Bildungsangebot des KI: So geht Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Menschen, die Deutsch als Zweitsprache (DaZ) lernen, lernen anders als Menschen, die mit der deutschen Sprache aufwachsen. Der Unterricht für sie sieht auch anders aus. Wie, will jetzt das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) gemeinsam mit einer DaZ-Expertin erklären und bietet einen zweiteiligen Workshop ab dem 23. März an.

Der Workshop richtet sich an pädagogisches Personal, welches Hintergrundwissen und Handwerkszeug für den DaZ Unterricht erlernen möchte. Die Veranstaltung besteht aus Modul 1 und 2. Modul 2 findet am 4. Mai statt.

In Modul 1 geht es um:

Tipps für den DaZ-Unterricht
Lehrplan und curriculare Vorgaben DaZ Niedersachsen (als Modell für NRW)
Spracherwerbsstufen
Planung von Unterrichtsreihen und Sprachfördereinheiten
Vorstellung geeigneter Unterrichtsmaterialien

In Modul 2 geht es um:

Selbsterfahrung: Lernsequenz Polnisch
Strategien zur Einführung und Übung von Wortschatz
Einsatz von Bildkarten, Wimmelbildern und Alltagsgegenständen
Ermittlung von Grammatik mit Hilfe von Chunks
Kleine Spiele und Bewegungsaktivitäten für zwischendurch

Anmeldungen sind möglich per E-Mail an ki-veranstaltungen@kreis-unna.de unter Angabe folgender Kurs-Nummer: 98000019-0623. Teilnahmebeitrag: 10 Euro. Diese und weitere Infos sind auch im Kreis Unna-Kalender unter www.kreis-unna.de/veranstaltungen zu finden. PK | PKU




Bei Erdemli: Nichte verteidigt – Schlag eingesteckt

von Andreas Milk
Es ging um eine Anklage wegen Körperverletzung, am Ende gab es versöhnliche Töne und eine Entschuldigung: Gut ein halbes Jahr nach einer Keilerei am Erdemli-Supermarkt in der Präsidentenstraße sahen sich „Täter“ und „Opfer“ vor dem Kamener Strafrichter wieder. Beide Begriffe stehen hier in Anführungszeichen, weil sich nicht so wirklich aufdröseln lässt, wer von beiden Männern was war.

Angeklagt jedenfalls war Georgi T. (Namen geändert). Am frühen Abend des 5. Juli 2022 soll er Murat H. einen Faustschlag gegen das Jochbein versetzt haben. Der Kamener Murat H. war seinerzeit angerückt, um seine Nichte abzuholen, die bei Erdemli arbeitete und sich schon seit einer Weile von Georgi T. belästigt fühlte. Denn der Familienvater geisterte wohl immer wieder kurz vor Ladenschluss dort herum und behelligte die junge Frau mit aufdringlichen Fragen.

Vor Gericht erklärte T., er selbst sei seinerzeit von Murat H. angeschrien und angegriffen worden. Er habe sich bloß gewehrt. Tatsächlich macht T. auf Fotos vom Tatabend einen mitgenommeneren Eindruck als sein „Opfer“ Murat H.; beide Männer ließen sich im Krankenhaus behandeln, nachdem die Polizei zur Präsidentenstraße gekommen war und den Fall aufgenommen hatte.

Auf das Anhören von Zeugen verzichtete der Richter: Er stellte das Verfahren gegen Georgi T. ein. Beide Männer hätten schließlich allerhand eingesteckt, fand er. Und Murat H. zeigte im Prozess auch kein besonderes Interesse daran, T. zu bestrafen – Hauptsache, es ist Ruhe und die leidige Geschichte erledigt. Schließlich erhob sich der ukrainische Staatsbürger Georgi T. und entschuldigte sich in aller Form bei dem aus der Türkei stammenden Murat H. – verbunden mit einem Ausdruck des Beileids für die Opfer der türkisch-syrischen Erdbebenkatastrophe. Im Zuschauerraum saß Georgi T.s Frau. Ihr wird er wahrscheinlich noch seine Zuneigung für Murat H.s Nichte erklären müssen.

