Bayer-Stiftung fördert ungewöhnliches Schulprojekt: Realschüler unterrichten Viertklässler

Schüler eignen sich auch als Lehrer – das ist das Ergebnis eines außergewöhnlichen Projekts an der Freiherr-vom-Stein-Realschule. Deren Klasse 10 vermittelt Viertklässlern von Bergkamener Grundschulen Kenntnisse in unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Disziplinen – zum beiderseitigen Vorteil.

Real-Bayer
Projektleiterin Klaudia Uitz-Blickling (1.v.l.) von der Freiherr-vom-Stein-Realschule führt mit Schülern Versuche zur Wärmelehre durch. Dr. Stefan Klatt (2.v.r), Standortleiter Supply Center Bergkamen, zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt der Experimentiermöglichkeiten. Foto: Bayer

Die Realschüler sammeln erste pädagogische Erfahrungen, die Grundschüler erhalten Einblicke in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen. Dieses bemerkenswerte Kooperationsprojekt fördert die Bayer Sience & Education Foundation mit 3.200 Euro.

„Die Bayer-Stiftung begrüßt dieses innovative Projekt, weil es naturwissenschaftliche Grundkenntnisse fördert, das Selbstbewusstsein der ‚Schüler als Lehrer‘ stärkt und zudem die Sozialkompetenz durch experimentelle Gruppenarbeiten ausbaut“, betont Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer Science & Education Foundation. Mithilfe der Fördermittel hat die Freiherr-vom-Stein-Realschule Materialien – Hefte, Stifte, Folien und vor allem Experimentierkästen – angeschafft, die es erlauben, den Schülern so faszinierende Dinge wie Magnetismus, Wärme- und Elektrizitätslehre näher zu bringen.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler dazu beitragen, Viertklässler für naturwissenschaftliche Themen zu interessieren“, hebt Physik- und Chemielehrerin Klaudia Uitz-Blickling vor. Damit nehmen sie den Grundschülern die mögliche Scheu vor Neuem, wecken die Neugier auf Unbekanntes und erleichtern ihnen auf diese Weise den späteren Übergang zur weiterführenden Schule. Dass dieser spezielle Unterricht am Nachmittag erfolgte, minderte die Freude darauf nicht im Geringsten. Uitz-Blickling bestätigt: „Alle Beteiligten waren mit großem Eifer bei der Sache.“

Der Stiftungsrat der Bayer Science & Education Foundation wählte dieses Schulprojekt in der aktuellen Förderrunde neben 53 weiteren pädagogisch anspruchsvollen Bildungsprojekten aus. Das Bayer-Schulförderprogramm unterstützt Lehrer im Umfeld der deutschen Bayer-Standorte bei ihren Anstrengungen, den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht attraktiver und innovativer zu machen. Seit Programmstart im Jahr 2007 förderte die Bayer-Stiftung bereits 315 Schulprojekte mit der Gesamt-Summe von 3,1 Millionen Euro. In Bergkamen und Umfeld wurden bisher 25 Projekte mit insgesamt 132.600 Euro unterstützt.

Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation sowie Förderanträge unter http://www.bayer-stiftungen.de.




Weg für Campingplatz und neues Feuerwehrgerätehaus in Rünthe geebnet

20 Millionen Euro wird die Stadt Bergkamen in den kommenden zwei Jahren investieren. Neben dem Großprojekt „Wasserstadt Aden“ sind davon 2,5 Millionen Euro für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Rünthe und 1,5 Millionen Euro für den Ankauf von zwei Grundstücken für die Nord-Erweiterung der Marina bestimmt.

Der geplante Campingplatz in Rünthe ist jetzt ein Stück näher gerückt.
Der geplante Campingplatz in Rünthe ist jetzt ein Stück näher gerückt.

Inzwischen sind die beiden Eigentümer der Grundstücke für die Norderweiterung verkaufswillig. Hierbei handelt es sich um das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Storbeck und des westlich daran anschließenden landwirtschaftlich genutzten Bodens bis zum Wald. Hier zogen sich die Gespräche über Jahre hin. Teilweise scheiterten die Verhandlungen auch an den in den Augen der Stadt überzogenen Preisvorstellungen.

