CDU lehnt den geplanten Campingplatz Marina-Nord ab

Braucht Bergkamen einen Campingplatz? Diese Frage hat die CDU-Fraktion klar mit „Nein“ entschieden. Deshalb will sie diesem Projekt bereit am kommenden Dienstag im Stadtentwicklungsausschuss einen Riegel vorschieben.

Der geplante Campingplatz in Rünthe ist jetzt ein Stück näher gerückt.
Der geplante Campingplatz in Rünthe ist jetzt ein Stück näher gerückt.

Dort taucht der geplante Campingplatz unter dem Tagesordnungspunkt „Emscher Landschaftspark 2020+“ auf. Unter Federführung des Regionalverbands Ruhr koordinieren die an diesem Landschaftspark beteiligten Städte und Gemeinden ihre Projekte. Bergkamen hat drei Projekte gemeldet: die landschaftliche Visualisierung und Einbindung des Archäologischen Parks.

Oberaden in den Landschaftspark, die Grünvernetzung der Wasserstadt Aden und den „Ökologischer Themencampingplatz inklusive Grünvernetzung (Marina Nord/Rünthe). Die Aufnahme in die Projektliste ist eine wichtige Voraussetzung, an Fördermittel zu kommen.

Nur kleiner Campingplatz wirtschaftlich tragbar

Auf diesem Gelände zwischen Kanal und Westenhellweg soll ein Camping-Platz und ein attraktives Freizeitangebot entstehen.
Auf diesem Gelände zwischen Kanal und Westenhellweg soll ein Camping-Platz und ein attraktives Freizeitangebot entstehen.

Die CDU fordert nun, den Campingplatz ganz aus dieser Liste zu streichen. Als Begründung nennt sie das Gutachten von Prof. Dr. Heinrich Lang, das er dem Ausschuss Anfang Dezember vorgestellt hatte. Dieses Gutachten habe gezeigt, dass eine Campingplatzansiedlung nur unter ganz bestimmten Bedingungen erfolgreich sein könne, erklärt Fraktionsvorsitzende Elke Middendorf. „Die Belegung einer attraktiven Fläche mit einem Projekt, das schon jetzt infrage gestellt werden muss, lehnen wir ab.“

Tatsächlich rät der Gutachter vom ursprünglichen geplanten großen Campingplatz auf der 9,5 Hektar großen Fläche mit über 500 möglichen Stellplätzen ab. Für wirtschaftlich tragfähig hält er allerdings eine kleine Variante mit 150 Stellplätzen. Der Rest sollte für eine Freizeitattraktion genutzt werden. Hier nannte er in der Ausschusssitzung eine Reihe von Möglichkeiten. Eine davon ist eine Adventure-Golf-Anlage.

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Bergkamener Gesamtschüler spitze bei Europas größtem Informatikwettbewerb

Diese Urkunde wird in der Bergkamener Willy-Brandt-Gesamtschule bestimmt einen Ehrenplatz erhalten. Sie hat bei der jüngsten Ausgabe des bundesweiten Informatik-Wettbewerbs „Biber“ mit allen Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Die 1093 Teilnehmer aus Bergkamen bedeuten den 4. Platz auf der Rakingliste sowie das Jahres-Abo einer Computer-Fachzeitschrift und Sachpreise für den Informatik-Unterricht.

Die erfolgreichen Teilnehmer der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen am Biber-Informatikwettbewerb
Die erfolgreichen Teilnehmer der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen am Biber-Informatikwettbewerb

Innerhalb von 40 Minuten mussten die Gesamtschüler online eine Reihe kniffliger Aufgaben lösen. „Das war schon organisatorisch eine Herausforderung“, erklärte Schulleiterin Ilka Detampel. Beim nächsten Biber-Wettbewerb macht die Willy-Brandt-Gesamtschule wieder mit. Ihr und den beteiligten Informatiklehrern war aufgefallen, dass der Wettbewerb den Schülern Spaß gemacht hat. Deshalb gibt es vorher im Sommer wieder einen Wettbewerb für die gesamte Schulgemeinde: die erste Teilnahme an den Bundesjugendspielen seit vielen Jahren.

