IG BAU: Rechten Stimmungsmachern die „Gelbe Hand“ zeigen – Aufruf für Azubi-Preis

Rote Karte im Fußball – „Gelbe Hand“ im Betrieb. Beim gleichnamigen Wettbewerb sollen Azubis und Berufsschüler aus dem Kreis Unna mitmachen, die ein eigenes Projekt gegen Rassismus und für ein solidarisches Miteinander auf die Beine gestellt
haben. Dazu ruft die IG BAU auf. Foto: IG BAU | Tobias Seifert

Vom Social-Media-Auftritt gegen Nazis bis zum Antirassismus-Seminar in der Berufsschule: Azubis, die sich im Kreis Unna für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz engagieren, sollen beim Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ mitmachen. Dazu ruft die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) auf, die aktuell Schirmherrin des Preises ist. „Ob auf der Baustelle, in der Gebäudereinigung oder im Blumengeschäft – Menschen unterschiedlicher Herkunft kommen kaum irgendwo so nah zusammen wie am Arbeitsplatz“, sagt Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd.

Allerdings beobachtet der Gewerkschafter mit Sorge, dass Populisten und rechte Stimmungsmacher versuchten, die Belegschaften zu spalten. „Es ist genauso falsch wie absurd, Menschen anderer Nationalität oder Hautfarbe für die Inflation oder die Krisenpolitik verantwortlich zu machen. Hetze und Diskriminierung haben im Betrieb nichts verloren. Das, was die Rote Karte im Fußball ist, ist die ‚Gelbe Hand‘ im Betrieb“, so Kreft.

Die IG BAU setzt sich seit langem für ein solidarisches Miteinander am Arbeitsplatz ein. So hat die Gewerkschaft gerade erst die „Initiative 19. Februar Hanau“ mit dem Georg-Leber-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet. Er würdigt das Engagement der Organisation bei der Aufarbeitung des rechten Terroranschlags im vorletzten Jahr, dem neun Menschen mit Migrationshintergrund zum Opfer fielen. Ein Video-Portrait der Initiative gibt es im Netz unter: https://igbau.de/Georg-Leber-Preis-Film

„Die Gelbe Hand“ wird jährlich an Initiativen von Auszubildenden und Berufsschülern vergeben, die sich mit einem besonderen Projekt um die Vielfalt im Beruf verdient gemacht haben. Der Preis wird vom gewerkschaftlichen Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ ausgelobt. Die Preisgelder liegen bei 1.000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 300 Euro für den dritten Platz. Außerdem gibt es einen Sonderpreis der DGB-Jugend NRW, der mit 500 Euro dotiert ist. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 16. Januar. Alle Infos unter: www.gelbehand.de




Nicht alle GSW-Kunden müssen ihren Zähler selbst ablesen – Das gilt es bei der Ablesung zu beachten

Die GSW bitten ihre Kundinnen und Kunden um ihre Zählerstände. Einige Zähler – etwa in größeren Wohneinheiten mit Mietern – werden wie hier von Mitarbeitern der GSW abgelesen. Peter Sprejz kümmert sich seit sechs Jahren um die verlässliche Zählerablesung im Versorgungsgebiet.

Rückt das Jahresende näher, dann rückt auch die Zählerablesung bei den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen näher. In diesen Tagen werden die Kundinnen und Kunden des kommunalen Energieversorgers gebeten, ihre Zählerstände für Erdgas, Strom, Fernwärme und/oder Wasser den GSW zu übermitteln. Dabei gilt es, einige Dinge zu beachten:

  • Beim Stromzähler wird der Zählerstand in kWh (Kilowattstunde) bis zur letzten und roten Nummer, also OHNE Kommastelle, erfasst. Bei einem Doppeltarifzähler – also mit jeweils einem Wert für den Haupttarif (HT) und den Nebentarif (NT) – müssen beide Zählerstände übermittelt werden. Der jeweils unterstrichene bzw. angeleuchtete Wert bildet dabei den aktuellen Tarif.

 

  • Beim Gaszähler wird der Zählerstand in m³ (Kubikmeter) ebenfalls bis vor die Kommastelle (rote Umrandung) abgelesen.
  • Beim Wasserzähler wird der gesamte Zählerstand in m³ (Kubikmeter) abgelesen. Hier gibt es keine
  • Anders als bei den anderen Zählertypen werden beim Wärmezähler für den Zählerstand in kWh (Kilowattstunde) auch alle Nachkommastellen an die GSW übermittelt.

Nicht alle Kundinnen und Kunden müssen den Zählerstand selbst ablesen: Einige Zählerstände im Versorgungsgebiet werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GSW aufgenommen. Das gilt beispielsweise für größere Wohneinheiten mit Mietern. Hier sind die Zähleranlagen zum Teil nicht für jeden Mieter zugänglich – etwa zum Schutz vor Vandalismus oder Betrugsversuchen. Dann übernehmen die Hausverwalter, Hausmeister oder eben Mitarbeiter der GSW die Ablesung. Deshalb sind in diesen Tagen also verstärkt Mitarbeiter der GSW im Versorgungsgebiet im Einsatz. Sie sind an ihrem Dienstausweis als GSW-Mitarbeiter erkennbar.