Eine Überlegung ist, die Norderweiterung mit weiteren Freizeitangeboten und auch mit dem Bau eines ökologischen Campingplatzes zu verbinden. Dieser Campingplatz könnte sich wegen seiner Nähe zu den Autobahnzufahrten sehr schnell einer ähnlich großen Beliebtheit erfreuen wie der Wohnmobilhafen in der Marina. Wohnmobil-Reisende könnten dann auch einen längeren Aufenthalt planen, als es bisher möglich ist.

Gerätehaus Rünthe
Feuerwehrgerätehaus Rünthe

Die Glühweinparty der Löschgruppe Rünthe am 30. November ist dann wohl auch die Abschiedsparty für die Feuerwehrleute von ihrem betagten Gerätehaus. Im Dezember sollen sie zu ihrer Zwischenunterkunft am Schacht III umziehen. Der Abbruch des Gebäudes, für den inzwischen auch die Genehmigung vorliegt, beginnt dann im Januar, kündigt 1. Beigeordneter Horst Mecklenbrauck an. Für den Neubau hat er für 2014 und 2015 insgesamt 2,5 Millionen Euro vorgesehen.




Kämmerer Horst Mecklenbrauck: 2014 steigt allein die Hundesteuer

Die geplante Erhöhung der Hundesteuer ist heftig umstritten, jedenfalls bei den Hundebesitzern. Was sie jetzt vielleicht trösten mag: Hier erfolgt im kommenden Jahr durch die Stadt Bergkamen der einzige Dreh an der Steuerschraube.

RathausDie Grundsteuer bleibt 2014 wie geplant stabil und auch der Hebesatz für die Gewerbesteuer wird nicht, wie eigentlich vorgesehen, von 470 auf 480 angehoben. Nur für jeden Hund soll weiterhin ein Euro pro Monat in die Stadtkasse fließen.

Dass sich Kämmerer Horst Mecklenbrauck damit zufriedengibt, hat weniger damit zu tun, dass sein 23. Haushaltsentwurf auch sein letzter ist, weil er Anfang April 2014 seinen Ruhestand antritt. Er geht vielmehr davon aus, dass die neue Bundesregierung die Städte und Gemeinden erheblich bei den Sozialausgaben entlasten wird. Das sei kein Wunschdenken, betont er, sondern fuße auf bereits gefasste Beschlüsse des Bundesrats und des Bundestags, aber auch auf den Ergebnissen der zurzeit laufenden Koalitionsverhandlungen.

Mecklenbrauck wies darauf hin, dass insbesondere Bayern darauf dränge, der der Bund die Eingliederungshilfen für behinderte Menschen übernimmt: „Die CSU geführte bayrische Landesregierung wird dies bei den jetzt aufgenommenen Koalitionsverhandlungen in Berlin sicher durchsetzen wie die Maut.“ Allein dies würde Bergkamen jährlich sechs bis sieben Millionen Euro mehr in die Kasse bringen. Auch von der Verhandlungsführerin der SPD, Hannelore Kraft, erwartet Mecklenbrauck, dass sie sich für eine Stärkung der Kommunalfinanzen starkmacht.

Es werden übrigens nicht nur keine weiteren Steuern erhöht, es werden auch bei den Ausgaben der Ämter der Stadtverwaltung laut Mecklenbrauck 2014 keine weiteren Kürzungen vorgenommen.

Sollten die Erleichterungen durch den Bund nicht kommen, dann müssen die geplanten Anhebungen der Grund- und der Gewerbesteuer 2015 vorgenommen werden. Dies sei dann aber eine Aufgabe des im Mai 2014 neu gewählten Stadtrats und des neuen Kämmerers, sagte Mecklenbrauck.




Samstag Pflanzaktion im Bergkamener Jubiläumswald: über 400 Bäume

Bei der Herbst-Pflanzaktion im Bergkamener Jubiläumswald am kommenden Samstag, 9. November, um 11 Uhr wird der Baumbestand die 400er Marke deutlich überschreiten.

