Diebstahl aus Werkstatt der Ökologiestation

Unbekannte Täter sind zwischen Freitag (29.11.2024) und Montag (02.12.2024) in die Werkstatt der Ökologiestation am Dr.-Detlef-Timpe-Weg in Bergkamen-Heil eingedrungen.

Dort entwendeten sie in dem oben genannten Zeitraum mehrere Werkzeuge in einem vierstelligen Wert.

Zeugen, die Angaben zum Diebstahl der Werkzeuge sowie Einbruch machen können werden gebeten, sich bei der Polizei in Kamen unter 02307-921-3220, 02303 921 0 oder per Mail an poststelle.unna@polizei.nrw.de zu melden.




Vier Verabschiedungen bei der Stadt Bergkamen

von links: Andrea Kollmann, Ramona Kirch, Sabine Boden, Thomas Hartl, Helga Müller, Christian Hinske, Bürgermeister Bernd Schäfer, Sabine Ostrowski. Foto: Stadt Bergkamen

Aus Anlass der Eintritte in den Ruhestand von Helga Müller, Sabine Boden, Christian Hinske und Sabine Ostrowski erfolgte eine Ehrung im Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Bernd Schäfer, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl, stellv. Gleichstellungsbeauftragte Ramona Kirch und Personalratsvorsitzende Andrea Kollmann.

Im Januar 2000 begann Helga Müller ihre Beschäftigung bei der Stadt Bergkamen. Zunächst war Helga Müller als Sekretärin in der Preinschule tätig, bevor sie im November 2005 zu den Zentralen Diensten wechselte. Seitdem war Helga Müller für verschiedenste Aufgaben zuständig, zuletzt u.a. für Versicherungsangelegenheiten, für den Einsatz und der Unterhaltung von städtischen Dienstfahrzeugen, für das Rechnungswesen im Bereich der Organisation sowie für die Beschaffung, Regelung und Lagerhaltung von Büromaterialien.

Sabine Boden begann im März 1990 ihre Beschäftigung bei der Stadt Bergkamen. Zu Beginn war Sabine Boden für vier Jahre als hauptamtliche Jugendleiterin im Jugendheim „Yellowstone“ tätig. Danach wechselte Sabine Boden als Adoptionsvermittlerin zu dem Jugendamt der Stadt Bergkamen. Hier war sie u.a. für die Eignungsprüfung von Bewerbern der Pflegefamilien, der Koordinierung, Begleitung und Beratung bezüglich der Kontaktanbahnung zwischen Pflegefamilien und den Kindern sowie der weitergehenden Beratung und Betreuung von Adoptivfamilien zuständig.

Im September 1991 begann Christian Hinske seine Beschäftigung bei der Stadt Bergkamen. Seitdem war Christian Hinske in der Stadtbibliothek der Stadt Bergkamen tätig und u.a. für die Ausleihverbuchung, das Wiedereinordnen der Medien, das Führen und Verwalten am Zeitschriftenbestand sowie für die Ausstattung und Ordnung in der Ausleihtheke zuständig.

Sabine Ostrowski begann im April 1989 ihre Beschäftigung bei der Stadt Bergkamen. Zunächst war Sabine Ostrowski als Gleichstellungsbeauftragte tätig, bevor sie im September 1994 die Sachgebietsleitung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit übernahm. Hier war sie maßgeblich im Rahmen des damaligen Projektes „Ab in die Mitte“ im Jahr 1999 an der erstmaligen Durchführung des „Hafenfestes“ sowie an der erstmaligen Durchführung des „Lichtermarktes“ im Jahr 2000 beteiligt. Zuletzt wechselte Sabine Ostrowski im März 2006 zur Volkshochschule (VHS) der Stadt Bergkamen und übernahm hier die Leitung. Zu ihrem Aufgabengebiet gehörte u.a. die Gesamtverantwortung der VHS insbesondere in Bezug auf die Bereiche der pädagogischen Weiterbildung nach dem Weiterbildungsgesetz sowie die konzeptionelle und zeitgemäße Weiterentwicklung des Weiterbildungsangebotes.

Für die langjährige Unterstützung und die außergewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Bergkamen möchte ich mich ausdrücklich bedanken, drückte Bürgermeister Bernd Schäfer seine Wertschätzung aus.




