Vorstand der IG BCE Weddinghofen legt Tätigkeitsbericht vor

Von links: Dieter Findeisen, Mario Unger, Uwe Kühne.

40 Kolleginnen und Kollegen nahmen am Freitag in der Gaststätte Kuhbachstuben an der Mitgliederversammlung der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen teil. Der Vorsitzende, Mario Unger und der Hauptkassierer Horst Wolgast gaben den Tätigkeits- und Kassenbericht des Vorstandes ab.

Die Mitgliederzahl der Ortsgruppe beläuft sich auf 356 Mitglieder. Die Veranstaltungen wie der politische Frühschoppen, Klönabend, Barbarafeier, Maikundgebung, Jubilarfeier und das Skatturnier werden von den Mitgliedern gerne angenommen. Mit den sieben Hauskassierern, ein Phänomen, dass es nur noch ganz selten gibt, werden die 365 Mitglieder ständig mit Informationen und der IG BCE Zeitung „ Profil“ versorgt. Durch den ständigen Kontakt mit den Mitgliedern, fließen auch Informationen an den Vorstand was sich in den Betrieben und in der Gesellschaft abspielt. Folgende Hauskassierer sind für die Mitglieder in Weddinghofen zuständig: Peter Wenzel. Horst Wolgast, Jochen Trockenbrodt, Markus Hartz, Jörg Plewka, Achim Knopp und Raimund Mottog.

Für den Tagesordnungspunkt ‘‘Geringfügige Beschäftigung und Aktuelles aus dem IG BCE Bezirk Nordwestfalen“, konnte der Gewerkschaftssekretär Christian Gronau gewonnen werden. Gronau ging dabei auf die Tarifrunde Chemie 2026 ein. Er verwies darauf, dass die chemische Industrie vor strukturellen Problemen steht. Viele Teilbranchen verzeichnen kein Wachstum. Die Auslastung der Betriebe ist leicht zurückgegangen. Dennoch fordert die IG BCE spürbare Lohnsteigerungen und tarifliche Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung. Es werden schwierige Verhandlungen.

Zum Thema geringfügige Beschäftigung führte Gronau den gesetzlichen Mindestlohn und die neuen neuen Verdienstgrenzen an. Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Rentenversicherungpflich für Minijobber. Ab dem 1. Juli 2026 haben Minijobber die Möglichkeit, eine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht für die Zukunft wieder aufzuheben. Dadurch können Minijobber eigene Beiträge zur Rentenversicherung leisten und ihre Rentenansprüche erhöhen.

Nach der Versammlung wurde noch bei einem kühlen Bier und einer Gulaschsuppe diskutiert. Eine gelungene Veranstaltung. Ein freudige Überraschung stellte sich dann noch ein. Ein Mitglied , der vor kurzem von Düsseldorf nach Bergkamen zog, machte sich bekannt. Es war ein ehemaliger Gewerkschaftssekretär und Urgestein der IG BCE, Dieter Findeisen. Mit 95 Jahren und bei guter Gesundheit, war er der älteste Teilnehmer einer Mitgliederversammmlung bei uns in der Weddinghofener Ortsgruppe. Er hatte dabei noch viel zu erzählen.




