„Gewalt kommt nicht in die Tüte“: Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen

„Gewalt kommt nicht in die Tüte“ lautet das Motto der diesjährigen Kampagne zum Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna haben gemeinsam mit dem Frauenforum Kreis Unna e.V. und vielen Sponsoren 60.000 Brötchentüten mit dem Motto bedrucken und verteilen lassen. Fotos: Leonie Joost – Kreis Unna

Alle 45 Minuten wird eine Frau in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt. Jede dritte Frau ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen. Seit 40 Jahren setzen sich Menschenrechtsorganisationen am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – dem 25. November – für Frauen ein. Auch in diesem Jahr findet wieder eine landesweite Aktionswoche statt. Im Kreis Unna sind zahlreiche Veranstaltungen zwischen dem 25. November und 1. Dezember geplant.

Gewalt kommt nicht in die Tüte
Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna kämpfen schon lange gemeinsam gegen jegliche Gewalt an Frauen. Für die Aktionswoche haben sie sich mit dem Frauenforum im Kreis Unna e.V. und vielen Kooperationspartnern zusammengeschlossen und die Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ ins Leben gerufen. Dank der Sponsoren Bäcker-Innung Hellweg Lippe, Weißer Ring, Grobe Bäckermeister, Hochschule am Standort Unna, Zonta Club Hamm/Unna sowie dem Lions-Club Schwerte – Caelestia werden am 25. November 60.000 Brötchentüten mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ und den Telefonnummern des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ und des Frauenforums Unna in Bäckereifilialen im gesamten Kreisgebiet verteilt und an Kundinnen und Kunden ausgegeben.
Ab dem 25. November finden im Kreis noch viele weitere Aktionen statt: Zum Beispiel wird – wie schon jedes Jahr seit 2001 –in allen Kommunen und auch am Kreishaus in Unna die Fahne gegen Gewalt an Frauen von Terre des Femmes gehisst. Begleitend gibt es in vielen Kommunen Infostände der Veranstaltenden auch in Kooperation mit der Polizei, wie dem Kommissariat Kriminalprävention.

„Orange your City“
Auch die orangene Beleuchtung öffentlicher Gebäude am 25. November ist ein bekanntes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. „Orange your City“ ist ein Projekt der Union deutscher Zonta Clubs und schließt sich damit der weltweiten UN-Aktionstage „Orange the World“ an. Auch im Kreis Unna werden in der Aktionswoche öffentliche Gebäude orange beleuchtet. Darunter das Rathaus in Fröndenberg, der „Glitzerwald“ in Selm oder Gebäude in der Werner Innenstadt. In Unna wird bereits am 23. November ein orangener Laternenumzug durch die Innenstadt ziehen.

Über alle Termine und Veranstaltungen informiert ein Flyer zur Aktionswoche. Zu finden ist er auf den Webseiten der Städte und Gemeinden und www.kreis-unna.de jeweils im Bereich für Gleichstellung.

Hoher Beratungsbedarf
Wie wichtig es ist, auf das Thema aufmerksam zu machen, zeigen aktuelle Zahlen, die das Frauenforum Unna veröffentlicht: In 2023 haben die Mitarbeiterinnen bis Ende Oktober mehr als 500 Frauen in der Frauen- und Mädchenberatungsstelle in weit über 1000 Beratungsgesprächen zum Thema Gewalterfahrung beraten. Darunter waren Frauen aus allen Alters- und Bildungsgruppen, davon zunehmend Frauen mit akademischer Bildung und Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Die Beratungsinhalte umfassen dabei alle Formen von Gewalt (Vergewaltigungen, Stalking, sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz, im Sportverein und in der Schule, psychische Gewalt, digitale Gewalt).

Auch im Frauenhaus ist die Tendenz steigend: 2023 wurden bis Ende Oktober 35 Frauen mit 37 begleitenden Kinder aufgenommen. Und es hätten weit mehr sein können. 40 Frauen mussten bisher aufgrund des fehlenden Platzes abgelehnt werden. Innerhalb von zwei Stunden ist ein freier Platz im Frauenhaus wieder belegt.

