Gedenkveranstaltung für die Todesopfer der Märzrevolution 1920 am Denkmal am „Platz der Stille“

Denkmal am Platz der Stille des Friedhofs in Bergkamen-Mitte.

Mehrere Organisationen, darunter Kumpel für AUF, DIE LINKE, BergAUF, MLPD, BürgerInnen gegen Rechts laden am Sonntag, 3. April, um 11 Uhr am Denkmal für sechs Bergkamener, die Ende März / Anfang April 1920 während des sogenannten März-Aufstands der „Roten Ruhrarmee“ ums Leben kamen, zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Das Denkmal befindet sich jetzt am Rande des Friedhofs in Bergkamen-Mitte am „Platz der Stille“ am Übergang zum Zechenpark. Ursprünglich stand es auf dem Südteil des Friedhofs. In den 1920er Jahren hatte es der Gemeinderat der damals selbstständigen Gemeinde Bergkamen errichten lassen. Warum auf dem Sockel nur sechs Namen von Opfern aus der Gemeinde Bergkamen genannt werden, ist rätselhaft. Es gab viel mehr Todesopfer in Bergkamen.

„Die Frauenfigur auf dem Denkmal ist wohl eine Allegorie auf die Freiheit”, vermutet der ehemalige Bergkamener Stadtarchivar Martin Litzinger. Diese Freiheit war durch den Rechtsputsch unter der Führung des Generallandschaftsdirektors in Königsberg, Wolfgang Kapp, und des Generals Walther von Lüttwitz am 13. März 1920 in Berlin gegen die junge Weimarer Republik gefährlich ins Wanken geraten.

Vermeintlicher Linksputsch sollte niedergeschlagen werden

An diesem 17. März gaben die Putschisten in Berlin auf. Nur wenig später, nachdem die alte Reichsregierung unter Friedrich Ebert wieder im Sattel saß, gab sie den Befehl an die Reichswehr, ins Ruhrgebiet einzumarschieren, um dort einen vermeintlichen Linksputsch der Roten Ruhrarmee niederzuschlagen. Das Freikorps Epp machte sich am 20. März 1920 in München auf den Weg. Auf dem Bahnhof der bayrischen Hauptstadt baute sich das Freikorps noch zu einem Gruppenfoto auf. Zu erkennen ist auf dem Foto, dass auf einem Waggon ein Hakenkreuz gepinselt worden war. Einen Tag später traf die Epp-Truppe in Rheda ein. Nach einigen Tagen der Orientierung und Absprachen begann der Vormarsch in Richtung östliches Ruhrgebiet. Epps Aufklärungseinheiten hatten insbesondere die Zechen Westfalen in Ahlen sowie Radbod, „de Wendel“ (später „Heinrich Robert“), Maximilian und Sachsen als Zentren des Aufruhrs ausgemacht.

Teile der Roten Ruhrarmee erreichten am 27./ 28. März den Raum Bergkamen-Kamen- Pelkum. Deren Mitglieder quartierten vor allem bei Bauern ein und nahmen sich dort, was sie brauchten. Auf der Schachtanlage Grimberg I/II wurden 160 kg Sprengstoff und 250 Sprengkapseln, aber auch jede Menge Lebensmittel beschlagnahmt. Größere Requirierungen zur Sicherung der Nahrung für die Roten Truppen gab es auch in Kamen.

Aufständische wurden innerhalb von zwei Stunden geschlagen

Nach dem Scheitern des Kapp-Putsches wurde der Generalstreik beendet und auf den Zechen die Arbeit wieder aufgenommen. Die Bergleute waren aber am 29. März 1920 in Bergkamen, Kamen und Rünthe in den Ausstand getreten. Der Arbeiteraktionsausschuss von Grimberg 1/2 bereitete sich auf die Auseinandersetzung mit den Regierungstruppen vor. Am Gründonnerstag, 1. April, trafen gegen Mittag Teile des Freikorps Epp und der Roten Ruhrarmee in Pelkum aufeinander. „Die Aufständischen wurden innerhalb von zwei Stunden geschlagen und zogen sich rasch in Richtung Bönen, Kamen und Bergkamen zurück. Mit unvorstellbarer Rohheit und Brutalität gingen die Freikorpssoldaten gegen Gefangene und Verwundete vor”, so Litzinger.

