Feuer, Fledermäuse und viel Musik bei der Extraschicht

Nicht vergessen! Am Samstag, 6. Juli, ist die „Nacht der Instrustriekultur“ mit ihrer „Extraschicht“ zum ersten Mal auch in Bergkamen zu Gast. Die Besucher dürfen sich auf das Wuppinger Orchester Europa und das Sven Bergmann Trio auf der der Ökologiestation freuen. 

Wuppinger Orchestre  l’Europa
Wuppinger Orchestre l’Europa

Gleich zwei herausragende Musikgruppen werden die Besucher bei der ExtraSchicht am 6. Juli an der Ökologiestation empfangen.

Sven Bergmann Trio und Frank Wuppinger Orchestré Europa spielen ab 18.00 Uhr Folk, Jazz und Weltmusik aus Europa ein besonderes Musik- und Hörerlebnis für die ganze Familie und Musikfans.

Inspiriert durch seine vielen Reisen in die verschiedensten Gegenden und Länder Europas gründete Gitarrist & Komponist Frank Wuppinger 2003 das „Orchestre Europa“. Schon der Name der Band zeigt die Lust an der Stilmischung, und so bezeichnet er die Musik seiner Gruppe auch gerne als Cross-Over-Weltmusik. Frank Wuppinger hat sich durch zahlreiche Konzerte und Tourneen im In- und Ausland einen beachtlichen Namen in der Liga junger aufstrebender Gitarristen erspielt und vor allem die eigenen Kompositionen des Gitarristen spiegeln seinen individuellen Stil wieder, in dem sich Jazz und Folklore sowie Klassik und Weltmusik vereinen. Begleitet wird Frank Wuppinger durch vier hervorragende Musikern, die nicht zuletzt durch ihre Referenzen schon Großes Versprechen. Klaus Marquardt an der Violine, Tino Derado am Akkordeon, Marco Kühnl am Bass und Matthias Rosenbauer am Schlagzeug sorgen für ordentlich Dampf auf ihrer Reise durch das Beste aus diversen Folk-Welten. Die Gruppe improvisiert über alte europäische Musik, schlägt die Brücke ins Heute, spielt zum Tanz aus, schafft Fernweh und nicht zuletzt ein Stückchen Nostalgie. Das Repertoire reicht von Osteuropa und dem Balkan über Frankophones bis hin zum keltischen Kulturkreis. Das Publikum kann sich auf virtuose, gleichzeitig aber verspielte musikalische Reiseberichte freuen!

Das Sven Bergmann Trio spielt unterhaltsamen Jazz – Eigenkompositionen von Sven Bergmann bis zu bekannten Filmmusiken und Titeln.

Sven Bergmann Trio: Sven Bergmann (Klavier), Uli Bär (Kontrabass), Matthias Rumpf (Schlagzeug)

Beide Musikgruppen wurden vom Kulturreferat der Stadt Bergkamen eingeladen und werden vom Kultursekretariat Gütersloh gefördert.

Highlights:

18.00 – 01.00 Uhr Cross-Over-Weltmusik (live) und weitere Gruppen und SolistInnen

18.00 – 01.00 Uhr  Naturerlebnis: Wasser, Insekten, Fledermäuse u. m.

22.00 – 02.00 Uhr  Feuer und Illumination

Preise:

Tickets gibt noch bis zum 5. Juli im Vorverkauf. Am Veranstaltungstag gibt es nur noch Kontrollband/Ticket („Tageskasse“) zum Preis von 18,- Euro. Es gibt keine Ermäßigung!

Die Card-Leistung „Pro RUHR.TOPCARD 50%“ gilt nur auf das reguläre Einzelticket im Vorverkauf. Der Preis liegt einheitlich bei 7,50 Euro. RUHR:TOPCARD-Inhaber erhalten an der Tages- bzw. Abendkasse am 6. Juli keine Ermäßigung auf das ExtraSchicht-Kontrollband!

 Kontrollarmband Einzelticket Vorverkauf: 15,- Euro

Kontrollarmband Einzelticket Vorverkauf ermäßigt: 12,- Euro

Hardticket „4-Personen-Ticket“ Vorverkauf: 50,- Euro

Kontrollarmband Einzelticket Tageskasse: 18,- Euro, keine Ermäßigung!

