Oberadener Weihnachtsmarkt ist echte Leidenschaft

Für die einen ist es eine echte Sucht. Für die anderen sind Weihnachtsengel, Elche mit roten Nasen oder von Rentieren bevölkerte Lampenschirme schlicht Hobby und Leidenschaft. Auf dem Weihnachtsmarkt im und am Oberadener Stadtmuseum gab es auch in diesem Jahr echtes Weihnachtsfieber in jeder Ausprägung. An fast 50 Ständen im sowie im Hüttendorf vor dem Museum wurde ausnahmslos jeder fündig.

Premiere mit dem ersten Stand - in Rekordzeit und mit Rekordkreativität bestückt: Michaela Radke und Nicole Moog.
Premiere mit dem ersten Stand – in Rekordzeit und mit Rekordkreativität bestückt: Michaela Radke und Nicole Moog.

Leidenschaft haben auch Nicole Moog und Michaela Radke. Beide lieben es, zu malen und aus alten Gegenständen ganz neue Geschenkideen zu zaubern. Beide sind neu nach Oberaden gezogen. Beide haben ganz zufällig entdeckt, dass sie die gleiche Leidenschaft haben. Aus Gesprächen und gemeinsamen Frühstücken wurde deshalb schnell eine Bastelgemeinschaft mit beeindruckender Produktivität und Kreativität. Nudelhölzer verwandeln sie ebenso in liebevolle Weihnachtslandschaften wie Tabakdosen, die leeren Babygläser von Verwandten oder Wurzeln aus dem Wald. Ein Stand in einem Bergkamener Seniorenheim war der erste „Testlauf“. Die erste Teilnahme am Oberadener Weihnachtsmarkt kam ebenso spontan wie überraschend. „Wir hatten ohne viel Hoffnung vorsichtig nachgefragt – und es wurde prompt ein Stand frei“, freuen sich die beiden. Binnen vier Wochen haben sie ihren Stand im Frisiersalon komplett eigenhändig bestückt.

Von Weihnachtsfieber und purer Sucht

Karin Dietrich und ihre Mini-Weihnachtslandschaft sind längst eine feste Institution in Oberaden.
Karin Dietrich und ihre Mini-Weihnachtslandschaft sind längst eine feste Institution in Oberaden.

„Ich kann’s halt nicht sein lassen“, meint Karin Dietrich. „Es kribbelt immer so in den Fingern“, sagt die Dortmunderin und blickt auf eine ganze Armee aus Engeln, Nikoläusen, Schneemännern und Tannenbäumen. Sie alle sind winzig klein. „Das ist meine italienische Leidenschaft“, erklärt die Dortmunderin, die schon seit gut zwei Jahrzehnten zum Inventar des Weihnachtsmarktes gehört. „In Italien ist es Tradition, solche kleinen Geschenke auf dem Esstisch für die Gäste bereitzuhalten – und dort ist meine 2. Heimat.“ Für ihren Ehemann eröffnet das Hobby ganz neue Perspektiven. „Seit meiner Rente gehören mir Küche und Hausarbeit ganz allein“, sagt er augenzwinkernd. Denn: „Die Ideen gehen niemals aus!“

WeihOA24
Gute Laune war trotz anfänglicher Sturmwarnung im Hüttendorf auf dem Museumsplatz angesagt.

Während es im Museum am Samstag schon nach kurzer Zeit beängstigend voll wurde  zwischen den Ständen, ging es im zum 18. Mal von der Oberadener SPD organisierten Hüttendorf auf dem Museumsvorplatz zunächst ruhiger zu. Eine Sturmwarnung lag noch in der Luft. Die örtlichen Vereine vom Blauen Kreuz über den SuS und die Frauenhilfe bis zu den Kindertagesstätten mussten sich noch etwas gedulden. Dann fanden Waffeln, Backfisch, Jagertee und Glühwein auch hier schnell reißenden Absatz, begleitet von Auftritten auf der Bühne. Mancher schaffte es sogar mit drei Losen von der sozialdemokratischen Tombola den gesamten Weihnachtsschmuck zu sichern, Notizzettel für die nächsten Jahrzehnte zu bunkern und auch gleich den Osterschmuck mit nach Hause zu nehmen.

