Gesamtschule: M+E Infomobil will Schüler für Metall- und Elektrobesuche begeistern

Bundesweit suchen die Unternehmen der Metall- und Elektrobranche aktuell 5200 Nachwuchskräfte. Kein Wunder, dass sie auch in Bergkamen hoffen, junge Leute für eine entsprechende Ausbildung zu gewinnen. Am kommenden Mittwoch steuert deshalb das „M+E Infomobil“ die Willy-Brandt-Gesamtschule an.

Das M+E Infomobil verschaft Jugendlichen einen spielerischen Zugang zu den Berufen der Metall- und Elektro-Unternehmen.
Das M+E Infomobil verschaft Jugendlichen einen spielerischen Zugang zu den Berufen der Metall- und Elektro-Unternehmen.

Hiebei geht es nicht um den schnellen Erfolg, sondern um eine langfristige Perspektive. Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgang erhalten beim Besuch des mit viel Technik ausgestatteten Gelenkbusses einen guten Überblick, was ihnen die Metall- und Elektro-Unternehmen zu bieten hat.

Spielerischer Zugang

Die inhaltliche und technische Ausstattung des Infomobils vermittelt den Jugendlichen nicht nur die Faszination von Technik durch anschauliches Erleben. Es gibt vielmehr auch jede Menge Informationen aus dem Bereich der Berufs- und Arbeitswelt. Das lernen die Besucher spielerisch

Innenansicht des M+E Infomobils
Innenansicht des M+E Infomobils

entdeckend kennen. Die Macher des M+E Infomobils hoffen so, das Interesse und die Aufmerksamkeit der Jugendlichen zu erhöhen.

Übrigens: Viele Ausbildungsplätze werden auch von den Unternehmen in der Region angeboten, zwar nicht direkt in Bergkamen, aber in den Nachbarstädten wie Kamen, Werne, Unna, Hamm und Dortmund. Weitere Informationen sind auf der Homepage des M+E Infomobils erhältlich. Dort gibt es auch eine Ausbildungsplatzbörse.

M+E Infomobil

 




Ein spannendes Jahr für die Feuerwehr in Rünthe

So etwas hatte die Feuerwehr in Rünthe tatsächlich noch nie erlebt. Ein fast infernalisches Szenario in der Marina mit einem explodierten Boot, gleich mehreren brennenden Wasserfahrzeugen. Der Mai 2013 hat Feuerwehrgeschichte geschrieben. Bei der Jahresdienstbesprechung der Rünther Löschgruppe stand das natürlich im Mittelpunkt – ebenso wie der Neubau des Gerätehauses.

2013_04_25_Brand Marina Rünthe 052Es war der schnellen und durchdachten Reaktion der Feuerwehr zu verdanken, dass in der Marina Rünthe nicht mehr passiert ist. Mitten im Wasser, auf einem Außensteg, gab es am Ort der Explosion absurder Weise Probleme mit der Wasserversorgung. Ein Feuerwehrboot war im Einsatz, gleich mehrere Löschgruppen. Hand in Hand organisierte die Lebensretter ein ungewöhnliches Manöver: Die betroffenen Boote wurden auf die Nordseite der Marina gezogen, wo ein Kran sie problemlos bergen konnte.

Doch das war nicht das einzige Ereignis, das in Rünthe Feuerwehrgeschichte geschrieben hat. Mit dem Umzug in die Übergangsherberge am Schacht III in die Hallen der Firma Bergmann wurde im Dezember eine neue Ära eingeläutet. Damit beginnt das Großprojekt Abriss und Neubau des Gerätehauses. „Die Kameraden haben hier großartige Arbeit geleistet“, betonte nicht nur Löschgruppenführer Dirk Kemke am Samstag. Vom Bürgermeister bis zur Wehrführung waren sich alle einig: Der Umzug war eine vorbildliche Gemeinschaftsleistung. Binnen zwei Wochen war alles bewältigt – ohne den Betrieb auch nur im Mindesten zu beeinträchtigen. Um 15 Uhr meldete sich die Löschgruppe dienstbereit – um 20 Uhr ging es schon wieder raus zu einem lebensrettenden Einsatz. Nach einem Verkehrsunfall waren zwei Personen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Gerätehaus Rünthe
Gerätehaus Rünthe

