Gesamtschul-Lehrer und AWO bieten an: Ferienspaß und Lernen an der Costa Brava

Lehrerinnen und Lehrer der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen und die AWO im Kreis Unna haben ein neues Ferienkonzept entwickelt. Sie wollen ein tolles Ferienerlebnis und Lernen verbinden! Dazu organisieren sie eine Ferienfreizeit, bei der es pro Tag bis zu 3 Schulstunden Nachhilfe in verschiedenen Fächern gibt.

Der Campingplatz an der Costa Brava hat natürlich auch einen schönen Pool zu bieten.
Der Campingplatz an der Costa Brava hat natürlich auch einen schönen Pool zu bieten. Foto:  Camping Nautic Almata

Das Förderprogramm wird vor der Freizeit individuell abgestimmt und von den Lehrkräften vorbereitet. Dabei werden sich die Lehrer auf Wunsch auch mit den Schulen der Teilnehmer abstimmen. Aber natürlich sollen vor allem  Spaß und Erholung nicht zu kurz kommen!

Das Reiseziel ist ein Feriencamp an der Costa Brava auf dem Top-Campingplatz „Nautic Almata“ und bietet moderne Bungalowzelte, die alle einen festen Holzboden und Betten haben. Das Camp liegt direkt am breiten Sandstrand von Sant Pere Pescadore, in der Nähe von Empuriabrava und verfügt über alle erdenklichen Annehmlichkeiten: Pool, einen Supermarkt, Bars, Restaurants, Fußballplatz und  moderne Sanitäranlagen. Im Preis enthalten sind Ausflüge mit unserem Kleinbus nach Roses, Cadaques oder Figueres.  Außerdem gibt es angeleitete Schnorcheltouren in romantischen Buchten und einen Tagesausflug in die Weltstadt Barcelona. Wer will, kann sich ein besonderes Erlebnis gönnen und zum Canyoning in die Pyrenäen fahren. Sport, Disco, Relaxen am Strand, abendliche Romantik am Meer, alles ist möglich.

Das Angebot richtet sich nicht nur an Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule. Generell können alle Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahre aus Bergkamen und Umgebung teilnehmen. Die Freizeit  findet zu Beginn der Sommerferien vom 02.7. bis 16.7.2015 statt. Der Reisepreis beträgt 598 Euro. Für Bedürftige kann er aber durch Zuschüsse und Spenden erheblich reduziert werden.

Ziel ist es, vor allem Schülerinnen und Schülern einen Ferienaufenthalt zu ermöglichen, die sonst keine Möglichkeit haben, zu verreisen, sei es, weil bei den Eltern Geld knapp ist oder die Eltern mit den Schulleistungen nicht zufrieden sind und deshalb keinen Urlaub erlauben. Kein Kind sollte sechs Wochen nur zuhause sitzen, daher haben AWO und die Lehrerinnen und Lehrer der Willy-Brand-Gesamtschule dieses ganzheitliche Konzept entwickelt. Die Leitung der Maßnahme übernimmt der  stellv. AWO-Kreisvorsitzende Heiko Klanke, der als Abteilungsleiter 8-10 an Willy-Brandt-Gesamtschule arbeitet. Es war kein Problem für ihn mehrere Kolleginnen und Kollegen von seiner Idee zu überzeugen. „Das zeigt, wie engagiert das Kollegium der Willy-Brandt-Gesamtschule ist. Viele Kolleginnen und Kollegen sind bereit, sich weit über den Unterricht hinaus mit Spaß und Freude für die Schülerinnen und Schüler einzusetzen und das, obwohl sie durch schon durch den Schulalltag hoch belastet sind. Da macht es auch als Vorgesetzter Spaß zu arbeiten und daher werde ich auf der Maßnahme auch wieder die Küche übernehmen.“

Klanke war bis 2011 über 17 Jahre ehrenamtlicher Reiseleiter auf Ferienfreizeiten der AWO. Zu seinem Team gehören ein weiterer langjähriger AWO-Betreuer und vier Lehrerinnen und Lehrer u.a. mit den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Naturwissenschaften. Mit dabei ist auch Andre Schumann, der mit seinem Projekt „Kleine Forscher“ schon bundesweit Anerkennung gewann.

Nähere Informationen gibt es nach den Ferien an der Willy-Brandt-Gesamtschule oder direkt bei der AWO. Nachfragen können auch jetzt schon per Mail direkt an Heiko Klanke gerichtet werden: h.klanke@gmx.de .

Die Anmeldung ist nach den Ferien an der Willy-Brandt-Gesamtschule (klan@gesamtschule-bergkamen.de) im Sekretariat 8-10 möglich.