Zu den Halbjahreszeugnissen gab es am Freitag für alle Schüler mindestens eine Teilnehmerurkunde. Die besten Biber-Teilnehmer wurden zudem besonders geehrt. Dies sind: Adaline Christian, Sebastian Vogt, Laureen Schneegans, Betül Yalcinkaya, Jessica Hartmann, Marcel Herrendorf, Ramon Helbig, Christine Hartmann, Till Siegert, Steven Blaszyk, Pierre-Rene Fuchs, Fabian Schelonke, Georgie Riese, Berna Kapucu, Jesse Potthast, Jana Hartung, Laura Tüttmann, Kevin Bania, Karsten Wiegmann, Alexandra Köhler, Jsmin Bracker, Katrin Desinger, Oguzhan Karadeniz, Carinas Thalmann, Ruben Schaltmann, Johannes Kappelhoff, Marco Laser und  Mandy Schwiertz.

Praxisnahe Aufgaben

Was hat das Verbreiten des neuesten Schultratsches mit Routern zu tun und was verrät uns das Förderband am Flughafen über die Rechenleistung unserer Computer? Diese und andere praxisnahe Fragen stecken hinter den Aufgaben, mit denen sich auch die Schülerinnen und Schüler der Bergkamener Gesamtschule im Rahmen des Wettbewerbs Informatik-Biber befassten.

Genau 1.174 Schulen partizipierten vom 11. bis 15. November an dem mit 206.427 Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Europas. Mit 1093  teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zählt die Willy-Brandt-Gesamtschule zu den 5 teilnahmestärksten im gesamten Bundesgebiet und wurde dafür jetzt von der Initiative Bundesweit Informatiknachwuchs fördern (BWINF) ausgezeichnet.

Engagement für Informatik vorbildlich

„Wir danken der Willy-Brandt-Gesamtschule und allen Wettbewerbsteilnehmern für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit den mehr als 1000 Teilnehmern wurde dieses Ziel an der Willy-Brandt-Gesamtschule mehr als erfüllt“, erklärt der Veranstalter des Wettbewerbs und BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, dass wir im Hinblick auf die Stärkung des Interesses rund um das Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, unterstreicht Schulleiterin Ilka Detampel.

Kinder frühzeitig für das am Thema Informatik interessieren

„Um erfolgreich abzuschneiden, bedarf es keiner besonderen Vorkenntnisse im Bereich Informatik“, unterstreicht Pohl. Vielmehr verfolgt der Veranstalter des Informatik-Bibers das Ziel, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der siebten Auflage des Motivationswettbewerbs statt komplexer Problemstellungen unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler der Musterschule im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.

Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.




Plastiktüten im Biomüll kosten uns Gebührenzahlern 33.000 Euro pro Jahr

Weiterhin Probleme hat der EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) mit den durch Müllbeutel und Plastiktüten verunreinigten Bioabfall. Während der Sammeltour stoßen die Fahrer immer wieder auf eine bunte Ansammlung verschiedenster Beutel.

Eva-Maria Meyer von der GWA zeigt, was nicht in die Biotonne gehört.
Eva-Maria Meyer von der GWA zeigt, was nicht in die Biotonne gehört.

Dies bestätigt auch die GWA, Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna, durch seine Abfallberaterin Regine Hees: „Um die Biotonne „sauber“ zu halten, werden leider immer noch in vielen Haushalten die Küchenabfälle in Müllbeutel verpackt und so in die Biotonne eingefüllt. Da sie sich jedoch nicht zersetzen, verursachen sie erhebliche Störungen im Kompostwerk in Fröndenberg-Ostbüren, wo sie wieder mühselig aus dem übrigen organischen Abfall aussortiert werden müssen, um die Kompostqualität nicht zu beeinträchtigen!“

Plastiktüten sind kein Bioabfall

Auch die vermeidlich „kompostierbaren Tüten“ aus Maisstärke, die vom Handel angeboten werden, sind nicht geeignet. Deren Verrottungsdauer liegt deutlich über der des Bioabfalls. Im Kompostwerk wird der Bioabfall innerhalb von 11 bis 12 Wochen zu Kompost umgesetzt. So wird schließlich auch der sogenannte kompostierbare Plastikbeutel zum Störstoff.