In der kommenden Woche wird der Rat die Vergabe für die Abbrucharbeiten des alten Gerätehauses beschließen. Ende Februar/Anfang März rückt die Abrissbirne an. Ein Jahr ist für den Abriss und Neubau der 1956 errichteten und mehrfach umgebauten Wache eingeplant. Marode Dachfläche, Wasser als Dauergast im Keller, vier Anbauten aus Platzmangel: Der Altbau war mehr als sanierungsbedürftig und den modernen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Überlegungen für einen neuen Standort waren auch deshalb verworfen worden, weil die Wehrleute nicht binnen der geforderten vier Minuten vor Ort sein konnten. Statt Kernsanierung und Neubau war der Abriss die günstigere Lösung.

Die seit vielen Jahren angekündigte Ausrüstung mit Digitalfunk erreicht auch binnen der nächsten zwei bis drei Monate die Rünther Wehr. Mit 40 aktiven Wehrleuten erfüllt Rünthe den Bergkamener Durchschnitt – auch dank der Initiative, ältere Wehrleute zu fördern. „Es stellen auch mehr Arbeitgeber ihre Mitarbeiter für den Feuerwehrdienst frei – das ist eine weitere große Unterstützung“, betont Kemke. 70 Einsätze bewältigte die Rünther Mannschaft 2013 – 1.145 Einsatzstunden kamen zusammen. Hinzu kamen Lehrgänge, Übungsdienste, Sonderveranstaltungen – insgesamt 6.500 Stunden. 85 Kinder schulten die Feuerwehrleute im Rahmen der Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten. Es gab auch Schulungen für die so genannten „Hausfeuerwehren“ in Geschäftshäusern im Umgang mit Feuerlöschern. Darüber hinaus halfen die Rünther Wehrleute auch bei Engpässen bei Tagesalarmierungen in anderen Stadtteilen.

Beförderte, Geehrte, die Wehrführung der Löschgruppe Rünthe und Politik auf einen Blick.
Beförderte, Geehrte, die Wehrführung der Löschgruppe Rünthe und Politik auf einen Blick.

Und es gab einige Beförderungen und Ehrungen, die hier nachzulesen sind: Rünthe_Zahlen




Soulteens-Projekt geht in die nächste Runde: Bis Dienstag anmelden

Unter dem Motto „Musikalisch, Christlich, Gemeinschaftlich“ geht das Soulteens-Projekt der Friedenskirchengemeinde in die nächste Runde. Anmelden kann man sich noch bis Dienstag, 11. Februar.

soul-teens_logo_2Los geht es am Freitag, 14. Februar, um 18 Uhr in der Friedenskirche. Die anderen Treffen finden freitags abends (18-21h) und samstags nachmittags (14:30-17.30h) statt. Leider konnten keine regelmäßigen Termine festlegt werden. Deshalb gibt es hier alle Termine im Überblick.

Fr, 14.02.; Fr, 28.02.; Sa, 01.03.; Fr, 14.03.; Fr, 21.03.; Fr, 04.04.; Sa, 05.04.; Fr, 11.04.; Fr, 02.05.; Fr, 09.05.; Fr, 23.05.; Fr, 30.05.; Sa, 31.05; Fr. 06.06.; Sa, 07.06; Fr, 20.06., Sa, 21.06.; Sa, 28.06.;

Das Konzert wird am 29. Juni 2014 stattfinden.

Das Team hat sich im Vergleich zum letzten Jahr  ein wenig verändert. Die neue Jugendreferentin, Kerstin Lederbogen ist zum Beispiel mit dabei. Für die Musik ist wieder Kantor Andreas Rinke zuständig.

Der Anmeldebogen sollte bis zum 11. Februar im Jugendbüro der Friedenskirchengemeinde sein. Wer ihn persönlich vorbeibringen möchte, kann auch sofort den ersten Monatsbeitrag von 5 Euro zahlen.

