Bergkamen bleibt „rote Hochburg“: Schäfer und SPD bauen Vorsprung aus

Bergkamen bleibt die rote Hochburg in der Region. Mit einem Stimmenanteil von 69,1 Prozent  konnte Bürgermeister Roland Schäfer seinem exzellenten Wahlergebnis von 2009 noch eins draufsetzen (plus 3,8 Prozentpunkte). Die SPD legte um knapp 3 Prozentpunkte zu und erreichte 59,4 Prozent sowie 26 Sitze (plus 1) im neuen Stadtrat.

Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters (r.) gratuliert dem alten und neuen Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer.
Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters (r.) gratuliert dem alten und neuen Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer.

Angesichts dieser Übermacht konnte aufseiten der CDU allein Rosemarie Degenhard zuerst vor Freude weinen und danach nur lachen: Sie erreichte im kleinsten Stadtteil Heil 58, 3 Prozent und bleibt deshalb Ortsvorsteherin. Für alle anderen Christdemokraten bleibt die Erkenntnis, dass sie zurzeit nicht in der Lage ist, die Sozialdemokraten zu überflügeln und Bürgermeister Roland Schäfer schon gar nicht. Die Enttäuschung dürfte deshalb so groß sein, weil Stadtverbandsvorsitzender Marco Morten Pufke und CDU-Bürgermeisterkandidatin Martina Plath ihr Hauptwahlziel, zumindest eine Stichwahl zu erreichen, bei Weitem verfehlt. Mit 21,1 Prozent erreichte Martina Plath gerade ein Drittel von dem, was ihr Kontrahent Roland Schäfer am Wahlsonntag eingefahren hatte. Die CDU kam auf 24,2 Prozent, 1,3 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahre. Sie wird wie bisher mit 11 Sitzen im neuen Stadtrat sitzen.

FDP ist die große Verliererin

Für Roland Schäfer gab es von seinen Parteifreunden viel Applaus.
Für Roland Schäfer gab es von seinen Parteifreunden viel Applaus.

Große Verliererin der Kommunalwahl ist die FDP. Sie büßte etwas mehr als 2 Prozentpunkte ein. Sie verlor mit ihren mageren 2,8 Prozent nicht nur eins ihrer zwei Rastmandate ein, sondern auch den wichtigen Fraktionsstatus. Angelika Lohmann-Begander wird künftig allein die Interessen der Liberalen im Stadtparlament vertreten, dies unter erheblich schwereren Bedingungen als bisher.

Nicht viel hat sich bei Bündnis 90/Die Grünen durch den Urnengang am vergangenen Sonntag geändert. Mit 9,4 Prozent und vier Sitzern im Stadtrat fuhren die Grünen genau das gleiche Ergebnis ein wie 2009. Ihr Bürgermeisterkandidat Thomas Grziwotz verlor im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahre 1,4 Prozentpunkten und erreichte 5,9 Prozent.

44 Prozent Wahlbeteiligung sind bedenklich

Hier war sicherlich der SPD-Kandidat zu übermächtig, die eine oder andere Stimme hatte er vielleicht auch an Werner Engelhardt von BergAUF verloren. Er kam bei seiner ersten Kandidatur auf 4 Prozent. BergAUF sammelte 4,2 Prozent der Stimmen ein. Das ist ein Plus von 0,6 Prozentpunkten. Damit bleibt es bei ihren zwei Ratsmandaten. Immerhin hat das Wahlbündnis die FDP als 4. Kraft im Bergkamener Stadtrat jetzt abgelöst.

Spätestens am Tag der Wahl beginnt die Zeit der Nachlese und Analysen. Alle fünf Parteien sollten dabei einen Punkt ganz oben auf die Tagesordnung setzen und sich genügend Zeit lassen, darüber nachzudenken. Mit 44 Prozent ist die Beteiligung an einer Kommunalwahl in Bergkamen auf einen historischen Tiefpunkt gerutscht. Dies etwa auf das schöne Wetter zu schieben oder auf die Europawahl, ist zu billig.

Alle weiteren Bergkamener Ergebnisse der Europawahl und auf Kreisebene sowie in den einzelnen Wahllokalen und Stimmbezirken gibt es hier.




