500 € für Wasserspielplatz der ev. Kita am Grünen Weg

Einen Scheck über 500 Euro überbrachten Christian Weischede und Berthold Boden, 1. und 2. Vorsitzender des ev. Männervereins Weddinghofen, dem ev. Kindergarten am Grünen Weg.

Kita Grüner WegDieses Geld kommt Kindergartenleiterin Ilka Belling gerade zur rechten Zeit. Denn auf der kleinen Wiese des Kita-Geländes soll eine kleine Wasserspielplatz entstehen. Dort können künftig die Mädchen und Jungen reichlich Bekanntschaft machen mit dem Element Wasser und Sand.

Bereits die Entstehung dieses Wasserspielplatzes wird zu einem kleinen Abenteuer bei einem Vater-Kind-Camping vom 27. bis 29. Juni.

Rund zwei Jahre hat der Männerverein gebraucht, bis das Sparschwein, das bei jedem Treffen kreist, gefüllt war. Die nächste Spende für ein soziales Projekt in Weddinghofen wird es in kürzerer Zeit geben. Die Zahl der Mitglieder des Männervereins ist wieder auf über 70 geklettert. Au0ederm trifft man sich jetzt öfters: jeden 2. Donnerstag um 19 Uhr im Martin-Luther-Haus.

Inzwischen gibt es nicht nur Angebote für Männer, sondern auch für Familien. Etwa eine Radtour entlang der Seseke. Künftig soll es dann auch Geocaching und Boule geben.

Kita 2




Zweiter Platz beim Fußball-Landesfinale für das Gymnasium ein Riesenerfolg

Überragender Erfolg der Fußballer des Städtischen Gymnasiums Bergkamen beim NRW-Landesfinale der Schulen NRW in Mönchengladbach. Die Mannschaft der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1998-2000), die als Stadt-, Kreis- und Regierungsbezirksmeister das Titel gelöst hatte, belegte Platz zwei hinter dem Helmholtz-Gymnasium Bielefeld, welches alle vier Spiele gewann.

Fußballer GymnasiumIm Modus „Jeder gegen Jeden“ musste sich das SGB-Team nach dem Sieg beim Bezirksfinale in Iserlohn mit den übrigen vier Regierungsbezirksmeistern NRWs auseinandersetzen. Und diese hatten es in sich: Neben dem SGB war nur das Kepler-Gymnasium Ibbenbüren (Regierungsbezirk Münster) keine Kooperationsschule eines großen Vereins. Das Landrat-Lucas-Gymnasium (RB Köln), Partner des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen, das Helmholtz-Gymnasium Bielefeld (RB Detmold), Partner des Zweitliga-Absteigers Arminia Bielefeld und das Lessing Gymnasium Düsseldorf (RB Düsseldorf), Partner von Zweitligist Fortuna Düsseldorf arbeiten jeweils eng mit den örtlichen Großvereinen zusammen, entsprechend stark war das Teilnehmerfeld und die individuelle Klasse.

Zusammen trainiert wurde eigentlich nicht

Dies zeigt aber auch, dass die heimischen Vereine hervorragende Nachwuchsarbeit leisten. Die meisten Fußballer des Gymnasiums spielen beim FC Overberge, TuRa Bergkamen, SuS Oberaden und SuS Kaiserau. Drei treten bei Rot-Weiß Ahlen, Preußen Münster und künftig auch in der B2-Jugend von Schalke an. Das Betreuergespann Alexander Kreth und Matthias Fahling möchten diesen Erfolg verstetigen und vielleicht doch einmal zum Finale nach Berlin fahren. Was fehlt, sind Trainingsmöglichkeiten. Die stehen dem Gymnasium nach dem Umbau des Tennenplatzes nicht mehr zur Verfügung. Hier scheinen Kreth und Fahling bei Sportamtsleiter Heiko Rahn auf offene Ohren zu stoßen.

Dass das Team vor den Turnieren nie zusammen trainiert hatte, macht diesen Erfolg bei der Landesmeisterschaft noch wertvoller. Dafür gab es am Donnerstag beim offiziellen Pressetermin von Schulleiterin Bärbel Heidenreich jede Menge Lob.