„Haste Worte? Der Poetry Jam”: Spoken Word Mixed-Show im Stadtmuseum

Bereit für einen Abend voller Worte, Gefühle und kreativer Vibes?
Die Macher von „LOL – Das Comedy Start-Up“ präsentieren mit „Haste Worte? Der Poetry Jam” am Mittwoch, 11. Dezember, um 19.30 Uhr eine neue Mixed Show, in der Spoken Word Künstler*innen auf der Bühne ihre eigenen Texte performen. Im Gegensatz zu einem klassischen Poetry Slam ist „Haste Worte?“ kein Wettbewerb, sondern ein lockeres Miteinander.

Egal ob Lyrik, Storytelling oder Spoken Word – bei „Haste Worte?“ werden gesprochene Texte zum Nachdenken anregen, berühren oder das Publikum zu Lachen bringen. Es geht um das gemeinsame Erleben und die Inspiration. „Haste Worte?” ist Live-Literatur und der perfekte Abend für alle, die sich für Sprache und kreativen Ausdruck begeistern.

Folgende Künstler*innen stehen auf dem Programm:

Björn Rosenbaum:

Der unscheinbar wirkende Frisur-Fan verwandelt sich mit dem Betreten einer Bühne in einen Wirbelwind, der sich bei keinem Auftritt zu schade ist, selbst eine 100%ige Energieleistung noch zu überbieten. Mit seinen aberwitzigen Erzählungen und seiner einzigartigen Performance wurde Rosenbaum drei Mal zum Trize- und zwei Mal zum Vize-Meister NRWs gekürt. Bei ihm bleibt kein Auge trocken, kein Bauchmuskel entspannt.

Heidi Daniels:

Wortgewaltig und gleichzeitig elegant liest sich Heidi Daniels mit ihren Texten unter die Haut ihres Publikums. Ihre ruhigen Erzählungen sind so packend konstruiert, man hängt ihr von der ersten bis zur letzten Sekunde gebannt an den Lippen. Mit ihrer sympathischen Natur reist sie zunehmend mehr umher, begeistert überall und wird mit großer Sicherheit auch im Sauerland-Theater neue Fans finden. Letztes Jahr konnte sie sich erstmals für die NRW-Meisterschaften qualifizieren.

Leah Weigand:

Leah Weigand ist Dichterin, Autorin und Spoken Word Künstlerin, wohnt in Marburg und steht seit 2017 auf den Bühnen des deutschsprachigen Raums. Mit ihren Texten ist sie zu Gast bei Poetry Slams, Kunstveranstaltungen, Kongressen und Konferenzen. Mit einer Vorliebe zur Metaphorik und dem Reim schreibt sie über Menschen, deren Meinung, das Seinwollen und Sein. Mal melancholisch und nachdenklich, mal lebenslustig und heiter. Im Oktober 2020 erschien ihr erstes Studioalbum (Nur zur Erinnerung), auf dem ihre Texte mit musikalischer Unterstreichung von Manuel Steinhoff und David Christ zu hören sind. Im Jahr 2021 gewann sie die hessischen Meisterschaften im Poetry Slam und 2022 erreichte sie das Finale der deutschsprachigen Meisterschaften in Wien. Im März 2024 erschien ihr erstes Buch Ein wenig mehr Wir bei Droemer Knaur. Neben den Auftritten als Solokünstlerin gibt sie Schreibworkshops, arbeitet an Auftragstexten und gemeinsam mit der Musikerin Katharina Stahl (https://katharinastahl.com/) gestaltet sie Abende unter dem Titel Musik und Poesie. Seit 2022 moderiert sie den monatlichen Poetry Slam in Marburg.

Yannick Steinkellner:

Yannick Steinkellner wurde in Österreich geboren und lebt seit 2016 im Ruhrgebiet. 2015 gewann er den steirischen Poetry Slam-Landesmeistertitel. Viermal stand Steinkellner im Finale der deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften. Er gründete das Magazin bühnen.texte (2018), veröffentlichte sein erstes Buch für die Galerie bei Lektora (2020) und bietet mit dem Slam Kollektiv Bühnen für Spoken Word Künstler*innen in der Steiermark. 2023 agierte er als Mitveranstalter des SLAM23 in Bochum, 2024 veranstaltet sein Slam Kollektiv den Öslam24 in Graz. Im Herbst 2024 veröffentlichte Yannick Steinkellners sein erstes Kinderbuch (Brimborium) sowie die Textsammlung Grüße aus Graz (Lektora), wo er als Herausgeber auftritt.

