Ladendiebstahl – Filmreife Szenen auf Supermarkt-Parkplatz

Bergkamen.  Bereits am Donnerstag, 2. Oktober, kam es gegen 16.35 Uhr zu einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt Am Roggenkamp (Nähe McDonald’s), der filmreife Szenen nach sich zog.Polizei SymbolbildDen Diebstahl bemerkte der 46 jährige Ladendetektiv und lief hinter der 50-jährigen des Ladendiebstahls verdächtigen Kamenerin hinterher. Diese stieg in ihren Pkw, parkte rückwärts aus und beschädigte dabei den Pkw eines 32 jährigen Kameners.

Dem Ladendetektiv gelang es die Fahrertür zu öffnen und auf das Trittbrett zu steigen. Bei geöffneter Fahrertür fuhr die Frau mit ihm über den Parkplatz und hielt in Höhe der Ausfahrt an. Diesen Umstand nutzte nunmehr der Fahrer des beschädigten Pkw. Er sprang durch die geöffnete Tür in das Fahrzeug, zog die Handbremse an und den Autoschlüssel ab. Als die hinzugerufene Polizei den Unfall aufnahm, stellte sie fest, dass die 50 -Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

 




Misslungener Überfall: Kioskbesitzerin lässt einfach die Rolladen herunter

Am Samstagnachmittag, 4. Oktober, kam es in Bergkamen-Rünthe gegen 15.40 Uhr zu einem versuchten Raubüberfall auf einen Kiosk an der Rünther Straße. Ein bislang unbekannter Mann bedrohte die 56-jährige Inhaberin des Kiosks durch das geöffnete Verkaufsfenster mit einem Messer und verlangte die Herausgabe von Geld. Die Inhaberin versuchte zunächst, das Verkaufsfenster zu schließen, was der Täter noch verhindern konnte. Dann ließ die Inhaberin einen elektrischen Rolladen herunter und hinderte den Räuber damit wirksam an derr Vollendung seiner Tat. Ihm blieb nur noch die Flucht zu Fuß ohne Beute in Richtung Marina-Hafen.

Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: Etwa 15 bis 18 Jahre alt, etwa 180 cm groß, sehr stämmige dickliche Statur. Der Mann trug eine dunkelbraune Sweatshirt-Jacke und die Kapuze auf dem Kopf sowie eine blaue Jeans. Er führte eine Art Taschenmesser mit. Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter Tel. 02307 921-3220 oder unter Tel. 02303 921-0.




Schwarzer Rauch über Aldi – Brandstiftung möglich

Helle Flammen und schwarze Rauchwolken stiegen am Freitagmorgen aus der Aldi-Filiale am Roggenkamp in Bergkamen-Mitte. 82 Einsatzkräfte der Bergkamener Feuerwehr verhinderten einen Totalschaden des Gebäudes. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen  werden.

Über 80 Feuerwehrleute bekämpften am  Freitagmorgen den Brand des Aldi-Marktes am Roggenkamp in Bergkamen-Mitte. Fotos und Bilderstrecke: Ulrich Bonke)
Über 80 Feuerwehrleute bekämpften am Freitagmorgen den Brand des Aldi-Marktes am Roggenkamp in Bergkamen-Mitte. Fotos und Bilderstrecke: Ulrich Bonke)

Rudi Hampel (74) gehörte zu den ersten, die das Feuer entdeckten und die Feuerwehr alarmierten. Gegen 9.45 Uhr wollte der Mitarbeiter des Volkswagenzentrums an der Werner Straße nach dem Rechten sehen. Der Aldi am Roggenkamp gehört zu den direkten Nachbarn des Kfz-Betriebs.

Rudi Hampel entdeckten Brand und alarmierte die Feuerwehr.
Rudi Hampel entdeckten Brand und alarmierte die Feuerwehr.

Schwarze Rauchsäule über der Aldi-Filiale. Foto: privat
Schwarze Rauchsäule über der Aldi-Filiale. Foto: privat

Ausgangspunkt des Brands war nach den bisherigen Erkenntnissen ein Außenlager, auf dem sich viel Holz befand. Von dort schlugen die Flammen auf den Lagerbereich des Aldi-Marktes. Der Feuerwehr gelang es, durch den Aufbau von Wasserwänden sowohl im Gebäude als auch außen zu verhindern, dass das Feuer auch auf den Verkaufsbereich übergreift.

