Aufruf zur Maikundgebung in Oberaden




Earth Day mobilisiert Spenden- und Kooperationsbereitschaft

Ab dafür: Die Container auf den Gelände des GWA-Wertstoffhofes füllten sich zum Earth Day im Rekordtempo mit Elektroschrottspenden.

Bildschirme, alte PCs, Unmengen Drucker, sogar Overhead-Projektoren. Allein das kam aus den Kellern des Gymnasiums für die eigene Sammelaktion von Elektroschrott anlässlich des Earth Days zutage. Andere Bergkamener Keller offenbarten, was ein weitverbreitetes Übel ist: Fast jeder Haushalt hat ein stattliches Reservoire an Elektro-Geräten, die ein halbkaputtes oder vergessenes Dasein fristen. Dabei könnte daraus noch viel Nachhaltiges entstehen.

Fast schon im Akkord arbeiteten die Kooperationspartner beim Einladen der Spenden.

Kühlschränke wurden am Samstag auf dem Gelände des Wertstoffhofes ausgeladen. Sogar eine alte Heißmangel brachten Eltern von Schülern vorbei. Ebenso landeten viele ausgediente Fernseher in den Containern. Toaster, meterlange Kabel, alte Walkmen, Staubsauger und Computerzubehör von der Maus bis zur veralteten Kamera gesellte sich über den Vormittag hinweg aus Kofferräumen und Anhängern dazu. „Was für die meisten nicht mehr verwendbare Schrott ist, wird von uns zu Geld gemacht“, bedankte sich Bürgermeister Bernd Schäfer bei den Spendern. Der Erlös kommt dem Gymnasium zugute für einen wiederum nachhaltigen Zweck: „Wir haben eine Nachhaltigkeits-AG mit vielen verschiedenen Projekten, darunter den Schulgarten. Denkbar ist auch eine Freiluftwerkstatt und die Verwendung für spezielle Projekttage, darüber werden wir noch entscheiden“, so Schulleiterin Mirja Beutel.

Nachhaltigkeit will gelernt sein: Das Quiz unter dem Dach des Bayer-Pavillons hatte es in sich.

Seit gut zehn Jahren gibt es den Earth Day in Bergkamen, stets für einen guten schulischen Zweck. Diesmal, erstmals nach der Corona-Zwangspause, sind noch mehr Partner an Bord: Bayer, EON, die EBB, M&R Entsorgung und das Umweltkontor haben sich zur Abfallberatung und der GWA samt Biomobil hinzugesellt. Allein das zeigt, wie sehr sich in kurzer Zeit die Dringlichkeit des Themas Nachhaltigkeit und ressourcenschonender Umgang mit Rohstoffen verändert hat. Corona, Ukrainekrieg, globale Krisen und Konflikte, weltweite Energiekrise: Es ändert sich gerade einiges im Rekordtempo. Der Earth Day führt jetzt alles andere als ein Schattendasein, sondern mobilisiert Mitmachbereitschaft.

Schlange stehen für den guten Zweck

Kleine Schnipsel mit viel Energie: Das Umweltkontor verwandelt Holz in Strom.

Deshalb standen die Spender auch schon fast Schlange, lange bevor das Gelände am Haldenweg die Zufahrten freigegeben hatte. Deshalb trotzten viele Pavillons mit Infoständen den stattlichen Windböen. „Wir wollen hier zeigen, wie viele Möglichkeiten für Kooperationen zum Thema Nachhaltigkeit es in Bergkamen gibt“, so Bürgermeister Bernd Schäfer. Das sagt er nicht nur, weil die Stadt den Status einer nachhaltigen Kommune anstrebt. Hier hat das fast schon abgerissen Kohlekraftwerk der Steag mit den aktuellen globalen Richtungswechseln eine beispiellose Renaissance erlebt, plant den Einsatz von Wasserstoff und mit der grünen Sparte Iqony gar einen Kraftwerkneubau.

Das macht auch Spaß: Mit dem Mini-Bagger schaufeln.