Sukzessive Umstellung auf moderne Messeinrichtungen

Seit sechs Jahren kümmert sich auch Peter Sprejz um die verlässliche Zählerablesung. Der gelernte Energieelektroniker hat dabei schon einige Kuriositäten erlebt. „Einmal wurden zum Beispiel die Namen der Mieter mit einem Aufkleber direkt auf das jeweilige Zählerfeld geklebt. Da wird es natürlich schwierig mit der Ablesung“, sagt der 53-Jährige. In Erinnerung bleiben aber auch beschmierte oder zerstörte Anlagen, auf denen keine Zählerstände mehr ablesbar waren.

Die GSW tauschen sukzessive die älteren Stromzähler aus, um sie auf moderne Messeinrichtungen umzurüsten. Damit lässt sich unter anderem die aktuelle Leistung aufzeigen. In einem vorgegebenen Turnus sowie stichprobenartig werden die Zähler auf die moderne Einrichtung umgestellt. „Es kann also sein, dass in einem Wohnhaus mit mehreren Parteien unterschiedliche Zählertypen nebeneinander hängen“, erklärt Peter Sprejz aus dem Messstellenbetrieb der GSW. Eine Umstellung findet auch dann statt, wenn der vorherige Stromzähler defekt sein sollte.

Für die Kundinnen und Kunden, die ihren Zählerstand selbst ablesen, gibt es verschiedene Wege, um die Werte an die GSW zu übermitteln. Die Verantwortlichen der GSW bitten darum, dass dies möglichst online geschieht. Wer seinen Zählerstand für Erdgas, Strom, Fernwärme und/oder Wasser auf der Internetseite der GSW unter www.gsw-kamen.de/zaehlerstand einträgt, hat gleichzeitig die Chance auf attraktive Gewinne. In diesem Jahr verlosen die GSW unter allen Kunden, die ihren Zählerstand im Online-Portal eintragen, drei iPhones 14.

Mit der unkomplizierten und praktischen Online-Übermittlung landen Kunden nicht nur im Lostopf, sondern können sich auch den Weg in die GSW-Kundencenter sparen. Alternativ können Kundinnen und Kunden die abtrennbare Ablesekarte auf dem Anschreiben ausfüllen und portofrei an die GSW zurücksenden oder im Kundencenter in die dafür vorgesehenen Einwurfboxen werfen. Die GSW bitten ihre Kunden darum, dass die Ablesekarten mit den Zählerständen bis spätestens zum 7. Januar 2023 übermittelt bzw. postalisch zugesendet sein sollen. Das Online-Portal ist bis zum 13. Januar geöffnet.

Die Zählerstände zum Stichtag 31. Dezember 2022 benötigen die GSW als Grundlage für die Jahresendabrechnung, die im Frühjahr 2023 erfolgt. Sollte der Zählerstand nicht rechtzeitig an die GSW übermittelt worden sein, wird der Zählerstand anhand des Verbrauches in der Vergangenheit geschätzt.

 




Lions Club öffnet das 6. Fenster des Weihnachtskalenders 2022

Die Losnummern der Weihnachtskalender-Aktion des Lions Club BergKamen sind gezogen. Hier sind nun die Nummern für Dienstag, 6. Dezember. Die Gewinne können bei den jeweiligen Geschäften und Unternehmen direkt abgeholt werden. Es ist dafür vom Lions Club keine Frist gesetzt worden. Die glücklichen Gewinner von Gutscheinen können sich also gründlich überlegen, wie sie ihn eintauschen wollen.

Dank zahlreicher Sponsoren war es möglich, die Herstellung des Kalenders außerhalb der Einnahmen aus dem Kalenderverkauf zu finanzieren. Der Lions Club wird also auch im kommenden Jahr wieder in der Lage sein, bei zahlreichen Projekten unterstützend mit dabei zu sein. „Unser Dank gilt deshalb den vielen Sponsoren, die durch Preise und Geld geholfen haben“, so der Lions Club BergKamen.

