YOGA auf der Ökologiestation für „Eingerostete“ und solche, die es NICHT werden wollen

Am Sonntag, den 11.06., von 11:00 bis 15:00 Uhr können Teilnehmende viele Aspekte des klassischen- authentischen Yoga kennenlernen und erleben, die normalerweise in der „Muckibude“ so nicht vermittelt werden. Alle Übungen und Techniken sind von Anfängern wie Fortgeschrittenen und auch körperlich leicht eingeschränkten Personen durchführbar. Kursleiter Lucas Wilkmann ist zertifiziert in drei Yoga-Verbänden, spiritueller Wegbegleiter für Menschen auf dem Meditationsweg, authentisch ernannter Zenlehrer mit abgeschlossenem Koan-Studium und besitzt, durch die Heilpraktiker-Praxis-Erfahrung in eigener Praxis von über 33 Jahren, auf dem Gebiet der Knochen und Gelenke (Chiropraktik, Osteopathie und Ortho-Bionomy), eine fundierte Anatomie-Basis für die Körperübungen des Yoga. Zusätzlich ist er Autor, Produzent von verschiedenen CDs und DVDs zu den Themen „Yoga, Qi Gong, Zen und Taiji“ sowie Fachreferent in diversen Fortbildungen im Ausland.

Das Besondere: Hier geht Yoga in die Tiefe. Erleben Sie vier Stunden lang die Übungen. Sie können geziehlt Wünsche übermitteln, Übungen wiederholen und haben eine individuelle Beratung durch Lucas Wilkmann.

Gerne können Sie sich noch anmelden beim Umweltzentrum Westfalen, Sandrine Seth, 02389 9809 11, sandrine.seth@uwz-westfalen.de




Wasserfreunde TuRa Bergkamen gewannen 52 Medaillen beim Internationalen Salinenschwimmfest 2.0 im Werner Freibad

Am 03. und 04.06.2023 startete das Internationale Salinenschwimmfest 2.0 im Werner Freibad. Bei strahlendem Sonnenschein gingen an diesem Wochenende 23 Schwimmerinnen und Schwimmer der 1. und 2 Wettkampfmannschaft der Wasserfreunde TuRa Bergkamen voller Motivation an den Start.

Die Wasserfreunde TuRa Bergkamen erreichten von 14 Mannschaften einen guten 5. Platz in der Gesamtwertung und blicken auf ein sehr erfolgreiches Wochenende zurück. Die Schwimmerinnen und Schwimmer gewannen insgesamt 52 Medaillen (21 x Gold, 13 x Silber, 18 x Bronze) und erreichten bei 108 Einzelstarts 67 persönliche Bestzeiten.

Max Simon und Lina Flüß.

Lina Flüß (Jahrgang 2011) und Max Simon (Jahrgang 2012) gewannen mit großem Abstand zu den jeweils zweitplatzierten den Mehrkampfpokal. Lina erreichte insgesamt 1584 Punkte und Max 1004 Punkte. Max erschwamm sich vier starke persönliche Bestzeiten, ebenso wie Lina. Sie konnte zeigen, wie vielseitig sie ist. Damit siegte Lina dreimal und holte sich dreimal den zweiten Platz. Max gewann viermal den ersten und einmal den zweiten Platz.

Haarscharf verfehlte Smilla Panberg (Jahrgang 2010) den Mehrkampfsieg ihres Jahrgangs. Mit sechs Starts und sechs persönlichen Bestzeiten lieferte sie einen hervorragenden Wettkampf. Sie vergoldete ihre Leistungen gleich fünfmal und gewann eine Silbermedaille.

Mit tollen neuen Bestzeiten beeindruckten Jan Luca Goly (Jahrgang 2010) und Emma Gramse (Jahrgang 2013). Beide haben bei sechs Starts ausschließlich persönliche Bestleistungen gezeigt. Jan Luca gewann damit 2 Silber- und zwei Bronzemedaillen und Emma siegte auf ihrer Hauptlage über 50 und 100 m Brust. Auch Ben Luca Spiekermann (Jahrgang 2013) erschwamm sich bei sechs Starts sechs persönliche Bestzeiten und holte sich jeweils eine Bronze-, eine Silber- und eine Goldmedaille.