Spielort-Ticket ( nur als Hardticket an der Ökologiestation erhältlich): 10,- Euro

Weitere Infos unter www.extraschicht.de

Die Tickets für die Bergkamener ExtraSchicht-Veranstaltung sind erhältlich in der Ökologiestation des Kreises Unna/Umweltzentrum Westfalen, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen (Tel: 02389/98 09 11) und unter www.extraschicht.de/tickets. Das Einzelticket Vorverkauf RUHR.TOPCARD gibt es in Bergkamen ausschließlich im Rathaus/Bürgerbüro.

 

 

 

 




Himmelbooten haben jetzt auch ein Juniorenteam im Drachenboot: Schnuppertraining am Samstag

Die „Himmelsbooten“ haben jetzt auch ein Juniorenteam im „Drachenboot“. Zwei mal wurde nun schon auf dem Kanal trainiert. Im Vordergrund steht im Moment das Erlernen der richtigen Paddeltechnik und das Verhalten im Boot. Und natürlich der Spaß am Sport und das Miteinander.

Drache JugendLangsam soll das Training dann auf die Kondition und Ausdauer gehen, damit die Jugendlichen sich schon im nächsten Jahr mit anderen Mannschaften auf Regatten messen können.  Für dieses Vorhaben brauchen sie aber noch Unterstützung. Daher laden die Himmelsbooten alle interessierten Jugendlichen zu einem Schnuppertraining am kommenden Samstag, dem 6. Juli, um 13:30 Uhr ein. Treffpunkt ist die „Slip-Anlage“ in der Marina Bergkamen-Rünthe, Hafenweg 38.

Ebenso laden die Himmelsbooten auch alle Erwachsenen, die diesen Sport kennenlernen möchten zu einem Schnupperpaddeln ein. Dieses findet vor dem Schnupperpaddeln für die Jugendlichen um 12:15 Uhr statt.

Bei beiden Terminen werden die Neuen durch erfahrene Himmelsbooten unterstützt. Paddel werden gestellt. Mitzubringen ist nur Kleidung, die nass werden darf. Und natürlich Spaß an der Sache.

Um die Trainings richtig planen zu können wird um eine Anmeldung unter bmlehmkoester@gmx.de oder unter j.loehring@helimail.de gebeten. Eine Anmeldung ist auch auf Facebook möglich.




Die BergGalerie gibt es jetzt in zwei Bauabschnitten – Auszug der Sparkasse hat überrascht

Die neue BergGalerie an der Stelle der betagten Turmarkaden gibt es jetzt in zwei Häppchen. Die Investorin Charter House Real Estate GmbH wird den Umbau in ein modernes Einkaufszentrum in zwei Abschnitten realisieren. Der erste größere soll im Herbst 2015 fertiggestellt sein, der zweite ein Jahr später.

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So könnte die neue BergGalerie aussehen.

Ein Grund ist sicherlich, dass die Sparkasse Bergkamen-Bönen den Pachtvertrag nicht mehr verlängern will. Für ihre Hauptstelle baut sie jetzt am Busbahnhof selbst. „Das hat uns völlig überrascht“, erklärt Charter House-Geschäftsführerin Brigitte van der Jagt. Für den freiwerdenden Bereich liegt noch kein Nutzungskonzept vor geschweige denn ein neuer Mieter.

Der andere Grund für die zwei Bauabschnitte ist, dass einige Mieter wie C&A und Deichmann unbedingt Mieter in der neuen BergGalerie sein wollen, ohne auf ihr Geschäfts in den alten Turmarkaden zu verzichten. Rausgehen wird in jedem Fall für die Umbauphase Centershop. Ob der Discounter nach der Pause wieder zurückkommen wird, ist allerdings noch unklar. Auch die Diskothek bleibt. Sie kommt aber ins 2. Obergeschoss.

