Lebenswichtige Antworten in Fremdsprachen: Neue Technik in der Leitstelle des Kreises Unna

Das Team der Administratoren, der Datenpflege, den Leitstelleiter sowie Thorsten Müller als Lagedienstführer.
Von Links: Sebastian Koch, Patrick Isken, Marco Brandenburger, Thorsten Müller, Oliver Kortmann und Tim Berger Foto: Kreis Unna

Die Leitstelle des Kreises Unna hat am Dienstag, 23. Januar, ihre neue Kommunikationsmanagementanlage in Dienst genommen und ist gleichzeitig nach mehrmonatigem Umbau in ihren Leitstellenbetriebsraum in der Florianstraße zurückgezogen.

Damit ist das Erste von zwei Großprojekten für die Erneuerung der Leitstellentechnik in diesem Jahr abgeschlossen. Die Disponenten und Disponentinnen sowie Lagedienstführer waren im September 2023 für die Zeit der Umbauarbeiten in einen umfunktionierten Schulungsraum gezogen und haben von dort aus den Weiterbetrieb in der Leitstelle sichergestellt.

Über die neue Kommunikationsmanagementanlage wird die komplette Telefonie wie Notruf, Amtsleitungen, Funk, eCall und andere Dienste gesteuert. Im zweiten Quartal folgt die Einführung eines neuen Einsatzleitsystems. Hierrüber erfolgt die Einsatzdisponierung, Alarmierung und Dokumentation.

Ein echter Meilenstein
Neben der Anpassung an den Stand der Technik – das alte System war seit 2010 im Einsatz – ermöglicht das neue System nun Notrufe in Fremdsprachen live in die deutsche Sprache zu übersetzen. Der Disponent kann dann ebenfalls per Computerstimme und Textbausteinen in der jeweiligen Fremdsprache antworten, ohne dass er selber diese Fremdsprache sprechen können muss.

„Das ermöglicht unseren Disponentinnen und Disponenten mit Anrufern zu kommunizieren, wenn diese weder Deutsch noch Englisch sprechen können“, erklärt Kreisbrandmeister Martin Weber die Vorteile der neuen Technik. „Das ist ein echter Meilenstein für die Erhöhung der Schnelligkeit und Qualität der Abfragen in Situationen, in denen schnelle und lebenswichtige Entscheidungen getroffen werden müssen.“

Die neue Kommunikationstechnik hat 800.000 Euro gekostet, inklusive Einbau der Technik belaufen sich die Kosten auf ca. 1 Million Euro. PK | PKU




Telekom baut fürs Glasfaser- und Mobilfunknetz: Errichtung einer temporären Einbahnstraße auf der Schulstraße

In der Schulstraße wird ab dem 29.01.2024  bis voraussichtlich zum 23.02.2024 durch die Deutsche Telekom das Glasfaser- und Mobilfunknetz ausgebaut. Hierzu ist es erforderlich, dass Glasfaserleitungen im Gehweg verleget werden. Die Verlegung erfolgt in einer sogenannten offenen Bauweise. Das bedeutet, dass das betroffene Gehwegteilstück aufgegraben wird. Die dabei erforderlich werdenden Arbeiten sowie die straßenseitige Verlegung des Gehwegs bedürfen einer halbseitigen Sperrung sowie der Einrichtung einer Einbahnstraße in dem betroffenen Teilstück.

Betroffen ist dabei das Teilstück der Schulstraße im Bereich Lindenweg bis zum Kreisverkehr an der Buchfinkenstraße. Dabei wird die Einbahnstraße von Süden nach Norden verlaufen. Das bedeutet Verkehrsteilnehmer, kommend aus Richtung Süden, Weddinghofer Straße bzw. Goekenheide, können somit wie gewohnt die Schulstraße befahren. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Norden werden über eine ausgewiesene Umleitung über die Töddinghauser Straße geführt. Radfahrer erhalten dabei eine separate Umleitung über den Birkenweg, Wiesenstraße sowie Lindenweg. Während der Bauzeit bleibt der Kreisverkehr und somit auch die Fahrbeziehung Schulstraße / Buchfinkenstraße frei. Fußgänger erhalten im Übrigen keine Einschränkung und können die Schulstraße normal benutzen.