Wo früher Kohle als Energielieferant gewonnen wurde, wird im Biomassekraftwerk des Umweltkontors längst Energie aus Holzresten gewonnen. Dampfnutzung ist in Bergkamen ein Thema. Direkt daneben ist mit Bayer ein Chemie-Riese. „Das wir uns schon lange mit Umweltgedanken und Nachhaltigkeit beschäftigten, sieht man uns nicht auf den ersten Blick an“, so die Unternehmensvertreter. „Wir tun aber viel und das steht für uns ganz oben auf der Unternehmensagenda“. Eine ganze Infowand beschäftigte sich deshalb allein mit der Förderung der Kreislaufwirtschaft.

Dass die Akteure, die bereits viel Innovation umsetzen und an neuen Ideen arbeiten, zusammenarbeiten und kooperieren ist ausgemacht: „Hier ist viel im Fluss“, so Bernd Schäfer. Das hätte Pilotcharakter über die Stadt hinaus. Mit einer „akzeptierten Historie“, die neue Wege leichter möglich macht. Dem Earth Day kommt es zugute – und zunächst vor allem dem Gymnasium, das am Samstag eine mehr als begeisterte Spendenbereitschaft erlebte. Ganz nebenbei gab es neben Informationen auch noch Spaßerlebnisse auf dem Gelände: Mit dem Mini-Bagger durfte Torf geschaufelt, mit dem Müllwagen und der Fernbedienung eine Mülltonne rangiert werden. Es gab auch ein nachhaltiges Quiz am Bayer-Stand, viele nachhaltige Geschenke, Bratwurst und Getränke.




LOL attackiert zum Abschluss der Saison die Gesundheit

Ein starkes LOL-Quartett zum Abschluss der Standup-Comedy-Saison.

Wer braucht schon Comedians, wenn es ein Bergkamener Publikum gibt? Beim letzten LOL der Kultursaison füllte sich das studio theater wieder bis auf den letzten Platz. Und die Zuschauer aller Altersklassen gaben alles, um den Hauptakteuren auf der Bühne den Rang abzulaufen. Die waren diesmal geballt mit vier Profis aus allen Ecken Deutschlands aufgelaufen. Aber auch ihnen fehlten punktuell die Worte, als Dirk, Lars und Co. aus dem vollen Bergkamener Leben griffen. Da halfen auch alle Rap-Songs, Penis-Fotos und Zauberkünste nichts.

Johann Theisen als harter Rapper.

Das Publikum tobte bereits, ohne dass ein Satz auf der Bühne gefallen war. Es hat sich längst herumgesprochen, dass es hier vom Kindergarten- bis zum Rentenalter Material genug für einen mehr als vergnüglichen Abend gibt. Entsprechend gut gelaunt zogen die Bergkamener ins studio theater ein. Es genügten auch die flachsten Schenkelklopfer vom rechten Haken als dünnen Nazi bis zum Traumberuf als angestellte Ansteller, um den Boden beben zu lassen. Mit Johann Theisen ging es schon gleich zu Beginn in ungeahnte Spaß-Abgründe, als er der den QSP Qualifizierten Spielplatzprüfer in einen nahezu wahnsinnigen Rap-Song mit tätowierter Schaukel auf der Brust verwandelte.

Gab vielfältig tiefe Einblicke unter anderem in psychologische Abgründe: Lara Ermer.

Lara Ermer holte das Publikum mit Psychologie-Abschluss und Tabu-Themen wieder etwas auf den Boden. Ihre abgeklärte Betrachtung von sexueller Inspiration in der Ikea-Deko-Abteilung und der Verbindung von psychischen Erkrankungen mit der Anfälligkeit für Rechtsextremismus hatten es dennoch verbal in sich. Bene Reinisch verarbeitete sein Leben mit Helikopter-Ärzte-Eltern als Wachkoma-Patient unter einem Dach und ließ sich dabei von Mama um 22 Uhr vom Punk-Protest abholen. Der Plan vom Politisches Kabarett ist für ihn jedenfalls einstweilen gescheitert: „Ich check’s nicht mehr – Ihr?“ Mit Daniel Storb gingen viele Bergkamener zum „Ablümmeln“ nach draußen und mussten im Zuge der „Niveauregulierung“ dafür die Quittung zahlen: Es gab gnadenlose Einblicke in die 80er-Jahre Kindheit mit Kettenrauchen im Auto auf der Südfrankreich-Reise und Golfkrieg-Erinnerungen.

