Serie von Einbrüchen: Bürgermeister teilt die Sorgen der Bergkamener Bürger

Bürgermeister Roland Schäfer teilt die Sorgen in der Bergkamener Bevölkerung aufgrund der starken Zunahme von Wohnungseinbrüchen im Stadtgebiet in der zurückliegenden Zeit.

roland_schaefer Der Bürgermeister empfiehlt Hausbesitzern und Wohnungsinhabern, ihren Besitz zu schützen. Roland Schäfer: „Gefährdet sind grundsätzlich alle Häuser und Wohnungen im Stadtgebiet. Ich rufe die Bürgerinnen und Bürger auf, für eine bessere Sicherung zu sorgen, Fenster und Türen bei Abwesenheit geschlossen zu halten und auch ein wachsames Auge auf die Nachbarschaft zu werfen. Sollte am eigenen Anwesen oder in der Nachbarschaft etwas Verdächtiges bemerkt werden, sollte möglichst schnell die Polizei gerufen werden. Niemand sollte den Helden spielen.“

Wie zuvor von dem für Ordnungsangelegenheiten zuständigen Beigeordneten Bernd Wenske berichtet worden war, hat sich auch der Arbeitskreis Kriminalprävention mit diesem Problem beschäftigt. Wie zu erfahren war, sind organisierte Banden u. a. aus Süd-Ost-Europa mit Fahrzeugen unterwegs und räumen professionell leicht zugängliche Häuser und Wohnungen aus. Die Polizei hat Alarm geschlagen und verschärfte Kontrollen eingeführt. Dabei ist Bergkamen kein Einzelfall. Die Einbruchsfälle sind in den letzten Jahren im Kreis Unna insgesamt sprunghaft gestiegen.

Die Polizei in NRW hatte schon ab dem 18.11.2013 mit einer „Aktionswoche Einbruchschutz“ reagiert, um die Bürger zu informieren und ihnen Empfehlungen für den persönlichen Schutz zu geben.

Auch vor Ort hatte das Seniorenbüro eine Aktion der Kreispolizeibehörde im Rathaus organisiert und dort Faltblätter mit Empfehlungen für den persönlichen Schutz bereitgehalten.

Schäfer: „Der Polizei im Kreis Unna kann man keinen Vorwurf machen. Ich weiß, dass das Bemühen um den Schutz der Bürgerinnen und Bürger sehr groß ist, die personelle Decke aber doch zu kurz zu sein scheint. Hier ist das Land gefordert, die Polizeibehörden so auszustatten, dass der Schutz der Menschen gewährleistet ist.“

 




Bergkamener SPD-Basis diskutiert über den Koalitionsvertrag

Der Koalitionsvertrag von CDU und SPD wird am kommenden Mittwoch, 4. Dezember, um 19 Uhr in der Mensa der Hellweg-Hauptschule bei der Bergkamener SPD-Basis zur Diskussion gestellt. Diese Veranstaltung ist parteiöffentlich.

Mitgliedervotum620Der SPD-Mitgliederentscheid über den Koalitionsvertrag hat durch die hitzige Diskussion zwischen der ZDF-Moderatorin Marietta Slomka und Parteichef Sigmar Gabriel am Donnerstagabend im Heute-Journal sicherlich einen neuen Kick erhalten. Es hat ein kräftiges mediales Nachbeben.

Journalisten haben zurzeit ein großes Problem: Die Regionalkonferenzen der SPD im Vorfeld des Mitgliederentscheids wie die am 1. Advent in der Kamener Stadthalle sind nur parteiöffentlich. Zu Beginn dürfen Journalisten nur kurz rein für Fotos, ein paar Videoclips und Interviews. Danach müssen sie wieder raus.

Gern würden sie die Diskussionen während der Regionalkonferenzen direkt verfolgen. In dieser Not werden dann auch Verfassungsrechtler bemüht, die das gesamte Verfahren kritisch hinterfragen.