Die „Ex“ im Auto verfolgt: Letztes Wiedersehen vor Gericht

von Andreas Milk
Es war längst aus zwischen Rico M. (Name geändert) und seiner Freundin. Trotzdem lauerte er der Oberadenerin noch auf. Am 28. Februar 2023 stand er vor dem Fitnessstudio, das sie besucht hatte. Er drohte, ihr Auto anzuzünden. Als zehn Tage später ein Kontaktverbot gemäß Gewaltschutzgesetz ausgesprochen wurde, gab er immer noch keine Ruhe. Per Mail schickte er seiner früheren Freundin einen „Abschiedsbrief“. Weitere sechs Wochen danach folgte er ihr in seinem Wagen von Hamm nach Bergkamen.

Nun saß er vor der Strafrichterin im Kamener Amtsgericht. Vor Verhandlungsbeginn hatte er auf dem Gerichtsflur einige Meter Abstand gehalten von seiner Exfreundin und deren Mutter. Beide waren als Zeuginnen geladen. Dass sie nicht auszusagen brauchten, lag am Geständnis von Rico M.: Ja, es stimme alles, was in der Anklage der Staatsanwaltschaft steht. „Ich war verliebt“, „ich war in einer Scheiß-Situation“, erklärte der 37-Jährige. Neben der Beziehung hatte er damals wohl auch seine Unterkunft verloren. Unter Tränen versicherte er, sein Verhalten tue ihm leid – auch die Drohung, das Auto anzustecken. „Man sagt einiges, wenn man verletzt ist.“

In seinem Vorstrafenregister sind 13 Einträge, vorwiegend Eigentumsdelikte. Ein notorischer Stalker ist er also nicht. Und: Die letzte strafbare Tat war 2017; seitdem war Ruhe. M. hat einen Sohn mit einer anderen Frau.

Das Urteil jetzt: eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 15 Euro. Im Moment hat M. keinen Job. Ende Dezember lief sein Arbeitsvertrag aus. Er hofft, bald einen neuen zu bekommen als Anlagenmechaniker. Die Strafe will er in Raten abstottern: „Ich möchte nicht, dass mein Sohn mich im Gefängnis besuchen muss.“ Kontakt zu der Frau aus Oberaden besteht nicht mehr.

 




Naturerlebnis-Rucksäcke für das Umweltzentrum Westfalen

Schon bald wartet am Umweltzentrum Westfalen ein neues attraktives Angebot auf die Besucher*innen: Naturerlebnis-Rucksäcke mit umweltpädagogischem Material, mit denen die Natur rund um das UWZ auf eigene Faust erkundet werden kann. Die Kickoff-Veranstaltung des UWZ zusammen mit NaturFreunden NRW war erfolgreich. Nun geht es in die konkrete Planung.

„NahTour – Erlebnisse vor Ort“ heißt das neue Projekt der NaturFreunde NRW. „Mit dem Projekt wollen wir den sanften Nahtourismus in NRW fördern und stärken“ erläutert Renate Pfeifer, Diplombiologin und zuständig für das Projekt bei den NaturFreunden NRW. „Dazu schaffen wir neue attraktive Angebote. Neben dem Umweltzentrum Westfalen haben wir 9 weitere Standorte ausgewählt, an denen unsere Rucksäcke ausgeliehen werden können.“ Wie genau die Rucksäcke aussehen und was sie beinhalten werden, wird mit jedem Standort individuell abgestimmt. Mit Sicherheit werden es Ferngläser, Becherlupen und Bestimmungshilfen sein. Damit will das Projekt einladen, die Natur im Umkreis des UWZ zu erleben, zu beobachten und zu erforschen. Es soll Begeisterung für die Natur, Naturschutz und den Nahtourismus geweckt werden. Außerdem ist eine Laienstudie geplant. Darin wird zum einen erforscht, wie die Besucher*innen des UWZ zu den Themen Nachhaltigkeit und sanfter Nah-Tourismus stehen. Zum anderen wird die Erforschung der Natur rund um die Häuser im Fokus stehen. Diese ökologischen Daten werden Mithilfe des Rucksacks erhoben.

