Energetisches Quartierskonzept für Zechensiedlung in Rünthe in Vorbereitung: Moderne Ideen für alte Gebäude
Am Mittwoch, 25. Januar, lädt die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität der Stadt Bergkamen die Anwohnerinnen und Anwohner der Zechensiedlung Beverstraße/Schlägelstraße in die Mensa der Rünther Regenbogenschule ein. Dort steht um 18 Uhr ein gemeinsamer Austausch zum Thema „Energetisches Quartierskonzept“ auf dem Programm. Ziel dieses Konzepts ist es, die besondere Gestaltung der alten Siedlung, die durch eine Baugestaltungssatzung geschützt ist, mit den aktuellen energetischen Standards in Einklang zu bringen.
Der daraus resultierende Handlungsleitfaden soll darüber hinaus auch für die anderen Bergkamener Zechensiedlungen mit Baugestaltungssatzung übertragbare Erkenntnisse beinhalten. „In einem ersten Schritt werden die Anwohnerinnen und Anwohner per Wurfsendung zu der Beteiligungsveranstaltung eingeladen“, kündigt die Klimaschutzmanagerin der Stadt Bergkamen, Kristina van Riswyck an. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden hierdurch in die Erstellung des Quartierskonzeptes miteinbezogen. Die Stadt möchte im Rahmen der Einwohnerversammlung weitere Informationen über den örtlichen Gebäudebestand zu gewinnen, den Informationsbedarf der Gebäudeeigentümer zur energetischen Sanierung des Eigenheims ermitteln und Bewertungen der öffentlichen Infrastruktur im Quartier abfragen.
Am Ende des Prozesses steht ein gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern entwickelter Leitfaden, der zugleich ein wichtiger Bestandteil des kommunalen Klimaschutzkonzeptes ist. Mit der Erstellung eines energetischen Quartierskonzeptes bekennt sich die Stadt Bergkamen dazu, den Klimaschutz vor Ort voranzubringen und klimaschädliche Emissionen zu reduzieren.
Bezaubernde Verbindung von klassischem Cello und Gesang: Ana Carla Maza im Klangkosmos Weltmusik
Cellistin und Sängerin Ana Carla Maza
Auf musikalische Reise geht es am Montag, 16. Januar, um 20.00 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klangkosmos Weltmusik im Trauzimmer Marina Rünthe mit der Künstlerin Ana Carla Maza.
Die Musik der außergewöhnlichen Cellistin und Sängerin Ana Carla Maza spiegelt eine Reihe von Einflüssen wider, von der traditionellen Musik ihrer Kindheit bis hin zu Bossa Nova und Habanera, gespielt mit einer beeindruckenden Technik aus perkussivem rhythmischem Spiel, geschickten Bogenführungen und leisem, leidenschaftlichem Gesang.
Ana Carla Maza wurde 1995 in Kuba geboren. Ihre Eltern sind der aus Chile stammende, während der 1980er Jahre nach Kuba geflohene international bekannte Pianist und Komponist Carlos Maza und die kubanische Gitarristin Mirza Sierra. Als Kind begann Ana Carla, Klavier zu spielen und wurde von Miriam Valdés unterrichtet, der Schwester des Pianisten Chucho Valdés. Mit acht Jahren begann sie Cello zu lernen. Und schon kurze Zeit später folgte ihr erster Auftritt vor Publikum auf einem Jazzfestival in Havanna. 2012 zog sie nach Paris, um am Konservatorium zu studieren und an ihrer Solokarriere zu feilen. So konnte sie zahlreiche Auftritte in Europa mit dem französischen Cellisten und Kontrabassisten Vincent Ségal absolvieren, der ihr Mentor war und sie bekannt machte.
2016 veröffentlichte sie ihr Debütalbums ‚Solo Acoustic Concert‘, eine Live-Aufnahme ihres Konzertprogramms, inspiriert von den musikalischen Traditionen ihrer Kindheit, vom brasilianischen Bossa Nova bis hin zur kubanischen Habanera.
