GSW sehen sich durch Verbraucherzentrale bestätigt
Im Rahmen einer Studie über die jüngste Preiserhöhungswelle beim Strom hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen die mangelnde Transparenz für den Verbraucher kritisiert. „Die GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen – Bönen – Bergkamen (GSW) ragt dagegen unter den untersuchten Grundversorgern in puncto Transparenz und Preisgestaltung positiv hervor“, teilt jetzt das kommubale Versorgungsunter nehmen mit.
Für die Bewertung der Transparenz wurden anhand von vier Kriterien die Preisanpassungsschreiben der Versorgungsunternehmen überprüft. Die stichhaltige Begründung der Erhöhung, die Bezeichnung der Preiserhöhung als solche, die klare Nennung von Tarifnamen und der Hinweis auf das Sonderkündigungsrecht waren hier ausschlaggebend für eine gute Bewertung. „Auch im Bereich der Preisgestaltung fielen die GSW aufgrund des deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegenden Basistarifs für einen Modellhaushalt positiv auf“, betont die GSW.
„Die Studie zeigt, dass ein sorgfältiger Vergleich von Vorteil ist“, so die GSW. „Besonders bei Angeboten, die an der Haustür unterbreitet werden. In unseren Kundencentern können sich Kunden daher jederzeit fair beraten lassen.“
Noch fünf freie Plätze im Word-Kurs für Bewerbungen
Im Rahmen des Landesprojekts zur Bewerbungshilfe bietet die Bergkamener Stadtbibliothek am kommenden Montag, 18. März, von14 bis 16 Uhr einen Word-Kurs an, der speziell auf das Schreiben einer Bewerbung ausgelegt ist.
Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Fortgeschrittene und bietet Hilfe rund um Formatierung, Gestaltung und Bedienung. In dem Kurs sind noch 5 Plätze frei – Interessierte melden sich bitte telefonisch (02307 / 983500, per E-Mail (stadtbibliothek@bergkamen.de) oder persönlich in der Stadtbibliothek während der Öffnungszeiten an.
Wer seine Word-Kenntnisse anschließend vertiefen will, kann dies an den Folgeterminen am 8. und 22. April ebenfalls von 14 bis 16 Uhr tun. Die Workshops finden im Rahmen des Landesprojekts „Digitale Qualifizierung von Jugendlichen (mit Migrationshintergrund)“ statt und werden vom Kooperationspartner TÜV Nord Bildung veranstaltet.
Unbekannter raubt Handy und bedroht Opfer mit einem Messer
Die Polizei sucht einen Räuber, der am Dienstagmittag auf der Schlägelstraße in Rünthe einem 18-Jährigen das Handy gestohlen und sein Opfer mit einem Messer bedroht hat.Wie die Polizei mitteilt, war der 18-jährige Bergkamener Schüler am Dienstag (12.03.2013) gegen 12.15 Uhr auf der Schlägelstraße in Richtung Kettelersiedlung unterwegs geswesen. Er wurde von einem Mann überholt, der umkehrte und ihn ansprach. Er fragte den Jugendlichen nach dessen Handy, weil er dringend telefonieren müsse.
Der 18 jährige gab es ihm und der Täter gab daraufhin zu deutlich verstehen, dass es jetzt ihm gehöre. Dabei hielt er seinem Opfer ein Messer vor das Gesicht, um ihn einzuschüchtern. Anschießend flüchtete er in Richtung Overberger Straße.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 30 bis 35 Jahre alt, ungefähr 175 bis 180 cm groß, auffallend schmale Gestalt. Er hatte kurze, dunkle Haare, einen Drei-Tage-Bart und sprach einen osteuropäischen Dialekt. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke Marke Jack Wolfskin, dunkler Jeanshose und schwarzen Halbschuhen. In der Hand hielt der Täter ein Messer mit einer etwa fünf Zentimeter langen Klinge.
Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307/921 7320 oder 921 0.
Jens und Lars Stammer gehören zu den besten Gitarrenspielern in NRW
Mit einem leisen Fluch beendete vor einer Woche Jens Stammer sein Vorspiel. Der zehnjährige Gitarrist hatte sich beim Bergkamener Preisträgerkonzert von „Jugend musiziert“ in der City-Sparkasse zum Schluss etwas vergriffen. Er habe ja noch etwas Zeit zu üben, meinte Musikschulleiter Werner Ottjes lächelnd.
Die haben er und sein drei Jahre älterer Bruder Lars offensichtlich genutzt. Als es am Montag beim Landeswettbewerb richtig ernst wurde, präsentierte sich das Gitarren-Duo der Bergkamener Musikschule topfit. 24 Punkte war der Jury ihr etwa 15-minütiger Vortrag beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in Bonn wert. Das bedeutete den begehrten „1. Preis“. Besser war in der Altersklasse II niemand.