Im Oktober fand mit Vertretern der vier Bergkamener Partnerstädte eine Baumpflanzaktio "außer der Reihe" statt.
Im Oktober fand mit Vertretern der vier Bergkamener Partnerstädte eine Baumpflanzaktio „außer der Reihe“ statt.

„Ich freue mich sehr, dass unser Angebot so gut angenommen wird und der Baumbestand um weitere 30 Bäume wachsen wird“, sagt Bürgermeister Roland Schäfer. „Wir werden bei diesem 16. Pflanztermin nunmehr die „400er Marke“ überschreiten und einen Baumbestand von insgesamt 421 Bäumen erreichen“.

„Alle Baumpaten haben bereits schriftlich eine Einladung erhalten. Natürlich sind auch alle „Altpflanzer“ zu dem Pflanzfest herzlich eingeladen“, sagt Manfred Turk, Fachdezernent Innere Verwaltung von der Stadt Bergkamen.

Auf der „neuen“ Fläche, angrenzend an die bestehende „Erstfläche“, zwischen Hauptfriedhof und Kuhbachtrasse können Interessierte an festgelegten Terminen im Frühjahr und Herbst einen Baum für ein besonderes Ereignis, wie z.B. Jubiläum, Geburtstag, Taufe, pflanzen. Zur Auswahl stehen heimische Gehölze wie Ahorn, Buche, Esche, Linde oder Eiche, wobei die Firma Röttger Galabau GmbH & Co, KG, über die die Bäume bezogen werden, eine Anpflanzgarantie gewährt. Daher ist die Pflanzung einer Eiche nur noch im Herbst möglich, da die Vergangenheit gezeigt hat, dass bei einer Frühjahrspflanzung über die Sommermonate hinweg die Eiche zu wenig Wasser erhält und nicht anwächst.

Bleibende Erinnerung an ein ganz besonderes Ereignis

Der Posaunenchor Bergkamen wird auch am Samstag die Pflanzaktion musikalisch begleien.
Der Posaunenchor Bergkamen wird auch am Samstag die Pflanzaktion musikalisch begleien.

Die Kosten für die Baumbestellung betragen 120 bis 140 Euro.  „Bergkamenerinnen und Bergkamener haben mit der Pflanzung eines Baumes im Bergkamener Jubiläumswald die Möglichkeit, sich eine bleibende Erinnerung an ein ganz besonderes Ereignis im Leben zu schaffen“, sagt Bürgermeister Roland Schäfer.“

Musikalisch wird der Pflanztermin in bekannt bewährter Weise begleitet durch den Posaunenchor der Ev. Kirchengemeinde. Für das leibliche Wohl der Baumpaten nebst Gäste bzw. Familienangehörige wird natürlich gesorgt; vor Ort können kleine Speisen und Getränke erworben werden.

Für diese Pflanzaktion können leider keine Bestellungen mehr angenommen werden. Interessierte können sich bei Frau Margret Sassen, Tel. 02307/965-397, bei der Stadt Bergkamen über weitere Details informieren.

 




Schiff Ahoi! „Werde Entdecker“ beim Yachtcharter Knuth

„Leinen los!“ heißt es am kommenden Samstag, 9. November, beim Yachtcharter Knuth. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit anderen „Entdeckern“ über den Datteln-Hamm-Kanal zu schippern und dabei das äußerst facettenreiche Angebot der Familie Knuth genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Veranstaltung findet von 15 bis ca. 17 Uhr direkt beim Yachtcharter Knuth in der Marina Rünthe, Steg C, statt.

Yachtcharter KnuthGudula und Michael Knuth bieten im Rahmen der „Werde Entdecker“-Aktion die Gelegenheit, geübten Kapitänen über die Schulter zu schauen und mehr über die unterschiedlichen Boote zu erfahren. Geplant sind kleinere Rundfahrten, dazu können die Teilnehmer ihren Nachmittagskaffee kostenfrei an Bord genießen. Selbstverständlich gibt es auf den Booten auch Tee und Gebäck.

