Gegen die Einbahnstraße: Achtjähriger Radfahrer verletzt

Am Mittwoch, 4. Juni, fuhr gegen 18 Uhr ein 48-jähriger Bergkamener mit seinem Auto auf der Karl-Liebknecht-Straße aus Richtung Präsidentenstraße kommend. Als er sich in Höhe der Von-Stegmann-Straße befand, kam aus dieser ein achtjähriger Junge auf seinem Fahrrad. Er war entgegen der Einbahnstraße gefahren. Bei dem Zusammenstoß mit dem Pkw wurde der Junge verletzt. Er wird im Krankenhaus behandelt.

 




Bernd Schäfer neuer Chef der SPD-Ratsfraktion

Bernd Schäfer heißt der neue Fraktionsvorsitzende der Bergkamener SPD-Ratsfraktion.

SPD-Stadtverbandsvorsitzender Bernd Schäfer (l.) und Bürgermeister Roland Schäfer
Neuer SPD-Fraktionschef  Bernd Schäfer (l.)

Die Fraktion hatte ihn am Montagabend mit nur einer Gegenstimme zum Nachfolger von Gerd Kampmeyer, der aus Altersgründen nicht mehr bei der Kommunalwahl angetreten war. Bernd Schäfer ist Sparkassenbetriebswirt und Vorsitzender des SPD-Stadtverbands. In seiner Antrittsrede lobte er das tolle Wahlergebnis aller neuen SPD-Ratsmitglieder. Er versteht dies als Wählerauftrag, das Wahlprogamm der Partei in den nächsten drei Jahren umzusetzen.

Die drei stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden sind Dieter Mittmann aus Oberaden, Thomas Semmelmann aus Rünthe und Volker Weirich aus Bergkamen-Mitte. Der neue Fraktionsvorstand wird jetzt mit den anderen Ratsfraktionen über die Bildung und Besetzung der Ratsausschüsse sprechen.




Flying Dutchman: Waschmaschine und U-Boot kämpfen beim Hafenfest

Am kommenden Wochenende (Pfingsten) findet in der Marina Rünthe wieder das Hafenfest statt. Dabei darf natürlich der Wettbewerb „Flying Dutchman“ nicht fehlen. Am Pfingstsonntag dürfen die Hafenfest-Besucher wieder das witzigste schwimmfähige Gefährt wählen, das sich im Hafenbecken präsentiert.

Diese Teams nehmen 2014 während des Hafenfestes am Wettbewerb "Flying Dutchman" teil. Im Vordergrund die Waschmaschine, die die schwimmende "Wäscherei vom Hafen" zieren wird.
Diese Teams nehmen 2014 während des Hafenfestes am Wettbewerb „Flying Dutchman“ teil. Im Vordergrund die Waschmaschine, die die schwimmende „Wäscherei vom Hafen“ zieren wird.

Fünf Teams haben sich für diesen Wettbewerb angemeldet und seit Wochen und Monaten an einem originellen „Boot“ gebastelt. Einige der Teams sind alte Bekannte. Neu im Wettbewerb ist das Gästehaus Marina-Nord, das mit einer schwimmenden Mülltonne das „Yellow Submarine“ nachbauen will. „Als wir auf dem Wasser experimentiert haben, ist sogar die Wasserpolizei auf uns aufmerksam geworden“, erzählt Dominic Kersten. Die Beamten bewiesen Humor und attestierten den schwimmenden „Müllmännern“, dass sie eine „geile Idee“ hätten.

Termin:

Sonntag, 8. Juni, 15.30 Uhr, Start: Bistro Achterdeck bis zum Hafenbecken vor Neumann’s Nautilus.
Der Sieger – also das originellste „Boot“ – wird durch den Applaus des Publikums ermittelt. Alle Teilnehmer bekommen einen Pokal (1. bis 5. Platz) der Sparkasse Bergkamen-Bönen und haben im Vorfeld von der Stadt Bergkamen eine Antrittsprämie in Höhe von 150 Euro erhalten, mit denen die Unkosten gedeckt werden sollten. Siegerehrung: 17.30 Uhr, Haupttribüne.