06. Dezember 2022 Gewinn Los-Nummer
Pier 47, Urban Marina Food Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1709
Pier 47, Urban Marina Food Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 283
Pier 47, Urban Marina Food Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 3908
Pier 47, Urban Marina Food Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 853
Pier 47, Urban Marina Food Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 3221
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 297
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 4436
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 792
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 2388
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 1195
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 1880
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 1968
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 1037
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 3325
Mrs. Sporty Warengutschein für 2 Wochen Training 3298
IKEA Kamen Warengutschein im Wert von 50,00 EUR 3095
IKEA Kamen Warengutschein im Wert von 50,00 EUR 478
IKEA Kamen Warengutschein im Wert von 50,00 EUR 4329
IKEA Kamen Warengutschein im Wert von 50,00 EUR 1663
Goldschmiede Telgmann Warengutschein im Wert von 300,00 EUR 1030



10-jähriger Schüler der Regenbogenschule in Rünthe gestorben

An der Regenbogenschule in Bergkamen-Rünthe hat es heute Morgen, 5. Dezember, einen Rettungsdiensteinsatz gegeben. Ein 10-jähriger Schüler ist auf einer Treppe zusammengebrochen. Vor Ort leisteten die Lehrkräfte zunächst unmittelbar Erste Hilfe und riefen über ein Handy den Notruf.

In der Rettungsleitstelle ging der Notruf um 8.17 Uhr ein. Knapp acht Minuten später kam der erste Rettungswagen (RTW) am Unfallort an und übernahm die Versorgung des Patienten. Neben einem Notarzt wurde auch ein Kinder-Notarzteinsatzfahrzeug und der Rettungshubschrauber Christoph 8 alarmiert. Beide Teams unterstützten die Rettungskräfte vor Ort dabei den Kreislauf des Jungen zu stabilisieren. Der Junge ist dann mit dem RTW in die Kinderklinik nach Hamm gebracht worden. Dort ist er heute Vormittag verstorben.

Notfallseelsorger sind im Einsatz und ansprechbar für die Familie, Mitschülerinnen und Mitschüler und Lehrkräfte.

Die Regenbogenschule in Bergkamen-Rünthe ist eine Förderschule in Trägerschaft des Kreises Unna. Mit großer Bestürzung haben die Kreisverwaltung und Landrat Mario Löhr den Vorfall aufgenommen: „Das ist eine Tragödie. Ich bin tief bestürzt und traurig. Es ist schwer, in solchen Situationen die richtigen Worte zu finden. In Gedanken bin ich in diesen schweren Stunden bei der Familie des Jungen, der ich mein tiefempfundenes Mitgefühl ausspreche“, so Landrat Mario Löhr. PK | PKU




Silvia Gosewinkel besucht die Landbäckerei Braune: Betriebe brauchen umgehend Hilfe

Besuch in der Landbäckerei (.l.): Silvia Gosewinkel MdL, Stefan Braune, SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Mittmann und Oberadens SPD-Ortsvereinschef Kevin Derichs.

Photovoltaikanlagen sind ein Weg, Strom klimafreundlich aus Sonnenenergie zu erzeugen und sind auch eine Strompreisbremse. Unternehmen, die sich solch eine PV-Anlage aufs Dach setzen wollen, sehen sich mit mancherlei bürokratischen Hürden konfrontiert, zumindest dann, wenn sie Fördermittel oder / und zinsverbilligte Kredite haben möchten. Wenn sie bewilligt seien, müsse zudem das Geld wesentlich schnelle als bisher fließen, Über seine speziellen eigenen Erfahrungen berichtete der Oberadener Bäckermeister Stefan Braune, als er jetzt Besuch von der SPD-Landtagsabgeordneten Silvia Gosewinkel in seinem Betrieb in der Schlenke erhielt.

Noch komplizierter habe die Antragstellung gemacht, weil er nicht nur eine PV-Anlage, sondern auch einen Stromspeicher bestellen möchte. Gebacken wird schließlich vor allem in der Nacht, und dan scheint die Sonne bekanntlich nicht. Hinzu kommen zwei künftige „Stromtankstellen“ (Wallbox) auf seinem Betriebsgelände.

Silvia Gosewinkel war gekommen, weil sie sich vor Beginn der Beratungen im Düsseldorfer Landtag über ein eigenes Entlastungspaket für NRW über die Sorgen und Nöte eines mittelständischen Betriebs wie die Bergkamener Landbäckerei Braune mit ihren 186 Angestellten in der Backstube und 26 Filialen informieren wollte. Stefan Braune hatte ihr eine Menge mit auf den Weg zu geben.

Seit über 50 Jahren gibt es die Bäckerei Braune schon, doch die aktuelle Situation ist auch für sie belastend. Stefan Braune berichtet von den steigenden Rohstoff-, Gas- und Energiekosten, die auch ihn und seine Kundschaft umtreiben.