Ausstellung „Wider Napoleon!“ auf Schloss Cappenberg

Kaiser Napoleon im Krönungsornat, Gemälde von Fran?ois Gérard, 1810, Salenstein, Napoleonmuseum Thurgau (Schweiz)
Kaiser Napoleon im Krönungsornat, Gemälde von Fran?ois Gérard, 1810, Salenstein, Napoleonmuseum Thurgau (Schweiz)

Mit der kulturhistorischen Ausstellung „Wider Napoleon!“ präsentiert der Kreis Unna vom 29. Mai bis 21. September auf Schloss Cappenberg Exponate aus der napoleonischen Zeit.

Die Herrschaft Napoleon Bonapartes und die Befreiungskriege (1813-1815) spielten für Deutschland eine große Rolle. Die Gesetze Napoleons standen für die Ideen der Französischen Revolution. Sie versprachen Freiheit und Gleichheit für alle, die Trennung von Staat und Kirche sowie die Gewerbefreiheit.

Die Person des Freiherrn vom und zum Stein ist mit dem Standort Schloss Cappenberg eng verbunden, wählte er den Ort doch als Alterssitz. Nach der vernichtenden Niederlage Preußens gegen Napoleon (1806) setzte sich Stein für grundlegende Reformen ein. Als leitender Minister (1807/1808) begann er ein Reformwerk, das den „Untertan“ zum „Staatsbürger“ machte und an öffentlichen Angelegenheiten beteiligte. Nach seiner Entlassung 1808 setzten sein Nachfolger Hardenberg und die Generäle um Gneisenau und Scharnhorst Steins Werk fort.

80 Leihgeber aus dem In- und Ausland stellen Exponate für die Schau zur Verfügung, die in einer Kooperation mit den Museen der Stadt Lüdenscheid realisiert wird. Eine spektakuläre Anknüpfung zum westfälischen Raum bildet eine Nachbildung der Quadriga vom Brandenburger Tor. Es handelt sich dabei um die Bühnenausstattung des Weltrekord-Auftritts von Mario Barth im Berliner Olympiastadion.

Napoleon hatte die Quadriga nach Paris bringen lassen, um die Preußen zu demütigen und sein geplantes gesamteuropäisches Museum damit zu bereichern. Nach dem Sieg über Napoleon und der Eroberung von Paris 1814 transportierten die Preußen die Quadriga in einem großen Triumphzug zurück nach Berlin. Die Route führte auch durch Städte unserer Region wie z. B. Kamen, Unna, Hamm und Soest.




Fahrradtour zu Ökologie und Kunst an der Seseke

Zwei Themen – eine Radtour: Bei einer Fahrrad-Exkursion am Sonntag, dem 25. Mai, entlang der  Seseke werden ökologische und kunsthistorische Erläuterungen gegeben. Teilnehmer können so die Entwicklung des Gewässers wie auch Wissenswertes zu den Kunstwerken an der Seseke erfahren – Teilnahme kostenlos!

Kunst an der Seseke: "Der wachsende Steg"
Kunst an der Seseke: „Der wachsende Steg“

Dazu lädt das Projekt ÜBER WASSER GEHEN gemeinsam mit dem LIPPEVERBAND ein. Die Fahrradexkursion wird geleitet von Hermann Hofmann (Lippeverband) und der Kunsthistorikerin Nicole Hohman.Bei der fachkundigen Exkursion kann man außerdem erfahren, welche technischen Voraussetzungen für den Umbau erforderlich waren und wann welche Pflanzen und Tiere die naturnah umgestalteten Gewässerräume wieder besiedeln.

Nicole Hohmann präsentiert folgende kulturelle Sehenswürdigkeiten: Vom Kunststandort „Stufen zur Körne“ von Danuta Karsten in Dortmund-Kurl geht es über den neuen Kunststandort „Erscheinen und Verschwinden“ von Claudia Schmacke in Unna-Afferde weiter nach Kamen.

Es folgen die Kunststandorte „Pixelröhre“ von Winter /Hörbelt, „JETZT und der Fluss“ von Christan Hasucha, „Line of Beauty – das fünfte Klärwerk“ von Susanne Lorenz, „Landschaft im Fluss“ von Thomas Stricker und „Hogarth`s Dream“ von Diemut Schilling in Lünen. Von dort geht es nach einer kleinen Erfrischung auf einer anderen Strecke wieder zurück nach Dortmund – dabei sind u. a. Schloss Schwansbell, der Horstmarer See, Haus Wenge und architektonisch interessante Zechenhaussiedlungen zu sehen.