Im September 2024 soll es dann so weit sein und die Rucksäcke zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Bis dahin ist noch viel zu tun. Im nächsten Schritt wollen die NaturFreunde NRW zusammen mit den Mitarbeiter*innen des UWZ die Wanderroute planen und die Stationen für die Naturbeobachtungen festlegen. Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des UWZ freut sich: „Wir haben hier so viele interessante Biotope, deren Bedeutung wir den Besucher*innen näherbringen möchten. Der Rucksack passt prima zum UWZ und wird unser umweltpädagogisches Angebot bereichern.“

Das Projekt „NahTour – Erlebnisse vor Ort“ wird von der Stiftung Umwelt- und Entwicklung NRW gefördert. Das Projektbüro befindet sich in der Landesgeschäftsstelle der NaturFreunde NRW in Düsseldorf, Albertstr. 78.




Neue Ukulelenkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene: Das Instrument der guten Laune

Roland Portale

„Die Ukulele ist für mich das Instrument der guten Laune,“ sagt Dozent Roland Portale. Der erfahrene Gitarrist und Live-Musiker vermittelt in seinem Einsteigerkurs, auf entspannte und fröhliche Art Grundlagen zum Spielen einfacher Songs. Dafür sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Doch der „hüpfende Floh“ aus Hawaii hat auch in Bergkamen bereits eine langjährige Fangemeinde. Für diese vermittelt Portale in einem Aufbaukurs und einem Fortgeschrittenenkurs besonderen Anschlagtechniken und verfeinerten Spielweisen, um am „Lagerfeuer“ oder gar in einer Band zu glänzen.

Kursleiter Roland Portale erlernte im Kindesalter das Gitarrenspiel und entwickelte sich zu einem umtriebigen Bühnenprofi. Teilnehmer seiner Workshops profitieren von seinen vielfältigen Erfahrungen als Live-Musiker, Bandmitglied und Musikpädagoge. Die Präsentation von Erlerntem auf der Bühne ist Roland Portale ebenso wichtig wie der Spaß an der Sache: „Ich wünsche mir für die Ukulelenkurse, daß die Fröhlichkeit des Instrumentes die Teilnehmer ansteckt!“

Die Termine für die Ukulelenkurse sind Samstag, der 10. Februar, der 2. März und der 16. März 2024

Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte, Pestalozzistr. 6.

„Ukulele für Einsteiger“ findet in 2 kleinen Gruppen mit jeweils 3 Lektionen à 60 Minuten statt. Einsteigerkurs 1 läuft von 10:00 bis 11:00Uhr, Einsteigerkurs 2 von 11:00 bis 12:00 Uhr. Um 12:30 Uhr gibt es einen Aufbaukurs Ukulele bis 13:30 Uhr, anschließend „Ukulele für Fortgeschrittene“ von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr.

Die Kosten für einen dreiteiligen Workshop betragen 50 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ein eigenes Instrument (Sopran-, Tenor- oder Konzertukulele) ist mitzubringen.

Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen entgegen, entweder direkt online: www.musikschule-bergkamen.de oder telefonisch unter Nummer 02306 – 30 77 30.




Tempolimit erheblich überschritten: 122 km/h in Tempo 50-Zone

Bei Geschwindigkeitskontrollen der Polizei wurden am Montag teilweise erhebliche Überschreitungen festgestellt.

An einer Kontrollstelle an der Industriestraße, in Höhe Obere Erlentiefenstraße in Bergkamen, wurden im außerörtlichen Bereich insgesamt 1725 Fahrzeuge gemessen. 146 davon waren zu schnell unterwegs. Vierzehn Fahrende erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, hinzu kommt noch ein Fahrverbot.

Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrer oder eine Fahrerin, die mit 122 km/h bei zulässigen 50 km/h gemessen wurde. Nach Abzug der Toleranz bleibt eine Überschreitung von 68 km/h, was ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Monaten Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg zur Folge haben wird.




Klares Statement für Demokratie und Toleranz: Kreisverwaltung veröffentlicht Videobotschaft

In Zeiten, in denen die Menschen auf die Straße gehen, um unsere Demokratie gegen rechte Anfeindungen zu verteidigen, haben 21 von alles in allem 1.800 Bediensteten des Kreises ausgesprochen, was die überwältigende Mehrheit denkt. Der Kreis Unna hat das zu einem Videospot zusammengetragen. Herausgekommen ist ein ebenso ergreifendes wie unmissverständliches Bekenntnis zu den Grundwerten unserer Gesellschaft. Der Kreis hat das Video heute online gestellt.