Im Nostalgiemarkt, in den Kreativecken für die Kinder, mit Nostalgie-Überraschungstüten und vielem mehr: Es ar einmal mehr ein rundherum gelungenes Großereignis, das ganz nebenbei für Ausnahmezustände für Parkplatzsuchende sorgte. Denn längst schon hat es sich über die Oberadener Grenzen hinaus herumgesprochen, dass hier noch pure Weihnachtsleidenschaft zu finden ist.




Klasse 6c gewann beim Nikolaus-Völkerballturnier

Beim Nikolaus-Völkerballturnier kämpften die Teams der Jahrgangsstufen 5 und 6 zum zweiten Mal um den Wanderpokal der Freiherr-vom-Stein-Realschule. Den Pokal für die Mädchen erspielte die Klasse 6c von Frau Haupt. Bei den Jungen holte ebenfalls die Klasse 6c den Pokal nach Hause.

Die Mädchen der 6c waren nicht zu schlagen.
Die Mädchen der 6c waren nicht zu schlagen.

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Robin, Saskia, Samiro und Chris (Jg. 10) verkauften Waffeln, Kuchen, Brötchen und Getränke. Für den reibungslosen Ablauf des Turniers sorgten die Sporthelfer Alexander, Tina, Ben (Jg.10), Tarek(Jg.9) sowie die Sporthelferazubis des 8. Jahrgangs Anna, Lisa-Marie, Sila, Lea, Lara, Michelle und Louisa. Sie übernahmen verschiedene Funktionen: Schiedsrichter, Ansager, Ordnungshüter und Schriftführer. Damit unterstützten sie die Turnierleitung unersetzlich.

Die siegreichen Jungs der 6c
Die siegreichen Jungs der 6c

Lena und Maximilian (Jg.10) standen als Ersthelfer zur Versorgung von Verletzungen bereit. Das Turnier wurde beendet mit einer Einrad Vorführung der Klasse 5a der Freiherr-vom-Stein-Realschule.

Nach der Siegerehrung, bei der Herr Eggert und Frau Lehnen die Siegerpokale und Urkunden sowie Präsente für alle helfenden Hände übergaben, spielten die Sieger noch gegen die Sporthelfer, Schulsanitäter und das Team des „Kiosks“.

 

Platzierungen:

 

Mädchen

Jungen

1.     6c

1.      6c

2.     6b

2.      6b

3.     5b

3.      5a

4.     5a

 4.      5c

5.     6a

5.      6a

6.     5c

6.      5b

 




Ab 2015 ist der 3. Advent verkaufsoffen in Bergkamen

Wer in der Adventszeit an einem verkaufsoffenen Sonntag in Bergkamen für Geschenke kaufen möchte, wird sein Weihnachtsgeld bis zum 3. Adventssonntag aufheben müssen. Das ist eine Konsequenz aus dem geänderten Landeschlussgesetz in NRW und einem Beschluss des Stadtrats am Donnerstagabend.

2014 gab es noch einen verkaufsoffenen Sonntag am 1. Advent. Ab 2015 wird er dann am 3. Advent in Bergkamen stattfinden.
2014 gab es noch einen verkaufsoffenen Sonntag am 1. Advent. Ab 2015 wird er dann am 3. Advent in Bergkamen stattfinden.

Nach der abermals geänderten Gesetzeslage müssen die bis maximal vier verkaufsoffenen Sonntagen an einer besonderen Anlässe gekoppelt sein. Diese sind ab 2015 nach Mehrheitsbeschluss durch die SPD die Blumenbörse im Mai, die Herbstkirmes in Bergkamen-Mitte und der Weihnachtsmarkt am und im Stadtmuseum in Oberaden. Diese Regelung gilt bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode bis zum Jahr 2020.

Insbesondere Grüne und BergAUF argumentierten gegen verkaufsoffene Sonntag in Bergkamen. Sowohl Hans-Joachim Wehmann (Bündnis 90/Die Grünen) als auch Werner Engelhardt (BergAUF) verwiesen auf die Stellungnahme der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die den Verkauf am Sonntag grundsätzlich ablehnt. Schriftlich äußerte sich auch die Friedenskirchengemeinde, die zwar auch grundsätzliche Bedenken hat, nicht aber gegen die konkreten Termine. Der Bergkamener DGB äußerte sich telefonisch, ohne dabei Einspruch zu erheben.

