Es gibt noch Karten fürs Theaterdinner „Donnerhall und Glockenläuten“

Die Proben sind abgeschlossen. Alles ist vorbereitet. Alles ist durchorganisiert. Wer jetzt noch einen Platz fürs Theaterdinner am 11. April in der Auferstehungskirche „Donnerhall und Glockenläuten“ (frei nach Don Camillo u. Peppone)  buchen möchte, sollte sich zügig melden.

Probenszene aus "Donnerhall und Glockenläuten"
Probenszene aus „Donnerhall und Glockenläuten“

Nach dem außerordentlichen Erfolg der vorherigen “ Theater – Dinner „Krimi und Westernsatire hat sich Detlef Göke wiedermal etwas ganz besonderes einfallen lassen. Er bat Heinrich Peuckmann nach Vorbild von – Don Camillo und Peppone –  eine neuzeitliche Episode zu schreiben. Es ist ihm auch gelungen Mitglieder der ehemaligen Theater AG des Städtischen Bergkamener Gymnasiums unter Leitung von Wilfred Mueller zu diesem Vorhaben zu engagieren. Der Clou daran ist, dass Pfarrer Christoph Maties seine Auferstehungskirche in Weddinghofen zur Verfügung stellt. Es ist ein 3-Akter in deren Pausen Speisen gereicht werden. D.h. es findet alles in der Kirche statt.

Wann: Freitag, 11. April, 19.30 (Einlass 1ab 19 Uhr)

Wo: Auferstehungskirche Weddinghofen

Preis: 35,50 Euro inklusibe 3-Gänge-Menü

Kartenvorbestellung: goeke.bergkamen@gswcom.biz, Tel. 0172 – 9722575




Julian Deuse einstimmig als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weddinghofen wiedergewählt.

Der SPD Ortsverein Weddinghofen hat am Freitagabend einen neuen Vorstand gewählt. Auf der Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Kuhbach Stuben“, stellte der Beigeordnete und zukünftige Kämmerer Holger Lachmann sich und seine Arbeit vor.

Julian Deuse, einstimmig als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weddinghofen wiedergewählt.
Julian Deuse, einstimmig als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weddinghofen wiedergewählt.

Erneut wurde Julian Deuse als Vorsitzender gewählt. Zu seinen Stellvertretern wählten die Mitglieder der SPD Weddinghofen, Dirk Haverkamp, Brigitte Matiak und Philipp Mühlhause. Als Kassierer wurde Knut Bommer bestätigt und Jens Schmülling wurde als Schriftführer gewählt.

Der Vorsitzende Julian Deuse freut sich sehr, dass Wolfgang Kerak, am Donnerstag als Ehrenbürgermeister vom Rat gewählt, gerne die nächsten zwei Jahre als Beisitzer im Ortsverein Weddinghofen mitarbeiten möchte.

Hier die Stimmergebnisse im Überblick:

Vorsitz: Julian Deuse 26 Ja-Stimmen
Stellv. Vorsitzende: Dirk Haverkamp 26 Ja , Brigitte Matiak 26 Ja, Philipp Mühlhause 22 Ja , 4 Nein
Kassierer: Knut Bommer 26 Ja
stellv. Kassiererin: Simone Leuthold-Haverkamp 25 Ja , 1 Nein
Schriftführer: Jens Schmülling 26 Ja
stellv. Schriftführerin: Ute Korte 26 Ja
Beisitzer: Ulrich Godawa 25 Ja, Wolfgang Kerak 26 Ja, Murtaza Karaoglu 25 Ja, Marion Korte-Rahn 26 Ja, Werner Matiak 25 Ja und Michael Menne 24 Ja.




Neue Straße im Logistikpark erinnert an großen Politiker aus Weddinghofen

Die neue Straße im Logistikpark A 2 trägt nach Beschluss des Stadtrats den Namen „Ernst-von-Bodelschwingh-Straße. Erinnert wird damit an die wohl wichtigste Persönlichkeit aus dem Stadtteil Weddinghofen.