Auch Landrat Mario Löhr betont, dass man vor dem Thema nicht die Augen verschließen darf: „Es ist wichtig, dass die Fälle gemeldet und bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden, damit eine Strafverfolgung stattfinden kann.“ „Wegsehen und verschweigen“, appelliert Löhr an die Gesellschaft, „ist die falsche Strategie.“

Hilfsangebote
Am 25. November soll auch betroffenen Frauen Mut gemacht werden, sich entweder bei der Frauenberatungsstelle des Frauenforums unter Tel. 0 23 03 / 8 22 02 zu melden oder das rund um die Uhr erreichbare Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ anzurufen. Die Einrichtung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gibt es seit 2013 als Ergänzung zu den Fachberatungsstellen und Frauenhäusern. Als bundesweites Angebot ist das Hilfetelefon an 365 Tagen im Jahr unter Tel. 08000 116 016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de erreichbar – anonym, kostenlos, barrierefrei und in 15 Sprachen. PK | PKU




Gemeindeversammlung in der Friedenskirche als Auftakt für das Vorschlagsverfahren zur Presbyterwahl

Die Wahl zum Presbyterium im nächsten Jahr am 12. Februar tritt in ihre heiße Phase: Kommenden Mittwoch, 22. November, findet um 19:00 Uhr (nach dem Gottesdienst zum Buß- und Bettag um 18 Uhr) in der Friedenskirche eine Gemeindeversammlung statt. Diese eröffnet das Vorschlagsverfahren zur Presbyterwahl.

Zwei, drei Plätze im aktuellen Presbyterium werden aus unterschiedlichen Gründen frei. Von da aus wird es nicht einfach eine Wiederwahl geben. Die Friedenskirchengemeinde sucht neue Menschen, die in diesem wichtigem Gremium mitarbeiten möchten.

Einmal im Monat kommt es zusammen, um über die Dinge zu beraten, die es in und für eine Gemeinde so gibt: Wofür wird welches Geld – was aktuell immer knapper wird – ausgegeben? Welche Wünsche und Bedürfnisse haben unsere Gemeindegruppen? Wie ist mit aktuellen Vorschlägen aus der Landeskirche umzugehen? Wer übernimmt den Presbyterdienst für die kommenden Sonntage? – um nur einiges zu benennen, was so an Tagesordnungspunkten in einer Presbyteriumssitzung erscheint.




„Komm vorbei! – Wir freuen uns!“: Beim nächsten Treffen am 22.11. soll es schon ein wenig adventlich zugehen

Die katholische Kirche in Bergkamen lädt wieder ein, mit Pastor Vartmann und miteinander über Fragen von Glaube und Kirche ins Gespräch zu kommen. Dieses Angebot, jeweils am 4. Mittwoch im Monat, richtet sich an alle Interessierten, gleich welchen Alters, gleich welchen Bekenntnisses, gleich welcher Herkunft, ob Ge­meindemitglied oder nicht.

Beim nächsten Treffen soll es jetzt schon ein wenig adventlich zugehen:  „Advent und Weihnachten früher“ – das wäre doch ein schönes Motto für das Gespräch am Mittwoch, den 22. No­vember, und zwar wieder von 18.00 bis 19.30 Uhr im Elisabeth-Haus (hinter der Elisabeth-Kirche), Bergkamen-Mitte, Parkstraße 2a!




Spannendes Eishockey-Wochenende in Bergkamen

Young Grizzlys

Spannendes Eishockey-Wochenende in Bergkamen:

Die Herrenmannschaft der „Grizzlys“ Bergkamen wollen ihre Siegesserie in der Landesliga fortsetzen. Die ersten 4 Spiele wurden allesamt gewonnen, jetzt geht es zunächst am Freitagabend nach Hamm zum Auswärtsspiel gegen die Lippe-Hockey-Mannschaft, ehe es dann am Sonntagabend in der Eishalle Bergkamen zum Spitzenspiel gegen die Mannschaft aus Grefrath kommt. Bulli ist um 19 Uhr, für das Heimspiel in Bergkamen gibt es noch einige Karten an der Abendkasse.