Bootsvermietung für kleine Gruppen, Familien und verliebte Paare

Gudula und Michael Knuth
Gudula und Michael Knuth

Der Sportboothafen Marina Rünthe ist bei Wassersportlern aus dem Ruhrgebiet, dem nahegelegenen Münsterland und dem Sauerland nicht mehr wegzudenken. Während die Fahrt mit den Ausflugsschiffen gerade für große Gruppen interessant ist, verzeichnen Anbieter wie der Yachtcharter Knuth eine steigende Nachfrage von kleineren Gruppen, Familien und Paaren.

Ob „HettwicHexe“ oder „Hannibal“ – Familie Knuth verchartert Yachten mit voll ausgestatteter Küche und Schlafmöglichkeiten für bis zu neun Personen. Die Boote werden dabei nicht nur innerhalb des Ruhrgebietes, sondern bis an die Nordsee oder nach Berlin verchartert. Auch Anfänger ohne Vorkenntnisse können mitschippern, selbstverständlich immer in Begleitung eines erfahrenen Kapitäns. Ein Führerschein kann kostengünstig ab 16 Jahren bei den Yachtschulen vor Ort durch Theorie- und Praxisstunden erworben werden. Auf Wunsch bietet der Yachtcharter Knuth auch langjährigen Bootsfahrern die Möglichkeit, vorhandene Kenntnisse durch Übungsstunden aufzufrischen.

„Vorabend-Check-In“ ist möglich

Familie Knuth bietet einen besonderen Service vor Ort an, der von den Bootsfreunden sehr gut angenommen wird. Wie bei einer Flugreise können beim „Vorabend-Check-In“ die wichtigsten Vorbereitungen für die Bootsfahrt bereits einen Tag früher erledigt werden. Um 18:00 Uhr am Vorabend geben Gudula und Michael Knuth eine Einweisung in ihre Boote. Bei dieser Gelegenheit können bereits die wichtigsten Dinge an Bord verstaut werden. So steht einer entspannten Abfahrt am nächsten Morgen nichts mehr im Wege. Familie Knuth bietet nicht nur Urlaubsmöglichkeiten zu Wasser, sondern auch Ferienwohnungen an Land an. Vor oder nach der Bootsfahrt kann der Aufenthalt in Bergkamen also nach Belieben verlängert werden.

Mit der Marina Rünthe ist auch der Verleih gewachsen

Marina Rünthe
Marina Rünthe

Bei Familie Knuth fing alles vor 18 Jahren an, dabei kamen die beiden eher durch Zufall auf die Idee, in den Bootsverleih einzusteigen. Gudula Knuth kann sich heute keine schönere Aufgabe mehr vorstellen: „Wir waren bereits beim Start der Marina Rünthe mit dabei. Am Anfang wurden wir wegen unserer Idee noch belächelt, aber wir haben Ausdauer bewiesen und können unseren Gästen heute eine komfortable Möglichkeit bieten, entspannt zu reisen. Und dazu noch die sehr persönliche Betreuung, das kommt bei unseren Gästen gut an.“

Bei diesem persönlichen Engagement verwundert es kaum, dass sich der Yachtcharter einer sehr guten Nachfrage erfreut, weshalb Gudula Knuth und ihr Mann Michael zu einer frühzeitigen Buchung raten. Wer noch unschlüssig ist, welche Route für ihn und seine Gruppe die richtige ist, dem helfen die Knuths mit ihrer jahrelangen Erfahrung ebenfalls sehr gerne weiter. Dabei werden die Tourenvorschläge sowohl von größeren Gruppen als auch von Pärchen für romantische Aufenthalte nachgefragt. Wie seit vielen Jahren können sich Interessierte durch das Team vom Yachtcharter Knuth auf der „Boot“ in Düsseldorf, in der Zeit vom 28.-26.01.2014, beraten lassen.

 




Zusatzkonzert im Stadtmuseum mit Mona Lichtenhof & Co.