Start des Umbaus soll nun im Frühjahr 2014 sein. Ob dieser Termin bestand hat, hängt vor allem davon ab, ob ihr die Finanzierung dieses Großprojekts gelingt. Dafür muss sie Mietverträge vorweisen. Die Verhandlungen mit einigen bekannten Namen wie EDEKA, H&M und New Yorker sind nach eigenem Bekunden weit fortgeschritten. Euch ein Elektronik-Fachgeschäft, hier wird der Name „Medimaxx“ genannt, zeigt Interesse. In das 1. Obergeschoss wird es ein China-Restaurant auf rund 1000 Quadratmetern Fläche geben. Von einer Reihe möglicher Mieter fehlen allerdings noch die Unterschriften. (Hinweis: In unserer ersten Berichterstattung war fälschlicherweise der Name  Media Markt statt „Medimaxx“ genannt worden.)

Immerhin scheint die Bauvoranfrage bei der Stadt auf einem guten Weg zu sein. Voraussetzung ist die Zustimmung der Nachbarstädte, die dem sogenannten „Einzelhandelskonzept östliches Ruhrgebiet“ angeschlossen sind. Hier wurde die Gesamtverkaufsfläche der BergGalerie auf leicht unter 20.000 Quadratmeter gedrückt, was immerhin noch mehr ist als die Verkaufsfläche, über die die Turmarkaden verfügen. Als letzte Hürde für den „regionalen Konsens“ erwiesen sich die 7000 Quadratmeter Verkaufsfläche für Textilien. Sie seien jetzt mit Rücksprache bei Charter House auf 6250 Quadratmeter reduziert worden. Technischer Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters geht jetzt davon aus, dass der Arbeitskreis jetzt seine Zustimmung geben wird.

Mit Argusaugen werden allerdings die Nachbarn die Pläne von Charter House studieren. So geht der von Brigitte van der Jagt beauftragte Gutachter von einer Verkehrszunahme auf der Hubert-Biernat-Straße und deren Kreisverkehre mit der Gedächtnisstraße und der Töddinghauser Straße aus. Sie könnten aber die rund 4000 zusätzlichen Fahrten täglich gut verkraften.

Geändert wird die Ausfahrt aus dem Parkhaus. Sie mündet künftig in die Gedächtnisstraße ein. Aktiver Lärmschutz soll aber, so der Gutachter, die Nachbarn vor störenden nächtlichen Geräuschentwicklungen bewahren, wenn die Disko-Besucher wieder nach Hause fahren wollen.




Wohnturm-Abriss rückt näher – Abschiedsparty mit großer Light-Show

Noch in diesem Jahr sollen die Abbrucharbeiten für den Bergkamener Wohnturm beginnen. Das wohlmöglich auch ohne eine Landesförderung. Vorher gibt es ein großes Abschiedsfest. Das kündigte die Charter House-Geschäftsführerin Brigitte van der Jagt am Dienstag an.

Das Schicksal des Bergkamener Wohnturms ist offensichtlich besiegelt.
Das Schicksal des Bergkamener Wohnturms ist offensichtlich besiegelt.

Was aber viele Bergkamener vielleicht bekümmern wird: Es gibt keine Facebook-Party. Geplant ist vielmehr ein großes Kultur-Event mit großer Lightshow Mitte November. Die Vorgespräche dafür haben begonnen.

Schließlich wird das braune Beton-Ungetüm, bevor es zerbröselt wird, für etwas Nützliches herhalten. Charter House liegt eine Anfrage von der Polizei in Essen vor, den Wohnturm für eine Übung zu nutzen. „Vermutlich werden sich die Polizisten dann auch abseilen“, meint Brigitte van der Jagt. Dieser Anfrage steht sie übrigens aus familiären Gründen sehr positiv gegenüber. „Meine Schwester ist auch Polizistin.“

Ein Förderantrag für den Wohnturm-Abriss ist beim Land gestellt, aber noch nicht beschieden worden. Laut van der Jagt soll dabei von Gesamtkosten in Höhe von 4,7 Millionen Euro die Rede sein. Der Technische Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters korrigierte diese Zahl. „Kalkuliert wird mit Kosten zwischen 2.5 und 3 Mio. Euro.“

Inzwischen hat Charter House weitere Angebote von acht Abbruchfirmen eingeholt. Sie wollen – so Brigitte van der Jagt – für diese Arbeit Beträge zwischen 900.000 und 2,5 Millionen Euro haben. Auf eine Förderung können dann verzichtet werden, wenn sich Charter House mit zwei Dritteln und die Stadt Bergkamen mit einem Drittel an den Kosten beteiligen würden, sagt Brigitte van der Jagt.