Wahnwitzige Zaubereinlage von Bene Reinisch.

Körperliche Schmerzen verursachte dann aber spätestens die „Rückrunde“ nach der Pause – diesmal ganz ungewohnt in der gleichen statt umgekehrten Reihenfolge. Der Dialog mit Tischler Lars aus dem Publikum, der Kunststoff-Fenster tischlert, die Sonne scheinen lässt, und mit Tattoos am Arm ein Handball-Trainer-Star ist, der auch den Müll rausbringt, grenzte fast an Irrsinn. Wenn daraus ein Rap-Song mit dem Nachnamen Schickentanz entsteht, erleidet der eine oder andere im Publikum schonmal akute Atemnot. Gut, dass danach ernsthaft über Erfahrungen auf dem Gynäkologen-Stuhl diskutiert wird – inklusive Fleiß-Sticker für die Klitoris und Muschi-Polonaise.  Nachhaltige Startups und Klima-Ausflüge nach Malle erfordern dann dringend eine Zaubereinlage nach irrwitziger Selbstlern-Anleitung und eine Live-Moderation aus dem Swinger-Club, um wieder zu Atem zu kommen.

Griff ebenfalls tief in die Witze-Kiste: Daniel Storb.

Keine Frage: LOL war diesmal fast gesundheitsgefährdend, die Lacher aus dem unteren Niveaubereich gingen hart an die Zwerchfell-Grenzen. Wenn Vorbestellungen möglich wären: Die nächste LOL-Saison wäre garantiert schon jetzt ausverkauft. Denn Spaß macht das Format rettungs- und hemmungslos. Die nächste LOL-Saison kann kommen! Bis dahin haben sich alle Lach-Organe wieder regeneriert.




Pastor Bronislaw Chrascina verstorben

Die katholische Kirchengemeinde Heilig Geist Bergkamen trauert um Pastor i. R. Bronislaw Chrascina, der am 22. April 2024 verstarb. Bronislaw (genannt Bruno) Chrascina wurde am 1. Juli 1946 in Walbrzycz/Schlesien geboren und am 30. März 1972 in Kattowitz zum Priester geweiht.

Das Begräbnisamt wird gefeiert am Donnerstag, dem 2. Mai 2024, um 13.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Aloysius in Iserlohn (Hohler Weg 42, 58636 Iserlohn). Die Beisetzung erfolgt anschließend in der Priestergruft auf dem Hauptfriedhof Iserlohn (Am Hauptfriedhof 3, 58638 Iserlohn). Er war von 2003 bis 2008 als Pastor im ehemaligen Pastoralverbund Bergkamen-Rünthe tätig. Die Kirchengemeinde Heilig Geist ist dankbar für seinen Dienst in Bergkamen und betet für ihn in den Gottesdiensten am 27. und 28. April (Herz Jesu: Sa. 17 Uhr, St. Michael: Sa. 18.30 Uhr, St. Barbara: So. 10 Uhr und St. Elisabeth: So. 11.30 Uhr).
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Schnelles Internet: Baumaßnahmen in den Weißen Flecken werden eingeleitet

Rund 1000 Haushalte, die in den Bergkamener „weißen Flecken“ wohnen, sollen die Möglichkeit für einen Breitbandanschluss erhalten.

Noch wenige Wochen, dann liegt dem städtischen Eigenbetrieb BreitBand Bergkamen (BBB) der finale Fördermittelbescheid vor. Doch schon jetzt ergreift der BBB erste Maßnahmen und lässt die Tiefbaufirmen bereits konkret planen.

„Wir modernisieren unsere Kommunikationsinfrastruktur und verbessern die Standortbedingungen nachhaltig. Die Gespräche mit den Firmen zur konkreten Planung der Tiefbaumaßnahmen sind bereits angelaufen.“, verkündet der Betriebsleiter des BBB Marc Alexander Ulrich.