Zudem besteht eine hohe Verwechslungsgefahr zu normalen Plastiktüten. Sowohl für die Müllabfuhr als auch für das Personal am Kompostwerk ist eine Unterscheidung nahezu unmöglich. Auch das Umweltbundesamt weist in einer Studie darauf hin, dass die Biokunst­stofftüten in den meisten Kompostierungsanlagen aussortiert werden. Für das Kompostwerk in Fröndenberg-Ostbüren hat die GWA deshalb ein Verwendungsverbot ausgesprochen. Die GWA-Abfallberatung nennt deshalb preiswerte Alternativen.

Müllitüten auch im Bürgerbüro und beim EBB

Tageszeitung und Papiertüten sind gut geeignet, die Bioabfälle einzuwickeln und die Feuch­tigkeit aufzunehmen. Einfach zu handhaben sind nassfeste Papiertüten, die sogenannten Müllitüten, in denen der Bioabfall in der Küche gesammelt werden kann. Sie können auch als Inlet für den Mülli verwandt werden. In Bergkamen können die Papiertüten (Preis: 2,75 € für 50 Stück) am Wertstoffhof in der Justus-von-Liebig-Straße sowie auch ab sofort auch im Bürgerbüro des Rathauses Bergkamen und beim Entsorgungsbetrieb an der Bambergstraße erworben werden.

Des Weiteren bietet die GWA am Wertstoffhof Vorsortiergefäße für die Küche und Bioton­nensäcke an, die man in die Biotonne hineinstellen kann. Das dieses Thema eine hohe Relevanz hat zeigen leider auch die Jahreswerte 2013: 213 Tonnen (in Worten: zweihundert­dreizehn) Bioabfall aus Bergkamen mussten durch die GWA in Restmüll umdeklariert werden. Die Kostenmehrbelastung für den Bergkamener Gebührenzahler beträgt insgesamt rd. 33.000 Euro und wird auf die Abrechnung bzw. Kalkulation der Folgejahre umgelegt.

Aus diesem Grunde weist der EBB nochmals darauf hin, dass bei wiederholter Falschbefül­lung der Biotonne diese eingezogen und entsprechendes Restmüllmehrvolumen gebühren­pflichtig aufgestellt werden kann.

Für Fragen rund um das Thema Abfall steht die Abfallberatung der GWA weiterhin unter der gebührenfreien Telefonnummer 0 800 400 1 400 von montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 15 Uhr zur Verfügung.




Kaffeehausnachmittag im Stadtmuseum „Romantik – eine Musik ohne Grenzen“ wird verschoben

Aus technischen Gründen muss der Kaffeehausnachmittag „Romantik – eine Musik ohne Grenzen“ vom 16. Februar auf Sonntag 16. März,  15 – 17 Uhr verschoben werden. Das Stadtmuseum Bergkamen lädt zu diesem musikalischen Kaffeehausnachmittag herzlich ein und nimmt schon jetzt Anmeldungen für diesen Termin entgegen.

Polina Merkulova
Polina Merkulova (Klavier)

Zwei hervorragende Musikerinnen, Polina Merkulova (Klavier) und Galina Rack (Sopran) präsentieren ein hochkarätiges Programm mit klassischen Liedern. Es spannt den Bogen von Rimsky-Korsakow und Rachmaninov bis hin zur Welt der Lieder und Klavierwerke von Schubert, Schumann, Brahms und anderen.