Durch zwei Geschäftsordnungsanträge versuchte Hans-Joachim Wehmann eine Mehrheit für die Ablehnung zu erreichen. Er beantragte unter anderem eine geheime Abstimmung in der Hoffnung, dass dann doch der eine oder andere Sozialdemokrat und Gewerkschafter auf die Verdi-Position umschwenken würde. Gegen diesen Antrag stimmte dann nicht nur die SPD-Fraktion, sondern auch die CDU. „Wir machen das hier mit offenem Visier“, erklärte deren Fraktionschef Thomas Heinzel.

 




Empfindliche Erhöhung von Steuern und Gebühren sind beschlossene Sache

Die heiß diskutierten Erhöhungen der Steuern und Gebühren in Bergkamen zum 1. Januar 2015 sind beschlossene Sache. SPD und Grüne votierten für den Vorschlag der Verwaltung, die Grundsteuern A und B, die Gewerbesteuer sowie die Gebühren für Abwasser und Müllabfuhr größtenteils empfindlich anzuheben. CDU, FDP und BergAUF stimmten dagegen. Lediglich die Gebühren für die Straßenreinigung sinken leicht.

RathausDiese Beschlüsse belasten die Eigentümer von selbstbewohnten Einfamilienhäusern wesentlich stärker als die Mieter. Die vierköpfige Familie Mustermann muss 2015 mit Mehrausgaben von Monatlich 16,21 Euro rechnen. Wohnt diese Familie in einem Mehrfamilienhaus zur Miete, sind es lediglich 8,08 Euro pro Monat.

Sowohl Kämmerer Holger Lachmann als auch SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer bezeichneten diesen finanziellen Aderlass für die Bergkamener als alternativlos. Denn Erfolge diese Erhöhung nicht, müsste die Stadt im kommenden Jahr ein Nachtragshaushaltssicherungskonzept aufstellen mit dem Ergebnis, dass es zu den gleichen Erhöhungen kommen würde. Bis aber dieser Nachtrag von der  Kommunalaufsicht genehmigt würde, müsste rigoros, insbesondere bei den sogenannten freiwilligen Ausgaben, gestrichen werden.

Gespart werden soll jetzt zwar auch, etwa im Kultur- und Veranstaltungsbereich. „Es wird aber keinen Kahlschlag geben“, versprach Lachmann, zumal die Einspareffekte ohnehin eher gering seien. Er bezifferte die freiwilligen Ausgaben auf rund 500.000 Euro pro Jahr bei einer Einnahmeverschlechterung von über 3 Millionen Euro.

Diesen von Lachmann und Bernd Schäfer skizzierten Sachzwängen will sie die CDU nicht beugen. Ihr Fraktionschef Thomas Heinzel beklagte laut, dass hier die kommunale Selbstverwaltung auf der Strecke bliebe. Dabei verwies er auf einen Umstand hin, der bisher außerhalb der Betrachtung blieb: Wenn in diesem Jahr die Gewerbesteuer um fast 4 Millionen Euro wegbreche, dann gebe es im nächsten Jahr vom Land höhere Schlüsselzuweisungen.

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jochen Wehmann, erklärte hingegen, dass die von Holger Lachmann und Bernd Schäfer beschriebenen Sachzwänge für seine Fraktion nachvollziehbar seien und deshalb die Erhöhungen mittragen werde.

Die „Sanierung der städtischen Finanzen auf Kosten der Bevölkerung“ will hingegen die Fraktion BergAUF nicht mitmachen. Ihr Fraktionsvorsitzender Werner Engelmann kritisierte, dass die Bundesregierung durch ihre Politik die Verschlechterung der Finanzlage der Kommunen herbeigeführt habe. Dazu gehört auch die Möglichkeit eines in Bergkamen ansässigen Konzerns, den Kauf eines großen US-amerikanischen Nahrungsergänzungsmittelherstellers für 2,9 Milliarden Euro hier bei der Gewerbesteuer mindernd geltend machen zu können. Außerdem müsse bei der Sanierung der Bergkamener Abwasserkanäle die RAG wesentlich stärker in die Pflicht genommen werden und nicht die Bürger zusätzlich belasten.