Das Team des kommunalen Breitbandbetriebes freut sich, den Haushalten in den Fördergebieten mit einem individuellen Anschreiben die positiven Neuigkeiten mitteilen zu können. „Es gibt zwar noch Abstimmungsbedarf mit den Tiefbauern, doch mit dem Baubeginn rechnen wir konkret Anfang Juni.“, so Ulrich. Damit steht der Beginn der lange erwarteten Bauphase direkt bevor.

In allen drei Kommunen, in denen der BBB für den Glasfaserausbau in den Weißen Flecken zuständig ist, wird dann nahezu zeitgleich mit den Tiefbaumaßnahmen gestartet. Anschließend wird jeweils gebietsweise vorgegangen. Alle Haushalte in den „Weißen Flecken“ erhalten von den Tiefbaufirmen rechtzeitig vor Baubeginn eine Terminankündigung.

Eine Grundstücksbegehung wird ebenfalls stattfinden und entsprechend angekündigt. In Kamen und Bergkamen wird die Firma Dankers Bohrtechnik GmbH aus Fredenbeck die Arbeiten ausführen, in Bönen die Bietergemeinschaft Aytac Bau GmbH und Furkan Bau GmbH aus Darmstadt.

In Abstimmung mit den Tiefbaufirmen ist es dem BBB wichtig darauf hinzuweisen, dass mehrmals auf dem jeweiligen Grundstück Arbeiten stattfinden werden, denn die Installation des Hausanschlusses wird in mehreren Schritten realisiert. Zuerst erfolgen die Tiefbaumaßnahmen, dann werden die Kabel in die Rohre eingeblasen. Den Schluss bilden die Spleißarbeiten, bei denen die Enden der Glasfaserkabel durch thermische Verschmelzung miteinander verbunden werden.

Die aktive Technik innerhalb des geförderten Netzes wird dessen Pächter, die HeLi NET Telekommunikation GmbH & Co. KG, mit Sitz in Hamm stellen. Haushalte in den „Weißen Flecken“ können nach dem kostenfreien Anschluss an das geförderte Glasfasernetz einen Anbieter am Markt frei wählen, falls sie die Leistung der Glasfaser nutzen wollen. In diesem Fall muss ein entsprechender Tarif bei einem Anbieter von Telekommunikations-dienstleistungen, beispielsweise HeLi NET, gebucht werden.

Die Verantwortlichen beim BBB gehen insgesamt von einem Bauzeitraum von mindestens einem Jahr aus. Spätestens Anfang 2026 soll dann das gesamte Netz in Betrieb sein. Über den genauen Spatenstichtermin und die nachfolgenden Baufortschritte wird der BBB auf seiner Webseite www.breitband-bergkamen.de und den Social-Media-Kanälen facebook und instagram stets informieren.




Schnelles Internet: Baumaßnahmen in den Weißen Flecken werden eingeleitet

Rund 1000 Haushalte, die in den Bergkamener „weißen Flecken“ wohnen, sollen die Möglichkeit für einen Breitbandanschluss erhalten.

Noch wenige Wochen, dann liegt dem städtischen Eigenbetrieb BreitBand Bergkamen (BBB) der finale Fördermittelbescheid vor. Doch schon jetzt ergreift der BBB erste Maßnahmen und lässt die Tiefbaufirmen bereits konkret planen.

„Wir modernisieren unsere Kommunikationsinfrastruktur und verbessern die Standortbedingungen nachhaltig. Die Gespräche mit den Firmen zur konkreten Planung der Tiefbaumaßnahmen sind bereits angelaufen.“, verkündet der Betriebsleiter des BBB Marc Alexander Ulrich.

Das Team des kommunalen Breitbandbetriebes freut sich, den Haushalten in den Fördergebieten mit einem individuellen Anschreiben die positiven Neuigkeiten mitteilen zu können. „Es gibt zwar noch Abstimmungsbedarf mit den Tiefbauern, doch mit dem Baubeginn rechnen wir konkret Anfang Juni.“, so Ulrich. Damit steht der Beginn der lange erwarteten Bauphase direkt bevor.

