Tim Gloger gewinnt Vorlesewettbewerb des Städtischen Gymnasiums Bergkamen

Tim Gloger aus der Klasse 6b ist der Sieger des  Vorlesewettbewerbs des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Platz zwei ging an Marie Mosterts (6a). Tim und Marie werden das Städtische Gymnasium Bergkamen nun am 20. Januar bei den Stadtmeisterschaften der Schulen in der Stadtbibliothek Bergkamen vertreten. Sind sie dort erfolgreich, könnte der Weg sogar bis zum Bundesfinale nach Berlin führen.

 Tim (r.) hat den Vorlesewettbewerb des Gymnasiums gewonnen. Marie (3.v.r.) wurde Zweite.  Sandro, Mona (2.v.l.) und Franziska (1.v. l.) teilen sich Rang drei.
Tim (r.) hat den Vorlesewettbewerb des Gymnasiums gewonnen. Marie (3.v.r.) wurde Zweite. Sandro, Mona (2.v.l.) und Franziska (1.v. l.) teilen sich Rang drei.

Den dritten Rang beim schulinternen Wettbewerb teilten sich Sandro Steeger (6e), Mona Sarhan (6d) und Franziska Stein (6e). Die fünf Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich zuvor als Klassensiegerinnen bzw. Klassensieger für die Schulausscheidung qualifiziert.

Alle fünf Klassen des sechsten Jahrgangs hatten sich am Montagvormittag, 9. Dezember, im PZ des SGB versammelt, um den fünf Klassensiegerinnen und -sieger beim Vorlesen zuzuhören. Eine elfköpfige Jury, bestehend aus der ehemaligen Schulleiterin Frau Kieslich, Frau Koch von der Stadtbibliothek Bergkamen, Frau Döbbe von der Sparkasse Bergkamen-Bönen, Herrn Kray von der Stadt Bergkamen sowie den Deutschlehrerinnen und -lehrern der Klassen sechs, bewertete schließlich die Leseleistungen der fünf Schülerinnen und Schüler anhand unterschiedlicher Kriterien.

Gelesen wurde in zwei Durchgängen: Zunächst durften die Sechstklässler einen vorher geprobten Ausschnitt aus einem selbstgewählten Roman vorlesen, anschließend folgte eine Passage aus einer noch unbekannten Weihnachtsgeschichte. Die Lesezeit betrug jeweils circa fünf Minuten.

Die ehemalige Schulleiterin Frau Kieslich nahm die Siegerehrung vor und gratulierte allen Vorleserinnen und Vorlesern zu ihren tollen Leistungen. Trotz des großen Publikums schütteln sie ihre anfängliche Nervosität schnell ab und lasen souverän und unterhaltsam vor.




Betrunkener wollte am Dortmunder Hauptbahnhof einer 16-jährigen Bergkamenerin eine Bierflasche auf den Kopf schlagen

Sonntagnachmittag wurde ihre Zivilcourage einer 16-Jährigen aus Bergkamen fast zum Verhängnis. Sie setzte sich auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs für zwei Jungen ein, die von einem 50-Jährigen massiv beleidigt wurden. Weil sie sich „einmischte“, versuchte der aggressive Dortmunder ihr eine Flasche Bier auf den Kopf zu schlagen.

Polizei symbolGegen 14 Uhr forderte der alkoholisierte Mann zwei Jungen auf, ihm Zigaretten zu geben. Weil siejedoch keine Zigaretten dabei hatten, pöbelte der aggressive Dortmunder die Jungen an und beleidigte sie wegen ihrer Gesichtspiercings.

Als sich daraufhin eine 16-Jährige aus Bergkamen für die beiden Jungen einsetzte und ihm erklärte, dass jeder so aussehen kann wie er möchte, beleidigte er die Bergkamenerin ebenfalls, nahm eine Bierflasche und wollte sie der jungen Frau auf den Kopf schlagen. Ein 54-jähriger Dortmunder hinderte ihn daran, der daraufhin als „Schwein“ beleidigt wurde.

Trotz Aufforderung des 54-Jährigen die 16-Jährige in Ruhe zu lassen, erhob der Dortmunder erneut die Bierflasche, um sie damit zu schlagen. Nun schritt ein 15-Jähriger aus Lünen ein, der den Angreifer wegschubste. Mitarbeiter der Bahnsicherheit, die inzwischen alarmierten worden waren, hielten den renitenten Dortmunder bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.