Treffpunkt ist in Dortmund am Parkplatz Hoeschpark um 11.00 Uhr (40 km / 6,5 Stunden). Treffpunkt für eine verkürzte Tour ist 15:00 Uhr in Kamen, Stiller Weg unter der Hochstraße B 233 (14 km/ 2,5 Stunden).

Die Teilnehmer benötigen eigene Räder. Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich bei Jasmin Kowalski, Lippeverband, Tel.  0201/104-2289 oder kowalski.jasmin@eglv.de.

Weitere Informationen unter: www.ÜBERWASSERGEHEN.de

Weitere Termine: 20. Juli 2014 und 24. August 2014

 




JeKi-Stadtorchester Bergkamen spielt im Dortmunder Konzerthaus

Mehr als 50 junge Bergkamener Musikerinnen und Musiker werden sich am Sonntagmittag auf den Weg nach Dortmund machen. Als eines von 7 ausgewählten Ensembles spielt das JeKi-Stadtorchester Bergkamen beim JeKi-Tag 2014 im Dortmunder Konzerthaus.

Das Jeki-Stadtorchester Bergkamen spielt am 25. Mai im Konzerthaus Dortmund.
Das Jeki-Stadtorchester Bergkamen spielt am 25. Mai im Konzerthaus Dortmund.

Das Ensemble unter der Leitung von Bettina Pronobis und Ralf Beyersdorff vereint JeKi-Kinder fast aller Bergkamener Grundschulen zu einem beachtlichen Klangkörper. Nach längeren Vorbereitungen innerhalb der einzelnen Schulen wurde am vergangenen Samstag ein gemeinsamer intensiver Probentag veranstaltet. In mehreren Probeneinheiten sowohl innerhalb der einzelnen Instrumentengruppen als auch mit dem gesamten Orchester bekam das Konzertprogramm mit dem Titel „Old MacDonald fährt zur See“ den letzten Schliff.

Insgesamt werden rund 500 JeKi-Kinder aus verschiedenen Ruhrgebietsstädten am 25. Mai ins Konzerthaus kommen, um für Kinder und Familien Musik zu machen und erste Bühnenerfahrung zu sammeln. Die Ensembles der JeKi-Grundschule präsentieren ihr musikalisches Können in einzelnen Foyer-Konzerten und im großen JeKi-Konzert auf der Konzerthaus-Bühne. Unter dem Motto „Auf die Bühne, fertig, los!“ wartet ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen und Zuhören auf das Publikum.

Zudem wird es ein spannendes Rahmenprogramm mit unterhaltsamen Aktionen, Instrumenten-Ausprobierstationen und einer Klangrallye durchs Haus geben.

 




UKBS überweist an Bergkamen Gewinnbeteiligung von 87.360 Euro

Eine Gewinnausschüttung von 87.360 Euro wird die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) jetzt an die Bergkamener Stadtkasse überweisen. Im nächsten Jahr soll der Betrag in ähnlicher Höhe ausfallen.

So stellt sich der Architekt die kleine Siedlung der UKBS mit 12 Häusern an der Eichendorffstraße vor.
Zukunftsprojekt: So stellt sich der Architekt die kleine Siedlung der UKBS mit 12 Häusern an der Eichendorffstraße in Bergkamen-Mitte vor.

Bereits vor Beginn der Festlichkeiten zum 75jährigen Bestehen am 22. August auf Haus Opherdicke konnte die UKBS ein Kompliment des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen entgegennehmen. „Die UKBS hat sich stabil entwickelt; das Unternehmen ist gut aufgestellt“, so Verbandsprüfer Engbert in einer gemeinsamen Sitzung von Gesellschaftern und Aufsichtsrat im Hotel Katharinenhof in Unna. Ein „uneingeschränkter Bestätigungsvermerk“ zum Jahresabschluss 2013 unterstreicht diese erfreuliche Entwicklung.

Daran partizipieren auch diesmal wieder die beteiligten Kommunen, die sich über einen Bilanzgewinn dieses  Wohnungsunternehmens freuen dürfen. Dabei handelt es sich als Gesellschafter um den Kreis Unna, die Städte Bergkamen, Fröndenberg, Hamm, Kamen, Unna und Selm sowie um die Gemeinden Bönen und Holzwickede. Sie erhalten eine Gesamt-Dividende von 624.000 Euro entsprechend ihrem jeweiligen Anteil.

