Karrierekompass Umweltwirtschaft jetzt online

Unwetter, Dürren, Artensterben: Durch die Folgen der globalen Klimakrise und die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz in nahezu allen Lebensbereichen werden in der Umweltwirtschaft qualifizierte Fachkräfte händeringend gesucht. Um junge Menschen für eine Karriere in der boomenden Branche
zu begeistern und den Fachkräftebedarf der Unternehmen vor Ort langfristig zu decken, haben die Hammer Wirtschaftsagentur IMPULS, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG) und die Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH jetzt im Rahmen des gemeinsamen Projektes „Wissen schafft Erfolg“ einen
Karrierekompass für die Umweltwirtschaft herausgegeben. Die 57seitige digitale Infobroschüre richtet sich an Schülerinnen und Schüler und informiert über die schulischen und akademischen Ausbildungsmöglichkeiten in der Branche.


Fachoberschulen, Berufsfachschulen und Berufliche Gymnasien der Region stellen sich und ihre technischen und ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkte, die hervorragend auf eine Ausbildung oder ein Studium mit umweltwirtschaftlicher Ausrichtung vorbereiten, in dem Werk vor. Auch die Fachhochschule Südwestfalen, die
Hochschule HammLippstadt und die SRH Hochschule in NordrheinWestfalen informieren im Karrierekompass Umweltwirtschaft über ihre zukunftsweisenden Studiengänge wie „Ökologie und Nachhaltigkeitsmanagement“ oder „Umwelt und Klimapsychologie“. Interviews mit Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Lehrenden ergänzen die Informationen und zeigen die Chancen und vielfältigen Möglichkeiten einer Ausbildung in der Umweltwirtschaft auf.


Der Karrierekompass Umweltwirtschaft steht wie die drei Vorgängerbroschüren zu den Themen Logistik, Gesundheit und IT zum Download unter https://wissenschaffterfolg.nrw/mediathek/ bereit.


Die Veröffentlichung erfolgte im Rahmen des Projektes „Wissen schafft Erfolg“, des-
sen Ziel es unter anderem ist Fachkräfte für die Region zu gewinnen bzw. im Kreis
Unna zu halten und sich gezielt für deren Weiterbildung einzusetzen. Es wird aus
Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW gefördert.

Hintergrundinfos:

Wirtschaftsförderung für den Kreis Unna mbH
Die zentrale Aufgabe der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG) besteht seit mehr als 60 Jahren in der Entwicklung und Bereitstellung von Gewerbeflächen in den zehn Städten und Gemeinden des Kreises Unna. Dabei deckt die WFG den kompletten Entwicklungsprozess von der Planung über en Grunderwerb bis hin zur Erschließung und Vermarktung der Grundstücke ab. Die WFG versteht sich darüber hinaus als moderner Dienstleister. Ob Hilfestellung bei der Erweiterung oder Verlagerung eines Betriebs über die Mediation von behördlichen Genehmigungsprozessen bis hin zu Gründungs, Innovations und Fördermittelberatung: Die Mitarbeiter stehen den Unternehmen bei sämtlichen Fragen beratend zur Seite.
Eine weitere Aufgabe der WFG besteht darin, Fachkräfte für die Region zu gewinnen bzw. im Kreis Unna zu halten und sich gezielt für deren Weiterbildung einzusetzen.

Das Projekt „Wissen schafft Erfolg“

Dem Projekt „Wissen schafft Erfolg“ ist es in den vergangenen Jahren gelungen, neue Veranstaltungsformate zu etablieren, die das Bewusstsein für den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und kleinen und mittelständischen Unternehmen nachhaltig geschärft haben.
So wurden SpeeddatingVeranstaltungen organisiert, bei denen Studierende der Hochschulen als Werkstudenten oder im Rahmen ihrer Bachelor und Masterarbeiten direkt an kleine und mittelständische Unternehmen der Region vermittelt wurden. Auch das unkomplizierte Kennenlernen und Netzwerken in Veranstaltungsreihen wie „Currywurst, Pommes mit Innovation“ oder den „Laborgesprächen“ gehörten zum Re-pertoire und sorgten für eine Vernetzung von Hochschulen und Unternehmen. Regelmäßige Messebesuche, das DigiscoutsProjekt oder die erste wfgSchülerbefragung rückten vor allem die Jugendlichen in den Fokus. Dabei mussten sich die Projektpartnerinnen natürlich auch den Herausforderungen durch die CoronaPandemie stellen. Diese bewältigte man vor allem durch die Organisation digitaler Events wie Webinare, einem OnlineTalk oder einer YouTubeLiveSession und wurde damit wiederum zum Ideengeber. Wissen schafft eben Erfolg.