 Aldi will umziehen

Brand Aldi Berkamen 100
Filialleiter Emra Durmaz

Vor Ort waren Filialleiter Emra Durmaz und auch die Bezirksleiterin. Wie es mit dem Aldi an diesem Standort weitergeht, ist zurzeit unklar. Bekanntlich will der Discounter auf das Eckgrundstück Landwehrstraße/Geschwister-Scholl-Straße umziehen. Für diesen Plan hat der Bergkamener Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung „grünes Licht“ gegeben.

 

 




Baugenehmigung für die BergGalerie ist erteilt – auch Bank wird Mieterin

Mit erheblicher Verzögerung will nun Charterhaus-Geschäftsführerin Brigitte van der Jagt den Umbau der alten Turmarkaden zur neuen Berggalerie im Januar 2015 starten. Der erste Bauabschnitt soll dann im Frühjahr und der zweite im Herbst 2016 eröffnet werden. Die wichtigste Grundlage dafür, die Baugenehmigung, erhielt sie am Donnerstagmorgen im Bergkamener Rathaus aus den Händen von Bürgermeister Roland Schäfer, 1. Beigeordneten Dr. Hans-Joachim Peters und Planungsamtsleiter Thomas Reichling. Insgesamt will CharterHaus 35 Mio. Euro in das fast 20.000 Quadratmeter große Einkaufszentrum investieren.

Übergabe der Baugenehmigung im Rathaus (v.l.): Bernd Schäfer, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, Roland Schäfer, Dr. Hans-Joachim Peters, Brigitte van der Jagd und Thomas Reichling.
Übergabe der Baugenehmigung im Rathaus (v.l.): Bernd Schäfer, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, Roland Schäfer, Dr. Hans-Joachim Peters, Brigitte van der Jagd und Thomas Reichling.

Das heißt aber nicht, dass bis auf den Abbruch des Wohnturms sich bis nichts in der künftigen BergGalerie getan hat. Alles was unbrauchbar ist, ist inzwischen aus dem ehemaligen Centershop entfernt worden. Ab nächster Woche sind die ehemaligen Verkaufsräume von Boecker-Moden und Baby Walz dran. Falls die Fenster nicht verhangen werden, kann man von der Töddinghauser Straße aus zusehen.

Mietverträge werden jetzt festgezurrt

In den Turmarkaden haben schon vor Wochen die Entkernungsarbeiten begonnen. Jetzt werden sie in den ehemaligen Räumen von Baby Walz gestartet.
In den Turmarkaden haben schon vor Wochen die Entkernungsarbeiten begonnen. Jetzt werden sie in den ehemaligen Räumen von Baby Walz gestartet.

Jetzt will Brigitte van der Jagd mit der Baugenehmigung in der Hand die Mietverträge für den 1. Bauabschnitt unterschreiben. Auf ihrer Liste stehen bekannte Namen wie Edeka, H & M, New Yorker und ein großes Elektrounternehmen. Deichmann und C & A werden zum Frühjahr 2016 in die neuen Räume umziehen. Family und Leonardo wollen wiederkommen.

Eine kleine Überraschung ist, dass sie auch für die Sparkasse Bergkamen-Bönen, die 2016 in das neue Haus am Busbahnhof umziehen wird, einen Nachmieter gefunden hat. Es sei eine international agierende Bank, erklärte die CharterHaus-Geschäftsführerin im am Donnerstag im Rathaus. Weitere Nutzer des Sparkassengebäudes werden Betriebe aus der Fitnessbranche sein.

Mit den unterschriebenen Mietverträgen soll auch eine Bankfinanzierung für den Umbau zur BergGalerie jetzt wohl möglich werden.

Im Wohnturm befand sich doch Asbest

Mitte November soll bis auf das Fundament der Bergkamener Wohnturm verschwunden sein. Hier hatte es eine kleine Verzögerung gegeben, weil sich in der Schrottimmobilie doch Asbest befunden hatte. Das hat die Abrisskosten von 900.000 Euro um 19.000 Euro erhöht. Die Grundfläche des Wohnturmsockels am Boden könnte gerade Platz für ein Einfamilienhaus bieten. Sie wird jetzt dem Zufahrtsbereich zugeschlagen.