Jetzt wissen wir genau, warum das Stadtmuseum den Kaffeehaunachmittag mit Mona Lichtenhof, Dieter Dasbeck, Norbert Grüger und der Literatin Ilka Weltmann am Totensonntag so ungewöhnlich früh angeboten hat: Das gibt Luft für ein Zusatzkonzert am 1. Advent, weil die Veranstaltung „Lieder und Geschichten am Kamin“ am 24. November erwartungsgemäß bereits restlos ausverkauft ist.

Mona Lichtenhof, Dieter Dasbeck, Norbert Grüger und Ilka Weltmann
Mona Lichtenhof, Dieter Dasbeck, Norbert Grüger und Ilka Weltmann

Karten zum Preis von 7,50 Euro gibt es allerdings noch für Sonntag, 1. Dezember, ab 15 Uhr im Stadtmuseum. Eine Kartenreservierung ist aber auch hier dringend empfehlenswert unter Tel. 02306/3060210.

Die Lieder und Geschichten am Kamin gehören seit vielen Jahren zum Standardprogramm des Stadtmuseums in der Vorweihnachtszeit und ist nicht mehr wegzudenken. Die Musiker Mona Lichtenhof, Dieter Dasbeck, Norbert Grüger und die Literatin Ilka Weltmann verzaubern ihr Publikum alljährlich mit Liedern und Texten, die ans Herz gehen.

Mit stimmungsvoller Musik aus der englischen und deutschen Popszene und heiter-besinnlichen Anekdoten sowie skurrilen Geschichten aus dem alljährlichen Vorweihnachts-Wahnsinn ernten die Künstler immer wieder begeisterte Publikumsreaktionen.

 




Stadtmuseum präsentiert Kostbarkeiten aus der Sammlung Fritz Stoltefuß

Der Künstler und Pädagoge Fritz Stoltefuß ist weit über die Bergkamener Kunstszene hinaus bekannt. Die neue Sonderausstellung des Stadtmuseums, die am Freitag, 8. November, um 19 Uhr eröffnet wird, ist aber nicht seinem eigenen Werk gewidmet. Gezeigt werden vielmehr die vielen Kostbarkeiten, die er in den zurückliegenden Jahrzehnten gesammelt hat.

Fritz_Stoltefuß_zkuwStoltefuß hat vor vielen Jahren begonnen, Kunstgegenstände zu sammeln. Anfangs beschränkte sich das Sammeln auf wertvolle zeitgenössische Grafiken. Später kamen Skulpturen, Glasobjekte, Paperweights, Porzellanfiguren, Ölgemälde und Kunst aus vielen Teilen Europas, Afrikas und Asiens dazu.

Daraus ist im Laufe der Zeit eine überbordend umfangreiche Sammlung entstanden, die durch die Persönlichkeit Fritz Stoltefuß und seine Vorlieben geprägt ist. „Ich bin kein echter Sammler, ich sammle nur Schönes und Interessantes“, ist das Credo von Fritz Stoltefuß und diesem ist er seit über vierzig Jahren treu geblieben. Einen Querschnitt durch diese umfangreiche, höchst sehenswerte Sammlung zeigt das Stadtmuseum unter dem Titel „Zwischen Kunstkabinett und Wunderkammer“.

Begrüßt werden die Gäste der Ausstellungseröffnung durch den Vorsitzenden des Bergkamener Kulturausschusses Thomas Grziwotz. Was den bekannten Künstler und Sammler bewegt und treibt, erfährt man in einem Gespräch zwischen der Museumsleiterin Barbara Strobel und Fritz Stoltefuß.




Kabarett-Reihe: 1. Bergkamener Lachnacht im studio theater

Im studio theater bergkamen wird am Freitag,  15. November, ab 20 Uhrkräftig gelacht! Mit der 1. Bergkamener Lachnacht erwartet das Publikum ein hochkarätiger kabarettistischer Mix quer durch die Republik: Die Moderation übernimmt der Südhesse Frederic Hormuth, der tagesaktuelles Kabarett mit garstiger  Alltagssatire mischt.