Auf der Wache ergab ein Atemalkoholtest, dass der polizeibekannten Mann mit 1,7 Promille erheblich alkoholisiert war. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

 




Sparkasse Bergkamen-Bönen präsentiert die Geschäftsstelle Rünthe in den neuen Räumlichkeiten

Nach dem Abschluss umfangreicher Umbauarbeiten öffnete am Montag die Geschäftsstelle Rünthe der Sparkasse Bergkamen-Bönen erstmals in ihren neuen Räumen in der Rünther Straße 81.

Sparkassen-Mitarbeiterin Veronika Zymelka
Sparkassen-Mitarbeiterin Veronika Zymelka

Nach nur achtwöchigen Umbauarbeiten – der vorhergesehene Termin konnte dank der sehr guten Zusammenarbeit aller Beteiligten eingehalten werden – präsentiert sich die neue Geschäftsstelle in einem modernen Outfit.

Mit dem Umzug der Geschäftstelle verfolgt die Sparkasse das Ziel die Servicequalität für die Kunden weiter zu steigern. Durch eine Kombination von gelebter Kundennähe und Integration modernster Selbstbedienungs-Technik wird den Kunden ein besonderer Mehrwert geboten. „Während sich andere
Kreditinstitute aus der Fläche zurückziehen, bleiben wir präsent. Mit über 110 Mitarbeitern, die im Sinne unserer Kunden arbeiten und als persönliche Ansprechpartner dienen, sind wir vor Ort“, erläuterte die Vorstandsvorsitzende Beate Brumberg.

Es wurde zum einen ein geräumiger SB-Bereich mit multifunktionalen Geräten modernster Technik und offenen Servicepoints geschaffen und zum anderen Büros für eine diskrete und optimale Beratung gestaltet. Der SB-Bereich ist für die Kunden an sieben Tagen in der Woche, und das rund um die Uhr
nutzbar. Im Einzelnen stehen den Kunden nach dem Umbau ein Geldautomat mit Ein- und Auszahlfunktion, ein Geldautomat mit Auszahlfunktion. Mit Hilfe dieser Technik können zukünftig auch beispielsweise Ein –und Auszahlungen für Sparkonten erfolgen.

„Wir möchten unseren Kunden einen optimalen Service mit modernster und vor allem  benutzerfreundlicher Technik bieten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Geschäftsstellen stehen unseren Kunden zur Seite und geben Hilfestellungen zum Umgang mit der neuen Technik,“ so Vorstandsmitglied Martin Weber.

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen ist sich zudem ihrer lokalen Verantwortung durchaus bewusst. Das zeigt sich unter anderem darin, dass bei der Auftragsvergabe fast ausschließlich lokale Handwerksbetriebe bedacht wurden.

Am kommenden Montag können sich die Kunden ab 8.30 Uhr ein Bild von der neuen Geschäftsstelle machen. Herr George und sein Team zeigt den Kunden gerne die neuen Räumlichkeiten. Zudem warten einige Überraschungen auf die Kunden.




Matinee-Konzert der Musikschule: Hier sind die Bilder

Wenn ein Eintritt verlangt worden wäre, hätte man das Konzert der drei Blasorchester der Musikschule Bergkamen getrost als „ausverkauft“ bezeichnen können. Über 150 Freunde des Jazz, Swing und der konzertanten Blasmusik waren am 2. Advent zur Ökologiestation in Heil gekommen.

Konzert Bläser 6.12 (18)Das Nachwuchsorchester „Bobbies“, das „BlasOrchester Bergkamen“ (BOB) und die Triple B Big Band boten an diesem doch etwas zu trüben Sonntag genau die richtige Musikmischung, die Stimmung aufzuhellen. Die Bigband lädt übrigens zu ihrem traditionellen Konzert „Swing in den Heiligen Abend“ am 23. Dezember ab 20 Uhr in der Ökologiestation ein. Einen kleinen musikaölischen Nachklang vom Konzert am 2. Advent gibt es auch auf Youtube.

Hier nun die Fotos von dem Konzert.