Am Donnerstag erhielt Brigitte van der Jagd nicht nur die Baugenehmigung. Sie unterschrieb auch mit den Vertretern der Stadt den städtebaulichen Vertrag. Der regelt unter anderem die künftige Verkehrsführung und viele andere Dinge mehr. Ein Bestandteil ist die Zahlung von 300.000 Euro durch die Stadt zu den Abrisskosten des Wohnturms.

Im Grunde handelt es sich hier fast um ein Nullsummenspiel. Denn eine Baugenehmigung erhält man nicht kostenlos. Die fälligen Gebühren erreichen fast den finanziellen Beitrag der Stadt für den Wohnturmabriss.




Bayer investiert in Bergkamen 500.000 Euro in neues Gesundheitszentrum

Eine halbe Millionen Euro hat Bayer HealthCare für sein neues Gesundheitszentrum am Bergkamener Standort ausgegeben. Das ist eine Investition, die sich für die Mitarbeiter und für das Unternehmen gleichermaßen lohnt.

Zumba, Yoga oder Rückenfit, all dies und mehr ist im neuen Gesundheitszentrum von Bayer in Bergkamen möglich. Foto: Bayer HealthCare
Zumba, Yoga oder Rückenfit, all dies und mehr ist im neuen Gesundheitszentrum von Bayer in Bergkamen möglich. Foto: Bayer HealthCare

Anspruchsvollere und komplexere Tätigkeiten, längere Lebensarbeitszeit und späterer Renteneintritt fordern ihren Tribut. Vielen Menschen fällt es zunehmend schwer, berufliche Anforderungen mit einer gesunden Lebensführung in Einklang zu bringen. Bayer HealthCare in Bergkamen unterstützt seine Mitarbeiter daher dabei, die innere Balance zu bewahren: mit einem neuen Gesundheitszentrum, in dem zahlreiche Kurse zur Entspannung und Stärkung der körperlichen Fitness angeboten werden.

„Den demographischen Trend und das steigende Durchschnittsalter der Mitarbeiter können wir nicht ändern“, stellt Standortleiter Dr. Stefan Klatt fest, „wohl aber das Bewusstsein für Gesundheitsfragen.“ Die Investition in Höhe von rund 500.000 Euro soll daher auch dazu beitragen, rechtzeitig vorzubeugen. Klatt: „Wer Körper und Seele schon in jungen Jahren ernst nimmt, hat später gute Chancen, im Leben und damit auch im Job fit zu bleiben.“ Das neue Gesundheitszentrum bietet dafür ideale Voraussetzungen.

Dank des modernen Trainingsraums mit Musikanlage, umfangreicher Geräteausstattung und fachkundigem Personal ist es möglich, weit mehr Kurse anzubieten als früher. Neben Klassikern wie Yoga und Rückenfit gibt es daher auch eine Reihe neuer Angebote. Dazu zählen Fitness-Boxen, Zumba, Pilates und Faszien-Fit. Insgesamt ist das Programm auf inzwischen elf Kurse angewachsen. Diese werden von zwei Gesundheitskoordinatoren betreut, deren Stellen Bayer HealthCare ebenfalls neu geschaffen hat.




Bombendrohung gegen Eurobahn – 400 Fahrgäste evakuiert

Eine telefonischen Bombendrohung gegen die Eurobahn legte am Mittwochmorgen den Zugverkehr von Dortmund über Lünen nach Münster lahm. Rund 400 Reisende mussten aus dem Zug evakuiert werden. Ert nach dem Einsatz eines Sprengstoffspürhunds der Bundespolizei, der keine Bombe erschnüffelte, konnte Entwarnung gegen werden.

Wegen einer telefonischen Bombendrohung wurde diese Eurobahn von Münster über Lünen nach Dortmund gestoppt.
Wegen einer telefonischen Bombendrohung wurde diese Eurobahn von Münster über Lünen nach Dortmund gestoppt.

Gegen 7:40 Uhr erhielt die Bundespolizei Kenntnis über eine telefonische Bombendrohung gegen einen Zug der Eurobahn (Nr. 89923/ Der Lüner) der sich bereits auf dem Weg von Münster nach Dortmund befand.