Polina Merkulova studierte in Riga Musik und ist ausgebildete Konzertpianistin, Klavierlehrerin und Korrepetitorin. Ihre zahlreichen Soloauftritte als Pianistin begannen schon während des Studiums. Später wechselte sie an die Philharmonie Pskow. Seit 2002 in Deutschland, tritt sie in Solokonzerten auf und arbeitet als Korrepetitorin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Galina Rack kommt aus Kirgisien

Galina Rack
Galina Rack

Galina Rack absolvierte ihre Ausbildung als Gesanglehrerin, Opern- und Konzertsängerin in Frunse (Kirgisien). Nach dem Studium trat sie als Solistin am Konservatorium und in der Philharmonie Taschkent auf. Seit ihrem Umzug nach Deutschland 2005 wirkte sie an mehreren Projekten (u.a. Aalto-Theater Essen, Salonorchester Oberhausen, Romanos Chor) mit.

Eintritt: 7,50 Euro (einschl. 1 Tasse Kaffee und 1 Stück Kuchen/Torte nach Wahl).  Kartenverkauf und –reservierungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/3060210 vor.




Ev. Männerverein erinnert an die Opfer des Grubenunglücks auf Grimberg 3/4

Am 20. Februar 1946 forderte ein Grubenunglück auf der Zeche Grimberg 3/4 in Weddinghofen den Tod von 405 Bergleuten. In Gedenken an diesen Termin will der Männerverein Weddinghofen in der
Männerrunde am 13. Februar, 19 Uhr, im Martin- Luther Haus das Unglück aus Sicht der betroffenen Familien und der kommunalen Geschichte betrachten.

Grubenunglück Grimberg 3/4
Trauerfeier für die Opfer des Grubenunglück am 20. Februar 1946 auf der Zeche Grimberg 3/4 in Weddinghofen.

In einer Gesprächsrunde werden Johannes Schäfers (Chronist des Unglückes), Herbert Korte und Karl – Heinrich Höltkötter schildern, wie sie die damalige Zeit erlebt haben. Als Einstig wird eine Dokumentationsfilm von Detlev Puls, WDR Dortmund, gezeigt.

Zeitzeugen berichten

Viele Familien waren betroffen, in manchen Straßenzügen hatte jede zweite Familie durch das Unglück Angehörige verloren. Die Gesprächsteilnehmer waren Zeitzeugen, nicht direkt durch das Unglück, der letzte Überlebende ist in 2013 verstorben. Sie haben aber in den Familien oder unter den Kollegen und Nachbarn das Unglück miterlebt. Opfer waren somit auch die Angehörigen und Familien. Der Männerverein will angesichts des nahenden Jahrestages ihrer gedenken.

Nähere Informationen zum Grubenunglück gibt es hier.




Nachwuchstalente der Musikschule Bergkamen auch beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ erfolgreich

Drei Schülerinnen und Schüler der Musikschule waren am vergangenen Wochenende als Teilnehmer beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ in Dortmund aktiv und erfolgreich.

Nico Wellers (Trompete) gewann mit dem Kinderjazzortchester „UniJAZZitty“ bei "Jugend jazzt" den 1. Preis.
Nico Wellers (Trompete) gewann mit dem Kinderjazzortchester „UniJAZZitty“ beim Landeswettbewerb in Dortmund „Jugend jazzt“ den 1. Preis.

Nina Dahlmann wurde in der Kategorie „Gesang“ mit 19 Punkten ein dritter Preis zuerkannt. Nina Dahlmann, die dem Bergkamener Publikum u.a. durch ihre zahlreichen Soloauftritte mit der Musikschul-BigBand „TripleB“ bekannt ist, wird in der Gesangsklasse von Jane Franklin betreut.

Mit Nina Schott, einer Schülerin aus der Saxophonklasse von Philipp Sauer ging eine erst 12jährige Schülerin in diesen Wettbewerb, in dem die Teilnehmer auch improvisatorische Elemente in ihren Vortrag einbauen müssen. Philipp Sauer war mächtig stolz auf sein junges Nachwuchstalent, die mit einer eigens für den Wettbewerb zusammen gestellten Combo musizieren konnte. Nina Schott erreichte ebenfalls einen 3. Preis in der Kategorie Saxophon/Klarinette.