„In dieser Lage dürfen wir unsere Bäckereien nicht alleine lassen“, sagt Gosewinkel. „Wir fordern die Landesregierung auf kleine und mittelständische Traditionsbetriebe durch unbürokratische Soforthilfen zu entlasten“, so Gosewinkel. Die Bundesregierung habe mit der Energiepreisbremse und der Erweiterung des Energiekostendämpfungsprogramms wichtige Hilfen auf den Weg gebracht. „Doch auch das Land ist in der Pflicht der Bäckerei Braune und den vielen anderen Betrieben zu helfen.“

Deutlich wurde bei dem Gespräch aber auch, dass die Betriebe selbst initiativ werden können. So berichtete Stefan Braune zum Thema Fachkräftemangel, dass bei ihm auf freie Stellen nicht mehr so viele Bewerbungen kommen, doch besetzen konnte er sie bisher immer. Es sei ihm sogar gelungen, Nachwuchskräfte für das Bäckerhandwerk zu gewinnen. Möglich sei dies durch ein alternatives Arbeitszeitmodell durch Umstellung der Produktion. Arbeitsbeginn sei bei diesen Kräften nicht mehr mitten in der Nacht, sondern erst um 6 Uhr. Gestandene Bäcker könnten sich dafür aber nicht begeistern, weil sie dann keine steuerfreien Nachtzulagen erhielten, erklärte Stefan Braune.

Schwieriger sei es, Teilzeitkräfte in den Filialen zu längeren Arbeitszeiten zu bewegen. Als einen wesentlichen Hinderungsgrund nannte er deren steuerliche Einstufung in die Klasse 5. Mehrarbeit lohn sich deshalb für sie kaum. Silvia Gosewinkel sagte zu, dieses wie auch andere Probleme, die den Bund betreffen, über ihren kurzen Draht an die SPD-Bundestagsfraktion weiterzuleiten.

 




Neue Generation traditioneller Musiker: Polish Folk Trio WoWaKin im Klangkosmos Weltmusik

Trio Wowakin. Foto: Marek Zimakiewicz

Auf musikalische Reise geht es mit dem WoWaKin Trio aus Polen im Klangkosmos Weltmusik am Montag, 12. Dezember, ab 20 Uhr im Trauzimmer Marina Rünthe. WoWaKin nimmt die Zuhörer*innen mit zu Landhochzeiten, verrückten Vorstadttänzen voller spontaner, heißer Energie, nächtlicher Unterhaltung, Strudel des Spaßes und betrunkenen Nächten. All dies ist verwoben mit bitteren Liedern über Ableben, Verlust und Sehnsucht nach der Jugend.

WoWaKin ist ein Trio, das zur neuen Generation traditioneller Musiker in Polen gehört. Der Name “WoWaKin” ist ein Akronym der Nachnamen der Musiker Bartlomiej Wozniak, Mateusz Wachowiak und Paula Kinaszewska.

Wozniak hat einen Theaterhintergrund, Wachowiak hat eine klassische Musikausbildung und Kinaszewska hat ihr Geigenspiel unter der Anleitung von berühmten Volksmusikern wie dem Geiger Jan Gaca und der Sängerin Maria Siwiec verfeinert, die besonders viele Mazurken an sie weitergegeben haben.

Das Trio spielt hauptsächlich Musik aus der Region Mazowsze im Herzen Polens: Mazurkas, Obereks, Polkas, Kuyaviaks, Lieder und Wiegenlieder aus den Regionen Radom, Kielce und Sanniki.
Die instrumentalen Stücke und Tänze werden mit Swing und einer verrückten Intensität gespielt, die die Musik braucht und die sich hervorragend auch für jeden BalFolk eignen.

Ihre energiegeladenen Konzerte sind eine temperamentvoll-überraschende Mischung aus Improvisation und Tradition, die trotz ihrer Wildheit immer gerade noch unter Kontrolle bleiben.
Aber auch ihre bitteren Lieder über Ableben, Verlust und Sehnsucht der Jugend haben einen großen Charme, da sie etwas von experimentellem Kabarett haben. Poetisch werden in diesen Liedern oft Bilder und Details des Lebens mit unverblümten Emotionen konfrontiert. Und immer werden alte musikalische Pfade verlassen, um aktuelle Blickwinkel und Klänge zu erkunden, sodass nicht nur die Musiker des Trios vor Freude juchzen, wenn diese Folk-Stars neue Galaxien erkunden.

Paula Kinaszewska – Violine, Gesang
Mateusz Wachowiak – polnisches dreireihiges Akkordeon
Bartłomiej Woźniak – Banjolele (ein Ukulele-Banjo-Hybrid)

MO. 12.12.2022 / 20.00 UHR
WoWaKIn (Polen)
Polish Folk Trio
Trauzimmer Marina Rünthe, Hafenweg 12, 59192 Bergkamen
Kartenbestellungen und weitere Infos unter: 02307/ 965 464 oder tickets.bergkamen.de




Lions Club öffnet das 5. Fenster des Weihnachtskalenders 2022

Die Losnummern der Weihnachtskalender-Aktion des Lions Club BergKamen sind gezogen. Hier sind nun die Nummern für Montag, 5. Dezember. Die Gewinne können bei den jeweiligen Geschäften und Unternehmen direkt abgeholt werden. Es ist dafür vom Lions Club keine Frist gesetzt worden. Die glücklichen Gewinner von Gutscheinen können sich also gründlich überlegen, wie sie ihn eintauschen wollen.

