Sparkasse unterstützt Jugendarbeit der Sportvereine
Damit in Zukunft die Bergkamener Sportvereine weiterhin gute und erfolgreiche Jugendarbeit betreiben können, unterstützt die Sparkasse Bergkamen-Bönen die Stadtsportgemeinschaft mit einer Spende in Höhe von 36.500 Euro.
Spende an den Stadtsportverband (v.l.): Michael Krause, Dieter Vogt, Martin Weber und Heiko Rahn.
Dieser Zuschuss dient zur Bestreitung der allgemeinen Kosten, die bei den Vereinen für den Unterhalt einer Jugendabteilung anfallen. Den symbolischen Scheck überreichten Vorstandsmitglied Martin Weber und Marketingleiter Michael Krause an den Vorsitzenden der Stadtsportgemeinschaft, Dieter Vogt und den Geschäftsführer Heiko Rahn.
Mit einem Förderengagement in Höhe von rund 70 Millionen Euro pro Jahr ist die Sparkassen-Finanzgruppe Deutschlands Sportförderer Nummer eins. 90 Prozent der Fördersumme fließen in den Breitensport und kommen damit rund 22 Millionen Vereinsmitgliedern in ganz Deutschland zugute.
„Die Sparkasse Bergkamen-Bönen ist seit Jahrzehnten verlässlicher Partner in der Förderung des Breitensports hier vor Ort,“ so Martin Weber, „Insbesondere als sinnvolle Freizeitgestaltung stabilisiert der Vereinssport die Gesellschaft. Hier lernen junge Menschen Werte, die auch
für ihre persönliche und berufliche Zukunft wichtig sind.“
Gehweg vom Jugendheim bis zum Birkenweg wird saniert
Ab Montag, 14. April, ist die Wegeverbindung am Ende des Grünen Weges in Bergkamen-Weddinghofen zwischen ev. Kindergarten und dem Kinder- und Jugendhaus Balu bis zum Birkenweg nicht mehr nutzbar.
Zahlreiche Stolperfallen im Asphalt machen das Laufen auf dem Gehweg vom Grünen Weg zum Birkenweg unerquicklich. Seit Monaten ist deshalb ein Teil des zweigeteilten Wegs gesperrt.
In einer Gemeinschaftsaktion wird durch den Baubetriebshof und das Tiefbauamt der Stadt Bergkamen sowie einem Fachunternehmen der marode Oberflächenzustand einer Totalsanierung unterzogen. Die bisher separat geführten Wege werden vereint und mit einer neuen Pflasterung versehen.
„Mit dieser Maßnahme wird auch einer häufig gegenüber dem Weddinghofer Ortsvorsteher Dirk Haverkamp geäußerten Anregung Rechnung getragen“, erklärt der Technische Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters.
Für die Baumaßnahme ist eine Dauer von zehn Tagen geplant; in dieser Zeit muss der Weg voll gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer werden gebeten über die „Kuhbachtrasse“ bzw. den Birkenweg auszuweichen.
Fußballer des Gymnasium spielen um Einzug ins Landesfinale
Die Erfolgsserie der Fußballer des Städtischen Gymnasiums Bergkamen in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1998-2000) geht weiter: Der frischgekürte Kreismeister der weiterführenden Schulen setzte sich auch in der ersten Runde der Bezirksregierungsmeisterschaften durch und spielt nun am 5. Mai um den Einzug ins Landesfinale Nordrhein-Westfalen.
Zum erfolgreichen Team gehören: Dominik Lehmann, Sebastian Rabe, Lukas Beimann, Felix Rudolf, Max Ehland, Moritz Prengel, Kemal Akbulut, Tom Pracht, Serkan Gül, Ismail Pakdemir, Fabio Mainka, Niels Strehlau, Niklas von Malottki, Florian Frische, Hamid Charif und Tolgahan Gürses.