Auf Bergkamen entfallen bei einer Beteiligung von 14 Prozent insgesamt 87.360 Euro. Darüber freuten sich die beiden Aufsichtsratsmitglieder Horst Mecklenbrauck und Uwe Radtke besonders, nahmen sie doch letztmalig an einer Sitzung der UKBS-Gremien teil.

Und Geschäftsführer Matthias Fischer ließ darüber hinaus zur Freude der Gesellschafter wissen: „Die Ausschüttung wird auch in den nächsten Jahren mindestens in dieser Höhe so bleiben!“

Im Wohnungsbestand ist es nach Angaben von Geschäftsführer Fischer weiter gestiegen. Nach der Übergabe der 41 Wohnungen mit Service in der Gemeinde Bönen beläuft sich die Anzahl der Einheiten nunmehr auf insgesamt 2.827. Hinzu kommen noch 36   Gewerbeeinheiten. Neben dem Neubauvorhaben in Bönen konnten noch eine neue Kindertagesstätte, ebenfalls in Bönen, ihrer Bestimmung übergeben werden. Ebenso wurde im abgelaufenen Jahr 2013 eine von der UKBS errichtete Kindertagesstätte in Unna an der Heinrichstraße in Betrieb genommen, wovon nach Angaben von Fischer gleichzeitig ein „positiver Effekt für das ganze Quartier“ ausgeht.

Damit nicht genug: Große Pläne hat das kommunale Wohnungsunternehmen für die Zukunft. So wird die Kita an der Erlenstraße in Unna um 185qm Nutzfläche erweitert, zwölf Bungalows für Senioren entstehen in Bergkamen an der Eichendorffstraße, in Bergkamen gegenüber dem Busbahnhof ist ein Komplex mit 16 Wohnungen und acht Gewerbeeinheiten in der Planung, in Selm wird die alte Schule umgebaut in 13 Wohnungseinheiten und an der Heinrichstraße in Unna-Königsborn sollen 40 neue Wohnungen errichtet werden. Hinzu kommen ein Mehrgenerationenprojekt in Unna an der Weberstraße und in Fröndenberg 26 Wohnungseinheiten für Senioren in Ardey. „Wir haben viel vor“, ließ Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Rieke wissen. Und Geschäftsführer Fischer bestätigte die Philosophie des Unternehmens, dass man als kommunales Unternehmen ein verlässlicher Partner der Kommunen sein wolle und sich dafür einsetze, dass Wohnraum bezahlbar bleibe.




Wahlleiter Dr. Peters ruft zur Teilnahme an der Kommunal- und Europawahl auf

Bergkamens Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters ruft alle Bergkamener zur Teilnahme an der Europa- und Kommunalwahl am kommenden Sonntag, 25. Mai, auf.

Wörtlich heißt es in dem Aufruf:

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Bergkamens Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters
Bergkamens Wahlleiter Dr. Hans-Joachim Peters

am kommenden Sonntag (25.05.2014) finden in Nordrhein-Westfalen die Europawahl und die Kommunalwahlen statt. Die 38.000 Wählerinnen und Wähler in Bergkamen erhalten mit den fünf Stimmzetteln die Möglichkeit zur Teilnahme an der Wahl zum Europäischen Parlament, des Landrates und der Vertretung des Kreises Unna sowie des Bürgermeisters und des Rates der Stadt Bergkamen.

Ich möchte Sie herzlich bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Die Wichtigkeit der Europawahl gilt es insbesondere herauszustellen: Egal ob es um Reisen ohne Grenzkontrollen, die Sicherheit im Internet oder besonders gekennzeichnete Lebensmittel geht. Europa hat Auswirkungen auf jeden einzelnen von uns.

Mit der Kommunalwahl haben Sie direkten Einfluss auf die politischen Entscheidungen vor Ort. Die Wahlperiode der kommunalen Vertretungen bzw. die Amtszeit von Bürgermeistern und Landräten beträgt ausnahmsweise rund sechseinhalb Jahre; sie endet am 31. Oktober 2020.

Von daher sollte sich keiner die Chance entgehen lassen, mitzubestimmen, wem er die Geschicke in Europa, aber auch auf kommunaler Ebene anvertraut.

Meine besondere Bitte geht dabei an die jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die als Jungwähler erstmals von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können.