Und das sind die Teams:

Kenter Klaus und Freunde

Das Team besteht aus Schülerinnen und Schülern der Realschule Oberaden unter Leitung des Lehrers Klaus Witt und sicherte sich im Vorjahr den Siegertitel. In diesem Jahr wollen die Oberadener mit einem roten Londoner Bus aufs Wasser gehen.

Gala VI

Das Team „Gala VI“ besteht aus fünf Auszubildenden des städtischen Baubetriebshofs sowie einem Gesellen und einem Meister. Sie wollen den Titel mit der „Thekenjolle“ holen – einer schwimmenden Theke mit Sitzgelegenheiten und Tanzstange.

AkEp – Ey! Erasmus

Das Team „AkEp – Ey!  Erasmus“, das mit einer schwimmenden Insel mit Palmen aufs Wasser geht, fällt schon durch seinen außergewöhnlichen Namen auf. „AkEp“ steht für Arbeitskreis Erlebnispädagogik. „Ey“ ist der Schlachtruf des Teams und „Erasmus“ der Werk ist der Held eines Kinderbuches, das dem Team als Maskottchen dient.

MSC Bergkamen

Auch der Motorsportclub stellt wieder eine Mannschaft und geht mit der „Wäscherei vom Hafen“ aufs Wasser. Aufgehängte Wäsche inklusive.

Gästehaus Marina Nord

Zum ersten Mal ist das Gästehaus Bergkamen dabei, das mit seinem „Yellow Submarine“ auf den Spuren der Beatles unterwegs ist.

Alles Wichtige zum Hafenfest findet Ihr hier:

http://www.bergkamen.de/hafenfest.html




Einbruch in Einfamilienhaus

Am Samstag, 31. Mai, brachen Unbekannte zwischen 9 und 19.20 Uhr in ein freistehendes Einfamilienhaus in der Straße Goekenheide ein. Die Täter drangen durch ein Kellerfenster in das Haus ein und durchsuchten es offenbar vom Keller bis zum Dachboden nach Wertgegenständen. Zur möglichen Beute konnten bislang noch keine Angaben gemacht werden, da sich die Eigentümer im Urlaub befanden. Hinweise bitte an die Polizei Kamen unter 02307/921-3220 oder unter 02303/921-0.

 

 




Der Sommer kommt! Das Wellenbad öffnet

Hurra, der Sommer kommt! Der Beweis: Die GSW werden am kommenden Dienstag, 3. Juni, ihr Wellenbad in Bergkamen-Weddinghofen öffnen.

Das waren noch Zeiten. Doch im Moment hat kaum jemand Lust, im Wellenbad zu schnattern...
Im  Wellenbad wird die Sommersaison eröffnet.

Im Gegenzug bleibt das Hallenbad in Bergkamen-Mitte ab Dienstag geschlossen. Eine überdachte Alternative bieten die GSW jedoch weiterhin an, denn das Hallenbad in Bönen bleibt weiterhin geöffnet.

Die Öffnungszeiten des Wellenbades lauten: täglich (auch an Feiertagen) 10.00 Uhr bis 19.30 Uhr.

Alle Informationen zu den Freibädern und Hallenbädern der GSW sind auch im Internet unter www.gsw-kamen.de/freizeit erhältlich.




Wohnungsbrand in Oberaden

Oberaden. Das war ein feuriger – und wahrlich unschöner – Ausklang des Vatertages! Die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen musste am Donnerstag kurz vor 22 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Oberadener Bahnhofstraße ausrücken. 

Brand in der Oberadener Bahnhofstraße. Foto: Freiwillige Feuerwehr Bergkamen
Brand in der Oberadener Bahnhofstraße. Foto: Freiwillige Feuerwehr Bergkamen

Aus bislang ungeklärter Ursache war in der Küche eines jungen Paares ein Elektrogrill in Brand geraten. Das Feuer hatte schnell auf die Küche übergegriffen. Das Paar rief über den Notruf die Freiwillige Feuerwehr, die sofort mit den Löschgruppen Heil, Oberaden und Weddinghofen heranbrauste und unter schwerem Atemschutz  mit dem C-Rohr den Brand löschte.

