UKBS überweist an Bergkamen Gewinnbeteiligung von 87.360 Euro

Eine Gewinnausschüttung von 87.360 Euro wird die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) jetzt an die Bergkamener Stadtkasse überweisen. Im nächsten Jahr soll der Betrag in ähnlicher Höhe ausfallen.

So stellt sich der Architekt die kleine Siedlung der UKBS mit 12 Häusern an der Eichendorffstraße vor.
Zukunftsprojekt: So stellt sich der Architekt die kleine Siedlung der UKBS mit 12 Häusern an der Eichendorffstraße in Bergkamen-Mitte vor.

Bereits vor Beginn der Festlichkeiten zum 75jährigen Bestehen am 22. August auf Haus Opherdicke konnte die UKBS ein Kompliment des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen entgegennehmen. „Die UKBS hat sich stabil entwickelt; das Unternehmen ist gut aufgestellt“, so Verbandsprüfer Engbert in einer gemeinsamen Sitzung von Gesellschaftern und Aufsichtsrat im Hotel Katharinenhof in Unna. Ein „uneingeschränkter Bestätigungsvermerk“ zum Jahresabschluss 2013 unterstreicht diese erfreuliche Entwicklung.

Daran partizipieren auch diesmal wieder die beteiligten Kommunen, die sich über einen Bilanzgewinn dieses  Wohnungsunternehmens freuen dürfen. Dabei handelt es sich als Gesellschafter um den Kreis Unna, die Städte Bergkamen, Fröndenberg, Hamm, Kamen, Unna und Selm sowie um die Gemeinden Bönen und Holzwickede. Sie erhalten eine Gesamt-Dividende von 624.000 Euro entsprechend ihrem jeweiligen Anteil.

Auf Bergkamen entfallen bei einer Beteiligung von 14 Prozent insgesamt 87.360 Euro. Darüber freuten sich die beiden Aufsichtsratsmitglieder Horst Mecklenbrauck und Uwe Radtke besonders, nahmen sie doch letztmalig an einer Sitzung der UKBS-Gremien teil.

Und Geschäftsführer Matthias Fischer ließ darüber hinaus zur Freude der Gesellschafter wissen: „Die Ausschüttung wird auch in den nächsten Jahren mindestens in dieser Höhe so bleiben!“

Im Wohnungsbestand ist es nach Angaben von Geschäftsführer Fischer weiter gestiegen. Nach der Übergabe der 41 Wohnungen mit Service in der Gemeinde Bönen beläuft sich die Anzahl der Einheiten nunmehr auf insgesamt 2.827. Hinzu kommen noch 36   Gewerbeeinheiten. Neben dem Neubauvorhaben in Bönen konnten noch eine neue Kindertagesstätte, ebenfalls in Bönen, ihrer Bestimmung übergeben werden. Ebenso wurde im abgelaufenen Jahr 2013 eine von der UKBS errichtete Kindertagesstätte in Unna an der Heinrichstraße in Betrieb genommen, wovon nach Angaben von Fischer gleichzeitig ein „positiver Effekt für das ganze Quartier“ ausgeht.

Damit nicht genug: Große Pläne hat das kommunale Wohnungsunternehmen für die Zukunft. So wird die Kita an der Erlenstraße in Unna um 185qm Nutzfläche erweitert, zwölf Bungalows für Senioren entstehen in Bergkamen an der Eichendorffstraße, in Bergkamen gegenüber dem Busbahnhof ist ein Komplex mit 16 Wohnungen und acht Gewerbeeinheiten in der Planung, in Selm wird die alte Schule umgebaut in 13 Wohnungseinheiten und an der Heinrichstraße in Unna-Königsborn sollen 40 neue Wohnungen errichtet werden. Hinzu kommen ein Mehrgenerationenprojekt in Unna an der Weberstraße und in Fröndenberg 26 Wohnungseinheiten für Senioren in Ardey. „Wir haben viel vor“, ließ Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Rieke wissen. Und Geschäftsführer Fischer bestätigte die Philosophie des Unternehmens, dass man als kommunales Unternehmen ein verlässlicher Partner der Kommunen sein wolle und sich dafür einsetze, dass Wohnraum bezahlbar bleibe.