SPD Weddinghofen Heil setzt auf klare Projekte und bestätigt Jens Schmülling

Die SPD Weddinghofen Heil hat ihren Vorstand neu gewählt. „Im Mittelpunkt stehen konkrete Verbesserungen im Stadtteil. Nahversorgung, Verkehr und ein verlässlicher Alltag für Familien prägen die politische Agenda des Ortsvereins“, erklärt der einstimmig wiedergewählte 1. Vorsitzende Jens Schmülling. Er führt den Ortsverein seit nunmehr über zehn Jahren. Auch die weiteren Wahlen verliefen geschlossen. Julian Deuse bleibt stellvertretender Vorsitzender, neu in dieser Funktion ist Thomas Michalik. Die Kassengeschäfte übernimmt künftig Alexandra Meinberg. Der Vorstand umfasst mehr als 20 Mitglieder.
Inhaltlich setzt die SPD auf umsetzbare Projekte. Dazu zählen aktuell die Perspektive für einen neuen Nahversorgungsmarkt in Weddinghofen, der Umbau der Kreuzung an der Buckenstraße sowie ein geplanter Fußgängerüberweg am Kreisverkehr Schulstraße, Ecke Kleiweg und Grimberg. „Wir haben keinen Mangel an Themen, sondern beim Tempo bei der Umsetzung. Genau das wollen wir ändern“, sagt Jens Schmülling. „Die Rahmenbedingungen bleiben angespannt. Begrenzte finanzielle Spielräume erfordern klare Prioritäten. Für die SPD steht fest, dass Maßnahmen im Alltag spürbar sein müssen.“
Parallel will sich der Ortsverein weiter öffnen. Ziel ist es, auch weiterhin neue Mitglieder zu gewinnen und den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern auszubauen. Geplant sind neue Formate für den direkten Dialog vor Ort. Die Kommunalwahl habe gezeigt, dass die SPD in Weddinghofen weiter fest verankert sei. Alle fünf Wahlkreise konnten verteidigt werden. Mit Rüdiger Hoffmann stellt sie weiterhin den Ortsvorsteher. „Der Wahlkampf war intensiv. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir liefern können“, so Schmülling.
Nächste Gelegenheit zum Austausch ist der Kaffeeklatsch am 18. April im Albert Schweitzer Haus. Weitere Termine sind in Vorbereitung.



Wohnberatung im Kreis Unna schlägt Alarm – bezahlbare barrierefreie Wohnungen sind Mangelware

Eine Hebebühne kann für rollstuhlfahrer den Zugang zu Balkon und Wohnung einfacher machen.

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt im Kreis Unna hat sich in den letzten Jahren zugespitzt und wird sich in den nächsten Jahren für bestimmte Zielgruppen noch dramatisch verschlechtern. Der Masterplan Wohnungsbau vom Kreis Unna stellt fest, dass 41% der Haushalte Einpersonenhaushalte sind und auf jede kleine Wohnung unter 60 qm derzeit 2 Singlehaushalte entfallen. Zwischen 2013 und 2022 nahm die Zahl der geförderten, mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungen um 21% ab, bis 2030 werden 46 % der heute noch preisgebundenen Wohnungen aus der Bindung fallen. Besonders betroffen davon sind Haushalte von Alleinstehenden sowie Menschen mit Pflegebedarf oder mit Behinderung mit geringen Einkommen.

„Diese Entwicklung bemerken wir in den Beratungs- und Unterstützungsanfragen, die wir erhalten seit einigen Jahren“, weiß Brigitte Sawall von der Wohnberatung im Kreis Unna zu berichten. „Hatten wir 2016 noch kreisweit 47 Wohnungssuchende pro Jahr, so ist die Anzahl 2025 auf 134 gestiegen. Und das betrifft nicht nur den Kreis Unna, auch die anderen Wohnberatungs-stellen in NRW berichten von einer ähnlichen Entwicklung“ Weiter führt sie aus „Es sind insbesondere die persönlichen Schicksale und die steigende Hoffnungslosigkeit, die uns teilweise berühren. Ein damals 35-jähriger Rollstuhlfahrer hat sich 2014 an uns gewandt, mit der Bitte ihm zu helfen. Obwohl er bei allen Wohnungsgenossenschaften und auf der Dringlichkeitsliste der Kommune eingetragen war, konnte er erst 2022 eine eigene Wohnung beziehen. Bis dahin musste er sich aus Platz- und Kostengründen die Wohnung und das Bett mit seiner Mutter teilen. Ich denke auch an den 50-jährigen von ALS-betroffenen türkischen Familienvater mit seiner Frau und seinen 5 Kindern, die in der 4. Etage ohne Aufzug wohnen und denen wir nicht helfen konnten, eine kostengünstige, barrierefreie Wohnung innerhalb der Mietobergrenze zu finden. Erfahrungen aus der Beratung zeigen, dass Haushalte mit höherem Einkommen und ohne zusätzliche Hürden, etwa sprachlicher oder sozialer Art, oft leichter, zeitnah eine geeignete Wohnung finden.“