„Das Feuer hielt sich in Grenzen, aber die Rauch- und Rußentwicklung war extrem“, sagte Martin Schmidt von der Oberadener Feuerwehr im Nachgang. Der Notarzt untersuchte das junge Paar deshalb auch auf eine Rauchgas-Vergiftung. Einen Aufenthalt im Krankenhaus lehnte das Paar jedoch ab.

Eineinhalb Stunden dauerte der gesamte Einsatz – inklusive einer gründlichen Lüftung der Wohnung. Danach konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Unter den Wehrkräften war übrigens auch Bäckermeister Stefan Braune. Er ist der Chef des jungen Mannes, der die Feuerwehr um Hilfe gerufen hatte.




Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ startet am 1. Juni: Gesundheit statt Benzin tanken

Der Startschuss für die inzwischen 10. Auflage der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ fällt am 1. Juni. Mitmachen kann jeder Bergkamener, der an mindestens 20 Tagen innerhalb der drei Sommermonate Juni, Juli und August den Weg zum Arbeitsplatz auf dem Drahtesel zurücklegt. Gezählt werden auch Teilstrecken, etwa zum Bahnhof, wenn der Rest mit Bussen und Bahnen gefahren wird.

Ab 1. Juni heißt es wieder "Mit dem Rad zur Arbeit" (v.l.): Fahrradbeauftragter Hans Irmisch, Bürgermeister Roland Schäfer und Regina Faß von der AOK.
Ab 1. Juni heißt es wieder „Mit dem Rad zur Arbeit“ (v.l.): Fahrradbeauftragter Hans Irmisch, Bürgermeister Roland Schäfer und Regina Faß von der AOK.

Bergkamen hatte bei der Aktion im vergangenen Jahr eine gute Figur gemacht. Mit insgesamt 99 stellten die Bergkamener die stärkste Teilnehmergruppe im Kreis Unna. 66 waren davon Rathausmitarbeiter. Einer davon ist Bürgermeister Roland Schäfer. Nach eigenem Bekunden steigt er morgens immer aufs Rad, wenn er weiß, dass sein Dienstplan das Auto entbehrlich macht. Allerdings gesteht er ein, dass die Präsidentenstraße hinauf zum Nordberg schon eine Herausforderung darstellen kann.

Nachholbedarf sehen er und der Fahrradbeauftrage der Stadtverwaltung, Hans Irmisch bei den beteiligten Firmen. 2013 waren es 10. Beide hoffen, dass es nun mehr werden. Helfen könnte hier die neue Fahrradstation am Busbahnhof, die kurz nach Pfingsten in Betrieb geht. Der erste Teil des Wegs zum Arbeitsplatz könnte im Bus absolviert werden. Für die übrige Strecke steigt man dann am Busbahnhof aufs Rad um.

Fahrrad soll Alltagsverkehrsmittel werden

Hans Irmisch möchte erreichen, dass das Fahrrad für mehr Bergkamener zum Alltagsverkehrsmittel wird. Dazu gehört nicht nur die Fahrt zur Arbeit, sondern auch beispielsweise die Fahrt zum Bäcker, um die Frühstücksbrötchen zu holen. Für ihn persönlich hat das Radeln einen ganz besonderen Wert. „Das baut den Stress ab.“ Wenn er nach der Arbeit nach Hause kommt, ist dieser Punkt für ihn schon erledigt.

Gerade den gesundheitlichen Aspekt schiebt die AOK in den Vordergrund, die diese Aktion zusammen mit dem ADFC organisiert – und das nicht nur für ihre Mitglieder. „Statt Benzin an der Zapfsäule, heißt es Gesundheit tanken“, betont sie. Allein im vergangenen Jahr mobilisierte die Mitmach-Aktion ,Mit dem Rad zur Arbeit‘ in Bergkamen knapp 100 Menschen, die mehr als 30.000 Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegten. „Das zeigt, dass immer mehr Menschen bereit sind, auf das Auto zu verzichten und etwas für ihre Gesundheit tun wollen“, so Regina Flaß.