Wahlleiter Dr. Peters ruft zur Teilnahme an der Kommunal- und Europawahl auf

Bergkamens Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters ruft alle Bergkamener zur Teilnahme an der Europa- und Kommunalwahl am kommenden Sonntag, 25. Mai, auf.

Wörtlich heißt es in dem Aufruf:

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Bergkamens Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters
Bergkamens Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters

am kommenden Sonntag (25.05.2014) finden in Nordrhein-Westfalen die Europawahl und die Kommunalwahlen statt. Die 38.000 Wählerinnen und Wähler in Bergkamen erhalten mit den fünf Stimmzetteln die Möglichkeit zur Teilnahme an der Wahl zum Europäischen Parlament, des Landrates und der Vertretung des Kreises Unna sowie des Bürgermeisters und des Rates der Stadt Bergkamen.

Ich möchte Sie herzlich bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Die Wichtigkeit der Europawahl gilt es insbesondere herauszustellen: Egal ob es um Reisen ohne Grenzkontrollen, die Sicherheit im Internet oder besonders gekennzeichnete Lebensmittel geht. Europa hat Auswirkungen auf jeden einzelnen von uns.

Mit der Kommunalwahl haben Sie direkten Einfluss auf die politischen Entscheidungen vor Ort. Die Wahlperiode der kommunalen Vertretungen bzw. die Amtszeit von Bürgermeistern und Landräten beträgt ausnahmsweise rund sechseinhalb Jahre; sie endet am 31. Oktober 2020.

Von daher sollte sich keiner die Chance entgehen lassen, mitzubestimmen, wem er die Geschicke in Europa, aber auch auf kommunaler Ebene anvertraut.

Meine besondere Bitte geht dabei an die jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die als Jungwähler erstmals von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können.

In Bergkamen werden zusätzlich die Mitglieder des Integrationsrates gewählt. Hier haben rund 6.700 Wahlberechtigte erstmalig in den gleichen Wahllokalen wie zur Europa- und Kommunalwahl die Möglichkeit zur Stimmabgabe.

Jede wahlberechtigte Person hat am Sonntag in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr die Möglichkeit zur Stimmabgabe in seinem Wahllokal. Die Wahlbenachrichtigungskarte oder ein amtlicher Ausweis ist mitzubringen.“

Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters

Erster Beigeordneter als Wahlleiter Stadt Bergkamen




Neue Karte auf der städtischen Homepage bietet jede Menge Infos

Auf der Homepage der Stadt www.bergkamen.de gibt es jetzt in geballtes Informationspaket in Form eines Kartenwerks, in dem bisher rund 14.000 Einzelinformationen vom Standort von Altglascontainern bis hin zu den Bebauungsplänen eingearbeitet sind.

Das neue Kartenangebot auf der Homepage der Stadt Bergkamen.
Das neue Kartenangebot auf der Homepage der Stadt Bergkamen.

Das Schöne ist: Es lassen sich per Mausklick bestimmte Themen darstellen, sodass man nicht von einer Informationsflut „erschlagen“ wird. In der Kategorie „Freizeit/Erholung“ gibt es zum Beispiel den Unterpunkt „Baden“. Auf einem Blick sieht dann der Interessierte, wo in Bergkamen Abkühlung bei hochsommerlichen Temperaturen zu haben ist.

Besonders wertvoll ist dieses neue Angebot für Ortsfremde. Wer in Bergkamen bauen möchte, sei es ein eigenes Häuschen oder für einen Gewerbebetrieb, findet nicht nur eine Darstellung der Bebauungspläne, sondern wird auch per Mausklick zu den Unterlagen und auch zu den Ansprechpartnern im Rathaus weitergeleitet.

Bürger zur Mithilfe aufgefordert

Bürgermeister Roland Schäfer und Planungsamtsleiter Thomas Reichling, unter dessen Federführung dieses reichlich aufgemöbelte Kartenwerk auf Grundlage der auch schon bisher verwendeten RVR-Karten entstanden ist, geben zu, dass längst noch nicht alles perfekt ist. Gern möchte Thomas Reichling bald die VKU-Haltestellen oder die Hausnummern einarbeiten.