Gymnasium stand zu recht im NRW-Finale

Dass das Bergkamener Gymnasium zu recht im NRW-Finale stand, wurde gleich in der ersten Partie deutlich. Gegen Ibbenbüren dominierten die SGB-Kicker, ließen im Defensivverbund keine einzige Chance zu, agierten dafür aber im Abschluss noch zu ungenau, so dass die erste Partie torlos endete. Im zweiten Spiel trafen die Bergkamener auf den späteren souveränen Sieger, das Helmholtz-Gymnasium aus Bielefeld. Das SGB-Elf agierte wiederum überzeugend, biss sich aber an der enorm starken Bielefelder Defensive die Zähne aus. Kurz vor der Pause pfiff der Schiedsrichter dann einen zweifelhaften Elfmeter für die Bielefelder Mannschaft, die erwartungsgemäß zahlreiche Arminia-Nachwuchsakteure in ihren Reihen hatten. Diese ließen sich die Chance zur Führung nicht entgehen und verteidigten in der Folgezeit weiter clever und legten kurz vor Schluss das entscheidende 2:0 nach.

Mit einer „Jetzt erst recht“-Stimmung gingen die Bergkamener in die dritte Partie gegen Düsseldorf. Endlich wurden die SGB-Schüler für ihre Leistung belohnt: Serkan Gül erzielte früh das 1:0, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich machten Gül und Felix Rudolf den ersten Sieg des Tages perfekt.

Mit Partnerschulen bekannter Vereine auf Augenhöhe

Mit enormen Rückenwind ging es dann in die letzten Partie des Tages. Gegen das Landrat-Lucas Gymnasium Leverkusen, das sogar U-Nationalspieler von Bayer 04 in ihren Reihen wusste, spielten die SGB-Kicker mutig nach vorne und wurden wiederum belohnt. Nach dem frühen 1:0 durch Serkan Gül, fiel zwar kurz nach der Pause der Ausgleich, doch die darauffolgende Drangphase der Leverkusener überstand das Team dank einer kompromisslosen Defensive und einem starken Dominik Lehmann im Tor. Einen blitzsauber ausgespielten Konter nutzte Felix Rudolf schließlich zum umjubelten 2:1-Siegtreffer, der die Bergkamener auf Position zwei der Gesamtwertung springen ließ. Als Belohnung gab es zwar keine Fahrscheine zum Bundesfinale nach Berlin, dafür aber Medaillen, einen Pokal, eine Urkunde und ein T-Shirt.

„Über fast ein ganzes Schuljahr hinweg hat sich dieses Team auf Stadt-, Kreis- und Bezirksebene durchgesetzt und nun beim NRW-Finale ein absolutes Ausrufezeichen gesetzt. Das war eine überragende und absolut geschlossene Mannschaftsleistung aller 15 Akteure, die jeweils im Kader standen“, lobt Betreuer Alexander Kreth. „Das war Fußball auf wirklich hohem Niveau, ein super Turnier. Super war auch, dass es auf Seiten von Eltern und Verwandten so viel Unterstützung gab. Wir hatten sicherlich den mit Abstand größten Fan am Start“, ergänzt Betreuer Matthias Fahling.

 

Das Aufgebot:

Tor: Dominik Lehmann, Tolgahan Gürses

Abwehr: Max Elandt, Sebastian Rabe, Felix Rudolf, Lukas Beimann, Niklas von Malottki.

Mittelfeld: Tom Pracht, Moritz Prengel, Kemal Akbulut, Ismail Pakdemir, Serkan Gül, Niels Strehlau, Florian Frische.