Ernst von Bodelschwingh, Foto nach einem alten Ölgemälde Author Friedrich Jentzen (1815-1901)
Ernst von Bodelschwingh, Foto nach einem alten Ölgemälde
Author Friedrich Jentzen (1815-1901)

Geboren wurde er am 26. November 1794 auf Gut Velmede in Weddinghofen. Nach dem Abitur auf dem Gymnasium Hammonense in Hamm studierte Ernst von Bodelschwingh Staats- und Rechtswissenschaften und nahm an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil. Danach folgte eine erstaunlich steile Karriere im preußischen Staat. 1831 wurde er Regierungspräsident in Trier, danach Oberpräsident der Rheinprovinz in Koblenz. 1842 ernannte ihn der preußische König zum Finanz- und 1844 zum Innenminister. 1848 schied er aus der preußischen Regierung aus, weil er die Politik Friedrich-Wilhelm IV. nicht tragen wollte. 1852 wurde von Bodelschwingh zum Regierungspräsidenten im Regierungsbezirk Arnsberg ernannt. Er starb mit 59 Jahren auf einer Dienstreise an den Folgen einer Kriegsverletzung. Beigesetzt wurde er auf dem Familienfriedhof auf Gut Velmede in Weddinghofen.

Für diese Namensnennung hatte sich vor allem die Familie Bodelschwingh starkgemacht, die auch heute auf dem Gut Velmede in Weddinghofen wohnt. Denn ursprünglich hatte die Verwaltung vorgeschlagen, diese in „von-Bodelschwingh-Straße“ zu benennen. Damit sollte an alle berühmten Bodelschwinghs erinnert werden. Dazu gehörte Ernsts Bruder, der ehemaligen preußische Finanzminister Carl, sein Sohn und Gründer von Bethel, Friedrich von Bodelschwingh, sein Neffe Ernst, ein Landrat des damaligen Landkreises Unna-Kamen, und schließlich Ernst von Bodelschwingh, der von 1953 bis 1965 für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestags war.

Der Stadtrat und auch der Verwaltungsvorstand schlossen sich dem Wunsch der Weddinghofer Familie von Bodelschwingh an.




Homepage der Stadt in den Augen der Grünen nur Mittelmaß

Die Grüne Fraktion im Landtag NRW hat die Homepages aller 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen getestet. www.bergkamen.de landete mit 14 Punkten und Platz 174 im Mittelfeld. Für Kamen gab es lediglich acht Punkte und den Platz 350 unter den 396 Kommunen in NRW.

Die Homepage der Stadt Bergkamen ist in den Augen der Grünen nur Mittelmaß.
Die Homepage der Stadt Bergkamen ist in den Augen der Grünen nur Mittelmaß.

Ziel sei es gewesen es, gute Beispiele für Bürgerservice zu finden, damit andere Kommunen davon profitieren könnten. „Wir wollen den digitalen Wandel für alle nutzbar machen“, sagt der grüne Abgeordnete Herbert Goldmann.

Gesamtsieger des Tests wurde die Stadt Bonn, die ein beispielhaftes Anliegen-Management für die Bürgerinnen und Bürger bietet, außerdem können in Bonn sehr viele Verwaltungsvorgänge online erlediget werden, und die Stadt stellt aktiv und sehr umfassend Daten zur Verfügung.

Im Vergleich der Kommunen im Kreis Unna schnitt Unna bei dem Test mit 19 Punkten am besten ab, gefolgt von Lünen und Schwerte mit jeweils 16 Punkten. „Das Angebot von Unna zeichnet sich zum einen durch erste Schritte in Richtung von EGovernment aus. So ersparen Dienste wie das Online-Fundbüro den Unnaer Bürgerinnen und Bürgern manchen Gang zur Stadt. Außerdem bietet Unna mit der Präsenz bei Facebook und Twitter einen direkteren Kontakt und auch eine höhere Identifikation der jüngeren Generation mit ihrer Stadt.“

Es hängt viel von den Mitarbeitern der Kommunen ab

Wie die Grünen erklärten, hänge viel von begeisterten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung ab. „Wer sich für das Thema interessiert, kann sehr viel erreichen“, sagt Herbert Goldmann. Gerade für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung können Online-Angebote den Alltag erleichtern.