1. Preis für Nico Wellers und das Kinderjazzorchester „UniJAZZitty“

Nico Wellers, Trompetenschüler der Musikschule ist Mitglied in verschiedenen Ensembles und war mit dem Kinderjazzorchester „UniJAZZitty“, einem Jugendjazzorchester, das sich aus Musikern aus ganz NRW im Alter von 11 bis 17 Jahren zusammensetzt, erfolgreich. Mit der Höchstpunktzahl 25 gab es einen 1. Preis in der Kategorie Jazzorchester. Daneben wurde dem vom Landwirtschaftsverband Westfalen-Lippe geförderten Ensemble noch der DEW21-Förderpreis zuerkannt. Dieser besteht aus einem Auftritt im Dortmunder Jazzclub „Domicil“.

Musikschulleiter Werner Ottjes möchte jetzt alle erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer der Musikschule zum diesjährigen Preisträgerkonzert am Dienstag, 11. März um 19, im Foyer der Sparkasse Bergkamen-Bönen einladen. Der Titel der Veranstaltung muss in diesem Jahr damit erweitert  werden, so wird es dann heißen „Jugend Musiziert“ und „Jugend jazzt“.




VHS zeigt es: Einkommensteuererklärung 2013 selber machen

Im VHS-Kurs lernen Arbeitnehmer/-innen und Rentner/-innen, wie es geht: Die Einkommensteuererklärung 2013 selber machen. Los geht es am 19. Februar. Der Kurs geht über vier MIttwochabende.

ESt_1_A_2013Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Einkommenssteuererklärung für das Jahr 2013 zu erstellen. Die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen für die Einkommenssteuer ist insbesondere in den letzten Jahren immer komplizierter und unverständlicher geworden. „Sogar hochrangige Politiker geben zu, dass sie ihre eigenen Steuerbescheide nicht mehr verstehen“, sagt Diplom-Finanzwirt Dietmar Kruschewski, der Interessierten ab dem 19. Februar an vier Mittwochabenden in der Volkshochschule Bergkamen das kleine Einmaleins der Einkommenssteuer beibringt.

Gerade auch im Bereich der Arbeitslohn- und Rentenbesteuerung ergeben sich durch Abzugsbeschränkungen von Kosten bzw. Erfassung von bisher steuerfreien Einnahmen immer höhere Steuerbelastungen. „In dem Kurs werde ich anhand der amtlichen Steuererklärungsvordrucke allgemein die Besteuerungsgrundlagen wie Einnahmen, Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastung speziell für Arbeitnehmer und Rentner erörtern“, sagt Kruschewski. „Mit dem im Kurs erworbenen Wissen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die noch vorhandenen Steuerentlastungsmöglichkeiten erkennen und gegebenenfalls geltend machen.“

Dieser Kurs mit Kursnummer 5600 umfasst 12 Unterrichtsstunden und kostet 27,60 €. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 08.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Anmeldung per Telefon ist unter der Rufnummer 02307 / 284952 oder 284954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über vhs.bergkamen.de oder www.bergkamen.de anmelden.

 




Baustelle auf der Adener Höhe: Lichtstele wird für eine Woche ausgeknipst

Wegen der laufenden Bauarbeiten rund um die Lichtskulptur „Impuls“ wird ab sofort für rund eine Woche das Licht auf der Adener Höhe in der Bergehalde Großes Holz ausgeknipst.

Wegen der Bauarbeiten wird für rund eine Woche die Lichtstele auf der Adener Höhe nicht leuchten.
Wegen der Bauarbeiten wird für rund eine Woche die Lichtstele auf der Adener Höhe nicht leuchten.

Die Bauarbeiten auf dem höchsten geografischen Punkt Bergkamens sind wegen des milden Winters schon weit fortgeschritten. Rund um die 30 Meter hohe Lichtskulptur „Impuls” entsteht eine große Aussichtsplattform aus zwei ineinander verschränkten ovalen Flächen. Der barrierefreie Zugang zum Plateau erfolgt über eine Rampe.