Dank zahlreicher Sponsoren war es möglich, die Herstellung des Kalenders außerhalb der Einnahmen aus dem Kalenderverkauf zu finanzieren. Der Lions Club wird also auch im kommenden Jahr wieder in der Lage sein, bei zahlreichen Projekten unterstützend mit dabei zu sein. „Unser Dank gilt deshalb den vielen Sponsoren, die durch Preise und Geld geholfen haben“, so der Lions Club BergKamen.

05. Dezember 2022 Gewinn Los-Nummer
Severins Apotheke Warengutschein im Wert von 15,00 EUR 3677
Blumen Angela Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 444
Blumen Angela Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 1134
Blumen Angela Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 2323
ZWK Textilreinigung Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 1558
ZWK Textilreinigung Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 3914
ZWK Textilreinigung Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 857
ZWK Textilreinigung Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 1365
ZWK Textilreinigung Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 2408
Kreisjägerschaft Unna e.V. Insektenhotel, Wert 55,00 EUR 4036
Kreisjägerschaft Unna e.V. Insektenhotel, Wert 55,00 EUR 1623



Rünthe genießt mit LED-Lichtern und lokaler Handwerkskunst pures Weihnachtsflair

LED-erleuchtet präsentiert sich der Weihnachtsmarkt auf Gut Keinemann.

Mehr als verdoppelte Strompreise machen auch jenen Kopfschmerzen, die aktuell Weihnachtsmärkte organisieren müssen. Deshalb hat der Verein der Oldtimerremise in Rünthe alle Lichterketten auf LED umgestellt – und das sind nicht wenige auf dem Gut Keinemann. Auch die Glühweinpreise konnte der Vorsitzende Thomas Albrecht in diesem Jahr noch halten. Das waren zum Glück die drängendsten Probleme – anders als noch im Vorjahr.

Entspannter Bummel zwischen Treckern und Scheunen.Damals gab es 2G-Regeln und beschränkten Einlass durch die Corona-Pandemie. Die spielte im 5. Jahr des Rünther Weihnachtsmarkts auf Gute Keinemann fast überhaupt keine Rolle mehr. „Wir haben jetzt endlich wieder deutlich mehr Besucher, die weitaus entspannter sind: Alle wollen endlich wieder etwas erleben“, hat Thomas Albrecht beobachtet. An den gut 30 Ständen war es schon von der ersten Minute an „richtig voll“. Ein Segen für den Verein, denn vor allem die gestiegenen Kosten an allen Ecken und Enden machen in diesem Jahr echte Probleme. Davon war jedoch vor und in den Scheunen nicht viel zu spüren.

Echte Bergkamener Schwippbögen.Hier zeigten vor allem Bergkamener Aussteller, wie viel Kreativität sich in den Corona-Zwangspausen bei ihnen angehäuft hat. Wie bei Simon Claus. Der studiert eigentlich hauptberuflich Maschinenbau. Die von der Mutter als gelernte Schreinerin vererbte Leidenschaft für Laubsäge und Fräse betreibt er jedoch längst schon professionell in der eigenen Werkstatt. Dort entstehen wahre Kunstwerke als Schwipp- und Leuchtbögen. Auch mit viel Lokalcholorit. Der Opa war auf der Zeche, der Vater ebenfalls: Selbstverständlich verwandeln sich da alle Zechentürme von Haus Aden bis Grimberg in eine leuchtende Weihnachtslandschaft. „Mein Vater sagte: Mach mir mal Haus Aden“, erzählt der junge Künstler, „daraus sind inzwischen fast alle regionalen Zechen geworden.“ Und die Schippbogenkunst zu einer angemeldeten Profession.

Kreativität aus Bergkamen – und echte Handwerkskunst

Honig in allen Varianten – natürlich aus Bergkamen.

Nur ein paar Buden weiter türmen sich alle erdenklichen Produkte, die sich aus Honig herstellen lassen. Handcremes, Lippenbalsam, Bier, Honigbäder: Unendlich scheint die Auswahl, für die 10 Overberger Bienenvölker schwer gearbeitet haben. Dazwischen Fleischprodukte in allen Varianten von den eigenen Hochlandrindern, die auf Overberger Weiden grasen. In der Scheune dahinter eine echte Rarität, die den Weihnachtsmarktbummel zu einem automobilen Erlebnis macht. Hier steht der älteste Oldtimer auf Gut Keinemann, ein Opel Roadster Baujahr 1927 – ein vergessener Kriegsfund, 18 PS eingemauert in einer Scheune, original restauriert.

Der Scherenschleifer in Aktion.