Eine vergleichbare Bestandsaufnahme der Online-Angebote in den Kommunen hat es bisher noch nicht gegeben. „Insgesamt betrachtet ist die Digitalisierung sehr unterschiedlich weit vorangeschritten. Wir hoffen, dass viele Kommunen von den Anregungen profitieren können“, sagt Goldmann.

Alle Ergebnisse des Tests und Informationen zum Fragebogen gibt es unter: www.gruene-fraktion-nrw.de/online-check.

Interessant wäre es übrigens in diesem Zusammenhang, einen Online-Check der Internetpräsenz der politischen Parteien durchzuführen. Gerade Orts- und Stadtverbände tun sich hier oft schwer. Eine „digitale politische Willensbildung“ findet zumindest auf dieser Ebene kaum statt.




Kandidaten für die Wahl zum Integrationsrat stellen sich vor

Am kommenden Dienstag, 08.04.2014, werden sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Integrationsratswahl beim Bergkamener Interkulturellen Netzwerktreffen (b.i.n.) vorstellen.

integrationsratswahl.2014Interessierte haben noch bis Montag, 07.04.2014 die Möglichkeit ihren Wahlvorschlag im Wahlbüro der Stadt einzureichen. Der jetzige Integrationsrat besteht aus neun Migrantenvertretern und sechs Ratsmitgliedern. „Aber diesmal sind auf jeden Fall mehr Kandidatinnen dabei, als bei der letzten Wahl im Jahr 2010“, erklärt Juditha Siebert, Leiterin des Bergkamener Integrationsbüros, die ein großes Interesse daran hat, dass auch Frauen in den Integrationsrat einziehen werden.

„Es sind gerade die Frauen, die sich mit den integrationsrelevanten Themen wie Bildung für Kinder und Jugendliche in Kita, Schule, Beruf sowie dem Senioren- bzw. Pflegebereich, also dem gesamten Lebensumfeld einer Familie beschäftigen und dort eingebunden sind. Daher können alle von diesen Lebenserfahrungen profitieren und sie sollten die Chance nutzen, ihre Anliegen gemeinsam mit den Mitgliedern des Rates der Stadt einzubringen“, so Siebert.

Eingebürgerte und Aussiedler dürfen auch Wählen

Die Integrationsratswahl wird am Sonntag, 25. Mai, zusammen mit der Kommunal- und Europawahl durchgeführt. Eingebürgerte und Aussiedler dürfen jetzt auch wählen, müssen sich aber vorab in das Wählerverzeichnis eintragen lassen. Der letzte Termin hierfür ist Dienstag, 13. Mai. Nähere Informationen sind auf der Internetseite des Integrationsbüros der Stadt Bergkamen verfügbar unter http://www.bergkamen.de/uebersicht-1341.html – im Menü „Integrationsratswahl 2014“ .

Das Treffen des Bergkamener Interkulturellen Netzwerkes (b.i.n.) findet am Dienstag, 08.04.2014 um 18  Uhr im Bergkamener Ratstrakt  im Sitzungssaal II statt. Juditha Siebert organisiert das Treffen mehrmals im Jahr um über aktuelle Themen zu informieren. Teilnehmen können alle interessierten Bergkamener Bürgerinnen und Bürger. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erteilt das Integrationsbüro unter Tel. 02307/965-272 oder per Mail an integration@bergkamen.de.




Skapunk-Legende „Rantanplan“ und Gäste live im Yellowstone

Das Bergkamener Jugendzentrum Yellowstone und das Independent- und Szenelabel Horror Business Records bieten einen ganz besonderen Leckerbissen. Für Freitag, den 04. April 2014 konnte das Konzert-Team die Skapunker „Rantanplan“ aus St. Pauli, Hamburg, für ein Gastspiel im Soundclub Yellowstone gewinnen. Unterstützt werden die Urgesteine von drei lokalen Bands.

Rantanplan aus Hamburg
Rantanplan aus Hamburg

Rantanplan gelten als die Skapunkband in Deutschland schlechthin. Die Band spielt einzigartige Shows, die oft länger als zwei Stunden dauern. Und eins ist sicher: Dem Hamburger Rudel gehört der Platz zwischen den Stühlen von Ska und Punk wie keiner zweiten Band. Diese Symbiose ist möglich und extrem partytauglich.