Teil der neuen Treppenanlage, die zum Gipfel der Adener Höhe führt.
Teil der neuen Treppenanlage, die zum Gipfel der Adener Höhe führt.

Zurzeit ist die Baustelle durch einen Stahlmattenzaun abgesperrt. Das hindert aber viele Besucher nicht, ich vom Baufortschritt persönlich und vor Ort zu überzeugen. Der Besucherandrang war am vergangenen sonnenverwöhnten Wochenende besonders groß.

Künftig wird es für die ganz Sportlichen auch eine Treppenanlage geben, die bereits zwei Ebenen unterhalb des rund 147 Meter hohen Gipfels der Adener Höhe beginnt. Sie werden nach der Freigabe wirklich eine Herausforderung darstellen und möglicherweise die beiden Trampelpfade, die als Abkürzung entstanden sind, ersetzen.

Weitere Infos zu den Baumaßnahmen gibt es hier.




Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Bergkamen: „Ötzi, der Mann aus dem Eis“

Winter will es anscheinend immer noch nicht bei uns werden. Immerhin ist ab 14. Februar „Ötzi, der Mann aus dem Eis“ in der neuen Sonderausstellung im Stadtmuseum Bergkamen zu bewundern.

Ötzi 2Im Jahre 1991 entdeckten zwei Bergwanderer in den Ötztaler Alpen eine männliche Leiche. Bei genauerer Untersuchung erwies sich der Fund als archäologische Sensation: Ötzi, wie der Mann aus dem Eis bald genannt wurde, war vor mehr als 5000 Jahren zu seiner letzten Wanderung aufgebrochen. Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen haben versucht, dem Mann aus dem Eis seine Geheimnisse zu entlocken. Eine Geschichte wie ein prähistorischer Krimi.

Vom 14. Februar bis 12. Oktobersind Ö tzis Lebensumstände und sein plötzlicher Tod in den Alpen Gegenstand einer Ausstellung im Stadtmuseum Bergkamen.

Stadtmuseum zeigt Nachbildung der Gletschermumie

Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Nachbildung der Gletschermumie. Sie wird in einer Kühlzelle präsentiert – ähnlich dem Original im Museum Bozen. Außerdem wird die Nachbildung des „lebenden Ötzi“ in seiner heimatlichen Umgebung mit seinen Haustieren zu sehen sein.

Informiert wird in der Ausstellung darüber, wie zu Ötzis Zeiten Waffen angefertigt, gejagt sowie Kleidung und Geräte hergestellt wurden. Zu sehen sind neben Nachbildungen der bei Ötzi gefundenen Gegenstände weitere Jagd- und Gebrauchsgegenstände aus der Jungsteinzeit.

Zur Ausstellung wird ein museumspädagogisches Programm angeboten. Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/30 60 210 entgegen.




Von Lernpartnerschaft wollen Gesamtschule und REWE Littau gleichermaßen profitieren

Eine neue Lernpartnerschaft haben jetzt die Leiterin der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen, Ilka Detampel, und der Marktleiter von REWE Littau, Patrick Schmidt, unterschrieben. Beide Seiten in die Zusammenarbeit von Betrieb große Hoffnungen.

Die neue Lernpartnerschaft ist besiegelt (v.l.): Torsten Mack, Heinrich Schlep, Ilka Detampel, Schulverwaltungsamtsleiter Andreas Kray und Patrick Schmidt.
Die neue Lernpartnerschaft ist besiegelt (v.l.): Torsten Mack, Heinrich Schlep, Ilka Detampel, Schulverwaltungsamtsleiter Andreas Kray und Patrick Schmidt.

Betriebspraktika sollen den Schülerinnen und Schüler Einblicke in das Geschehen eines Lebensmittelmarktes verschaffen. Sie lernen die verschiedenen Ausbildungsberufe kennen und erfahren sehr schnell, welches Wissen sie als künftiger Azubi benötigen. Oft ist ein Ergebnis des hautnahen Kontakts mit der betrieblichen Wirklichkeit, dass sich die Jugendlichen auf den Hosenboden setzen und ihre schulischen Leistungen verbessern. Darüber berichten jedenfalls die Studien- und Berufskoordinatorin der Gesamtschule Christine Bautz und Abteilungsleiter Heiko Klanke aus der langjährigen Erfahrungen in anderen Lernpartnerschaften.