Angriff: Fabio Mainka, Hamid Charif

Ergebnisse und Statistiken im Überblick

 

  • Städtisches Gymnasium Bergkamen – Kepler-Gymnasium Ibbenbüren 0:0
  • Helmholtz-Gymnasium Bielefeld – Städtisches Gymnasium Bergkamen 2:0; Tore: 1:0 (13.) Foulelfmeter, 2:0 (23.).
  • Lessing-Gymnasium Düsseldorf – Städtisches Gymnasium Bergkamen 1:3; Tore: 0:1 (8.) Gül, 1:1 (12.), 1:2 (25.) Gül, 1:3 (28.) Rudolf.
  • Städtisches Gymnasium Bergkamen – Landrat-Lucas-Gymnasium Leverkusen 2:1; Tore: 1:0 (5.) Gül per Foulelfmeter, 1:1 (19.), 2:1 (26.) Rudolf



Fahrradstation ist in Betrieb: Alle 14 Tage Reparaturen

Bürgermeister Roland Schäfer und der Leiter des VKU-Verkehrsmanagements, Andreas Feld, nahmen am Donnerstag die neue überdachte Fahrradstation am Bergkamener Busbahnhof und Rathaus in Betrieb.

Die neue Fahrradstation ist seit Donnerstag in Betrieb.
Die neue Fahrradstation ist seit Donnerstag in Betrieb.

38 Fahrräder können dort abgestellt werden. Dieser Service ist kostenlos. Den Türöffner, einen blauen Chip, erhält man im Bürgerbüro. Dafür muss ein Pfand von 20 Euro hinterlegt werden. Bei VKU-Abonnenten übernimmt das Verkehrsunternehmen die Bürgschaft.

Neben der Stadt und der VKU ist die DiesDas Service GmbH dritter Partner der Fahrradstation. Deren Radexperten kommen ab 26. Juni nach Bergkamen. Von 10 bis 12 Uhr erledigen sie dort kleine Reparaturen. Wir die Reparatur aufwendiger, nehmen sie das Rad mit nach Kamen.

Wieder verkehrstüchtig bringen sie es 14 Tage später wieder zurück. Wer es schnell haben möchte, fährt mit einem Sonderticket der VKU (Schutzgebühr 1 Euro) nach Kamen und radelt wieder zurück.

Nähere Infos zum DiesDas-Service und zu den Preisen gibt es hier.

Fahrradstation mit Videoüberwachung

Das Tor zur Fahrradstation wird mit einem Chip geöffnet.
Das Tor zur Fahrradstation wird mit einem Chip geöffnet.

Für die Sicherheit der in der Fahrradstation abgestellten Drahtesel garantiert eine Videoüberwachungsanlage. Ein weiteres technisches Schmankerl wird in Kürze in Kooperation mit den GSW eingebaut: eine Aufladestation für die Akkus von E-Bikes. Auch dieses Angebot ist zunächst kostenlos. Falls bei einer extrem starken Nutzung der Stromverbrauch richtig teuer werden sollte, müsse man dies neu überdenken, erklärte Fachdezernent Manfred Turk, der im Rathaus maßgeblich den Bau der Fahrradstation vorangetrieben hat.

Wie Bürgermeister Roland Schäfer betonte, erfüllt diese Fahrradstation die vier wesentlichen Bürgerwünsche aus der Testphase mit einer mobilen Station: Die Nutzung ist kostenlos, die Räder stehen im Trockenen, sind vor Diebstählen sicher und die Station kann Tag und Nacht genutzt werden.

Gekostet hat die Radstation rund 65.000 Euro. 38.500 Euro stammen aus Fördermitteln des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe. Denn verbunden ist mit dieser Anlage die Hoffnung, dass insbesondere Berufspendler sie nutzen, um von dort mit dem öffentlichen Personennahverkehr zur Arbeit zu fahren.




„Lastkähne, Motoryachten, der Kanal und ein Hafen“ – Führung durch die Marina

Des Jubiläums „100 Jahre Datteln Hamm-Kanal“ nimmt sich auch der Bergkamener Gästeführerring erneut an. Gästeführer Detlef Göke steht jedenfalls am kommenden Sonntag, d. 15. Juni, um 15 Uhr im Westen des Hafengebietes vor dem Restaurant „Am Yachthafen“ (California) am Hafenweg bereit, um dann alle interessierten Besucher und Besucherinnen von dort aus wieder mit auf einen etwa zweistündigen Gang  durch den Hafen mitzunehmen.