Am Tag der danach wird, dass es Verfassungsrechtler als Bedenkenträger gibt, und Sigmar Gabriel mit der Bemerkung, dass verfassungsmäßige Fragen gar nicht berührt würden. Der Mitgliederentscheid binde den Parteivorstand und nicht die SPD-Abgeordneten im Bundestag.

Ein Stimmungsbild über die Haltung der Bergkamener Sozialdemokraten wird es kommenden Mittwoch geben. Den Wortlaut des Koalitionsvertrages erhalten alle Mitglieder mit einer Sonderausgabe des „Vorwärts“; die Briefwahlunterlagen werden dann kurze Zeit später versandt. In der Mitgliederversammlung des Stadtverbands wird der Unterbezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek Rede und Antwort stehen.

„Dieses Angebot der Basisbeteiligung wird natürlich von den Kritikern in Frage gestellt – Sozialdemokraten wollen aber eben nicht allein einem Parteitag oder Parteikonvent die Entscheidung überlassen. Die Menschen im Lande – um die es ja immer gehen soll – werden entscheiden, ob unter den gesetzten Vorzeichen der Weg hin zu einer gerechteren Gesellschaft eröffnet wird. Und das tun sie gut informiert und verantwortungsbewusst“, heißt es in einer Erklärung des Stadtverbandsvorstands am Freitag.




Anlieger fordern Tempo 30 für die ganze Heinrichstraße

Die Anlieger der Heinrichstraße in Bergkamen-Mitte fordern, die erlaubte Geschwindigkeit dort auf der gesamten Länge auf 30 km/h zu drosseln. Aller Voraussicht nach werden sie einen Teilerfolg erzielen. Die Verwaltung schlägt vor, auf der Heinrichstraße es nur zwischen den Kreisverkehren Nordfeldstraße und Im Breil es bei Tempo 50 zu belassen.

Die Anlieger woll auf der gesamtren Heinrichstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h.
Die Anlieger woll auf der gesamtren Heinrichstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h.

In einem Schreiben an Bürgermeister Roland Schäfer weisen die über 100 Anlieger darauf hin, dass durch den Ausbau der Straße es zwar zu Verbesserungen gekommen sei. Sie beklagen sich aber auch über eine Verkehrszunahme und über zu hohe Geschwindigkeiten, auch in dem Teilstück, für das bereits jetzt Tempo 30 gilt.

Über diesen Antrag wird am 10. Dezember der Ausschuss für Bauen und Verkehr entscheiden. Grundsätzlich stimmt der Technische Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters in einer schriftlichen Vorlage für den Ausschuss der Lagebeschreibung der Anlieger zu. Zu einer Verkehrszunahme hätten die Neubausiedlungen geführt. Außerdem nutzten viele die Heinrichstraße als Umfahrungsstrecke für den Ampelkreuzung Werner Straße/Landwehrstraße.

Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h lasse der 2010 beschlossene „Masterplan Mobilität“ der Stadt Bergkamen nicht zu. Zwischen den Kreisverkehren Nordfeldstraße und Im Breil gebe es nur wenige Häuser und Zufahrten. Auch deshalb sei eine Verkehrsberuhigung in diesem Abschnitt nicht notwendig.

Die Sitzung des Ausschusses für Bauen und Verkehr, in dem diese Einwohneranregung diskutiert wird, beginnt am Dienstag, 10. Dezember, um 17 Uhr im großen Ratssaal.

Quelle: Stadt Bergkamen
Quelle: Stadt Bergkamen




Dieter Vogt bleibt Vorsitzender der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen

Dieter Vogt bleibt für weitere drei Jahre Vorsitzender der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen. Bei der Mitgliederversammlung im Treffpunkt wurde er einstimmig  wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen Inge Freitag und Karl-Heinz Chuleck als seine Stellvertreter. Karl-Friedrich Hoffmann vervollständigt als 1. Kassenwart den geschäftsführenden Vorstand.