Für die U9 der Young Grizzlys geht es Samstag, 18.11.23, zum Turnier nach Iserlohn (Bulli 10.45h), die U13 spielt ihr Auswärtsspiel in Neuwied (Bulli 1:15h). Etwa zeitgleich bestreitet die U17 ihr Heimspiel in der Bergkamener Eishalle gegen Moers (Bulli 10.30h).
Am frühen Samstag-Abend kommt es dann zum Herren-Bezirksliga-Klassiker „Grizzlys“ Bergkamen gegen Lippstadt, Bulli ist um 17:30h.
Am Sonntag um 8 Uhr morgens beginnt in der Eishalle Bergkamen das U11er Turnier mit den Gästen aus Soest, Bielefeld und Iserlohn.




CDU lehnt den Entwurf des Doppelhaushalts 2024/25 ab: Verdopplung der Grundsteuer B in drei bis vier Jahren befürchtet

Thomas Heinzel (r.) und Stephan Wehmeier stellten die Ergebnisse des Haushaltsplanberatungen der CDU-Fraktion vor.

Eine Verdopplung der Beträge, die In Bergkamen von den Bürgerinnen und Bürgern über die Grundsteuer B an die Stadt zu zahlen sind, befürchtet die CDU-Fraktion. Dabei pochen Fraktionschef Thomas Heinzel und sein Stellvertreter Stephan Wehmeier auf die Seite 46 des Entwurfs für den neuen Doppelhaushalt 2024/25.

„Zur Reduzierung der Fehlbedarfe und zur Darstellung eines originären Haushaltsausgleiches am Ende des Finanzplanungszeitraums (Planjahr 2028) kann es erforderlich werden, ab dem Haushaltsjahr 2027 den Hebesatz bei der Grundsteuer B zu erhöhen“, ist dort nachzulesen. Darüber befinden sich Tabellen mit den Einnahmen, die die Kämmerei aus der Grundsteuer B in den nächsten Jahren erwartet. Im kommenden Jahr sind es noch 9,7 Mio. Euro, 2025 sollen es 9,816 Mio. Euro und 2026 rund 9,9 Mio. Euro sein. 2027 müssen dann zur Konsolidierung des Haushalts 18,737 Mio. Euro in die Stadtkasse.

Heinzel und Wehmeier fordern, jetzt darüber nachzudenken und entsprechen zu handeln, was den Bürgerinnen und Bürgern finanziell zumutbar ist. Anstatt in drei oder vier Jahren kräftig an der Steuerschraube zu drehen, sollte jetzt überlegt werden, was von den im Haushaltsplan aufgezeigten Projekten finanziert werden soll. Die summierten sich zu Ausgaben in Höhe von 36 Mio. Euro, ohne dass zusätzliche Einnahmen zu erwarten seien. Finanziert würden sie allein aus der sogenannten Ausgleichsrücklage, die in wenigen Jahren aufgebraucht sei.

Die beiden CDU-Politiker machten keinen Hehl daraus, wo sie als erstes den Rotstift ansetzen würden: an der Internationalen Gartenbauausstellung 2027. Hierfür möchte Kämmerer Mark Alexander Ulrich aus der Stadtkasse allein rund 16 Mio. Euro zur Verfügung stellen. Es gibt aber auch Projekte, die die Union unterstützt. Dazu gehören zum Beispiel der geplante Neubau der Jahnschule in Oberaden und die Modernisierung des Stadtmuseums sowie die Verbesserung der Verkehrssituation inklusive des Öffentlichen Personennahverkehrs. Eigene Anträge will die CDU-Fraktion in der Sitzung des Bergkamener Stadtrats am 30. November, in dem der Doppelhaushalt verabschiedet werden soll, nicht stellen. Gegen den von Marc Alexander Ulrich vorgelegten Entwurf des Doppelhaushalts 2024/25 werden die Christdemokraten allerdings stimmen




Kooperationsvereinbarung unterschrieben: Gymnasium und Kulturreferat arbeiten künftig noch enger zusammen

Schulleiterin Dr. Mirja Beutel und Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich unterschreiben die Kooperationsvereinbarung. Dahinter von links: Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel, der Leiter der Jugendkunstschule Gereon Kleinhubbert, Svitlana Berdnykova, Mark Schrader, Torsten Lange-Rettich und Dorothea Langenbach.