Der Zug wurde daraufhin auf Dortmunder Stadtgebiet gestoppt. Einsatzkräfte der Dortmunder Feuerwehr, der Bundespolizei, der Eurobahn und der Deutschen Bahn AG evakuierten daraufhin circa 400 Reisende aus dem Zug. Der durch die Deutsche Bahn AG georderten Busse brachten die Reisenden zum Dortmunder Hauptbahnhof. Der Entschärferdienst der Bundespolizei aus Düsseldorf, sowie ein Sprengstoffspürhund wurden angefordert.

Über 400 Reisende wurden aus der Eurobahn evakuiert.
Über 400 Reisende wurden aus der Eurobahn evakuiert.

Nachdem der Spürhund am Einsatzort eintraf, wurde sofort der Zug untersucht. Es konnten kein Sprengstoff im Zug festgestellt werden, so dass die Maßnahmen der Bundespolizei aufgehoben wurden. Während der gesamten Einsatzmaßnahmen war die Bahnstecke Dortmund – Münster und die Gegenrichtung gesperrt.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§ 126 StGB) ein.




DB Schenker kommt mit 190 neuen Arbeitsplätzen in den Logistikpark

Die Fläche des Logistiksparks A2 ist so gut wie vollständig verkauft. Im zweiten Bauabschnitt will DB Schenker/DB Mobility AG in einer rund 40.000 Quadratmeter großen Logistik- und Lagerhalle sowie einem Verwaltungsgebäude einziehen. Hier handle es sich nicht um eine Umsiedlung eines bestehenden Betriebs. Es sollen rund 190 neue Arbeitsplätze größtenteils im Logistikbereich geschaffen werden, betonten am Mittwoch Bürgermeister Roland Schäfer und Jordan Corynen, Direktor der Goodman Germany GmbH. Bereits im Mai oder Juni kommenden Jahres soll der Bau fertiggestellt sein. Die Bodenarbeiten haben bereits begonnen.

Auch der zweite Bauabschnitt des Logistikparks ist so gut wie verkauft (v.l.): Dr. Michael Dannebom (WFG Kreis Unna, Bernd Schäfer (Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, Roland Schäfer und Dr. Hans-Joachim Peters
Auch der zweite Bauabschnitt des Logistikparks ist so gut wie verkauft (v.l.): Dr. Michael Dannebom (WFG Kreis Unna, Bernd Schäfer (Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, Roland Schäfer und Dr. Hans-Joachim Peters.

Goodman hat den größeren Teil des 2. Bauabschnitts mit 88.000 Quadratmetern bereits gekauft. Der Bergkamener Stadtrat hat am Donnerstag in nichtöffentlicher Sitzung dieses Grundstücksgeschäft einstimmig abgesegnet. Für den kleineren Rest von 33.500 Quadratmeter besitzt das Unternehmen eine Option über 18 Monate. Jordan Corynen zeigte sich bei der Vorstellung des Projekts optimistisch, dass sein Unternehmen auch dafür einen Interessenten finden wird. „Wir glauben an den Standort Bergkamen.“ Immerhin investiert Goodman in das 180 mal 180 Meter große und rund 12 Meter hohe Gebäude, das an Schenker vermietet wird, rund 24 Millionen Euro.

Ein Geheimnis bleibt noch, für wen Schenker verteilen wird. Hier sind noch einige Gremienentscheidungen notwendig. Bürgermeister Roland Schäfer bezeichnet dies als „Formsache“, doch solche Gremien reagierten manchmal sehr verschnupft, wenn sie vorher über Pläne ihres Unternehmens aus den Medien erfahren würden.

Die Entscheidung für den Standort Bergkamen fiel übrigens nicht nur wegen der sehr günstigen Verkehrslage. Von ebenso großer Bedeutung ist die Verfügbarkeit von Arbeitskräften. „Hier ist eine große Chance für Arbeitslose“, betonte Bürgermeister Roland Schäfer. Sie sollen vor der Vermittlung durch die Jobcenter für die Arbeit im neuen Logistikbetrieb qualifiziert werden.