Oder direkt bei der AWO:

BILDUNG + LERNEN gGmbH, Unnaer Straße 29 a, 59174 Kamen

Ansprechpartnerin: Frau Scholz, Mail: scholz@awo-un.de, Tel. (0 23 07) 91221 – 507




Bergkamener Himmelsbooten beenden erfolgreiches Jahr

Pünktlich  um 10:30 Uhr traf sich das Bergkamener Drachenbootteam „Himmelsbooten“ zum  Samstagstraining an der Marina Rünthe in Bergkamen. Mit Blick auf die Weihnachtszeit sollte dieses Training nicht wie jedes Training sein, sondern eher als Jahresabschluss im gemütlichen Beisammensein gelten.

Drachenbootteam Himmelsbooten_20.12.2014Mit weihnachtlich geschmückten Boot, Weihnachtsmusik, Lebkuchen, Kaffee und Früchtepunsch machten sich die 18 anwesenden Paddler auf den Weg in Richtung Bergkamener Kraftwerkshafen. Selbstverständlich wurden auch an diesen besonderen Tag Kraft, Technik und Kondition trainiert.

Im Hafenbecken angekommen wurde eine kleine Pause eingelegt. Teamchef  Martin Lehmköster, im Team auch „Lempi“ genannt, laß den Paddlern eine extra auf sie zugeschnittene Weihnachtsgeschichte vor.

Auch im nächsten Jahr haben sich die Himmelsbooten wieder viel vorgenommen. Das Bergkamener Hafenfest sowie das Schweriner Drachenbootfestival gelten hier als kommende Highlights.

Das Drachenbootteam der evangelischen Martin-Luther Kirchengemeinde Rünthe wurde im Jahr 2006 gegründet. Jeden Mittwoch um 18:30 Uhr sowie jeden Samstag um 10:30 Uhr trifft sich das Team an der Marina Rünthe zum Training. Ständig  auf der Suche nach neuen Mitgliedern freut man sich über jeden, der einmal Lust hat herein zu schnuppern und Teil des Teams zu werden. Infos dazu gibt es unter www.himmelsbooten.de.




VKU-Fahrplanwechsel: Busse fahren jetzt auch Overberge an

Ab dem 7. Januar 2015 gilt der neue Busfahrplan der VKU. Dabei wird künftige der Stadtteil Overberge durch die „neue“ Linie R82 angefahren.

VKU Bus-123Alle Änderungen sind in den neuen Bereichsfahrplänen enthalten. Die Bereichsfahrpläne Süd (Fröndenberg, Holzwickede, Schwerte und Unna), Mitte (Bergkamen, Bönen, Kamen) und Nord (Bergkamen, Lünen, Selm, Werne) bieten einen schnellen Zugriff zu allen wichtigen Informationen rund um Bus und Bahn in der Region.

Die Fahrplanänderungen in Bergkamen ab dem 7. Januar im Überblick:

R11 Bergkamen – Weddinghofen – Oberaden – Lünen-Süd – Stadtmitte – ZOB-Hbf –Cappenberger See

Die ehemaligen Fahrten mit dem Fahrtziel „Westfalia“ enden nun an der neu eingerichteten Haltestelle „Wethmar Mark“. Die Haltestelle „Westfalia“ entfällt.

Die Fahrt montags bis freitags um 5.43 Uhr ab Jahnstraße endet nun ebenfalls an der Haltestelle „Wethmar Mark“ und nicht mehr am Cappenberger See.

Sonntags vormittags wird das Fahrtenangebot auf der R11 auf einen 60 Minuten-Takt verdichtet.

R12 Kamen – Bergkamen – Lünen

In Fahrtrichtung Lünen fährt die R12 nun über die Haltestelle „Holtgrevenstraße“. Die Haltestelle „Hansesaal“ wird nicht mehr angefahren.

Samstags wurden die Abfahrtszeiten geringfügig verschoben.

Sonntags verkehrt die Linie nun ganztägig im 60 Minuten-Takt.

T35 Bergkamen-Nordfeld / Gartensiedlung – Bergkamen Mitte

Der Ortsteil Overberge wird künftig über die RegioBus-Linie R82 angebunden, die TaxiBus-Haltestelle „Schmülling“, „Ford Schneider“, „Efeuweg“ und „Werner Straße“ entfallen.

 S80 Werne – Bergkamen –  Kamen –  Unna

In Ergänzung zu der stündlich verkehrenden R81 an der Haltestelle „Fritz-Husemann-Str. (Ost)“ legt die S80 hier nun einen zusätzlichen Stopp ein.

Die Samstags-Fahrten zwischen Bergkamen und Kamen entfallen.

R81 Werne – Bergkamen –  Kamen –  Unna

R82 Werne – Bergkamen (–  Kamen – Unna)

Die Linie R81 verkehrt in Bergkamen-Rünthe grundsätzlich über die Kettelersiedlung. Die Haltestellen „POCO“, „Gewerbepark“ und „Sandbochumer Weg“ werden von der RegioBus-Linie R82 bedient.