„Haste Worte? Der Poetry Jam”

Mi. 11.12.2024 / 19.30 Uhr
Wolfgang-Fräger-Raum im Stadtmuseum
Jahnstraße 31, 59192 Bergkamen

Tickets unter:  tickets.bergkamen.de oder im Kulturreferat 02307/ 965 464




Sarah Großpietsch und Emma Gramse schwimmen sich ins Juniorfinale

Beim 54. Advent-Schwimmfest des SV Neptun Neheim-Hüsten am 30.11. und 01.12.2024 zeigten die Schwimmerinnen der Wasserfreunde TuRa Bergkamen herausragende Leistungen. Mit 14 Athletinnen am Start absolvierten sie 74 Einzelstarts und sammelten dabei bemerkenswerte 35 Treppchenplätze, darunter 14 Gold-, 14 Silber- und 7 Bronzemedaillen. Zudem wurden beeindruckende 27 persönliche Bestzeiten aufgestellt, was das gesamte Trainer-Team besonders stolz machte. Neben den vielen Medaillen sorgten auch erreichte Pflichtzeiten für die bevorstehenden Südwestfälischen Meisterschaften Mitte Dezember für Freude im Team.

Ein besonderes Highlight des Wettkampf-Wochenendes waren die Finalteilnahmen von Sarah Großpietsch und Emma Gramse (beide Jahrgang 2013). Begleitet von der Anfeuerung des gesamten Teams am Beckenrand erkämpfte sich Sarah im Juniorfinale der Jahrgänge 2012 bis 2016 mit einer neuen Bestzeit von 39,19 Sekunden den 3. Platz über 50 Meter Rücken und durfte sich über einen Podestplatz freuen. Emma überzeugte ebenfalls mit einer starken Zeit von 43,61 Sekunden und erreichte über 50 Meter Brust einen ausgezeichneten siebten Platz.

Außerdem hervorzuheben sind die zahlreichen Goldmedaillen, die an Elisa Yüksekogul (*2015) über 200m Rücken und 200m Lagen, Emma Gramse (*2013) über 100 und 200m Brust sowie 100 und 200m Lagen, Ilana Kumon (*2016) über 100m Rücken, Lisa Marie Ebel (*2006) über 200m Schmetterling, Mila Murray (*2016) jeweils über 50m Freistil, Rücken und Brust sowie 100m Lagen und 200m Rücken und Mira Juds (*2007) über 200m Lagen gingen.

Neben den Finalteilnehmerinnen und den Goldmedaillen-Gewinnerinnen zeigten auch die anderen Wasserfreunde Carlotta Treinies (*2015), Filina Kumon (*2013), Laura Sophie Ebel (*2008), Lia Schröder (*2012) und ihre jüngere Schwester Leni (*2015), Liva Yüksekogul (*2012) und Smilla Panberg (*2010) großen Einsatz und erzielten beeindruckende Ergebnisse, die mit vielen Medaillen und persönlichen Bestzeiten belohnt wurden.

Die Trainer Alina Gröppler, Hanna und Torsten Juds sowie Daniela Schröder zeigten sich hochzufrieden mit den Leistungen ihrer Schwimmerinnen. Das Advent-Schwimmfest war nicht nur ein erfolgreicher Wettkampf, sondern auch eine hervorragende Vorbereitung für die anstehenden Bezirksmeisterschaften.




Swing in den Heiligabend ausverkauft

Die beliebte Veranstaltung „Swing in den Heiligabend“ mit der Musikschul-Bigband TRIPLE B ist inzwischen ausverkauft.

„Die hohe Nachfrage freut uns natürlich sehr – und so bedauern wir, aufgrund der begrenzten Raumgröße und Sitzplatzwahl nicht mehr interessierte Besucher einlassen zu können“, sagt Thorsten Lange-Rettich, Leiter der Musikschule.