Radeln steigert die Fitness

Die Stärkung der Gesundheit im Alltag ist für die AOK Nordwest ein wesentlicher Aspekt der Aktion. „Schon mit einer halben Stunde Bewegung am Tag kann man seine persönliche Fitness steigern“, so Regina Flaß und ergänzt: „Die Aktion verbindet Gesundheitsförderung und Umweltschutz und liegt damit voll im Trend.“ Wie viele Kalorien ein Radfahrer auf dem Arbeits­weg verbraucht und wie viel Kohlendioxid (C02) er durch den Verzicht auf sein Auto ungefähr einspart, kann auf der Aktionshomepage ermittelt werden.

Teilnahmeunterlagen gibt es ab sofort in jedem AOK-Kundencenter oder im Internet unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. In dem ,Aktionskalender‘ kreuzt jeder die Tage an, an denen er mit dem Rad zur Arbeit gefahren ist. Das ist auch online und sogar mobil möglich. Unter allen Radlern und auch Radler-Teams (vier Personen) werden attraktive Preise ausgelost, die alle­samt von Drittfirmen gesponsert werden. Darunter sind hochwertiges Fahr­radzubehör und Erlebnisreisen.




Bergkamen bleibt „rote Hochburg“: Schäfer und SPD bauen Vorsprung aus

Bergkamen bleibt die rote Hochburg in der Region. Mit einem Stimmenanteil von 69,1 Prozent  konnte Bürgermeister Roland Schäfer seinem exzellenten Wahlergebnis von 2009 noch eins draufsetzen (plus 3,8 Prozentpunkte). Die SPD legte um knapp 3 Prozentpunkte zu und erreichte 59,4 Prozent sowie 26 Sitze (plus 1) im neuen Stadtrat.

Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters (r.) gratuliert dem alten und neuen Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer.
Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters (r.) gratuliert dem alten und neuen Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer.

Angesichts dieser Übermacht konnte aufseiten der CDU allein Rosemarie Degenhard zuerst vor Freude weinen und danach nur lachen: Sie erreichte im kleinsten Stadtteil Heil 58, 3 Prozent und bleibt deshalb Ortsvorsteherin. Für alle anderen Christdemokraten bleibt die Erkenntnis, dass sie zurzeit nicht in der Lage ist, die Sozialdemokraten zu überflügeln und Bürgermeister Roland Schäfer schon gar nicht. Die Enttäuschung dürfte deshalb so groß sein, weil Stadtverbandsvorsitzender Marco Morten Pufke und CDU-Bürgermeisterkandidatin Martina Plath ihr Hauptwahlziel, zumindest eine Stichwahl zu erreichen, bei Weitem verfehlt. Mit 21,1 Prozent erreichte Martina Plath gerade ein Drittel von dem, was ihr Kontrahent Roland Schäfer am Wahlsonntag eingefahren hatte. Die CDU kam auf 24,2 Prozent, 1,3 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahre. Sie wird wie bisher mit 11 Sitzen im neuen Stadtrat sitzen.

FDP ist die große Verliererin

Für Roland Schäfer gab es von seinen Parteifreunden viel Applaus.
Für Roland Schäfer gab es von seinen Parteifreunden viel Applaus.

Große Verliererin der Kommunalwahl ist die FDP. Sie büßte etwas mehr als 2 Prozentpunkte ein. Sie verlor mit ihren mageren 2,8 Prozent nicht nur eins ihrer zwei Rastmandate ein, sondern auch den wichtigen Fraktionsstatus. Angelika Lohmann-Begander wird künftig allein die Interessen der Liberalen im Stadtparlament vertreten, dies unter erheblich schwereren Bedingungen als bisher.

Nicht viel hat sich bei Bündnis 90/Die Grünen durch den Urnengang am vergangenen Sonntag geändert. Mit 9,4 Prozent und vier Sitzern im Stadtrat fuhren die Grünen genau das gleiche Ergebnis ein wie 2009. Ihr Bürgermeisterkandidat Thomas Grziwotz verlor im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahre 1,4 Prozentpunkten und erreichte 5,9 Prozent.