Der Anmeldebogen zum Ausdrucken ist hier: AnmeldungSoulteens




CDU lehnt den geplanten Campingplatz Marina-Nord ab

Braucht Bergkamen einen Campingplatz? Diese Frage hat die CDU-Fraktion klar mit „Nein“ entschieden. Deshalb will sie diesem Projekt bereit am kommenden Dienstag im Stadtentwicklungsausschuss einen Riegel vorschieben.

Der geplante Campingplatz in Rünthe ist jetzt ein Stück näher gerückt.
Der geplante Campingplatz in Rünthe ist jetzt ein Stück näher gerückt.

Dort taucht der geplante Campingplatz unter dem Tagesordnungspunkt „Emscher Landschaftspark 2020+“ auf. Unter Federführung des Regionalverbands Ruhr koordinieren die an diesem Landschaftspark beteiligten Städte und Gemeinden ihre Projekte. Bergkamen hat drei Projekte gemeldet: die landschaftliche Visualisierung und Einbindung des Archäologischen Parks.

Oberaden in den Landschaftspark, die Grünvernetzung der Wasserstadt Aden und den „Ökologischer Themencampingplatz inklusive Grünvernetzung (Marina Nord/Rünthe). Die Aufnahme in die Projektliste ist eine wichtige Voraussetzung, an Fördermittel zu kommen.

Nur kleiner Campingplatz wirtschaftlich tragbar

Auf diesem Gelände zwischen Kanal und Westenhellweg soll ein Camping-Platz und ein attraktives Freizeitangebot entstehen.
Auf diesem Gelände zwischen Kanal und Westenhellweg soll ein Camping-Platz und ein attraktives Freizeitangebot entstehen.

Die CDU fordert nun, den Campingplatz ganz aus dieser Liste zu streichen. Als Begründung nennt sie das Gutachten von Prof. Dr. Heinrich Lang, das er dem Ausschuss Anfang Dezember vorgestellt hatte. Dieses Gutachten habe gezeigt, dass eine Campingplatzansiedlung nur unter ganz bestimmten Bedingungen erfolgreich sein könne, erklärt Fraktionsvorsitzende Elke Middendorf. „Die Belegung einer attraktiven Fläche mit einem Projekt, das schon jetzt infrage gestellt werden muss, lehnen wir ab.“

Tatsächlich rät der Gutachter vom ursprünglichen geplanten großen Campingplatz auf der 9,5 Hektar großen Fläche mit über 500 möglichen Stellplätzen ab. Für wirtschaftlich tragfähig hält er allerdings eine kleine Variante mit 150 Stellplätzen. Der Rest sollte für eine Freizeitattraktion genutzt werden. Hier nannte er in der Ausschusssitzung eine Reihe von Möglichkeiten. Eine davon ist eine Adventure-Golf-Anlage.

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Bergkamener Gesamtschüler spitze bei Europas größtem Informatikwettbewerb

Diese Urkunde wird in der Bergkamener Willy-Brandt-Gesamtschule bestimmt einen Ehrenplatz erhalten. Sie hat bei der jüngsten Ausgabe des bundesweiten Informatik-Wettbewerbs „Biber“ mit allen Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Die 1093 Teilnehmer aus Bergkamen bedeuten den 4. Platz auf der Rakingliste sowie das Jahres-Abo einer Computer-Fachzeitschrift und Sachpreise für den Informatik-Unterricht.

Die erfolgreichen Teilnehmer der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen am Biber-Informatikwettbewerb
Die erfolgreichen Teilnehmer der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen am Biber-Informatikwettbewerb

Innerhalb von 40 Minuten mussten die Gesamtschüler online eine Reihe kniffliger Aufgaben lösen. „Das war schon organisatorisch eine Herausforderung“, erklärte Schulleiterin Ilka Detampel. Beim nächsten Biber-Wettbewerb macht die Willy-Brandt-Gesamtschule wieder mit. Ihr und den beteiligten Informatiklehrern war aufgefallen, dass der Wettbewerb den Schülern Spaß gemacht hat. Deshalb gibt es vorher im Sommer wieder einen Wettbewerb für die gesamte Schulgemeinde: die erste Teilnahme an den Bundesjugendspielen seit vielen Jahren.