Der Vorverkauf ist somit beendet und es wird auch keine Abendkasse mehr geben.




Wie der Bergkamener Fensterbauer Schäfer in die E-Mobilität hineinwächst

Mario Schäfer betankt den Firmen-E-Sprinter mit Strom.

Foto und Text: Kreis Handwerkerschaft

„Ohne die weitblickende Entscheidung meines Vaters, schon 2010 eine Photovoltaik-Anlage auf unsere Werkhalle zu bauen, wären wir heute längst nicht so weit vorne!“ Mario Schäfer (26, Tischlermeister und inzwischen auch Betriebswirt des Handwerks) ist stolz darauf, dass der Familienbetrieb mit Sitz „Am Alkenbach“ in Sachen E-Mobilität sicherlich zu den Innovationsführern des heimischen Handwerks zählt.

Aktuell hat die „Schäfer GmbH“ schon drei E-Sprinter im Einsatz, hinzu kommen vier E-Pkw für den Verkaufs-Außendienst und vier E-Smarts für den Vor-Ort-Service. Schäfer erläutert: „Unser Ziel ist es, jedes Jahr ein weiteres Kundendienstfahrzeug von Verbrenner- auf E-Antrieb umzustellen.“ Einziges Manko derzeit: Der große 12-Tonner-Lkw sowie der Kranwagen – hier würde eine Umstellung auf E-Motoren die Anschaffungskosten glatt verdoppeln. „Da müssen wir hoffen, dass die technische Entwicklung der Zukunft die Batterien billiger macht – aktuell rechnet es sich einfach nicht!“

Das Familienunternehmen war Anfang der 1950er Jahre als klassische Tischlerei gestartet. Der Schwiegersohn des Gründers brachte den neuen Namen Schäfer mit, dessen Sohn Uwe sowie Enkel Mario leiten heute gemeinsam die Geschicke des 50-köpfigen Teams.

Bei Schäfer kümmert man sich in Planung, Werkstatt und Auslieferung um ganz viel Glas, Aluminium und Kunststoffe: Der Spezialist für Fenster, Türen und Fassaden hat einen guten Namen in der Branche. Da Sonnenlicht und Glas quasi immer schon ins Metier des Betriebes fielen war der Schritt zum „(Sonnen)-Energiesammler“ für Vor-Denker Uwe Schäfer naheliegend und nur konsequent. Der Tischlermeister engagiert sich zudem noch ehrenamtlich im Vorstand der Tischler-Innung Unna für sein Gewerk.

Für das planvolle, aber doch zügige Umstellen der Flotte auf E-Mobilität gibt es bei den Bergkamenern mindestens zwei grundlegende Voraussetzungen. Zum einen: ausreichende Dachflächen auf der Produktionsstätte, um mit eigenen PV-Anlagen Strom zu erzeugen. Vor 14 Jahren schickten die Bergkamener die produzierten 100 kWh noch komplett ins Netz – bei einem Entgeld von damals 27 Cent pro kWh hatte sich das gerechnet. Mit Aufkommen wirtschaftlicher E-Pkw und E-Sprinter (und gleichzeitiger Abschmelzung der Netzvergütungen) rückte der mögliche Eigenverbrauch des erzeugten Stroms ins Blickfeld. Ein zusätzlicher Hallenanbau 2019 bot zudem neue Dachflächen, sodass weitere zweimal 30 kWh-Solarmodule angeschlossen werden konnten.

Ein 100 kWh-Pufferspeicher sorgt seitdem dafür, dass die Produktionsstraßen des Unternehmens im Bedarfsfall rund zwei Stunden lang mit selbsterzeugter Energie betrieben werden könnten. In und am Betriebssitz können die E-Mobile an insgesamt sieben Kraftsteckern rund um die Uhr Energie zapfen. „Das gilt jetzt sogar auch für den Gabelstapler, der – ganz neu – ebenfalls auf Elektro umgestellt wurde“, betont Mario Schäfer.