Beide räumen auch ein, dass es trotz aller gründlicher Vorarbeit Fehler gibt. So gibt es, wird der geschichtlich Interessierte sofort feststellen, keinen Hinweis auf die beiden bedeutenden Bergkamener Bodendenkmäler, das Römerlager in Oberaden und die Bumannsburg in Rünthe. Den Begriff „Römerpark“ gibt es gar nicht. Die Holz-Erde-Mauer wird lediglich in der Rubrik „Tourismus“ als Aussichtspunkt“ dargestellt.

Unglücklich ist auch der Name des Angebots „Geodatenserver“. So hieß bisher auch die RVR-Karte auf der städtischen Homepage. Dass sich jetzt dahinter vielmehr verbirgt, wird nicht deutlich.

Hier setzen Schäfer und Reichling auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger: Wer einen griffigen Namen für das neue Angebot weiß oder Fehler entdeckt hat, sollte sich bitte bei der Stadt per Mail unter info@bergkamen.de melden.




Zusatztermin im MittwochsMIX mit Andrea Badey

„La Badey“ alias Andrea Badey, Kabarettistin, Songpoetin und Schauspielerin gastiert am 11. Juni um 19.30 Uhr mit ihrem brandneuen Programm „Eine Frau geht „seinen“ Weg …!“ in der Galerie „sohle 1“. Damit bietet das Kulturreferat der Stadt eine Zusatzveranstaltung im Rahmen der Reihe mittwochsMIX – nicht zuletzt,  um die Zeit bis zu den Sommerferien und dem Kultursommerprogramm in der zweiten Ferienhälfte für die Fans des Kabarett nicht zu lang werden zu lassen.

Andrea Badey
Andrea Badey

Andrea  Badey hat den Rock auf den Zähnen und treibt Schabernack mit uns. Sie spielt, erzählt und ersingt uns die wundersam-skurille Welt des Badey-Landes .Aus der Sicht der Frau, als Seemann und gelegentlich  auch mal als Huhn. Auch das Ehepaar Obama darf zu Wort kommen. Dabei begibt sie sich  mit all ihren herrlichen Protagonisten auf die kabarettistisch-komische Suche des optimalen Weges .Was könnte das sein? „Ihrer“ „Seiner“ oder vielleicht doch der Weg des klugen  Plemkacki-Ludwigs, der Forest-Gump aus dem Bergischen Land? Der verirrt sich in eine Männer-Schwitzhütte im Sauerland und erklärt einem buddhistischen Goldfisch die Welt: “Bei manche Weiber haste  Pech, weil du bei denen farblich einfach nicht in die Wohnung passt.“

Badey erzählt das alles  mit einer umwerfenden Liebe zum Lachen, zum Hinschauen und weicht den Zumutungen des Lebens dennoch mit gekonntem Hüftschwung aus. Und… ihr  spezieller Ruhrgebietszauber tropft dabei aus allen Knopflöchern.

Tickets zum Preis von 12,- Euro, erm. : 9,- Euro, sind erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse.




Bayer Bergkamen hat zum 16. Mal das EU-Öko-Audit bestanden

Das Bergkamener Bayer-Werk hat sich erneut dem EU-Öko-Audit gestellt, dessen Anforderungen über die gesetzlichen Auflagen hinausgehen. Diese sehr aufwändige Prüfung wurde bestanden. Jetzt zum 16. Mal in Folge mit großem Erfolg

 

Praktizierter Umweltschutz: Die Abluft der Produktionsbetriebe wird direkt am Ort ihrer Entstehung abgesaugt und im Kraftwerk bei hohen Temperaturen umweltfreundlich verbrannt. Foto: Bayer
Praktizierter Umweltschutz: Die Abluft der Produktionsbetriebe wird direkt am Ort ihrer Entstehung abgesaugt und im Kraftwerk bei hohen Temperaturen umweltfreundlich verbrannt. Foto: Bayer

„Der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen ist für Bayer HealthCare in Bergkamen selbstverständlich. Zählt der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen doch seit jeher zu den vorrangigen Unternehmenszielen. Dazu gehört es, den Rohstoff- und Energieverbrauch zu minimieren, Emissionen und Abfälle zu reduzieren und alle Anlagen sicher zu betreiben“, heißt es in einer Mitteilung von Bayer. Der Standort Bergkamen unterwerfe sich daher jedes Jahr freiwillig dem strengen Eco Management and Audit Scheme (EMAS) – besser bekannt als EU-Öko-Audit.