2020 nimmt sie mit ‚La Flor‘ ihr erstes Studioalbum auf und setzt so ihre musikalische Reise fort.
Gefolgt wurde dieses Programm 2022 von ‚Bahía‘, einer stilistischen Weiterentwicklung des atemberaubenden Mix von Ana Carla Maza`s Stimme und ihrem Cello-Spiel sowie mit dem offenen Zugang zu ihren vielfältigen lateinamerikanischen Wurzeln. Das Programm Bahía sind berührende Erinnerungen an die verrückten Emotionen ihres bewegten Lebens zwischen den Welten, die sie in Musik übersetzt – eine Mischung aus kubanischen Son, Samba, Bossa Nova, Tango, Jazz und Chanson. So vereint das Stück ‚Huayno‘ einen Quechua-Rhythmus aus Peru mit Elementen des kubanischen Son. Ihrer Piano-Lehrerin Miriam Valdés, die im Oktober 2021 an Covid-19 starb, widmet Ana Carla Maza ein Stück, das gleichzeitig auch eine Ode an das Stadtviertel in Havanna ist, in dem sie ihre Kindheit verbrachte. Sie sagt: „Ich stellte sie (Miriam Valdés) mir vor, wie sie in ihrem kubanischen Stuhl am Klavier saß. Es heißt, dass man als Künstler wissen muss, wie man Schmerz ausdrückt, und dass Singen eine Erleichterung ist. Aber für mich ist es auch eine Möglichkeit, Momente der Liebe festzuhalten.“
Ana Carla Maza – Cello, Gesang
Son, Samba, Bossa Nova und kubanisches Chanson
Klangkosmos Weltmusik
Ana Carla Maza (Kuba)
MO. 16.01.2023 / 20.00 Uhr
Trauzimmer Marina Rünthe, Hafenweg 12, 59192 Bergkamen
Weitere Infos unter: 02307/ 965 464 oder tickets.bergkamen.de
Bürgerversammlung zum geplanten Wassersport- und Forschungszentrum auf dem Gelände der Zeche Werne
Die Stadt Werne plant auf der Fläche des ehemaligen Zechengeländes in Werne direkt an der Grenze zu Bergkamen-Rünthe in Zusammenarbeit mit einem Investor ein Wassersport- und Forschungszentrum, das eine Kombination aus Freizeit- (Surfworld) und Forschungseinrichtung (Sciencewave) bilden wird. Hierzu wird die Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Werne (44. FNP-Änderung – Sonderbaufläche Wassersport- und Forschungszentrum ehem. Zechengelände und Fläche für Bahnanlagen) und die Aufstellung des Bebauungsplans 4 – Wassersport- und Forschungszentrum ehem. Zechengelände – notwendig.
Im Rahmen beider Planverfahren soll die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planungen frühzeitig gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) informiert werden.
Zur Vorstellung des aktuellen Planungsstandes, der Planungsunterlagen und der Ergebnisse der bereits vorliegenden Gutachten findet am
19. Januar 2023, 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
Kolpingsaal Werne, Alte Münsterstraße 12, 59368 Werne
eine Bürgerversammlung statt.
Im Rahmen der Veranstaltung können Sie Fragen, Anregungen und Bedenken zu den vorgestellten Planungen und zum Projekt vorbringen.
Im Nachgang der Veranstaltung werden die bis zu diesem Zeitpunkt erarbeiteten Unterlagen zur 44. FNP-Änderung und zum B-Plan 4 – Wassersport- und Forschungszentrum ehem. Zechengelände – zwei Wochen (20.01.2023 bis einschließlich 03.02.2023) im Stadthaus der Stadt Werne, Konrad-Adenauer-Platz 1, Eingangsbereich des 1. OGs, während der Dienststunden ausliegen. Darüber hinaus werden die Unterlagen ab dem 20.01.2023 online bereit gestellt:
– Die Unterlagen zum Bebauungsplan 4 stehen unter diesem Link zur Verfügung.