In allen drei Kommunen, in denen der BBB für den Glasfaserausbau in den Weißen Flecken zuständig ist, wird dann nahezu zeitgleich mit den Tiefbaumaßnahmen gestartet. Anschließend wird jeweils gebietsweise vorgegangen. Alle Haushalte in den „Weißen Flecken“ erhalten von den Tiefbaufirmen rechtzeitig vor Baubeginn eine Terminankündigung.

Eine Grundstücksbegehung wird ebenfalls stattfinden und entsprechend angekündigt. In Kamen und Bergkamen wird die Firma Dankers Bohrtechnik GmbH aus Fredenbeck die Arbeiten ausführen, in Bönen die Bietergemeinschaft Aytac Bau GmbH und Furkan Bau GmbH aus Darmstadt.

In Abstimmung mit den Tiefbaufirmen ist es dem BBB wichtig darauf hinzuweisen, dass mehrmals auf dem jeweiligen Grundstück Arbeiten stattfinden werden, denn die Installation des Hausanschlusses wird in mehreren Schritten realisiert. Zuerst erfolgen die Tiefbaumaßnahmen, dann werden die Kabel in die Rohre eingeblasen. Den Schluss bilden die Spleißarbeiten, bei denen die Enden der Glasfaserkabel durch thermische Verschmelzung miteinander verbunden werden.

Die aktive Technik innerhalb des geförderten Netzes wird dessen Pächter, die HeLi NET Telekommunikation GmbH & Co. KG, mit Sitz in Hamm stellen. Haushalte in den „Weißen Flecken“ können nach dem kostenfreien Anschluss an das geförderte Glasfasernetz einen Anbieter am Markt frei wählen, falls sie die Leistung der Glasfaser nutzen wollen. In diesem Fall muss ein entsprechender Tarif bei einem Anbieter von Telekommunikations-dienstleistungen, beispielsweise HeLi NET, gebucht werden.

 

Die Verantwortlichen beim BBB gehen insgesamt von einem Bauzeitraum von mindestens einem Jahr aus. Spätestens Anfang 2026 soll dann das gesamte Netz in Betrieb sein. Über den genauen Spatenstichtermin und die nachfolgenden Baufortschritte wird der BBB auf seiner Webseite www.breitband-bergkamen.de und den Social-Media-Kanälen facebook und instagram stets informieren.




Schöpfungs- und Nachhaltigkeitstag auf der Ökologiestation in Heil

Auf dem Gelände der Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen wird am Sonntag, 5. Mai von 11:00 bis 15:00 Uhr eine bunter Tag rund um das Thema Nachhaltigkeit und Schöpfung veranstaltet. Das Umweltzentrum Westfalen, der ADFC Kreis Unna, der evangelische Kirchenkreis Unna und die evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen laden alle Interessierten herzlich ein, Teil dieser Veranstaltung zu werden.

Die optimale Anreiseart für diesen Tag ist natürlich die, aus eigener Kraft, also zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Auf dem Gelände der Ökologiestation stehen Fahrrad-Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Bereits ab 10:00 Uhr versammeln sich Teilnehmende an mehreren Orten im Kreis Unna zu einer gemeinsamen Fahrradtour mit dem Ziel „Ökologiestation“. Die Sternfahrten werden von ADFC-Ortsgruppen angeboten. Weitere Informationen und die genauen Treffpunkte finden Sie unter www.adfc-kreis-unna.de/sternfahrt-okostation.

Um 11 Uhr beginnt der Open-Air-Gottesdienst, der den Zusammenhang der Schöpfungsbewahrung und Lebensfreude thematisiert. Die Predigt hält Pfarrerin Anja Josefowitz.

Das Picknicken schließt sich nahtlos an den Gottesdienst an. Vor Ort können Sie Crêpes kaufen oder Ihr selbst mitgebrachtes, abfallfreies Picknick in der Natur genießen.

Eine Vielzahl an Mitmachaktionen erwartet Sie verteilt auf dem Gelände der Ökologiestation.