Das zweite Argument für die Umstellung auf den Energieträger Strom: die besondere Regionalität des Unternehmens, dessen Kundschaft für Fassaden, Türen und Fenster aus dem Hause Schäfer sich im Umkreis von 100 km um den Firmensitz findet. „Da müssen wir bei der Endmontage beim Kunden nicht erst lang nach Lademöglichkeiten suchen, sondern ziehen die Energie immer bequem abends und nachts im eigenen Betrieb.“ Und das wirtschaftliche Ergebnis? „Wir konnten unsere Spritkosten natürlich drastisch senken – was auch der Tankstellenbetreiber um die Ecke deutlich zu spüren bekommen hat“, zeigt Mario Schäfer einen anderen Aspekt auf.

Schließlich setzt sich der E-Gedanke auch im Kleinen bei Schäfer immer weiter durch. So bietet der Arbeitgeber über „JobRad“ Fahrrad-Leasing für seine Beschäftigten an. Derzeit nutzen 20 Prozent das Angebot – zumeist für E-Räder, die am Arbeitsplatz ebenfalls geladen werden können. Und auch der Auszubildende im dritten Lehrjahr nutzt schon die Kraft der Sonne – und fährt mit einem elektrischen Scooter in den Feierabend.




Aktion zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Preinschule: Schilder gegen Raser

(Gemeinsamer Einsatz für mehr Rücksichtnahme: Andreas Kray, Leiter des Amts für Schulverwaltung (2. v. r.), Schulleiterin Julia Elmenhorst (3. v. r.) OGS-Leiterin Lisa Ziehlke, Beate Kohlhas, BSD Bergkamen, Dirk Bläsing, Stellvertretender Amtsleiter, und Kinder der Preinschule.

Wer sich nicht an Verkehrsregeln hält, stellt eine Gefahr für sich und andere dar. Für nichts gilt das mehr als für zu schnelles Fahren – speziell in Kombination mit mangelnder Konzentration. Und im Umfeld von Schulen steigt das Risiko von Unfällen nochmal deutlich an. Das Beispiel Preinschule zeigt, was sich dagegen machen lässt. Aus aktuellem Anlass haben Schulleitung und Stadt Bergkamen dort jetzt Schilder angebracht, die zur Rücksichtnahme auf Kinder aufrufen und die Verkehrssicherheit verbessern sollen.

Genau genommen geht es um zwei Maßnahmen: Die bereits vorhandenen rot-weißen Dreiecksschilder erhalten den Zusatz „Achtung Schulbetrieb“ und am Zaun in der Nähe des Zebrastreifens über die Preinstraße weisen zwei völlig neue Schilder unübersehbar auf spielende Kinder hin. Wer sich davon immer noch nicht bremsen lässt, riskiert ein Bußgeld. Denn zusätzlich zu den gut gemeinten Appellen an die Vernunft erfolgen vor der Preinschule natürlich auch weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei.




Schönes und erfolgreiches Wochenende für den BSC

Siegerehrung: das Team des BSC in roten Shirts Mannschaft in Roten Shirts v. l.: Klaus Ladener, Jonathan Buschmann, Matthias Kozlowski. Fotos: BSC

Das Wochenende stand zum Einen im Zeichen der Bezirksmeisterschaft Halle 2025 und der Weihnachtsfeier des Vereins. Beides Höhepunkte des Jahres die zusammenfielen.

Erst einmal zur Feier. Erstmals wurde in der Marina Rünthe im Hafencafe am Samstag gefeiert. Der dortige Betreiber, selbst Mitglied bei den Bogenschützen, richtete einen unvergesslichen Abend aus. Im Mittelpunkt stand aber das Gründungsmitglied und erster 1. Vorsitzender Udo Weinberg. Ohne Ihn und seine damaligen Mitstreiter würde es den Verein in der heutigen Form nicht geben.