– Die Unterlagen zur 44. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Werne sind über folgenden Link abrufbar.
Im Rahmen dieser Beteiligung können Sie Ihre Stellungnahmen mit Anregungen, Bedenken oder Hinweisen per E-Mail (stadtplanung@werne.de) oder postalisch an Stadt Werne, Abteilung IV.1 – Stadtentwicklung/Stadtplanung, Konrad-Adenauer-Platz 1, 59368 Werne senden.
Weihnachtsbaumabfuhr: Termine stehen im Abfallkalender 2023
Nach dem Ende der Weihnachtszeit bietet der EntsorgungsBetrieb Bergkamen (EBB) die Abfuhr der Weihnachtsbäume vom 09. bis zum 19. Januar 2023 an.
Wenn Sie ihren alten Weihnachtsbaum nicht mehr benötigen, stellen Sie ihn bitte ohne Weihnachtsdekoration bis spätestens sechs Uhr zur Abfuhr an den Straßenrand. Die Abfuhr findet in diesem Jahr erstmals nicht mehr nach Stadtteilen statt. Den exakten Abfuhrtag entnehmen Sie bitte dem Straßenverzeichnis der Print-Ausgabe des neuen Abfallkalenders oder dem Online-Abfallkalender der GWA.
Die Abfuhr findet in diesem Jahr über einen längeren Zeitraum statt: „Dadurch können wir auf mögliche Fahrzeugausfälle besser reagieren und müssen nicht terminierte Abfuhrtermine verschieben“ begründet der Leitende Disponent des EBB, Michael Heinemann, die Neuorganisation.
Der heimische Arbeitsmarkt zeigt sich im Dezember stabil
Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 231 auf 14.879. Im Vergleich zu Dezember 2021 stieg die Arbeitslosigkeit um 768 (+5,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote reduzierte sich um 0,1 Punkte auf 7,0 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 6,6 Prozent.
„Der Arbeitsmarkt hat sich auch im Dezember noch stabil gezeigt, die Arbeitslosigkeit sank weiter“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die Situation auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna. Dies sei keineswegs typisch, betont Helm: „In den letzten sieben Vorjahren, insbesondere jenen vor Corona, hatten wir hier im Durchschnitt immer einen leichten Anstieg zu verzeichnen.“ Helm weiter: „Hervorzuheben ist, dass der Bestand an Arbeitslosen insgesamt im Vergleich zum Vormonat stärker zurück gegangen ist als der Landesdurchschnitt. In keiner anderen Agentur des Landes ist der Bestand der beiden Altersgruppen der jüngeren Arbeitslosen (15 bis unter 20 Jahre und 15 bis unter 25 Jahre) stärker zurückgegangen.“
Grundsätzlich sei weiterhin davon auszugehen, dass im Frühjahr mit einer Entspannung des Arbeitsmarktes zu rechnen sei. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine habe nach wie vor keine zählbaren Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit im Kreis.
Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In neun der zehn Kommunen des Kreises Unna nahm die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat ab. Den stärksten Rückgang verzeichnete Holzwickede (-4,5 Prozent bzw. 11 auf 443). Danach folgen Selm (-4,3 Prozent bzw. 37 auf 815), Bönen (-3,2 Prozent bzw. 21 auf 644), Schwerte (-2,6 Prozent bzw. 37 auf 1.410), Lünen (-2,0 Prozent bzw. 91 auf 4.352), Fröndenberg (-1,8 Prozent bzw. 10 auf 540), Werne (-1,3 Prozent bzw. 12 auf 904), Bergkamen (-1,0 Prozent bzw. 21 auf 2.158) und Kamen (-0,2 Prozent bzw. drei auf 1.673). In Unna stieg die Arbeitslosigkeit an (+1,1 Prozent bzw. 22 auf 1.940).