Die Linie R82 fährt vom Krankenhaus in Werne über Wahrbrink zum Stadthaus. Von hier aus verkehrt die Linie R82 montags bis samstags weiter über Rünthe (Fahrweg über POCO), Overberge bis zum Busbahnhof Bergkamen. Ab Bergkamen werden die Fahrten als R81 weiter bis nach Unna geführt.

Die Linien R81 und R82 bilden an den gemeinsam bedienten Haltestellen zwischen Werne und Bergkamen einen 30 Minuten-Takt. Auch an Samstagen gibt es hier nun zwei Fahrtmöglichkeiten pro Stunde.

Die neuen Bereichsfahrpläne, gültig ab dem 7. Januar 2015, sind ab sofort für 1 Euro Schutzgebühr beim Busfahrer oder in folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

  • Bürgerbüro im Rathaus
  • Rinne-Mork, Präsidentenstraße
  • Brinkmann, Jahnstraße
  • Best-Harder, Bahnhof Oberaden
  • Brocke, Rünther Straße
  • K-Kiosk, Töddinghauser Straße

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Tel. 0 180 6 / 50 40 30 (pro Verbindung: Festnetz 0,20 €, mobil max. 0,60 €.) oder im Internet www.vku-online.de.




Stadt setzt Rotstift bei Kultur- und Großveranstaltungen an

Auch die großen städtischen Veranstaltungen leiden zum Teil unter der schwindenden finanziellen Leistungskraft der Stadt Bergkamen. Wegen der knappen Kassen müssen sich die Besucherinnen und Besucher in den kommenden Jahren auf Veränderungen und einen anderen Veranstaltungsrhythmus einstellen.

Radrennen„Das kulturelle Angebot für die Einwohnerinnen und Einwohner ist Teil der rein freiwilligen Aufgaben einer Stadt und musste daher ebenso wie andere freiwillige Aufgaben auf den finanziellen Prüfstein gestellt werden“, so der darüber wenig erfreute Kämmerer und Kulturdezernent Holger Lachmann.

Bürgermeister Roland Schäfer ist sich jedoch sicher: „Trotz aller Sparzwänge werden die Besucherinnen und Besucher auch in den kommenden Jahren wieder in den Genuss von vielen Veranstaltungshighlights in Bergkamen kommen. Die große Mehrheit der zahlreichen Angebote im Bereich Kultur, Bildung und Stadtmarketing bleibt bestehen. Ebenso sind keinerlei Einschränkungen bei den Angeboten der Musik- und Jugendkunstschule, der kreativen Erwachsenenbildung und den Veranstaltungen des Jugendamtes geplant.“

Die beliebte BlumenBörse auf dem Bergkamener Stadtmarkt (Alfred-Gleisner-Platz) wird am 3. Mai des kommenden Jahres zu den gewohnten Uhrzeiten – wenn auch mit geringerem Kostenaufwand – stattfinden. Der Besucher wird wie in den Jahren zuvor ein Meer an Pflanzen und –zubehör sowie umfangreiche Gaumenfreuden erwarten dürfen. Ein Spargelmarkt rundet diese Veranstaltung erneut ab.

Beim Hafenfest wird gespart

Das Auftaktkonzert des Hafenfests am Freitagabend wird gestrichen. Vielleicht spielen Burning Heart dann am Samstag.
Das Auftaktkonzert des Hafenfests am Freitagabend wird gestrichen. Vielleicht spielen Burning Heart dann am Samstag.

Deutlichere Sparmaßnahmen machen sich jedoch auf der einen Monat später stattfindenden größten Bergkamener Veranstaltung bemerkbar – das Hafenfest wird in 2015 ausschließlich am Samstag und Sonntag und mit einigen reduzierten Veranstaltungsbausteinen, dennoch mit einem immer noch reichhaltigen Programm, auf seine Gäste warten. Auf die Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend wird aus Kostengründen verzichtet.

Im Jahre 2016 wird das Hafenfest zu Gunsten des Großereignisses „50 Jahre Stadt Bergkamen“ weichen – die Planungen zur Jubiläumsveranstaltung, die ebenfalls zur damaligen Stadtgründung im Juni des Jahres stattfinden wird, laufen momentan an. „Zwei Großveranstaltungen innerhalb weniger Tagen wären organisatorisch und finanziell nicht zu bewältigen“, ist sich der für die Vorbereitungsarbeiten zuständige Leiter Zentrale Dienste, Thomas Hartl, sicher.

Nur noch drei Veranstaltungen im Kultursommer

Der Rotstift wird auch bei Teilen des Bergkamener Kultursommers angesetzt – von den ursprünglich sechs Veranstaltungsterminen können sich die Interessierten jedoch auf immerhin noch drei Veranstaltungen freuen. Der neue Veranstaltungstitel „Sommer in Bergkamen“ wird dann auch den „Weingenuss am Wasser“ beinhalten, der in gewohntem Umfang und auch wieder im Sportbootzentrum in Bergkamen-Rünthe veranstaltet wird. Über die weiteren zwei Veranstaltungsangebote während der Sommerferien wird zur Zeit noch beraten.