Finja Marie Possovard (Jahrgang 2011) gewann eine Silber- und eine Bronzemedaille. Finja bestätigte ihre guten Leistungen und blieb im Bereich ihrer Bestzeiten. Fünf neue persönliche Bestzeiten und zwei dritte Plätze belegte Laura Sophie Ebel (Jahrgang 2008).

Elias- Noel Kaminski (Jahrgang 2009) gewann zweimal den ersten, einmal den zweiten und zweimal den dritten Platz. Je eine Silber- und eine Bronzemedaille sicherte sich Laura Cieschowitz (Jahrgang 2008).

Mika Tom Krause (Jahrgang 2011) schwamm auf den zweiten Platz über 200 m Freistil und holte eine persönliche Bestzeit. Seine Zwillingsschwester Mila Fee verbessert sich stetig und erschwamm sich an diesem Wochenende vier neue persönliche Bestzeiten sowie einen ersten, einen zweiten und drei dritte Plätze. Ihr älterer Bruder Noah Mo (Jahrgang 2008) erschwamm sich eine persönliche Bestzeit.

Phillip ten Venne (Jahrgang 2013) erreichte bei vier Starts drei persönliche Bestzeiten und gewann damit eine Gold- und eine Bronzemedaille.

Im Jahrgang 2015 siegte Letizia B. über 100 m Rücken und Leni Schröder, ebenfalls Jahrgang 2015, sicherte sich drei Bronzemedaillen.

Karla Henriette Treese (Jahrgang 2013), die aufgeregt zum ersten Mal über 100 m Schmetterling startete, gewann diese prompt und belegte noch einen dritten Platz über 100 m Rücken.

Ebenfalls persönliche Bestzeiten schwammen Oleksandr Tsys (Jahrgang 2012), Elisa Yüksekogul (Jahrgang 2015) und ihre ältere Schwester Liva (Jahrgang 2012). Liva belegte außerdem Platz 3 über 100 m Rücken.

Die Schwestern Carlotta (Jahrgang 2015) und Henriette (Jahrgang 2013) Treinies erschwammen sich bei jedem ihrer Rennen persönliche Bestzeiten, genauso wie Leonard Lippert (Jahrgang 2015).

Vor den 200 m Freistil sprang die Mannschaft mit den Schwimmer*innen , Elias- Noel Kaminski (Rücken), Lina Flüß (Brust),  Noah Mo Krause (Schmetterling) und Laura Cieschowitz (Kraul) über die 4x 100 m Lagen ins Wasser. Hier belegten sie Platz 8.

Der Trainer Christian Flüß und Hanna Juds, die die zweite Mannschaft am Sonntag unterstützte, waren sehr zufrieden.

 




Neue alpenländische Musik mit der Gruppe Alpcologne: Kostenlose Open Air Veranstaltung in der Marina

Die Gruppe Alpcologne wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klangkosmos Weltmusik am Montag, 12. Juni, um 20.00 Uhr in der Marina Rünthe auftreten und springen als hochkarätiger Ersatz für die ursprünglich geplante Gruppe Hans Well & Wellbappn ein.

Musikalisch sind die zwei Alphornbläser mit ausgewiesenem Jazz Groove zusammen mit der Stimme von Victoria Riccio eine interessante Facette neuer alpenländischer Klänge, die das Publikum begeistern werden. Die kostenlose Veranstaltung findet „Open Air“ vor dem Trauzimmer Marina Rünthe statt.

Um Anmeldung im Kulturreferat wird dennoch unter 02307/ 965 464 gebeten.

Weitere Informationen zu der Gruppe:

Brillant gespielte Alphörner und eine ausdrucksstarke Frauenstimme entführen mit viel Kreativität und Witz in einen Kosmos aus globalen Klängen und musikalischen Abenteuern.
Die musikalische Basis wird dabei von den fast 4 Meter langen Ur-Instrumenten gelegt. Mystischer, meditativer Sound aus den Alpen entfaltet sich und geht auf eine Reise durch unterschiedliche Stilrichtungen. Zusammen mit Victoria Riccios Stimme entsteht ein „Band-Feeling“ und plötzlich glaubt man in Italien, Argentinien, Mexiko, den USA oder dem Orient zu sein.
Ist ein Tango auf Alphörnern spielbar? Wie klingt bei Alpcologne ein Rock-Song? Mit viel Originalität nähern sich die Alphornisten Polka, Latin, Jazz oder Bluegrass, werden immer lebendiger, flexibler, virtuoser und verschmelzen mit der mitreißenden Emotionalität des Gesangs.
Neben zahlreichen Eigenkompositionen finden sich im Repertoire von Alpcologne Stücke wie „Oye Como Va“, „Smoke on the Water“, „These Boots Are Made for Walking“, „La Paloma“, „No Roots“ oder „Heimweh nach Köln“, die jeweils völlig eigenständig interpretiert werden. Zwischen den Songs streut Alpcologne immer wieder launige, unterhaltsame Moderationen und Geschichten zur Musik und dem Instrument Alphorn ein.
So entsteht immer wieder aufs Neue ein außergewöhnliches, spannendes Konzert-Erlebnis.
Seit 2001 hat Alpcologne über 350 Konzerte in ganz Europa, Live-Auftritte für Radio und TV, in Parks und Altstädten, in Höfen und Scheunen, in Museen und Kirchen, am Wasser, auf Dächern und in Industriegeländen gegeben.
Unterschiedliche und außergewöhnliche Locations begreift Alpcologne als Herausforderung!
Oft beginnen die Konzerte mit langsam näher kommenden Echos aus der Ferne. So wird die Umgebung bzw. der Raum akustisch und optisch erfahrbar. Seien Sie gespannt!

Victoria Riccio            Gesang

ebasa Pallada             Alphorn
Martin Thüringer         Alphorn

Homepage www.alpcologne.de/
www.youtube.com/watch?v=RnGekfIWh0s
Radiomitschnitt alpcologne.bandcamp.com/
Video www.youtube.com/watch?v=CxEKlsGceas

 

 

Klangkosmos Weltmusik
12.06.2023/ 20.00 Uhr

Am Trauzimmer Marina Rünthe, Hafenweg 12, 59192 Bergkamen
Spende statt Eintritt
Um Anmeldung wird gebeten unter: 02307/ 965 464




Kreis verschickt Fragebögen: „Wie hoch sind angemessene Mieten?“

Wer kein oder nur sehr wenig Geld verdient, wird vom Staat unterstützt. Gezahlt werden zum Beispiel auch die Miete und die Nebenkosten für die Wohnung. Doch wer Sozialleistungen bezieht, muss in einer Wohnung wohnen, die angemessen groß und günstig ist. Da die Mieten aber immer teurer werden, müssen die ortsüblichen Mieten regelmäßig abgefragt werden. Daher verschickt der Kreis Unna in diesem Sommer wieder Fragebögen an Vermieter.

Es ist wichtig, eine zuverlässige und repräsentative Datengrundlage zu ermitteln, die dabei hilft zu bestimmen, welche Kosten für Grundsicherungsempfänger des Jobcenters und Sozialhilfeempfänger als angemessen gelten. Dazu werden die Wohnungsunternehmen im Kreisgebiet befragt und rund 7.500 Fragebögen an ausgewählte Vermieter verschickt. Das Ganze mündet in ein sogenanntes schlüssiges Konzept, mit dem am Ende über 30.000 Mietpreise ausgewertet werden.

Beratungsunternehmen im Boot
Für die Befragung wird die Kompetenz eines unabhängigen Beratungsunternehmens für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft vom Kreis Unna in Anspruch genommen. Ausgewählt dafür hat der Kreis als Träger der Sozialhilfe die Analyse & Konzepte immo.consult GmbH aus Hamburg. Der Kreis Unna setzt jetzt auf die Teilnahmebereitschaft der angeschriebenen Vermieter und Vermieterinnen und wirbt für Unterstützung.

Denn: Je höher der Rücklauf der versandten Fragebögen ist, desto verlässlicher kann das aktuelle Mietpreisniveau im Kreisgebiet abgebildet werden. Damit können im Kreis Unna zukünftig die Leistungen für die Kosten der Unterkunft angepasst und in angemessenem und gerechtem Umfang gewährt werden.