Rückblick 2022
Während sich auch 2022 die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin auf dem Arbeitsmarkt zeigten, so war im vergangenen Jahr der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die damit verbundenen Folgen und Sanktionen prägend für die Entwicklung des Arbeitsmarktes auch im Kreis Unna. Der Bestand an erwerbsfähig gemeldeten Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit hat sich von 63 Personen noch im Dezember 2021 auf 2.228 Personen im Dezember 2022 signifikant erhöht. Diese Zahl ist fast identisch mit der Zahl sonstiger arbeitssuchender Personen mit Fluchtmigrationshintergrund exklusive Personen mit ukrainischer Herkunft, die ihrerseits bei 2.231 Personen im Kreis Unna liegt.
Dennoch ist die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Unna jetzt schon im dritten Jahr in Folge weiter gesunken und erreichte damit wieder das niedrige Niveau von 2019. Auch die Arbeitslosenquote liegt nur 0,2 Prozentpunkte über der Bestmarke in 2019.
Im Jahresdurchschnitt reduzierte sich der Bestand an Arbeitslosen im Vergleich zu 2022 um 893 (-5,6 Prozent) Menschen auf 15.008 (2020: 16.155). Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresschnitt 7,0 Prozent, während sie im vorigen Jahr noch bei 7,4 Prozent lag (2020: 7,6 Prozent). Auch die Unterbeschäftigung verzeichnete einen Rückgang um 4,2 Prozent auf 19.418, die Unterbeschäftigungsquote sank entsprechend um 0,3 Punkte auf 9,0 Prozent.
Öffnungszeiten von Ausländerbehörde und Elterngeldstelle: Terminvergabe nutzen
Die Ausländerbehörde und die Elterngeldstelle des Kreises Unna weisen auf ihre geänderten Öffnungszeiten hin. Beide setzen auf eine Beratung nur nach Terminvereinbarung, um die Besucherströme besser steuern und mehr Anliegen bearbeiten zu können.
Ausländerbehörde
Bei der Ausländerbehörde sind so die Öffnungszeiten bereits im August 2022 ausgeweitet worden und Besuche außer donnerstags nur noch nach Terminvereinbarung möglich. Die Terminbuchung ist unter www.kreis-unna.de/auslaender zu finden. Diese Öffnungszeiten gelten auch im Jahr 2023 vorerst weiter. Wer nur seinen Aufenthaltstitel abholen möchte, muss keinen Termin vereinbaren. Alle anderen Besucher bittet die Ausländerbehörde darum, die Terminvereinbarung zu nutzen: Ein Spontanbesuch am Donnerstag ist mit langen Wartezeiten verbunden.
Die Öffnungszeiten sind:
Montag: 8.30 – 12 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr nur nach Terminvereinbarung
Dienstag: 8.30 – 12 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr nur nach Terminvereinbarung
Mittwoch: 8.30 – 12 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr nur nach Terminvereinbarung
Donnerstag: 8.30 – 12 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr
Freitag: 8.30 – 12 Uhr nur nach Terminvereinbarung
Elterngeldstelle
Die Elterngeldstelle ist ab 2. Januar 2023 auch wieder grundsätzlich für Rückfragen telefonisch zu erreichen.
Die Sprechzeiten sind:
Montag bis Donnerstag: 8 – 16.30 Uhr
Freitag: 8 – 12.30 Uhr
Für eine Beratung müssen Antragstellende aber einen Termin vereinbaren. Alle Kontaktinfos gibt es unter www.kreis-unna.de/elterngeld. PK | PKU
Unternehmen können sich zum Girls´-Day und Boys´-Day am 27. April 2023 anmelden
Pilot, Lokführer oder Sängerin – diese Berufe stehen maximal noch während des Kindergartenalters hoch oben auf der Wunschliste junger Menschen. Doch welcher Beruf soll es sein, wenn der erste Schritt ins Arbeitsleben ansteht? Und vor allem: Warum nicht als Mädchen eine Dachdeckerlehre und als Junge eine Ausbildung zum Erzieher starten? Unterstützung bieten dabei der Girls´-Day und Boys´-Day am 27. April 2023: In Form einer Berufsorientierung ohne jegliche Klischees.