Am Oberadener Römerberg bekamen es die SGB-Schüler in der ersten Partie mit dem Gymnasium Warstein, Sieger des Kreises Soest, zu tun. Gegen die Warsteiner ließen die Bergkamener in der Defensive absolut nichts anbrennen und erwischten in der Offensive einen Traumstart. Bereits nach fünf Minuten erzielte Fabio Mainka nach schöner Einzelleistung das 1:0. In der Folge boten sich zahlreiche Chancen zu erhöhen, die aber ungenutzt blieben. Zehn Minuten vor dem Abpfiff gelang Fabio Mainka aber nach toller Vorarbeit von Serkan Gül und Ismail Pakdemir das erlösende 2:0 (30.).
Im zweiten Spiel der Bezirksrunde traf das SGB auf die Realschule Heessen, den Sieger aus der Stadt Hamm. Die Heessener hatten zuvor Warstein ebenfalls mit 2:0 besiegt.
Die SGB-Schüler gestalteten auch diese Partie überlegen, standen defensiv wiederum gut organisiert, ließen aber in der Offensive zunächst die nötige Durchschlagskraft vermissen. Kurz vor der Pause spielte Innenverteidiger Lukas Beimann aber einen 40-Meter-Diagonalpass auf Ismail Pakdemir, der klasse zum 1:0 versenkte (16.). Mit dem 1:0 im Rücken gingen die SGB-Spieler in die zweite Halbzeit. Wie erwartet, versuchte die Realschule Heessen nun den Druck zu erhöhen, die Partie nahm dabei an Intensität und Emotionalität zu. Die starke Bergkamener Defensive ließ aber bis auf zwei Chancen, die SGB-Keeper Dominik Lehmann glänzend entschärfte, nichts zu. Innenverteidiger Felix Rudolf konnte sich sogar einen Ausflug in die gegnerische Hälfte leisten und netzte auf Vorarbeit von Serkan Gül kurz vor Schluss zur umjubelten Entscheidung ein.
„Unsere Jungs haben sich den Einzug ins Bezirksfinale redlich verdient. Die Defensive stand enorm, sicher und offensiv haben wir jeweils zu günstigen Zeitpunkten getroffen. In Sachen Chancenauswertung ist aber noch Luft nach oben“, bilanzierte Matthias Fahling, der das Team in enger Absprache mit Betreuer Alexander Kreth, der krankheitsbedingt kurzfristig passen musste, an diesem Vormittag begleitete.
Messe für Arbeit und Ausbildung war ein Erfolg
Die mittlerweile 5. Ausbildungsmesse fand am Dienstag, 8. April, im Ratstrakt des Bergkamener Rathauses statt. Und zahlreiche Jugendliche – und auch vereinzelt deren Eltern – nutzten die Gelegenheit, um mit Mitarbeitern von insgesamt 20 Firmen aus der Region ins Gespräch zu kommen.
Gut besucht war die Ausbildungsmesse im Ratstrakt. Foto: Baues
Früher war alles einfacher. Vor allem in Bergkamen. Man ging nach der Schule auf die Zeche – oder zu Schering. „Heute müssen sich die Jugendlichen unter Hunderten von Berufsbildern entscheiden. Und das ist eine wichtige Entscheidung. Sie gilt schließlich für ein ganzes Leben“, sagte Kenan Kücüc, Vorsitzender des Multikulturellen Forums. Das Multikulturelle Forum richtete die Messe „Marktplatz Arbeit und Ausbildung“ zusammen mit der Arbeitsagentur und dem Jobcenter aus; die Stadtverwaltung Bergkamen stellte die Räume zur Verfügung.
Beispiel: Bayer. In dem Pharmabetrieb, den die Eltern- und Großeltern-Generation der künftigen Azubis noch als „Schering“ kennt, wird in acht verschiedenen Berufsbildern ausgebildet. Vom Kaufmann (Kauffrau) für Büromanagement bis zum Mechatroniker. Die reinen Chemie-Berufe – Chemielaborant oder Chemikant – sind in der Minderzahl, aber sehr begehrt. „Dafür bekommen wir die meisten Bewerbungen“, sagt der stellvertretende Ausbildungsleiter Jörg Biermann. Bis zu 700 Bewerungen treffen jährlich allein am Bayer-Standort in Bergkamen ein. Und das Besondere: Jeder Bewerber wird eingeladen. Über die rund 60 Azubis, die am Ende einen Vertrag erhalten, entscheidet am Ende ein Einstellungstest – und nicht etwa die Noten oder gar die Nationalität.