Die Aussicht, den Wohnturm in absehbarer Zeit loszuwerden, stößt bei Politik und Verwaltung auf Zustimmung. Über den finanziellen Beitrag muss allerdings noch ausführlich diskutiert werden.




Bayer winkt ab: Kein Windpark auf dem Bergkamener Nordgelände

Die Hoffnungen, das Thema „Windkonzentrationsfläche“ für Bergkamen durch eine entsprechende Flächenausweisung auf dem Nordgelände des Bayer-Werks schnell aus der Diskussion zu bekommen, sind seit Dienstag geplatzt. Bayer weigert sich aus prinzipiellen und auch aus wirtschaftlichen Gründen, dort den Bau eines Windparks zuzulassen.

Mehr als ein Windrad ist laut Gutachten auf dem Galgenberg nicht möglich.
Das bisher einzige Windrad auf Bergkamener Stadtgebiet  auf dem Galgenberg in Overberg.

Der Technische Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters hat sofort darauf reagiert. Er informierte am Dienstagnachmittag die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses über die neue Lage. Gleichzeitig veröffentlichte er eine Pressemitteilung. Beide Erklärungen finden sich weiter unten im vollen Wortlaut.

Etwas klarer werden aber jetzt die Gründe, warum der Gutachter die Bergehalde bei seiner Suche nach einem Standort für eine „Windkonzentrationsfläche“. Es ist nicht nur die Ausweisung des Geländes als Wald und Fläche der Erholung im Flächennutzungsplan der Stadt. Dies könne der Stadtrat durch einen Beschluss ändern, betont Peters. Er weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass sich auf dem Haldengelände Ausgleichsflächen befinden, für die dann an anderer Stelle im Stadtgebiet Ersatzflächen gefunden werden müssten.

Beispielsweise sind die unter Naturschutz stehenden Kreuzkröten vom sogenannten Kanalband auf die Halde umgesiedelt worden, weil dort Freizeiteinrichtungen wie eine stationäre Seifenkistenbahn, eine Inlineskater-Strecke und anderes mehr künftig entstehen sollen. Für sie müsste nun nochmals ein neuer Lebensraum entwickelt werden.

Auf eine Bemerkung von Harald Sparringa B 90/Die Grünen) erklärten Franz Herdring und Fraktionsvorsitzender Gerd Kampmeyer, dass die SPD bisher die Berghalde nicht generell als „Windkonzentrationsfläche“ ausgeschlossen habe. Gesichert müsse nur sein, so Herdring, dass die Wirkung des Lichtkunstwerks weiterhin bestehen bleibe.

Auch wenn keine „Windkonzentrationsfläche“ im Stadtgebiet gefunden wird, hält Dr. Peters dies nicht für einen „Beinbruch“. Seiner Überzeugung nach kämen für Windkraftanlagen bei meiner Einzelgenehmigung nur eine Handvoll Standorte infrage. Man müsse sich dann schon fragen, so der Technische Beigeordnete weiter, ob dies bereits eine „Verspargelung der Landschaft“ sei.

Erklärung von Bayer zum Thema Windpark auf dem Nordgelände

„Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil der Bayer-Unternehmenspolitik. Ökonomie und Ökologie sind für das Unternehmen gleichrangig und haben denselben hohen Stellenwert. Aufgrund des verantwortungsbewussten Umgangs mit den natürlichen Ressourcen spricht sich Bayer grundsätzlich für die Nutzung und Förderung regenerativer Energien aus. Nur darf die Förderung die Verbraucher nicht überfordern. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) belastet die Stromverbraucher bereits mit Mehrkosten von rund 20 Milliarden Euro pro Jahr.