Der Eintritt ist kostenlos, und die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 27. April, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Girls‘ und Boys´ Day bei der Stadt Bergkamen: Schüler und Bürgermeister besuchen Familienzentrum

Vatan und Bürgermeister Bernd Schäfer besuchten das Familienzentrum Tausendfüßler. Foto: Stadt Bergkamen

Ungewöhnlicher Besuch im Familienzentrum „Tausendfüßler“: Der Schüler Vatan (13) nutzte gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Schäfer den traditionellen Girls‘ und Boys´ Day, um Einblick in den Berufsalltag eines Erziehers zu nehmen. Schäfer tauschte sich bei dieser Gelegenheit mit den Verantwortlichen vor Ort über den bundesweiten Aktionstag aus, an dem sich die Stadt Bergkamen seit vielen Jahren beteiligt, um Mädchen und Jungen ab der fünften Klasse die Möglichkeit zu geben, Berufe kennenzulernen, die als untypisch für ihr Geschlecht gelten.

Der Girls‘ und Boys‘ Day findet jedes Jahr am letzten Donnerstag im April statt und lädt bewusst dazu ein, die Rollen zu tauschen. „Junge Menschen orientieren sich bei der Berufswahl noch zu oft an traditionellen Geschlechterrollen“, sagt Schäfer. „Deshalb freut es mich, dass Unternehmen und Betriebe in unserer Stadt ihre Türen für diesen besonderen Aktionstag öffnen und Jugendlichen neue Perspektiven aufzeigen.“ Insgesamt sieben Praktikantinnen und Praktikanten konnten auf diese Weise in fünf Einrichtungen erste Berufserfahrungen sammeln.

Obwohl viele junge Frauen technisch und naturwissenschaftlich begabt sind, wählen sie immer noch selten Berufe in diesem Bereich, während junge Männer oft ihre sozialen Kompetenzen vernachlässigen und sich von Erziehungs- und Pflegeberufen fernhalten. Vatan brach mit dieser Norm, indem er das Angebot des Familienzentrums annahm, einen Tag bei den „Tausendfüßlern“ zu verbringen und seine volle Aufmerksamkeit den Jüngsten zu schenken.

 




Fußballturnier der Willy-Brandt-Gesamtschule für sauberes Wasser auf der ganzen Welt

Am Montag, 29. April, findet in der Zeit von 14.00-18-00 Uhr zum zweiten Mal das Fußballturnier der Stufen 10-13 der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Bei dem von der SV organisierten Turnier wird für einen guten Zweck gekickt: Sauberes Wasser auf der ganzen Welt.

Weltweit haben 771 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser. Das sind fast zehnmal so viele Menschen, wie derzeit in Deutschland leben. Außerdem hat jeder vierte Mensch auf der Welt keinen direkten Zugang zu Wasser. Die Wellfair-Foundation (Neven-Subotic-Stiftung) fördert den Bau von Brunnen und Sanitäranlagen für Schulen und Gemeinden in Äthiopien, Kenia und Tansania.
Unter dem folgenden Link ist mehr über die Stiftung zu erfahren und kann auch an der WBGe-Spendenaktion teilgenommen werden: https://p2p.n2s.ngo/spendenaktion-der-wbge-bergkamen.

Auch in diesem Jahr wollen 1 – 2 Lehrerteams teilnehmen. Es geht vor allem darum eine gute Zeit gemeinsam zu haben. Wer nicht mitspielen möchte, kann natürlich sehr gerne zum Anfeuern kommen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.




Girls‘ Day am Bayer-Standort Bergkamen: Schülerinnen erhalten Einblicke in Ausbildungsberufe

Am Girls‘ Day im Labor bei Bayer in Bergkamen: Chemielaborantin in Ausbildung Lara Girit mit Joycé Ehret von der Realschule Bockum-Hövel in Hamm und Carla Dunker vom Städtischen Gymnasium Kamen (v.l.n.r.). Foto: Bayer AG

Auf Augenhöhe, mit Spaß und großer Praxisnähe – so erlebten rund 40 Schülerinnen den heutigen „Bayer Girls‘ Day“ am Standort Bergkamen. Sie nutzten die Gelegenheit, hinter die Kulissen des größten Bayer-Standortes für die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe zu blicken und Informationen aus erster Hand zu verschiedenen Ausbildungsberufen zu erhalten.

