Kameradschaftsabend der Feuerwehr mit besonderer Auszeichnung

Alle Geehrten der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen auf eine Blick.

Buffet, Cocktails, Tanz und Musik: Das gibt es für die Freiwillige Feuerwehr ein Mal im Jahr. Dann springen andere Kameradinnen und Kameraden ein, um bei Bränden und anderen Notfällen Leben zu retten. Denn der Kameradschaftsabend ist heilig und gehört ganz und gar ausschließlich den Bergkamener Lebensretterinnen und Lebensrettern. Die sind schließlich etwas ganz Besonderes.

„Das gibt es im Kreis Unna kein 2. Mal“, betonte Bürgermeister Bernd Schäfer in der Aula der Oberadener Realschule an einem Stehpult, an dem sich selbstverständlich ein eingerolltes C-Rohr hinaufschlängelte. „Unsere Feuerwehr ist ein Aushängeschild der Stadt und darauf kann sie stolz sein!“ Vollständig freiwillig läuft der Dienst der Feuerwehr in allen Stadtteilen ab, und das seit je her und seit vielen Jahrzehnten. Das funktioniert blendend und ist für Städte derselben Größenordnung einzigartig. Bemerkenswert, zumal die Zahl der Einsätze auch in Bergkamen stetig hochklettert. 631 waren es im vergangenen Jahr. Seit 2016 habe sie sich fast verdoppelt. Die Zahl der freiwilligen Einsatzkräfte bleibt jedoch konstant bei stets gut 200.

Es geht immer häufiger um Rettung von hilflosen Personen hinter verschlossenen Türen, um dramatische Szenen im Straßenverkehr und vor allem auf den Autobahnen – und mit sprunghafter Zunahme auch um solche Ereignisse, die dem Klimawandel zuzuschreiben sind. Brände durch anhaltende Trockenheit, Sturmschäden oder Überschwemmungen finden sich immer öfter in den Einsatzstatistiken und werden eine wachsende Herausforderung der Zukunft sein. Auch deshalb äußerte Feuerwehrchef Dirk Kemke zum Abschluss seiner Begrüßung nur einen einzigen Wunsch: „Das Feuerwehrgerätehaus in Oberaden endlich greifbar machen und Fleisch an die Knochen.“

Gemeinschaftsgeist und besondere Kameradschaft

Auch deshalb hatte die traditionelle Zuwendung der Provinzial-Versicherung einen besonderen Part in der Dramaturgie des Abends. Der nicht näher bezifferte Betrag ist vor allem den sogenannten „klimabedingte Starkereignissen“ und hier ausdrücklich der Prävention gewidmet. Denn hier sei „eine gemeinsame Kraftanstrengung“ notwendig. Das sieht offenbar auch der Kreis Unna so. Der stv. Landrat Martin Wiggermann wies auf den Fokus der Gefahrenlagen insgesamt hin und eine verbesserte Zusammenarbeit aller hier beteiligten Hilfskräfte. Kreisbrandmeister Martin Weber brachte die Bildung eines Gefahrenabwehrzentrums ins Spiel.

Am Gemeinschaftsgeist für die zukünftigen Herausforderungen mangelt es jedenfalls nicht: Die Kameradschaft insbesondere bei der Bergkamener Feuerwehr ist legendär und wird überall wahrgenommen und honoriert. Auch deshalb sind sofort Kameraden aus der Nachbarschaft, diesmal aus Fröndenberg zur Stelle, um im Ernstfall an diesem Abend einzuspringen. Der Schützenverein Oberaden übernahm wie immer die Bewirtung der Lebensretter.

Die feierten zunächst vor allem die herausragenden personellen Ereignisse, von denen es einige gab.

Zunächst die Ernennungen: Kerstin Birk ist Leiterin von PSU-Team und bekam dafür eine Urkunde, Blumen und ein Getränk.

Das Ehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst bekamen OBM Matthias Weidemann und HBM Robér Zeller zusammen mit Urkunde, Blumen und Uhr.

Das Ehrenabzeichen in Gold gibt es für 35 Jahre aktiven Dienst für BOI Axel Kallenbach und OBM Christian Maschewski mit dem gleichen Zubehör.

Stehende Ovationen gab es für Dieter Dettmar zum Ehrenabzeichen, zur Urkunde, zu den Blumen und zur Uhr dazu: Er erhielt das Ehrenabzeichen in Gold mit Goldkranz für stolze 50 Jahre Dienst. Eine weitere einzigartige Leistung, die sich zu unzähligen Auszeichnungen und Ämtern hinzugesellt.