So soll das Projekt „Girls‘Day – Mädchen-Zukunftstag“ dazu beitragen, dass Mädchen zukunftsträchtige Berufsfelder, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind, entdecken. Dazu gehören insbesondere (informations-) technologische und naturwissenschaftliche Bereiche sowie viele handwerkliche Berufe. Der Girls’Day findet traditionell einmal jährlich als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt.
Das Projekt „Boys’Day – Jungen-Zukunftstag“ gibt Jungen ebenso die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen Männer immer noch unterrepräsentiert sind, vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Durch jungenspezifische Schnupperpraktika, aber auch Workshops, werden neue Zukunftsoptionen in der Berufs- und Lebensplanung eröffnet sowie Sozialkompetenzen gestärkt.
Traditionell laden ortsansässige Unternehmen an diesem Tag Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 5 ein, in den Berufsalltag zu schnuppern. „Dieser Tag ist eine wunderbare Chance, jungen Menschen qualifizierte Einblicke in die unterschiedlichsten Berufsfelder zu geben“, sagt Bernd Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen. „Für junge Menschen ist und bleibt eine vielfältige Auseinandersetzung mit beruflichen Perspektiven für die eigene Zukunft besonders wichtig.“
Simone Reichert, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung bei der Stadt Bergkamen, hofft, dass sich wieder möglichst viele Bergkamener Unternehmen an den Zukunftstagen beteiligen. Denn: „Zum einen kommen die Unternehmen bereits mit ihrem zukünftigen Ausbildungsnachwuchs in Kontakt und informieren über ihr vielfältiges Berufsangebot, zum anderen stellen sich die Firmen als zukunftsorientierte Unternehmen dar, die vorausschauend denken und für die Gleichstellung kein Fremdwort ist“, sagt Simone Reichert.
Federführend sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundeskoordinierungsstelle des Girls´-Day und Boys´-Day. Gemeinsam rufen sie Unternehmen und Institutionen dazu auf, am Donnerstag, den 27. April 2023 am Aktionstag teilzunehmen. Für mehr Planungssicherheit gibt es in diesem Jahr erstmalig einen Anmeldeschluss. Dieser ist der 20. April.
Mitmachen ist ganz einfach:
Unternehmen können ihre Angebote unter girls-day.de bzw. boys-day.de eintragen: Nur so werden die Angebote in der Platz-Suche der Mädchen bzw. Jungen angezeigt und Unternehmen können ihr Angebot dort einfach verwalten. Jedes Unternehmen kann zudem entscheiden, ob es das Angebot vor Ort oder digital anbieten möchte. Weitere Fragen werden via Mail unter info@girls-day.de oder info@boys-day.de beantwortet oder aber telefonisch unter 0521/106 7357.
„Rumpelstilzchen“ zur Eröffnung der Kindertheatersaison im studio theater
Foto: Michael Reuland
Der Theaterspaß am Nachmittag des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Bergkamen (kijub) startet am Mittwoch, 25.01.2023 im studio theater mit der Aufführung “Rumpelstilzchen“ des L’una Theaters ins neue Jahr.
Das prämierte Theater – ausgezeichnet mit dem Publikumspreis der Kinderkulturtage Wiesbaden 2012 und 2009 – präsentiert den beliebten Märchenklassiker frei nach den Gebrüdern Grimm. Aus der überlieferten Vorlage rund um einen magischen Namen und die Gier nach Gold ist eine sinnig gewitzte Komödie mit Masken, Musik und Marotten entstanden.
Die Müllerstochter Milli spielt für ihr Leben gern Verstecken. Für ihre Freunde Fuchs und Hase ist sie gar eine meisterhafte Sucherin. Doch ihr ehrgeiziger Vater hält das für reine Zeitverschwendung und diktiert: Lernen – Üben – Schaffen. Doch dann kommt der König, der Müller prahlt – und schon sitzt Milli in einem Verließ im Schloss und soll Stroh zu Gold spinnen. Ein kleines Männlein erscheint, rettet sie aus ihrer Not und fordert zum Lohn ihr erstes Kind.