Angelika Lohmann-Begander (FDP) begründete ihr Nein zum Dreh an der Steuer- und Gebührenschraube damit, dass die Ratsmehrheit seit Jahren sich ihrer Forderung verweigert, durch einen unabhängigen Gutachter den städtischen Haushalt nach Einsparmöglichkeiten durchforsten zu lassen.




Bürgermeister ehrt verdiente Kommunalpolitiker und sachkundige Bürger

Traditionell standen die Ehrungen verdienter Kommunalpolitiker auf der Tagesordnung auf der letzten Sitzung des Bergkamener Stadtrats in diesem Jahr. Bürgermeister Roland Schäfer wies ausdrücklich darauf hin, dass sich diese Frauen und Männer, die letztlich die politischen Entscheidungen für diese Stadt fällen, ehrenamtlich engagierten

Die von Bürgermeister Roland Schäfer geehrten Stadtverordneten und sachkundigen Bürgerinnen und Bürger.
Die von Bürgermeister Roland Schäfer geehrten Stadtverordneten und sachkundigen Bürgerinnen und Bürger.

Ausgezeichnet wurden:

  • Marco Morten Pufke und Volker Weirich mit der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen für 15-jährige Ratszugehörigkeit.
  • Rosemarie Degenhardt, Werner Engelhardt, Dirk Haverkamp, Uwe Reichelt, Bernd Schäfer, Jens Schmülling,Thomas Semmelmann, Manuela Veit und Hans-Joachim Wehmann mit der Silbermedaille der Stadt Bergkamen für 10-jährige Ratsgehörigkeit.
  • Georg Bieder, Hans-Joachim Nadolski-Voigt, Martina Plath und Michaela Strunk mit der Ehrennadel der Stadt Bergkamen für 15-jährige Tätigkeit als sachkundige Bürgerin oder Bürger in den Ausschüssen des Bergkamener Stadtrats.
  • Für sein inzwischen 25-jähriges kommunalpolitisches Engagement ehrte Bürgermeister Roland Schäfer Rüdiger Weiß und überreichte ihm eine Uhr.

Walter Thiel vom THW erhält die Ehrenmedaille

Darüber hinaus werden die Verdienste von Walter Thiel laut einstimmigen Beschluss des Stadtrats am Donnerstag mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen gewürdigt. Die Ehrung soll zu einem späteren Zeitpunkt in einem würdigen Rahmen erfolgen. Walter Thiel ist über 40 Jahr im THW ehrenamtlich tätig. Bekannt wurde er durch zahlreiche Auslandseinsätze in Katastrophengebieten. Der THW-Auslandsexperte aus Bergkamen und sogenannter Seewa-Helfer „Schnelle

Einsatzeinheit Wasser Ausland“ war zuletzt für mehrere Monate in Bosnien im Einsatz.




VHS-Programmheft für 2015/1 liegt druckfrisch vor

Druckfrisch liegt jetzt das neue VHS-Programmheft für das erste Halbjahr 2015 vor. Das heißt auch, dass ab sofort die 149 Kursangebote mit zusammen mit 4850 Unterrichtsstunden belegt werden können. Anmeldungen sind bei der VHS im Treffpunkt oder online unter http://vhs.bergkamen.de möglich.

Stellten das VHS-Program 2015/1 vor (v.l.): Rüdiger Weiß (Vorsitzendes des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung), VHS-Leiterin Sabine Ostrowski und Andreas Kray (Leiter des Amts für Schule, Sport und Weiterbildung)
Stellten das VHS-Program 2015/1 vor (v.l.): Rüdiger Weiß (Vorsitzendes des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung), VHS-Leiterin Sabine Ostrowski und Andreas Kray (Leiter des Amts für Schule, Sport und Weiterbildung)

Die Schwerpunkte der neuen VHS-Angebote sind, wie in den vergangenen Jahren, der Gesundheitsbereich, Sprachen, Grundbildung und Schulabschlüsse. „Wobei das Thema Grundbildung als Grundvoraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ständig an Bedeutung gewinnen wird“, erklärt VHS-Leiterin Sabine Ostrowski. Die Grundlagen dazu werden in den Schulabschluss-Kursen vermittelt. Hier hat ganz aktuell die Bergkamener Volkshochschule vom Land einen finanziellen Nachschlag von 27.000 Euro erhalten. Ein wesentlicher Grund ist, dass die Teilnahme in Bergkamen entgeltfrei ist.