Die Bergkamener Feuerwehrfamilie blieb für die nächsten Ehrungen stehen: Heinz-Werner Lowak bekam für 42 Jahre als stv. Leiter und Leiter des Spielmannszuges die Ehrenmedaille der Stadt, Kevin Lowak erhielt für 15 Jahre als stv. Leiter des Spielmannszuges die Ehrennadel der Stadt.

Draußen vor der Aula der Realschule zeigte übrigens den ganzen Abend lang der oft erwähnte Klimawandel, was er gepaart mit dem unbeständigen Aprilwetter kann: Es regnete immer wieder Bindfäden es schüttete Hagel- und Graupelkörner.




Vernässte Rasenflächen bremsen Baubetriebshof: Rasenschnitt wird eingeschränkt

Der Baubetriebshof ist zurzeit unter anderem bereits damit beschäftigt, die städtischen Rasenflächen zu mähen. In manchen Bereichen ist die Mahd wegen der anhaltenden Regenfälle der vergangenen Wochen nicht (mehr) möglich bzw. die entsprechenden Gerätschaften einzusetzen. Insbesondere der Einsatz der Großflächenmäher mit entsprechendem Bodendruck ist aktuell schwierig. Gärtnermeister Michael Bartusch: „Wir würden mit einem Einsatz auf stark vernässten Flächen mehr Schäden hervorrufen als ein halbwegs akzeptables Schnittbild abzuliefern!“ Insofern ist aktuell der Blick auf Wetter- und Regenradar im Moment Standardaufgabe zu Dienstbeginn. Betriebshofleiter Stephan Polplatz: „Die Rasenmahd wird – sobald die Witterung es zulässt – nachgeholt.“




Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen am Samstag

Der diesjährige Kameradschaftsabend für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen findet am Samstag, 20. April, im Gebäude der Realschule in Oberaden statt. Zu diesem schon traditionellen Feuerwehrfest werden rd. 300 Gäste erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.00 Uhr. Zu Beginn des Abends werden im offiziellen Teil Ernennungen und Verabschiedungen durchgeführt.

Dann erfolgen Ehrungen durch Bürgermeister Bernd Schäfer für 50-, 35- und 25-jährige treue Pflichterfüllung im Dienst der Feuerwehr sowie auch Verleihungen von Ehrungen nach der Ehrungssatzung der Stadt Bergkamen.

Anschließend findet ein gemütliches Beisammensein statt. Die musikalische Umrahmung wird in diesem Jahr durch einen Discjockey gestaltet.




Stadtmuseum Bergkamen öffnet seine Tore

Vorbereitung der Sonderausstellung. Foto: Stadtmuseun

Am Mittwoch, den 24.4.24 wird das Stadtmuseum Bergkamen wieder teilweise geöffnet. Der Neubau mit dem neuen Museumsbistro sowie die Ausstellungsräumlichkeiten im Erdgeschoss sind ab dem Zeitpunkt für die Bürger*innen zugänglich. Mit dem Neustart ist das Museum mittwochs bis sonntags von 10-17 Uhr geöffnet.

Für den Auftakt können interessierte Besuchende auch die erste Ausstellung besichtigen. Bis zum 21. Juni stellt der Künstler Dirk Schmitt unter dem Titel „Wanderlust“ seine Werke vor.




Bayerstandort Bergkamen erhält jetzt zu 100 Prozent Strom aus Wind- und Sonnenenergie

Der Bayer-Standort Bergkamen. Foto: Bayer AG

Die Bayer AG hat einen langfristigen Liefervertrag für Strom aus erneuerbaren Energien mit den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) unterzeichnet. Das Unternehmen unterstreicht durch diesen Vertrag das globale Engagement von Bayer für Nachhaltigkeit.

Die WSW werden im Rahmen dieses Liefervertrages über 120 GWh Wind- und/oder Solarstrom aus deutschen Wind- und Solarparks an Bayer liefern. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 30.000 Haushalten. Dank dieser Vereinbarung werden die Standorte Darmstadt, Weimar, Bitterfeld, Bergkamen, Berlin und Wuppertal zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien beziehen. Die Belieferung wird durch Power Purchase Agreements (PPAs) realisiert. Diese PPAs garantieren eine langfristige Belieferung mit Strom aus erneuerbaren Energien und bieten einen Anreiz für die Finanzierung und den Bau von neuen Erzeugungsanlagen.