Der Bergkamener Bayer-Standort erfüllt die EMAS-Auflagen und verfügt über ein funktionierendes Umweltmanagement-System. „Das haben uns unabhängige TÜV-Sachverständige im Rahmen der diesjährigen Prüfung einmal mehr bestätigt“, berichtet Standortleiter Dr. Stefan Klatt. Aus seiner Sicht besonders erfreulich: „Damit erkennen die Gutachter auch an, dass wir in der Vergangenheit die richtigen Schwerpunkte gesetzt haben.“ Trotzdem gebe es noch Kleinigkeiten, die es zu optimieren gelte. Klatt: „Diese Punkte werden wir bis zum nächsten Audit gewissenhaft abarbeiten.“ Denn auch das gehört zu den EMAS-Anforderungen: den betrieblichen Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern.

Das Eco Management and Audit Scheme ist ein europäisches Umweltmanagement und Audit-System, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltpolitik auf dem aktuellen Stand zu halten. Firmen, die sich daran beteiligen, müssen die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die Umwelt detailliert überprüfen und einen Prozess zur ständigen Verbesserung der Umweltleistung nachweisen. Beides wird durch Betriebsprüfungen unabhängiger Umweltgutachter einmal jährlich kontrolliert.

Die Umweltpolitik, das Umweltmanagement und die betrieblichen Umweltziele von Bayer HealthCare in Bergkamen sind in der Umwelterklärung dokumentiert, die das Unternehmen alle drei Jahre herausgibt. Die rund 80-seitige Broschüre kann kostenlos bei der Standortkommunikation angefordert werden. Kontakt: Udo Feiler, Telefon 02307/65-2513.




Schüler der Freiherr-von-Ketteler-Schule lernen in der Waldschule Cappenberg

Einen Unterricht der besonderen Art erlebten Schülerinnen und Schüler Freiherr-von-Ketteler-Grundschule. Der Schulranzen blieb zu Hause, stattdessen ging es mit einem kleinen Rucksack in ein großes, grünes Klassenzimmer: Die Klassen 4 a und 3 c sowie die Klassen 4 b  und  4 c  besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen die Waldschule Cappenberg. Gesponsert hat das Erlebnislernen die Abfallberatung der GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH.

Die Klassen 4 a und 3 c sowie die Klassen 4 b  und  4 c  der Freiherr-von-Ketteler-Schule Rünthe besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen die Waldschule Cappenberg.
Die Klassen 4 a und 3 c sowie die Klassen 4 b und 4 c der Freiherr-von-Ketteler-Schule Rünthe besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen die Waldschule Cappenberg.

Annette Graf, Oliver Belaire und Andreas Witte, Mitarbeiterinnen der Waldschule, führten die  Klassen durch den Wald und durch das umweltpädagogische Programm. Trotz wechselhaftem Wetter hatten die Kinder sichtlich ihren Spaß bei der spielerischen Erforschung des Waldes. Ausgestattet mit Becherlupen schwärmten sie in kleinen Gruppen immer wieder aus. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Spinnen, Riesenkäfer, Frösche, Erdkröten und sogar ein Lurch wurden bestaunt. Manches Wesen war den Kindern bisher höchstens aus dem Zoo bekannt, nun konnten sie die Tiere in den eigenen Händen halten und bewundern. Selbstverständlich wurden alle Tiere wieder frei gelassen. Aufmerksam wurden auch die Waldregeln befolgt. So wurde z. B. das Pausenbrot – umweltfreundlich, da Abfall sparend – in wiederverwendbaren Brotdosen mitgebracht. Vereinzelt anfallende Verpackungsabfälle wurden eingepackt und mitgenommen, nichts blieb im Wald zurück.