Erster Weddinghofer Weihnachtsmarkt am Albert-Schweitzer-Haus

Erstmals lädt der Verein „Wir in Weddinghofen e. V.“ am kommenden Samstag, 14. Dezember, in der Zeit von 15 bis 21 Uhr zu einem Weihnachtsmarkt am Albert-Schweitzer-Haus an der Schulstraße.
Weihnachtsplakat_2013Am Weihnachtsmarkt sind viele Leute beteiligt. Das geht von der SPD über die CDU, bis hin zum VfK Weddinghofen, Aleviten, Blaues Kreuz, Luca-Kleiner Engel, Frauenhilfe, ASF, Tanzgruppe von Cindi Jensch, Förderverein Kindergarten St. Michael, Förderverein der Pfalzschule und die Feuerwehr Weddinghofen.

Auf dem Weihnachtsmarkt werden sieben Hütten, ein Pavillon und ein Getränkewagen stehen. Im Angebot sind Handarbeiten und allerlei kulinarischer Genüsse. Neben Grünkohl und Kassler, sowie Kartoffeln mit Dip kann man sich an Bratwurst oder kalten Würstchen laben und mit Kuchen, Waffeln Donuts abrunden. Bei den Getränken bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt. Neben Kaffee, Kakao, und Kinderpunsch gibt es natürlich auch alkoholfreie Kaltgetränke. Aber es gibt auch einiges, was etwas hochprozentiger ist. Neben Potts und Pils sind einige Brände im Angebot. Natürlich darf auch Glühwein nicht fehlen.

Unterstützung der Jugendarbeit im Stadtteil

Das neue Plakat des Vereins "Wir in Weddinghofen"
Das neue Plakat des Vereins „Wir in Weddinghofen“

Der Weihnachtsmarkt wird den 1. Vorsitzenden Christian Weischede und den stellvertretenden Bürgermeister Kay Schulte um 15 Uhr eröffnet. Für vorweihnachtliche Spannung sorgen zwei Spiele, eins für die Kinder und das andere für die Erwachsenen. Bei den Kindern wird um 16 Uhr der Nikolaus die Preisverleihung übernehmen. Es gibt außerdem ein Bastelangebot für Kinder und Stockbrot. Die Tanzgruppe von Cindi Jensch zeigt, was sie kann.

Der Verein „Wir in Weddinghofen“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Stadtteil wieder näher zusammen zu bringen. Beim Weihnachtsmarkt wirtschaften alle Aussteller zunächst für sich selbst. Um kostendeckend arbeiten zu können, wird jeder Aussteller sich an den Kosten über eine Spende beteiligen. Damit aber auch dieses Mal wieder die Jugendarbeit unterstützt werden kann, verkaufen Mitglieder des Vereins Nikolausmützen, Schokoloren und einiges mehr. Natürlich werden wieder die Sammelbehälter in Lorenform aufgestellt. Der Erlös dieser Aktionen ist für die Jugendabteilung des VfK Weddinghofen, den Förderverein St. Michael und die Jugendfeuerwehr bestimmt.




Weihnachtssatire in der Marina legt nicht nur die Industrie übers Knie

Kaum auszudenken, dass dieser Mann in Priesterseminaren den perfekten Vortrag schult. Am Sonntag kam Ludger Burmann vorzugsweise deftig Unchristliches über die gut geschulten Schauspieler-, Sprecher-, und Kabarettistenlippen. Das meiste stammte aus der Feder höchst gläubiger Menschen. Nicht nur das machte diese satirische Weihnachtserzählung in der Marina zu einem echten Genuss.

Dieter Burmann musste selbst oft genug schmunzeln über die literarischen Dinge, denen in der Weihnachtssatire der Sinn stiften ging.
Dieter Burmann musste selbst oft genug schmunzeln über die literarischen Dinge, denen in seiner Weihnachtssatire der Sinn stiften ging.

Der aus vielen Kino- und Spielfilmen wie TV-Serien bekannte Mime hat als Kabarettist ein Händchen dafür, die echten Rosinen aus dem literarischen Weihnachtsgemenge zu picken. Da wird die himmlische Ermittlungsbehörde für St. Nikolaus auf der Suche nach der ehrlichen Weihnachtsfreude optisch wie akustisch zu einem Erlebnis, wenn das jüngst in seine Heimatstadt Werne zurückgekehrte Multitalent mit Haut, Haaren und bemerkenswerter Stimme in die selbst ausgewählten Geschichten eintaucht. Das ging ihm vielleicht auch deshalb so geschmeidig über die Zunge, weil er direkt von einem Tübinger Kloster im Restaurant „Am Yachthafen“ einkehrte.