Der neue Vorstand der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen: (v.li.) Heinz Wiese, Dietr Vogt, Heiko Rahn (Geschäftsführer), Inge Freitag, Gerhard Weertz, Erika Biermann, Rüdiger Weiß (Versammlungsleiter) und Herbert Littwin. Auf dem Bikld fehlen Günter Ebeling, Karl-Friedrich Hoffmann und Karl-Heinz Chuleck.
Der neue Vorstand der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen: (v.li.) Heinz Wiese, Dietr Vogt, Heiko Rahn (Geschäftsführer), Inge Freitag, Gerhard Weertz, Erika Biermann, Rüdiger Weiß (Versammlungsleiter) und Herbert Littwin. Auf dem Bikld fehlen Günter Ebeling, Karl-Friedrich Hoffmann und Karl-Heinz Chuleck.

Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung.  Dazu gehört auch der erweiterte Vorstand, der jetzt mit Heinz Wiese (2. Kassenwart), Erika Biermann, Günter Ebeling und Herbert Littwin (alle Beisitzer) sowie den drei Kassenprüfern Wilfried Lippß, Petra Knipschild und Walter Reinhard besetzt ist. Nach 21-jähriger Tätigkeit als Kassenwart  stellte sich Gerhard Weertz nicht mehr zur Wiederwahl.

Mitgliederschwund in allen Vereinen

In seinem Rechenschaftsbericht  zeigte Dieter Vogt auf, dass in allen Vereinen ein Mitgliederschwund zu verzeichnen ist und belegte das anhand der Zahlen der fünf größten Vereine der Stadt. So hat TuRa Bergkamen (aktueller Mitgliederstand 1.794) einen Verlust von 1,7 Prozent zu verzeichnen.  SuS Oberaden (1.528)  acht Prozent, TLV Rünthe (710) 14,6 Prozent, Bergkamener Gymnastikverein (705) 22,4 Prozent und TuS Weddinghofen (599) 7,3 Prozent. Bei den Kindern und Jugendlichen ist der Rückgang der Mitgliederzahlen fast schon dramatisch. So ist die Zahl von rund 4.000 in den letzten drei Jahren auf rund 2.800 Mitglieder geschrumpft. „Ob das der demografische Wandel in der Gesellschaft bewirkt hat oder die offene Ganztagsschule, darüber betreiben wir noch Ursachenforschung“, merkte dazu Dieter Vogt an.  Insgesamt weist die Stadtsportgemeinschaft rund 10.600 Mitglieder in 52 Vereinen aus.

Der scheidende Kassenwart Gerhard Weertz übergibt seinem Nachfolger Karl-Friedrich Hoffmann eine „gesunde Kasse“ auch Dank der jährlichen Spende der Sparkasse Bergkamen-Bönen in Höhe von 36.500 Euro, die allerdings zweckgebunden der Jugendarbeit zugutekommen muss.

In Sachen Sport gehört Bergkamen zu den führenden Kommunen in NRW

Horst Mecklenbrauck, Sportdezernent der Stadt, machte in seinem Referat deutlich, dass der Sport in Bergkamen eine umfassende Bedeutung für das Gemeinwohl  habe und man „in Sachen Sport zu den führenden Kommunen in Nordrhein-Westfalen gehört“. Dabei wies er vor allem auf die Sportplatzsituation hin, denn in jedem Stadtteil (Heil ausgenommen) existieren ein Rasen und ein Kunstrasenplatz.  „Dafür werden wir überall beneidet. Es werden allerdings auch Millionenbeträge  eingesetzt.“  Mecklenbrauck dankte den Vereinen für die große Unterstützung – „zielorientierte Zusammenarbeit“ – bei der Unterhaltung  der Sportstätten und hofft, dass die Vereine „auch weiter keine Nutzungsgebühren zahlen müssen. Bergkamen als Stadt des Sports wird auch weiterhin für optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen sorgen.“  Horst Mecklenbrauck wird am 30. April 2014 aus seinem Amt als 1. Beigeordneter bei der Stadt ausscheiden, aber „als Sportler weiter auf den Sport der Stadt schauen“, wie er versicherte. Dieter Vogt verabschiedete ihn wie auch Gerhard Weertz mit einem großen Blumenstrauß und einem Gutschein für Wellness im Jammertal/Datteln.