Schüler der Gesamtschule für eine Ausbildung begeistern

Ein wesentliches Ziel von REWE-Marktleiter Patrick Schmidt ist es, Schülerinnen und Schüler, die die Gesamtschule nach der 10. Klasse verlassen, für eine Ausbildung in seinem Betrieb zu begeistern. Denn: Für das neue Ausbildungsjahr, das im Sommer beginnt, ist bei ihm noch keine einzige Bewerbung eingegangen.

Das ist in Bergkamen kein Einzelfall, wie Christine Bautz Weiß. Nur etwa ein Dutzend der Zehner wird die Gesamtschule mit einem Ausbildungsbetrag in der Tasche verlassen. Etwa 40 Prozent der rund 160 Entlassschüler setzen ihre Schullaufbahn in der Oberstufe der Gesamtschule fort. Der größte Teil des Rests geht in der Hoffnung auf einen höherwertigen Schulabschluss auf ein Berufskolleg.

Eltern der Gesamtschule haben eine Schlüsselrolle

„Sie wollen einfach den Schonraum Schule nicht verlassen und hängen zwei Jahr dran“, berichtet Christine Bautz. Oft scheitern sie und haben Jahre verloren. „Ein Fachabitur an einem Berufskolleg zu bekommen, ist nicht so einfach“, bestätigt Heinrich Schlep, der bei der IHK Dortmund bis jetzt für die Bergkamener „Partnerschaften Unternehmen-Schule“ über viele Jahre zuständig war. Er geht jetzt in den Ruhestand und übergibt den Stab an Torsten Mack.

Alle Beteiligten wissen, dass bei der Berufsfindung die Eltern eine Schlüsselrolle spielen. Bei vielem geht unterhalb des Abiturs gar nichts. Hier setzt Willy-Brandt-Gesamtschule auf Aufklärung und Information. Die Eltern werden jahrgangsweise zu Info-Veranstaltungen eingeladen. Mit dabei ist natürlich Bayer, der größte Partner aus der Wirtschaft. Kommen wird aber auch Patrick Schmidt. Er wird bei diesem Elternabend auf viele seiner Kundinnen und Kunden treffen. Die wissen über die Ausbildungswege seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeit vermutlich nicht sehr viel. Das will er während dieser Veranstaltung ändern.




Mädchen- und Frauennetzwerkes stellt Neuauflage ihres Flyers vor

Die Mitglieder des Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerkes haben jetzt die Neuauflage ihres Flyers vorgestellt.

Die Mitglieder des Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerkes stellen die Neuauflage ihres Flyers vor.
Die Mitglieder des Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerkes stellen die Neuauflage ihres Flyers vor.

Er enthält eine Übersicht über Einrichtungen für Frauen und Mädchen in Bergkamen und Umgebung.  Der Flyer liegt in der Stadtverwaltung Bergkamen und den entsprechenden Einrichtungen aus.

Das Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk existiert seit 1998. In ihm sind Vertreterinnen von über 19 Beratungseinrichtungen vertreten, von der Agentur für Arbeit über die AWO und das Frauenforum bis hin zu Beratungseinrichtungen der Kommune selbst.

Das Netzwerk bündelt und verstärkt die Aktivitäten für Mädchen und Frauen. Die einzelnen Mitglieder wirken als Multiplikatorinnen und sorgen für die Vertretung von Frauenbelangen in ihren einzelnen Einrichtungen und auch darüber hinaus durch gezielte Aktionen in der gesamten Stadt.

Ansprechpartnerinnen sind die gewählte Sprecherin Martina Ricks-Osei vom Frauenforum im Kreis Unna e.V., und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen, Martina Bierkämper.

Infos im Internet : www.frauen-netz-bergkamen.de