„Wir wollen Schülerinnen berufliche Einstiegsmöglichkeiten in die Welt der pharmazeutischen Wirkstoffproduktion aufzeigen“, sagt Thomas Spies, Leiter der Ausbildung am Bayer-Standort Bergkamen und Bayer-weit zuständig für die Ausbildung in den Technik- und Produktionsberufen. „Insbesondere in technischen Berufen sind Frauen noch immer stark unterrepräsentiert. Deshalb wollen wir ihnen hier gezielt Perspektiven vermitteln, Vorbehalte abbauen und ihre Interessen stärken.“

Die Schülerinnen konnten sich ein Bild von den Ausbildungsgängen Chemikantin, Anlagenmechanikerin, Elektronikerin für Automatisierungstechnik und Mechatronikerin machen. In Werkstätten, Technikum und Laboren vermittelten ihnen sowohl erfahrene Mitarbeiterinnen als auch Ausbilder und Auszubildende Einblicke in den beruflichen Alltag. Zudem standen ihnen Vertreterinnen des Frauennetzwerks am Standort Rede und Antwort.

Ferner stand ein Besuch der Mikrobiologischen Entwicklung und Produktion auf dem halbtägigen Programm des „Bayer Girls‘ Day“ in Bergkamen.

Girls’ Day

Der „Girls’ Day“, der Mädchen-Zukunftstag, ist ein bundesweiter, jährlicher Aktionstag von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften zur Förderung des Interesses von Mädchen und jungen Frauen an Berufen mit naturwissenschaftlichem und technischem Schwerpunkt (sog. MINT-Berufen).

Bayer nimmt bereits seit 2003 jedes Jahr am „Girls‘ Day“ teil und bietet damit Schülerinnen die Möglichkeit, in die Welt der naturwissenschaftlich-technischen Berufe hineinzuschnuppern. Informationen zum bundesweiten „Girls‘ Day“ unter www.girls-day.de

Der Bayer-Industriepark Bergkamen

Der Standort von Bayer in Bergkamen ist ein Industriepark für die chemisch-pharmazeutische Produktion. Er ist der größte Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe. Im Supply Center Bergkamen sowie den Bereichen der Infrastruktur-Dienstleistungen und des Standortmanagements sind insgesamt circa 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich Auszubildenden in acht Berufen tätig. Bayer ist der größte Arbeitgeber und eines der Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region.

Weltweit bekannt und führend ist der Standort seit mehr als sechs Jahrzehnten für die Herstellung von hormonellen Wirkstoffen für Produkte der Empfängnisverhütung und der Frauengesundheit sowie für die Produktion von Kontrastmitteln. Das erste Kontrastmittel der Welt für die Magnetresonanztomografie wurde 1988 in Bergkamen produziert. Zudem stellt Bayer hier Wirkstoffe für innovative Therapeutika her. Im Jahr 2023 investierte das Unternehmen rund 50 Millionen Euro in den Standort Bergkamen.

Im Bayer-Industriepark Bergkamen produziert zudem die Lanxess Organometallics GmbH mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene metallorganische Verbindungen. Sie ermöglichen die gezielte Herstellung von Kunststoffen, Feinchemikalien und Pharmaka. Zudem sind sie essentiell bei der Herstellung von Halbleitern und Photovoltaik-Modulen sowie bei Anti-Korrosionsbeschichtungen im Automobilbau und bei der Beschichtung von Glas.

Ebenfalls ansässig ist die Huntsman Advanced Materials (Deutschland) GmbH. Rund 65 Mitarbeitende stellen Härter für Epoxidharze, Druckfarbenharze und Schmelzklebstoffe her. Diese finden in den Bereichen Transport, Flugzeug- und Automobilbau, Energieerzeugung, Elektronik sowie Korrosions- und Bautenschutz Anwendung.