Nach offizieller Liste der Polizei starben 79 Rotarmisten in Pelkum, darunter acht Bergmänner und ein Schlosser aus der damaligen Bergbaugemeinde Bergkamen. Die meisten Opfer stammten aus Herringen und Pelkum. Die Schätzungen über die tatsächliche Zahl der Todesopfer der Roten Ruhrarmee reichen von 150 bis 300. Unter den Opfern befanden sich auch zahlreiche Frauen, die sich als Arbeitersamariterinnen um die Verwundeten gekümmert hatten.

Die Überlebenden flüchteten in Richtung Dortmund. Es gab Plünderungen und Beschlagnahmungen. Martin Litzinger berichtet, dass der Weddinghofer Landwirt Schulte-Ostermann alle Lebensmittel verlor und die Gastwirte Brüggemann in Heil und Klute in Weddinghofen Getränke und Tabakwaren abliefern mussten.

Am Karfreitag, 2. April 1920, rückte das Freikorps in den Raum Bergkamen ein. In Rünthe erschossen sie Anna Kalin, eine Sanitäterin des Arbeiter-Samariterbunds, weil sie einen verwundeten Kämpfer der Roten Ruhrarmee versorgt hatte. Die Soldaten stellten sie vor die Scheune des Hofes Schulze-Elberg und richteten sie hin.

Es wurde das Standrecht verkündet. Von 18 Uhr bis zum Morgen durfte niemand mehr die Straßen betreten. Die Soldaten durchsuchten die Häuser nach Waffen. In Schönhausen nahmen sie einen Mann fest. Nach dem Standgerichtsverfahren im Kasino der Zeche Grimberg I/II wurde er erschossen, weil er Schienen am Bergkamener Bahnhof gesprengt haben soll. Das gleiche Schicksal ereilte seinen Schwiegersohn in Oberaden, weil er sich im Besitz eines beschlagnahmten Wagens befand und angeblich einen Offizier ausgeraubt hatte.

Die 19-jährige hochschwangere Tochter und Ehefrau dieser beiden Opfer bekam Wochenbettfieber, das vermutlich durch den Schock ausgelöst wurde. Zwei Wochen späte gebar sie ihr zweites Kind. Das Erste starb wenige Tage vorher. Sie und ihr Neugeborenes waren danach völlig mittellos, denn die Hinterbliebenen von Aufständischen bekamen keine finanzielle Unterstützung.

Das letzte Todesopfer gab es am 23. Mai. Ein Mitglied des Bergkamener Aktionsausschusses wurde von Soldaten verhaftet und in Höhe Haus Reck „auf der Flucht” erschossen. Im Mai rückte das Freikorps Epp ab. Anschließend fanden in Münster gegen einige Bergkamener Gerichtsverfahren wegen des Verdachts der Beteiligung an Aktionen der Roten Ruhrarmee statt. Die meisten wurden freigesprochen.




TuS Weddinghofen: Knut Bommer als 1. Vorsitzender bestätigt

Die Jubilare des Tus Weddinghofen.

Am vergangenen Freitag hatte der TuS Weddinghofen 1959 e.V., zur Jahreshauptversammlung eingeladen.  Dabei durften 17 Ehrungen für zehn Jahre, acht für 25 Jahre, sechs für 30 Jahre, acht für 35 Jahre, sechs für 40 Jahre, zwei für 45 Jahre, drei für 50 Jahre und eine für 60 Jahre Mitgliedschaft verliehen werden.