Überwältigende Bereitschaft
Gerade mal einen Tag von der Idee bis zur Umsetzung dauerte die Erstellung des Spots. Landrat Mario Löhr, der selbst einen kleinen Beitrag lieferte, zeigt sich beeindruckt von der Bereitschaft der Mitarbeitenden, sich zu beteiligen: „Wir hatten uns ein Limit von 90 Sekunden gesetzt, um eine knappe und klare Botschaft zu setzen. Und wir wollten ins Bild holen, wie vielfältig unsere Gesellschaft ist und unsere Mitarbeitenden eben auch. Beides ist beeindruckend gelungen.“

Die Kreisverwaltung betrachtet den Spot als ihren Beitrag zu den Statements, die nach wie vor mit Demonstrationen und Kundgebungen auch im Kreisgebiet gesetzt werden. Landrat Löhr ruft zur Teilnahme an solchen Veranstaltungen „Pro Demokratie und Toleranz“ auf. Er sieht in dem Spot zudem eine Ergänzung dazu. „Das ist ein bleibendes Statement und ein wichtiger Teil von dem Selbstverständnis, mit dem wir unsere Arbeit machen“, sagt Löhr.

Der Spot ist zu sehen auf den Social-Media Kanälen des Kreises sowie auf YouTube unter dem Link: https://youtu.be/AhPxG5iGs3s  PK | PKU




Praxis-Workshop auf der Ökologiestation: Möbel aus Wildholz – für Einsteiger Jetzt noch anmelden!

Möbel aus den naturbelassenen Wuchsformen eines Baumes zu bauen hat in nahezu allen Kulturkreisen eine lange Tradition.

Von Samstag bis Sonntag, 10.+ 11. Februar 2024, jeweils von 9.30 – 18.00 Uhr bietet das Umweltzentrum Westfalen einen Workshop zu diesem Thema in der Ökologiestation an.

Die Wildholzmöbel wirken auf uns spontan vertraut und üben eine große Faszination aus. Die Teilnehmer bearbeiten unter der Leitung von Klaus Känzler, die Oberfläche und die Verbindungen der naturbelassenen Hölzer mit einfachen Werkzeugen und alten Handwerkstechniken. Die so entstandenen Möbel entwickeln dann über ihre Funktion hinaus plastische Qualität, welche sie auch zu künstlerischen Objekten werden lässt.

Die Kosten für diesen zweitägigen Praxis-Workshop betragen 95 Euro je Teilnehmer, Verpflegung für die Mittagspause ist mitzubringen. Teilnehmen können maximal 8 Personen. Eigenes Werkzeug kann gerne mitgebracht werden!

Anmeldungen ab sofort bei Sandrine Seth, 02389 9809 11 oder sandrine.seth@uwz-westfalen.de




Zeugen nach Einbruch in Einfamilienhaus an der Burgstraße in Oberaden gesucht

Am Mittwoch (24.01.2024) sind bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Burgstraße in Bergkamen-Oberaden eingedrungen.

Zwischen 18.00 Uhr und 22.00 Uhr drangen sie gewaltsam durch ein Fenster in das Haus ein und durchsuchten einzelne Räume. Dabei entwendeten sie mehrere Flaschen Alkohol.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Wache in Kamen unter 02307-921-3220, 921 0 oder per Mail unter poststelle.unna@polizei.nrw.de zu melden.




Zwei Männer, zwei Frauen – zwei kaputte Nasen

von Andreas Milk
Kurioser Zufall am Kamener Amtsgericht. Gleich zwei junge Männer aus Bergkamen sollten sich an diesem Vormittag verantworten, weil sie – laut Anklage – die Nasen ihrer früheren Freundinnen malträtiert hatten: der eine beißend, der andere per Kopfstoß.