„Der Vertrag mit den Wuppertaler Stadtwerken ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Verringerung unseres CO2-Fußabdrucks“, erklärt Matthias Berninger, Head of Public Affairs, Science, Sustainability & HSE bei Bayer. „Bereits im vergangenen Jahr haben wir ein umfassendes Abkommen in den USA unterzeichnet, das uns ermöglichen wird, zukünftig 60 Prozent des in den USA eingekauften Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Es freut mich, dass wir jetzt mit den Wuppertaler Stadtwerken auch einen guten Partner in Deutschland gefunden haben.“

„Bayer arbeitet bereits seit vielen Jahren vertrauensvoll mit den WSW bei der Energieversorgung zusammen. Ich freue mich, dass wir diese Partnerschaft weiter ausbauen und uns die WSW in Zukunft auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung begleiten“, sagt Maik Eckelmann, Leiter des Supply Centers Elberfeld.

Auch die WSW begrüßen den substanziellen Ausbau der Partnerschaft mit Bayer. „Partnerschaften wie diese tragen dazu bei, die Gestaltung der Energiewende aktiv voranzutreiben“, betont WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach. „Ich bedanke mich ausdrücklich für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Als Wegbereiter der Energie- und Verkehrswende haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, nachhaltige und innovative Produkte für die Zukunft zu entwickeln und damit Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz zu übernehmen.“

Bayer hat sich, im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen, den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zur Begrenzung der Erderwärmung verpflichtet und wird seine eigenen Geschäftsaktivitäten bis 2030 klimaneutral gestalten. Als wichtiger Beitrag soll eingekaufter Strom bis 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Die Reduktionsziele von Bayer wurden durch die Science Based Targets Initiative bestätigt. Diese Initiative unterstützt die Privatwirtschaft bei ihren ehrgeizigen Klimamaßnahmen, indem sie den Unternehmen hilft, sich wissenschaftsbasierte Ziele zur Senkung ihrer Emissionen zu setzen. Darüber hinaus hat sich Bayer – basierend auf den Leitlinien des World Wide Fund for Nature (WWF) – verpflichtet, die höchsten Standards für Strom aus erneuerbaren Energien einzuhalten.




Wichtige Kanalsanierungen an der Bambergstraße: Sperrung am Samstag, 20. April

Am Samstag, 20. April, wird es zu einer Vollsperrung der Bambergstraße von 7 bis 18 Uhr kommen. Grund der Sperrung sind wichtige, nicht verschiebbare Aufbauarbeiten eines Ständerwerkes zur Abwasserführung für die bevorstehenden Kanalarbeiten.

Die Vollsperrung (BI/14) wird in folgendem Bereich stattfinden: Bambergstraße – Eichendorfstraße bis Schöllerstraße. Hierbei bleiben die Eichendorfstraße als auch die Schöllerstraße befahrbar. An jeder Vollsperrung (Bambergstraße/Eichendorfstraße – Bambergstraße/Im Breil – Bambergstraße/Schöllerstraße) werden Warnposten stehen. Bei einem Rettungseinsatz werden durch die Warnposten die Vollsperrungen geöffnet.

Es wird eine rudimentäre Umleitung eingerichtet. Die Umleitung der Verkehre wird über die Landwehrstraße, Töddinghauser Straße als auch Weddinghofer Straße erfolgen.




Mobiler Gesundheitskiosk am 26. April in der OGS der Gerhart-Hauptmann-Schule: 17 Eine Anlaufstelle für alle

Gesundheit kann herausfordernd sein. Nicht nur eine Krankheit selbst, sondern auch das Drumherum: Hilfe für Ratsuchende gibt es von den Gesundheitslotsen des „Mobilen Gesundheitskiosks”.

Vor Ort können Sie sich zu allen Fragen rund um die Gesundheit unbürokratisch und kostenlos in der Sprechstunde beraten lassen. Die Gesundheitslotsin Jana Krethen berät Sie am Freitag, 26. April, von 9 bis 12 Uhr in der OGS der Gerhart-Hauptmann-Schule, Am Friedrichsberg 33, in Bergkamen-Mitte zu Angeboten unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation. Es geht zum Beispiel um Themen wie: „Was tue ich, wenn ich eine Verordnung bekommen habe? Ich habe Fragen zu Angeboten rund um meine Erkrankung.“
Personalbedingt können aktuell die offenen Sprechstunden nicht an allen Standorten wie gewohnt angeboten werden.