Außerdem wurde ein neuer Vorstand gewählt, in dem sich neben bereits erfahrenen Vorstandsmitgliedern in diesem Jahr einige neue Gesichter befinden. So wird Knut Bommer weiterhin die Aufgaben des 1. Vorsitzenden erfüllen, Ebenfalls der Ehrenrat ist nach der diesjährigen Jahreshauptversammlung neu zusammengesetzt. An dieser Stelle möchte der TuS Weddinghofen ganz besonders Renate Hübsche danken. Sie war viele Jahre ein aktives Mitglied des Vorstandes und ist nun Teil des Ehrenrats. Ihre ausnahmslose und beispielhafte Unterstützung zeigte sie in der gesamten Vereinsarbeit: Sie war Teil der Sportabzeichenabnahme, half bei der Planung sowie Ausführung von Veranstaltungen bzw. Ausflügen und übernahm über viele Jahre die Position der Seniorenwartin. Insgesamt bedankt sich der gesamte Verein für eine großartige Zusammenarbeit und freut sich auch auf zukünftige gemeinsame Projekte!

Weitere Informationen über den TuS Weddinghofen 1959 e.V. finden Sie unter www.tus-weddinghofen.de oder kontaktieren Sie uns gerne unter info@tus-weddinghofen.de. Der TuS Weddinghofen 1959 e.V. hat aktuell 631 Mitglieder, davon 129 Kinder und Jugendliche.

Folgende Mitglieder wurden wegen ihrer jahrelangen Mitgliedschaft geehrt:

10 Jahre 

Anja Gehrke

Kevin Knäpper

Hannah Burkert

Christopher Karras

Niko Schmiedgen

Lisa Heckel

Jost Wedding

Melanie Kurr

Selin Akin

Gitta Dietrich

Sabine Köckmann

Martina Lappe

Jutta Monka

Leia Schickentanz

Elias Schulte

Maya Schulz

Detlef Trost

25 Jahre

Karl-Heinz Hollin

Edelgard Mahnke

Klaus Wagner

Sintje Wagner

Sara Vanessa Wetter

Barbara Gutzeit

Sebastian Groeger

Heidrun Priefert

30 Jahre

Victoria Baues

Heike Wiens

Doris Thomanek

Andreas Wiese

Beate Riller

Erwin Poremba

35 Jahre

Inge Freitag

Ilona May

Gudrun Noeske

Ursula Persohn

Harry Ehrlich

Klaus Bommer

Raphaela Warning

Monika Witkowski

40 Jahre

Margot Kollenberg

Aenni Seepe

Georg Spaeth

Günter Freiberg

Manfred Ott

Ilse Ott

45 Jahre

Egon Seifert

Dirk Tomaszewski

50 Jahre

Renate Kröger

Ursula Plewka

Monika Mürmann

60 Jahre 

Gisela Stoltefuss

Vorstandswahlen:

Vorsitzender: Knut Bommer

Weiterhin im geschäftsführenden Vorstand: Sabrina Wernau, Marco Seyffert, Stephanie Bierkämper und Heinz Wiese

Beisitzer*innen: Sara Wetter. Susanne Vestweber, Murtaza Karaoglu, Nancy Krüger, Michelle Wetter, Valerie Hoffmann, Vivien Hoffmann, Claudia Heidelberg, Thomas Glaser

Den Ehrenrat bilden Ewald Wetter, Rüdiger Hoffmann, Kirsten Wandel und Renate Hübsche.

 

 

 




Kinderbibelwoche in den Osterferien: „Gottes Türen stehen auf“

In der Corona-Pandemie während der letzten zwei Jahre haben wir es immer wieder erleben müssen, dass Türen verschlossen geblieben sind, die normalerweise auf sind: Turnhallen und Schwimmbäder und viele Freizeiteinrichtungen waren zeitweise geschlossen oder auf Dauer zu.

Die Kinderbibelwoche 2022 der Friedenskirchengemeinde in den Osterferien will diesen Erfahrungen ganz bewusst eine andere Erfahrung entgegensetzen: „Gottes Türen stehen auf“. Drinnen und draußen wollen wir uns auf die Suche machen nach Türen, die sich öffnen; und danach, wie Menschen selbst zu Türöffnern für andere werden können …  Und auch, wenn das Thema der Kinderbibelwoche seit Monaten feststeht, so hat es durch die Ereignisse der letzten Wochen noch einmal eine besondere Bedeutung gewonnen: Als sich viele Türen geöffnet haben für die Menschen, die ihre Heimat in der Ukraine wegen des Krieges verlassen haben – auch bei uns in Bergkamen. Vielleicht kein Zufall, dass auch viele aus dem Kinderbibelwochen-Team   aktiv dabei mitgemacht haben!