Der beliebte, aber auch kostenintensive „Bergkamener Lichtermarkt“ wird ab 2015 im 2-Jahres-Rhythmus veranstaltet und daher erst in 2016 wieder stattfinden.

Auf eine Veranstaltung müssen die Gäste in den kommenden Jahren verzichten – so fällt das „Bergkamener Radsportfestival“ dem Sparzwang komplett zum Opfer.

Grand Jam wird 2015 reduziert

J.C. Dook mit Tommy Schneller von der Grand Jam Session Band
Den Grand Jam, hier J.C. Dook und Tommy Schneller gibt es nicht mehr monatlich.

Von bisher zehn auf nunmehr fünf Abende wird das „Grand Jam“-Angebot in 2015 reduziert, welches das städtische Kulturreferat mit Blues- und Jazzgruppen im Hause Schmülling organisiert. Ab 2016 soll jeweils eine Grand Jam-Veranstaltung pro Vierteljahr angeboten werden.

Den gesamten jährlichen Einspareffekt bezifferte Kämmerer Horst Lachmann mit ca. 130.000,- €. Die Einsparungen bei Personalkosten durch Nichtwiederbesetzungen und Stellenstreichungen im Führungsbereich der Stadtverwaltung werden 2015 etwa 360.000,- € betragen. Auch im Bereich der Sachkosten werden wie schon in der Vergangenheit auch in den nächsten Jahren die Sparanstrengungen fortgesetzt.

„Die Steigerung bei den Kosten für soziale Sicherung und im Jugendbereich sowie der Wegfall mehrerer Millionen bei den Steuereinnahmen diesen Jahres lassen sich allerdings allein durch solche Einsparbemühungen nicht auffangen. Die vom Rat beschlossenen schmerzhaften Steuererhöhungen waren leider unverzichtbar“, so Bürgermeister Roland Schäfer abschließend.




Ausgezeichnet: Walter Thiel sichert Stromversorgung für Ebola-Krankenstation in Sierra Leone

In seiner letzten Sitzung in diesem Jahr hatte es der Stadtrat einstimmig beschlossen, am Mittwochabend setzte Bürgermeister Roland Schäfer das in die Tat um: Er zeichnete Walter Thiel vom THW Kamen/Bergkamen mit der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen aus.

Walter Thiel (l.) mit Bürgermeuster Roland Schäfer bei der Überreichung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen.
Walter Thiel (l.) mit Bürgermeuster Roland Schäfer bei der Überreichung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen.

Der 58-jährige Bergbau-Vorruheständler wird vom THW seit Jahren überall auf der Welt eingesetzt, wo Katastrophen Menschen heimsuchen: sei es nach dem großen Erdbeben auf Tahiti, nach den Überschwemmungen in Bosnien oder bei der Bekämpfung von Ebola.

Erst vor Kurzem ist er von einem vierwöchigen Aufenthalt im Auftrag einer dänischen Hilfsorganisation aus Sierra Leone zurückgekehrt. Dort sorgte er mit weiteren Spezialisten des THW dafür, dass eine Ebola-Krankenstation sicher mit Strom versorgt wird. Einen direkten Kontakt mit Kranken hatte er dabei nicht. Das THW hatte ihn aber vorher gründlich auf diesen riskanten Einsatz in einem Lehrgang vorbereitet. Im Gepäck hatte er Verbandsmaterial, Medikamente und einen Schutzanzug.

THW bereitet Helfer auch auf einen Entführungsfall vor

Doch bei den Lehrgängen des THW geht es nicht nur um technische oder medizinische Fragen. In Planspielen hat Walter Thiel auch gelernt, wie man sich am besten in Krisengebieten bei einer Entführung durch Kriminelle oder religiösen Fanatikern verhält.  „In Sierra Leone habe ich mit einem THW-Kameraden zusammengearbeitet, der im Sudan entführt worden war. Er hat mir gesagt, dass er ohne diese Vorbereitung die Entführung nicht überstanden hätte“, berichtete Walter Thiel.

Diese Auslandseinsätze werden vom Bundesinnenministerium gesteuert. Wer wie Walter Thiel der „Schnellen Einsatzeinheit Wasser Ausland“  angehört und wegen seines früheren Berufs als Elektrosteiger jede Menge Erfahrung rund um das Thema Strom mitbringt, hat praktische immer einen gepackten Koffer zu Hause. „Wenn eine Anforderung kommt, dann muss ich innerhalb von sechs Stunden am Frankfurter  Flughafen sein.