Auch außerhalb der offenen Sprechstunden können Termine vereinbart werden, unter gesundheitskiosk@kreis-unna.de. Interessierte können zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Unna telefonisch beraten werden und Termine vereinbaren, unter den folgenden Telefonnummern: Fon 0 23 03 27-35 53 oder unter Fon 0 23 03 27-42 52.
Weitere Infos und Kontakte sowie aktuelle Termine gibt es unter www.kreis-unna.de und dem Stichwort „Mobiler Gesundheitskiosk”. PK | PKU




Vorwurf Mord: Bergkamener 37 Jahre nach der Tat in Untersuchungshaft genommen

Die Ermittlungsgruppe „Cold Case“ des Polizeipräsidiums Dortmund hat 2023 die Ermittlungen im Fall des in Bergkamen getöteten 67-jährigen Josef Milata wieder aufgenommen. Josef Milata wurde am 26. September 1986 tot in seinem Einfamilienhaus in Bergkamen aufgefunden. Damals konnte kein Tatverdächtiger ermittelt werden.

Jetzt wurden die seinerzeit gesicherten Spuren neu bewertet, Asservate nochmals untersucht und Zeugen erneut vernommen. Dadurch konkretisierte sich der Tatverdacht gegen einen heute 56-jährigen Mann aus Bergkamen.

Am heutigen Donnerstag (18. April) nahmen die Ermittler den 56-jährigen, dringend Tatverdächtigen in seiner Wohnung fest.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde ein Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes erlassen.




Kulturreferat on Tour – Ein Besuch bei Phoenix des Lumières: Jetzt noch anmelden!

Am 26. April geht das Kulturreferat on Tour und lädt zu einer ganz besonderen Kunsttour ein. Um 17.00 Uhr startet der Reisebus am ZOB Bergkamen in Richtung Dortmund zur aktuellen Ausstellung von Phoenix des Lumières. Dort erwacht mit den drei aktuellen Ausstellungen über Dali, Gaudi und 3 Movements die Kunst zum Leben. https://www.phoenix-lumieres.com/de/ausstellungen

Auf dem Rückweg geht es vorbei an den Lichtkunstwerken der Stadt Bergkamen. Auf der kleinen Rundfahrt wird die Gästeführerin allerhand Interessantes zu den einzelnen Kunstwerken erzählen. Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich und es gibt nur noch wenige freie Plätze. Kosten pro Person 20 €. (Inkl. Eintritt und Busfahrt).

Tour zu Phoenix des Lumierès – Kosten pro Person: 20 €

26.04.2024 Abfahrt 17.00 Uhr am ZOB Bergkamen, Rückkehr ca. 22.00 Uhr

Anmeldungen bitte unter 02307/965-300 oder per Mail an k.petersdorf@bergkamen.de




Stadt Bergkamen präsentiert städtebauliche Projekte am Datteln-Hamm-Kanal

Am Samstag, 4. Mai, präsentiert die Stadt Bergkamen beim Tag der Städtebauförderung wieder ihre bedeutenden städtebaulichen Förderprojekte entlang der Achse des Datteln-Hamm-Kanals, nämlich

  • die Wasserstadt Aden,
  • das Gelände des hiesigen Zukunftsgartens der Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr (IGA) 2027 sowie
  • das Grubenwasserhebewerk als zukünftige städtebauliche Landmarke.

Mit der Wasserstadt Aden entsteht in Zusammenarbeit der Stadt Bergkamen mit der RAG Montan Immobilien und mitfinanziert aus Mitteln der Städtebauförderung ein modernes, energieeffizientes Wohn-, Misch- und Gewerbegebiet um den neuen und schiffbaren Adensee. Der Bau des Adensees ist in vollem Gange und es wurden bereits große Teile der seitlichen Einfassungen von See und Gracht errichtet.

Unter dem Motto „Landschaft in Bewegung“ wird im nordöstlichen Ruhrgebiet einer von fünf Zukunftsgärten der IGA Metropole Ruhr 2027 entwickelt, und zwar gemeinsam von den Städten Bergkamen und Lünen. Als eintrittsfreier Standort wird er im Ausstellungsjahr und dauerhaft durch ein attraktives touristisches Angebot Aufmerksamkeit auf die beiden Nachbarstädte lenken, von dem die Städte und vor allem ihre Bewohner und Bewohnerinnen in hohem Maße profitieren werden. Das Projekt wird unter anderem mit Mitteln der Städtebauförderung finanziert.