 




Azubis aus Bergkamen bringen jüdischen Friedhof in Griechenland auf Vordermann

Zwei Wochen lebten und arbeiteten zehn Auszubildende und drei Betreuer von TÜV NORD Bildung im Rahmen des Projekts „young workers for europe“ im griechischen Ioannina.

Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Griechenland. Bild: Bruno Neurath-Wilson für das Aktuelle Forum NRW
Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Griechenland. Bild: Bruno Neurath-Wilson für das Aktuelle Forum NRW

Während des „Handwerkseinsatzes“ verrichteten sie Gartenarbeiten auf dem historischen Friedhof der Jüdischen Gemeinde und an der Synagoge. Während ihres Aufenthaltes konnten sie die Kenntnisse über ihr Gastland vertiefen und sich mit den Einheimischen austauschen.

Die Teilnahme an dem Projekt wird für die Auszubildenden mit einem Abschlusszertifikat dokumentiert. Dadurch wird ihr Lebenslauf mit praktischen Auslandserfahrungen, Fremdsprachenkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen aufgewertet und so ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz erhöht.

Gefördert vom Land und der EU

Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Griechenland. Bild: Bruno Neurath-Wilson für das aktuelle forum nrw
Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Griechenland. Bild: Bruno Neurath-Wilson für das aktuelle forum nrw

Das Projekt „young workers for europe“ wird vom aktuellen forum nrw e.V. von 2012 bis 2014 durchgeführt. Das aktuelle forum mit Sitz in Gelsenkirchen ist nach dem Weiterbildungsgesetz des Landes NRW anerkannter Träger der demokratischen und politischen Erwachsenenbildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe.

Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die innerhalb des europäischen Programms „XENOS – Integration und Vielfalt“ zur Verfügung gestellt werden. Die notwendige Kofinanzierung leistet das Land NRW. Unterstützt wird der Arbeitseinsatz der Auszubildenden in Griechenland durch die Agentur für Arbeit Hamm und das Jobcenter Kreis Unna.

Zum Abschluss des Handwerkseinsatzes konnte die Gruppe auf dem Friedhof einen Gedenkpfahl zur Erinnerung an den Handwerkseinsatz einbetonieren. Das Foto zeigt die Azubis zusammen mit ihren Ausbildern an diesem Pfahl. Die Jahreszahl „1944“ erinnert an die Deportierung der jüdischen Gemeinde von Ioannina im Jahre 1944 durch die deutschen Besatzungstruppen (damals wurden 1.800 Menschen nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet). Bild: Bruno Neurath-Wilson für das aktuelle forum nrw
Zum Abschluss des Handwerkseinsatzes konnte die Gruppe auf dem Friedhof einen Gedenkpfahl zur Erinnerung an den Handwerkseinsatz einbetonieren. Das Foto zeigt die Azubis zusammen mit ihren Ausbildern an diesem Pfahl. Die Jahreszahl „1944“ erinnert an die Deportierung der jüdischen Gemeinde von Ioannina im Jahre 1944 durch die deutschen Besatzungstruppen (damals wurden 1.800 Menschen nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet). Bild: Bruno Neurath-Wilson für das aktuelle forum nrw

 



Verkaufsoffener Sonntag am 1. Advent in Bergkamen lockt mit vielen Sonderaktionen

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit. Mit dem 3. verkaufsoffenen Sonntag des Jahres 2014 öffnen wieder zahlreiche Bergkamener Einzelhandelsbetriebe ihre Geschäfte. Und da der letzte verkaufsoffene Sonntag auch in diesem Jahr wieder auf den 1. Advent fällt, bietet sich der Kundschaft die Gelegenheit ihre ersten Weihnachtseinkäufe zu tätigen.