 




362 Verkehrsverstöße bei weiterem kreisweiten Schwerpunkteinsatz

Bei einem weiteren kreisweiten Schwerpunkteinsatz hat die Polizei am Dienstag (21.02.2023) insgesamt 362 Verkehrsverstöße verzeichnet.

Einsatzkräfte der Polizeiwachen Kamen, Schwerte, Unna und Werne sowie des Verkehrsdienstes erfassten 333 Geschwindigkeitsüberschreitungen – in 68 Fällen waren die Verkehrsteilnehmenden mindestens 16 km/h zu schnell unterwegs. Auf sie kommen Ordnungswidrigkeitenanzeigen zu.

Darüber hinaus gab es zwölf Handyverstöße, drei Strafanzeigen (u. a. Fahren ohne Fahrerlaubnis) sowie 14 weitere Verstöße (u. a. Rotlicht, Gurt).

Erfreulich: Die Polizeibeamten erwischten in den Morgenstunden keine Karnevalisten, die sich nach den Feierlichkeiten an Rosenmontag mit Restalkohol ans Steuer setzten.

„Auch wenn die Verantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr zu allererst in den Händen der Verkehrsteilnehmenden liegt, leistet die Polizei mit diesen konsequenten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen ihren Beitrag, die Zahl der Verunglückten zu reduzieren. Daher finden regelmäßig und unangekündigt Kontrollen dieser Art im gesamten Zuständigkeitsbereich statt“ betont die Kreispolizei.




Bilanz nach dem Warnstreik: EBB-Müllabfuhr weitgehend reibungslos

Bilanz zog das Team um Betriebsleiter Stephan Polplatz nach dem Warnstreik: für den gestrigen Dienstag, 21.02.2023, hatten die Gewerkschaften des Deutschen Beamtenbundes (dbb) in Bergkamen bei der Stadtverwaltung im Rahmen der Tarifrunde 2023 zum Warnstreik aufgerufen.

Insgesamt 27 Mitarbeiter*innen des Baubetriebshofes und Entsorgungsbetriebes (EBB) sind dem Aufruf als Mitglieder der Komba- und Straßenwärtergewerkschaft VDStra gefolgt.

Während die Müllabfuhr des EBB lediglich Einschränkungen im internen Servicebereich hatte, waren andere Bereiche des Baubetriebshofes und EntsorgungsBetrieb stärker betroffen: unter anderem zwei von drei Reinigungs-Kolonnen, das schnelle Eingreif-Team
1-2-3 Bergkamen, die Streckenkontrolle, Magazin und Schreinerei und bis auf den Leitenden Disponenten die gesamte Verwaltung der beiden Betriebe nahmen am Warnstreik teil.




Neue Strom- und Wasserversorgungsleitungen in der Hermann-Stehr-Straße

Stromnetz in Bergkamen wird erneuert: Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen tauschen die Versorgungsleitungen in ihrem Stromnetz in der Hermann-Stehr-Straße in Oberaden aus. Ab Montag (27. Februar) beginnen die Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der Strom- und Wasserleitung auf einer Gesamtlänge von etwa 300 Metern. Die Maßnahme wird sich von der Hausnummer 2 (Einmündung zur Jahnstraße) bis zur Hausnummer 28 erstrecken.

Bei dieser Baumaßnahme werden die Versorgungsleitungen im Stromnetz erneuert beziehungsweise verstärkt. Darüber hinaus wird die Wasserleitung ausgetauscht. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich etwa zwei Monate andauern. Im Zuge dieser Baumaßnahmen kann es durch eine halbseitige Sperrung der Straße zu temporären Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen, wofür die GSW um Verständnis bitten. Sollten kurzfristige Stromabschaltungen unvermeidlich sein, werden die Anwohnerinnen und Anwohner rechtzeitig darüber informiert.

Um eine sichere und zuverlässige Versorgungssicherheit zu gewährleisten, investieren die GSW regelmäßig in die Instandhaltung und Erneuerung ihrer Netze.