In Bergkamen werden zusätzlich die Mitglieder des Integrationsrates gewählt. Hier haben rund 6.700 Wahlberechtigte erstmalig in den gleichen Wahllokalen wie zur Europa- und Kommunalwahl die Möglichkeit zur Stimmabgabe.

Jede wahlberechtigte Person hat am Sonntag in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr die Möglichkeit zur Stimmabgabe in seinem Wahllokal. Die Wahlbenachrichtigungskarte oder ein amtlicher Ausweis ist mitzubringen.“

Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters

Erster Beigeordneter als Wahlleiter Stadt Bergkamen




Neue Karte auf der städtischen Homepage bietet jede Menge Infos

Auf der Homepage der Stadt www.bergkamen.de gibt es jetzt in geballtes Informationspaket in Form eines Kartenwerks, in dem bisher rund 14.000 Einzelinformationen vom Standort von Altglascontainern bis hin zu den Bebauungsplänen eingearbeitet sind.

Das neue Kartenangebot auf der Homepage der Stadt Bergkamen.
Das neue Kartenangebot auf der Homepage der Stadt Bergkamen.

Das Schöne ist: Es lassen sich per Mausklick bestimmte Themen darstellen, sodass man nicht von einer Informationsflut „erschlagen“ wird. In der Kategorie „Freizeit/Erholung“ gibt es zum Beispiel den Unterpunkt „Baden“. Auf einem Blick sieht dann der Interessierte, wo in Bergkamen Abkühlung bei hochsommerlichen Temperaturen zu haben ist.

Besonders wertvoll ist dieses neue Angebot für Ortsfremde. Wer in Bergkamen bauen möchte, sei es ein eigenes Häuschen oder für einen Gewerbebetrieb, findet nicht nur eine Darstellung der Bebauungspläne, sondern wird auch per Mausklick zu den Unterlagen und auch zu den Ansprechpartnern im Rathaus weitergeleitet.

Bürger zur Mithilfe aufgefordert

Bürgermeister Roland Schäfer und Planungsamtsleiter Thomas Reichling, unter dessen Federführung dieses reichlich aufgemöbelte Kartenwerk auf Grundlage der auch schon bisher verwendeten RVR-Karten entstanden ist, geben zu, dass längst noch nicht alles perfekt ist. Gern möchte Thomas Reichling bald die VKU-Haltestellen oder die Hausnummern einarbeiten.

Beide räumen auch ein, dass es trotz aller gründlicher Vorarbeit Fehler gibt. So gibt es, wird der geschichtlich Interessierte sofort feststellen, keinen Hinweis auf die beiden bedeutenden Bergkamener Bodendenkmäler, das Römerlager in Oberaden und die Bumannsburg in Rünthe. Den Begriff „Römerpark“ gibt es gar nicht. Die Holz-Erde-Mauer wird lediglich in der Rubrik „Tourismus“ als Aussichtspunkt“ dargestellt.

Unglücklich ist auch der Name des Angebots „Geodatenserver“. So hieß bisher auch die RVR-Karte auf der städtischen Homepage. Dass sich jetzt dahinter vielmehr verbirgt, wird nicht deutlich.

Hier setzen Schäfer und Reichling auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger: Wer einen griffigen Namen für das neue Angebot weiß oder Fehler entdeckt hat, sollte sich bitte bei der Stadt per Mail unter info@bergkamen.de melden.




Zusatztermin im MittwochsMIX mit Andrea Badey

„La Badey“ alias Andrea Badey, Kabarettistin, Songpoetin und Schauspielerin gastiert am 11. Juni um 19.30 Uhr mit ihrem brandneuen Programm „Eine Frau geht „seinen“ Weg …!“ in der Galerie „sohle 1“. Damit bietet das Kulturreferat der Stadt eine Zusatzveranstaltung im Rahmen der Reihe mittwochsMIX – nicht zuletzt,  um die Zeit bis zu den Sommerferien und dem Kultursommerprogramm in der zweiten Ferienhälfte für die Fans des Kabarett nicht zu lang werden zu lassen.