Für 2014 allerdings ist das Auswahlverfahren für einen Ausbildungsplatz bei Bayer schon beendet. Ab Juni können sich interessierte Jugendliche für das Ausbildungsjahr 2015 bewerben.
Die Zahl de Konkurrenten ist groß. Beispiel: Stadt Bergkamen. Alleine für die eine Stelle als Fachangestellte(r) für Medien- und informationsdienste in der Stadtbücherei hatten sich 60 Jugendliche beworben.
„Deshalb ist es gut, dass die Jugendlichen hier auf dieser Messe die Gelegenheit erhalten, mit potenziellen Arbeitgebern sofort direkt ins Gespräch zu kommen“, sagt Kenan Kücük. In der Tat: An allen Ständen – ob Evangelisches Krankenhaus Unna, KIK oder Amazon – herrschte geschäftiges Treiben und vor allem: auch großes Interesse. „Diese Messe läuft sehr gut“, lobte Jörg Biermann. Und auch das Interesse der Arbeitgeber ist groß. „Wir hätten noch viel mehr Stände aufbauen können“, sagte Kücük. „Aber leider reichte der Platz nicht aus.“
VIP-Tickets für Disco Musicpark A2 zu gewinnen
Gemeinsam mit unserem Nachrichtenportal bergkamen-infoblog.de verlost die Disco Musicpark A2 zwanzig VIP-Gutscheine.
Stimmung im Musicpark A2. (Foto: Patrick Opierzynski)
Habt Ihr Lust auf die Nacht der Frauen, auf die Easter Euro Party oder auf eine Power Hour? Dann seid Ihr in der Bergkamener Disco Musicpark A2 (in den Turmarkaden) richtig. Dort findet an jedem Donnerstag, Freitag und Samstag eine Party statt!
Gemeinsam mit unserem Nachrichtenportal bergkamen-infoblog.de verlost die Disco Musicpark A2 zwanzig VIP-Gutscheine im Wert von je 5 Euro. Jeder Gewinner erhält zwei Gutscheine – einen für sich und einen für eine Begleitperson.
Diese Gutscheine sind immer gültig – unabhängig vom Wochentag oder dem Event, das gerade in der Disco stattfindet. (Achtung! Gründonnerstag und Karfreitag ist die Disko geschlossen!)
eine kurze Mail mit Eurem Namen und Eurer Adresse und dem Betreff „Disco“. Die VIP-Tickets werden unter allen Einsendungen verlost. Einsendeschluss ist Samstag, 12. April 2014.
Die Gewinner erhalten eine Antwort per Mail und können ihre beiden Tickets an der Abendkasse der Disco abholen. Pro Person und Abend ist nur ein Gutschein einlösbar. Der Gutschein befreit nicht vom Eintritt.
Hinweis: Der Datenschutz wird gewährt. Eure Daten dienen ausschließlich zur Teilnahme an diesem Gewinnspiel und werden danach vernichtet.
Osterhasen, Ostereier, Osterlämmer, Osterblumen, Osterschafe, Osterfrösche: Ob gehäkelt, gestrickt, gefilzt, als Seife oder aus Stahl, als Ohrhänger oder Türkranz – es gibt nichts, was es auf dem Ostermarkt des Oberadener Stadtmuseums nicht zu haben war. Seit fast eineinhalb Jahrzehnten ist er ein Magnet für echte Oster- und Frühlingsfans. Weit über die Region hinaus. So zieht es sogar Handwerksgesellen auf der Walz direkt hierher.
Nicht nur am Kaffeezelt fand Michael Franzen faszinierte Zuhörer für seine Erlebnisse von der Walz.