Hafenfest 2014 (12)Unter dem Motto „Lastkähne, Motoryachten, der Kanal und ein Hafen“ wird Detlef Göke, der selbst seit einigen Jahren in diesem Hafengebiet zu Hause ist, den weit über die Grenzen Bergkamen hinaus bekannten Marina-Sportboothafen in  Rünthe mit all seinen Einrichtungen und Angeboten genauer vorstellen.

Und da der 1995 eingeweihte Hafen ohne den Datteln-Hamm-Kanal nicht denkbar ist, wird Detlef Göke auch über diese wichtige künstliche Wasserstraße, die seit nunmehr genau 100 Jahren besteht, mancherlei Wissenswertes und bisher Unbekanntes erzählen.

Für die Teilnahme an dem etwa zweistündigen Rundgang ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme frei.

 




Der Ball rollt: Fußballbücher in der Stadtbibliothek

Pünktlich zum Start der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien stellt die Stadtbibliothek eine große Auswahl aktueller Fußballbücher zur Ausleihe bereit. Es gibt eine Ausstellung zum Thema Fußball und Weltmeisterschaft sowie Bildbände und Reiseführer über Brasilien.

FußballVom großen „Fußball-Wimmelbuch“ für die Kleinsten über die neuen Abenteuer der „Teufelskicker junior“ oder die lustige Erzählung „Das Wunder von Björn“ – für alle fußballbegeisterten Kids und auch Erwachsene ist etwas dabei!

Interessante Sachbücher über die Geschichte des Fußballs sowie die besten Fußballer aller Zeiten und vorherige Weltmeisterschaften sind die perfekten Begleiter für diesen Sommer. Das Buch „Spiel, Schuss, Tor“ bietet Informationen zu Fußballregeln, -Taktik und Training und beinhaltet ein Vorwort von Bundestrainer Joachim Löw.

Die neuen Bücher können zu den gewohnten Öffnungszeiten der Stadtbibliothek entliehen werden.

 




Bayer HealthCare in Bergkamen unterstützt Chemietalente

Viele junge Menschen, die sich in besonderer Weise für Chemie interessieren, verbindet eine gemeinsame Erfahrung: An ihren Schulen erhalten sie mangels Laborkapazität nicht die gewünschte Förderung. Um dem entgegenzuwirken, lädt Bayer HealthCare jedes Jahr junge Chemietalente aus ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) zu einem experimentellen Workshop nach Bergkamen ein. „Hier lernen sie Gleichgesinnte kennen und erfahren so, dass sie mit ihrer Leidenschaft für Naturwissenschaften nicht alleine sind“, erklärt Birgit Vieler, Landesbeauftragte der Internationalen Chemie-Olympiade (IChO), am Rande einer Veranstaltung.

Oliver Schön bereitet sich im Ausbildungslabor von Bayer HealthCare Bergkamen auf die nächste Runde der Internationalen Chemie-Olympiade vor. Foto: Bayer
Oliver Schön bereitet sich im Ausbildungslabor von Bayer HealthCare Bergkamen auf die nächste Runde der Internationalen Chemie-Olympiade vor. Foto: Bayer

In diesem Jahr sind 28 Schülerinnen und Schüler, die an der zweiten Runde der IChO 2014 in NRW teilgenommen haben, zum gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeiten eingeladen. Ausgerüstet mit Messzylindern, Tropftrichtern, Thermometern und Kugelkühlern machen sich die Nachwuchsforscher an die vorgegebene Aufgabe: Herstellen von Dibenzalaceton – eine so genannte Aldolkondensation. Was für andere kompliziert klingt, erledigen die Schülerinnen und Schüler der Klassen zehn bis dreizehn mit Begeisterung – wobei ihnen Bayer-Auszubildende tatkräftig zur Seite stehen.