Damit es dem Vorruheständler nicht langweilig wird, wenn er in der Heimat ist, hat er einen Minijob als Fahrer bei einem Kurierdienst angenommen. Die Chefin ist eine gute Bekannte von ihm. Als er diesen Job angenommen hatte, macht er ihr klar: „Wenn ein Anruf vom THW kommt, dann bin ich weg. Das hat Vorrang.“

Mehr Infos zum THW Kamen/Bergkamen gibt es hier.




Frauentagsfest mit Coco Lores und Claire Waldorf

Fest im Blick hatten die engagierten Frauen des Frauentagsteams die  31. Feier zum internationalen Frauentag in Bergkamen beim ersten Vorbereitungstreffen in der Stadtbibliothek.

Informationsstände beim Frauenfest im Treffpunkt.
Informationsstände beim Frauenfest im Treffpunkt.

Über die Hauptattraktion der Veranstaltung am 08. März 2015 herrschte in der Gruppe schnell Einigkeit. Alle Mitglieder  waren hocherfreut über die Wahl der Künstlerin. Mit Sigrid Grajek konnte  das Frauentagsteam einen wirklichen kulturellen Volltreffer landen. Die Künstlerin wird als Coco Lores mit viel Amüsement den privaten Rückzug in die Sofaecke betrachten und einen facettenreichen Rückblick auf das musikalische Erbe von Claire Waldorf geben. Da die Künstlerin Elemente aus zwei unterschiedlichen Programmen vortragen wird, einigte sich das Team bereits auf eine dreigeteilte Abfolge. Einem musikalischen Auftakt folgen die einleitenden Worte der Gleichstellungsbeauftragten und die Grußworte des Bürgermeisters. Dem zweiten Auftritt der Künstlerin folgen eine Mittagspause und eine besondere Aktion. Die Matinee endet dann mit dem dritten und letzten Auftritt der Künstlerin.

Frauen machen Zukunft

Neben Altbewährtem wurden für den Internationalen Frauentag auch interessante neue Elemente ins Auge gefasst, die nun weiter ausgestaltet werden. So besteht für die  Gäste der Veranstaltung die Möglichkeit, sich im Rahmen einer besonderen Aktion “ Wunschbaum“  aktiv an der zukünftigen Entwicklung von Frauenprojekten in Bergkamen zu beteiligen. Weitere Einzelheiten wird das Team des Internationalen Frauentages im nächsten Jahr  enthüllen. Man darf gespannt sein.

Waren die Feierlichkeiten zum letzten Internationalen Frauentag in Bergkamen mit dem Thema „30-Jähriges Jubiläum“ eher rückwärtsgerichtet, so lässt bereit der Arbeitstitel „Frauen machen Zukunft“ der diesjährigen Veranstaltung erahnen, wohin die Reise gehen soll.

Nun beginnt die Feinabstimmung der Veranstaltung. Die weiteren Elemente werden zum nächsten Treffen weiter zusammengetragen und dann entsprechend im Detail aufbereitet. Das nächste Treffen wird am 22. Januar 2015 um 19 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek stattfinden.

Hintergrundinformation zur Veranstaltung „Internationaler Frauentag“

Weltweit wird der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Er ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für den Frieden und eine humane Gesellschaft. Dieser Tag wird dazu benutzt, um auf Themen aufmerksam zu machen, die für Frauen von besonderer Bedeutung sind.

Der Bergkamener Internationale Frauentag wird unter Federführung der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen in Kooperation mit vielen Frauenverbänden und -gruppen begangen.

 

 




Tricks, Tücken und Technik beim Spiel mit dem Eisstock

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Beim achten Vorrundenspieltag gestern Abend lösten die drei letzten Teams ihr Ticket für das Finale am Freitag.

Neuer Name, neues Glück, dachten wir, als wir uns im Herbst fürs Eisstockschießen auf der Winterwelt anmeldeten. Zweimal hintereinander haben wir als „Häkelrunde Töpfchen“ eine halbwegs passable Figur abgegeben auf dem Eis. Nicht, dass wir irgendetwas gerissen hätten; wir sind immer schon in der Vorrunde rausgeflogen. Aber das lag nicht am mangelnden Spieltalent. Eher am schlechten Material – und an manipulierten Eisbahnen. Unser Veto stieß aber beim Schiedsrichter stets auf taube Ohren, deshalb boykottierten wir die Eisstock-Meisterschaft 2013. (Musste ja keiner wissen, dass wir verpennt haben, uns anzumelden.)

Punktlos ins zweite Spiel

In diesem Jahr waren wir wieder drin in der Tombola – mit neuem Team-Namen: Dynamo Tresen. Glück sieht allerdings anders aus! Unser erstes Spiel am Montagabend war eine einzige Schmach. Ein Club zäher, verbissener alter Herren machte kurzen Prozess mit uns. Wir holten nicht einen Punkt. Bitter! Danach lief es überraschend gut. Das zweite Spiel gewannen wir haushoch, die Spiele 3 und 4 waren so lala, aber wir triumphierten – und schafften es ins Viertelfinale. Sensationell!