Arbeitsagentur berät Arbeitslose, Erwerbstätige und andere Interessierte

Eine Weiterbildung kann viele Gründe haben. Neben dem Beruf kann sie dazu beitragen, die eigene Stellung im Unternehmen zu festigen. Bei Menschen, die eine berufliche Rückkehr anstreben, kann sie Kompetenzen auffrischen und damit die Chancen auf einen Job erhöhen. Arbeitslose können sich mithilfe einer Weiterbildung neue Tätigkeitsfelder erschließen und so ihre Arbeitslosigkeit bestenfalls beenden. Insbesondere während der Pandemie oder einer Phase der Kurzarbeit können Weiterbildungen eine sinnvolle und zukunftsweisende Investition darstellen.

Am Mittwoch, dem 19. April, sowie an jedem 3. Mittwoch im Monat, informieren Mitarbeiter der Arbeitsagentur daher über die breite Palette an Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten einer Weiterbildung, Umschulung oder eines Berufsabschlusses. Angesprochen sind neben Arbeitslosen und Beschäftigten auch Arbeitgeber, die sich über Weiterbildungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter informieren möchten.

Die rund einstündige Informationsveranstaltung findet um 16.30 Uhr in der Stadtbibliothek in Hamm statt. Anmeldung unter 02381/910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de.




Gemeinsam statt einsam: Treffen der Freizeitgruppe Alleinstehender

In Schwerte-Ergste trifft sich die Freizeitgruppe Alleinstehender am Montag, 24. April, um 11 Uhr. Treffpunkt ist die Neue Ergster Mitte. Sollte es aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht möglich sein, an den Treffen teilzunehmen, können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerne an die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen wenden. Die Treffen finden zweimal im Monat montagsvormittags um 11 Uhr in Schwerte-Ergste in der Neuen Ergster Mitte statt.

Zum Mitmachen eingeladen sind Menschen, die sich trotz persönlicher Einschränkungen mit anderen Gleichgesinnten treffen und etwas unternehmen möchten. Auch Menschen ohne Behinderung oder Erkrankung, die sich angesprochen und einsam fühlen, können mitmachen. Sie können sich bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Treffpunkt Gesundheit in Schwerte melden.
Ansprechpartnerin ist Susanne Götz. Zu erreichen ist sie unter Tel. 0 23 04 / 240 70-22, E-Mail: selbsthilfe@kreis-unna.de. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt. PK │PKU




Ausländerbehörde bleibt wegen Personalengpass geschlossen

Aufgrund von mehreren krankheits- und urlaubsbedingten Personalausfällen bleibt die Ausländerbehörde des Kreises Unna an der Zechenstraße 49 am Donnerstag, 13. April, für den Publikumsverkehr geschlossen. In dringenden Fällen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per E-Mail an fb32@kreis-unna.de zu erreichen. Am Freitag, 14. April, ist die Ausländerbehörde nach Terminvereinbarung geöffnet. PK | PKU




Pflanzwerkstatt für Kinder

Am Sonntag 7. Mai, von 14 bis 17 Uhr bieten das Umweltzentrum Westfalen und die Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna eine Pflanzenfarbwerkstatt der besonderen Art an. Kinder zwischen 7 und 11 Jahren können sich auf eine Entdeckungsreise ins Reich der Pflanzenfarben begeben, entlocken Blüten und Blättern am Wegesrand ihre Farben und experimentieren mit geheimen Zutaten. Mit den gewonnenen Pflanzenfarben färben sie Stoffstücke und stellen essbare Fingermalfarbe her.

Mitzubringen sind: wettergerechte Kleidung, die schmutzig werden darf; festes Schuhwerk; etwas zu trinken in einer Trinkflasche und kleine Marmeladengläser für die Farben.