Jens (r.) und Lars Stammer mit ihrem Gitarrenlehrer Burkhard Wolters
Allerdings darf das hoch talentiert Gitarrenduo nicht zum Bundeswettbewerb fahren. Dafür müssen die beiden noch etwas wachsen und älter werden. „In dieser Altersklasse ist beim Landeswettbewerb Schluss“, erklärt Werner Ottjes. Für diese Regelung hat er durchaus Verständnis. „Das Duo, insbesondere Jens, ist ja noch sehr jung“, betont er. Ihnen will man den Stress eines so großen Wettbewerbs nicht zumuten.
Unterrichtet wird das Erfolgsduo von Burkhard Wolters. Der Bergkamener ist nicht nur selbst ein begnadeter Gitarrist mit einer Bandbreite von Bach bis zum Jazz. Er ist inzwischen ebenso als Musikpädagoge an der Bergkamener Musikschule erfolgreich. Einer seiner Schüler, Philipp Schlüchtermann, hatte im vergangenen Jahr beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ eine Spitzenplatzierung erreicht. Inzwischen studiert er in Wuppertal Musik und ist „nebenher“ noch bei der Bergkamener Musikschule tätig – unter anderem in dem Projekt „Jedem Kind ein Instrument.
Punkrock aus Kanada und noch viel mehr im JZ Yellowstone
Das Konzertmotto heißt am Freitag, 15. März, im Jugendzentrum Yellowstone wieder einmal „Mixed Tunes“. Gemischte Livetöne aus den Bereichen Punkrock, Emo, Folk, Hardcore und Alternative. Das Team des Jugendzentrums und das Independent-Label „Horror Business Records“ laden zu einem runden Musikabend.
The Hunters vor Publikum
The Hunters aus Kanada rocken sich bereits seit sieben Jahren durch die Punkrockwelt und touren über den ganzen Globus, ohne dabei zu ermüden. In diesen jungen Männern brennt die Flamme der Leidenschaft zu ihrer Musik. Dabei schreiben sie ganz nebenbei Hymnen für die Ewigkeit. Als sie einst im Keller Ihrer damaligen Schule anfingen zu proben, konnte keiner in der Band erahnen, dass man ein paar Jahre später mit den großen Vorbildern wie Anti-Flag, Mustard Plug, Agnostic Front, Against All Authority, The Briggs & The Flatliners mal die Bühne teilen oder sogar zusammen eine Tournee spielen würde. Mittlerweile ist die Band dem Support-Status entsprungen und reist der Tage selbst als Headliner durch Europa. Zum ersten Mal gastiert die Band auch in Bergkamen. Der treibende Punkrock, mit smarten Blueslinien und Folkelementen ermuntert zum Mitsingen und Hände in die Luft recken.
Sympathischen Band aus Berlin
Smile and Burn sind eine der sympathischen Bands, die die Szene braucht. Der erdige Sound der Berliner ist sofort ansprechend. Klingt ehrgeizig ohne aufgesetzt zu sein. Nicht zu Unrecht wird die Band derzeit überall abgefeiert und tourt mit den Niederländern von Antillectual. Aufgepasst, hier kommt großes Kino in die Stadt.
IDLE CLASS
Die Liebe zum leidenschaftlichen, melodischen Punkrock und das Gefühl die Bühne mit Freunden zu teilen sind die Gründe, warum sich die Band Idle Class im November 2011 aus Mitgliedern von A New Day, Goodbye Fairground und Stand Fast gegründet haben. In ihrer bis jetzt noch jungen Geschichte hatten die fünf Jungs aus Münster bereits das Glück, die Bühne mit so großartigen Bands wie The Menzingers (USA), The Flatliners (CAN) und Spraynard zu teilen. Idle Class´ Debüt EP „Stumbling Home“ ist am 22.07.2012 erschienen und via Internet und selbstgestalteter und produzierter CD erhältlich.
Die jungen Wilden aus Bergkamen
Die jungen Wilden aus Bergkamen – fünf Schüler entfesseln das pure Urübel mit ihrer neuen Band Empty on the Inside. Beeinflusst von Szenegrößen wie Converge oder Yacöpsea erhält man hier Musik der härteren Gangart. Keine leichte Kost, aber exzellent interpretiert. Das erste Konzert mit Musikern aus den Bands Jigsaw Uncomplied und Voice.
Die Deadkoys aus dem Einzugsgebiet Ruhr und NRW bedienen die Sparte Folkpunk mit reichlich Emotionen in den Songs. Die Einflüsse reichen dabei von Jawbreaker bis hin zu EA80.