In einer von der Stadt Bergkamen initiierten Abfrage haben 15 Einzelhändler – verteilt über das ganze Stadtgebiet – angekündigt, die Gelegenheit des verkaufsoffenen Sonntags zu nutzen. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr wird es in zahlreichen Geschäften besondere Weihnachtsaktionen geben.

Allein im Bereich Präsidentenstraße/Zweihausen öffnen acht Geschäfte ihre Türen um ihr Angebot im weihnachtlichen Ambiente zu präsentieren. Das Modehaus Kroes verbindet die Sonntagsöffnung mit einer weihnachtlichen Bewirtung ihrer Kundschaft. Und auch das Kaufhaus Schnückel wirbt mit frischen Waffeln und Glühwein in dekorativen Weihnachtsbechern um ihre Kundschaft. Zusammen mit der Firma Reischl bietet das Kaufhaus an, an diesem Sonntag gekaufte Trikots der beiden Revierclubs Schalke 04 und Borussia Dortmund kostenlos zu beflocken.

Im Umfeld des Nordbergs haben auch noch die Geschäfte Apollo-Optik, Dänisches Bettenlager, Drogerie Rossmann, Ernsting´s family, ABC-Schuhe sowie NKD am kommenden Sonntag geöffnet.

Außerhalb der Stadtmitte werden in Rünthe neben dem Elektronikfachmarkt Berlet auch das Einrichtungshaus POCO sowie Teppichböden Sommer geöffnet haben. In Rünthe in der Gewerbestraße wirdauch das Reitsportfachgeschäft HOTTEMAX-4YOU geöffnet haben. Mit dem verkaufsoffenen Sonntag am 1. Advent beginnt das große Weihnachtsgewinnspiel, bei dem Gewinne im Gesamtwert von 5.000 Euro auf die Kundschaft warten. Darüber hinaus werden an diesem Sonntag 20 % Rabatt auf das gesamte Sortiment gewährt.

Natürlich nimmt das Garten-Center Röttger an der Industriestraße in Overberge die Gelegenheit wahr und überrascht seine Kunden u.a. mit einem 20 %-igen Rabatt am kommenden Sonntag. Weiterhin erwartet die erwachsenen Besucher ein gratis Glühwein und die Kinder dürfen sich über ein kleines Präsent freuen. Und wer es nicht erwarten kann, der hat am Sonntag schon die Möglichkeit, die frisch eingetroffenen Weihnachtsbäume aus dem Sauerland fürs Fest zu kaufen.

In den Turmarkaden wird diesmal auch der Textiler C & A seine Pforten geöffnet haben. Und zum guten Schluss wartet auch der CRASH Marken-Textil-Discounter an der Werner Straße an diesem Sonntag auf seine Kundschaft.

„Ich bin doch überrascht, wie zahlreich die Bergkamener Einzelhändler die Gelegenheit des verkaufsoffenen Sonntags am 1. Advent nutzen, da wir ja in diesem Jahr erstmals keinen Weihnachtsmarkt am Nordberg haben werden. Auch die zahlreichen Sonderaktionen zeigen das besondere Engagement der Kaufmannschaft“, so Bürgermeister Roland Schäfer in einer ersten positiven Einschätzung.




Erster Winterdienst für den EBB: Frühschicht ab 4 Uhr im Einsatz

Und dann ist er doch noch im Jahr 2013 gekommen: Am Dienstagmorgen  musste der EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) seinen ersten Winterdienst­einsatz fahren.

