehmen ab 20 Beschäftigten) mit einem behinderten Menschen zu besetzen. Helm: „Hier ist noch viel Luft nach oben.“