Zu den Halbjahreszeugnissen gab es am Freitag für alle Schüler mindestens eine Teilnehmerurkunde. Die besten Biber-Teilnehmer wurden zudem besonders geehrt. Dies sind: Adaline Christian, Sebastian Vogt, Laureen Schneegans, Betül Yalcinkaya, Jessica Hartmann, Marcel Herrendorf, Ramon Helbig, Christine Hartmann, Till Siegert, Steven Blaszyk, Pierre-Rene Fuchs, Fabian Schelonke, Georgie Riese, Berna Kapucu, Jesse Potthast, Jana Hartung, Laura Tüttmann, Kevin Bania, Karsten Wiegmann, Alexandra Köhler, Jsmin Bracker, Katrin Desinger, Oguzhan Karadeniz, Carinas Thalmann, Ruben Schaltmann, Johannes Kappelhoff, Marco Laser und  Mandy Schwiertz.

Praxisnahe Aufgaben

Was hat das Verbreiten des neuesten Schultratsches mit Routern zu tun und was verrät uns das Förderband am Flughafen über die Rechenleistung unserer Computer? Diese und andere praxisnahe Fragen stecken hinter den Aufgaben, mit denen sich auch die Schülerinnen und Schüler der Bergkamener Gesamtschule im Rahmen des Wettbewerbs Informatik-Biber befassten.

Genau 1.174 Schulen partizipierten vom 11. bis 15. November an dem mit 206.427 Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Europas. Mit 1093  teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zählt die Willy-Brandt-Gesamtschule zu den 5 teilnahmestärksten im gesamten Bundesgebiet und wurde dafür jetzt von der Initiative Bundesweit Informatiknachwuchs fördern (BWINF) ausgezeichnet.

Engagement für Informatik vorbildlich

„Wir danken der Willy-Brandt-Gesamtschule und allen Wettbewerbsteilnehmern für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit den mehr als 1000 Teilnehmern wurde dieses Ziel an der Willy-Brandt-Gesamtschule mehr als erfüllt“, erklärt der Veranstalter des Wettbewerbs und BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, dass wir im Hinblick auf die Stärkung des Interesses rund um das Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, unterstreicht Schulleiterin Ilka Detampel.

Kinder frühzeitig für das am Thema Informatik interessieren

„Um erfolgreich abzuschneiden, bedarf es keiner besonderen Vorkenntnisse im Bereich Informatik“, unterstreicht Pohl. Vielmehr verfolgt der Veranstalter des Informatik-Bibers das Ziel, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der siebten Auflage des Motivationswettbewerbs statt komplexer Problemstellungen unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler der Musterschule im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.

Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.




Plastiktüten im Biomüll kosten uns Gebührenzahlern 33.000 Euro pro Jahr

Weiterhin Probleme hat der EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) mit den durch Müllbeutel und Plastiktüten verunreinigten Bioabfall. Während der Sammeltour stoßen die Fahrer immer wieder auf eine bunte Ansammlung verschiedenster Beutel.

Eva-Maria Meyer von der GWA zeigt, was nicht in die Biotonne gehört.
Eva-Maria Meyer von der GWA zeigt, was nicht in die Biotonne gehört.

Dies bestätigt auch die GWA, Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna, durch seine Abfallberaterin Regine Hees: „Um die Biotonne „sauber“ zu halten, werden leider immer noch in vielen Haushalten die Küchenabfälle in Müllbeutel verpackt und so in die Biotonne eingefüllt. Da sie sich jedoch nicht zersetzen, verursachen sie erhebliche Störungen im Kompostwerk in Fröndenberg-Ostbüren, wo sie wieder mühselig aus dem übrigen organischen Abfall aussortiert werden müssen, um die Kompostqualität nicht zu beeinträchtigen!“

Plastiktüten sind kein Bioabfall

Auch die vermeidlich „kompostierbaren Tüten“ aus Maisstärke, die vom Handel angeboten werden, sind nicht geeignet. Deren Verrottungsdauer liegt deutlich über der des Bioabfalls. Im Kompostwerk wird der Bioabfall innerhalb von 11 bis 12 Wochen zu Kompost umgesetzt. So wird schließlich auch der sogenannte kompostierbare Plastikbeutel zum Störstoff.