Private Stromverbraucher bezahlen für den Ausbau erneuerbarer Energien über ihre Stromrechnung bereits mehr als fünf Cent pro Kilowattstunde und damit je nach Verbrauch mehrere hundert Euro im Jahr – Tendenz stark steigend. Auch die Wirtschaft wird mit immer höheren Stromkosten in ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Bayer verzichtet deshalb konsequent auf Fördergelder nach dem EEG. Windkraftanlagen müssen sich auch ohne Belastung der Stromverbraucher betriebswirtschaftlich darstellen lassen.

Um die Voraussetzungen für eine mögliche Nutzung der Windkraft zu klären, haben die Wuppertaler Stadtwerke als industrieller Partner von Bayer bei einem fachkundigen Ingenieurbüro ein detailliertes Windgutachten für den Bayer-Standort in Bergkamen in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten sagt aus, dass sowohl technische als auch die genannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – insbesondere der Verzicht auf EEG-Förderung – eine rentable Investition nicht zulassen. Bayer und die Wuppertaler Stadtwerke haben angesichts dieses eindeutigen Urteils bislang keine Aktivitäten zur Nutzung der Windkraft angestellt.

Diese Entscheidung ändert nichts an der positiven Haltung des Unternehmens gegenüber regenerativen Energien. Sie ist lediglich die logische Konsequenz aus den aktuellen Rahmenbedingungen. Sollten sich diese oder deren Bewertung ändern, wird Bayer in Kooperation mit externen Partnern, beispielsweise den Gemeinschaftsstadtwerken Kamen-Bönen-Bergkamen, die Situation neu überdenken.

Erkärung der Stadt zur Absage von Bayer

„Nach der Mitteilung von Bayer Health Care, dass das Nordgelände des Werkes für die Ausweisung eines Windparks nicht zur Verfügung gestellt wird, reagiert die Stadt Bergkamen sowohl mit Bedauern als auch Verständnis.

Die Absage von Bayer Health Care aufgrund der  prinzipiellen Einstellung des Konzerns zum EEG (erneuerbare Energiengesetz) sei nachvollziehbar. Nach dieser deutlichen Stellungnahme zieht der zuständige Techn. Beigeordnete Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters folgendes Zwischenfazit: „Das Nordgelände des Bergkamener Chemieparks steht für eine Ausweisung einer Windkonzentrationsfläche nicht zur Verfügung. Die vom externen Gutachter Brandenfels genannten Alternativflächen sind aufgrund Größe und Zuschnitt nur bedingt geeignet (z. B. nur für Windenergie-Anlagen mit reduzierter Nabenhöhe). Wir werden daher unverzüglich prüfen, welche Teile des Stadtgebietes, bei Beibehaltung der heutigen rechtlichen Rahmenbedingungen, also Beibehaltung der priviligierten Zulässigkeit gem. § 35 (1) BauGB für Einzelanlagen tatsächlich in Frage kommen. Dabei wird selbstverständlich auch die stark diskutierte Bergehalde Großes Holz mit bewertet werden.“

Das Ergebnis dieser Prüfung will die Verwaltung mit einer klaren Empfehlung zum weiteren Verfahren in der September-Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Strukturwandel und Wirtschaftsförderung vorstellen.

Bis dahin – so appelliert Dr. Peters – sollte eine öffentliche Diskussion über einzelne Standorte zunächst  zurückgestellt werden, nicht zuletzt mit Rücksicht auf die ggf. betroffenen Grundstückseigentümer.“




Kanalsanierung in der Landwehrstraße wird Ende Juli fortgesetzt und acht Monate dauern

Ende Juli wird der Stadtbetrieb Entwässerung Bergkamen (SEB) die die Kanalsanierung im letzten noch fehlenden Abschnitt der Landwehrstraße (L 664) von der Kleingartenanlage Grüne Insel bis zur Werner Straße (B233) fortsetzen. Diese Arbeiten werden etwa acht Monate und kosten rund eine Million Euro.

Neue Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Landwehrstraße
Kurzzeitig wurde wegen der Straßenschäde auf einem Teilstück der Landwehrstraße die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 10 km/h herabgesetzt.