Udo Weinberg (l.) mit dem Vorsitzenden Marco Breyer

Vor weit über 20 Jahren hatte er mit zwei Kollegen bei der Landesmeisterschaft Luftpistole im LLZ Dortmund die Bogenschützen in der zweiten Halle gesehen und der Gedanke kam: Das können/wollen wir auch. Der Rest ist sozusagen Geschichte, erst als Abteilung des Schützenvereins Bergkamen und seit 2011 als eigenständiger Verein hat Udo Weinberg die Weichen gestellt. Jetzt am Wochenende wurde er durch den derzeitigen Vorstand des Vereins gewürdigt und zum ersten Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Der sportliche Teil, Bezirksmeisterschaft in Soest, brachte dann am Abend des Samstages weitere Freude. Das Team der Blankbogen setzte sich erstmals in der Geschichte des Vereins durch und errang die Mannschaftsgoldmedaille. Auch die Einzelplatzierungen waren hervorragend. Mit Jonathan Buschmann und Matthias Kozlowski auf den Plätzen 2 und 3 hatte keiner gerechnet. Ergänzt wurde das Team durch Klaus Ladener, der den 7. Platz erreichte.

Bei den Compoundern holte sich Ali Riza Akin in einem umkämpften Match den dritten Rang. Nach der ersten Hälfte noch auf dem zweiten Rang liegend musste er im zweiten Durchgang einige Federn lassen und sein Konkurrent zog vorbei.

Am Sonntag startete am Nachmittag der olympisch Recurveschütze Marco Breyer in der zweitstärksten Klasse des Turniers. Der normalerweise im Parasport beheimatete Breyer setzte sich gegen seine Konkurrenz sehr deutlich durch und Gewann das Match in der Masterklasse. „Gelebte Inklusion“ : so sein, mit einem frohen Grinsen, Kommentar.




A1: Neuer Sprengtermin für die Liedbachtalbrücke am 15. Dezember

Die Autobahn Westfalen hat die Sprengung der ersten beiden Teilbauwerke der Liedbachtalbrücke auf der A1 südlich des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna neu terminiert. Sie findet nun am Sonntag (15.12.) statt. Die aufgetretenen technischen Schwierigkeiten konnten zwischenzeitlich behoben werden. Daraufhin wurde die Planung der Sprengung überarbeitet.
Die A1 wird an besagtem Sonntag zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna und dem Autobahnkreuz Westhofen in beiden Fahrtrichtungen zwischen 8 und 22 Uhr gesperrt.

Eine großräumige Umleitung erfolgt in beiden Richtungen über die A45 und die A2. Für Verkehrsteilnehmende, die nach Schwerte wollen, sind weitere Umleitungen eingerichtet: Von Süden kommend über die Bedarfsumleitung U71 ab der A45-Anschlussstelle Schwerte-Ergste. Von Norden kommend ab dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna über die B1 und B236.

Der Termin für die Sprengung des dritten Teilbauwerks soll Anfang des kommenden Jahres stattfinden, ist aber noch nicht festgelegt.




Weihnachtsfreude im Wald: Kinder basteln Geschenke für Tiere

Plätzchenduft, Kerzenschein und Vorfreude auf Weihnachten – die magische Zeit des Jahres lädt Kinder zu einem besonderen Erlebnis ein: Gemeinsam mit der Wildnispädagogin Sandra Bille basteln sie am Sonntag, 15. Dezember, von 13 bis 16 Uhr Geschenke für die Waldbewohner und erleben eine zauberhafte Bescherung mitten in der Natur.

Höhepunkt des Nachmittags ist der gemeinsame Gang in den Wald: Ausgestattet mit wetterfester Kleidung, festem Schuhwerk und einer Trinkflasche machen sich die Kinder auf den Weg. Bei Kerzenschein wird die Bescherung für die Waldbewohner gefeiert.

Die Veranstaltung kostet 30,00 Euro. Im Preis enthalten sind Honorar und Materialkosten. Anmeldung beim Umweltzentrum Westfalen, Sandra Bille, Tel. 02389 980917 oder sandra.bille@uwz-westfalen.de erforderlich.




Jahnstraße gesperrt: VKU-Busse fahren eine Umleitung

Wegen Bauarbeiten auf der Jahnstraße wird diese von Dienstag, den 03.12.2024, bis Freitag, den 20.12.2024, in beide Richtungen gesperrt.

Die Linien R11/N11, S20, 122 und 126 der VKU fahren deshalb in dem Zeitraum eine Umleitung. Es entfallen die Haltestellen „Realschule“ und „Am Römerberg“.

Alternativ können Fahrgäste die Haltestelle „Nielinger“ nutzen.