Der Kreistag wird zum Jahresende über die neuen Werte entscheiden. PK | PKU




SPD-Ortsverein Weddinghofen-Heil wählt Delegierte und hört Halbzeitbilanzen

Der SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil trifft sich am Dienstag, 6. Juni. um 19 Uhr zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung in den Räumlichkeiten der Alevitischen Gemeinde Kreis Unna e.V. an der Buchfinkenstraße 8. Auf der Tagesordnung stehen u.a. Delegiertenwahlen und Berichte. Als Gäste haben Landrat Mario Löhr sowie Bürgermeister Bernd Schäfer zugesagt. Beide werden zur Hälfte ihrer Amtszeit ihre „Halbzeitbilanz“ vorstellen und über aktuelle Projekte in Kreis und Stadt berichten.




VeBU lädt wieder Kinder mit und ohne Behinderung zum Zirkusprojekt „Manegentraum“ ein

Foto. VeBU

Für alle sechs Ferienwochen hat VeBU e. V. für die von diesem Verein betreuten Kinder ein buntes Programm vorbereitet. In der ersten Woche der Sommerferien heißt es endlich wieder: „Manege frei und Vorhang auf“. Das  inklusive Zirkusprojekt findet wie gewohnt auf dem Bolzplatz am Gästehaus Marina-Nord statt.

Hier können noch Kinder mit und ohne Behinderung mitmachen. Am 1. Juli freuen die die Kinder auf jede Menge Besucherinnen und Besucher ihrer Gala-Vorstellung. Anmeldung und Kartenvorverkauf bei VeBU e.V., Telefon 0 23 89 – 953 943,
Marie-Curie-Str. 1 59192 Bergkamen.




Die Faire Metropole Ruhr feiert zehnjähriges Bestehen – Bergkamen ist dabei

Als Fairtrade-Town setzt sich die Stadt Bergkamen seit 8 Jahren für den fairen Handel ein. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums zum Titel „Faire Metropole Ruhr“ als erste Fairtrade-Region überhaupt, dessen Mitglied auch die Stadt Bergkamen ist, montiert Bürgermeister Bernd Schäfer symbolisch das neue Ortseingangsschild, mit dem er sein Engagement für gerechten Handel weltweit in der Öffentlichkeit besonders ausschildert.

In diesem Jahr wurde der Stadt Bergkamen durch die Prüfkommission von Fairtrade Deutschland für weitere zwei Jahre der Titel „Fairtrade-Town“ verliehen.

„Die Titelerneuerung ist eine schöne Bestätigung für Bergkamen. Der Titel ist eine gemeinsame Auszeichnung, die ohne das große Engagement der vielen Aktiven nicht möglich wäre. Insbesondere möchte ich der Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe meinen Dank aussprechen“, so Bürgermeister Bernd Schäfer.

Faire Metropole Ruhr

2013 erhielt die Faire Metropole Ruhr die Auszeichnung zur Fairen Region von Fairtrade Deutschland zum ersten Mal und als erste Region überhaupt. Dies war nur möglich, weil sich unzählige Menschen in den Kommunen des Ruhrgebiets für Fairen Handel einsetzen und sich mit unterschiedlichsten Aktionen, Veranstaltungen und ehrenamtlichem Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen und für gerechte Lebensbedingungen in Produktionsländern weltweit stark machen. Heute leben in der Fairen Metropole Ruhr bereits über 4,8 Mio. Menschen in insgesamt 39 Fairtrade-Towns bzw. zwei Fairtrade-Kreisen.

Die Faire Metropole Ruhr ist ein Netzwerk von zivilgesellschaftlichen, kirchlichen und kommunalen Aktiven im Ruhrgebiet. Das Netzwerk bündelt seit über einem Jahrzehnt die Aktivitäten rund um das Eine-Welt-Engagement und den Fairen Handel, um die Ideen des Fairen Handels und der Fairen öffentlichen Beschaffung stärker im Ruhrgebiet zu verankern.

Das aktuelle Projekt wird durch Engagement Global mit ihrer „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die „Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen“ unterstützt.

Mit dieser ruhrgebietsweiten Ortsschilderaktion zeigen die Städte, Gemeinden und Kreise ihre Zugehörigkeit zur fairen Metropolregion und zu den gemeinsamen Projekten wie der „Charta Faire Metropole Ruhr 2030“, der Fairfassung für das Ruhrgebiet. https://www.faire-metropole-ruhr.de/charta.html. Diese haben mittlerweile 11 Kommunen unterzeichnet. Dazu gehört auch die Stadt Bergkamen.