Die Kosten für diese Aktion betragen 35 Euro je Teilnehmer.

Durchgeführt wird die Aktion von der Naturerlebnispädagogin Heike Barth und der Wildnispädagogin Sandra Bille.

Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 16 Kinder begrenzt. Anmeldungen sind noch bis Donnerstag, 20. April, bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder dorothee.weber-koehling@uwz-westfalen.de möglich.




Polizei sucht falschen Polizisten mit Lichtbild

Die Polizei Dortmund fahndet nach einem falschen Polizeibeamten. Nach einem betrügerischen „Schockanruf“ durch falsche Polizisten liegt den ermittelnden Beamten das Bild eines Tatverdächtigen vor.

Anfang August 2022 war ein Mann in Dortmund Opfer dieser perfiden Betrugsmasche. Beim Anruf am späten Vormittag gab man sich als Sohn des älteren Herrn aus. Dieser gab an, bei einem Verkehrsunfall eine Frau und ein Kind lebensgefährlich verletzt zu haben. Sodann übernahm ein vermeintlicher Polizeibeamter das Gespräch und erörterte, dass der Sohn gegen die Zahlung einer Kaution von 100.000 Euro freigelassen werde. Insgesamt 10.000 Euro sowie Schmuck und Wertgegenstände wurden an die Täter übergeben.

Diese widerliche und perfide Masche ist leider keine Seltenheit. Die Ermittlungen gestalten sich oft schwierig, weil die Drahtzieher sich im Ausland befinden. Umso mehr hofft die Polizei auf einen Fahndungserfolg durch das Lichtbild eines Tatverdächtigen:

https://polizei.nrw/fahndung/103099

Wer kennt die auf dem Bild abgebildete Person und oder kann Hinweise auf den Aufenthaltsort geben?

Bitte melden Sie sich bei der Kriminalwache unter 0231-132-7441.




Arbeitsagenturen im Kreis Unna und in Hamm am 19. April geschlossen

Aufgrund einer internen Veranstaltung sind am Mittwoch, 19. April, die Arbeitsagenturen  im Kreis Unna und in Hamm für den Publikumsverkehr geschlossen. Vereinbarte Gesprächstermine finden dagegen statt.

Von der Schließung sind die Hauptagentur und das Berufsinformationszentrum in Hamm sowie die Geschäftsstellen in Unna, Kamen, Lünen und Schwerte betroffen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen Arbeitslosmeldungen am nächsten Werktag, also am Donnerstag, 20. April, ohne Rechtsnachteile entgegen.

Adressänderungen, Abmeldungen in Arbeit und weitere Anliegen können auch am 19. April wie gewohnt bis 18 Uhr telefonisch über die kostenfreien Service-Rufnummern mitgeteilt werden: 0800 4 5555 00 (für Arbeitnehmer und Arbeitsuchende) und 0800 4 5555 20 (für Arbeitgeber) oder online unter www.arbeitsagentur.de/eservices.




Jahreshauptversammlung der SuS-Handballabteilung

Die Handball-Abteilung des SuS Oberaden lädt alle Mitglieder für Sonntag, 7. Mai, ab 10 Uhr zur Jahreshauptversammlung in die Römerberg-Sporthalle ein. Auf der Tagesordnung stehen neben Berichten aus den Mannschaften und von Vorstand und Kassiererin auch die Wahlen des 2. Abteilungsleiters, des 2. Geschäftsführers und des 2. Kassierers. Anträge zu dieser Jahreshauptversammlung u.a. zur Aufnahme von weiteren Tagesordnungspunkten sind bis zum 21. April möglich.