Kreidefarben und Kaffeeklatsch – Ein Workshop für kreative Erwachsene auf der Ökologiestation

Am Samstag, 25. März in der Zeit von 11.00 – 15.00 Uhr bietet das Umweltzentrum Westfalen einen Schilder-Workshop für kreative Erwachsene an. Mit hochwertigen, umweltfreundlichen Kreidefarben werden u. a. individuelle Spruchblöcke oder Ostermotive auf massivem Holz erstellt.

Die Teilnehmer lernen verschiedene Techniken kennen und gestalten unter fachkundiger Anleitung dekorative Einzelstücke. Die Kosten für diesen Workshop betragen 80 Euro. Geleitet wird der Workshop von Silke Blennemann. Maximal können 8 Personen an diesem Workshop teilnehmen.

Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder dorothee.weber-koehling@uwz-westfalen.de.




Wohnwagen abgekärchert: „Unfallflucht“ an der Waschanlage

von Andreas Milk
13. Juli 2022, früher Abend. Bevor es ab auf die Insel ging, fuhr der Bergkamener Thomas M. (Name geändert) mit seinem Wohnwagen schnell nochmal in die Waschanlage Am Schlagbaum. Kurz nach Beginn des Urlaubs kam dann eine unerfreuliche Mail von seiner Versicherung. Die Rede war von einem Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro, den er in der Anlage angerichtet haben soll. Es gab eine Anzeige wegen Unfallflucht. Folge war jetzt ein Verhandlungstermin vor dem Kamener Strafrichter.

„Er hat’s nicht mitbekommen“, erklärte M.s Verteidiger für seinen Mandanten. Und nachdem auch M. selbst sich geäußert hatte, erschien das durchaus nachvollziehbar. Familienvater M. – Mitte 50, unbescholten – erinnerte sich, er habe an jenem Tag den verschmutzten Wohnwagen anlässlich des Starts in die Ferien nochmal wacker „abkärchern“ wollen. Bei der Einfahrt in die Waschanlage seien Schläuche der sogenannten Waschlanze am Außenspiegel hängen geblieben. M. setzte zurück, befreite die Schläuche, setzte die Waschprozedur fort und fuhr schließlich weg. Dass die Technik der Waschanlage beschädigt worden war, habe er gar nicht wahrgenommen.

Sehr gut möglich sei das, waren sich die Juristen einig. Drum gab es für M., obwohl er streng genommen Mist gebaut hatte und abgehauen war, keine Verurteilung: Der Vertreter der Staatsanwaltschaft stimmte einer Einstellung des Verfahrens zu. Tragen muss Thomas M. nur die Kosten für seinen Anwalt – der erkennen ließ, dass er sogar noch eher für einen Freispruch gewesen wäre.

 

 




Wasserfreunde erneut mit vielen Bestzeiten und Medaillen beim Schwimmfest des SV Dortmund Hellas

Am 04. und 05.02.2023 waren die Wasserfreunde TuRa Bergkamen beim 39. Internationalen Schwimmfest des SV Dortmund Hellas zu Gast. Zeitgleich feierte der SV Hellas sein 100-jähriges Bestehen. Am Start war allerdings nur eine kleine Mannschaft und einige Kinder mussten leider krankheitsbedingt zu Hause bleiben.

Max Simon (Jg. 2012) war an diesem Wochenende der erfolgreichste Schwimmer und gewann Gold über die 400m Freistil, Silber über 50m Rücken mit neuer Bestzeit in 41,45 Sekunden und Bronze über 200m Freistil ebenfalls mit neuer Bestzeit in 2:56,04 Minuten. Außerdem stellte Max noch einen neuen persönlichen Rekord über 50m Freistil in 35,01 Sekunden auf.
Für ihren Trainingsfleiß und Trainingseinsatz auch neben dem Schwimmtraining belohnte sich Laura Cieschowitz (Jg. 2008) nach aktuellem Stand, mit dem Erreichen der Pflichtzeit für die Südwestfälischen Meisterschaften über 50m Freistil. Sie sprintete in 31,96 Sekunden durch das Dortmunder Südbad. Ebenfalls eine starke Zeit schwamm Laura über 50m Schmetterling. In 36,95 Sekunden stellte sie auch hier einen persönlichen Rekord auf ebenso wie über 200m Lagen die sie in 3:09,49 Minuten absolvierte.
Philipp ten Venne (Jg. 2013) schwamm je über 100m Brust in 2:01,67 Minuten und 200m Rücken in 4:07,75 Minuten auf Platz 3.
Lene Treese (Jg. 2015) schwamm über 100m Freistil, Emma Gramse (Jg. 2013) über 50m Brust und Luca Taubert (Jg. 2014) über 50m Freistil jeweils auf Platz 2.
Je eine Bronze Medaille gewannen Leni Schröder (Jg. 2015) über 100m Rücken und Mika Tom Krause (Jg. 2011) über die 800m Freistil.