Da angesichts der Wohnungsmarktlage nicht alle Menschen umziehen können, ist es umso wichtiger, dass der Kreis Unna und die Landesverbände der Pflegekassen die Wohnberatung im Kreisgebiet fördern, da diese kostenlos Tipps gibt, wie die Wohnung – oft mit sehr einfachen Mitteln – sicherer, bequemer und praktischer gestaltet werden kann. Bei einer Gehbehinderung wird schnell eine Stufe zu einer unüberbrückbaren Hürde. Und doch kann man meist sich mit einfachen Mitteln – z.B. einer Rampe oder einem zusätzlichen Griff das Leben erleichtern. Manchmal reichen schon kleinere Veränderungen. Manchmal aber sind auch Umbauten wie z. B. der Einbau einer bodengleichen Dusche oder die Veränderung des Hauszugangs erforderlich, um auch weiterhin in den eigenen 4 Wänden leben zu können. Auch in diesen Situationen kann die Wohnberatung Hilfestellung bieten, über Finanzierungsmöglichkeiten beraten und die Veränderungen begleiten. „Ziel unserer Arbeit ist die Erhaltung der größtmöglichen Selbständigkeit sowie die Vermeidung von Unfällen und unnötigen Heimeinzügen“ erklärt die Wohnberaterin.




Erste Gemeinschaftsarbeit des Kleingärtnervereins Haus Aden und das traditionelle Osterfest

Die Temperaturen steigen, Bäume und Sträucher werden grüner und bei steigenden Sonnenstunden wird klar: Der Frühling steht vor der Tür. Damit kommt auch wieder Leben in die Kleingartenanlage.
Der ein oder andere Gartenfreund bereitet bereits die eigene Gartenparzelle auf die kommende Gartensaison vor. Obstbäume- und Sträucher werden geschnitten sowie die Beete und Rabatte von Unkräutern befreit. Und auch die Kleingartenanlage wird aus dem Winterschlaf geholt. Am kommenden Samstag, den 28.03.2026, treffen sich die Mitglieder des Kleingärtnervereins Haus Aden dafür in großer Runde zur ersten Gemeinschaftsarbeit.
Zum Ostersamstag (04.04.2026) zeigen sich die Kleingärtner von ihrer Schokoladenseite und feiern ab 13:00 Uhr mit Gartenfreunden, Freunden, Förderern und Nachbarschaft zum  traditionellen Osterfest mit Eiersuche für die Kinder.
Während die großen Kinder, im Alter von 7 bis 14 Jahren, in der Zeit ab 14:00 Uhr die gesamte Kleingartenanlage als Suchfeld haben, gehen die kleineren auf dem Spielplatz auf die Suche:
• 14:30 Uhr: 4 – 6 Jahre
• 15:00 Uhr: 0 – 3 Jahre
Als Erfahrungswert aus dem letzten Jahr möchten die Kleingärtner die Eltern bei der Auswahl des Osterkörbchens bitten, dass dieses maximal für haushaltsübliche Mengen ausreicht.
Für Speis und Trank ist selbstverständlich gesorgt.



Workshop „Familienschmieden“ in der Ökologiestation

Die Beherrschung des Feuers ist ein Merkmal der Menschheit seit jeher. Doch wie entfachte man ein Feuer, bevor es Feuerzeuge und Streichhölzer gab?