Streufahrzeug auf der Pfalzstraße
Streufahrzeug auf der Pfalzstraße

Ab 4 Uhr hatte der stellvertretende Leiter des Baubetriebshofs und Einsatzleiter Stefan Mazur die weiteren 15 Kollegen der „Frühschicht Winterdienst“ in den Einsatz ge­rufen. Das Wetteramt Essen warnte vor Glätte durch starke Reifablagerungen sowie über­frierende Nässe gewarnt gemeldet. Und das nicht nur per Email und Fax sondern auch per SMS auf das Mobiltelefon des Einsatzleiters.

Mit sechs Streufahrzeugen und acht Handstreukolonnen wurde die Glättebekämpfung gestartet, bis 9 Uhr wurden ca. 13 Tonnen Salz und Sole sowie weiteres Streumaterial (Splitt, Taugranulat) einge­setzt.

„Wie wichtig die Verzahnung zwischen EBB und Baubetriebshof ist kann auch daran abgelesen werden, dass von den insgesamt 16 Mitarbeitern des gestrigen Einsatzteams nur der Fahrer eines Großstreufahrzeuges vom EBB selbst kam; die restlichen Mitarbeiter starteten um 6.30 Uhr ihren planmäßigen Dienst um den Bergkamener Bürgerinnen und Bürgern im Bereich der Abfallsammlung den gewohnt hohen Standard bei günstigen Gebühren bieten zu können“, erklärte der Technische Beigeordnete Dr. Hans-Jochachim Peter.

Er ist nicht nur Betriebsleiter des EBB, sondern auch verantwortlich für den Baubetriebshof: „Im Winterdienst sind wir seit der Umstellung auf Feuchtsalz FS 30 in Kombination mit der Errichtung der Siloanlage hervorragend aufgestellt und brauchen auch keine Lieferengpässe beim Streumaterial fürchten!“

Im Entwurf für den neuen Stellenplan der Stadt Bergkamen, der am 12. Dezember vom Stadtrat verabschiedet werden soll, ist die Streichung von einigen Stellen am Baubetriebshof vorgesehen. Dagegen hat der Personalrat der Stadt Bergkamen bereits argumentiert. Unter anderem befürchtet er gerade mit Blick auf den Winterdienst, dass die Personalstärke des Baubetriebshofs zu sehr ausgedünnt werden könnte




Frostschadensanierung läuft auf Hochtouren – Autofahrer missachten Durchfahrtsverrbot

Die Fahrbahnsanierung an der Töddinghauser Straße haben jetzt mächtig Fahrt aufgenommen. Zurzeit wird die Verkehrsinsel an der Einfahrt Schulstraße verkürzt und verändert. Allerdings nehmen erstaunlich viele Autofahrer das Schild „Durchfahrt verboten“ nicht so ganz ernst. Sie gefährden damit sich, andere Verkehrsteilnehmer und auch die Bauarbeiter.

Töddinghauser Straße 26.11.2013Die groben Arbeiten für die Frostschadensanierung sollen bis zum 20. Dezember dauern.  Die dann noch erforderlichen Asphaltarbeiten über den gesamten Fahrbahnquerschnitt und über den Bereich Schulstraße bis Kreisverkehr Landwehrstraße werden voraussichtlich im März 2014 nach dem Ende der Frostperiode in Angriff genommen.

In diesem Zwischenzeitraum wird die Töddinghauser Straße komplett wieder freigegeben und ist befahrbar.




CDU pocht auf Streichung einer Beigeordneten-Stelle

Der Stadtrat wird am 12. Dezember die Weichen für die Finanzplanungen der Stadt Bergkamen in den kommenden zwei Jahren und für die weitere Struktur des Verwaltungsvorstands stellen. Die CDU-Fraktion wird aller Voraussicht nach ihre Zustimmung zu beidem Verweigern.