Es werden 600 m Kanalrohre  verlegt und 20 Schachtbauwerke neu errichtet. Daneben wird Zug um Zug der Altkanal aufgenommen bzw. teilweise verdämmt werden.  Im April/Mai 2014 ist der Straßen- und Gehwegausbau geplant. Dieser wurde noch nicht ausgeschrieben und vergeben, da noch einige Planungs- und Finanzierungsfragen mit dem Landesbetrieb Straße als Eigentümerin der Straße endgültig geklärt werden müssen. Eine grundsätzliche Einigung über die Ausbaumaßnahme dieses „letzten“ noch fehlenden Teilstücks der Landesstraße im Stadtgebiet Bergkamen liegt aber vor.

SEB – Betriebsleiter Horst Mecklenbrauck: „Damit werden wir über einen Zeitraum von unter 10 Jahren, angefangen mit der Schulstraße in Bergkamen-Weddinghofen bis hin zur Kreuzung mit der Hansastraße in Bergkamen-Overberge die L 664, als eine der wichtigsten und meistgenutzten Ortsdurchfahrten in unserer Stadt, als realisierte Gemeinschaftsaufgabe von Land/Stadt – aber auch mit finanzieller Beteiligung der RAG (Kanalerneuerungsmaßnahmen infolge Bergschäden) – in einem den zeitgemäßen Verkehrsbedürfnissen mit Gehweg- und Radwegen, Buscaps für den ÖPNV und den Fahrzeugverkehr entsprechenden Ausbaustandard erhalten.“ Insgesamt werden dann Investitionen von 6 Mio. Euro in den Kanal- und Straßenausbau geflossen sein.




DRK ehrt in einer Feierstunde 30 Bergkamener Blutspender

Der Ortsverein Bergkamen e.V. des Deutschen Roten Kreuzes hat am Sonntag 30 Blutspenderinnen und Blutspender in einer Feierstunde im DRK-Heim am Stadion ausgezeichnet.DRK

Lob und Anerkennung sprachen diesen Blutspendern Bürgermeister Roland Schäfer, die Blutspendebeauftrage des DRK-Blutspendedienstes Hagen, Heidi Deppe, die Rotkreuzleiterin Frau Monika May und der Vorsitzende des Ortsvereins Bergkamen Andreas Kray. Die Geehrten haben alle eine Urkunde sowie einen Anhänger bzw. eine Anstecknadel bekommen. Anschließend sind sie zusammen mit ihren Angehörigen zu einem Mittagessen eingeladen worden.

Zur Versorgung von Patienten werden werktäglich in NRW 3.500 Blutspenden benötigt. In Bergkamen haben im Jahr 2012 etwa 2.400 Menschen in 35 Terminen ihr Blut gespendet. Experten schätzen, dass etwa 80 Prozent aller Bundesbürger einmal in ihrem Leben auf eine Blutkonserve angewiesen sind

Geehrt wurden für 50 Blutspenden: Rita Bewernick, Devid Gest, Jürgen Kruse, Heino Peter Kupfert, Christian Kutz, Helmut Müller, Paul Plattfaut, Peter Thomas, Volker Totzek und Peter Wenzel.

75 Blutspenden: Marc Großpietsch, Jost Kioza, Matthias Krölls, Thorsten Lauster, Hans-Dieter Lorkowski, Hans-Joachim May, Ulrich Porath, Siegfried Schwalm und Elisabeth Weiner.

100 Blutspenden: Hans Berg, Udo Eberhardt, Heinz-Ulrich Grothaus, Günther Hoock, Herbert Martin, Uwe Meier-Scholz, Waltraud Orlowski, Wilfried Pannenberg, Wolfgang Schäfer und Detlef Scholten.

125 Blutspenden: Dieter Freitag.




Noch mehr Fotos und Videos vom Johannisfeuer zum kostenlosen Herunterladen

Gern werden sich die Weddinghofener an das Johannisfeuer am 29. Juni zurückerinnern. Damit dies etwas einfacher wird, bieten die „Bergkamener Nachrichten“ rund 100 Fotos von diesem Stadtteilfest zum Download im Internet kostenlos an.