Gegründet im Jahr 1995 bringen Rantanplan regelmäßig ihre Alben unter das Volk. Danach folgte „Unleashed“ und „20359“. Die Texte reichen von politischen Alltagsreflexionen auf hohem Niveau über zerbrochene Träume bis hin zum Selbstzweck der Liebe, Klamauk, Gefängnissen und Krieg.  Nach zweimaligem Hören ist die Musik beinahe konsensfähig, jedoch meilenweit vom Mainstream entfernt.

Unterstützung durch Awesome Scampis, Maels on Wheels Mucky Feet

Unterstützt werden Rantanplan unter anderem von den The Awesome Scampis, aus Bergkamen. Die mitreißenden Shows der sieben Ska-Punker sind mehr als nur Musik. Zusätzlich zum Up-Tempo Ska mit deutschen Texten, druckvollen Bläsern , rasanten Offbeats und mehrstimmigem Gesang wird eine große Portion irrwitziges Entertainment serviert. Mit dieser Mischung machen die Awesome Scampis aus jedem Konzerte eine große Party. Bei den vielen bisherigen Shows spielten die Jungs nicht nur im Vorprogramm von deutschen Ska- und Reggaegrößen wie Sondaschule, El Bosso, Nosliw, Skatoons und Los Placebos sondern unterstützen auch internationale Bands wie Mark Foggo, Voodoo Glow Skulls und The Black Seeds. Spätestens seit dem Juicy Beats Festival 2010 in Dortmund sind die Awesome Scampis auch dem Publikum größerer Festivals ein Begriff. Im Juli 2008 ist das Debüt-Album „BÄM!“ erschienen. 2014 nimmt die Band das heiß erwartete zweite Album auf und wird ganz nebenbei schon neun Jahre alt.

Mucky Feet aus Werne touren schon seit Jahren durch die Republik und erspielen sich ihre Fans in knackigen Bühneshows. Parallel veröffentlichen sie dabei den ein oder anderen Tonträger im Stil von Vorbildern wie Die Ärzte, Wizo oder den Toten Hosen.

Meals on Wheels aus dem benachbarten Lünen werden den Abend mit wuchtigem Punkrock eröffnen. Mit deutschen und englischen Texten soll ihre Musik das Publikum in Oberaden ordentlich anfeuern.

Der Einlass ist um 19.00 Uhr. Die Show beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 €.




Förderpreis für inklusive Schulentwicklung: Landrat zeichnet Pfalzschule aus

Der Kreis Unna hat den Förderpreis für inklusive Schulentwicklung in Höhe von jeweils 1000 Euro neben zwei Grundschulen in Fröndenberg und Lünen auch an die Pfalzschule Weddinghofen vergeben.

Landrat Michael Makiolla zeichnete die Pfalzschule mit dem Förderpreis Inklusive Schulentwicklung aus. (Foto: Kreis Unna)
Landrat Michael Makiolla zeichnete die Pfalzschule mit dem Förderpreis Inklusive Schulentwicklung aus. (Foto: Kreis Unna)

„Während andere noch darüber reden, ist die Inklusion im Alltag vieler Schulen im Kreis schon angekommen.“ Das unterstrich Landrat Michael Makiolla bei der Vergabe der Förderpreise für inklusive Schulentwicklung an sechs Schulen.

Strahlende Gesichter gab es in der Kategorie A (inklusive Ansätze im Schulleben) bei der Gemeinschaftsgrundschule Fröndenberg/Ruhr, der Gemeinschaftsgrundschule Wittekindschule (Lünen) und der Pfalzschule Bergkamen. In der Kategorie B (schulinterne Vorhaben zur Gestaltung einer inklusiven Schulpraxis) freuten sich die Josef-Reding-Schule (Holzwickede), die Hauptschule Kamen und das Ruhrtalgymnasium Schwerte über die Auszeichnung.

Die Freude ist verständlich, denn neben der Würdigung des Engagements durch die Auszeichnung gibt es für alle Schulen jeweils 1.000 Euro – Geld, mit dem weitere inklusive Vorhaben ermöglich werden.