Eine ganz normale Kinderbibelwoche wie in den Zeiten vor Corona wird diese Kinderbibelwoche noch nicht werden. Und bis zum Beginn am Mittwoch nach Ostern wird sich auch noch das ein- oder andere verändern. Aktuell sieht die Planung folgendermaßen aus: Es wird wie immer einen gemeinsamen Beginn und Abschluss geben – Coronabedingt findet er dieses Jahr am Familienzentrum Bodelschwinghhaus statt. Das kleine Theaterstück und die fetzige Kinderbibelwochenmusik gehören natürlich dazu. Dazwischen findet in kleineren Gruppen das Tagesprogramm statt. Nach Möglichkeit wird vieles bei gutem Wetter und freiem Himmel stattfinden.

Die Kinderbibelwoche findet wie immer statt in der Woche nach Ostern von Mittwoch bis Freitag (vom 20.4. – 22.4.2022) – jeweils von 9:00 Uhr – 12:30 Uhr. Der Abschlussgottesdienst ist dann am Sonntag, den 24.4. um 10:30 Uhr an der Friedenskirche geplant. Teilnehmen können alle Kinder bis ca. 12 Jahren – die jüngeren natürlich auch mit Geschwisterkindern oder Eltern – unabhängig von Religion oder Konfession. Dass die Corona- Schutzbedingungen befolgt werden ist selbstverständlich ….

Anmeldungen können bis zum 13.4.2022 über die Homepage der Friedenskirchengemeinde erfolgen, über die ausliegenden Flyer oder telefonisch über das Gemeindebüro (Tel 984263) oder über das Familienzentrum Bodelschwinghhaus (Tel. 88177). Dort gibt es auch weitere Informationen.

 




Kabarett-Abend mit Arnulf Rating fällt krankheitsbedingt aus

RATING AKUT

Am Dienstagmorgen hat das Bergkamener  Kulturreferat die Mitteilung erhalten, dass der Kabarettist Arnulf Rating krankheitsbedingt ausfällt und am kommenden Freitag, 1. April, im der großen Kabarett-Reihe nicht auftreten kann.

Ein Ersatztermin steht schon fest: 08.03.2024.




A1: Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal wird verstärkt

Die Autobahn Westfalen verstärkt die A1-Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal in Rünthe. Bei einer Brückenprüfung wurde festgestellt, dass dies notwendig ist, damit diese auch in Zukunft die stetig steigenden Verkehrsmengen aufnehmen kann.
 
So wird die „Lebensdauer“ der Brücke bis zum geplanten Ersatzneubau – voraussichtlich im Jahr 2024 – verlängert.  Bis zum Abschluss der Verstärkung, die schnellstmöglich durchgeführt wird, bleibt die aktuelle Verkehrsführung auf der 54 Meter langen und 1965 erbauten Brücke zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum und Hamm/Berkamen bestehen. Die Brücke wird derzeit an den besonders belasteten Trägern entlastet, indem die zwei Spuren in beiden Fahrtrichtungen verengt und nach außen über den Standstreifen geführt werden. Zudem ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Eine Sperrung der Brücke droht nach Einschätzung der Autobahn Westfalen nicht.



Schützenverein Oberaden bereitet sich auf das Frühlingsfest und das Schützenfest 2022 vor

Die Ehrung langjähriger Mitglieder war ein wichtiger Tagesordnungspunkt bei den Oberadener Schützen: sitzend Heinz Groß (65-jähriges), v. l. n. r. Oberst Gerhard Schnock, Schützenkreisvorsitzender Kurt Erdmann, Schützenkönig Frank Einhaus, Schützenkönigin Kirsten Einhaus, Ortsvorsteher Michael Jürgens, Dieter Heuer (50-jähriges), Alfred Schmidt (40-jähriges), Gerd Weuler (50-jähriges), Jürgen Vittinghoff (50-jähriges)

Die Mitglieder des Schützenvereins Oberaden kamen am Samstag, 26. März 2022 um 17:30 Uhr im Jugend- und Sportheim an der Preinstraße 14 in Bergkamen-Oberaden zu ihrer Mitgliederversammlung zusammen.

Unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen wurden Heinz Groß für 65-jährige Mitgliedschaft, Dieter Heuer, Jürgen Vittinghoff und Gerd Weuler für 50-jährige Mitgliedschaft, sowie Alfred Schmidt für 40-jährige Mitgliedschaft im Schützenverein Oberaden geehrt. Die Ehrung wurde von dem Vorsitzenden des Schützenkreises Unna-Kamen Kurt Erdmann vorgenommen.

Als nächste Veranstaltung plant der Schützenverein Oberaden sein traditionelles Frühlingsfest am 10. April 2022.

Besondere Aufmerksamkeit galt dem Tagesordnungspunkt derzeitiger Planungsstand des Schützenfestes im Jahr 2022 der sich wie folgt darstellt:

7. Mai 2022 Vogeltaufe mit anschl. Regimentsbiwak ,

27. Mai 2022 Ökumenischer Gottesdienst / Kranzniederlegung / Großer Zapfenstreich

28. Mai 2022 Abholen des Oberst / Vogelschießen

4. Juni 2022 Abholen des scheidenden Majestätenpaares / Königsproklamation / Festball

5. Juni 2022 Abholen des neuen Majestätenpaares / Empfang der Gastvereine / Großer Festzug / Parade im Römerbergstadion / Festball.

Unter dem Tagesordnungspunkt Veranstaltungen und Termine 2022 wurden die bereits jetzt bekannten Termine der befreundeten Vereine, Organisationen und Verbände mitgeteilt.

 




Spendenlauf an der Gerhart-Hauptmann-Schule für die Ukraine-Hilfe

Am kommenden Mittwoch findet an der Gerhart-Hauptmann-Schule von 11.45 – 13.15 Uhr ein Spendenlauf unter dem Motto „Kinder laufen für Kinder“ statt. Jedes Kind sucht sich Sponsoren, die für jede Runde, die es läuft Geld zahlen. Die Anzahl der Runden werden auf Laufkarten dokumentiert. Zusätzlich werden Waffeln und Kaffee angeboten. Der Erlös ist für die Ukraine-Hilfe gedacht und wird über den Verein „Helping Hands Unna e.V.“ weitergeleitet.

In den 1x monatlich stattfindenden Kinderkonferenzen thematisierten die Kinder ihre Unsicherheiten und Ängste bzgl. des Kriegs in der Ukraine.  In diesen Gesprächen wurde deutlich, dass die Kinder der OGS das Bedürfnis haben zu helfen, aber wie? Ideen wurden gesammelt und Zusammengetragen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und OGS, kommunizierte Frau Hasse die aktuelle Bedarfslage sowie die Ideensammlung der OGS-Kinder mit der stellv. Schulleitung Frau Grzenda.  Daraufhin folgten engmaschige Absprachen bzw. Planungen zwischen Gruppenleitung Frau H. und stellv. Schulleitung Frau G.  Zeitnah entwickelten die Schülerinnen und Schüler die Idee eines  „Spendenlaufs“.  Die Kinder gestalteten aus Pappe Friedenstauben,  Spardosen und die Vielfalt der außereuropäischen Nationen die sich an der  GHS vereinen auf zwei Plakate.




SuS Oberaden stellt dem Gymnasium drei Tischtennisplatten zur Verfügung

Die Tischtennis AG kann die drei Platten vom SuS Oberaden gut gebrauchen. Foto: Pytlinski/SGB

So groß wie eine Klasse ist die mittlerweile die Tischtennis AG des Städtischen Gymnasiums Bergkamen.

Da kam es mehr als gelegen, dass der SuS Oberaden kürzlich drei hervorragend erhaltene Platten abzugeben hatte, die dazu auch noch rollbar sind. Für den Meisterschaftsbetrieb nicht mehr geeignet, bieten sie den eifrigen Nachfolgern von Forrest Gump und Timo Boll in der AG des Herrn von Frantzius beste Trainingsmöglichkeiten.