Bis dahin dachten wir, Eisstock ist Eisstock, man packt sich das Teil und schießt es so gut man kann übers Eis ins Zielfeld. Von wegen. Die Laufsohle, also der Boden der Eisstöcke ist unterschiedlich beschaffen. Der graue gleitet sehr langsam, ihn schlenzt man, wenn man’s kann, mit wenig Kraft an die Daube. Der Stock mit dem schwarzen Boden bewegt sich viel schneller und ist damit bestens geeignet, den Eisstock des Gegners aus dem Spielfeld zu schießen.

Hätte uns das jemand vielleicht mal früher sagen können? Als uns ein Männer-Team auf die ungleichmäßigen Stöcke aufmerksam machte, war’s zu spät. Wir lagen schon 5:2 zurück im Viertelfinale.

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Sei’s drum. Da wir endlich begriffen haben, wie Eisstockschießen geht, treten wir im nächsten Jahr noch einmal an. Vermutlich unter dem neuen Namen „Kigdokewi“. Das steht für Kamener Ischen gegen die Dominanz der Kerle auf der Winterwelt.

Endrunde am Freitag

Jetzt aber zu den Teams, die die Kunst des Eisstockschießens wirklich beherrschen und am kommenden Freitag, 19. Dezember, um 18 Uhr im Finale der 4. GSW-Stadtmeisterschaften stehen: Miss Sporty, Borussen-Huskies, Schützenverein Südkamen, RaDiFuz, Feuerwehr Kamen, Kazubis, 1. Pétanque-Club Kamen, Auto Check Crew, El Greco, Assquetscher, Taverne Platia, Skatfreunde, In der Delle, Klaer Junior, Sauna Boys, Kolpingsfamilie Kamen, Ev. Jugend Kamen, Elektro Jäger, Kath. Kirchengemeinde Hl. Familie, VfL Tennis Kamen (Boule), Just for Fun, Hacker-Jungs und Doppelkopf Nr. 4.




Willy-Brandt-Gesamtschule erobert mit Lego die Welt der Roboter

Unter dem Motto: „Schreib deine Robotergeschichte“ konnten sich Schulen aus dem Kreis Unna in den letzten Wochen bei der Stiftung Weiterbildung der Wirtschaftsförderung Kreis Unna um eine Lego®-Roboter-Startausstattung zur AG Gründung bewerben. Gefragt waren gute Konzepte, die gemeinsam von interessierten Schüler/innen entwickelt werden sollten.

Preisübergabe (v.l.): Markus Fleige (Vorstand TECHNIK BEGESITERT e.V.), Anica Stock (Projektleiterin bei der WFG Kreis Unna), Jenny Neufeld (Lehrerin an der Willy-Brandt-Gesamtschule) Prof. Winfried Pinninghoff (Vorstand der KARL-KOLLE-Stiftung), Patrick Koehne (Lehrer an der Willy-Brandt-Gesamtschule) und. Dr. Michael Dannebom, (Geschäftsführer der WFG Kreis Unna)
Preisübergabe (v.l.): Markus Fleige (Vorstand TECHNIK BEGESITERT e.V.), Anica Stock (Projektleiterin bei der WFG Kreis Unna), Jenny Neufeld (Lehrerin an der Willy-Brandt-Gesamtschule) Prof. Winfried Pinninghoff (Vorstand der KARL-KOLLE-Stiftung), Patrick Koehne (Lehrer an der Willy-Brandt-Gesamtschule) und. Dr. Michael Dannebom, (Geschäftsführer der WFG Kreis Unna)

Fünf Schulen aus dem Kreis Unna begeisterten die Jury dabei besonders:

  • Willy-Brandt-Gesamtschule, Bergkamen
  • Städt. Gymnasium Kamen
  • Peter-Weiß-Gesamtschule, Unna
  • Humboldt-Realschule Bönen
  • Heinrich-Bußmann-Schule, Lünen

Sie erhalten ein Starterpaket zur AG-Gründung, welches aus Lego®-Robotern, einer Lehrkräfte-Fortbildung sowie der Startgebühr für einen Wettbewerb der World-Robot-Olympiad-Wettbewerb (WRO) besteht. Zudem werden neun weitere Schulen aus dem Kreis Unna mit für ihr Engagement belohnt (siehe Liste). Unterstützt wurde der Wettbewerb durch die Karl-Kolle-Stiftung.

Weitere Infos:

Die Karl-Kolle-Stiftung aus Dortmund hat sich der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Bildung und Erziehung verschrieben. Neben Forschungsprojekten an Universitäten unterstützt sie auch gezielt Projekte der MINT-Nachwuchsförderung. Die Stiftung unterstützt dieses Projekt mit einer Spende.