Zudem besteht eine hohe Verwechslungsgefahr zu normalen Plastiktüten. Sowohl für die Müllabfuhr als auch für das Personal am Kompostwerk ist eine Unterscheidung nahezu unmöglich. Auch das Umweltbundesamt weist in einer Studie darauf hin, dass die Biokunst­stofftüten in den meisten Kompostierungsanlagen aussortiert werden. Für das Kompostwerk in Fröndenberg-Ostbüren hat die GWA deshalb ein Verwendungsverbot ausgesprochen. Die GWA-Abfallberatung nennt deshalb preiswerte Alternativen.

Müllitüten auch im Bürgerbüro und beim EBB

Tageszeitung und Papiertüten sind gut geeignet, die Bioabfälle einzuwickeln und die Feuch­tigkeit aufzunehmen. Einfach zu handhaben sind nassfeste Papiertüten, die sogenannten Müllitüten, in denen der Bioabfall in der Küche gesammelt werden kann. Sie können auch als Inlet für den Mülli verwandt werden. In Bergkamen können die Papiertüten (Preis: 2,75 € für 50 Stück) am Wertstoffhof in der Justus-von-Liebig-Straße sowie auch ab sofort auch im Bürgerbüro des Rathauses Bergkamen und beim Entsorgungsbetrieb an der Bambergstraße erworben werden.

Des Weiteren bietet die GWA am Wertstoffhof Vorsortiergefäße für die Küche und Bioton­nensäcke an, die man in die Biotonne hineinstellen kann. Das dieses Thema eine hohe Relevanz hat zeigen leider auch die Jahreswerte 2013: 213 Tonnen (in Worten: zweihundert­dreizehn) Bioabfall aus Bergkamen mussten durch die GWA in Restmüll umdeklariert werden. Die Kostenmehrbelastung für den Bergkamener Gebührenzahler beträgt insgesamt rd. 33.000 Euro und wird auf die Abrechnung bzw. Kalkulation der Folgejahre umgelegt.

Aus diesem Grunde weist der EBB nochmals darauf hin, dass bei wiederholter Falschbefül­lung der Biotonne diese eingezogen und entsprechendes Restmüllmehrvolumen gebühren­pflichtig aufgestellt werden kann.

Für Fragen rund um das Thema Abfall steht die Abfallberatung der GWA weiterhin unter der gebührenfreien Telefonnummer 0 800 400 1 400 von montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 15 Uhr zur Verfügung.




Kaffeehausnachmittag im Stadtmuseum „Romantik – eine Musik ohne Grenzen“ wird verschoben

Aus technischen Gründen muss der Kaffeehausnachmittag „Romantik – eine Musik ohne Grenzen“ vom 16. Februar auf Sonntag 16. März,  15 – 17 Uhr verschoben werden. Das Stadtmuseum Bergkamen lädt zu diesem musikalischen Kaffeehausnachmittag herzlich ein und nimmt schon jetzt Anmeldungen für diesen Termin entgegen.

Polina Merkulova
Polina Merkulova (Klavier)

Zwei hervorragende Musikerinnen, Polina Merkulova (Klavier) und Galina Rack (Sopran) präsentieren ein hochkarätiges Programm mit klassischen Liedern. Es spannt den Bogen von Rimsky-Korsakow und Rachmaninov bis hin zur Welt der Lieder und Klavierwerke von Schubert, Schumann, Brahms und anderen.

Polina Merkulova studierte in Riga Musik und ist ausgebildete Konzertpianistin, Klavierlehrerin und Korrepetitorin. Ihre zahlreichen Soloauftritte als Pianistin begannen schon während des Studiums. Später wechselte sie an die Philharmonie Pskow. Seit 2002 in Deutschland, tritt sie in Solokonzerten auf und arbeitet als Korrepetitorin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Galina Rack kommt aus Kirgisien

Galina Rack
Galina Rack

Galina Rack absolvierte ihre Ausbildung als Gesanglehrerin, Opern- und Konzertsängerin in Frunse (Kirgisien). Nach dem Studium trat sie als Solistin am Konservatorium und in der Philharmonie Taschkent auf. Seit ihrem Umzug nach Deutschland 2005 wirkte sie an mehreren Projekten (u.a. Aalto-Theater Essen, Salonorchester Oberhausen, Romanos Chor) mit.