Doch das Publikum weiß noch nicht, dass Millis Versteckspieltalent sich als äußerst nützlich erweist, dass das Männlein eine Vorliebe für rauchigen Blues hat, dass die kleinen Zuschauer tatkräftig beim Enträtseln eines schwierigen Namens helfen können und dass es bei allem Ernst der Lage viel zu Lachen gibt.
Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im kijub telefonisch unter 02307/965475 oder per Mail unter info@kijub-bergkamen.de zu reservieren. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich an der Tageskasse.
Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet im Winter 2023 außerdem noch folgendes Stück an:
Rabe Socke – Immer brav sein kann keiner (Wittener Kinder- und Jugendtheater) am 22.02.2023
„Goodtime Music“ mit der Gruppe Hootin´the Blues: Jahresauftakt mit dem Sparkassen Grand Jam
Hootin the Blues.
Zu Beginn des neuen Jahres 2023 gastiert die Gruppe Hootin´the Blues am Mittwoch, 4. Januar, ab 20 Uhr
im Rahmen des Sparkassen Grand Jams im Thorheim Bergkamen.
Für diese Veranstaltung gibt es noch Eintrittskarten an der Abendkasse. Die Abendkasse öffnet für Kurzentschlossene um 19.00 Uhr.
Mi. 04.01.2023 / 20.00 Uhr
Sparkassen Grand Jam – Hootin´the Blues
Thorheim Bergkamen, Landwehrstraße 160, 59192 Bergkamen
Kartenbestellungen und weitere Infos unter: 02307/ 965 464
oder tickets.bergkamen.de
Bislang unbekannte Täter haben am frühen Neujahrsmorgen (01.01.2023) in Werne einen Zigarettenautomat gesprengt.
Gegen 2.55 Uhr hörte ein Anwohner der Werner Straße einen lauten Knall und beobachtete zwei männliche Jugendliche, die erst an dem Zigarettenautomat hantierten und dann zu Fuß in Richtung Gersteinwerk flüchteten. Die Tatverdächtigen sollen eine schwarze und eine weiße Jacke getragen haben.
Die Sprengkraft war so stark, dass Teile des Zigarettenautomaten über die Werner Straße flogen und ein geparktes Fahrzeug beschädigten.
Die Polizei stellte vor Ort die Tabakwaren und Bargeld sicher. Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen an die Wache Werne unter der Rufnummer 02389-921 3420 zu wenden.
Jahresbilanz und Ausblick von Bürgermeister Bernd Schäfer: Rückkehr zur Normalität
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Bürgermeister Bernd Schäfer.
egal wie man es betrachtet: Dieses Jahr ist keins wie jedes andere. Die Formulierung mag Ihnen vertraut vorkommen, dennoch hat sie ihre Berechtigung. Hat uns bereits 2021 einiges abverlangt, zeigt uns auch 2022, wie wichtig Eigenvorsorge und -verantwortung sind. Speziell der Krieg in der Ukraine führt uns deutlich vor Augen, wie wertvoll ein Leben in Freiheit, Sicherheit und Frieden ist. Die Auswirkungen dieses Krieges, wie die steigenden Lebenshaltungskosten und die Flüchtlingsbewegungen, haben unseren Alltag sehr verändert. Und noch ist nicht absehbar, wie lange dieser Zustand anhält – oder ob er sogar weiter eskaliert. Neben dieser Unsicherheit sehen wir aber auch Zeichen der Hoffnung. So gibt es kaum noch Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie. Nach langer Pause konnten wir unseren Alltag endlich wieder weitgehend unbeschwert gestalten. In der Familie ebenso wie bei der Arbeit und in der Freizeit.