JohannisfeuerDiese Bilder im JPG-Format sind etwa 3 MB groß. Die Dateien können dann zum Beispiel auf einen USB-Stick kopiert werden. Jeder Foto-Laden verwandelt sie dann schnell und unkompliziert in Papier-Bilder. Ein Tipp: Eine bessere Bildqualität gibt es, wenn die Dateien „eingeschickt“, und nicht vor Ort in der Filiale ausgedruckt werden. Das dauert zwar ein paar Tage, doch die Fotos halten sich auch länger.

Die Fotos befinden sich hier.

Es gibt auch bewegte Bilder. Und zwar vom großen Auftritt der Weddinghofer Kindergärten in vier Einzelvideos. Die kann man sich nicht nur hier ansehen. Die Videodateien lassen sich auch mit einem Programm wie „Free YouTube Download“ herunterladen. Diese Videos im MP4-Format laufen auf vielen modernen Flachbildschirmen mit USB-Eingang über einen USB-Stick. Das Programm „Free YouTube Download“ kann aber auch das Video ins MPEG-Format konvertieren, mit dem noch mehr Fernsehgeräte, aber auch Festplattenrekorder zurechtkommen. Schließlich können die Videos mit einem Programm wie „Nero“ und einem Brenner mithilfe des Computers in eine lauffähige DVD verwandelt werden.




Sauerländer Bäckerei übernimmt Westermann-Filialen

Das Familienunternehmen Sondermann-Brot mit Sitz in Drolshagen im Sauerland hat mit dem Datum 1. Juli 2013 die 20 Filialen der Bäckereien Westermann und Feldkamp übernommen. „Sämtliche der rund 70 in den Filialen arbeitenden  Filial-Angestellten behalten auch weiterhin ihren Arbeitsplatz“, teilt das Unternehmen mit.Westermann

Der Übernahmevertrag wurde am 28.06.2013 von der Geschäftsführung der sauerländischen Traditionsbäckerei Sondermann-Brot Management GmbH und dem Veräußerer der Backinvent GmbH & Co KG unterzeichnet. Sondermann-Brot ist eine der führenden Bäckereien der Backbranche mit derzeit ca 100 Filialen im Raum Siegerland, Sauerland, Bergisches Land, Westfalen, Rheinland und im Ruhrgebiet.

„Mit dem heutigen Tag haben wir eine solide finanzielle Ausgangsbasis für eine Zukunft der 20 Bäckereifilialen geschaffen“, sagte Nicole Sondermann von der Geschäftsführung der Sondermann-Brot Management GmbH. Trotz weiterhin nicht einfacher Marktbedingungen sei die Drolshagener Großbäckerei von dem Erfolg der Filialübernahmen überzeugt. Mit der Übernahme der 20 Filialen im Raum Dortmund erhöht sich das Filialnetz der Sondermann-Brot Gruppe auf mehr als 120. Dazu gehören die beiden Bergkamener Westermann-Filialen im Nordberg-Center in Bergkamen-Mitte und an der Jahnstraße in Oberaden sowie die Feldkamp-Filiale an der Kampstraße in Kamen.

Für die rund 60 ehemaligen Mitarbeiter des Backbetriebs Westermann in der Schlenke in Oberaden sieht die Zukunft weiterhin wenig rosig aus.




Glockenwechsel beim Lions Club BergKamen: Reinhard Krause ist der neue Präsident

Wachwechsel bei Lions BergKamen: Reinhard Krause übernimmt zum 1. Juli das Amt des Präsidenten dieses Clubs. Für Markus Masuth geht entsprechend den Lions-Statuten nach einem Jahr an der Spitze die Amtszeit zu Ende.

Der neue Präsident Reinhard Krause (re) bekommt die traditionelle Lions-Glocke von seinem Vorgänger Markus Masuth überreicht
Der neue Präsident Reinhard Krause (re) bekommt die traditionelle Lions-Glocke von seinem Vorgänger Markus Masuth überreicht

Der „Löwe“ Masuth blickt auf zwölf erfolgreiche Monate zurück: Während seiner Präsidentschaft konnte der Club über 35 000 Euro für   soziale und kulturelle Zwecke in Bergkamen und Kamen ausschütten. Der größte Teil des Geldes floss in Projekte für Kinder und Jugendliche. Die Förderung junger Menschen in Kamen und Bergkamen ist seit langem Schwerpunkt des Clubs.