„Solche Veranstaltungen sind ein echtes Highlight. Sechs Stunden Experimentieren, noch dazu an einem eigenen Arbeitsplatz – das kann keine Schule bieten. Das geht nur mit Hilfe starker Partnern in Industrie und Forschung“, macht Vieler deutlich. Auch der Einblick in ein Unternehmen wie Bayer HealthCare sei für die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Erfahrung. Vieler: „Hier erleben sie Chemie hautnah.“

„Wir freuen uns, Jugendlichen auch über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus die spannende Welt der Naturwissenschaften näher bringen zu können“, betont Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer. Auf diese Weise trage Bayer HealthCare dazu bei, talentierte junge Menschen bei der Wahl eines Ausbildungsberufs oder bei der Vorbereitung auf ein späteres Studium zu unterstützen.




Hafenfest 2014: Bergkamen feiert zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Bergkamen feiert am Pfingstwochenende zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Dieses dritte Element brachten drei wagemutige Mitglieder des Vereins für Fallschirmsport Marl zur Eröffnung des inzwischen 16. Bergkamener Hafenfests durch Bürgermeister Roland Schäfer in die Marina Rünthe.

Die Coverband Valentino sorgte beim Auftakt des Hafenfests für Stimmung
Die Coverband Valentino sorgte beim Auftakt des Hafenfests für Stimmung

In mehreren Hundert Metern über dem Hafenplatz stürzten sie sich in die Tiefe. Nachdem sich ihre Fallschirme geöffnet hatten, entfalteten sich jeweils auch die Bergkamener rotgelbe Stadtflagge, die mit ihnen in die Tiefe flatterte.

Einer der drei Waghalsigen des Vereins für Fallschirmsport Marl in luftiger Höhe über der Marina Rünthe.
Einer der drei Waghalsigen des Vereins für Fallschirmsport Marl in luftiger Höhe über der Marina Rünthe.

Bei den drei Fallschirmspringern muss es sich um ausgesprochene Experten des Zielsprungs gehandelt haben. Denn sie landeten im Wasser des Hafenbeckens zwischen der Mole mit den staunenden Hafenfestbesuchern und den Booten, die an der ersten Stegreihe festgemacht waren. Dazwischen war nicht sehr viel Platz. Damit nun gar nichts mehr schief gehen konnten, befanden sich zwei Boote der DLRG samt Besatzung in Alarmbereitschaft. Eingreifen mussten die Rettungsschwimmer allerdings nicht. Die Fallschirmspringer aus Marl kamen auch mit dem Element Wasser bestens zurecht und konnten ohne große Mühen aus eigener Kraft über die Leiter an der Spundwand sicher an Land klettern.

Hafenfest 2014: Diesmal Discofox zur Eröffnungsparty

Sichere Landung im Hafenbecken. Die DLRG passte auf, damit nichts passieren kann.
Sichere Landung im Hafenbecken. Die DLRG passte auf, damit nichts passieren kann.

Nachdem dieser Nervenkitzel überstanden war, spielte die Coverband „Valentino“ auf. Sie sorgte für eine gewisse Beruhigung der Gemüter. Denn nicht Rockmusik wie bei den vielen Hafenfest-Eröffnungspartys vergangener Jahre war angesagt, sonder gepflegter Discofox à la DJ Ötzi oder Helene Fischer. Der hat auch in Bergkamen viele Fans.

Eine der letzten Begegnungen in offizieller Mission: Hafenfest-Organisator Manfred Turk (r.) geht im Sommer in den Ruhestand. Hier im Gespräch mit dem Partnerschaftsbeauftragten der polnischen Stadt Wieliczka, Marek Filipek
Eine der letzten Begegnungen in offizieller Mission: Hafenfest-Organisator Manfred Turk (r.) geht im Sommer in den Ruhestand. Hier im Gespräch mit dem Partnerschaftsbeauftragten der polnischen Stadt Wieliczka, Marek Filipek

Der Hafenplatz war sehr gut gefüllt, doch es war merklich luftiger als 2013 an gleicher Stelle. Vor einem Jahr standen so viele Besucher vor der Hauptbühne, dass der eine oder andere Platzangst bekommen hatte ob dieses Gedränges.

Gute Aussichten: Von diesem Balkon über dem "Gate to Asia" hatten diese Hafenfestbesucher den besten Überblick auf den Hafenplatz.
Gute Aussichten: Von diesem Balkon über dem „Gate to Asia“ hatten diese Hafenfestbesucher den besten Überblick auf den Hafenplatz.