Andrea Badey
Andrea Badey

Andrea  Badey hat den Rock auf den Zähnen und treibt Schabernack mit uns. Sie spielt, erzählt und ersingt uns die wundersam-skurille Welt des Badey-Landes .Aus der Sicht der Frau, als Seemann und gelegentlich  auch mal als Huhn. Auch das Ehepaar Obama darf zu Wort kommen. Dabei begibt sie sich  mit all ihren herrlichen Protagonisten auf die kabarettistisch-komische Suche des optimalen Weges .Was könnte das sein? „Ihrer“ „Seiner“ oder vielleicht doch der Weg des klugen  Plemkacki-Ludwigs, der Forest-Gump aus dem Bergischen Land? Der verirrt sich in eine Männer-Schwitzhütte im Sauerland und erklärt einem buddhistischen Goldfisch die Welt: “Bei manche Weiber haste  Pech, weil du bei denen farblich einfach nicht in die Wohnung passt.“

Badey erzählt das alles  mit einer umwerfenden Liebe zum Lachen, zum Hinschauen und weicht den Zumutungen des Lebens dennoch mit gekonntem Hüftschwung aus. Und… ihr  spezieller Ruhrgebietszauber tropft dabei aus allen Knopflöchern.

Tickets zum Preis von 12,- Euro, erm. : 9,- Euro, sind erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse.




Bayer Bergkamen hat zum 16. Mal das EU-Öko-Audit bestanden

Das Bergkamener Bayer-Werk hat sich erneut dem EU-Öko-Audit gestellt, dessen Anforderungen über die gesetzlichen Auflagen hinausgehen. Diese sehr aufwändige Prüfung wurde bestanden. Jetzt zum 16. Mal in Folge mit großem Erfolg

 

Praktizierter Umweltschutz: Die Abluft der Produktionsbetriebe wird direkt am Ort ihrer Entstehung abgesaugt und im Kraftwerk bei hohen Temperaturen umweltfreundlich verbrannt. Foto: Bayer
Praktizierter Umweltschutz: Die Abluft der Produktionsbetriebe wird direkt am Ort ihrer Entstehung abgesaugt und im Kraftwerk bei hohen Temperaturen umweltfreundlich verbrannt. Foto: Bayer

„Der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen ist für Bayer HealthCare in Bergkamen selbstverständlich. Zählt der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen doch seit jeher zu den vorrangigen Unternehmenszielen. Dazu gehört es, den Rohstoff- und Energieverbrauch zu minimieren, Emissionen und Abfälle zu reduzieren und alle Anlagen sicher zu betreiben“, heißt es in einer Mitteilung von Bayer. Der Standort Bergkamen unterwerfe sich daher jedes Jahr freiwillig dem strengen Eco Management and Audit Scheme (EMAS) – besser bekannt als EU-Öko-Audit.

Der Bergkamener Bayer-Standort erfüllt die EMAS-Auflagen und verfügt über ein funktionierendes Umweltmanagement-System. „Das haben uns unabhängige TÜV-Sachverständige im Rahmen der diesjährigen Prüfung einmal mehr bestätigt“, berichtet Standortleiter Dr. Stefan Klatt. Aus seiner Sicht besonders erfreulich: „Damit erkennen die Gutachter auch an, dass wir in der Vergangenheit die richtigen Schwerpunkte gesetzt haben.“ Trotzdem gebe es noch Kleinigkeiten, die es zu optimieren gelte. Klatt: „Diese Punkte werden wir bis zum nächsten Audit gewissenhaft abarbeiten.“ Denn auch das gehört zu den EMAS-Anforderungen: den betrieblichen Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern.

Das Eco Management and Audit Scheme ist ein europäisches Umweltmanagement und Audit-System, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltpolitik auf dem aktuellen Stand zu halten. Firmen, die sich daran beteiligen, müssen die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die Umwelt detailliert überprüfen und einen Prozess zur ständigen Verbesserung der Umweltleistung nachweisen. Beides wird durch Betriebsprüfungen unabhängiger Umweltgutachter einmal jährlich kontrolliert.

Die Umweltpolitik, das Umweltmanagement und die betrieblichen Umweltziele von Bayer HealthCare in Bergkamen sind in der Umwelterklärung dokumentiert, die das Unternehmen alle drei Jahre herausgibt. Die rund 80-seitige Broschüre kann kostenlos bei der Standortkommunikation angefordert werden. Kontakt: Udo Feiler, Telefon 02307/65-2513.




Schüler der Freiherr-von-Ketteler-Schule lernen in der Waldschule Cappenberg

Einen Unterricht der besonderen Art erlebten Schülerinnen und Schüler Freiherr-von-Ketteler-Grundschule. Der Schulranzen blieb zu Hause, stattdessen ging es mit einem kleinen Rucksack in ein großes, grünes Klassenzimmer: Die Klassen 4 a und 3 c sowie die Klassen 4 b  und  4 c  besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen die Waldschule Cappenberg. Gesponsert hat das Erlebnislernen die Abfallberatung der GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH.