Eintritt: 7,50 Euro (einschl. 1 Tasse Kaffee und 1 Stück Kuchen/Torte nach Wahl).  Kartenverkauf und –reservierungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/3060210 vor.




Ev. Männerverein erinnert an die Opfer des Grubenunglücks auf Grimberg 3/4

Am 20. Februar 1946 forderte ein Grubenunglück auf der Zeche Grimberg 3/4 in Weddinghofen den Tod von 405 Bergleuten. In Gedenken an diesen Termin will der Männerverein Weddinghofen in der
Männerrunde am 13. Februar, 19 Uhr, im Martin- Luther Haus das Unglück aus Sicht der betroffenen Familien und der kommunalen Geschichte betrachten.

Grubenunglück Grimberg 3/4
Trauerfeier für die Opfer des Grubenunglück am 20. Februar 1946 auf der Zeche Grimberg 3/4 in Weddinghofen.

In einer Gesprächsrunde werden Johannes Schäfers (Chronist des Unglückes), Herbert Korte und Karl – Heinrich Höltkötter schildern, wie sie die damalige Zeit erlebt haben. Als Einstig wird eine Dokumentationsfilm von Detlev Puls, WDR Dortmund, gezeigt.

Zeitzeugen berichten

Viele Familien waren betroffen, in manchen Straßenzügen hatte jede zweite Familie durch das Unglück Angehörige verloren. Die Gesprächsteilnehmer waren Zeitzeugen, nicht direkt durch das Unglück, der letzte Überlebende ist in 2013 verstorben. Sie haben aber in den Familien oder unter den Kollegen und Nachbarn das Unglück miterlebt. Opfer waren somit auch die Angehörigen und Familien. Der Männerverein will angesichts des nahenden Jahrestages ihrer gedenken.

Nähere Informationen zum Grubenunglück gibt es hier.




Nachwuchstalente der Musikschule Bergkamen auch beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ erfolgreich

Drei Schülerinnen und Schüler der Musikschule waren am vergangenen Wochenende als Teilnehmer beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ in Dortmund aktiv und erfolgreich.

Nico Wellers (Trompete) gewann mit dem Kinderjazzortchester „UniJAZZitty“ bei "Jugend jazzt" den 1. Preis.
Nico Wellers (Trompete) gewann mit dem Kinderjazzortchester „UniJAZZitty“ beim Landeswettbewerb in Dortmund „Jugend jazzt“ den 1. Preis.

Nina Dahlmann wurde in der Kategorie „Gesang“ mit 19 Punkten ein dritter Preis zuerkannt. Nina Dahlmann, die dem Bergkamener Publikum u.a. durch ihre zahlreichen Soloauftritte mit der Musikschul-BigBand „TripleB“ bekannt ist, wird in der Gesangsklasse von Jane Franklin betreut.

Mit Nina Schott, einer Schülerin aus der Saxophonklasse von Philipp Sauer ging eine erst 12jährige Schülerin in diesen Wettbewerb, in dem die Teilnehmer auch improvisatorische Elemente in ihren Vortrag einbauen müssen. Philipp Sauer war mächtig stolz auf sein junges Nachwuchstalent, die mit einer eigens für den Wettbewerb zusammen gestellten Combo musizieren konnte. Nina Schott erreichte ebenfalls einen 3. Preis in der Kategorie Saxophon/Klarinette.

1. Preis für Nico Wellers und das Kinderjazzorchester „UniJAZZitty“

Nico Wellers, Trompetenschüler der Musikschule ist Mitglied in verschiedenen Ensembles und war mit dem Kinderjazzorchester „UniJAZZitty“, einem Jugendjazzorchester, das sich aus Musikern aus ganz NRW im Alter von 11 bis 17 Jahren zusammensetzt, erfolgreich. Mit der Höchstpunktzahl 25 gab es einen 1. Preis in der Kategorie Jazzorchester. Daneben wurde dem vom Landwirtschaftsverband Westfalen-Lippe geförderten Ensemble noch der DEW21-Förderpreis zuerkannt. Dieser besteht aus einem Auftritt im Dortmunder Jazzclub „Domicil“.