Die Frage, was denn eigentlich mit den vielen Blättern im Wald geschieht, führte schließlich zum wichtigen Thema Kompostierung. So erfuhren die Kinder Wissenswertes über die im Waldboden lebenden Mikroorganismen, wie mit deren Hilfe das Laub kompostiert wird und daraus wertvoller Humus entsteht. Ein Vergleich mit der Kompostierung der in der Biotonne gesammelten organischen Abfälle aus Küche und Garten am Fröndenberger Kompostwerk rundete das Thema ab. Zur Vor- und Nachbereitung erhielten die Klassen von der GWA ein umfangreiches Paket mit Informations- und Arbeitsmaterialien. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die GWA-Abfallberatung mit der Waldschule zusammen, um das Thema den Schülern spielerisch zu vermitteln. Jährlich werde kreisweit bis zu 30 Schulklassen ein Besuch der Waldschule finanziert, erläutert Stefanie Lieg von der GWA.

Auch im nächsten Jahr bietet die GWA-Abfallberatung einen erlebnisreichen Besuch zum Thema „Kompostierung“ in der Waldschule für 30 Schulklassen an. Interessierte Schulen können sich bereits jetzt bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter  ( 0 800 400 1 400 (gebührenfrei, im Kreis Unna) vormerken lassen.




So reagiert die VKU auf den BVB-Pokalsieg

Die VKU setzt in der Nacht von Samstag, 17., auf Sonntag, 18. Mai, zusätzliche Busse auf der NachtBus-Linie N10 ein. Hintergrund ist das Pokalendspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. Das Spiel findet zwar am Samstagabend (20 Uhr) in Berlin statt, aber in Dortmund wird es auf Großbildschirmen live übertragen. Zehntausende Menschen werden in der Westfalenmetropole erwartet.

NachtbusUnd wenn der BVB 09 Pokalsieger wird, ist am Sonntag die Stadt sicherlich so richtig voll. Dann fahren die SchnellBusse der Linie S30 von Bergkamen nicht in die (gesperrte) Dortmunder Innenstadt, sondern bis zur Haltestelle „Schulte-Rödding“. Dort kann bequem in die U-Bahn 42 Richtung Hombruch umgestiegen werden.

Aus Dortmund nach Bergkamen nutzt man am Sonntag im Falle des BVB-Pokalsiegs die U-Bahn-Haltestelle „Reinoldikirche“ (immer um 3 vor) und fährt mit der U42, Richtung Grevel, bis „Schulte-Rödding“. Dort kann man problemlos in den SchnellBus S30 umsteigen.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Tel. 0 180 3 / 50 40 30 (0,09 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Min.) oder im Internet www.vku-online.de.




Ausflüge in den Sommerferien: Zoo Osnabrück und Karl-May-Festspiele

Das Kinder- und Jugendbüro bietet in den kommenden Sommerferien zwei Ausflugsfahrten für Kinder, Jugendliche und Familien an, zum Zoo Osnabrück und und zu den Karl-May-Festspielen.

Junge und alte Freunde von Winnetou und Old Shatterhand können sich auf Mittwoch, den 16. Juli freuen: Dann geht es nämlich zu den Karl-May-Festspielen nach Elspe.

In diesem Jahr steht das Stück „Unter Geiern“ auf dem Programm. Die Geschichte spielt im Llano Estacado, einer Wüste zwischen Texas und New Mexico, im Jagdgebiet der Komantschen.

Plakat_Elspe_2014In den Schlupfwinkeln der Wüste versteckten sich eine Menge zwielichtiger Gestalten. Sie schlossen sich zu Banden zusammen, überfielen die Farmer, lockten Reisende in die Irre, überfielen sie, plünderten sie aus und töteten sie. Diese Banden wurden „Die Geier“ genannt. Bevor es Ihnen gelingt, die ganze Gegend zu terrorisieren, greifen Winnetou und Old Shatterhand ein. Gemeinsam legen sie den Banditen in einer spektakulären Aktion das Handwerk. Der Teilnehmerpreis beträgt 25 € pro Person.