Fairtrade-Towns vernetzen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft

Die Kampagne Fairtrade-Towns vernetzt Aktive aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Für den Titel müssen die Städte insgesamt fünf Kriterien erfüllen:

  • einen formellen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels,
  • die Bildung einer Steuerungsgruppe, welche alle Aktivitäten steuert,
  • eine Auswahl lokaler Geschäfte und Gastronomiebetriebe, die Produkte aus fairem Handel anbieten,
  • öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine oder Kirchen, die Informations- und Bildungsaktivitäten zu fairem Handel organisieren sowie
  • Medien, die über den fairen Handel und über das Engagement der Stadt berichten.

Bergkamen ist eine von über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Neben Deutschland ist die Kampagne in insgesamt 35 Ländern weltweit vertreten. www.fairtrade-towns.de Träger ist der gemeinnützige Verein Fairtrade Deutschland e.V. Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet Bergkamen einen wichtigen Beitrag.

Das Engagement in Bergkamen ist vielfältig: Infoveranstaltungen, Organisation des Verkaufs von fair gehandelten Bio-Orangen, Quiz und Spiele zum Thema sowie Ausschank von Fairtrade-Kaffee bei verschiedenen Festen. Im September ist eine Kleidertauschbörse mit Musik und Infos zur Herstellung von Fair-Fashion geplant. Wer sich gemeinsam mit der Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe engagieren möchte, melde sich gerne unter organisation@bergkamen.de




Polizei zieht positive Hafenfest-Einsatzbilanz: Sieben Strafanzeigen an drei Tagen

Nach dem dreitägigen Hafenfest 2023 in der Marina Rünthe zieht die Polizei nach eigenen Angaben eine positive Einsatzbilanz.

Insgesamt wurden sieben Strafanzeigen erfasst – fünf wegen Körperverletzungsdelikten, eine wegen Beleidigung und eine wegen Fahrraddiebstahls. Darüber hinaus gab es drei Platzverweise und eine Ingewahrsamnahme (Platzverweis nicht nachgekommen).

„Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Darauf haben wir mit starker Präsenz reagiert. Der Großteil hat überwiegend friedlich und entspannt gefeiert. Lediglich im Umfeld des Hafengeländes haben wir die eine oder andere Störung durch junge alkoholisierte Leute festgestellt. Trotzdem blicken wir auf einen weitgehend störungsfreien Verlauf zurück“, sagt der Leiter des Einsatzes, Polizeihauptkommissar Dirk Preker.




14-Jährige klettern auf Signalmast – Bundespolizei sperrt Bahnstrecke in Bergkamen

Vorsignalmast. Foto: Bundespolizei

Am vergangenen Freitagabend kletterten zwei Jugendliche an einer Güterzugstrecke in Bergkamen einen Signalmast hoch und kamen so der stromführenden Oberleitung gefährlich nahe. Bundespolizisten übergaben sie später ihren Eltern.

Gegen 20:30 Uhr alarmierte der Triebfahrzeugführer eines Güterzuges die Bundespolizei. Er habe bei Bergkamen an einem Signalmast zwei Jugendliche erkennen können. Diese sollen sich in einem Wartungskorb aufhalten. Sofort veranlassten die Bundespolizisten die Sperrung der besagten Bahnstrecke und fuhren zum Einsatzort. Auch Kräfte der Polizei Unna wurden alarmiert. Diese entdeckten die zwei jungen Bergkamener. Die Jungen hielten sich noch in den Wartungskörben des Vorsignals auf und schwebten dabei in Lebensgefahr, da sie sich weniger als 2 Meter von der stromführenden Oberleitung aufhielten. Womöglich hätte das heben eines Armes ausgereicht um einen Stromschlag/Überschlag zu ermöglichen.

Nach Aufforderung durch die Polizisten kletterten die Jugendlichen herunter. Bundespolizisten informierten die Erziehungsberechtigen, die ihre Kinder wenig später noch am Einsatzort abholten. Hierbei wurde ihnen erklärt, wie leichtsinnig und lebensgefährlich das Handeln der Jungen war.

Durch den Vorfall kam es zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Mehrere Züge mussten umgeleitet werden und verspäteten sich.

Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Vornahme einer Betriebsstörenden Handlung ein.

Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren des Bahnstroms. Dieser verfügt über 15.000 Volt und 1.000 Ampere. Eine Berührung der Oberleitung ist nicht nötig, da durch sogenannte Lichtbögen der Strom, der gut 65-mal stärker ist als aus einer herkömmlichen Steckdose, auf den menschlichen Körper „überspringen könnte“. Vor allem Kinder, Jugendliche und Heranwachsende werden vor dem Klettern auf Waggons und Strommasten oder vor dem Zug- oder S-Bahn-Surfen gewarnt. Auch das Fertigen von Selfies oder Fotos im Gleisbereich sowie Leichtsinn und Mutproben im Bereich von Bahnanlagen endet oft tödlich oder mit schwersten Verletzungen.

Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/04Sicher-auf-Bahnanlagen/Sicher-auf-Bahnanlagen_node.html




Der Hafen platzt am 2. Festtag aus allen Nähten und flammt mit Burning Heart auf

Randvoller Hafenplatz zu Topact mit Burning Heart.

Sie ist überall dort, wo Burning Heart auch sind. Der Rollstuhl hält sie dabei in keiner Weise auf. Heute ist sie mit einer Extra-Tour der AWO in die Marina Rünthe gekommen. Dort spielt ihre Lieblingsband den Haupt-Act auf dem 2. Tag des Hafenfestes. Iris hat wieder ihren Platz direkt vor der Bühne. Nur dort hat sie mit dem Rollstuhl überhaupt eine Chance in der Menge. Denn der Hafenplatz ist schon weit vor 20 Uhr randvoll.

Gut gelaunte Burning Heart-Stars.

Iris häkelt noch in aller Ruhe, bis die Jungs von Burning Heart auf die Bühne kommen. „Dafür ist immer Zeit“, sagt sie und lacht. Sie kennen die Abläufe in- und auswendig. Wenig später ballt sie den Faust und singt laut mit, kaum dass die ersten Seiten auf den Gitarren angeschlagen sind. Sie kennt jedes Lied, jede Note, jede Textzeile. „Die sind einfach gut“, schreit sie gegen die Menge. Die hat inzwischen geschlossen, die Arme gereckt, schwingt sie wie ein Meer im Takt und in der untergehenden Sonne. Es ist Burning Heart Time.

Ein Flyboard hebt ab.Zuvor stand noch das Wasser im Mittelpunkt. Weniger als in den Jahren zuvor, aber immerhin. „Dort ist etwas auf dem Wasser, da müssen wir hin“, hörte man die unablässig auf- und abströmenden Besucher rufen. Hier hob ein Flyobard ab, dort stach ein Water-Bike in See. Dazwischen blitzten winzige Powerboote mit atemberaubendem Tempo auf den Wellen des Kanals herum. Das THW kam nicht mehr hinterher, die vielen Interessenten in ihren Booten auf einer kleinen Hafenrundfahrt mitzunehmen. Und dann waren die Fischer an der Reihe.

Das Fischerstechen ist beliebt und garantiert klitschnass.

8 Mannschaften hatten sich gefunden, um mit dick gepolsterten Spießen beim Fischerstechen gegeneinander anzutreten. Manche hielten sich nur mit Mühe auf dem extrem schmalen und weit über die Bootskante hinausragenden Steg. Einer fällt sogar kurz vor dem eigentlichen Duell einfach so ins Wasser. Der Gegner tat es ihm danach aus Solidarität nach. Schließlich zählte hier vor allem der Spaß, wenn es darum ging, den anderen mit dem Spieß ins Wasser zu stoßen. Klitschnass waren eigentlich alle. Und das Publikum bejubelte jedes einzelne Team, das hier unter der Moderation von Lothar Baltrusch antrat.

Mobile Bands waren auf dem gesamten Hafengelände unterwegs.

Der Rest spielte sich auf dem Festland ab. Vor allem richtig viel gute Musik auf den drei Bühnen oder mit mobilen Bands in der Menge. Viel Spiel und Spaß für Kinder etwa mit dem Hafenlauf zum Auftakt des 2. Festtages, mit der Schatzsuche, im Piratenland oder im Spieleparadies mit Steckenpferden, Bungee-Jumping und unendlich vielen anderen Abenteuern. Zahllose Eis- und Speisebuden sorgten für das leibliche Wohl. Die Feuerwehr hatte ebenso einen Entdeckungsparcours aufgebaut wie das THW oder die DLRG und Bundeswehr. Auf der Hauptbühne gab es Tanz für alle – und vor allem Informationen von einzelnen Vereinen und Verbänden oder von der Stadt Bergkamen selbst.