„Es geht also darum allen Menschen die Wege zu Bildung zu ermöglichen und zum anderen um die Bereitschaft von jedem Einzelnen sein ganzes Leben dazuzulernen“, betont Sabine Ostrowski. Das gilt übrigens bei der Bergkamener Volkshochschule auch für Asylbewerber. 40 Frauen und Männer besuchen zurzeit sie beiden Sprachkurse. Finanziert werden die Kurse aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Einen hohen Stellenwert bei der Vermittlung von Grundwissen hat nach Überzeugung der VHS-Leiterin der Einsatz digitaler Medien. Dies sei ein Thema, das die VHS in den nächsten Jahren auch stärker beschäftigen werde.

Was ist neu im Semester 1/2015?

  • Fachbereich 0 – Sonstiges: Hier kocht und backt die Fangemeinde der VHS – Angebote Ernährung/Kulinarisches
  • Fachbereich 1 – Politik/Geselischaft: Kooperation mit der Diakonie Ruhr-Hellweg Fachbereich 2 – Kreatives: Kreative Fotografie
  • Fachbereich 3 – Gesundheit: Erweiterung des Yoga-Angebotes und Fitness: Body-Attack
  • Fachbereich 4 – Fremdsprachen – hat sich verstetigt
  • Fachbereich 5 – EDV/Beruf: Instagram Praxisworkshop, Bloggen mit blogger.com
  • Fachbereich 6 – Grundbildung: Schulabschlüsse



IGBCE Oberaden spendet für den „Wunschzettelbaum“

Im Rahmen einer Vorstandssitzung der IGBCE-Oberaden überreichte der Vorsitzende Willi Null einen Scheck an 150 Euro an Anneliese Böhnke vom Verein für die Kinder- und Jugendhilfe Bergkamen.

WunschzettelbaumBestimmt ist dieses Geld für die Aktion „Wunschzettelbaum“. Das Geld stammt vom Verkauf der Blumengestecke auf der 125-Jahr-Feier der Ortsgruppe Oberaden.

Beim Wunschzettelbaum handelt es sich um eine Aktion des Jugendhilfevereins Bergkamen und der ev. Frauenhilfe Sundern. Durch diese Aktion sollen Kinder, die vom Jugendhilfeverein betreut werden, eine Weihnachtsfreude erhalten.

Häufig sind die Familien der zu betreuenden Kinder in einer schwierigen finanziellen und sozialen Situation, in der das Geld gerade für das tägliche Leben reicht. Weihnachtswünsche, wie einen
Fußball oder ein Spielhaus können da nicht erfüllt werden. Hier möchten der Verein und die Frauenhilfe helfen. MitarbeiterInnen des Jugendhilfevereins sorgen dafür, dass die Geschenke am Heiligen Abend unter dem richtigen Baum liegen.




„Weihnachtssause“ im Jugendzentrum Yellowstone

Am kommenden Freitag, 12. Dezember, steigt im Bergkamener Jugendzentrum Yellowstone das traditionelle Jahresabschlusskonzert, die „Weihnachtssause“ bei freiem Eintritt.

Light your Anchor
Light your Anchor

Der Höhepunkt des Abends kommt aus der Hansestadt Hamburg. Light Your Anchor gelten als Garant für melodischen Hardcore. Sie sind zum ersten Mal im Jugendzentrum zu Gast und präsentiern ihr aktuelles Album „Homesick“. Neben tollen Songs ist es vor allem der eingängige Gesang, der die Band aus der Masse herausragen lässt. Nach fast einem Jahr auf Tour und Support-Shows mit Bands wie H20, Parkway Drive, Evergreen Terrace oder Stick To Your Guns, starten Light Your Anchor abermals durch.

Go Fot It
Go Fot It

Als alljährliche Konstante spielen May The Force Be With You mit ihrem Hardcore und Thrashmetal aus Selm auf – greift hier Mitorganisator Dave Zolda doch auch selbst in die Seiten. Die fünf „Ruhrpott-Jedis“ sind musikalisch ein echtes Erlebnis und bringen Spaß und Stimmung auf die Bühne. Musikalisch gibt es einen Mix aus Hardcore und Thrash-Metal.