Elke Middendorf
CDU-Fraktionsvorsitzende Elke Middendorf

Grund sei der Plan von Bürgermeister Roland Schäfer, der SPD-Fraktion und der Grünen, es in Zukunft bei drei Beigeordneten zu belassen, erklärten CDU-Fraktionsvorsitzende Elke Middendorf und Stadtverbandsvorsitzender Marco Morten Pufke am Montag gegenüber der Presse. Wie bereits berichtet, hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Gerd Kampmeyer angekündigt, dass der Rat bereits in seiner Dezembersitzung über den Text der Stellenausschreibung für die Mitte 2014 frei werdende Stelle eines Beigeordneten beraten und ihn auch beschließen wird.

Nach Bernd Wenske, der am 30. November verabschiedet wird, geht im nächsten Jahr auch Kämmerer Horst Mecklenbrauck in den Ruhestand. Vor geraumer Zeit hatte Bürgermeister Roland Schäfer noch geplant, als einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung auf eine Wiederbesetzung zu verzichten. Dies sei, verbunden mit einer Neustrukturierung im Rathaus, ein weiterer wesentlicher Sparbeitrag der Verwaltung, erklärte er damals.

Diese  Ankündigung stieß bei der CDU auf offene Ohren. Sie hatte vorher mehrmals gefordert, dass Personaleinsparungen in der Verwaltung nicht nur bei den Indianern, sprich: den unteren Gehaltsrängen, sondern auch bei den „Häuptlingen“ ansetzen müssten. Den Erklärungen Schäfers in der Haushalsklausur der CDU, warum nun doch ein dritter Beigeordneter bzw. Beigeordnete notwendig sei, mochte die Unionsfraktion nicht folgen. Auch dann, wenn weiterhin durch eine Strukturreform in der Verwaltung das ursprünglich angepeilte Sparziel von 250.000 Euro erreicht wird.

„Er hat uns keine plausible Erklärung für die Wiederbesetzung geben können“, so Elke Middendorf. Er habe selber mehrmals betont, dass er die  Verwaltungsumstrukturierung auch ohne einen weiteren Beigeordneten organisieren könne. Der jetzige Vorschlag geht zu Lasten der Amtsleiter und Sachgebietsleiter also derer, die das operative Geschäft organisieren müssen.“ Sowohl Schäfer als auch Fachdezernent Manfred Turk hätten betont, dass die Arbeit nicht weniger werde und einige Ämter schon jetzt am Limit arbeiteten.

Elke Middendorf: „Deshalb halten wir den von SPD und Grünen unterstützten Vorschlag, die Beigeordnetenstelle wieder zu besetzen für nicht nachhaltig im Sinne einer optimalen Verwaltungsstruktur. Im Rahmen der Wiederbesetzung der Stelle von Herrn Wenske haben wir schon daraufhingewiesen, dass die Dezernentenstelle in naher Zukunft eine Aufgabenerweiterung erfährt und man das bei der Besetzung berücksichtigen muss.“

Die CDU will in der Ratssitzung mit zwei Anträgen erreichen, dass die Verwaltung künftig mit zwei Beigeordneten auskommen soll. Man muss jetzt wenig im Kaffeesatz rühren um vorauszusagen, dass wegen der bekannten Haltung von SPD und Grünen die Anträge abgelehnt werden. Es zeichnet sich außerdem ab, dass die CDU dann auch den Haushalts- und den Stellenplan ablehnen wird.




Weihnachtsmarkt im Stadtmuseum Bergkamen am 3. Adventswochenende

Weihnachtskrippen,  Sterne, Laubsägearbeiten, Vogelhäuschen, Weihnachtsschmuck, Handarbeiten, Porzellanmalerei, afrikanische Schnitzkunst und vieles andere mehr bietet der traditionelle Weihnachtsmarkt im Stadtmuseum Bergkamen am 3. Adventswochenende.