Im Rahmen eines Workshops vermitteln wir die notwendigen Kenntnisse zum Feuermachen und Daniel Niederau zeigt, wie ein Feuereisen und ein Messer geschmiedet werden kann. Das Schmieden erfolgt an kleinen Lehmessen, die dafür errichtet wurden. In diesen wird der Stahl erhitzt und im Team bearbeitet. Nach dem Schmieden werden das fertige Feuereisen und das Messer gehärtet. Alles, was die Teilnehmer hergestellt haben, dürfen sie mit nach Hause nehmen. Zusätzlich erhalten sie etwas Zunder und einen scharfkantigen Feuerstein.

Der Workshop ist für Familien geeignet und wird am Sonntag, dem 19.04., von 10:00 bis 16:00 Uhr auf dem Gelände der Ökologiestation angeboten. Die Kosten betragen für Einzelpersonen 40 Euro, für ein Familienteam aus zwei Familienmitgliedern 74 Euro.

Maximal können 20 Personen an dem Schmiedeworkshop teilnehmen.

Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und die Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.

Anmeldungen sind bis zum 30.03. bei Sandrine Seth (02389-980911) oder unter sandrine.seth@uwz-westfalen.de möglich.




Gelungener Auftakt für Wasserfreunde-Nachwuchs beim KidsCup

Die jüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen aus den Jahrgängen 2017 bis 2020 nehmen in diesem Jahr am KidsCup des Schwimmverbandes NRW teil. Bei diesem Mannschaftswettkampf stehen Staffeln, Teamausdauer und Kombinationsschwimmen im Mittelpunkt, wobei besonders Teamgeist und Freude am Schwimmsport gefördert werden sollen. Der Wettbewerb wird in insgesamt fünf Durchgängen ausgetragen, die innerhalb vorgegebener Zeitfenster stattfinden. Nach dem dritten Durchgang qualifizieren sich die zehn bis zwölf punktbesten Teams eines Bezirks für das Bezirksfinale, während die 20 zeitschnellsten Mannschaften daraus den Sprung ins NRW-Finale schaffen.

Für die Wasserfreunde startete der erste Durchgang am Samstag, 14. März 2026 gemeinsam mit den Schwimmerinnen und Schwimmern der SG Lünen im Lippebad in Lünen. Mit dabei waren Fleur Muriel Brüning (Jg. 2017), Mila Schöler (Jg. 2017), Merle Boettcher (Jg. 2017), Luke Timmermann (Jg. 2017), Phil Langenberg (Jg. 2018), Bruno Krause (Jg. 2018), Alexander Bolt (Jg. 2018), Karl Weddig (Jg. 2018), David Alexander Klein (Jg. 2018) und Noah Demke (Jg. 2019), die allesamt mit großem Einsatz im Wasser überzeugten. Trainerin Hanna Juds zog nach dem ersten Durchgang ein durchweg positives Fazit und lobte insbesondere das Engagement und den Teamgeist ihres jungen Teams.

Der zweite Durchgang ist für Juni oder Juli geplant und wird erneut gemeinsam mit der SG Lünen ausgetragen, dann im heimischen Häupenbad in Bergkamen.




Südliche Turmarkadenfläche: SPD-Fraktion begrüßt Initiative aller Beteiligten

SPD-Fraktionsvorsitzender Kevin Derichs

Die SPD-Fraktion Bergkamen begrüßt die jüngsten Entwicklungen rund um die Planung des südlichen Bereichs der Turmarkadenfläche und sieht darin ein wichtiges Signal für die Weiterentwicklung dieses zentralen Stadtquartiers. Bereits im Ausschuss für Stadtentwicklung und Strukturwandel (STEP) in der vergangenen Woche hatte die Fraktion einen Antrag auf einen aktuellen Sachstandsbericht gestellt, um die laufenden Abstimmungen zwischen Stadt und UKBS transparenter zu gestalten. Auch in der Ratssitzung am 19.03. wurde der Punkt erneut aufgegriffen.