Go For It aus dem Ruhrpott punkten mit deutschsprachigem Hardcore und Punkrock. Die Band begleitete schon Genregrößen wie Terror, Negative Approach, Youth Of Today, Sick Of It All, Stick To Your Guns oder Spermbirds

Rivershores
Rivershores

Rivershores aus dem Sauerland sind mit Punkrock aufgewachsen. Die Musiker sind alle schon lange in der lokalen Musikszene aktiv. Für sie gibt es keinen besseren Zeitvertreib, als mehrmals in der Woche mit einigen seiner besten Freunde im Proberaum rumzuhängen um Songs zu schreiben, aufzunehmen und möglichst oft live zu spielen.

Plagueis kommen aus Bergkamen. Die fünf Jugendlichen proben im Yellowstone und haben ein neues Liveset zusammengestellt. Musikalisch werden düstere, mitreißende Töne präsentiert.

Einlass ist um 19.00 Uhr, Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 




125 „Sternendreher“ proben für 25. Weihnachtsmusik des Gymnasiums

Seit gerade einmal vier Monaten besuchen die Mädchen und Jungen der fünften Klassen das Bergkamener Gymnasiums. Doch trotz der kurzen Zeit erweisen sie sich fast als Profis: als Sängerinnen und Sänger sowie Schauspieler beim inzwischen legendären Singspiel zur Weihnachtszeit „Sternendreher“.

Stern 1Bei der Generalprobe am Mittwoch hörte sich das schon ausgezeichnet an. Einige wenige der 125 Kinder waren sich aber noch nicht ganz textsicher. Das hatten die beiden Leiterinnen des Bachkreises, Bettina Jacka und Dorothea Langenbach, sofort herausgehört. Stern 2Bis zum kommenden Freitag, dem ersten Aufführungstermin, wird auch das sitzen. Die Eltern und die nicht wenigen Fans der Weihnachtsmusiken des Gymnasiums können sich auf einen stimmungsvollen Abend freuen.

Es ist übrigens die 45. Weihnachtsmusik des Bergkamener Gymnasiums. Für Freitag und für die 2. Aufführung im PZ der Schule am Donnerstag, 18. Dezember, jeweils ab 18 Uhr gibt es nur noch wenige Eintrittskarten. Wer welche haben möchte, sollte sich also beeilen.

Es gibt noch einige wenige Eintrittskarten

Stern Gym (9)Neben den Sternendrehern steht das Transeamus auf dem Programm, bei dem das Publikum zum Mitsingen eingeladen ist. Außerdem werden die beiden Orchesterklassen 5 a und 6 a gemeinsam mit der Streicher-AG der Jahrgänge 6 bis 8 Weihnachtslieder präsentieren. Alle beteiligten Ensembles werden besinnlich als auch beschwingt auf das Weihnachtsfest einstimmen.

Nummerierte Platzkarten für die Aufführungen zum Preis von 4 € für Erwachsene bzw. 2 € für Kinder und Jugendliche sind im Sekretariat des Städt. Gymnasiums erhältlich.

Stern Gym (7)Ab 18 Uhr bietet der Förderverein des Gymnasiums im Foyer des Pädagogischen Zentrums einen Imbiss und alkoholfreie Getränke zum Verkauf an, so dass die Gelegenheit besteht, vor dem Konzert ein kleines Abendessen einzunehmen. Der Einlass zum Konzert im PZ wird ab 18.30 Uhr sein.

Im Anschluss an die Weihnachtsmusik führt das Gymnasium wir auch in diesem Jahr wieder eine Sammlung für das Sozialwerk der evangelischen Gemeinde in Bogotá (Kolumbien) durch.




Bürger regen sich über Gebühren- und Steuererhöhungen mächtig auf

Die Sitzung des Stadtrats am Donnerstag, 11. Dezember, werden wahrscheinlich mehr Bürgerinnen und Bürger von der Besuchertribüne aus verfolgen als sonst üblich. Grund sind die geplante massive Erhöhung der Grundsteuer B und der der empfindlich Dreh an der Gebührenschraube bei der Abwasserentsorgung.