Schulleiterin Dr. Mirja Beutel und der Beigeordnete Marc Alexander Ulrich haben am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Städtischen Gymnasium und dem Bergkamener Kulturreferat unterschrieb. Ein Ziel ist es, ein „Netzwerk Kultur“ zu schaffen, in dem auch andere Bergkamener Schulen eingebunden werden können.

Eine Zusammenarbeit zwischen den städtischen Kulturinstitutionen und dem Gymnasium gibt es schon seit Jahren. Die älteste Form ist die Kooperation der Schule mit der Musikschule. Vor über 50 Jahren wurde der Jugendsinfonieorchester Bachkreis aus der Taufe gehoben. Wesentlich jünger sind die Orchesterklassen in der Erprobungsstufe (Klassen 5 und 6). Orchesterleiterin Dorothea Langenbach und Musikschulleiter Torsten Lange-Rettig werteten als einen Erfolg, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den Orchesterklassen in den vergangenen zwei Jahren erheblich größer geworden ist.

Noch jung ist der Plan des Gymnasiums, sich um den NRW Preis Kulturelle Bildung zu bewerben. Partnerin ist hier die Bergkamener Jugendkunstschule. Ergebnis soll ein Rap sein, dessen Text jetzt vorliegt. Was noch fehlt ist die Musik. Neben der Projektbeschreibung soll beim Land auch ein Video eingereicht werden.

Der Leiter des Bergkamener Stadtmuseums Mark Schrader besucht öfters das Gymnasium – auch in der Kleidung eines römischen Legionärs, um ein bisschen „Werbung“ für das Fach Latein zu machen. Ein anderer Schnittpunkt mit dem Gymnasium ist der Arbeitskreis „Stolpersteine“. Schrader will aber nicht nur Schülerinnen und Schüler ansprechen, sondern hat auch das Kollegium im Blick. Er möchte dort so etwas wie „Heimatkunde“ betreiben, den Lehrerinnen und Lehrer die Geschichte Bergkamens von der Antike bis heute verdeutlichen.

Wertvolle Hilfen hat das Gymnasium beim Aufbau der Schülerbücherei von der Bergkamener Stadtbibliothek erhalten. Dort erhalten die Schülerinnen und Schüler (nicht nur des Gymnasiums) Unterstützung bei Online-Recherchen für Facharbeiten, Referate etc. Dafür stehen in der Stadtbibliothek mehrere Computer-Arbeitsplätze zur Verfügung. Dadurch sei es in der Stadtbibliothek sehr lebendig geworden, erklärte Svitlana Berdnykova. Kindern und Jugendlichen wolle die Bücherei ihre digitalen Angebote näherbringen und ihnen auch Lesungen anbieten.




Vorverkauf für den „Swing in den Heiligabend“ gestartet

Wie in jedem Jahr findet auch am 23.12.23 ab 20 Uhr wieder der traditionelle „Swing in den Heiligabend“ statt. Unter der Leitung von Sandra Horn wird die Bigband TRIPLE B weihnachtlich-jazzige Stimmung ins Foyer der Ökologiestation bringen.

Neu jedoch ist in diesem Jahr der Vorverkauf: die Eintrittskarten zu je 8,50€ gibt es nicht mehr in der Geschäftsstelle der Musikschule, sondern direkt im Kulturreferat, Rathausplatz 4 (direkt neben der Sparkasse), 02307/965-464.

Neben telefonischer Bestellung und persönlicher Abholung zu den allgemeinen Öffnungszeiten ist es nun auch möglich, die Eintrittskarten bequem online von zuhause aus zu erstehen:

https://tickets.bergkamen.de/webshop/webticket/shop?event=91

Alle nötigen Informationen finden sich auch auf www.musikschule-bergkamen.de.




Tausende Kraniche über dem Kreis Unna!