„Die positiven Entwicklungen seit der letzten Woche sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, die Realisierung von Wohnraum für die Bergkamener Bevölkerung. Aufgrund der Sachstandsdarstellung und Diskussion im Stadtentwicklungsausschuss kamen da kurzfristig Zweifel auf. Wichtig ist, dass alle am Projekt beteiligten, vor allem die Stadtverwaltung und die UKBS, miteinander Kommunizieren und da muss Politik dann auch Möglichkeiten zu schaffen, wie durch unseren Antrag geschehen“, so der Fraktions- und STE-Vorsitzende Kevin Derichs.

Der südliche Bereich der Turmarkaden nimmt eine herausragende Rolle für die zukünftige Entwicklung Bergkamens ein. Geplant ist dort die Realisierung von dringend benötigtem, öffentlich gefördertem und sozial verträglichem Wohnraum durch die kommunale Wohnungsbaugesellschaft UKBS.

Kevin Derichs erklärt: „Gerade der südliche Bereich der Turmarkaden ist für dieses Stadtquartier von zentraler Bedeutung. Hier entsteht bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnraum, der für viele Menschen in unserer Stadt dringend benötigt wird.“

Weiter führt er aus: „Wir wollen sicherstellen, dass besonders der Wohnraum als auch die leistbaren Bausteine der ISEK-Planungen, verlässlich miteinander verzahnt werden. Besonders wichtig sind dabei klare Zusagen, insbesondere mit Blick auf die Rolle der UKBS als Projektträger.“

Derichs betont zudem, dass die jüngsten Beratungen erneut gezeigt haben, wie groß das öffentliche Bedürfnis nach verlässlichen Informationen ist: „Das große öffentliche Interesse ist der besonderen Bedeutung dieses Leuchtturmprojektes geschuldet. Die Menschen wollen wissen, wie es vorangeht und wir als SPD-Fraktion fordern ein, dass diese Informationen transparent fließen.“

Mit der Weiterentwicklung des südlichen Turmarkadenbereichs wird ein bedeutender Schritt für die Zukunft des Bergkamener Stadtzentrums gesetzt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt Bergkamen und der UKBS gilt als entscheidender Motor, um sozialen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die städtebauliche Aufwertung des Rathausquartiers weiter voranzutreiben.

Die SPD-Fraktion wird die kommenden Planungsschritte weiterhin konstruktiv begleiten und setzt auf eine ebenso transparente wie verlässliche Zusammenarbeit aller Beteiligten.




Klasse 6a der Realschule Oberaden besucht die Lichtkunst in Unna

Bereits im Kunstunterricht wurde das Thema besprochen und später durften die Schülerinnen und Schüler der 6a der RSO auf dem IPad selbst kreative Graffitis erstellen.

Zum Abschluss der Reihe besuchte die Klasse am 18.3. das Museum der Zentralen Lichtkunst in Unna. Zunächst wurde die Klasse durch die beeindruckende Ausstellung geführt: verschiedene Lichtinstallationen wurden bestaunt, am Körperscanner konnte man sich mit lustigen Handhaltungen verewigen und im Stroboskoptunnel die Wasserfälle bestaunen.

Zum Ende gab es einen kurzen Workshop, in dem zunächst in Gruppen eigene Lichtgraffitis erstellt wurden. Besonders faszinierend gelang ein gemeinsames Klassengraffiti!

Alles waren sich einig, dass dies ein gelungener und besonders kreativer Tag war!




Pilotprojekt am Wertstoffhof Bergkamen: Kunststoffe und Sperrmüll – bitte trennen!  

Vertreter des Werkstoffforums der Zukunft und der GWA Kreis Unna mbH beim Start für das gemeinsame Pilotprojekt am GWA-Wertstoffhof in Bergkamen.

Am GWA-Wertstoffhof in Bergkamen startet ab sofort ein neues Pilotprojekt: Hartkunststoffe und Sperrmüll sollen nicht mehr zusammen in einem Sperrmüllbunker landen, sondern bei der Anlieferung getrennt, in zwei nebeneinander liegenden Boxen, gesammelt werden. Man hofft, die so getrennt erfassten Kunststoffe effektiver und nachhaltiger recyceln zu können. Das Projekt ist eine Kooperation der GWA Kreis Unna mbh mit dem Werkstoffforum der Zukunft.