Eigentlich kommt Michael Franzen aus Flensburg. In Düsseldorf hat der Schiffsbauer sein Winterlager aufgeschlagen. Am Sonntag hat es ihn auf den Ostermarkt gezogen – zu Fuß, versteht sich. Schließlich hat er allein im vergangenen Jahr 3.700 km durch Deutschland per pedes zurückgelegt. Insgesamt sollen es 17.200 Kilometer werden – bis Santiago di Compostella. Das alles im entsprechenden Ornat mit vorschriftsmäßigem Wanderstock. Sein kleines Wanderbuch ist schon randvoll mit Stempeln aus allen erdenklichen Städten von Bürgermeister, Ämtern, Handwerkskammern, Pfarrern. Ganz wie es der alte Brauch vorsieht.
Weiter auf der Walz mit österlichen Eindrücken
Auf dem Ostermarkt hat er jedenfalls weder eine Holde getroffen, noch hat er Schulden gemacht, Kinder hinterlassen oder eine Straftat begangen. Das wären alles Gründe, um die Walz abbrechen zu müssen. Frisch gestärkt mit Kaffee und Kuchen machte er sich zu Fuß weiter auf den Weg nach Unna. Tiefen Eindruck hat er dafür bei den vielen Besuchern hinterlassen, mit denen er sich in spontane Gespräche vertiefte. Die meisten seiner Gesprächspartnerhatten ihre Taschen bereits bis zum Rand mit österlichen Devotionalien gefüllt.
Österliches gab es in allen Variaten auf dem Ostermarkt – nicht nur um Erdgeschoss.
Davon gab es an den 50 Ständen auch mehr als genug. Osterhasen als Lesezeichen beispielsweise. Handgenäht neben selbstgemachten Plüschtieren, Osterkarten und vielem mehr. Hier ist eine halbe Familie aus Methler mit Mutter, Tochter und Cousine schon seit drei Jahren fester Bestandteil des Ostermarktes. Karin Dietrich gehört dagegen zu den dienstältesten „Marktbeschickerinnen“. Eine ganze Flut von Osterkleinigkeiten hat sie einmal mehr auf mehreren Tischmetern ausgebreitet. Winzige Blumengebinde und Miniatur-Osterwelten bastelt sie seit Jahren fast im Akkord. Das gleiche nochmal als Weihnachtsausgabe. „Nebenbei bleibt noch viel Zeit zum Tanzen und für den Haushalt“, versichert die Dortmunderin.
Besonderer Hingucker: Gestrickte Ostereier im BVB-Design.
Aus manchem entwickelt sich da eine ganz eigene Kunstrichtung. Servietten werden zu täuschend echten Bildern auf Leinwänden mit handgemachtem Rahmen. Miniatur-Häschen versammeln sich auf bunten Kränzen zur Osterhasen-Schule. Baumstämme verwandeln sich mittels Holzohren in wetterfeste Osterhasenfamilien für den Garten. Viele nutzten den Bummel durch die Stände zu einem Abstecher in die Ötzi-Sonderausstellung oder stöberten im Nostalgie-Keller nach kuriosen Raritäten. Wer wollte, konnte sich an der Druckerpresse seine ganz persönliche Osterkarte selbst drucken. Alle konnten jedenfalls eines mit nach Hause nehmen: Eine große Portion Vorfreude auf das Osterfest.
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Gartenhütte in Oberaden brannte
Wegen einer brennenden Holzhütte im Garten rückten die Löschgruppen Oberaden und Weddinghofen in der Nacht zu Sonntag (6. April) in die Straße „Auf den sieben Stücken“ aus. „Die Außenwand der Hütte brannte. Das hatten wir schnell unter Kontrolle“, sagte Martin Schmidt von der Löschgruppe Oberaden. Seine Kollegen aus Weddinghofen konnten deshalb schnell wieder abrücken. – Von 2.08 bis 3.20 Uhr dauerte der Einsatz. Die Ursache des Brandes konnte aber nicht sofort geklärt werden. Die Polizei ermittelt.
Es gibt noch Karten fürs Theaterdinner „Donnerhall und Glockenläuten“
Die Proben sind abgeschlossen. Alles ist vorbereitet. Alles ist durchorganisiert. Wer jetzt noch einen Platz fürs Theaterdinner am 11. April in der Auferstehungskirche „Donnerhall und Glockenläuten“ (frei nach Don Camillo u. Peppone) buchen möchte, sollte sich zügig melden.