Dies droht am Hafenfest-Samstagabend. Denn dann packen die Jungs von Burning Heart ihre Instrumente aus. In Bergkamen sind die Lokalmatadoren immer ein Garant für große Menschenmassen.

"Zaungäste" des Hafenfests auf dem Wasser.
„Zaungäste“ des Hafenfests auf dem Wasser.

Wer einen guten Platz haben möchte, sollte also früh kommen. Aber bitte vorher, und das gilt eigentlich fürs gesamte Hafenfestwochenende, reichlich Sonnenschutzmittel auftragen. Und für den Kopf ist eine Kappe oder einen leichter Hut angesagt. Die Wetterfrösche versprechen auch für den Pfingstsonntag Sonne pur und Temperaturen um die 30 Grad. Besser geht es eigentlich gar nicht.

Das vollständige Hafenfestprogramm befindet sich hier.

Hafenfest1




Fahrradbus fährt Pfingsten: Kurs Richtung Bergkamener Hafenfest

Mit dem Fahrradbus zum Hafenfest in der Bergkamener Marina, zur Freilichtbühne nach Werne oder einfach zur Wander- und Radtour. Der Fahrradbus des Kreises macht zu Pfingsten all dies möglich.

Fahrradbus
Der Fahrradbus ist an Pfingsten wieder im Einsatz. Foto : Kreis Unna

Der Linienbus (F 80) mit Radanhänger pendelt morgens und abends zwischen Nordkirchen, Werne und Unna und schafft so direkte Verbindungen zwischen den attraktiven Rad-Wanderwegen der Region. Der Bus hat außerdem Anschluss an die Bahnverbindungen zwischen Ruhrgebiet, Münsterland, Börde und Sauerland.

Einzelradler zahlen je nach Streckenlänge zwischen 2,60 und 11,60 Euro. Das Gruppenticket für fünf Personen kostet zwischen 10 und 27,10 Euro. Die Fahrradmitnahme ist im FahrradBus kostenlos.

Weitere Informationen gibt es unter www.kreis-unna.de (Freizeit, Radfahren und Radwandern).




„Qualitätssiegel Schule – Beruf“ für drei Bergkamener Schulen

Drei Bergkamener und eine Kamener Schule wurden am Donnerstagnachmittag in einer Feierstunde im Dortmunder Rathaus mit dem „Qualitätssiegel Schule – Beruf“ ausgezeichnet. Der Übergang von der Schule ins Berufsleben ist für fast jeden Schüler ein großer Schritt. Umso wichtiger ist es, wenn dieser Weg bereits während der Schulzeit eingeleitet und vorbereitet wird.

Die Vertreterinnen und Vertreter der drei Bergkamener Schulen.
Die Vertreterinnen und Vertreter der drei Bergkamener Schulen.

Insgesamt 19 allgemeinbildende, weiterführende Schulen in der Region Westfälisches Ruhrgebiet (Kreis Unna, Dortmund und Hamm) leisten hier vorbildliche Arbeit und durften sich daher am vergangenen Donnerstag Abend über die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel Schule – Beruf freuen. Unter ihnen auch drei Schulen aus Bergkamen und eine Schule aus Kamen: Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, die Willy-Brandt-Gesamtschule, Regenbogenschule Kreis Unna in Oberaden und die Gesamtschule Kamen.

„Wir freuen uns, dass sich seit Einführung des Qualitätssiegels vor acht Jahren immer mehr Schulen intensiv mit dem Thema Berufsorientierung auseinander setzen. Indem wir vorbildliche Schulen auszeichnen und ihre Angebote öffentlich sichtbar machen, werden so immer mehr Lehrerinnen und Lehrer auf die große Bedeutung dieses Themas aufmerksam“, erklärt die Juryvorsitzende Claudia
Hermsen, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hamm, die Idee hinter der regelmäßigen Siegelverleihung.