Frederic Hormuth
Frederic Hormuth

Hinzu gesellen sich wunderbare Kollegen wie HG Butzko, Gast in allen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens und Erfinder des „Kumpel-Kabaretts“, Lutz von Rosenberg Lipinsky, der sich der Ängste der Besucher annimmt, die im oberfränkischen Bayreuth geborene Mia Pittroff, die über alles spricht, außer über Männer, und der Klavierkabarettist Daniel Helfrich, der auftaucht aus der geistigen Tiefe, die sich in unserer Gesellschaft breitgemacht hat und sie gnadenlos aufdeckt.

Mia Pittroff

Mia Pitroff
Mia Pitroff

wurde 1980 im oberfränkischen Bayreuth geboren und verlebte dort eine glückliche und Co2-haltige Kindheit an der Autobahnausfahrt Nord. Wenn man in ihrem Programm nach einem so gut wie vergeblich sucht, dann sind es Männer. Die tauchen in Mia Pittroffs Universum vereinzelt und eigentlich nur am Rande auf. Und das ist gut so. Mia Pittroff, das ist weibliche Komik, die ohne „er-sagt-sie-sagt-Vergleiche“ auskommt. Gibt es doch so viel spannendere Themen: Die Entsorgung eines Laminatfußbodens wird bei Mia Pittroff zum tiefemotionalen Moment, der Abschluss einer Rentenversicherung zum historischen Höhepunkt und selbst zum Thema Parkplatzsuche hat die studierte Germanistin noch ein Vierminuten-Lied mit abschließender Splatter-Szene in Petto.

Frederic Hormuth

Hier paart sich intellektuelle Schärfe mit südhessischem Draufgängertum. Er verbeißt sich verspielt in die Politik, verteilt kokett Streicheleinheiten und zückt dann wieder die verbale Peitsche. Mit scharfer Zunge und einer Extraportion Aberwitz fragt er sich, wo wir stehen, wo es hingeht und wer unterwegs liegen geblieben ist. Das Ergebnis ist ein urkomischer Ausputz aller Hirnwindungen und die hemmungslose Lockerung der Lackmuskulatur.

HG Butzko

HG Butzko
HG Butzko

Er ist Gast in allen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens, Erfinder des „Kumpel-Kabaretts“ und stellt Ausschnitte aus seinem aktuellen Soloprogramm „Verjubelt“ vor. Ausgangspunkt ist der legendäre Satz des Fußballspielers George Best, der mal sagte: „Das meiste Geld hab ich für Frauen und Autos ausgegeben. Den Rest hab ich verjubelt. “Und schaut man sich um in der Welt, gewinnt man den Eindruck, als hätte diese Philosophie inzwischen Denken und Handeln in Politik und Wirtschaft komplett übernommen, ganz so, als regiert das Motto: „Lieber zu früh gefreut, als zuletzt gelacht.“

Lutz von Rosenberg Lipinsky

Lutz von Rosenberg Lipinsaky
Lutz von Rosenberg Lipinsaky

erklärt uns: Egal, wo wir wohnen, wir leben alle in Furcht. Der Mittelstand hat Angst vor dem sozialen Abstieg. Die Unterschicht befürchtet, dass RTL sie nicht mehr übertragen und die Oberschicht, dass Westerwelle sie nicht mehr mit ins Ausland nehmen könnte. Der Cabrio-Fahrer fürchtet sich vor dem Wildwechsel, der Bahnpassagier vor dem Personenschaden. Die Vertriebenen haben Angst vor den Zuwanderern und Schalke 04 vor der Meisterschaft. Sorgen machen wir uns schon lange nicht mehr – wir leben in offener Angst. Lutz von Rosenberg Lipinsky aber stellt sich. Denn er ist ein respektabler Angstgegner. Er lässt es raus – für uns alle. Das ist Coaching für die Seele, Training für den Geist, Massage für das Zwerchfell.