Die Tagesordnung sieht wie folgt aus:

TOP 1: Grußworte des Abteilungsleiters und Totengedenken
TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung
TOP 3: Eröffnung der Mitgliederversammlung und Ernennung eines Protokollführers*in
TOP 4: Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und Beschlussfähigkeit
TOP 5: Grußwort des Präsidiums
TOP 6: Bericht Vorstand
TOP 7: Berichte aus den Mannschaften
TOP 8: Bericht Kassierer
TOP 9: Bericht Kassenprüfer
Entlastung Vorstand
TOP 10: Bericht Schiedsrichterwart
TOP 11: Bericht Jugendvorstand
TOP 12: Wahl eines Wahlleiters
TOP 13: Neuwahlen
2. Abteilungsleiter
2. Geschäftsführer
2. Kassierer
TOP 14: Anträge
TOP 15: Verschiedenes
TOP 16: Schlusswort des Vorsitzenden

Anträge zur weiteren Aufnahme von Tagesordnungspunkten müssen schriftlich oder via Email bis zum 21.04.2023 eingereicht werden. Über Anträge, die danach eingereicht wurden, kann in dieser Jahreshauptversammlung nicht abgestimmt werden. Adresse: SuS Oberaden 1921 e.V., Abt. Handball, Jahnstr. 31, 59192 Bergkamen
Email: gf@sus-o.de




Bergkamen bekommt weitere Stolpersteine

Der Arbeitskreis Bergkamener Stolpersteine möchte im nächsten Jahr eine weitere Verlegung der Gedenksteine für die Verfolgten des Nationalsozialismus vornehmen. Mit dem Büro des Künstlers Gunter Demnig ist ein Termin im Juni 2024 in Planung. Er soll erneut in die Nordbergstadt kommen, um die Verlegung der Steine selbst vorzunehmen. Anders als bisher sollen künftige Veranstaltungen auf jeweils einen Stadtteil begrenzt werden.

Manuel Izdebski, der Sprecher des Arbeitskreises, erklärt: „In Zukunft wollen wir uns auf jeweils einen Ortsteil konzentrieren. Das macht die Organisation der Veranstaltung für uns einfacher, weil wir nicht mehr quer durch das gesamte Stadtgebiet fahren müssen. Das wird eine Stolperstein-Verlegung der kurzen Wege, die man auch zu Fuß machen könnte.“ Der Anfang wird 2024 in Rünthe gemacht, in den Jahren darauf folgen die anderen Stadtteile. „Der Forschungsstand über die Verfolgung ist für Rünthe gut dokumentiert“, erläutert Izdebski. So hat der Arbeitskreis bereits Persönlichkeiten ins Auge gefasst, die einen Gedenkstein aus dem Erinnerungsprojekt erhalten könnten, darunter Paul Prinzler, der als Sozialdemokrat verfolgt und nach dem Krieg Bürgermeister von Rünthe wurde. Weitere Stolpersteine sind für die Eheleute Reinhold und Agnes Knull vorgesehen, für Willi Fuchs, Franz Magalowski und für Frieda Mehring. Sie alle überlebten die Haft und wurden in der jungen Bundesrepublik als politisch Verfolgte anerkannt. Albert Klinge wird ebenfalls ein Gedenkstein gewidmet. Er war nach einem Schlaganfall körperbehindert und wurde so zum Opfer der Euthanasie. Im Jahre 1944 wurde er in der Tötungsanstalt von Hadamar umgebracht.

Der Arbeitskreis hofft, dass die Stadt erneut eine Genehmigung erteilt, um die Stolpersteine auf öffentlichem Grund verlegen zu dürfen, in der Regel auf dem Gehweg vor dem damaligen Wohnsitz der Opfer. „Mit dem Team vom Stadtmuseum würden wir das Erinnerungsprojekt gerne fortsetzen“, so Izdebski, der auch die weiterführenden Schulen ansprechen will. „Das hat sich bewährt und wird vom Künstler ausdrücklich gewünscht.“

Das Stolperstein-Projekt von Gunter Demnig ist das größte dezentrale Mahnmal der Welt, das an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung erinnert. Rund 1.800 Städte aus 21 europäischen Ländern beteiligen sich daran. Fast 100.000 Stolpersteine hat Demnig bisher verlegt, davon befinden sich 14 Steine in Bergkamen.
Weitere Infos unter: www.stolpersteine-bergkamen.de