St. Nikolaus erlebte hier jedenfalls sein ganz persönliches Weltengericht zwischen desillusionierten Hartz IV-Weihnachtsmännern, umsatzorientierten Kinderspieleparadiesen und weihnachtsrevolutionären Alt-68ern. Selbst in der ganz normalen Weihnachtsfamilie brach mit Elsbeth zwischen Puter, Schwiegereltern mit vergessenem Watzmann-Gemälde das irdische Weihnachtschaos aus. Kein Zweifel: Ludger Burmann war wild entschlossen, dem Motto des übrigens ersten Abends seiner Art im „Yachthafen“ unerbittlich zu folgen: „Weihnachten soll Sinn stiften, doch häufig geht der Sinn stiften.“

Den Frieden zu geben nicht fertiggebracht

Dabei hielt die Lesung der anderen Art auch Überraschungen bereit. Wer hätte gedacht, dass höchst kritische, an den Weltenrichter gesandte Sätze wie „doch uns auch den Frieden, den Frieden zu geben, das hat er nicht fertiggebracht!“ aus der Feder von Heinz Erhardt stammen. Erich Kästner beschwert sich aus Burmanns Munde ebenso konkret wie zeitgemäß beim Weihnachtsmann: „Leg die Herrn der Industrie…kurz entschlossen übers Knie“. Da klärte sich manche Legende vom lächelnden Christkind durch schnöde Flöhe im Stroh auf und der gütige Loriot entpuppte sich als sich als blutrünstiger Realist, wenn er die Förster-Gattin am Heiligabend den lästigen Ehemann ausweiden lässt.

Engagiert wie mitreißend ging der Schauspieler, Kabarettist, Redner und Musiker in der Marina zur Sache.
Engagiert wie mitreißen ging der Schauspieler, Kabarettist, Redner und Musiker in der Marina zur Sache.

Gut, dass der Mime auch singen kann. Zusammen mit Monika Mäsker lud er zum fröhlichen Weihnachtslieder-rückwärts-raten ein und brachte selbst ein bitterböses „chemisch gereinigtes“ Weihnachtslied zum Besten. Dass Ludger Burmann nicht ohne Zugabe zurück ins benachbarte Werne durfte, verstand sich von selbst. Nicht nur Joachim Ringelnatz dürfte den meisten der fast 70 Gäste auch in den nächsten hektischen Vorweihnachtswochen noch mahnend in den Ohren klingen.

Organisator Detlef Göke plant derweil schon an der nächsten Veranstaltung der mehr als erfolgreichen Reihe „Theater-Dinner“. Mit Don Camillo und Peppone möchte er am liebsten in eine Kirche der direkten Nachbarschaft gehen. Vielleicht gelingt ihm dabei ja der nächste Glücksgriff. Auch Luger Burmann saß dereinst rein zufällig im Publikum des Klangkosmos im Standesamt der Marina. So kam ein Kontakt zustande, der für einen im wahrsten Sinne nachhaltigen Adventssonntag sorgte.




Weihnachtsmarkt in Rünthe lockte mit der 30. Auflage

„Wir werden das auf jeden Fall wiederholen!“, meint Dennis Füllenbach. Die sechs Wochen, in denen gut 50 Helfer fast jeden Tag für den Weihnachtsmarkt in Rünthe unterwegs waren, sind vergessen. Der Anblick des geschmückten Runds aus Holzhütten, in dem sich immer mehr Menschen drängeln, entschädigt für die Mühen. „Das ist ein schöner Erfolg – und es macht Spaß“, betont der Jugendleiter des SuS Rünthe. Zum ersten Mal hat der Verein den Traditionsmarkt mitorganisiert.

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Der Weihnachtsmarkt in Rünthe hatte an zwei Tagen für die ganze Familie etwas zu bieten.

Denn was über die vielen Jahrzehnte stets von der Hellweghauptschule mitgetragen wurde, hat leider keine Zukunft. Die Hauptschule läuft aus, wird bald schließen. Deshalb sind Nachfolger gefragt. Zur 30. Auflage hat der Sportverein die Verantwortung mitgetragen. „Für uns war das jetzt zunächst ein Test um zu schauen, wie der Weihnachtsmarkt in dieser Form überhaupt angenommen wird“, schildert Dennis Füllenbach. Die Resonanz lässt keinen Zweifel: Den Rünthern gefällt die kleine aber dafür gemütliche neue Erscheinungsform.