Der mutmaßliche Beißer kam nicht zu seinem Termin. Sein Verteidiger war aber da. Er überreichte eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung seines Mandanten. Im vergangenen Frühjahr wollte der Angeklagte wohl seine Sachen in der Wohnung der „Ex“ abholen. Es gab handfesten Streit. Abgesehen vom Nasenbiss habe er ihr Handy, ein iPhone 14, vor die Wand geschleudert, wirft die Staatsanwalschaft ihm vor. Der Nasenbiss stimme – die Sache mit dem Handy nicht, erklärte der Anwalt. Letztlich erließ der Richter einen Strafbefehl: Wegen Körperverletzung muss der Mann eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 10 Euro zahlen, und in puncto Handywurf wird das Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt.

Der zweite Fall wurde dann in Anwesenheit des Angeklagten verhandelt. Auch diese Tat geschah in der Wohnung der Verflossenen. Er sagt: Er wollte von ihr die Schlüssel für seine Wohnung zurück, es sei zum Streit gekommen, dabei habe er sie an den Schultern gepackt und geschüttelt – und quasi aus Versehen ihre Nase mit seiner Schädelpartie getroffen. Sie sagt: Der Kopfstoß sei kein Versehen gewesen, aber egal – heute wolle sie „alles, was mit ihm (dem Exfreund) zu tun hat, vergessen“. Er solle aber wissen, dass er keine Frau schlagen darf. Das Urteil: eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 60 Euro. Darin enthalten ist noch eine Verurteilung für eine fahrlässige Trunkenheit im Verkehr, begangen vor knapp einem Jahr. Weil es auch dafür eine Geldstrafe gegeben hatte, wird nun beides in einer Gesamtgeldstrafe zusammengefasst.

Für die Geldstrafen gilt: Die Zahl der Tagessätze orientiert sich am Maß der Schuld – die Höhe eines Tagessatzes spiegelt das ungefähre tägliche Einkommen des Angeklagten wider.




Freitag geht es los: 7. Auflage des „Marina Hafenfeuers“ vom 26. bis 28. Januar ist wieder irisch angehaucht

Die Stadt Bergkamen lädt zur 7. Auflage „Marina Hafenfeuer“ vom 26. bis 28. Januar 2024 im Westfälischen Sportbootzentrum – Marina Rünthe – ein.

Der Januar ist gekennzeichnet durch Dunkelheit und Tristesse – aber das soll auch in diesem Jahr nicht für Bergkamen gelten! Das Veranstaltungsjahr 2024 beginnen wir erneut mit fackelnder Winterstimmung und feuriger Gemütlichkeit – auf Grund des guten Erfolges der letzten Jahre auch dieses Mal wieder „irisch angehaucht“…
Während des „7. Marina Hafenfeuers“ schaffen wir durch eine gemütliche Atmosphäre für die Besucherinnen und Besucher einen Anreiz, den Hafen als Ausflugsziel auch zu dieser Jahreszeit anzusteuern. Unsere Winterlandschaft besticht u.a. durch ein großes Lagerfeuer, Fackeln und Feuerkörbe sowie jeder Menge Dekoration und ausreichend Sitzmöglichkeiten mit warmen Decken. Dazu halten wir an jedem Tag ein abwechslungsreiches Musikprogramm einschließlich Kinderanimationen und selbstverständlich auch ein passendes Speisen- und Getränkeangebot inklusive irischer Bierspezialitäten vom Fass vor.

Veranstaltungszeiten:

  • FR, 26. Januar 2024 von 17:00 bis ca. 22:00 Uhr
  • SA, 27. Januar 2024 von 15:00 bis ca. 22:00 Uhr
  • SO, 28. Januar 2024 von 12:00 bis ca. 18:00 Uhr

PROGRAMM

Pot O` Stovies – Freitag, 26. Januar, 18.00 Uhr – 22.00 Uhr

Eine ordentliche Portion gefühlvolle irische/schottische Balladen von unglücklichen Liebschaften, Heim- und Fernweh, ergänzt um fetzige Rauf-, Sauf- und Rebel-Songs sowie einer Prise feuriger Jigs & Reels. Dazu ein Schuss Entertainment, ein Dutzend Instrumente und zweistimmige Vocals.

Fragile Matt – Samstag, 27. Januar, 15.00 – 17.00 Uhr

Erfrischend, gefühlvoll, fröhlich, lebendig und am besten live.
Mehrstimmiger Gesang umrahmt von irischen und schottischen Tunes.
Die Band Fragile Matt, gegründet in Doolin, Irland, in 2008 von dem Iren David Hutchinson, ist mit ihrer Musik in Deutschland, Holland und Irland unterwegs.