Kranichzug über dem Ruhrgebiet. Manchmal verschachteln sich die Keile, die ein energiesparendes Fliegen ermöglichen. Foto: Thomas Griesohn-Pflieger/NABU

Passanten bleiben stehen und schauen nach oben. „Ach, das ist schön!”, hört man. Oder auch: “Das wurde ja Zeit, sind spät dran dieses Jahr!” Ziehende Kranichscharen lassen die Menschen nicht unbewegt.
Am Donnerstag wurden im Luftraum über dem Kreis Unna Tausende der großen Zugvögel  beobachtet, nachdem es in den letzten Wochen eher ruhig war und auf den Hauptrouten über Deutschland nur wenige Kraniche gesehen wurden. Bislang war das Kranichzuggeschehen in diesem Herbst bisher recht zurückhaltend. Aber jetzt drängen auch die Rastvögel aus den niedersächsischen Mooren auf die Weiterreise. In den Südwesten. Erste Kranichtrupps wurden auf der NRW-Route schon am vergangenen Wochenende meist zur Mittagszeit über dem östlichen Ruhrgebiet gemeldet.

“Vom Kreis Unna geht es dann weiter über das Bergische Land ins Rheinland.“ weiß Vogelkundler Thomas Griesohn-Pflieger vom NABU-Kreisverband.

Er konnte aber auch ein Verhalten beobachten, dass manche Menschen verblüffte: “Über Holzwickede aber auch südlich des Ruhrtals wurden große Trupps beobachtet, die mit viel Abstimmungsgeschrei umdrehten und sich in Richtung Norden oder Nord-Ost formierten.” Der Vogelexperte führt das auf die äußerst sensible Wetterfühligkeit der großen Zugvögel zurück. “Von Frankreich zieht ein Sturmtief nach Osten und kann Ausläufer bis in die Kölner Bucht haben. Kein gutes Reisewetter für Zugvögel! Die stehen dann lieber auf den Wiesen und Feldern des Münsterlandes und warten ab.”




Europäische Woche zur Abfallvermeidung: GWA verschenkt 100 wiederverwendbare Transportsäcke

In der europäischen Woche zur Abfallvermeidung verschenkt die GWA einhundert Transportsäcke für Laub und Grünschnitt. Sie ersetzen herkömmliche Einwegkunststoffsäcke und tragen so zur Abfallvermeidung bei. Interessierte Bürger aus dem Kreis Unna können sich per E-Mail oder Postkarte bei der Abfallberatung melden. Unter allen Einsendungen werden 100 Gutscheine verlost, die dann an einer der GWA-Betriebsstellen gegen einen der robusten Transportsäcke eingetauscht werden können.

Im Rahmen der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung bewirbt die GWA-Abfallberatung ihre Transportsäcke für Gartenabfälle. „Unsere Gewebesäcke sind reißfest und im Vergleich zu „Einweg-Plastiksäcken“ auch dauerhaft wiederverwendbar. An den GWA-Wertstoffhöfen gibt es diese Säcke ganzjährig. Sie haben ein Volumen von 120 Liter. Der Preis: 1,50 Euro pro Stück und 5,00 Euro für vier Transportsäcke“, so erläutert GWA-Abfallberaterin Dorothee Weber.

Seit Oktober 1999 wurden rund 225.000 Gewebesäcke an den GWA-Betriebsstellen verkauft.

Der Vorteil der Transportsäcke besteht in ihrer Langlebigkeit im Vergleich zu den handelsüblichen blauen Kunststoffsäcken. Während einer Gartensaison ersetzt ein GWA-Transportsack im Durchschnitt 15 blaue Einwegkunststoffsäcke. Hochgerechnet haben damit die bisher von der GWA verkauften Gewebesäcke ca. 12 Millionen „blaue Säcke“ eingespart. So konnte nachhaltig und praxisnah viel Abfall vermieden werden.

Wer einen Gutschein für einen Transportsack (max. ein Sack pro Haushalt) erhalten möchte, kann sich in der Woche vom 18. bis zum 25. November per E-Mail oder per Postkarte mit dem Betreff TRANSPORTSACK bei der Abfallberatung melden:

E-Mailadresse: abfallberatung@gwa-online.de

Anschrift: GWA-Abfallberatung, Friedrich-Ebert-Str. 59, 59425 Unna

Betreff: TRANSPORTSACK

Die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) findet bereits zum 14. Mal statt – Europas größte Kommunikationskampagne für Abfallvermeidung. Tausende öffentlicher Aktionen zeigen dann europaweit Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und Ressourcenverschwendung auf.