Eine echte Weihnachtsmarktpremiere erlebten diese Rumkugeln in Rünthe.
Eine echte Weihnachtsmarktpremiere erlebten diese Rumkugeln in Rünthe.

Daran hat auch das Angebot in den zehn von der Stadt Bergkamen zur Verfügung gestellten Holzhütten einen wesentlichen Anteil. Hier kommt keine Massenware, sondern Handgemachtes in die Verkaufsauslage. Wie die Rumkugeln, die immer dann nach einem Geheimrezept in den Händen gekugelt werden, wenn die Kinder im Bett sind. Weiß mit Kokos und Himbeeren oder dunkel mit Nuss: 8,5 Kilo sind für den ersten Auftritt auf einem Weihnachtsmarkt entstanden. Dazu bunte Salze, die auch Weihnachtskeksen einen ganz besonderen farbigen Pfiff geben.

Sogar die Weihnachtsbäume waren echte Handarbeit: Den Schmuck haben Kinderhände in zwei Kitas gebastelt, Jugendliche schmückten die Tannenzweige damit. Die Tombola war ebenso echte Handarbeit wie die Caféteria der Hellweghauptschule oder die Crepes, Hotdogs und selbstgemachten Bastelarbeiten, die am Freitag aus Schülerhänden zu haben waren.

Alles handgemacht: Unzählige Marmeladen und Liköre gab es an diesem Stand.
Alles handgemacht: Unzählige Marmeladen und Liköre gab es an diesem Stand.

Am Samstag war auch Marion Wölke rundum zufrieden. Sie ist mit ihren selbstgemachten Likören und Marmeladen schon eine erfahrene Weihnachtsmarktverkäuferin. 18 Likör- und 17 Marmeladen-Sorten hat sie in ihrem Repertoire. „Dabei habe ich viele schon gestrichen – ich probiere einfach viel zu gern neue Rezepte aus!“, erzählt sie schmunzelnd. Ihr Vater geht für sie alljährlich auf Holunder-Ernte. Die Renner in Rünthe waren jedoch der Kaffee- und Bratapfel-Likör, die es heiß serviert bei frostigem Dauerniesel schnell gemütlich machten.




Offenen Türen der Gesamtschule wurden eingerannt

Hauptschulabschluss, mittlere Reife oder doch lieber Abitur? Ausbildung, Studium oder ein Berufskolleg? Schon nach der Grundschule werden mit der Wahl der weiterführenden Schule die ersten Weichen für das Berufsleben gestellt. Deshalb öffnet auch die Willy-Brandt-Gesamtschule regelmäßig ihre Türen, um die Entscheidung für die richtige Weiche leichter zu machen. Mehr noch: Auch für die älteren Schüler hielt sie Orientierungshilfen bereit.

Entspannen konnten sich alle, die auf der Suche nach der richtigen Entscheidung waren, im weihnachtlichen Oberstufencafé.
Entspannen konnten sich alle, die auf der Suche nach der richtigen Entscheidung waren, im weihnachtlichen Oberstufencafé.

Denn leicht ist es auch für die Acht- bis Zehntklässler nicht, Entscheidungen für die spätere Berufswahl zu treffen. Deshalb ist die Schule jetzt neue Wege gegangen. Eine gezielte Berufsberatung wartete beim Tag der offenen Tür am Samstag darauf, dass jeder seine ganz persönliche Berufschance beim Schopfe packen konnte. Schon im Vorfeld hatte die Schule mit einer gezielten Abfrage den individuellen Stand der Berufsorientierung jedes Einzelnen ermittelt. Mit individuellen Laufzetteln konnte jeder zwischen den Ständen seine ganz persönlichen Informationen sammeln. Ob am Stand von Bayer Schering, von Rechtsanwälten, der Industrie- und Handelskammer oder von DHL: Hier blieb für alle, die es wissen wollten, keine Frage offen. „Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Schüler, die nicht in die Oberstufe gehen wollen, möglichst direkt eine Ausbildung beginnen können“, schildert der Beratungslehrer. Der aktuelle Trend geht jedoch auch in diesem Jahr wohl eher zu den Berufskollegs und Berufsfachschulen.