Musikschulleiter Werner Ottjes möchte jetzt alle erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer der Musikschule zum diesjährigen Preisträgerkonzert am Dienstag, 11. März um 19, im Foyer der Sparkasse Bergkamen-Bönen einladen. Der Titel der Veranstaltung muss in diesem Jahr damit erweitert  werden, so wird es dann heißen „Jugend Musiziert“ und „Jugend jazzt“.




VHS zeigt es: Einkommensteuererklärung 2013 selber machen

Im VHS-Kurs lernen Arbeitnehmer/-innen und Rentner/-innen, wie es geht: Die Einkommensteuererklärung 2013 selber machen. Los geht es am 19. Februar. Der Kurs geht über vier MIttwochabende.

ESt_1_A_2013Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Einkommenssteuererklärung für das Jahr 2013 zu erstellen. Die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen für die Einkommenssteuer ist insbesondere in den letzten Jahren immer komplizierter und unverständlicher geworden. „Sogar hochrangige Politiker geben zu, dass sie ihre eigenen Steuerbescheide nicht mehr verstehen“, sagt Diplom-Finanzwirt Dietmar Kruschewski, der Interessierten ab dem 19. Februar an vier Mittwochabenden in der Volkshochschule Bergkamen das kleine Einmaleins der Einkommenssteuer beibringt.

Gerade auch im Bereich der Arbeitslohn- und Rentenbesteuerung ergeben sich durch Abzugsbeschränkungen von Kosten bzw. Erfassung von bisher steuerfreien Einnahmen immer höhere Steuerbelastungen. „In dem Kurs werde ich anhand der amtlichen Steuererklärungsvordrucke allgemein die Besteuerungsgrundlagen wie Einnahmen, Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastung speziell für Arbeitnehmer und Rentner erörtern“, sagt Kruschewski. „Mit dem im Kurs erworbenen Wissen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die noch vorhandenen Steuerentlastungsmöglichkeiten erkennen und gegebenenfalls geltend machen.“

Dieser Kurs mit Kursnummer 5600 umfasst 12 Unterrichtsstunden und kostet 27,60 €. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 08.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Anmeldung per Telefon ist unter der Rufnummer 02307 / 284952 oder 284954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über vhs.bergkamen.de oder www.bergkamen.de anmelden.

 




Baustelle auf der Adener Höhe: Lichtstele wird für eine Woche ausgeknipst

Wegen der laufenden Bauarbeiten rund um die Lichtskulptur „Impuls“ wird ab sofort für rund eine Woche das Licht auf der Adener Höhe in der Bergehalde Großes Holz ausgeknipst.

Wegen der Bauarbeiten wird für rund eine Woche die Lichtstele auf der Adener Höhe nicht leuchten.
Wegen der Bauarbeiten wird für rund eine Woche die Lichtstele auf der Adener Höhe nicht leuchten.

Die Bauarbeiten auf dem höchsten geografischen Punkt Bergkamens sind wegen des milden Winters schon weit fortgeschritten. Rund um die 30 Meter hohe Lichtskulptur „Impuls” entsteht eine große Aussichtsplattform aus zwei ineinander verschränkten ovalen Flächen. Der barrierefreie Zugang zum Plateau erfolgt über eine Rampe.

Teil der neuen Treppenanlage, die zum Gipfel der Adener Höhe führt.
Teil der neuen Treppenanlage, die zum Gipfel der Adener Höhe führt.

Zurzeit ist die Baustelle durch einen Stahlmattenzaun abgesperrt. Das hindert aber viele Besucher nicht, ich vom Baufortschritt persönlich und vor Ort zu überzeugen. Der Besucherandrang war am vergangenen sonnenverwöhnten Wochenende besonders groß.

Künftig wird es für die ganz Sportlichen auch eine Treppenanlage geben, die bereits zwei Ebenen unterhalb des rund 147 Meter hohen Gipfels der Adener Höhe beginnt. Sie werden nach der Freigabe wirklich eine Herausforderung darstellen und möglicherweise die beiden Trampelpfade, die als Abkürzung entstanden sind, ersetzen.

Weitere Infos zu den Baumaßnahmen gibt es hier.