Auf der Website www.wochederabfallvermeidung.de sind alle Beiträge aus Deutschland auf einer Aktionskarte zusammengefasst. Die Aktionswoche wird seit 2009 von der Europäischen Kommission gefördert. Die Aktivitäten für Deutschland koordiniert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert und vom Umweltbundesamt begleitet.




SuS Rünthe gewinnt den Zukunftspreis vom Stiftungsbündnis „Fußball stiftet Zukunft e.V.“

Der SuS Rünthe hat den Zukunftspreis vom Stiftungsbündnis Fußball stiftet Zukunft e.V. mit den Projekt Projekt „Rünther Dorfmeisterschaft“ gewonnen. Die Preisverleihung fand am Mittwoch im DFB-Fußballmuseum in Dortmund statt.

Das Stiftungsbündnis „Fußball stiftet Zukunft“ hat fünf Fußballvereine für ihr nachhaltiges Engagement im Sinne des Umweltschutzes und des sozialen Zusammenhalts in Deutschland ausgezeichnet. Dem als eingetragener Verein organisierten Bündnis gehören 29 Fußballstiftungen an, darunter die DFL Stiftung, die DFB-Stiftungen Egidius Braun und Sepp Herberger sowie die Stiftungen der aktuellen und ehemaligen Nationalspieler Manuel Neuer, Robin Gosens, Lukas Podolski, Gerald Asamoah und Toni Kroos. Die Preisverleihung fand am Mittwochabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt.

Die mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an fünf Fußballvereine, die mit innovativem Engagement soziale oder ökologische Impulsgeber in ihrem lokalen Umfeld sind und damit auch Vorbilder für andere. Im Rahmen der Preisverleihung wurde jedes Projekt vorgestellt. „Wer unseren ersten Vorsitzenden kennt, der weiß, dass maximal fünf Minuten Redezeit für ihn die größte Herausforderung an dem Abend war“, so Dennis Franke vom SuS Rünthe. „Auf der einen Seite sind wir unendlich dankbar für die Würdigung und Auszeichnung und auf der anderen Seite möchten wir uns auch nochmal an dieser Stelle für die vielen ehrenamtlichen Helfer bedanken! – Ohne euch wären Projekte wie unsere Rünther Dorfmeisterschaft schlichtweg niemals möglich.“




Siegerehrung des Sparkassen-Malwettbewerbes 2023

Siegerehrung des Malwettbewerbs in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.

Volles Haus am Mittwoch in der Sparkasse: Die Bergkamener Gewinner des diesjährigen Sparkassen-Malwettbewerbes wurden in einer Siegerehrung in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen für ihre Mühe belohnt: Michael Krause von der Sparkasse Bergkamen-Bönen lobte die Vielfältigkeit der eingereichten Bilder zum Thema „Dein schönstes Ferienerlebnis“.

Erneut haben Schüler aller zehn Grundschulen in Bergkamen und Bönen mitgemacht und damit einen neuen Rekord von insgesamt 1.814 Beiträgen erreicht. Rund 1300 Bilder stammen von Bergkamener Grundschulen. Die Jury, u. a. wieder mit Kerstin Donkervoort, freischaffender Künstlerin aus Bönen, sowie Gereon Kleinhubbert, Leiter der Jugendkunstschule Bergkamen, war dieses Jahr gefragt, 40 Siegerbilder zu bestimmen, deren Künstler mit einem Preis ausgezeichnet werden. Außerdem wurden noch drei Klassenpreise von je 100,00 € vergeben, die u. a. für eine gute Beteiligung vergeben werden, über die sich folgende Klassen freuen dürfen: Klasse 2 c der Jahnschule, Klasse 2 c Gerhart-Hauptmann-Schule und die Klasse 4 a der Preinschule.

Die Bilder der Einzelgewinner werden in den nächsten Tagen auf der Homepage der Sparkasse Bergkamen-Bönen unter www.spk-bergkamen-boenen.de veröffentlicht, so dass sie für jeden zu bewundern sind.