Das zdi-Netwerk Perspektive Technik der Stiftung Weiterbildung der WFG Kreis Unna widmet sich mit vielfältigen Angeboten an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf der Nachwuchsförderung und Berufsorientierung für technikorientierte Branchen.

Die Word Robot Olympiad (WRO) ist ein internationales Bildungsprogramm, um Jugendlichen
den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern und sie für einen Ingenieurs-
oder IT-Beruf zu motivieren. Die WRO Wettbewerbe kombinieren den Nervenkitzel eines Sportevents mit der schulischen Herausforderung, einen LEGO MINDSTORMS Robotern zu bauen, designen und zu programmieren. Dabei haben Jugendliche die einzigartige Möglichkeit, wertvolle praktische Erfahrungen in der Arbeit mit den Robotern zu sammeln. Am 30. Mai 2015 findet in Kooperation mit der TWS Schwerte ein WRORegionalwettbewerb mit 24 Startplätzen statt, an dem die Schulen teilnehmen werden. Dort ist eine Weiterqualifizierung zum Deutschlandfinale und im besten Fall dann eine Teilnahme am Weltfinale in Katar möglich.

 




Ja von SPD und Grünen zum Bebauungsplan Grimberg 3/4 gefällt Aktionskreis gar nicht

Eine Mehrheit von SPD und Grünen hat in der letzten Sitzung des Bergkamener Stadtrats den Weg für eine Wohnbebauung auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 frei gemacht.

An den Gasabzugsanlage sind die Standorte der beiden Grimberg-Schächte heute zu erkennen. Die vordere Anlage gehört nicht mehr zum neuen Baugebiet.
An den Gasabzugsanlagen sind die Standorte der beiden Grimberg-Schächte heute zu erkennen. Die vordere Anlage gehört nicht mehr zum neuen Baugebiet.

Kritik gab es von den Fraktionsvorsitzenden der CDU und BergAUF, Thomas Heinzel und Werner Engelhardt. Sie misstrauen dem vom Kreis Unna genehmigten Altlastensanierungskonzept für diese Fläche. Zudem befürchten sie, dass die geplante Entwässerung der künftigen Wohngrundstücke in den Kuhbach die Gefahr von Überschwemmungen nach Starkregen vergrößern wird. Laut Bebauungsplan darf das Oberflächenwasser nicht auf den Grundstücken versickern, sondern muss in die Kanalisation abgeleitet werden.

Hier hatte allerdings der Lippeverband in einer Bürgerinformationsveranstaltung im November angekündigt, die Pumpwerke entlang des Kuhbachs zu optimieren. Der Starkregen im September hatte unter anderem zur Überflutung von landwirtschaftlichen Flächen in Höhe der Realschule geführt. Auch wurde die Jahnstraße unter Wasser gesetzt.

Jetzt hat sich der Aktionskreis „Wohnen und Leben Bergkamen“ ebenfalls kritisch zu Wort gemeldet. Ihr Sprecher Karlheinz Röcher fordert unter anderem, die ehemalige Bergbaufläche in Weddinghofen so zu belassen wie sie ist. Die Natur werde sie schon für sich zurückerobern.

Allerdings werden dadurch die Altlasten nicht aus der Welt geschaffen, die von den Kritikern des Bebauungsplans als gefährlich angesehen werden. Zurzeit ist das Gelände durch einen Stahlmattenzaun umgeben. Dazu weist auch ein Schild darauf hin, dass das Betreten verboten sei.

Weitere Infos zum Bebauungsplan gibt es hier. Wer die Vorlagen für den Bebauungsplan sowie alle Einwändungen und Anregungen nachlsen möchte, kann dies hier tun.

Wörtlich heißt es in der Stellungnahme des Aktionskreises:

„Der am 11.12.2014 im Rat der Stadt Bergkamen beschlossene Bebauungsplan ‚Grimberg III/IV‘ – mit einer Mehrheit aus SPD und BÜndnis90/GRÜNE gegen die Stimmen von CDU und BergAUF – stellt eine ‚bergbauliche Altlastensanierung‘ auf Kosten der Allgemeinheit mit ungewissem Ausgang für private Interessenten/Bauwillige dar.

Die in der Beschlussvorlage für die Ratssitzung zu findende Argumentation eines Einwenders ‚.. dass Gelder der öffentlichen Hand für die Altlastensanierung aufgewendet würden‘ wird von der Verwaltung so kommentiert: ‚Den Bedenken wird nicht gefolgt. Die Sanierung wird durch den privaten Erschließungsträger (Ergänzung: RAG Montan Immobilien) ohne öffentliche Finanzmittel durchgeführt‘. Formal juristisch mag das richtig sein – nur die RAG Montan Immobilien ist ein Fimenkonstrukt des seit 1968 mit Steuergeldern ‚am Leben‘ gehaltenen deutschen Steinkohlebergbaus. Von daher erscheint das Argument des Einwenders zutreffend.