Glengar – Samstag, 27. Januar, 19.00 – 22.00 Uhr

Die „Hafenfeuer-Dauerbrenner“ stehen sowohl für irische Traditionals als auch für gefühlvolle Balladen und schmetternde Lieder zum Mitsingen. Mit ihren Geschichten aus den Pub`s entführt Glengar sein Publikum auf die „Grüne Insel“, in eine längst vergangene Zeit, welche geprägt ist von Sagen und Mythen eines der ältesten Kulturvölker der Welt.

Die Feuersteins – Sonntag, 28. Januar, 14.00 – 17.00 Uhr

Am Puls der Zeit und fest verwurzelt in musikalischer Tradition – also „einfach gute Musik“ für diejenigen, die ein griffiges Werbe-Etikett suchen. Dass sie in keine Schublade passen, nehmen Tochter Emily und Vater Guntmar Feuerstein aus Bochum als Kompliment. Denn es ist gerade dieser faszinierende Mix aus Folk, Pop, Indie, Country und Liedermacherkunst, welcher die Konzerte der Feuersteins auszeichnet.

SONDERPROGRAMME:

Feuriger Stelzen-Walk-Act,
Freitag 19.00 und 21.00 Uhr
Samstag 17.30 und 20.00 Uhr

Thyriorn, der Gigant auf Stelzen, schreitet majestätisch durch die johlende Menge, gefolgt von seinem Feuerschergen, der ihm fortwährend dessen gewaltige Feuer‐Werkzeuge reicht, um schließlich selbst mit den Besuchern in feurige Interaktion zu treten.

Michael Wrobel: Geschichten aus dem Dustertal
Spannende Mitmachgeschichten mit Musik, Geräuschen und Lichteffekten (Dauer je 40 Minuten)

Samstag, 16.00 Uhr und Sonntag 14.00 Uhr

„Der kleine Dunguin geht auf Reise“
Mitmachspaß für Kinder und Eltern ab 3 Jahren.
Pinguine sind ja überall bekannt, aber was ist denn ein Dunguin? Ein Dunguin sieht fast genauso aus. Ihm ist es ab viel zu hell und zu kalt am Nordpol. Er lebt in einer schönen, dunklen, warmen Höhle in Dustertal, allerdings ist er dort der einzige Dunguin. Mit seinem einzigen Freund, der Ameise, beschließt der kleine Dunguin, die Höhlen von Nystagia zu erforschen und geht auf die Reise. Ein spannendes Abenteuer im Dunkeln beginnt!

Samstag 17.00 Uhr und Sonntag 15.00 Uhr

„Captain Barba und das Geisterschiff des unheimlichen Sing Sangs“
Mitmachspaß für Kinder und Eltern ab 6 Jahren.
Auf seinen vielen Reisen hat Captain Barba schon viele aufregende Abenteuer erlebt, doch nun herrscht Abenteuerflaute! Offenbar gibt es auf dem schwarzen Meer nichts unbekanntes mehr zu entdecken Auf Anraten eines Fremden baut Captain Barba sein Schiff zu einem Kreuzfahrtschiff aus. Zahlreiche Reisegäste haben sich einquartiert um mit Captain Barba die Welt von Nystagia zu entdecken. Hierbei erkunden sie exotische Orte im Dunkeln und entdecken ein echtes Geisterschiff! Die Angst ist groß! Gibt es denn wirklich Geister? Woher kommen die unheimlichen Geräusche? Ein weiteres spannendes Abenteuer beginnt!

Weitere Highlights:

Freitag, 20.15 Uhr

Feuerwerk über dem Datteln-Hamm-Kanal

Samstag, 16 – 19 Uhr

1st Sauerland Ruhr Pipes & Drums – traditionelle schottische Pipe-Musik

Samstag, 16.00 -19.00 Uhr

Samstag 18.00 Uhr

Fackelwanderung rund um die Marina und den Beversee
(Dauer ca. 45 Minuten)

Samstag, 15.00-19.00 Uhr | Sonntag, 12.00 – 17.00

Vielfältige Animation und Kreativangebote in der Kinder-Winterwelt
(marinaEVENT | Raum ist beheizt)