Außerdem waren mit vielen persönlichen Rekorden und somit auch sehr erfolgreich folgende Schwimmer*innen am Start: Ben Luca Spiekermann (Jg. 2013), Karla Henriette Treese (Jg. 2013), Lia Schröder (Jg. 2012), Lisa Marie Ebel (Jg. 2006), Mara Eulich (Jg. 2015), Mila Fee Krause (Jg. 2011), Noah Mo Krause (Jg. 2008), Oleksandr Tsys (Jg. 2012) und Sarah Großpietsch (Jg. 2013).
Die Trainer der Wasserfreude waren mit den Leistungen ihrer Athleten sehr zufrieden und freuen sich auf viele weitere erfolgreiche Wettkämpfe.




Bergkamener Bürgerbüro bietet Erleichterungen für Menschen mit Beeinträchtigungen

Schnellerer Service, kaum Wartezeiten – das hat das Bürgerbüro erreicht, indem es 2021 die Online-Terminvergabe einführte. Seitdem ist es möglich, Termine bequem von zu Hause aus und mobil zu reservieren. Diesen Service ergänzt das Bürgerbüro jetzt um weitere Erleichterungen speziell für Menschen mit Beeinträchtigungen. Um es ihnen einfacher zu machen, ihr Anliegen im Bürgerbüro selbständig zu erledigen, wird ihnen ihr Termin nicht nur auf dem Bildschirm angezeigt, sondern zusätzlich über die Aufrufanlage angesagt. Außerdem erhalten sie Unterstützung falls sie gehbehindert oder auf den Rollstuhl angewiesen sind.

Auch blinde und sehbeeinträchtigte Menschen nutzen unter Verwendung entsprechender Hilfsmittel die Online-Reservierung von Terminen im Bürgerbüro. Vor Ort haben sie jedoch oft Schwierigkeiten, die kleine Schrift der Terminanzeige auf dem Monitor im Foyer des Rathauses zu lesen. Dieses Hindernis soll nun der Vergangenheit angehören. „Bei der Online-Terminbuchung wird daher jetzt auch abgefragt, ob eine Sehbeeinträchtigung besteht“, erläutert Markus Höll, Leiter des Bürgerbüros. In diesen Fällen zeigt das System den Termin wie üblich auf dem Monitor an und ruft ihn zusätzlich durch eine Sprachansage auf.

Außerdem können gehbehinderte Personen oder Rollstuhlfahrer bereits bei der Terminbuchung darauf hinweisen, dass sie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder ein Assistenzbedarf besteht. „Auf Wunsch werden sie dann im Wartebereich abgeholt und zum Schreibtisch begleitet“, hebt Markus Höll den Servicegedanken des Bürgerbüros hervor. Mit den Neuerungen setzt das Bürgerbüro zugleich eine Anregung des Netzwerks Inklusion um, das sich zur Aufgabe gemacht hat den Inklusionsprozess der Stadt Bergkamen zu begleiten und mit Ideen und Vorschläge zu unterstützen.

„Mit der Einbindung der Abfragen in die Online-Terminbuchung tragen wir dazu bei, diesen Service für noch mehr Menschen zu einer echten Erleichterung zu machen und den Besuch des Bürgerbüros barrierefreier zu gestalten“, ergänzt Thomas Lackmann. Er ist bei der Stadtverwaltung für soziale Inklusion und Seniorenarbeit zuständig und dort Ansprechpartner für das Netzwerk Inklusion, dem unter anderem Vertreter von Heimbeiräten, Behindertenverbände und -vereine, Behindertenbeauftragte der Städte und Menschen mit Behinderung aus der Selbsthilfe angehören.