44 Prozent Wahlbeteiligung sind bedenklich

Hier war sicherlich der SPD-Kandidat zu übermächtig, die eine oder andere Stimme hatte er vielleicht auch an Werner Engelhardt von BergAUF verloren. Er kam bei seiner ersten Kandidatur auf 4 Prozent. BergAUF sammelte 4,2 Prozent der Stimmen ein. Das ist ein Plus von 0,6 Prozentpunkten. Damit bleibt es bei ihren zwei Ratsmandaten. Immerhin hat das Wahlbündnis die FDP als 4. Kraft im Bergkamener Stadtrat jetzt abgelöst.

Spätestens am Tag der Wahl beginnt die Zeit der Nachlese und Analysen. Alle fünf Parteien sollten dabei einen Punkt ganz oben auf die Tagesordnung setzen und sich genügend Zeit lassen, darüber nachzudenken. Mit 44 Prozent ist die Beteiligung an einer Kommunalwahl in Bergkamen auf einen historischen Tiefpunkt gerutscht. Dies etwa auf das schöne Wetter zu schieben oder auf die Europawahl, ist zu billig.

Alle weiteren Bergkamener Ergebnisse der Europawahl und auf Kreisebene sowie in den einzelnen Wahllokalen und Stimmbezirken gibt es hier.




Ausstellung „Wider Napoleon!“ auf Schloss Cappenberg

Kaiser Napoleon im Krönungsornat, Gemälde von Fran?ois Gérard, 1810, Salenstein, Napoleonmuseum Thurgau (Schweiz)
Kaiser Napoleon im Krönungsornat, Gemälde von Fran?ois Gérard, 1810, Salenstein, Napoleonmuseum Thurgau (Schweiz)

Mit der kulturhistorischen Ausstellung „Wider Napoleon!“ präsentiert der Kreis Unna vom 29. Mai bis 21. September auf Schloss Cappenberg Exponate aus der napoleonischen Zeit.

Die Herrschaft Napoleon Bonapartes und die Befreiungskriege (1813-1815) spielten für Deutschland eine große Rolle. Die Gesetze Napoleons standen für die Ideen der Französischen Revolution. Sie versprachen Freiheit und Gleichheit für alle, die Trennung von Staat und Kirche sowie die Gewerbefreiheit.

Die Person des Freiherrn vom und zum Stein ist mit dem Standort Schloss Cappenberg eng verbunden, wählte er den Ort doch als Alterssitz. Nach der vernichtenden Niederlage Preußens gegen Napoleon (1806) setzte sich Stein für grundlegende Reformen ein. Als leitender Minister (1807/1808) begann er ein Reformwerk, das den „Untertan“ zum „Staatsbürger“ machte und an öffentlichen Angelegenheiten beteiligte. Nach seiner Entlassung 1808 setzten sein Nachfolger Hardenberg und die Generäle um Gneisenau und Scharnhorst Steins Werk fort.

80 Leihgeber aus dem In- und Ausland stellen Exponate für die Schau zur Verfügung, die in einer Kooperation mit den Museen der Stadt Lüdenscheid realisiert wird. Eine spektakuläre Anknüpfung zum westfälischen Raum bildet eine Nachbildung der Quadriga vom Brandenburger Tor. Es handelt sich dabei um die Bühnenausstattung des Weltrekord-Auftritts von Mario Barth im Berliner Olympiastadion.

Napoleon hatte die Quadriga nach Paris bringen lassen, um die Preußen zu demütigen und sein geplantes gesamteuropäisches Museum damit zu bereichern. Nach dem Sieg über Napoleon und der Eroberung von Paris 1814 transportierten die Preußen die Quadriga in einem großen Triumphzug zurück nach Berlin. Die Route führte auch durch Städte unserer Region wie z. B. Kamen, Unna, Hamm und Soest.




Fahrradtour zu Ökologie und Kunst an der Seseke

Zwei Themen – eine Radtour: Bei einer Fahrrad-Exkursion am Sonntag, dem 25. Mai, entlang der  Seseke werden ökologische und kunsthistorische Erläuterungen gegeben. Teilnehmer können so die Entwicklung des Gewässers wie auch Wissenswertes zu den Kunstwerken an der Seseke erfahren – Teilnahme kostenlos!