8. Mädchenaktionstag- diesmal in der Streetwork-Anlaufstelle „Anstoß“

Der 8. Bergkamener Mädchen-Aktionstag, für Mädchen ab 10 Jahren, steht vor der Tür. „Girls only“ – Nur für Mädchen – heißt es am Donnerstag, 16. Oktober. Von 15  bis 17 Uhr stehen viele verschiedene Aktionen auf dem Programm.

Plakat 2014Es gibt gleich zwei Neuerungen: Erstmalig findet der Mädchentag in den Herbstferien statt und auch zum allerersten Mal in der Anlaufstelle „Anstoß“ der Streetwork Bergkamen. Das Mädchen- und Frauennetzwerk startete im Jahr 2006 mit der Veranstaltungsreihe „Girls only“. Einmal im Jahr öffneten sich die Türen zunächst im Kinder- und Jugendhaus Balu nur für Mädchen. 2011 hieß es erstmalig „Mädchenaktionstag vor Ort“ in der Hellwegschule in Weddinghofen. In den folgenden Jahren wurden die Netzwerkerinnen mit ihren mittlerweile umfangreichen Angeboten in verschiedene Bergkamener Schulen eingeladen.

Ziel der Netzwerkerinnen war und ist es dabei immer, den Mädchen einen außergewöhnlichen Tag zu bereiten und sich mit ihren Fragen und Bedürfnissen in lockerer Atmosphäre auseinanderzusetzen. Spaß haben, schnuppern, aktiv sein, Neues ausprobieren, eigene Stärken entdecken verspricht die Mischung der Angebote, die das Netzwerk auch in diesem Jahr wieder zusammengetragen hat.

Diesmal können Mädchen Infos rund um das Thema Liebe und Freundschaft einholen. Zum Thema Alkoholprävention gibt es einen Rauschparcours, der Veränderungen in der Wahrnehmung und im Verhalten unter Alkoholeinfluss simuliert. Eine Polizistin wird zu verschiedenen Situationen Sicherheitstipps geben. Spannend und lustig wird es beim spielerischen Bewerbungstraining. Unter dem Motto: „Benimm ist in!“ werden Tipps für den gelungenen Auftritt von Schülerinnen bei der Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz gegeben. Hier geht es zum Beispiel um die Wahl der richtigen Kleidung, der Frisur, des Schmucks oder der Kosmetik sowie das richtige Auftreten. Kreativität ist beim Design von Schmuck, wie Ketten, Ringe und Ohrringe und bei der Erstellung von eigenen kleinen Sorgenpüppchen gefragt. Geschicklichkeit wird bei der Jonglage und dem Einradfahren gefordert sein.

Ein Highlight wird wieder die Herz-Fotowand sein, mit der die Mädchen sich fotografieren lassen können. Am Ende der Veranstaltung können diese Fotos kostenlos mitgenommen werden.

Ein Büchertisch bietet wie immer viel Literatur zu Mädchenthemen.  Der Eintritt ist wie immer frei.  Die Veranstalterinnen freuen sich auf möglichst viele junge Besucherinnen, die schnuppern und aktiv werden möchten.




Weltmusik aus dem Land des Donnerdrachen

Die junge Gruppe Druk Revival aus Bhuntan steht am Montag, 20. Oktober, ab 20 Uhr auf der Konzertbühne im Trauzimmer Marina Rünthe, Hafenweg 12, 59192 Bergkamen.

Druk Revival
Druk Revival

Die Formation kommt aus dem im Himalaya gelegenen Königreich Bhutan – dem weltweit einzigen Staat, der das Recht jedes Bürgers auf Glücklichsein in seiner Verfassung festgeschrieben hat! In der Nationalsprache Dzongkha heißt dieses an China und Indien angrenzende Land Druk Yul – was so viel bedeutet wie „das Land des Donnerdrachen“. Der Legende nach hörte ein Mönch während der Einweihung eines Klosters einen Donner. Er vernahm darin die Stimme eines Drachen (Druk), der buddhistische Mantras rezitierte.

Im Gegensatz zu der Musik in den Klöstern Bhutans orientiert sich die nicht-religiöse Musik am Alltag der Menschen. Während der Feste und Rituale in den Dörfern wird die ganze Nacht gesungen und getanzt. Die Lieder, die basierend auf den buddhistischen Werten die Natur besingen, sind ausschließlich mündlich überliefert, es gibt keine Aufzeichnungen.