 

Daniel Helfrich

Daniel Helfrich
Daniel Helfrich

spielt aus seinem aktuellen Programm „MusiZierFische“ und ziert sich dabei nicht, so manchen tollen Hecht zu entlarven. Sie erfahren aber nicht nur Unterwasseransichten, nein, er taucht auch immer wieder auf aus der geistigen Tiefe, die sich in unserer Gesellschaft breit gemacht hat und deckt sie gnadenlos auf. Es ist Helfrichs Stil zu stilisieren. Sein ganzes Herzblut strömt dabei in geschliffenste Sprachkunst. Er will nicht nur wortspielen, sondern auch sprachbeißen.

Tickets gibt es im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse! Weitere Infos: www.bergkamen.de




Großer Zulauf beim Berufsinformationsabend der Realschule Obeaden

Zahlreiche interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern begrüßte Schulleiter Godehard Stein zum Berufsinformationsabend der Realschule Oberaden.

Azubis des Bergkamener Bayerwerks informierten über die Asbildungsangebote.
Azubis des Bergkamener Bayerwerks informierten über die Asbildungsangebote.

Nachdem der neunte Jahrgang die Ergebnisse der Potentialanalyse durch den TÜV-Nord erhalten hatten, stellten sich neben einigen weiterführenden Schulen aus dem Kreis viele Unternehmen vor. Es entwickelte sich ein reger Austausch an den jeweiligen Ständen. Besonders gefragt waren die Auszubildenden der Firmen, die konkrete Fragen zum Berufsalltag kompetent zu beantworten wussten.
Am Ende der Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 wertvolle Erfahrungen gesammelt, um ihre beruflichen Perspektivplanungen voranzutreiben.

Info-Stände des Krankenhauses Werne und der Bundeswehr.
Info-Stände des Krankenhauses Werne und der Bundeswehr.

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GSW-Preise für Gas und Strom bleiben stabil – beim Wasser steigt es leicht an

Trotz steigender gesetzlicher Umlagen und Abgaben, erschwerten Rahmenbedingungen durch die Energiewende und die Regulierung, bleiben die Strompreise der GSW nach dem kommenden Jahreswechsel stabil. Auch die Erdgaspreise bleiben auf konstantem Niveau. Somit gute Nachrichten für die Kunden der GSW.

„Im Jahr 2014 besteht der Strompreis der GSW für einen Haushaltskunden mit 3.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch in der Grundversorgung aus 52 Prozent Steuern,  Umlagen und Abgaben. Auf den Stromeinkauf und den Vertrieb entfallen 29 Prozent. Die restlichen 19 Prozent sind der Netznutzung zuzuordnen. Allein die weiter stark gestiegene EEG-Umlage macht rund 21 Prozent des Strompreises aus. Wir haben alle Faktoren in die Waagschale gelegt mit dem Ergebnis, dass die GSW zum 01.01.2014 keine Strompreisanpassung für die Grundversorgung und die Sonderabkommen – wie zum  Beispiel GSW.Fashion – durchführen werden. Wir werden in den nächsten Monaten die energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter aufmerksam beobachten.“, so Jochen Baudrexl, Vorsitzender Geschäftsführer der GSW.

Einziger Wermutstropfen: Aufgrund gestiegener Betriebs- und Bezugskosten müssen die GSW erstmals seit fast acht Jahren den Wasserpreis um etwa 7 Prozent anpassen. Für einen typischen Haushalt mit einem jährlichen Wasserverbrauch von 120 Kubikmetern  bedeutet  die  Preisanpassung monatliche Mehrkosten in Höhe von 2,03 EUR.

„Die GSW sind mit der kommunalen Wasserversorgung in Kamen, Bönen und Bergkamen beauftragt. Preisanpassungen werden tatsächlich nur dann vorgenommen, wenn unvermeidbare Kosten weitergegeben werden müssen. Die GSW garantieren eine hohe und einwandfreie Wasserqualität im Versorgungsgebiet“, so das Unternehmen am Mittwoch.

Über die Werte kann man sich jederzeit im Internet unter www.gsw-kamen.de  informieren.