Weiterer Transport von Hilfsgütern für polnische Partnerstadt Wieliczka gestartet

Am Wochenende ist ein weiterer Transport mit Hilfsgütern für Flüchtlinge aus der Ukraine nach Wieliczka gestartet.

Nachdem die Stadt Bergkamen mit einem Hilfsgüter-Transport Ende der 2. März-Woche bereits die Arbeit ihrer polnischen Partnerstadt Wieliczka bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine unterstützt hatte, war schnell klar, dass weitere Spenden dringend benötigt werden.

So wurde ein erneuter Aufruf gestartet und es kamen nochmals mehr als 12 Paletten mit dringend gebrauchten Gütern zusammen.

Die Stadt Bergkamen bedankt sich für die große Spendenbereitschaft ihrer Bürgerinnen und Bürger und freut sich, dass mit Unterstützung der Spedition Dachser aus Dortmund am vergangenen Wochenende ein weiterer Transport nach Wieliczka auf den Weg gebracht werden konnte.

Die humanitäre Hilfe, die die Bergkamener Partnerstadt am Montag erreichte, wird zum einen für die dort untergebrachten Flüchtlingen benötigt, aber auch an die polnisch-ukrainische Grenze weiter verschickt.




SuS Rünthe lädt am Freitag zu zwei Versammlungen ein

Der SuS Rünthe lädt am kommenden Freitag, 1. April, zu zwei Versammlungen in der Regenbogenschule ein. Um 17 Uhr beginnt die Jugendversammlung. Hier geht es um die Einführung einer Jugendordnung und um das Thema „Kinderschutz im Verein“.

Um 19 Uhr beginnt die Jahreshauptversammlung des Hauptvereins. Wahlen finden nicht statt, dafür aber zahlreiche Eherungen. Unter anderem werden Rolf Hoffmann für 60 Jahre Mitgliedschaft und Jürgen Joppien für 55 Jahre geehrt.




Entsiegelung von Schottergärten und Gründachförderung: Ab sofort können Förderanträge gestellt werden!

Ab sofort können für die Beseitigung von „Schottergärten“ und für eine Dachbegrünung Förderanträge bei der Stadt Bergkamen gestellt werden:

Städtisches Förderprogramm „Entsiegelung“

In diesem Jahr kann jeder, der seinen Schottergarten in Bergkamen entsiegelt,  bei der Stadt Geld beantragen.

Die Förderrichtlinie gilt ab sofort. Anträge können gestellt werden. Diese sind schriftlich beim Amt für Stadtplanung, Klimaschutz, Straßen und Grünflächen einzureichen.

Der Zuschuss beträgt bei Ausführung durch einen Fachbetrieb 25 €/m² entsiegelter Fläche, maximal jedoch 25 Prozent der anrechenbaren Kosten. Wird die Maßnahme in Eigenleistung erbracht, so beträgt der maximale Zuschuss 50 Prozent der anrechenbaren Kosten. Die geförderte Fläche muss eine Mindestgröße von 10m² aufweisen.

Die Höchstsumme der Förderung ist auf 1.000 € begrenzt.

Förderfähig sind:

  • alle anfallenden Planungs-, Material-, und Baukosten, die im direkten Zusammenhang mit der Entsiegelung und der Begrünung stehen,
  • Entsorgungskosten des alten Bodenbelags,
  • die Herstellung einer teilversiegelten Fläche (z.B. durch Rasengittersteine), solange die Teilversiegelung nicht mehr als 50% der gesamten entsiegelten Fläche beträgt,
  • bei Ausführung der Maßnahme in Eigenleistung auch die Kosten für die Anmietung von Geräten (z.B. Presslufthammer).

Im städtischen Haushalt stehen 15.000 € für das Jahr 2022 zur Verfügung. Demnach können mindestens 15 Gärten bezuschusst werden.