Die Klassen 4 a und 3 c sowie die Klassen 4 b  und  4 c  der Freiherr-von-Ketteler-Schule Rünthe besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen die Waldschule Cappenberg.
Die Klassen 4 a und 3 c sowie die Klassen 4 b und 4 c der Freiherr-von-Ketteler-Schule Rünthe besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen die Waldschule Cappenberg.

Annette Graf, Oliver Belaire und Andreas Witte, Mitarbeiterinnen der Waldschule, führten die  Klassen durch den Wald und durch das umweltpädagogische Programm. Trotz wechselhaftem Wetter hatten die Kinder sichtlich ihren Spaß bei der spielerischen Erforschung des Waldes. Ausgestattet mit Becherlupen schwärmten sie in kleinen Gruppen immer wieder aus. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Spinnen, Riesenkäfer, Frösche, Erdkröten und sogar ein Lurch wurden bestaunt. Manches Wesen war den Kindern bisher höchstens aus dem Zoo bekannt, nun konnten sie die Tiere in den eigenen Händen halten und bewundern. Selbstverständlich wurden alle Tiere wieder frei gelassen. Aufmerksam wurden auch die Waldregeln befolgt. So wurde z. B. das Pausenbrot – umweltfreundlich, da Abfall sparend – in wiederverwendbaren Brotdosen mitgebracht. Vereinzelt anfallende Verpackungsabfälle wurden eingepackt und mitgenommen, nichts blieb im Wald zurück.

Die Frage, was denn eigentlich mit den vielen Blättern im Wald geschieht, führte schließlich zum wichtigen Thema Kompostierung. So erfuhren die Kinder Wissenswertes über die im Waldboden lebenden Mikroorganismen, wie mit deren Hilfe das Laub kompostiert wird und daraus wertvoller Humus entsteht. Ein Vergleich mit der Kompostierung der in der Biotonne gesammelten organischen Abfälle aus Küche und Garten am Fröndenberger Kompostwerk rundete das Thema ab. Zur Vor- und Nachbereitung erhielten die Klassen von der GWA ein umfangreiches Paket mit Informations- und Arbeitsmaterialien. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die GWA-Abfallberatung mit der Waldschule zusammen, um das Thema den Schülern spielerisch zu vermitteln. Jährlich werde kreisweit bis zu 30 Schulklassen ein Besuch der Waldschule finanziert, erläutert Stefanie Lieg von der GWA.

Auch im nächsten Jahr bietet die GWA-Abfallberatung einen erlebnisreichen Besuch zum Thema „Kompostierung“ in der Waldschule für 30 Schulklassen an. Interessierte Schulen können sich bereits jetzt bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter  ( 0 800 400 1 400 (gebührenfrei, im Kreis Unna) vormerken lassen.




So reagiert die VKU auf den BVB-Pokalsieg

Die VKU setzt in der Nacht von Samstag, 17., auf Sonntag, 18. Mai, zusätzliche Busse auf der NachtBus-Linie N10 ein. Hintergrund ist das Pokalendspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. Das Spiel findet zwar am Samstagabend (20 Uhr) in Berlin statt, aber in Dortmund wird es auf Großbildschirmen live übertragen. Zehntausende Menschen werden in der Westfalenmetropole erwartet.

NachtbusUnd wenn der BVB 09 Pokalsieger wird, ist am Sonntag die Stadt sicherlich so richtig voll. Dann fahren die SchnellBusse der Linie S30 von Bergkamen nicht in die (gesperrte) Dortmunder Innenstadt, sondern bis zur Haltestelle „Schulte-Rödding“. Dort kann bequem in die U-Bahn 42 Richtung Hombruch umgestiegen werden.

Aus Dortmund nach Bergkamen nutzt man am Sonntag im Falle des BVB-Pokalsiegs die U-Bahn-Haltestelle „Reinoldikirche“ (immer um 3 vor) und fährt mit der U42, Richtung Grevel, bis „Schulte-Rödding“. Dort kann man problemlos in den SchnellBus S30 umsteigen.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Tel. 0 180 3 / 50 40 30 (0,09 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Min.) oder im Internet www.vku-online.de.