ADFC Unna lädt zur Kleeblatt-Tour rund um Werl ein

Zur Kleeblatt-Tour rund um Werl lädt der Allgemeinde Deutsche Fahrrad-Club Unna am Sonntag, den 16. April, ein. Die Fahrt ist 60 Kilometer lang und führt über steigungsarme und asphaltierte Wege durch den Unnaer Osten und die Börde. In der Luigsmühle in Werl ist eine Einkehr geplant. Start ist am Sonntag um 10:30 Uhr vor dem Umweltberatungszentrum an der Ostseite des Unnaer Rathauses.
Der Routenverlauf, den Interessierte im Tourenportal des ADFC https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/83837-werler-kleeblatttour als GPX-Track herunterladen können, lehnt sich an zwei der vier Werler Kleeblatt-Touren an. Die vier Rundkurse um Werl, die unterschiedliche thematische Schwerpunkte haben, sind ausgeschildert und als Routenflyer in der Stadtinformation Werl erhältlich.
Außer der Einkehr entstehen keine weiteren Kosten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der ADFC freut sich über neue Mitfahrende mit und ohne Pedelec. Es ist eine Fahrgeschwindigkeit von 15 bis 18 km/h geplant. Fragen zur Radtour bitte an den Tourenleiter Werner Wülfing unter 02303 12981.




Start der „Regional-Initiative Wind“

Den Startschuss für die „Regional-Initiative Wind“ gaben jetzt die sechs Landräte, die Landrätin sowie die fünf Oberbürgermeister aus dem Regierungsbezirk Arnsberg gemeinsam mit Regierungspräsident Heinrich Böckelühr. Oberstes Ziel der gemeinsamen „Regional-Initiative Wind“ ist die unmittelbare Verfahrensbeschleunigung und die Stärkung der Fachkompetenz für die Genehmigung von Windenergieanlagen durch die einzelnen Immissionsschutzbehörden bei den Kreisen und kreisfreien Städten.

In der von den Oberbürgermeistern, den Landräten und der Landrätin sowie dem Regierungspräsidenten unterschriebenen Erklärung sind Eckpunkte der Zusammenarbeit bei der beabsichtigten Beschleunigung des Windenergieausbaus festgeschrieben: So haben die Bezirksregierung, die Kreise und die kreisfreien Städte ein regelmäßiges Austauschformat vereinbart, um konkrete Einzelfälle, aber auch allgemeine Frage- und Problemstellungen im Genehmigungsverfahren zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Erste Treffen sollen noch im April stattfinden.

Durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit und Beratung über alle Ebenen sollen zudem Hindernisse erkannt und im – auch landesweiten – Austausch mit den Verantwortlichen in den übrigen Regionen des Landes beseitigt werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, regulatorische Verbesserungsmöglichkeiten oder Verbesserungen für die Umsetzung herauszuarbeiten. Außerdem wird ein aktives Verfahrensmanagement für zügige Genehmigungsverfahren eingerichtet.

Die Bezirksregierung berät dabei die Kreise und kreisfreien Städte in juristischen und fachlichen Fragestellungen und unterstützt die Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz.

In einem ersten Schritt hat die Bezirksregierung Arnsberg bereits ein Gutachten unter dem Titel „Klima schützen und Energiesicherheit schaffen“ durch Prof. Dr. Thorsten Attendorn (Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW) erstellen lassen und dieses bereits allen Städten, Gemeinden und Kreisen im Regierungsbezirk zur Verfügung gestellt. Das Gutachten befasst sich vor dem Hintergrund des Klimawandels mit der fortschreitenden rechtlichen Entwicklung und den sich daraus ergebenden rechtlichen Handlungsspielräumen für Genehmigungs- und Planungsbehörden in den Handlungsfeldern Windenergie, aber auch Freiflächen-Photovoltaik und Wasserkraft.

Das Gutachten steht der interessierten Öffentlichkeit ebenfalls zur Verfügung: „Klima schützen und Energiesicherheit schaffen“

Hintergrund

Die Landesregierung möchte den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen deutlich beschleunigen und setzt dazu eine engere Zusammenarbeit zwischen Bezirksregierungen, den Kommunen und dem Land um. Die kommunalen Spitzenverbände und die fünf Bezirksregierungen haben dazu Ende Februar 2023 in Düsseldorf mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) eine Absichtserklärung („Letter of Intent)“ zur „Regional-Initiative Wind“ unterzeichnet.