Der Preis wird nach 2013 zum zweiten Mal durch den Kreis Unna gemeinsam mit dem Schulamt für den Kreis Unna vergeben. Die Entscheidung über die Auszeichnung traf eine dreiköpfige Expertenjury. Die Preisgelder stammen aus dem Inklusionsfond des Landes.




Patrice Leclerc neuer Bürgermeister von Gennevilliers

Der Stadtrat der französischen Partnerstadt Gennvielliers hat am Samstag mit Patrice Leclerc einen neuen Bürgermeister gewählt.

 Patrice Leclerc , neuer Bürgermeister der französischen Partnerstadt Gennevilliers
Patrice Leclerc , neuer Bürgermeister der französischen Partnerstadt Gennevilliers

Wie bereits berichtet, ließen sich der langjährige Bürgermeister der Stadt Gennevilliers Jacques Bourgoin sowie der für internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften zuständige Beigeordnete Mohamed Bellouch für ihre bisherigen Ämter nicht mehr aufstellen.

Das Wahlbündnis „Union des Gennevillois“ erreichte mit Patrice Leclerc an der Spitze bei der Wahl am 23. März mit 61,43% ein überragendes Resultat und besetzt damit 36 von 43 Sitze im Rat.

Leclerc – wie seine beiden Vorgänger Mitglied der Parti Communiste Français (PCF – Kommunistische Partei Frankreichs) – wurde in der Stadtratssitzung am Samstag, dem 29. März 2014, zum Bürgermeister von Gennevilliers gewählt. DANIEL BERDER erhielt im Stadtrat die Zuständigkeit für internationale Beziehungen.

Der langjährige für Städtepartnerschaften verantwortliche Mitarbeiter der Stadt Gennevilliers Ridha Guessoum bleibt der Stadt Bergkamen als zuverlässiger Ansprechpartner erhalten.

Bürgermeister Roland Schäfer, der bereits im vergangenen Jahr anlässlich eines Besuches in Gennevilliers ausführliche Gespräche mit Patrice Leclerc führen konnte, gratulierte seinem französischen Kollegen und übermittelte ebenfalls seine Glückwünsche an Daniel Berder.

 




Schäfer schickt neuem Bürgermeister von Silifke Glückwünsche

Nachdem die türkische Partnerstadt Tasucu ihre Selbstständigkeit verloren hat, fanden am vergangenen Sonntag Neuwahlen zum Bürgermeister in Silifke, zu der Tasucu jetzt gehört, statt.  Neuer Bürgermeister ist nun  Dr. Mustafa Turgut mit 35,4 % der abgegebenen Stimmen.

Dr. Mustafa Turgut
Dr. Mustafa Turgut

Er gehört der CHP (Republikanische Volkspartei) an. Sie ist wie die SPD Mitglied der Sozialististen Internationalen und assoziiertes Mitglied (Beobachterstatus) der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE). Auf dem zweiten Platz kam der Bewerber der AKP (31,6 %) und dem bisherigen Amtsinhaber Bayram Ali Oengel mit 31,2 %.

Der neue Bürgermeister ist als Arzt im Krankenhaus von Mersin beschäftigt und 1966 geboren. Bürgermeister Roland Schäfer beglückwünschte Dr. Mustafa Turgut zur Wahl verbunden mit der Hoffnung, dass die guten partnerschaftlichen Beziehungen zu Tasucu auf Selifke übertragen werden.

 




Baustart fürs Feuerwehrgerätehaus am 5. Mai

Der Abbruch des alten Feuerwehrgerätehauses der Löschgruppe Rünthe wird in den nächsten Tagen abgeschlossen.  In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr am vergangenen wurden jetzt die Rohbauarbeiten für den Neubau vergeben.

So sieht künftig das Feuerwehrgerätehaus Rünthe aus.
So sieht künftig das Feuerwehrgerätehaus Rünthe aus.

Die Arbeiten beinhalten im Wesentlichen die Erd-, Maurer- und Beton- und Stahlbauarbeiten.  Die Auftragssumme beläuft sich auf rd. 290.000 Euro und entspricht der Vorkalkulation der städt. Hochbauabteilung.