Zoo in Osnabrück

Plakat_ZooOsnabruek_2014Der Zoo in Osnabrück ist das Ziel am Mittwoch, den 23. Juli. Der Zoo in Osnabrück hat sich in den vergangenen Jahren einer „Generalüberholung“ unterzogen und zählt mittlerweile wieder zu den attraktivsten Tierparks in Deutschland. In verschieden Erlebniswelten werden große und kleine, heimische und exotische Tiere präsentiert. Der Teilnehmerpreis beträgt hier 15 € pro Person.

Für beide Ausflüge gilt, dass Kinder bis einschließlich 12 Jahren von einer Aufsichtsperson begleitet werden müssen.

Anmeldungen für beide Fahrten nimmt ab sofort das Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) entgegen. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.




Einbruch in Diakonie an der Ebertstraße

Im Zeitraum von Freitag, 9. Mai, bis Samstag, 10. Mai, um 6.15 Uhr verschafften sich Unbekannte durch gewaltsames Öffnen eines Fensters Zugang zur Diakonie in der Ebertstraße. Zu dem Diebesgut können derzeit keine Angaben gemacht werden. Wer hat Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02307- 921- 3222 entgegen.




Autoheckscheibe eingeschlagen

In der Zeit von Donnerstag, 8. Mai, um 20.30 Uhr bis Freitag, 9. Mai, um 16 Uhr schlugen bislang unbekannte Täter an einem auf der Nortfeldstraße abgestellten grünen Pkw Mitsubishi die Heckscheibe ein. Hinweise bitte an die Polizei Kamen unter 02307/921-3220 oder unter 02303/921-0.

 




Werkstatt im Schacht III setzt seit 25 Jahren Wegmarken

Er ist stolz auf seine Arbeit, stolz auf seine Werkstatt und noch stolzer auf 25 Jahre, die er hier verbracht hat. Klemens Niklas war vom ersten Tag an dabei, als die Hellweg-Werkstatt im Rünther Schacht III ihre Arbeit aufgenommen hat. Hier, in der Einrichtung des Perthes-Werkes für Menschen mit Behinderung, hat sich ein Großteil seines beruflichen Lebens abgespielt. Und weit mehr als das: Gemeinschaft, Freude, Zusammengehörigkeit. Gründe genug für beide, das Jubiläum gehörig zu feiern.

Hier wird Qualität geschaffen: In der Werkstatt im Schacht III entstehen Leuchten für den Außen- und Innenbereich.
Hier wird Qualität geschaffen: In der Werkstatt im Schacht III entstehen Leuchten für den Außen- und Innenbereich.

„Ich habe Dich schrecklich vermisst“, sagt eine Kollegin und fällt Klemens Niklas um den Hals. Der 63-Jährige hat erst vor kurzem den Arbeitsplatz gewechselt und hat jetzt in der neuen Werkstatt des Perthes-Werkes in Unna eine neue Aufgabe. „Zwei bis drei Jahre mache ich noch“, sagt er und bekommt dafür viele Klopfer auf die Schulter von den vielen, die sich jetzt um ihn versammelt haben. Fußball hat er viele Jahre in der Betriebsmannschaft gespielt. Viele Freunde hat er hier gewonnen. „Es hat viel Spaß gemacht, hier zu arbeiten“, sagt Klemens Niklas. Kurz vor der Rente noch einmal neue Wege zu beschreiten, das macht im ebenso viel Freude.

Schritte wagen und Spuren hinterlassen

Eigens für das 25-Jährige wurde das Haus des Perthes-Werkes angefertigt - mit all seinen Werkstätten.
Eigens für das 25-Jährige wurde das Haus des Perthes-Werkes angefertigt – mit all seinen Werkstätten.

Denn auch darum geht es unter dem großen Dach des Perthes-Werkes. „In meines Vaters Haus gibt es viele Wohnungen“, wird Jesus im Johannes-Evangelium während des Festgottesdienstes zitiert. Die Hellweg-Werkstätten verkörpern das in Reinkultur. Ein Lebensort ist das Gesamtgebilde, „hier werden die Beschäftigten angenommen, finden eine gute Gemeinschaft und Wertschätzung“, betonte Pfarrerin Petra Buschmann-Simons. Deshalb hinterlassen auch viele bunte Füße rund um den Altar Spuren. Deshalb singt der Werkstatt-Chor auch davon, Schritte zu wagen.