Foto: Dietmar Wäsche
Foto: Dietmar Wäsche

Am Samstag, 14. Dezember von 14 bis 19 Uhr und Sonntag, 15. Dezember von 11  bis 18 Uhr, laden etwa 50 Stände im Museum wieder zum Stöbern auf dem Weihnachtsmarkt ein. Und dabei handelt es sich nur um einen kleinen Teil des gesamten Oberadener Weihnachtsmarktes, der schon zum siebzehnten Mal stattfindet. Vor den Türen des Museums gibt es noch eine Menge mehr zu sehen und zu hören. Ein reichhaltiges Programm der Oberadener Chöre, Posaunenmusik und Krippentiere zum Streicheln, sowie kunstgewerbliche Angebote an etwa zwanzig Weihnachtsbuden sorgen für eine intensive Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Wie in den vergangenen Jahren ist auch für die kleinen Museumsbesucher viel Sehenswertes dabei, denn zum einen ist die Druckwerkstatt der städtischen Galerie „sohle 1“ geöffnet, wo man vielerlei weihnachtliche Motive selbst drucken kann. Zum anderen bieten die Museumspädagoginnen eine Mitmachaktion an, bei der man weihnachtliche Dekorationen und kleine Geschenke für die Familie herstellen kann.

Auch ein Besuch im Tante-Emma-Laden des Stadtmuseums, im Barbara-Stollen des REVAG-Geschichtskreises und im Nostalgiekeller des Museums-Fördervereins darf nicht fehlen. Während der Öffnungszeit bietet die Cafeteria Kaffee, Kuchen und einen Mittagsimbiss an. Die Dauer- und Sonderausstellungen sind an diesen beiden Tagen wegen der Vielzahl der Stände nur eingeschränkt zu besichtigen.




Wasserpark soll schöner werden: Sitzlandschaft und vier Meter hohe Stelen aus Eiche

Der Wasserpark soll schöner werden. Dafür fallen in der Holzwerkstatt der TÜV Nord Bildung auf dem ehemaligen Grimberg 3/4 Gelände in Weddinghofen kräftig die Späne. Auszubildende und Jugendliche in der Orientierungsphase geben zusammen mit dem Künstler Gordon Brown zwei vier Meter großen Stelen und einer Sitz- und Balancierlandschaft aus Eiche den letzten Schliff.

Eiche 1Noch in diesem Jahr sollen die künstlerisch gestalteten Skulpturen im Spielbereich des Wasserparks aufgebaut werden. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Dabei ist Gordon Brown nicht um das Holz bange, sondern um den Beton für die festen Fundamente. Der mag nämlich keinen Frost.

Dass Eiche ein zäher Werkstoff ist, weiß der renommierte Künstler aus Hamm natürlich genau. Deshalb hatte er, bevor die Jugendlichen zum Werkzeug griffen, die Eichenstämme mit einer Motorsäge in die richtige Form gebracht.

Gordon Brown packt selbst mit an.
Gordon Brown packt selbst mit an.

Dabei ließ sich Brown nicht von der eigenen künstlerischen Eingebung leiten. Vielmehr besuchte er die Jugendlichen der TÜV Nord Bildung im Sommer für ein Vorbereitungsseminar. Daraus wurde die Fischform der Sitzlandschaft entwickelt. Den Kopf, der an einen Stör erinnert, hatte einer der jungen Teilnehmer gezeichnet. Das gefiel dem Künstler ausgesprochen gut.

Die grobe Richtung dieses Projekts hatten Kulturreferat und Jugendkunstschule vorgegeben. Bei der Suche nach dem richtigen Platz half das Grünflächenamt. Und in den Werkstätten des TÜV in Weddinghofen ist man immer für etwas Nützliches zu haben, das von langer Lebensdauer ist.

Dieses Konzept überzeugte letztlich auch im Düsseldorfer Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW (MFJKS), das im Rahmen der regionalen Kulturpolitik über die Kulturregion Hellweg die notwendigen Fördermittel bereitgestellt hat.

Eiche 3