„Vorgärten sind die Visitenkarte eines jeden Grundstücks“, sagt Beigeordneter und Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich. „Mit den städtischen Zuschüssen sollen Anreize geschaffen werden, seine Vorgartenflächen zu entsiegeln. Insbesondere in bebauten Ortslagen verbessern blühende Gärten das Mikroklima und wirken der Entstehung von Hitzeinseln entgegen. Auch auf Flora und Fauna, natürliche Böden und selbst auf das Grundwasser hat dies positive Auswirkungen. Die Entwässerungskanäle werden entlastet, die Hochwassergefahr gemindert und die Grundwasserneubildung gefördert. Alle reden vom Klimaschutz. Mit diesem Förderprogramm will die Stadt das Mitmachen erleichtern.“, sagt Ulrich.

Städtisches Förderprogramm „Gründach“

In seiner Februar-Sitzung hat der Rat eine Klimaförderung im Doppel-Pack beschlossen. Neben dem Förderprogramm Entsiegelung wurden auch Zuschüsse für den Bau privater Gründächer auf den Weg gebracht. Auch dieses Programm ist jetzt an den Start gegangen. Anträge können ab sofort gestellt werden.

Im gesamten Stadtgebiet wird die Anlage von Dachbegrünungen bei geeigneten Wohn- und Gewerbegebäuden und sonstigen Gebäuden wie Garagen oder Carports gefördert, einschließlich der Ausgaben für Entwurf und Planung.

Eine Ersteinschätzung, ob das eigene Dach für eine Begrünung geeignet ist, erhalten Interessierte über das öffentlich zugängliche Gründachkataster. Die Stadt Bergkamen hat auf ihrer Internetseite entsprechende Angebote unter der Rubrik „Klimaförderung und Gründach“ verlinkt. Förderfähig sind sowohl Extensiv- als auch Intensivbegrünungen. Extensivbegrünungen sind naturnah angelegte Gründächer, die sich weitgehend selbst erhalten und weiterentwickeln. Sie sind in der Regel mit geringerem Aufwand zu unterhalten. Intensivgründächer erfordern dagegen einen gewissen Pflegeaufwand. Es sollten vorrangig heimische Pflanzen verwendet werden.

Gefördert werden grundsätzlich alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Maßnahme ab Oberkante Dachabdichtung entstehen wie z.B. Ausgaben für den Aufbau der Vegetationsschicht, Wurzelschutzbahn, Schutzvlies, Filtermatte, Drainschicht, Substrat, Ansaat oder Pflanzen.

Die Höchstsumme der Förderung liegt auch hier bei 1.000 €. Im Gegensatz zum Entsiegelungsprogramm, bei dem grundsätzlich auch Eigenleistung förderfähig ist, werden durch das Gründach-Programm nur Dachbegrünungen gefördert, die durch qualifizierte Fachfirmen ausgeführt werden. Damit sollen Optik und die Funktionen Wärmedämmung, Schadstofffilter, Regenspeicher und Klimatisierung sowie Gebäudestatik dauerhaft gewährleistet werden.

Interessierte, die sowohl eine Entsiegelung in ihrem Vorgarten sowie eine Dachbegrünung vornehmen wollen, können zwei Anträge stellen. Grundsätzlich kann jede Maßnahme nur einmal gefördert werden. Wichtig: Wer die Förderung von der Stadt bekommen will, muss bei der Verwaltung zunächst einen entsprechenden Antrag stellen, bevor mit der Maßnahme begonnen wird.

Bei beiden Förderprogrammen erfolgt die Förderung in der Reihenfolge der Eingänge der Anträge. Sobald die im Haushaltsjahr 2022 zur Verfügung stehenden Fördermittel ausgeschöpft sind, können keine weiteren Förderanträge bewilligt werden. Ein Antrag für 2023 ist dagegen auch bereits ab jetzt möglich.

Alle Informationen zur Klimaförderung sowie die Richtlinien und Förderanträge werden auf der Internetseite der Stadt unter der Rubrik „Klima“ veröffentlicht. Die Ansprechpartner*innen der Verwaltung erreichen Interessierte unter der E-Mail-Adresse klimafoerderung@bergkamen.de.