Die in der Presse dargestellte Argumentation der NEIN-Sager-Fraktionen überzeugt deshalb, weil die Risiken der geplanten ‚Altlastensanierung‘ nachvollziehbar sind und letztlich erst in einem großen Zeitabstand in der Zukunft zutage treten würden. Wenn das so kommt, sind wahrscheinlich die heutigen Ratsmitglieder nicht mehr im Amt. Der einzelne Bürger ist in diesem Falle chancenlos bzgl. möglicher Schadensersatzansprüche. Viel früher kann aber schon das Thema „Starkregenproblematik“ durch die geplante Ableitung des Regenwassers  in den Kuhbach die Hochwassersituation in Oberaden verschärfen.

Die RAG Montan Immobilien sollte schlicht auf ihr Recht, das Gelände zur Bebauung zu vermarkten, zum Wohle der Allgemeinheit verzichten. Die ‚Natur‘ erobert sich ja jetzt schon das Terrain zurück – und das ist gut so.“




Oberadener Realschüler besuchen die Synagoge in Essen

Die Synagoge in Essen besuchten jetzt die Klasse 10a und der Religionskurs der Realschule Oberaden zusammen mit Religionslehrerin Frau Achnitz. In dem 1913 erbauten Gebäude erfuhren sie zahlreiche Aspekte der jüdischen Geschichte, über die Synagoge selbst sowie das jüdische Leben heute.

Die Realschüler aus Oberaden vor dem Portal der Synagoge in Essen.
Die Realschüler aus Oberaden vor dem Portal der Synagoge in Essen.

Zu Beginn staunten die Schülerinnen und Schüler nicht schlecht, als Ihnen die Referentin berichtete, dass auch eine Garage eine Synagoge sein könne. Denn entscheidend seien ausschließlich die fünf Tora-Rollen, die im Laufe des jüdischen Kalenderjahres, das Mitte September beginnt, komplett gelesen werden.

Sehr interessiert zeigten sich die RSOler auch an den historischen Reliquien, die in den Ausstellungsräumen ausgestellt sind, sowie der Geschichte des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes, das erst seit 2010 als Museum bzw. Gedenkstätte genutzt wird. Die Nationalsozialisten hatten es niederbrennen wollen, wussten aber glücklicher Weise nicht um die Stahlkonstruktion unter der Fassade.

Am Ende des Tages waren die Schülerinnen und Schüler über die Vielfältigkeit ihres Ausflugs begeistert und nahmen wertvolle Erfahrungen mit nach Hause.




Mounie und Leonie siegten beim Vorlesewettbewerb des Gymnasiums

Mitte Dezember fand im PZ des Städtischen Gymnasiums Bergkamen der Vorlesewettbewerb der Klassen 6a bis 6e statt. Die jeweiligen Klassensiegerinnen und -sieger zeigten ihre Vorlesekünste vor einer Jury mit dem Ziel als Erst- bzw. Zweitplatzierte die Schule im neuen Jahr auf Stadtebene vertreten zu dürfen. Platz eins belegte Mounia aus der Klasse 6a, Platz zwei Leonie aus der Klasse 6d.

Die besten Vorleser des Bergkamener Gymnasium.
Die besten Vorleser des Bergkamener Gymnasium.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten lasen zunächst jeweils einen fünfminütigen Auszug aus einem Buch ihrer Wahl. Mounia entschied sich für „Im Königreich der Kälte“ von Nick Lake, Leonie für „Ostwind – Zusammen sind wir frei“ von Carola Wimmer.

Im zweiten Teil des Wettbewerbs mussten die Schülerinnen und Schüler einen unbekannten Text vorlesen. Der Organisator der Veranstaltung, Deutschlehrer Patrick Lages, hatte dazu „Weihnachtsmann gesucht“ von Schriftsteller Dieter Treeck ausgewählt, der auch eine Bergkamener Vergangenheit hat. Treeck war von 1970 bis 1999 Kulturdezernent der Nordbergstadt.

Die Jury bestand aus Herrn Kray (Stadt Bergkamen), Frau Koch (Stadtbibliothek), Frau Döbbe (Sparkasse Bergkamen-Bönen) sowie den Vorjahressiegern Tim und Marie aus dem siebten Jahrgang. Den Jury-Vorsitz übernahm die ehemalige Schulleiterin Silke Kieslich.

Für ihren Auftritt erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Buch- bzw. Sachpreise, zur Verfügung gestellt vom Förderverein bzw. von der Sparkasse Bergkamen-Bönen.

Für Mounia und Leonie steht bereits im 12. Januar 2015 in der Stadtbibliothek der Stadtwettbewerb auf dem Programm, auch auf Kreisebene dürfen die beiden noch ihre Lesekünste vorführen.

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