Mensa-Team der Gesamtschule hat Generalprobe fürs neue Mittagessen mit Bravour gemeistert

Das Team des Mensa- & Bistro-Vereins der Willy-Brandt-Gesamtschule hat am Dienstagmittag auch die letzte große Generalprobe mit Bravour gemeistert. Gegen 13.30 Uhr verließ der auch letzte der rund 170 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs satt und zufrieden die Mensa. Die Pizzen und das Tagesgericht, die Salatbar sowie die Nudel- und die Nachtischtheke war reichlich abgeräumt.

Pizza Margherita gehört am 11.11. zum Standardangebot. Hinzu kommt ein Tagesgericht, Nudelgerichte, frische Salate und diverse Nachspeisen.
Pizza Margherita gehört am 11.11. zum Standardangebot. Hinzu kommt ein Tagesgericht, Nudelgerichte, frische Salate und diverse Nachspeisen.

Das Mensa-Team um die neue Geschäftsführerin Christina Dittmar sowie deren Helfer aus einer 9. Klasse zeigten sich gut vorbereitet für den kommenden Montag. Ab dem 11. November bietet der Mensa & Bistro-Verein vier Mal in der Woche im Abonnement solch ein breites Mittagessen-Angebot an. Nur ganz so stressig wie am Dienstag wird es wohl zunächst nicht werden.

Die Abo-Zahlen hinken kurz vor dem Start etwas hinter den Erwartungen zurück. Vereinsvorsitzender Reinhard Kuhfuß vermutet, dass trotz aller innerschulischer Werbung längst nicht alle Schülerinnen und Schüler und vor allem nicht deren Eltern von diesem Angebot Kenntnis erhalten haben. Vor allem bei denjenigen, die aus dem Bildungs- und Teilhabepaket einen Anspruch auf einen kräftigen Zuschuss durch das Jobcenter haben, ist das Interesse noch sehr gering. Nur 12.80 Euro brauchen deren Eltern monatlich aufzubringen. Ihre Kinder erhalten dafür vier Mahlzeiten pro Woche.

Gesundes Mittagessen gehört zum Schulbetrieb

Die Salat- und Nudelbar.
Die Salat- und Nudelbar.

Das Normal-Abo kostet 45 Euro. Wer nur ein oder zwei Mal pro Woche essen möchte, zahlt entsprechend weniger. Auch diese Abo-Form müsse ebenso stärker publik gemacht werden wie das Sonderkündigungsrecht der 10.-Klässler für das zweite Schulhalbjahr. Viele von ihnen werden lange vor den Sommerferien mit ihren Abschlusszeugnissen die Schule verlassen.

„Das neue Angebot ist keine Reaktion auf die Kritik am Mensa-Essen“, betonten Schulleiterin Ilka Detampel und Reinhard Kuhfuß. Die Schülerinnen und Schüler verbrächten immer mehr Zeit in der Schule. Deshalb sei es unbedingt notwendig, ihnen eine reichhaltige und gesunde Mahlzeit anzubieten.

Außerdem werde das Mittagessen jetzt immer auch stärker in das pädagogische Konzept der Bergkamener Gesamtschule eingebunden, erklärte Ilka Detampel. Dazu gehört das Gemeinschaftserlebnis, gemeinsam mit den Mitschülern zu essen. Außerdem werden die Schüler aktiv in den Mensa-Betrieb integriert.

Auf die Mithilfe der Schüler angewiesen

Blick in die Spülküche
Blick in die Spülküche

Jede Klasse wird sich künftig an der Ausgabe der frisch hergestellten Salate und der Nachspeisen, aber auch an den Aufräumarbeiten beteiligen. Das und natürlich das gute Essen wird nach Überzeugung der Schulleiterin die Identifikation mit der Schule fördern.

Das neue Angebot hat den Mensa- und Bistro-Verein nicht nur organisatorisch einiges abverlangt. Er hat rund 20.000 Euro in neue Geräte, Geschirr und Besteck investiert. Einiges Notwendige wie etwa eine große Spülmaschine musste er vorerst auf die Wunschliste setzen. Der Verein sei deshalb auf Spenden angewiesen, betonen Ilka Detampel und Reinhard Kuhfuß.