Einlass: 19 Uhr Beginn: 20 Uhr Eintritt: 5 Euro
Lesung mit Olaf Sundermeyer aus seinem Buch „Rechter Terror in Deutschland“
Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus ist der Experte für Rechtsextremismus Olaf Sundermeyer zu einer Lesereise durch den Kreis Unna gestartet. Heute (12. März) macht er Station in Bergkamen.
Um 10 Uhr stellt er sich der Diskussion im Städt. Gymnasium.Abends ab 19 Uhr liest er aus seinem Buch „Rechter Terror in Deutschland“ in einer öffentlichen Veranstaltung des „Arbeitskreises gegen Rechts“ im Treffpunkt an der Lessingstraße.
Olaf Sundermeyer
Vor gut einem Monat war Olaf Sundermeyer bereits Gast der Kamener Volkshochschule gewesen. Die NPD verbieten? Sicher: Das klingt gut, und es wäre ein Signal. Bloß: An der Ideologie, an der Fremdenfeindlichkeit inmitten der Gesellschaft würde sich durch ein Verbot nichts ändern, lautet seine These. Das östliche Ruhrgebiet sei ohnehin “die Hochburg autonomer Nationalisten”: von Nazis, die sich alle Mühe gäben, nicht als Nazis erkennbar zu sein. Besser sei es, sich mit ihrer Ideologie auseinanderzusetzen. Die sage schlicht: Es gibt Menschen, die weniger wert sind als andere. “Die Zivilgesellschaft sollte über Rassismus reden, über Homophobie, über Antiziganismus.”
Den vollständigen Bericht über die Lesung finden Sie hie: http://sesekegefluester.de/stadt-kamen/politik/npd-verbot-klingt-gut-hilft-wenig/
Polizei warnt eindringlich vor reisenden Trickdieben
Die Polizei warnt eindringlich vor reisenden Trickdieben. Sie suchen Geschäfte und Büros auf, um dort Bargeld und Mobiltelefone zu entwenden. „Lassen Sie Ihre Wertsachen nicht unbeaufsichtigt. Schließen Sie die Aufenthaltsräume der Angestellten nach Möglichkeit ab, wenn Sie sie verlassen“, so die Polizei am Montag.
Anlass für diese Warnung ist ein aktueller Fall am Samstag in Unna. Gegen 12:15 Uhr betrat ein 15-jähriger Rumäne gemeinsam mit drei weiteren Personen ein Bekleidungsgeschäft an der Massener Straße. Während seine 12-jährige Begleiterin die Angestellte ablenkte, ging der 15-Jährige in die Diensträume der Angestellten und stahl dort Bargeld aus einer Handtasche.
Dabei wurde er auf frischer Tat ertappt und durch die Angestellten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Tat wurde aufgezeichnet und gesichert. Das Bargeld fanden die bei dem 15-Jährigen nicht mehr. Das hatte er offenbar bereits an einen seiner Begleiter übergeben, der das Geschäft anschließend sofort verlassen hatte.
19-Jähriger landet betrunken mit seinem Auto im Vorgarten
In einem Vorgarten an der Mühlenstraße in Oberaden endete am Sonntagmorgen die Trunkenheitsfahrt eines 19-jährigen Bergkamener Autofahrers.
Wie die Polizei mitteilt, fuhr der junge Fahrer gegen 7:15 Uhr auf der Mühlenstraße in Richtung Norden (Oberaden). Dabei verlor er in einer leichten Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug. Bei dem Versuch, einem Baum auszuweichen, riss er das Lenkrad nach links, überfuhr den Zaun zu einem Grundstück und kam schließlich im Vorgarten des Hauses zum Stehen.
Der Zaun kippte auf einer Länge von ca. fünf Metern um. Der Pkw wurde erheblich beschädigt. Ein durchgeführter Alcotest verlief positiv. Die Polizei stellte den Führerschein des Bergkameners sicher und untersagte ihm die Weiterfahrt. Allerdings verfügte der 19-Jährige ohnhin über kein Auto mehr. Es Pkw wurde abgeschleppt.
50 Stände beim Ostermarkt im Stadtmuseum
Wer noch passende Dekorationen oder kleine Geschenke sucht, wird beim traditionellen Ostermarkt im Stadtmuseum am Sonntag, 17. März, von 11 bis 18 Uhr mit sicherheit fündig.Rund 50 Stände mit Osterdekorationen, Handarbeiten, Schmuck und Kunsthandwerk warten auf die interessierten besucherinnen und Besucher. Hinzu kommen die Schätze des Nostalgiemarktes.