Hier muss man schon genauer hinsehen, um in der Fülle der Attraktionen nichts zu verpassen. Selbstgemalte Bilder, Miniaturengelchen, große und kleine Weihnachtsgnome, Seifen in allen Facetten, historische Weihnachtsbaumanhänger aus Holz als Steckenpferd vor historisch verzierten Hörnern. Direkt daneben schärft der „Gratwandler“ im Rollstuhl wertvolle Damast-Messer aus Japan mit gehärtetem Kern, weicherer Klinge und kunstvollem Muster. Hier gibt es kein Messer, dessen Griff Stephan Blank nicht selbst gestaltet hat und zu dem es nicht eine Geschichte gibt. Das Santoku beispielsweise sieht gefährlich aus, ist aber für die 3 harmlosen Tugenden bestimmt: Fleisch, Fisch und Gemüse.

Prachtvolle Oldtimer zwischen den Ständen.

Das Zelt hat der Frühjahrssturm verweht. Das Café ist mit Waffeln und Kuchen in die Scheunen umgezogen. Schmuck aus Ton vor heimeligem Lagerfeuer zwischen historischen Treckern– selbstverständlich die meisten davon auch aus Bergkamen: „Es ist wundervoll, hier wieder das gleiche fröhliche Treiben beobachten zu können wie in den Jahren vor Corona“, ist Thomas Albrecht rundum zufrieden.




Mit den Springmäusen kompromisslos auf die Weihnachtstannen – und noch viel mehr

Über Tische und Bänke mit den Springmäusen.

Vortrag eines fiktiven Gedichts – nicht ohne Schmunzeln.

Die Tannen hatten am Freitag keine Chance beim Improvisationstheater „Springmaus“. Alle anderen heimeligen Weihnachtsbräuche auch nicht. Vom Weihnachtswunder über den Weihnachtsmarkt bis zum Weihnachtsgedicht: Auf der Bühne ging es mit dem munteren Bonner Quartett drunter und drüber. Auch das Publikum hatte keine Wahl. Als es hieß „auf die Tanne, fertig los“, wurden die Mitakteure notfalls auch aus der letzten Reihe ins Scheinwerferlicht gezerrt.

Auch die Blockflöte kam beim Weihnachtslied zum Einsatz.

Krieg, Putin, Corona, Energiekrisen: Alles, was aktuell die Stimmung einfriert, blieb vor den Türen des studiotheaters und wurde vom ersten stattlichen Schnee davongespült. Es ging vielmehr dem berühmten deutschen Spießertum an den Kragen. Ausnahmslos spontan wurden die haarsträubendsten Geschichten konstruiert – mit hineingerufenen Worten, auf Zetteln hinterlegten Sprüchen, im Publikum abgefragten Inspirationen. Denn: „Advent ist, wenn wir das wollen“ – und vor allem wie die Springmäuse es wollen. Ein heiteres und kurzweiliges Vergnügen, das hochwillkommen war: Auch das Kabarettpublikum will gerade einfach nur mal lachen, ohne dass es vor Grausamkeit und Absurdität im Halse stecken bleibt.

Bergmannsgedicht verschütt unterm Pütt

Puppentheater der anderen Art mit Puppenspielern aus dem Publikum.

Das klappte ganz famos mit dem Mann-Frau-Schwager-Schwägerinnen-Grüppchen aus dem Publikum – und dem spontan getexteten Weihnachtslied vom Bergkamener Eierbaum mit Blockflöte. Aufgewärmt waren alle mit dem Bergmannsgedicht, bei dem „leck mich fett“, der „Weihnachtsscheiß“ in den Geschenken „verschütt unterm Pütt“ geht. Es wurde fleißig für die Rettung des Bergkamener Kängurus mit einer eigenen TV-Show gespendet. Und natürlich hatte auch Musk seine zweifelhaften Hände im Spiel, als das alles nur noch getwittert werden durfte. John Travolta sorgte mit Detlev aus dem Publikum für ein perfektes kaffeekochendes Weihnachtswunder im Abflussrohr auf dem Kilimandscharo – inklusive Papstsegen.

Sogar eine Sturzgeburt gab es auf der Bühne.

Am Klobürstenstand des Weihnachtsmarkts ging es mit allen vom Publikum gewählten Emotionen hoch her und am Ende dann doch wortwörtlich in die Hose. Im Beerdigungsinstitut war der Geschenkeumtausch einigermaßen gestelzt, mussten sich die Akteure doch als lebendige Puppen an nach dem leicht hilflosen Willen von Puppenspielern aus dem Publikum bewegen. „Highlanderin“ Andrea aus der letzten Reihe wurden die drei Nüsse für Aschenbrödel dann fast zum Verhängnis: Als Verwaltungsangestellte aus Wanne-Eickel gab ihr vorbildliches Leben so viele Stichworte, dass es gleich für mehrere tugendhafte Lieder und Szenen reichte – einschließlich der Sturzgeburt auf der Grenze nach Hamm.

Andrea aus dem Publikum liefert Stichworte aus dem eigenen Leben.