Der Schacht III war die zweite Werkstatt des Perthes-Werkes, als sie vor 25 Jahren nach der Sanierung in dem ehemaligen Zechengebäude ihre Tore für 60 Beschäftigte öffnete. Sie läutete auch die Umbenennung in Hellweg-Werkstätten ein. Die Anfänge lagen 1972 in einer kleinen Werkstatt in Kamen-Heeren, in Südkamen folgte die großangelegte Premiere, die bereits schnell an ihre Kapazitätsgrenzen gelangte. Kamen die Beschäftigten früher aus fast aus dem gesamten Kreis Unna, arbeiten hier heute vor allem Bergkamener.

Stolz sind (v.l.) Heiner Stamer, Franz-Josef Bojda, Landrat Michael Makiolla und Sebastian Jaszczyk (vorn) auf die Arbeit, die im Schacht III geleistet wird.
Stolz sind (v.l.) Heiner Stamer, Franz-Josef Bojda, Landrat Michael Makiolla und Sebastian Jaszczyk (vorn) auf die Arbeit, die im Schacht III geleistet wird.

Von Anfang an war die Firma Bega die Hauptauftraggeberin mit ihren Qualitätsleuchten, die nur im Fachhandel angeboten werden. Daran hat sich bis heute nichts geändert. „Verändert hat sich vieles auf der technischen Ebene – hier haben wir alle Entwicklungen miterlebt, vom Qualitätsmanagement bis zur Einführung der LED-Technik“, erinnert sich Heiner Stamer als Geschäftsbereichsleiter Perthes Arbeit. Heute ist Inklusion die aktuelle Herausforderung. „Darin steckt viel Bewegung und Aufbruch – es muss mit Augenmaß umgesetzt werden“, sagt Stamer. „Wir laden alle Politiker ein, uns zu besuchen und selbst zu sehen, um welche Menschen es sich handelt, die von diesen Diskussionen betroffen sind.“

Wärme schaffen und Behinderung abbauen

Die Politiker kamen auch am Samstag zum Jubiläum. Landrat Michael Makiolla wies darauf hin, dass Menschen mit Behinderungen ein Recht auf Arbeit haben und Werkstätten die Instrumente sind, um das erfolgreich umzusetzen. Vor dem Hintergrund der Inklusions-Debatte müsse das auch so fortgeführt werden. Für Rüdiger Schuch als Vorstandsvorsitzenden des Perthes-Werkes setzt die Werkstatt auch ein Stück Arbeitstradition fort: Wo früher Kohle abgebaut wurde, um unter anderem Wärme zu produzieren, werden heute Behinderungen abgebaut und menschliche Wärme geschaffen. Die Superintendentin des Ev. Kirchenkreises, Annette Muhr-Nelson, ließ ausrichten, dass die Arbeit für die Menschen da sei – gerade und besonders im Schacht III.

Volles Haus im Schacht III - unter anderem an den Ständen mit Geschenken aus eigener Herstellung.
Volles Haus im Schacht III – unter anderem an den Ständen mit Geschenken aus eigener Herstellung.

Wer wollte, konnte sich ganz genau ansehen, wie die Arbeit in den Produktionsplätzen aussieht. Beim Tag der offenen Tür zum Jubiläum waren alle Räume geöffnet. Einzig der Regen schmälerte die Festfreue ein wenig, fiel das Torwandschießen doch ins Wasser, auch die Bratwurst und die Hot Jazz Society mussten gegen Regen und Kälte kämpfen. Dafür hielt der Freundeskreis der Hellweg-Werkstätten viele Informationen bereit, der Berufsbildungsbereich hatte ganze Tische mit selbst hergestellten Geschenkideen bestückt und die Vitrinen in der Caféteria quollen über vor Kuchen.

 

 

Seit 25 Jahren im Schacht III (v.l.): Erich Hebgen, Lemens Niklas, Angelika Heywinkel-Mannig und Ralf Heywinkel.
Seit 25 Jahren im Schacht III (v.l.): Erich Hebgen, Lemens Niklas, Angelika Heywinkel-Mannig und Ralf Heywinkel.