Dennoch rauchten die Köpfe an den Tischen, die vom 9er-Jahrgang bereitgestellt wurden. Hier lagen Vorbereitungen auf die oft kniffligen Einstellungstests bereit. Wer weiter die Schulbank in der Oberstufe drücken will, konnte in den Klassenräumen der Oberstufe die grauen Zellen auf die Probe stellen. In Unterrichtsstunden standen von Biologie über Philosophie, Mathe, Deutsch, Englisch und Informatik bis Sowi und Sport alle wichtigen Fächer auf dem Stundenplan.

Die Bärchen der Aidshilfe haben bereits Tradition beim Tag der offenen Tür der Willy-Brandt-Gesamtschule. Auch diesmal hatten Schüler einen Verkaufsstand organisiert, an dem die Tierchen schnell ausverkauft waren.
Die Bärchen der Aidshilfe haben bereits Tradition beim Tag der offenen Tür der Willy-Brandt-Gesamtschule. Auch diesmal hatten Schüler einen Verkaufsstand organisiert, an dem die Tierchen schnell ausverkauft waren.

Mitmachen war auch in der Abteilung 5 bis 7 angesagt. Ob im Bewegungsparcours, beim Mikroskopieren, beim Solarrennen, beim Profilzeichnen oder im englischen Café: Vielseitig präsentierte sich die Willy-Brandt-Gesamtschule auch hier insbesondere jenen Eltern und Kindern, die auf der Suche nach der richtigen weiterführenden Schule noch letzte Entscheidungshilfen suchten. Vom Ganztagsangebot über das Selbstlernzentrum und neue Mensakonzept, von den bunten Angeboten der Arbeitsgemeinschaften bis zur Aids-Hilfe-Aktion: „Wir hatten regen Zuspruch und haben viele intensive Gespräche geführt“, schildert Schulleiterin Ilka Detampel zufrieden.




Trio Elisouma bringt Musik von den Komoren in die Marina Rünthe

In der Reihe Klangkosmos Weltmusik ist am Montag, 16. Dezember, ab 20 Uhr das Trio Elisouma von den Komoren zu Gast im Trauzimmer der Marina Rünthe.

Das Trio Elisouma von den Komoren spielt am 16. Dezember im Trauzimmer der Marina Rünthe.
Das Trio Elisouma von den Komoren spielt am 16. Dezember im Trauzimmer der Marina Rünthe.

Das Trio Elisouma ist das Ergebnis einer künstlerischen und kreativen Zusammenarbeit zwischen drei außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten, die Musikstile und Instrumente  von verschiedenen Inseln und verschiedenen Epochen zusammenführen.

„Soubi“ Athoumane Soubira ist Spezialist auf der Dzendze, der komorischen Harfe und hat einen ganz eigenen Stil entwickelt, in dem er sich auf die Rhythmen und Melodien der traditionellen Tänze seiner Heimatinsel Mohéli bezieht. Der Gitarrist Eliasse Ben Joma wurde auf Grande Comore  geboren, siedelte dann nach Mayotte über. Auch er entwickelte sein ganz eigenes stilistisches Konzept: Za N’goma, in dem Rhythmus das tragende und verbindende Element für die unterschiedlichen traditionellen Musiken der Komoren ist – von twarab über mgodro, maloya, sega und shigoma. Mwegne M’madi spielt das archetypische Instrument der Komoren, die Gambusi, sowie die kastenförmige Zither Dzendze. Letztere hat er mit der Mechanik moderner Gitarren und Nylon-Saiten ausgestattet.

Die drei Musiker präsentieren den musikalischen Reichtum ihrer Inseln traditionsbewusst und weltoffen zugleich. Sie widmen sich aktuellen Themen ihrer Heimat wie Umweltprobleme, Korruption oder Prostitution. Aber auch von Liebe und Frieden erzählen ihre Lieder.

Die Komoren

Zu dem Archipel der Komoren, der sogenannten „Mondinseln“ gehören Grande Comore, Mohéli, Anjouan und Mayotte. Die musikalischen Landschaften der Inselgruppe wurden von den verschiedenen Einwanderungswellen geprägt: man findet und hört Einflüsse der früheren Migranten aus Ost-Afrika, Melodien und Modi aus dem nahen Osten, die im frühen sechzehnten Jahrhundert durch persische Migranten aus Shiraz ankamen, oder den Musikstil „twarab“, der von Einwanderern aus Tansania  in den 1960er Jahren eingeführt wurde. Auch die westliche Folkmusik erreichte in den 1980er Jahren den Archipel und führte zu wieder neuen musikalischen Kreationen.