Ein großer Spaß, bei dem Schauspieler wie Zuschauer einigermaßen ins Schwitzen gerieten – nicht zuletzt dank der vielen Bergkamener Sprüche, die auf Zetteln atemlos durch das Finale führten. Mit bemerkenswerter Ausdauer, die mit Dauerapplaus und Zugabenforderungen belohnt wurde. Ein Abend, der endlich mal wieder für kompromisslos gute Laune sorgte. Gruseln und sorgen kann sich jeder noch lange genug daheim mit dem ganz normalen neuen Alltag.




Lions Club öffnet das 4. Fenster des Weihnachtskalenders 2022

Die Losnummern der Weihnachtskalender-Aktion des Lions Club BergKamen sind gezogen. Hier sind nun die Nummern für Sonntag, 4. Dezember. Die Gewinne können bei den jeweiligen Geschäften und Unternehmen direkt abgeholt werden. Es ist dafür vom Lions Club keine Frist gesetzt worden. Die glücklichen Gewinner von Gutscheinen können sich also gründlich überlegen, wie sie ihn eintauschen wollen.

Dank zahlreicher Sponsoren war es möglich, die Herstellung des Kalenders außerhalb der Einnahmen aus dem Kalenderverkauf zu finanzieren. Der Lions Club wird also auch im kommenden Jahr wieder in der Lage sein, bei zahlreichen Projekten unterstützend mit dabei zu sein. „Unser Dank gilt deshalb den vielen Sponsoren, die durch Preise und Geld geholfen haben“, so der Lions Club BergKamen.

04. Dezember 2022 Gewinn Los-Nummer
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 2761
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 397
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 3141
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 2947
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 3357
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1921
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 894
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1795
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 585
Kaufhaus Schnückel, Bergkamen Warengutschein im Wert von 25,00 EUR 1292
MÄX Kemmer KG Fachmarkt Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 2848
MÄX Kemmer KG Fachmarkt Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 184
NABU Naturschutzbund Nistkasten, Wert 20,00 EUR 2082
NABU Naturschutzbund Nistkasten, Wert 20,00 EUR 4309
NABU Naturschutzbund Nistkasten, Wert 20,00 EUR 2251
NABU Naturschutzbund Nistkasten, Wert 20,00 EUR 3903
NABU Naturschutzbund Nistkasten, Wert 20,00 EUR 3871
Schulze-Elberg, Bauernhof Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 3958
Schulze-Elberg, Bauernhof Warengutschein im Wert von 20,00 EUR 1425

 




TuRa-Wasserfreunde: Max Simon und Lina Flüß erneut mit starken Zeiten

Am 1. Advent Wochenende starteten die Wasserfreunde TuRa Bergkamen beim 52. Advent-Schwimmfest und waren zu Gast beim SV Neptun Neheim-Hüsten. Dieser Wettkampf ist auf der Kurzbahn für dieses Jahr der letzte Wettkampf, bevor es nach Hamm und Bochum auf die Langbahn geht und sollte nochmals für zahlreiche Bestzeiten sorgen. Leider konnten die Wasserfreunde nur mit einer reduzierten Mannschaft auf Grund vieler Krankmeldungen am Wettkampf teilnehmen.

Allen voran zeigten Max Simon (Jg. 2012) und Lina Flüß (Jg. 2011) speziell über ihre Hauptlagen und sehr deutlich ihre Stärken.
Max startete am Samstag zuerst über die 200m Freistil und sorgte bereits nach 100m für großes Erstaunen. Max ging die ersten 100m schneller an (1:21 Min.) als die erst kürzlich aufgestellte Bestzeit über 100m Freistil (1:22,32 Min.)! Er schlug nach 200m in 2:52,27 Minuten an und verbesserte sich um über 5 Sekunden. Kurze Zeit später ging Max über die 50m Freistil auf den Startblock und schlug in sensationellen 34,60 Sekunden an. Das bedeutet Altersklassenrekord der ewigen Bestenliste der Wasserfreunde TuRa Bergkamen für 10-jährige Jungen!!! Herzlichen Glückwunsch! Außerdem gewann er mit dieser Zeit den Ehrenpreis des Jahrgangs 2012 der Jungen. Über beide Strecken gewann Max jeweils die Goldmedaille. Die 100m Lagen legte Max ebenfalls in Bestzeit zurück und wurde zweiter. Über 50m Rücken gewann Max wieder Gold und qualifizierte sich mit Bestzeit in 41,74 Sekunden für das Finale der Junioren (Jg. 2010 – 2014). Als jüngster Teilnehmer im Starterfeld blieb ihm allerdings keine Chance. Dennoch zeigte Max das in den kommenden Jahren mit ihm zu rechnen ist. Am Sonntag machte Max dann da weiter, wo er aufgehört hat, und beamte sich in sagenhaften 1:18,50 Minuten über 100m Freistil durch das Wasser und gewann Gold! Sein Trainer musste 2x auf die Anzeigetafel schauen, um das zu glauben. Mit dieser Zeit erreichte er zudem den zweiten Platz in der ewigen Bestenliste der Wasserfreunde für 10-jährige Jungen. Kurze Zeit später und nach zwei langen Wettkampftagen standen noch die 200m Lagen an. Leider stand Max allein in seinem Lauf auf dem Startblock. Interessierte ihn aber überhaupt nicht und hat sich voll auf sich konzentriert und gab noch einmal alles. So stellte er nochmals eine hervorragende neue persönliche Bestzeit in 3:25,18 Minuten auf und gewann auch hier Gold. Für die tolle Zeit und Teilnahme als einziger in diesem Lauf bekam Max zur Belohnung vom SV Neptun Neheim-Hüsten einen Weckmann.