Gegen 14 Uhr gibt es eine Feierstunde mit Bürgermeister Roland Schäfer und dem Vorsitzenden des Museums-Fördervereins Dr. Jens Herold. Der Förderverein lädt insbesondere alle Kinder und Jugendliche dazu ein, sich an den Aktivitäten des Museums zu beteiligen. Denn im Museum und auf dem neuen Gelände des Römerparks lässt sich Geschichte hervorragend nacherleben.
Darüber hinaus besteht in der Druckwerkstatt der städtischen Galerie „sohle 1“ die Möglichkeit, verschiedene Hochdrucktechniken auszuprobieren. Hier können auch schon die ganz Kleinen mitmachen. Außerdem werden Tüten und Postkarten mit österlichen Motiven geschmückt.
Nicht verpassen: um 13 und 15.30 Uhr werden ehemalige Bergbauleute durch den Barbara-Stollen und die Bergbausammlungen führen. Daneben ist auch der Tante-Emma-Laden geöffnet. Während der Öffnungszeiten des Ostermarktes bietet die Cafeteria des Stadtmuseums Kaffee und Kuchen an.
Qualitätsanalyse zeigt: Gymnasium deutlich über dem Landesdurchschnitt
Die „Qualitätsanalyse“ ist so etwas wie die TÜV-Prüfung für eine Schule. Nur dass sie wesentlich arbeitsintensiver ist und den Betroffenen jede Menge Stress bringt. Das Bergkamener Gymnasium hat sie hinter sich gebracht – und das mit Bravour.
„Unser Gymnasium liegt über dem Landesdurchschnitt“, sagt Schulleiterin Silke Kieslich. Dabei ist ihr die Enttäuschung über den Anmelderückgang für die neuen 5. Klassen deutlich anzumerken. 125 waren es nur. Hinzu kommen jetztweitere fünf Kinder für die neue Integrationsklasse. Insgesamt sind es fünf Klassen im neuen fünften Jahrgang.
Etwas ratlos ist sie, weil 21 Kinder aus zwei Bergkamener Grundschulen nach den Sommerferien das Kamener Gymnasium besuchen werden. Die Eltern von weiteren drei Schülern hatten bereits das Anmeldeformular unterschrieben. Dann kam der Rückzug. Die Kinder werden jetzt zum Christopherus-Gymnasium in Werne gehen.
Vielleicht hätten sich einige dieser Eltern anders entschieden, wenn sie das Ergebnis der Qualitätsanalyse der Bezirksregierung gekannt hätten. Vor April wird das im vollen Umfang auch nicht geschehen. Denn die Ergebnisse sollen in allen Einzelheiten zu allererst der Schulkonferenz präsentiert werden.
Einen groben Überblick liefert jetzt Schulleiterin Silke Kieslich aber doch. In 11 der insgesamt 25 geprüften Kriterien hat das Bergkamener Gymnasium mit Bestnote abgeschnitten. Bei 12 Kriterien gaben die Prüfer die Note „gut“. An zwei Stellen muss noch intensiv weiter gearbeitet werden, ohne in anderen Bereichen das Erreichte aus den Augen zu verlieren. „Damit liegt die Schule durchaus deutlich über dem Durchschnitt aller bisher untersuchten Gymnasien landesweit“, stellt Schulleiterin Kieslich zufrieden fest.
Ausstellung mit Fotos aus dem Nationalpark Harz
Eine Ausstellung mit Fotografien aus dem Harz sind ab Donnerstag, 21. März, in der Ökologiestation in Heil zu sehen.
Nationalpark, Naturpark und Geopark – der Harz bietet Naturerlebnisse der besonderen Art. Schroffe Granitklippen und knorrige Bergfichten, nebelige Moore und murmelnde Bachtäler, schmucke Bürgerhäuser und pittoreske Fachwerkgassen – Fotografen/-innen finden eine Vielzahl beeindruckender Motive.
Im Herbst 2012 fand als Angebot des Grünen Rucksack des Umweltzentrums Westfalen ein einwöchiger landschaftsfotografischer Workshop unter der Leitung von Wilfried Wirth statt. Eine Auswahl der Arbeitsergebnisse der teilnehmenden Fotografinnen und Fotografen wird in der Ausstellung präsentiert.
Diese Ausstellung wird am Donnerstag 21. März, um 19 Uhr eröffnet. Zu seheh ist sie danach bis zum 23. April Mo. – Do. 8.30 – 16.00 Uhr, Fr. 8.30 – 14.00 Uhr und nach Vereinbarung (durch Tagungen oder Seminare kann zeitweise der Zugang zur Ausstellung behindert werden. Infos unter Tel. 02389/98090)