Voll war es den ganzen Tag über. Überfüllung drohte jedoch am Abend mit Burning Heart, die einfach nur restlos glücklich waren, „endlich wieder nach vier Jahren Pause vor unserem Stammpublikum zu spielen – Ihr seid einfach großartig!“ Am Sonntag geht es weiter – wieder mit randvollem Programm vom Shanty-Festival über Wasserski bis zum Spaß für die ganze Familie und prallem Musikangebot.




Hafenfest kommt mit viel guter Laune, Sonne, Musik und Schiffshörnern zurück

Einmaliges Panorama mit Bootsparade zur Eröffnung des Hafenfestes.

Sie brauchen mehrere Anläufe mit den Paddeln, bis die Boote überhaupt auf die gleiche Höhe kommen. Dann sind noch ein paar Versuche nötig, bis sie in direkter Linie aufeinander zu gleiten. Zu langsam, denn die Fischer fallen mit ihren „Spießen“ ins Wasser, bevor sie sich berühren. Beim nächsten Mal klappt es schon besser. Trotzdem landen beide Parteien gleichzeitig im noch ziemlich kalten Hafenbecken. Die Proben für das Fischerstechen laufen auf beim Hafenfest auf Hochtouren.

Training für das Fischerstechen mit viel Spaß und guter Laune.

Die beiden Fischer lachen, rufen und schreien. „Das ist jetzt wohl mehr ein Riesenspaß als ein wirkliches Training“, lacht auch die Betreuerin der Stadt Bergkamen mit. Sie begleitet die sechs jungen Franzosen aus der Partnerstadt Gennevilliers. Die sind eigens aus Frankreich angereist, um beim Hafenfest dabei zu sein. Sie gehören zu einer Gruppe von Jugendlichen, die sich regelmäßig in Jugendzentren in der Partnerstadt treffen. „Wir haben dort gefragt, ob es Interesse gibt – und hier sind sie“, sagt die Bergkamener Betreuerin. „Ihr müsst versuchen, ein bisschen schneller zu paddeln“, ruft sie der munteren Truppe im Hafenbecken zu. Doch die jungen Frauen und Männer hören sie nicht. Sie haben einfach nur Spaß.

Die Boote laufen bei der Parade in die Marina ein.

Im Hintergrund sind bereits die großen Boote in Aufbruchstimmung. Tag 1 des Hafenfestes bedeutet auch: Es ist die große Stunde der Boote, die in der Marina liegen. Bei der Bootsparade zeigen sie sich in ihrer ganzen Pracht – mit Girlanden, winkender Besatzung und Schiffshörnern. In einer langen Schlange läuft sie eines nach dem anderen langsam im Hafen ein – begrüßt von den anderen Booten und den winkenden Besuchern. Die sind allesamt schlicht gut gelaunt bei angenehmen Temperaturen und meist strahlender Sonne. „Man merkt an allen Ecken und Enden, dass sich die Leute nach der langen Corona-Pause einfach nur freuen, dass wir mit dem Hafenfest wieder da sind“, sagt eine Mitarbeiterin des Stadtmarketings, die sämtlich Schiffe notiert, während sie die Hafeneinfahrt passieren. „Alle wollen einfach nur feiern, eine gute Zeit haben und sich treffen.“

Gute Show und handfeste mit Musik bot der Haupt-Act mit der „Fabulous Music Factory“.

Dafür bot der erste Abend Gelegenheit genug. DJ Marvin legte vor allem Schlager auf. Die Fabulous Music Factory sorgt mit einer glitzernden Reise durch mehrere Epochen-Hit-Geschichten für richtig gute Stimmung. Während die Buden und Stände auf dem übrigen Gelände noch fleißig für den großen Ansturm am morgigen Samstag aufbauten, gab es rund um den Hafenplatz bereits Flammkuchen, Street Food, Eis, Waffeln und Pommes inklusive reichlich flüssiger Begleitung. Und je später der Abend wurde, desto mehr füllte sich der Platz mit den angrenzenden Radparkplätzen. Ein gut gelaunter Auftakt, der ein abwechslungsreiches Wochenende mit maritimem Flair verspricht, mit Fischerstechen, Wasserski, viel Musik und Unterhaltung.