Hartkunststoffe sind in Haus und Garten vielseitig im Einsatz und erleichtern das Leben täglich: Als Transportboxen, Sandkästen, Rutschautos, Gartenmöbel, Regentonnen, Gießkannen, Hartschalenkoffer u.v.m. Kunststoffe sind praktisch in jedem Haushalt zu finden und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber: Die meisten Kunststoffe entstehen aus Erdgas oder Erdöl – Rohstoffe, die importieret müssen und die begrenzt sind. Ihre Förderung und Verarbeitung verursacht große Mengen an CO2. Damit wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Umwelt belastet.

Ein hochwertiges Kunststoffrecycling bedeutet: Produkte wiederzuverwerten, Stoffkreisläufe zu schließen, Abfälle zu vermeiden und unabhängiger von Rohstoffimporten zu werden.

Für den Bürger bedeutet dies relativ wenig Veränderung bei der Anlieferung von Sperrmüll am Wertstoffhof.  Statt alles in eine Box zu entsorgen, trennt man: In die eine Box landet Sperrmüll, wie z.B. Matratzen, Sofas, Teppiche, in die andere Box, direkt daneben, kommen die Hartkunststoffe, wie z.B. Spielzeuge, Gartenstühle und Regentonnen.

Ziel des Pilotprojektes in Bergkamen ist es, durch die separate Sammlung der Kunststoffprodukte neue Erkenntnisse hinsichtlich der Recyclingfähigkeit dieses Abfallstroms zu gewinnen. Dieses Projekt könnte zur Vorreiterrolle für viele weitere Entsorgungsstandorte werden.

Weitere Fragen zum Projekt beantwortet die GWA-Abfallberatung gerne unter 0800 400 1 400.

Das Werkstoffforum der Zukunft ist ein innovatives Projekt, das in Schwerte angesiedelt ist und sich aus mehreren Konsortialpartnern zusammensetzt. Ziel des Forums ist die Erarbeitung von Strategien,  die eine zirkuläre Nutzung von Werkstoffen vorantreibt unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit www.werkstoff.forum

Das Werkstoffforum der Zukunft wird von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (5-Standorte-Programm) gefördert.




Der Lippeverband organisiert geführte Radtouren entlang der Kunstroute „Über Wasser gehen“

Ab April organisiert der Lippeverband geführte Radtouren zu den Kunstwerken von Über Wasser gehen – hier zu sehen ist Hogarth’s Dream von Diemut Schilling in Lünen. Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Ab April lädt der Lippeverband, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, erneut zu geführten Fahrradtouren entlang der Seseke ein. Bis September haben Interessierte einmal im Monat, jeweils an einem Sonntag, die Möglichkeit, die Seseke-Landschaft und die dort entstandenen künstlerischen Arbeiten aus den Jahren 2010 und 2013 zu entdecken. Die Seseke wurde im Zuge der Industrialisierung begradigt, eingedeicht und in einen offenen Abwasserkanal umgebaut. Zwischen den 1980er-Jahren und 2014 wurde das Gewässer im Rahmen des „Sesekeprogramms“ vom Lippeverband wieder naturnah gestaltet. Die Kunstwerke von „Über Wasser gehen“ haben den Wandel des Flusses begleitet und reflektieren seine Geschichte auf vielfältige Weise.

Während der geführten Touren werden ausgewählte Arbeiten aufgesucht und näher vorgestellt, unter anderem Christian Hasuchas „JETZT und der Fluss“ (2010), Diemut Schillings „Hogarth’s Dream“ oder „Erscheinen und Verschwinden“ von Claudia Schmacke (2013). Jeden Monat widmet sich die Tour einem anderen Abschnitt des Flusses. Neben der Kunst werden auf den Radtouren auch landschaftliche Besonderheiten der Seseke sowie historische Bauwerke entlang der Strecke vorgestellt. „Wir freuen uns, das Vermittlungsformat auch in diesem Jahr fortzuführen und die Kunstwerke von „Über Wasser gehen“ erneut erlebbar zu machen. Die Radtouren bieten die Gelegenheit, ökologische, kulturelle und künstlerische Zusammenhänge, die die Seseke-Landschaft prägen, kennenzulernen.“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes.