Probenszene aus „Donnerhall und Glockenläuten“
Nach dem außerordentlichen Erfolg der vorherigen “ Theater – Dinner „Krimi und Westernsatire hat sich Detlef Göke wiedermal etwas ganz besonderes einfallen lassen. Er bat Heinrich Peuckmann nach Vorbild von – Don Camillo und Peppone – eine neuzeitliche Episode zu schreiben. Es ist ihm auch gelungen Mitglieder der ehemaligen Theater AG des Städtischen Bergkamener Gymnasiums unter Leitung von Wilfred Mueller zu diesem Vorhaben zu engagieren. Der Clou daran ist, dass Pfarrer Christoph Maties seine Auferstehungskirche in Weddinghofen zur Verfügung stellt. Es ist ein 3-Akter in deren Pausen Speisen gereicht werden. D.h. es findet alles in der Kirche statt.
Wann: Freitag, 11. April, 19.30 (Einlass 1ab 19 Uhr)
Julian Deuse einstimmig als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weddinghofen wiedergewählt.
Der SPD Ortsverein Weddinghofen hat am Freitagabend einen neuen Vorstand gewählt. Auf der Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Kuhbach Stuben“, stellte der Beigeordnete und zukünftige Kämmerer Holger Lachmann sich und seine Arbeit vor.
Julian Deuse, einstimmig als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weddinghofen wiedergewählt.
Erneut wurde Julian Deuse als Vorsitzender gewählt. Zu seinen Stellvertretern wählten die Mitglieder der SPD Weddinghofen, Dirk Haverkamp, Brigitte Matiak und Philipp Mühlhause. Als Kassierer wurde Knut Bommer bestätigt und Jens Schmülling wurde als Schriftführer gewählt.
Der Vorsitzende Julian Deuse freut sich sehr, dass Wolfgang Kerak, am Donnerstag als Ehrenbürgermeister vom Rat gewählt, gerne die nächsten zwei Jahre als Beisitzer im Ortsverein Weddinghofen mitarbeiten möchte.
Hier die Stimmergebnisse im Überblick:
Vorsitz: Julian Deuse 26 Ja-Stimmen
Stellv. Vorsitzende: Dirk Haverkamp 26 Ja , Brigitte Matiak 26 Ja, Philipp Mühlhause 22 Ja , 4 Nein
Kassierer: Knut Bommer 26 Ja
stellv. Kassiererin: Simone Leuthold-Haverkamp 25 Ja , 1 Nein
Schriftführer: Jens Schmülling 26 Ja
stellv. Schriftführerin: Ute Korte 26 Ja
Beisitzer: Ulrich Godawa 25 Ja, Wolfgang Kerak 26 Ja, Murtaza Karaoglu 25 Ja, Marion Korte-Rahn 26 Ja, Werner Matiak 25 Ja und Michael Menne 24 Ja.
Neue Straße im Logistikpark erinnert an großen Politiker aus Weddinghofen
Die neue Straße im Logistikpark A 2 trägt nach Beschluss des Stadtrats den Namen „Ernst-von-Bodelschwingh-Straße. Erinnert wird damit an die wohl wichtigste Persönlichkeit aus dem Stadtteil Weddinghofen.
Ernst von Bodelschwingh, Foto nach einem alten Ölgemälde Author Friedrich Jentzen (1815-1901)
Geboren wurde er am 26. November 1794 auf Gut Velmede in Weddinghofen. Nach dem Abitur auf dem Gymnasium Hammonense in Hamm studierte Ernst von Bodelschwingh Staats- und Rechtswissenschaften und nahm an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil. Danach folgte eine erstaunlich steile Karriere im preußischen Staat. 1831 wurde er Regierungspräsident in Trier, danach Oberpräsident der Rheinprovinz in Koblenz. 1842 ernannte ihn der preußische König zum Finanz- und 1844 zum Innenminister. 1848 schied er aus der preußischen Regierung aus, weil er die Politik Friedrich-Wilhelm IV. nicht tragen wollte. 1852 wurde von Bodelschwingh zum Regierungspräsidenten im Regierungsbezirk Arnsberg ernannt. Er starb mit 59 Jahren auf einer Dienstreise an den Folgen einer Kriegsverletzung. Beigesetzt wurde er auf dem Familienfriedhof auf Gut Velmede in Weddinghofen.