Tickets sind zum Preis von 5,00 Euro erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!

Weitere Infos unter www.bergkamen.de und www.klangkosmos-nrw.de

 




Gelungene Premiere am Gymnasium: Theaterstück über die Erfindung des Adventskranzes

Erstmals gemeinsam auf der Bühne standen am Dienstagabend im PZ die neuformierte Theater-AG der Jahrgänge fünf bis sieben und der Unter- und Mittelstufenchor „Rising Voices“ des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Heraus kam ein gelungenes Zusammenspiel von Gesang und Theater.

Weihnachts-Gym 3Unter der Leitung von Gabriele Mollin hatten die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG ein weihnachtliches Stück einstudiert. Darin nahmen die Jungschauspielerinnen und -schauspieler ihre Zuschauer mit auf eine Reise in die Vergangenheit bis hin zu dem Tag, an dem der Adventskalender erfunden wurde.

Die Inszenierung wartete mit einem besonderen Clou auf: Gabriele Mollin und Chorleiter Peter Manteufel, der auch die Idee zur Umsetzung dieses Stückes lieferte, ließen die Nachwuchsschauspieler auf zwei Bühnen spielen. Während drei der jungen Talente, der Vater und seine beiden Kinder, am Küchentisch den Adventskranz herrichteten, erzählte der Vater die Geschichte dazu: Die „zündende Idee“ zum Adventskranz hatte nämlich einst Johann Hinrich Wichern (1808 – 1881), ein bedeutender ev. Theologe und Leiter eines Waisenhauses („Raues Haus“) nahe Hamburg.

Inszenierung hat uns großen Spaß bereitet

Weihnachts-Gym 1Wichern wollte seinen Waisenkindern die Wartezeit auf Weihnachten verkürzen. Vom 1. Dezember an sollte jeden Tag eine Kerze entzündet werden. In der ursprünglichen Form Wicherns wurde der Adventskranz mit vier großen Kerzen für die Adventssonntage und 20 kleinen für die Wochentage vom 1. bis zum 24. Dezember bestückt. Die Erfindung des Adventskranzes spielten die jungen Schauspieler in „historischen“  Kostümen auf der großen Bühne nach. Musiklisch umrahmt wurde die Handlung von Schulchor „Rising Voices“.

Schulleiterin Bärbel Heidenreich gratulierte der jungen Theatergruppe, den „Rising Voices“ und den Leitern Gabriele Mollin und Peter Manteufel zu einer klasse Aufführung: „Diese Inszenierung hat uns großen Spaß bereitet und mir persönlich die Vorfreude auf das Weihnachtsfest endgültig geweckt.“




Martina Plath Bürgermeisterkandidatin der Bergkamener CDU

Bis Donnerstagabend hütete die Bergkamener CDU sehr genau ihr Geheimnis, wer aus den Reihen der Union denn nun im Mai kommenden Jahres gegen Roland Schäfer bei der Bürgermeisterwahl antreten wird. Es ist die Geschäftsführerin des CDU-Stadtverbands Martina Plath.

Martina Plath
Martina Plath

Zumindest ist den Christdemokraten mit ihrer Wahl eine faustdicke Überraschung gelungen. Als mögliche Kandidaten wurden davor stets der Stadtverbands- und Kreisvorsitzende Marco Morten Pufke und der stellvertretende Fraktionschef Thomas Heinzel gehandelt. Martina Plath ist hingegen in der Öffentlichkeit relativ unbekannt. Innerhalb der CDU sieht dies ganz anders aus.

Seit 1994 ist die heute 37-Jährige in der Jungen Union aktiv. Auch dort war sie Geschäftsführerin des JU-Stadtverbands und zeitweise auch Vorsitzende. Vor zwei Jahren wurde sie wegen ihrer Verdienste mit der goldenen JU-Ehrennadel ausgezeichnet.

Seit 2003 ist Martina Plath als sachkundige Bürgerin in verschiedenen Ausschüssen des Stadtrats tätig. Dazu gehört unter anderem der Ausschuss für Familie, Soziales und Senioren. Dem Stadtrat gehört sie noch nicht an. Als Spitzenkandidatin der CDU ist ihr der Einzug ins Bergkamener Parlament im Mai kommenden Jahres sicher.