Die Teilnahme an den Radtouren ist kostenfrei. Es wird lediglich ein eigenes Rad benötigt. Alle Termine und weitere Informationen sind auf der Website von Emschergenossenschaft/Lippeverband aufgeführt: https://www.eglv.de/medien/veranstaltungen/

Über Wasser gehen
„Über Wasser gehen“, kuratiert von Billie Erlenkamp, war ein interkommunales Projekt, das 2010 im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs an der Seseke stattfand und vom Lippeverband, dem Kreis Unna, den sechs Anrainerstädten Lünen, Bergkamen, Kamen und Bönen, Unna und Dortmund sowie der RUHR.2010 GmbH ins Leben gerufen wurde. Nach 2010 wurde „Über Wasser gehen“ zusammen mit dem Kreis Unna, den sechs Anrainerstädten, dem Regionalverband Ruhr, den Urbanen Künsten Ruhr und dem Lippeverband weiterentwickelt und 2013 nochmals durchgeführt.

Das Projekt wurde von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Ökologieprogramms im Emscher-Lippe-Raum des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums gefördert.




Freigabe durch das Gesundheitsamt erteilt: Familienzentrum „Sprösslinge“ kann wieder öffnen

Erste Beigeordnete Christine Busch.

Das städtische Familienzentrum „Sprösslinge“ geht am kommenden Montag, 23. März endlich wieder in den Normalbetrieb. Damit endet eine herausfordernde Zeit für die betroffenen Familien.

Nach einer Begehung des Gesundheitsamtes des Kreises Unna am heutigen Tage steht nun auch offiziell fest, dass das Familienzentrum „Sprösslinge“ in der Kamer Heide mäusefrei ist und die Betreuung im gewohnten Umfang aufgenommen werden kann.

Das Familienzentrum war seit dem 5. Januar geschlossen. Nach den Weihnachtsferien wurde im Gebäude Mäusekot gesichtet. Die Einrichtung musste daraufhin geschlossen werden. Das Jugendamt der Stadt Bergkamen richtete zunächst zwei Notbetreuungsgruppen in den beiden anderen städtischen Familienzentren „Mikado“ und „Tausendfüßler“ ein. Später wurde zusätzlich die ehemalige Kita „Flohzirkus“ an der Lessingstraße reaktiviert, um eine weitere Betreuungsmöglichkeit zu schaffen.

Währenddessen waren bei den Sprösslingen in Overberge zunächst die Kammerjäger aktiv. Nachdem die Beköderung mehrfach negativ ausgefallen war, konnten die notwendigen Umbauarbeiten beginnen, insbesondere mussten mehrere Decken erneuert werden. Anschließend wurden umfangreiche Reinigungs- und Desinfizierungsarbeiten durchgeführt, so dass in dieser Woche die Räume wieder eingerichtet werden können und ab dem kommenden Montag die Betreuung in Overberge wieder im gewohnten Umfang stattfinden kann.

„Das waren sicherlich schwierige Zeiten für alle Betroffenen, insbesondere für die Eltern und Kinder, die sich wöchentlich neu auf die Situation einstellen mussten“, so die Erste Beigeordnete Christine Busch. Ihr Dank gilt auch den Beschäftigten des Familienzentrums, die mit viel Einsatz und Kreativität den Kindern eine möglichst vertraute Betreuung ermöglicht haben. „Alle Beteiligten freuen sich nun zurecht darauf, dass der Alltag bei den Sprösslingen jetzt wieder starten kann“, so Busch weiter.