Lina zeigte über die Rückenstrecken, wer die Chefin im Wasser ist. Sie verbesserte ihr erst vor kurzem aufgestellte Bestzeit über die 100m Rücken um 2,5 Sekunden und schlug in 1:25,03 Minuten an und gewann Gold. Über die 200m Rücken verbesserte sie auch nochmal ihre bereits sehr gute Bestzeit um 1,5 Sekunden auf hervorragende 3:04,12 Minuten und gewann wieder Gold. Nachmittags startete sie über die 200m Brust und zog auch hier an ihre Konkurrentinnen mit Bestzeit in 3:27,57 Minuten vorbei auf Platz 1. Am Sonntag ging sie über die 50m Rücken voll motiviert an den Start, leider etwas zu sehr motiviert. Lina startete leider ganz knapp vor dem Startsignal und wurde disqualifiziert. Mit der Zeit, die sie geschwommen ist, wäre sie nicht nur erste in ihrem Jahrgang geworden, sondern wäre auch als dritt schnellste ins Finale eingezogen. Somit hat sie sich leider selbst geschlagen. Leider hat die Disqualifikation sehr an ihrer Motivation genagt und sie konnte sich nicht mehr richtig konzentrieren und auf die anstehenden Läufe vorbereiten. Über die 100m Brust schwamm sie dennoch eine tolle neue Bestzeit von 1:37,70 Minuten und wurde dritte. Über 50m Brust gewann sie in 44,43 Sekunden Silber und zog ins Finale ein blieb aber auch hier deutlich unter ihrer Bestzeit von 43,44 Sekunden. Man sah ihr aber über alle Bruststrecken an, das die Anspannung fehlte, dennoch hat Lina einen sehr tollen Wettkampf geliefert.

Lisa Marie Ebel (Jg. 2006) wuchs ebenfalls über sich hinaus und pulverisierte ihre Bestzeiten über 200m Freistil und 200m Schmetterling. Über die 200m Freistil verbesserte sie sich um fast 9 Sekunden auf 2:44,46 Minuten und über die 200m Schmetterling um sage und schreibe 11 Sekunden auf 3:08,39 Minuten. Diese super tolle Zeit wurde mit der Bronzemedaille belohnt.
Lia Schröder (Jg. 2012) stellte trotz einiger krankheitsbedingter Trainingsausfälle drei neue persönliche Rekorde auf. So steigerte sie sich über 50m Rücken auf 49,73 Sekunden, die 100m Brust schwamm sie in 2:02,46 Minuten und die 100m Freistil legte sie in 1:35,50 Minuten zurück. Das Podium verpasste sie über alle ihre vier Starts mit einem 4., 2x 5. und einem 6. Platz immer knapp.
Smilla Panberg (Jg. 2010) stellte am Samstag drei Bestzeiten auf. Die 200m Rücken schwamm sie in 3:30,33 Minuten, die 50m Freistil schaffte sie in 39,66 Sekunden und die 200m Brust, über die sie die Bronzemedaille gewann, schwamm sie in 3:41,40 Minuten. Leider konnte Smilla am Sonntag nicht mehr an den Start gehen, weil es auch sie über Nacht erwischt hat und krank geworden ist.
Die 2. Mannschaft war ebenfalls mit und konnte sich viele neue Bestzeiten erschwimmen.
Ben Luca Spiekermann (Jg. 2013) gewann jeweils in Bestzeit Gold über 200m Brust, Silber über 100m Rücken und Bronze über 50m Freistil.
Henriette Treinies (Jg. 2013) und Liva Yüksekogul (Jg. 2012) stellten je vier neue Bestzeiten über 50m Rücken, 100m Brust, 50m Brust und 100m Freistil.
Karla Henriette Treese (Jg. 2013) verpasste über 50m Freistil nur knapp eine neuen persönlichen Rekord und ebenfalls knapp wurde sie in 46,33 Sekunden vierte.

Die Trainer*in Christian Flüß, Thalia Simon und Marco Steube waren mit den Leistungen ihrer Schwimmer*innen mehr als zufrieden und sind stolz darauf eine so motivierte und erfolgreiche Mannschaft zu haben.