Druk Revival haben sich in der Hauptstadt Thiumphu zusammengefunden und bringen prominente Vertreter unterschiedlicher altüberlieferter und populärer Musikstile gemeinsam auf die Konzertbühne. Die Sängerin Choden, die auch das altherkömmliche asiatische Hackbrett spielt, repräsentiert vor allem die altertümlichen Wurzeln der Gruppe. Die Musiker versuchen sich weder an einem stilistischen Cross-Over noch geht es ihnen um das Festhalten und Konservieren rein traditioneller Musik, vielmehr erforschen sie auf ihren eigenen traditionellen sowie westlichen Instrumenten ihr musikalisches Erbe mit einem frischen, zeitgenössischen Blick.

Tickets sind zum Preis von 5,00 Euro erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!

Weitere Infos unter www.bergkamen.de und www.klangkosmos-nrw.de

 




Junge Schauspieler präsentieren Komödie „Doof gelaufen“

Gleich zwei Mal geht das neue Stück der Jugendgruppe der Volksbühne 20 mit dem Titel „Doof gelaufen“ über die Bühne.

TheaterPremiere ist am kommenden Samstag, 4. Oktober, ab 17 Uhr in der städtischen Galerie „sohle 1“ im Stadtmuseum. Eine weitere Aufführung gibt es am 25. Oktober ebenfalls ab 17 Uhr im Martin-Luther-Haus in Weddinghofen.

Zum Inhalt: Eine Wohngemeinschaft voller verrückter, neurotischer Typen wird irrtümlich von einem Gangsterpaar überfallen und als Geiseln genommen. Ärger ist vorprogrammiert. Vor allem weil keiner die Einbrecher erst nimmt. Zum schreien komisch.

Gespielt wird das Stück von der Jugendgruppe des Theatervereins Volksbühne 20. Die Schauspieler sind zwischen 15 bis 22 Jahren alt. Bei diesem Stück stehen neun Personen auf der Bühne. Der Eintritt kostet 4 Euro.

Karten gibt es im Vorverkauf mittwochs von 18 bis 19 Uhr im Vereinsheim, Rotherbachstraße 154, oder bei Frau Dahn, Tel. 02307/80680.

 




„Kinder helfen Kindern“ – eine gelungene Aktion von St. Michael

Die jüngste Spendenaktion der kath. Kirchengemeinde St. Michael Weddinghofen erwies sich als voller Erfolg.

Die Tanz und Theater Gruppe "All Inclusive" der Initiative Down Syndrom unter der Leitung von Heike Stube-Rosendahl
Die Tanz und Theater Gruppe „All Inclusive“ der Initiative Down Syndrom unter der Leitung von Heike Stube-Rosendahl

Unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ fand am vergangenem Samstag ein bunter Nachmittag statt. Der Kinderchor „Kolibris“ startete mit gemischten Liedern die Stimmung machten. Dem folgte die Tanz und Theater Gruppe „All Inclusive“ der Initiative Down Syndrom unter der Leitung von Heike Stube-Rosendahl. Die Mädchen und Jungen tanzten unter dem Motto „Lass die Sonne in dein Herz“ und bewiesen damit das eine Behinderung nicht im Wege steht um ein fröhliches Leben zu führen.

441,50 Euro an den Verein Initiative Down- Syndrom

Philipp
Philipp

Bei den Zuschauern konnte das eine oder andere Auge nicht trocken bleiben. Auch später als Philipp die Vorstellung der Mitglieder der Gruppe und somit seine Rolle als Moderator übernahm. Viel „Sonne in die Herzen“ der Zuschauer brachten anschließend noch die Gruppen der Schreberjugend Bergkamen.

Das Pfarrheim füllte sich mächtig. Das gut bestückte Kuchen Buffet leerte sich schnell so konnten die fleißigen Helfer vom Gemeindeausschuß einmal alles in ein Grill Buffet umwandeln. So ging keiner hungrig nach Hause. Selbst einige Spaziergänger der Gemeinde konnte Katharina Skolik zu einem Besuch überreden. Am Ende konnte die Gemeinde den Erlös des Verkaufs von 441,50 Euro an den Verein „Initiative Down- Syndrom e.V“ übergeben.

Weitere Infos zur Initiative Down Syndrom gibt es hier.