Der 1. Spatenstich und Baubeginn fürs neue Feuerwehrgerätehaus, zu dem Bürgermeister Roland Schäfer einladen wird, ist für den 5. Mai, um 11 Uhr, vorgesehen.  Die durchzuführenden Arbeiten sollten nach 3 Monaten erledigt.

Alle weiteren Arbeiten, insbesondere die techn. Gebäudeausstattung, werden Zug um Zug ausgeschrieben, submittiert und vergeben. Und damit keine Verzögerungen (Kommunalwahl Ende Mai, Konstituierung der Ausschüsse erst nach den Sommerferien) auftreten hat der Bauausschuss zugestimmt, dass die Vergabebeschlüsse durch Dringlichkeitsentscheidung herbeigeführt werden.

Die gesamte Bauzeit, so der für das Hochbauwesen bis zum 30.4.2014 zuständige Dezernent Horst Mecklenbrauck, werden wenn alles wie geplant umgesetzt werden kann, in einem Jahr beendet werden.  Im Frühjahr 2015 sollte die Löschgruppe Rünthe das neue Feuerwehrgerätehaus benutzen können




Wohnturm: Ein Stück Bergkamen für die Ewigkeit

Es gibt tatsächlich Bergkamener. die dem Wohnturm nachtrauern. Sie können sich jetzt ein Stück von ihm für die Ewigkeit sichern.

Stück für Stück wird der Wohnturm abgerissen und nach unten transportiert.
Stück für Stück wird der Wohnturm abgerissen und nach unten transportiert.

Der ehemalige Bergkamener Wohnturm, der fast 40 Jahre das Stadtbild Bergkamens geprägt hat, steht aktuell vor dem Abriss. In einigen Monaten wird das Gebäude aus dem Panorama der Stadt verschwunden sein.

Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt erhalten deshalb die Gelegenheit sich ab dem 1. April 2014 sowohl im Bürgerbüro der Stadt Bergkamen als auch im Stadtmuseum ein Stück dieses ehemaligen Bergkamener Wahrzeichens nach Hause zu holen.

Ein Stück Wohnturm kann man kaufen

Wie Prätiosen sollten die Bruchstücke vom Wohnturm aufbewahrt werden. Am besten in einem mit Samt ausgeschlagenen Schmuckkästchen.
Wie Prätiosen sollten die Bruchstücke vom Wohnturm aufbewahrt werden. Am besten in einem mit Samt ausgeschlagenen Schmuckkästchen.

Auf Anregung der FDP werden ab diesem Zeitpunkt kleinere Teile aus den Betonresten des City-Wohnturms zum Kauf angeboten. „Wir alle freuen uns, dass der leergezogene Wohnturm abgerissen wird und nunmehr Platz macht für etwas Neues“, so die FDP.

Die Freidemokraten sind aber auch der Meinung, dass nicht vergessen werden darf, dass der Wohnturm die Stadt Bergkamen und deren Skyline über Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt hat. In zwei Jahren wird die Stadt Bergkamen 50 Jahre alt und der Wohnturm gehörte die längste Zeit dazu.

Potenzial auf Wertsteigerungen in der Zukunft

Jetzt können sich alle Bürgerinnen und Bürger Bergkamens ein Stück Stadt- und Zeitgeschichte sichern. Ein Stück Wohnturmbeton wird zusammen mit einer Postkarte des Bauwerks für 4,99 Euro verkauft. Ein regelrechtes Schnäppchen mit Potenzial auf Wertsteigerungen in der Zukunft.

Die FDP ist sich sicher, dass sich mit dem Reinerlös zwar die  prekäre Haushaltslage der Stadt Bergkamen nicht deutlich verbessern lässt. Die Liberalen hoffen jedoch, dass sich zumindest das ein  oder andere Kulturprojekt damit finanzieren lässt.

Um ein möglichst breites Publikum für den Verkauf zu erreichen, ist geplant, am Wahltag im Mai auch in den einzelnen Wahllokalen ein „Abriss-Set“ anzubieten. „Wenn sich nur jeder zehnte Bürger dieses Andenken kauft, kommen schnell 25.000,– Euro zusammen. Damit könne man schon ein bisschen Kultur zusätzlich machen, so die FDP abschließend.