Im vergangenen Lions-Jahr hat der Club seine vielfältigen Aktivitäten weiter ausgebaut. So beteiligte sich der Club wieder mit einer großen Tombola am Kamener Frühlingsmarkt. Ihren seit sieben Jahren erfolg-reichen Weihnachtskalender legten die Lions erneut in einer Auflage von 3000 Exemplaren auf.

Der neue Präsident Reinhard Krause, sein Vorstand  und die Mitglieder des Lionsclubs BergKamen werden die erfolgreiche Arbeit auch im 18. Jahr des Clubs fortsetzen, getreu dem Lionsmotto „We serve“ – „Wir dienen“.




Premiere geglückt: Johannisfeuer ist das große Stadtteilfest in Weddinghofen

Von diesem Riesenerfolg des Johannisfeuers am Samstag waren die Organisatoren selbst überrascht. Mit 1000 Besuchern hatte der Vorsitzende des Vereins „Wir in Weddinghofen“, Christian Weischede, gerechnet. Gekommen waren viel mehr.

Johannisfeuer (88)Natürlich hätte diese Veranstaltung im wahren Wortes Sinne ein Schlag ins Wasser werden können. Vorstandsmitglieder hatten am Morgen auf Facebook noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt. „Kommt, auch wenn’s regnet“, lautete die Botschaft. Als es am Nachmittag losging, schien dann sogar die Sonne.

Vielleicht hat hier die dreifache überkonfessionelle Fürbitte Wirkung gezeigt. Pfarrerin Ursula Goldmann, Pastor Sebastian Zimmert und der Geistliche der Alevitischen Gemeinde, Metin Erdogan, segneten das Holz des Johannisfeuers. Schutz vor Regen brauchte es zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr, auch nicht durch den „Schirm“-Herrn, Bürgermeister Roland Schäfer. Nach dem Chor der Weddinghofer Kindergärten und unter musikalischer Begleitung des Posaunenchors Bergkamen gingen die Fachleute ans Werk.

Video vom Chor der vier Weddinghofer Kindergärten

Über viele Jahre hatte Friedrich-Wilhelm von Bodelschwingh zum Johannisfeuer auf Haus Velmede eingeladen. Auf dem Festplatz an der Berliner Straße zeigte er, dass er nach langer Pause nicht verlernt hat, das Feuer zu entzünden und in Gang zu halten. Damals wie auch jetzt passten Feuerwehrleute der Löschgruppe Weddinghofen auf, dass nichts passieren konnte.

Man muss kein Prophet sein zu sagen, dass der Samstag der Auftakt für eine lange Reihe von künftigen Johannisfeuern war. Das ist sogar ausbaufähig, weil doch einige Weddinghofer Vereine und Institutionen sich weder im Verein engagieren, noch bei diesem doch sehr beeindruckenden Stadtteilfest mitgemacht haben.

Bei weiteren Planungen an einen Festplatz denken

Probleme könnten allerdings dann auftauchen, wenn der Festplatz irgendwann nicht mehr zur Verfügung steht. Geplant ist seitens der Stadt, dass an der Berliner Straße neue Wohnhäuser entstehen sollen. Bereits zum Ende dieses Schuljahres ist es mit der Hauptschule geschehen. Die letzten Schülerinnen und Schüler wechseln zum Hauptstandort der Hellwegschule nach Rünthe. Das Gebäude wird bis auf die Turnhalle eingemottet. Später soll die Schule abgerissen werden, wenn sich ein Interessent für eine Nachfolgebebauung findet.

Doch das ist alles Zukunftsmusik. Denkbar wäre, dass trotz aller Bebauungspläne eine Art Festplatz an der Berlinstraße bestehen bleibt. Und wenn nicht, lässt sich sicherlich an andere Stelle ein Ort für ein Stadtteilfest finden. Sicher ist hingegen, dass die Weddinghofener mit dem Johannisfeuer ein erhebliches Stück näher gerückt sind. Und in der Kasse wird nach Abzug aller Kosten ein schöner Betrag für einen sozialen Zweck übrig bleiben. Diesmal werden die vier Kindergärten davon profitieren.

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