Zweigeteilt, aber durchaus ermutigend, ist auch das Stimmungsbild in der Bergkamener Stadtverwaltung. Neben dem Fachkräftemangel, den Anforderungen der Digitalisierung, den beengten räumlichen Verhältnissen im Rathaus, den massiv gestiegenen (Energie-) kosten und dem begrenzten finanziellen Handlungsspielraum gibt es Entwicklungen, die uns zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen. Beispielhaft dafür ist aus meiner Sicht, dass es gelungen ist, negative Auswirkungen auf das Tagesgeschäft weitgehend zu vermeiden. Auch die Leistung, so viele Geflüchtete wie nie zuvor in Bergkamen unterzubringen ohne dafür Sporthallen heranziehen zu müssen, verdient Anerkennung. Mut macht mir außerdem, dass die Stadt auf wichtigen Gebieten gut aufgestellt ist und vorankommt.
Attraktiver Wohnort für Familien
Trotz knapper Kassen und steigender Kosten haben wir bei der Ausstattung der Schulen und den Kinderbetreuungsmöglichkeiten deutliche Fortschritte erzielt. Zu erwähnen sind insbesondere Erweiterungen der OGS- und Mensabereiche, wie zum Beispiel an der Pfalzschule, sowie die zusätzlichen Kapazitäten und besseren Betreuungsmöglichkeiten durch die neue Kita in der Berliner Straße, die im Bau befindliche Kita der „Lebenshilfe Unna“ im Projekt Wohnvoll auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4, den geplanten Ersatzbau der Kita in der Straße „Am Südhang“ und den geplanten Neubau der Kita der evangelischen Kirche in Rünthe. Diesen Kurs werden wir fortsetzen, um Bergkamen zu einem zunehmend attraktiven Wohnort für Familien zu machen. Wie ernst es der Stadt damit ist, zeigen einige der wichtigsten Vorhaben der nächsten Jahre wie zum Beispiel die Wasserstadt Aden, die IGA 2027, der Neubau der Jahnschule und des Häupenbades.
In die gleiche Richtung zielen die mittlerweile abgeschlossene Sanierung des Pestalozzihauses unter anderem mit Familientreff, Sprach-Café, Musik- und Jugendkunstschule, die Ertüchtigung der Sportanlagen – mit dem Römerbergstadion in Oberaden und den beiden neuen Kunstrasenplätzen in Oberaden und Rünthe – und der Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr. Es den Menschen zu erleichtern, das Fahrrad zunehmend in ihren Alltag zu integrieren, auf dem Schulweg ebenso wie für die Fahrt zur Arbeit, bleibt ein zentrales Ziel. Nach der in diesem Jahr erfolgten Sanierung der Kuhbachtrasse und der Ertüchtigung weiterer Radwege werden mit der Umsetzung der vom Rat im Juni 2022 beschlossenen Fortschreibung des Rad- und Fußverkehrskonzeptes sukzessive weitere Aufwertungen im Bereich der Alltagswege folgen.
Damit sich die Menschen in Bergkamen wohl fühlen, ist ein sauberes Stadtbild eine weitere wesentliche Voraussetzung. Nach einem sechs Jahre dauernden Rechtsstreit ist es endlich gelungen, den Wertstoffhof an den neuen Standort im Haldenweg zu verlagern – verbunden mit vielen Vorteilen für die Nutzerinnen und Nutzer. Ebenso erfreulich ist die Leistung der Stadtreinigung und des städtischen 1-2-3-Teams zu bewerten. Zusammen mit der Bergkamener WebApp zum unbürokratischen Melden von Müll auf öffentlichen Flächen tragen sie erheblich zu einem sauberen und positiven Stadtbild bei. Zusätzlich wurden aufgrund von Bürgeranregungen im gesamten Stadtgebiet weitere Mülleimer und Sitzbänke aufgestellt, so zum Beispiel entlang der Kuhbachtrasse. Um diese erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können, hat die Stadt Mitte des Jahres ein drittes Reinigungsteam eingerichtet.