Als Ewigkeitslast des Bergbaus bleibt das Heben des Grubenwassers auf dem Gelände der Wasserstadt Aden notwendig. Zur Grubenwasserhaltung errichtet die RAG daher hier ein neues Hebewerk mit einer Höhe von rund 30 m. Die Fassade dieses Bauwerks wird mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen als „Nationales Projekt des Städtebaus“ gefördert, um das technische Gebäude städtebaulich in die Wasserstadt Aden zu integrieren. Als besonderes Highlight wird in diesem Jahr auf dem Tag der Städtebauförderung ein über acht Meter hohes Modell der Fassade präsentiert.

Neben Informationsangeboten zu den vorgenannten Projekten wird es auch Spielangebote für Kinder (Hüpfburg, Bastelmobil) und ein Gewinnspiel geben. Ein Food-Truck sorgt für das leibliche Wohl.

Da keine Parkplätze auf der Fläche selbst vorhanden sind, stellt die STEAG Power GmbH freundlicherweise ihren Parkplatz am Kraftwerk Heil (Westenhellweg 111) zur Verfügung. Von dort wird ein kostenloser Shuttle-Service in regelmäßigen Abständen die Baustelle der Wasserstadt Aden anfahren. Wie im letzten Jahr kann die Baustelle natürlich auch zu Fuß oder mit dem Rad direkt erreicht werden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am Tag der Städtebauförderung

am 04. Mai 2024 zwischen 11:00 und 16:00 Uhr
auf dem Gelände der Wasserstadt Aden in Bergkamen
(Stadtteil Oberaden, Zufahrt Jahnstraße)

bei einem Rundgang bzw. einer Rundfahrt auf den Baustellen über die verschiedenen Projekte zu informieren und mit den Projektbeteiligten ins Gespräch zu kommen.




Halbzeit für das Figurentheaterfestival „Poco lässt die Puppen tanzen 2024“

Bereits mehr als 16 Kindergärten haben in den vergangenen Wochen Besuch von unterschiedlichen Puppentheatern erhalten. Die Stars der unterschiedlichen Puppentheater heißen Wibbel, Felix und Lars. Ihre Abenteuer handeln von Zauberkissen, Angsthasen und einem kunterbunten Kuddeldidu. Das klingt äußerst ungewöhnlich? Das ist es auch! Denn bei den Aufführungen des Figurentheaterfestivals „POCO lässt die Puppen tanzen“ geht es durchweg um Reisen in die weite Welt der Fantasie, die nur einem Zweck dienen: Kinder zu begeistern und glücklich zu machen. Und das seit nunmehr 30 Jahren. Anlässlich dieses außergewöhnlichen Jubiläums haben das Kulturreferat und der namensgebende POCO-Einrichtungsmarkt ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, das nun schon seit dem 08. April in Bergkamener Kindergärten läuft, und alle Kinder mit verschiedenen Stücken in fantastische Welten entführt. Die Kindergärten berichteten dem Kulturreferat von strahlenden Kinderaugen, lachenden Gesichtern sowie großer Neugier und dankten für die Realisierung dieses Projektes.

Über das Figurentheaterfestival „POCO lässt die Puppen tanzen“

Als Dieter Treek, ehemaliger Kulturdezernent von Bergkamen, und Peter Pohlmann, Gründer des Möbeldiscounters POCO mit Sitz in Bergkamen, im Jahr 1992 zum ersten Mal die Puppen tanzen ließen, ahnten sie nicht, der Stadt damit ein kulturelles Denkmal zu setzen. Insgesamt haben in den vergangenen 29 Jahren mehr als 46.000 Kinder eine Vorstellung des Figurentheaterfestivals in einer der Bergkamener Kindertagesstätten besucht. Das Jubiläum anlässlich des 30-jährigen Bestehens fiel in die Zeit der Corona-Pandemie, und wird daher in diesem Jahr gefeiert.

Folgende Puppentheater sind in diesem Jahr mit dabei:

Turbine Puppentheater (Dortmund) mit den Stücken:
„Wibbel und die Wunderbücher“
„Hokus Pokus Zauberkissen“

Wodo Puppenspiel (Mühlheim a.d. R.) mit den Stücken:
„Briefe von Felix“
„Der kleine Eisbär (Lars) und der Angsthase“

Puppentheater Petersilie (Duisburg) mit den Stücken:
„Suche Freund“ und „Troll & Ei“

Die Märchenbühne (Dortmund) mit den Stücken:
„Picknick Piraten Ahoi“
„Das kunterbunte Kuddeldidu“

Theater Mario aus Duisburg mit dem Stück:
„Die diebische Elster“ (ab 3 Jahre)