Neben sieben Schulen, die sich zum ersten Mal um das begehrte Qualitätssiegel beworben hatten und sechs Rezertifizierungen, gab es bei der feierlichen Verleihung im Dortmunder Rathaus in diesem Jahr eine besondere Premiere: sechs Schulen engagieren sich bereits seit Einführung des Siegels im Jahr 2005 und durften daher ihre RERE-Zertifizierung entgegen nehmen. Unter ihnen befand sich auch die Gesamtschule Kamen „Hier haben wir besonders darauf geachtet, wie sich die Schulen in den letzten Jahren weiterentwickelt und ihr Angebot vergrößert haben. Es ist spannend zu beobachten, welche immer neuen Projekte sich die Schulen für ihre Schützlinge einfallen lassen“ freut sich die zuständige Projektleiterin Viktoria Berntzen von der Stiftung Weiterbildung über die gelungene Zertifizierungsrunde.

Hintergrund:

Das Qualitätssiegel Schule ^ Beruf wird bereits im achten Jahr durch die Stiftung Weiterbildung der Wirtschaftsförderung Kreis Unna vergeben, um die Qualität der Berufsorientierung an Schulen langfristig und nachhaltig zu sichern. Unterstützt und finanziert wird die Initiative vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland e.V., der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, dem Kreis Unna, dem Kommunalen JOBCenter Hamm, den Städten Dortmund und Hamm, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH sowie dem Unternehmensverband Dortmund und Umgebung und dem Unternehmensverband Westfalen-Mitte e.V.




Eine Million Maifisch-Larven in der Lippe unterwegs Richtung Rhein

Die Chancen stehen gut, dass sich der hierzulande ausgestorbene Maifisch in Rhein und Lippe wieder dauerhaft ansiedelt. Nachdem erstmalig 2012 rund 500.000 Maifisch-Larven bei Schermbeck in die Lippe eingesetzt worden waren, wurden jetzt doppelt so viele – eine ganze Million winziger Jungfische – in die Lippe bei Haltern-Lippramsdorf entlassen. Und die wirklich gute Nachricht: Erstmals wurden in diesem Jahr im Rhein auch laichreife Maifische entdeckt.

Dieser Maifisch ist acht Zentimeter lang.
Dieser Maifisch ist acht Zentimeter lang.

2014 erstmals Rückkehrer aus dem Meer gesichtet

Diese sind nahezu mit Sicherheit Fische aus der Startphase des Maifisch-Projektes, die aus dem Meer in ihre Ursprungsgewässer zurück wandern. Bis zur Laichreife benötigt die Fischart etwa 3-5 Jahre, was hervorragend mit dem Start des Maifischprojekts in 2008 zusammenpasst und erste positive Rückschlüsse zum Erfolg der Besatzmaßnahmen zulässt. In diesem Zeitraum waren Maifisch-Larven noch nicht in die Lippe, sondern andernorts im Rhein-System in Hessen und NRW eingesetzt worden..

Die jüngste Besatzaktion fand in Kooperation zwischen dem Lippeverband, dem LIFE+-Projekt „Alosa alosa“ (lateinische Bezeichnung für Maifisch) der Europäischen Union in dieser Woche statt. Erneut wurden 1.000.000 Larven der Fischart in die Lippe entlassen worden. Die Aktion wurde sehr kurzfristig angesetzt, da bis zum Schluss nicht gesichert war, ob tatsächlich eine  ausreichende Menge von den aus Frankreich stammenden Fischlarven zur Verfügung stehen würde – auch in seinen letzten Herkunftsgebieten im Einzugsgebiet der Gironde wird der Maifisch immer seltener, in den letzten Jahren sind die dortigen Bestände dramatisch geschrumpft.

Im Rahmen des LIFE+-Programms der EU zur Wiederansiedlung des Maifisches im Rhein-System und zum Schutz der Restbestände der Art im südfranzösischen Girondegebiet werden junge Maifische in der Lippe und weiteren Rhein-Zuflüssen ausgewildert. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und der Rheinische Fischereiverband von 1880 leiten gemeinsam das Projekt die Wiederansiedlung der Art im Rhein, der Lippeverband unterstützt die Besatzmaßnahmen in der Lippe.