Weichenstellung für die Zukunft
Gleichfalls große Bedeutung genießt der Klimaschutz. Hier geht es insbesondere darum, die Vorgabe der Politik – Klimaneutralität der Stadt Bergkamen bis 2040 – zu erreichen. Das hört sich nach weiter Ferne an. Angesichts der Vielzahl der damit verbundenen einzelnen Maßnahmen relativiert sich der Zeitraum jedoch schnell. Seit diesem Jahr ist bei der Stadt dauerhaft eine neue Stabsstelle für den Klimaschutz eingerichtet. Außerdem wurden zusätzliche Fördermittel für die private Nutzung der Sonnenenergie und die Begrünung von Dächern und Gärten bereitgestellt, um so eine Bewusstseinsänderung in der Bevölkerung zu unterstützen. Mit der Anpassung des Klimaschutzkonzepts wird ein nächster wichtiger Schritt erfolgen. Bereits begonnen hat ein enger Austausch mit dem lokalen Energieversorger GSW, um Standorte für die klimafreundliche Erzeugung von Solarenergie mittels Flächenphotovoltaik zu ermitteln. In Rünthe hat die Fa. Tesla kürzlich eine Supercharger-Station mit 12 Ladesäulen für alle E-Autos errichtet.
Mit Nachdruck verfolgt die Stadt auch die Großprojekte „Wasserstadt Aden“ und die Beteiligung an der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027. Die Wasserstadt-Fortschritte auf dem ehemaligen Zechengelände Haus Aden im Bereich des Bodenmanagements sind inzwischen gut zu erkennen. Die Bodenarbeiten werden voraussichtlich im Sommer 2023 abgeschlossen sein. Weiter geht es dann ab dem zweiten Halbjahr 2023 mit dem Bau des Sees und mit der Vorbereitung von Erschließungsarbeiten für das gesamte Areal.
Sichtbares Zeichen für die IGA 2027 sind zusätzliche personelle Ressourcen in Form von drei neuen Stellen im Planungsamt. Sie bietet die einmalige Gelegenheit, Naherholung und Tourismus zu stärken. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt – und das dauerhaft. Aufgrund der Bedeutung des Themas liegt es mir sehr am Herzen, die IGA-Vorbereitungen gemeinsam mit unserer Nachbarstadt Lünen voranzutreiben und möglichst schnell sichtbare Veränderungen entlang des Kanals zu erreichen. Ebenfalls ist es gelungen, einige problembehaftete Grundstücke einer neuen Nutzung zuzuführen: So ist zum Beispiel die Jockenhöfer-Kreuzung in Rünthe zu nennen, wo bald ein Hotel errichtet werden soll. Auch die brachliegende Fläche gegenüber dem Rathaus ist vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Dorn im Auge. Mir als Bürgermeister ist bewusst, dass auch hier Handlungsbedarf besteht und dass die Fläche dringend positiv überplant und aufgewertet werden muss.
Verbesserung der Lebensqualität
Zum allgemeinen Wohlbefinden gehören zweifellos auch die Bereiche Sicherheit, Freizeit und Kultur.
Mit dem Erwerb eines Grundstücks für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Oberaden – auf einem aus Sicht der Feuerwehr optimal gelegenen Standort – wird Bergkamen in Notfällen künftig noch besser aufgestellt sein
Ich persönlich bin sehr froh, dass in diesem Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen des Stadtmarketings und der Kultur durchgeführt werden konnten, so zum Beispiel die stets gut besuchten Feste Wein am Wasser, Open-Air-Kino, Lichtermarkt und die Grand-Jam-Reihe. Das kulturelle Leben in Bergkamen – schon immer ein Aushängeschild unserer Stadt – erhält mit dem grundlegend neu gestalteten Stadtmuseum demnächst eine weitere Attraktion. Der in diesem Jahr in Betrieb genommene Veranstaltungsraum im neuen Zwischentrakt hat sich schon innerhalb kürzester Zeit bewährt. Und auch die mittlerweile wiederbelebte Marina Rünthe wird im Sommer – wie im Winter – gut besucht.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bin ich fest davon überzeugt, dass sich Bergkamen in Zukunft positiv entwickeln wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesundes, friedliches und glückliches neues Jahr 2023.