RathausDiese und andere Maßnahmen sollen helfen, das  Loch in der Stadtkasse zu schließen, dass durch den Wegfall von rund 3,5 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen in diesem Jahr gerissen hat. Ursache ist übrigens nicht, dass es einigen Unternehmen schlecht ginge. An eine Firma mussten sogar 2014 Steuern im größeren Umfang zurückgezahlt werden, weil sie, was übrigens völlig legitim ist, die Kosten für den Kauf eines anderen Unternehmens steuermindernd geltend gemacht hat.

Klar ist inzwischen, dass diese vom Verwaltungsvorstand vorgeschlagenen Erhöhungen wahrscheinlich vom Stadtrat gebilligt werden. Die SPD-Mehrheitsfraktion hat sich dafür ausgesprochen, weil sie keine Alternative sieht. Entschieden dagegen sind CDU und BergAUF. Doch selbst wenn sich Grüne und FDP dagegen aussprechen sollten, ergebe es keine Mehrheit im Stadtrat.

In der Bergkamener Facebook-Gruppe werden die geplanten Erhöhungen seit Tagen heißt diskutiert. Klar ist: Für diese Erhöhungen ist niemand. Eine Frage wurde bisher nicht 100-prozentig beantwortet: Können die Bürgerinnen und Bürger die Diskussion auf der Besuchertribüne verfolgen? Die Antwort lautet: Ja. Ratssitzungen sind öffentlich. Nur wenn es um geschützte Daten geht, etwa der Kaufpreis bei Grundstücksgeschäften oder bestimmte Personalangelegenheiten, wird hinter verschlossenen Türen diskutiert.

Weitere Infos zu den Erhöhungen gibt es hier.




Kultur zum Nulltarif für Geringverdiener

Bergkamen ist der Kulturloge der Ruhr beigetreten. Das heißt: Sie stellt Eintrittskarten für städtische Kulturveranstaltungen Menschen mit geringem Einkommen kostenlos zur Verfügung. Unter den Events sind durchaus Hochkaräter wie das Klassikkonzert am kommenden Freitag mit den German Tenors oder das Gastspiel von Richard Rogler am 30. Januar.

LogeMit „Geringverdiener“ sind übrigens nicht nur Bezieher von staatlichen Transferleistungen gemeint. Die Kulturloge greift hier auf die wesentlich höheren Beträge zurück, bis zu denen Menschen in Deutschland nach Auffassung der OECD und der EU von Armut gefährdet sind. Bei Einzelpersonen liegt dieser Betrag bei 980 Euro. Hier sind die Steuern und Sozialbeiträge bereits abgezogen. Der Schwellwert  für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren liegt bei 2 058 Euro im Monat.

Wer diese Voraussetzungen erfüllt, sollte sich als Gast bei der Kulturloge registrieren lassen. Bezieher von ALG-II, Grundsicherung, Wohngeld, BAföG o.ä. machen dies am besten im Bergkamener Bürgerbüro oder im Kulturreferat. Wer das nicht möchte, kann aber auch direkt bei der Kulturloge Ruhr tun. Wie das geht, steht ausführlich auf der Homepage der Kulturloge beschrieben. Dort steht ein Anmeldeformular zum Download bereit.

In diesem Formular wird auch nach den kulturellen Vorlieben gefragt, damit die Eintrittskarten passgenau vermittelt werden können. Es gibt übrigens pro Person immer zwei Eintrittskarten. Die liegen an der Abendkasse der jeweiligen Veranstaltung. Man nennt den Namen, zeigt den Personalausweis und schon steht dem kulturellen Vergnügen nichts im Wege.

Wer Fragen hat, kann sich auch an die Geschäftsstelle der Kulturloge Ruhr in Essen wenden: Tel.: 0201 / 171 955 90, Mail: info@kulturloge.ruhr; Bürozeiten: Mo., Di. und Do. 12.00 Uhr – 15.00 Uhr sowie Mi. 12.00 Uhr – 18.00 Uhr. Vom 15. Dezember bis 9. Januar 2015 legt die Kulturloge eine Winterpause ein und ist nicht zu erreichen.

Seit vier Jahren vermittelt die Kulturloge Ruhr Tickets für Kulturveranstaltungen im gesamten Ruhrgebiet an Menschen mit geringem Einkommen. Über 180 Partner sind daran beteiligt, auch der Kreis Unna wirkt aktiv mit. Als neuer Partner ist die Stadt Bergkamen ab sofort dabei.