Um die Barrierefreiheit im Bürgerbüro weiter voranzubringen, hat das Netzwerk bereits einen neuen Vorschlag gemacht: Spätestens mit dem Umzug des Bürgerbüros aus dem Rathaus soll auch die akustische Barrierefreiheit in den Blick genommen werden. In den neuen Räumlichkeiten des Stadtfensters soll es eine Anlage für schwerhörige Personen geben, die in der Lage ist, Sprache und andere akustische Signale direkt auf ein Hörgerät zu übertragen.




„Direkt eine gescheuert“: Buße an die Kinderdörfer

von Andreas Milk
Um mit dem Erfreulichen anzufangen: Die Westfälischen Kinderdörfer e.V. bekommen von Murat H. (Name geändert) 600 Euro. Nicht, weil er ein so großzügiger Mensch wäre – sondern weil der Kamener Strafrichter das zur Bedingung macht, ein Verfahren gegen H. wegen Körperverletzung und Bedrohung einzustellen. Am Abend des 28. Juni 2022 soll er vor dem Haus seiner Schwiegereltern in Weddinghofen der Cousine seiner Noch-Ehefrau eine Ohrfeige verpasst haben. Außerdem, so die Anklage, habe er der Frau gedroht, sie abzustechen, wenn er sie nochmal auf der Straße sehe.

Die Cousine sollte seinerzeit auf Bitten von Murat H.s Frau die kleine Tochter des Paars abholen. Die Frau hatte wohl vor, noch länger bei ihren Eltern – Murat H.s Schwiegereltern also – zu bleiben. Es hatte Streit gegeben zwischen den Eheleuten. Und glaubt man Murat H., so will die Cousine ihm eins auswischen – weil sie selbst etwas von ihm wolle, er aber nicht von ihr.

Vor Gericht wurde es laut und emotional, und mit letzter Gewissheit hätte wohl nicht geklärt werden können, wer wen wie beschimpft und angegriffen hat. H. sagt: Er habe nichts getan, was eine Anklage rechtfertigen könne. Die Cousine sagt: Sie habe durchs offene Seitenfenster ihres Wagens „direkt eine gescheuert bekommen“, und überhaupt sei Murat H. ein aggressiver Mensch. Nach einem Nervenzusammenbruch habe sie entschieden, Anzeige gegen ihn zu erstatten.

Seitdem das Ganze passierte, gehen die Beteiligten sich aus dem Weg. Sobald H. die Buße an die gemeinnützige Einrichtung überwiesen hat, wird die Akte geschlossen.

 




Angepasste Förderprogramme der Stadt Bergkamen zum Klimaschutz erfreuen sich erhöhter Nachfrage

In der ersten Woche nach Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinien zur Förderung von Gründächern, zur Anschaffung von Stecker-PV-Anlagen und zur Entsiegelung wurden bereits fünf Anträge gestellt und bewilligt. Bekanntlich hatte der Rat aufgrund der enormen Kostensteigerungen im Bauwesen die Höchstfördersummen für 2023 erhöht.

Mit diesen fünf Maßnahmen werden rund 11.600 € für den Klimaschutz investiert. Die Stadt bezuschusst diese Investitionen mit 4.550 €. Bewilligt wurden drei Dachbegrünungen jeweils in Oberaden, Rünthe und Overberge und die Anschaffung zweier Stecker-Photovoltaik-Anlagen in Rünthe.

„So kann es weitergehen“, sagt der neue für den Klimaschutz zuständige Baudezernent Toschläger. „Das Kommunale Klimaschutzkonzept und dessen Fortschreibung machen die Bedeutung der privaten Haushalte zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2040 deutlich. Deshalb stehen auch in diesem Jahr wieder insgesamt 30.000 € für die Förderung privater Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung.“

Alle Informationen zu den Klimaschutz-Förderprogrammen der Stadt Bergkamen, sowie Antragsformulare und Ansprechpartner sind auf der städtischen Website zur Verfügung gestellt:

https://www.bergkamen.de/wirtschaft-bauen-verkehr-umwelt/umwelt-klimaschutz/klima-foerderung/