Renaturierung schafft neue Lebensbedingungen

Der Lippeverband hat in den letzten Jahrzehnten nicht nur für eine Verbesserung der Wasserqualität durch den Ausbau von Kläranlagen gesorgt. Auch die Beseitigung von Wanderhindernissen und der Bau von Fischaufstiegen an Wehren sowie umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen haben inzwischen wieder günstige Bedingungen für anspruchsvolle Fischarten geschaffen, darunter auch Wanderfischarten wie den Maifisch. So hoffen die Experten, zukünftig eine weitere der ursprünglich im Fluss beheimateten Fischarten wieder zum aktuellen Artenspektrum hinzuzählen zu können.

Die Jungfische haben bei der Besatzaktion einige Stunden an der Lippe in so genannten Rundstrombecken verbracht, wo sie sich geschützt an die neuen Bedingungen anpassen konnten, bevor sie in den Fluss entlassen wurden. Im Laufe des Sommers und Herbstes wandern die Fische dann erst zum Rhein ab und von dort über das Rheindelta bis zum Winter ins Meer. Maifische, die all dies erfolgreich bewältigen, werden nach drei bis fünf Jahren Aufenthalt im Meer geschlechtsreif, kehren in den Rhein und hoffentlich auch in die Lippe zurück, um sich natürlich fortzupflanzen.

Maifisch  zählt zu den heringsartigen Fischen

Der Maifisch  zählt zu den heringsartigen Fischen, dringt jedoch anders als seine Verwandten und ähnlich wie der Lachs weit in die Flüsse vor, um sich dort an kiesigen Flussabschnitten fortzupflanzen. Dies geschieht bei Wassertemperaturen von etwa 15°C und mehr, wie sie bei uns im Frühjahr erreicht werden. Während der Laichwanderung zwischen April und Juni war der Fisch einst eine begehrte Beute der Rheinfischer und die Fische wurden vor allem im Mai –  hierher rührt der deutsche Name – in vielen Gasthäusern angeboten. Jährlich stiegen hunderttausende Maifische vom Rhein in seine Zuflüsse auf, darunter ursprünglich auch in die Lippe. Allein in den Niederlanden wurden Ende des 19. Jahrhunderts jährlich mehr als 300.000 Maifische gefangen und verkauft.

Aufgrund der massiven Überfischung, der zunehmenden Wasserverschmutzung, des Baus unpassierbarer Wehranlagen und durch die Vernichtung von Lebensräumen verschwand die Fischart Anfang des 20. Jahrhunderts aus den Flüssen in ganz Deutschlands. Restbestände überlebten nur in einigen Flüssen in Südwesteuropa, darunter Garonne und Dordogne in Frankreich




Lokschaden: Reisende sitzen zwischen Kamen und Nordbögge fest

Geduld war gefragt bei den rund 40 Reisenden, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 5. Juni, in einem Zug zwischen Kamen und Nordbögge festsaßen. Der Grund: Ein Lokschaden bei einem Zug von Düsseldorf nach Hamm, der die Sperrung der Bahnstrecke in beide Richtungen zur Folge hatte.

Wie ein Bahnsprecher auf Anfrage mitteilt, bremste Rauchentwicklung in der Lokomotive den Zug Mittwochnacht um 23.18 Uhr aus. Bundespolizei, Feuerwehr und Leute von der Bahn wurden angefordert, Züge mussten umgeleitet werden. Derweil die Fahrgäste den Zug nicht verlassen konnten.

Der Brandherd in der Lok wurde zwar schnell gelöscht von der Feuerwehr. Doch musste eine Hilfslokomotive den defekten Zug abgeschleppen. Wie die Bahn erklärt, konnte die Strecke zwischen Nordbögge und Kamen schließlich um 0.30 Uhr wieder freigegeben werden. Der Abschnitt zwischen Kamen und Nordbögge indes blieb bis 2 Uhr gesperrt. Elf Züge, so die Bahn, seien während der Beeinträchtigung auf der Strecke Kamen-Nordbögge über die sogenannte Nordstrecke umgeleitet worden. Was die Rauchentwicklung in der Lok ausgelöst hat, muss noch geprüft werden.