Für diese Namensnennung hatte sich vor allem die Familie Bodelschwingh starkgemacht, die auch heute auf dem Gut Velmede in Weddinghofen wohnt. Denn ursprünglich hatte die Verwaltung vorgeschlagen, diese in „von-Bodelschwingh-Straße“ zu benennen. Damit sollte an alle berühmten Bodelschwinghs erinnert werden. Dazu gehörte Ernsts Bruder, der ehemaligen preußische Finanzminister Carl, sein Sohn und Gründer von Bethel, Friedrich von Bodelschwingh, sein Neffe Ernst, ein Landrat des damaligen Landkreises Unna-Kamen, und schließlich Ernst von Bodelschwingh, der von 1953 bis 1965 für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestags war.
Der Stadtrat und auch der Verwaltungsvorstand schlossen sich dem Wunsch der Weddinghofer Familie von Bodelschwingh an.
Homepage der Stadt in den Augen der Grünen nur Mittelmaß
Die Grüne Fraktion im Landtag NRW hat die Homepages aller 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen getestet. www.bergkamen.de landete mit 14 Punkten und Platz 174 im Mittelfeld. Für Kamen gab es lediglich acht Punkte und den Platz 350 unter den 396 Kommunen in NRW.
Die Homepage der Stadt Bergkamen ist in den Augen der Grünen nur Mittelmaß.
Ziel sei es gewesen es, gute Beispiele für Bürgerservice zu finden, damit andere Kommunen davon profitieren könnten. „Wir wollen den digitalen Wandel für alle nutzbar machen“, sagt der grüne Abgeordnete Herbert Goldmann.
Gesamtsieger des Tests wurde die Stadt Bonn, die ein beispielhaftes Anliegen-Management für die Bürgerinnen und Bürger bietet, außerdem können in Bonn sehr viele Verwaltungsvorgänge online erlediget werden, und die Stadt stellt aktiv und sehr umfassend Daten zur Verfügung.
Im Vergleich der Kommunen im Kreis Unna schnitt Unna bei dem Test mit 19 Punkten am besten ab, gefolgt von Lünen und Schwerte mit jeweils 16 Punkten. „Das Angebot von Unna zeichnet sich zum einen durch erste Schritte in Richtung von EGovernment aus. So ersparen Dienste wie das Online-Fundbüro den Unnaer Bürgerinnen und Bürgern manchen Gang zur Stadt. Außerdem bietet Unna mit der Präsenz bei Facebook und Twitter einen direkteren Kontakt und auch eine höhere Identifikation der jüngeren Generation mit ihrer Stadt.“
Es hängt viel von den Mitarbeitern der Kommunen ab
Wie die Grünen erklärten, hänge viel von begeisterten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung ab. „Wer sich für das Thema interessiert, kann sehr viel erreichen“, sagt Herbert Goldmann. Gerade für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung können Online-Angebote den Alltag erleichtern.
Eine vergleichbare Bestandsaufnahme der Online-Angebote in den Kommunen hat es bisher noch nicht gegeben. „Insgesamt betrachtet ist die Digitalisierung sehr unterschiedlich weit vorangeschritten. Wir hoffen, dass viele Kommunen von den Anregungen profitieren können“, sagt Goldmann.
Alle Ergebnisse des Tests und Informationen zum Fragebogen gibt es unter: www.gruene-fraktion-nrw.de/online-check.
Interessant wäre es übrigens in diesem Zusammenhang, einen Online-Check der Internetpräsenz der politischen Parteien durchzuführen. Gerade Orts- und Stadtverbände tun sich hier oft schwer. Eine „digitale politische Willensbildung“ findet zumindest auf dieser Ebene kaum statt.