Kunst an der Seseke: "Der wachsende Steg"
Kunst an der Seseke: „Der wachsende Steg“

Dazu lädt das Projekt ÜBER WASSER GEHEN gemeinsam mit dem LIPPEVERBAND ein. Die Fahrradexkursion wird geleitet von Hermann Hofmann (Lippeverband) und der Kunsthistorikerin Nicole Hohman.Bei der fachkundigen Exkursion kann man außerdem erfahren, welche technischen Voraussetzungen für den Umbau erforderlich waren und wann welche Pflanzen und Tiere die naturnah umgestalteten Gewässerräume wieder besiedeln.

Nicole Hohmann präsentiert folgende kulturelle Sehenswürdigkeiten: Vom Kunststandort „Stufen zur Körne“ von Danuta Karsten in Dortmund-Kurl geht es über den neuen Kunststandort „Erscheinen und Verschwinden“ von Claudia Schmacke in Unna-Afferde weiter nach Kamen.

Es folgen die Kunststandorte „Pixelröhre“ von Winter /Hörbelt, „JETZT und der Fluss“ von Christan Hasucha, „Line of Beauty – das fünfte Klärwerk“ von Susanne Lorenz, „Landschaft im Fluss“ von Thomas Stricker und „Hogarth`s Dream“ von Diemut Schilling in Lünen. Von dort geht es nach einer kleinen Erfrischung auf einer anderen Strecke wieder zurück nach Dortmund – dabei sind u. a. Schloss Schwansbell, der Horstmarer See, Haus Wenge und architektonisch interessante Zechenhaussiedlungen zu sehen.

Treffpunkt ist in Dortmund am Parkplatz Hoeschpark um 11.00 Uhr (40 km / 6,5 Stunden). Treffpunkt für eine verkürzte Tour ist 15:00 Uhr in Kamen, Stiller Weg unter der Hochstraße B 233 (14 km/ 2,5 Stunden).

Die Teilnehmer benötigen eigene Räder. Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich bei Jasmin Kowalski, Lippeverband, Tel.  0201/104-2289 oder kowalski.jasmin@eglv.de.

Weitere Informationen unter: www.ÜBERWASSERGEHEN.de

Weitere Termine: 20. Juli 2014 und 24. August 2014

 




JeKi-Stadtorchester Bergkamen spielt im Dortmunder Konzerthaus

Mehr als 50 junge Bergkamener Musikerinnen und Musiker werden sich am Sonntagmittag auf den Weg nach Dortmund machen. Als eines von 7 ausgewählten Ensembles spielt das JeKi-Stadtorchester Bergkamen beim JeKi-Tag 2014 im Dortmunder Konzerthaus.

Das Jeki-Stadtorchester Bergkamen spielt am 25. Mai im Konzerthaus Dortmund.
Das Jeki-Stadtorchester Bergkamen spielt am 25. Mai im Konzerthaus Dortmund.

Das Ensemble unter der Leitung von Bettina Pronobis und Ralf Beyersdorff vereint JeKi-Kinder fast aller Bergkamener Grundschulen zu einem beachtlichen Klangkörper. Nach längeren Vorbereitungen innerhalb der einzelnen Schulen wurde am vergangenen Samstag ein gemeinsamer intensiver Probentag veranstaltet. In mehreren Probeneinheiten sowohl innerhalb der einzelnen Instrumentengruppen als auch mit dem gesamten Orchester bekam das Konzertprogramm mit dem Titel „Old MacDonald fährt zur See“ den letzten Schliff.

Insgesamt werden rund 500 JeKi-Kinder aus verschiedenen Ruhrgebietsstädten am 25. Mai ins Konzerthaus kommen, um für Kinder und Familien Musik zu machen und erste Bühnenerfahrung zu sammeln. Die Ensembles der JeKi-Grundschule präsentieren ihr musikalisches Können in einzelnen Foyer-Konzerten und im großen JeKi-Konzert auf der Konzerthaus-Bühne. Unter dem Motto „Auf die Bühne, fertig, los!“ wartet ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen und Zuhören auf das Publikum.

Zudem wird es ein spannendes Rahmenprogramm mit unterhaltsamen Aktionen, Instrumenten-Ausprobierstationen und einer Klangrallye durchs Haus geben.