Familienwochenende in der Steinzeit

Stein, Holz, Knochen und Pflanzenfasern bilden die Grundlagen steinzeitlicher Werkzeugherstellung. Für Menschen des 21. Jahrhunderts ist es kaum vorstellbar, dass Menschen mit den Händen, die sich seit tausenden von Jahren nicht entscheidend verändert haben, solche praktischen, ergonomisch sinnvollen und kunstvollen Artefakte hergestellt haben. Herauszufinden, ob wir dazu immer noch in der Lage sind, ist das Ziel eines Steinzeitworkshops im Mai in der Ökostation in Bergkamen-Heil.

Es werden Feuersteine richtig geschlagen, um brauchbare Abschläge zu erhalten und daraus Werkzeuge zu fertigen. Mit selbst hergestelltem steinzeitlichen Leim werden die Werkzeuge in Holzstile eingeklebt. Mit den Werkzeugen können sehr harte Materialien z. B. Knochen weiterverarbeitet werden. Vielleicht entstehen bildliche Darstellungen oder sogar Kamm und Figuren.

Den Abschluss dieses Workshops bildet ein steinzeitliches Festmahl, zubereitet mit den Mitteln aus der Steinzeit. Auf der Speisekarte stehen Eier gekocht im Kochfell, auf heißem Stein gegrilltes Fleisch und Hühnchen im Lehmmantel.

Der Workshop ist auch für Familien geeignet und findet an dem Wochenende 9./10. Mai (jeweils von 10 bis 16 Uhr) auf dem Gelände der Ökologiestation statt. Geleitet wird das Steinzeitprojekt von dem Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöppges. Die Kosten betragen für Einzelpersonen 50 Euro ein Familienteam von zwei Familienmitgliedern bezahlt 90 Euro.

Maximal können 20 Personen an dem Steinzeit-Wochenende teilnehmen. Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V. Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (Tel. 02389 980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Lust zum Filzen? Tagesseminar in der Ökologiestation

Filzbegeisterte Menschen mit Grundkenntnissen im Nassfilzen haben am Sonntag, 19. April, die Möglichkeit, einen Tag lang gemeinsam kreativ zu sein. Unter Anleitung von Monika Ullherr-Lang entstehen Accessoires wie Handstulpen, Täschchen, Hüllen für Gläser, Gefäße oder Taschen, Kopfbedeckungen, Schals, Kissen, Sitzfilze etc.

Der großzügige Raum in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil bietet hierfür reichlich Platz. Das gemeinsame Filzen lässt am Entstehungsprozess unterschiedlicher „Produkte“ teilhaben und liefert so neue Ideen für weitere Filzstücke – und mit Sicherheit Lust auf mehr Filz.

Mitzubringen sind zwei bis drei Handtücher, Schreibzeug, Schere und Noppenfolie als Schablone und Unterlage sowie, falls vorhanden, eigene Filzwolle und eigene Filzprodukte, Filzbücher und alles, was sich sonst kreativ verarbeiten lässt, wie Stoffe, Steine etc..

Die Gemeinschaftsveranstaltung von Volkshochschule Bergkamen und Umweltzentrum Westfalen beginnt um 9.30 und endet um 17 Uhr. Die Kosten betragen 30 Euro je Teilnehmer zuzüglich Materialkosten von etwa 10 Euro, je nach Verbrauch. Eine Anmeldung ist bei der Volkshochschule Bergkamen möglich. Informationen unter 02307 284954.

 




Diebe schlagen Wohnzimmerfenster ein

In der Nacht zu Mittwoch, 8. April, schlugen unbekannte Täter die Wohnzimmerscheibe eines Einfamilienhauses in der Straße Am Kiwitt ein und durchsuchten das Haus. Derzeit können keine Angaben zum Diebesgut gemacht werden. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise nimmt die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0 entgegen.




Mehrere Pkw-Aufbrüche: Navis gestohlen

In der Nacht zu Mittwoch, 8. April, schlugen unbekannte Täter Seitenscheiben von zwei Pkw ein und entwendeten die fest eingebauten Navigationsgeräte. Ein schwarzer BMW war in der Straße Im Alten Dorf abgestellt. Das zweite Fahrzeug, ebenfalls ein BMW, stand im Turmweg.

In derselben Nacht wurde die Seitenscheibe eines weißen VW Scirocco eingeschlagen, der in der Straße An der Gänsekuhle abgestellt war. Aus dem Fahrzeug stahlen Unbekannte das fest eingebaute Navigationsgerät. Hinweise nimmt die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0 entgegen.




Bergkamener GSW-Kundencenter zieht um

Das GSW-Kundencenter in Bergkamen zieht am Freitag, 17. April, von der Adresse In der City 105 in das Einkaufscenter an der Töddinghauser Straße 150. An diesem Tag stehen die Mitarbeiter der Bergkamener Zweigstelle daher nicht zur Verfügung.

Für alle Dienstleistungen rund um die Energie- und Trinkwasserlieferung können die Kundencenter in Kamen (Poststraße 4) und Bönen (Am Bahnhof 2) besucht werden.

Wegen der für Kunden und Mitarbeiter hinderlichen Baumaßnahmen an der neuen „BergGalerie“ hatten die GSW auf einen Umzug hingearbeitet. Die direktere Lage zum Bergkamener Rathaus und die zur Verfügung stehenden Parkmöglichkeiten stellen einen deutlichen Standortvorteil für Kunden dar, die Behördengänge komfortabel mit dem Besuch beim Energieversorger verbinden können. Die Neueröffnung des GSW-Kundencenters ist am 20. April.




Wohin mit ausgedienten PCs, Fernsehern oder Kaffeemaschinen?

Immer wieder locken Händler mit günstigen Angeboten für Elektrogeräte. Viele Computer, Kaffeemaschine, Fernseher oder Elektroherde wurden oder werden neu angeschafft. Doch wohin mit den ausgedienten Altgeräten, fragen viele Bürgerinnen und Bürger die GWA-Abfallberatung.

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Elektro- und Kleingeräte können Bürger kostenfrei an Wertstoffhöfen abgeben. Foto: GWA

Seit Inkrafttreten des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) im Jahr 2006 können alle haushaltsüblichen Elektrogroß- und Kleingeräte kostenfrei an den Wertstoffhöfen abgegeben werden. Obwohl inzwischen einige Jahre vergangen sind, gibt es im Hinblick auf diese bürgerfreundliche Veränderung offensichtlich immer noch Verunsicherungen. „Dies äußert sich in zahlreichen Nachfragen an unserem gebührenfreien Infotelefon“, berichtet Regine Hees, Abfallberaterin bei der Kreisentsorgungsgesellschaft GWA.

Elektrogeräte haben in der Restmülltonne nichts zu suchen

Die Hersteller von Elektrogeräten und Verbraucher werden durch das ElektroG jedoch auch in die Pflicht genommen: Die Hersteller sind verantwortlich für die kostenfreie Rücknahme und Verwertung der von den Kommunen gesammelten Altgeräte. Der Verbraucher wird in die Pflicht genommen, selbst kleinere Elektrogeräte nicht mehr über die Restmülltonne zu entsorgen. Auch ein Bügeleisen oder Föhn ist also zum Wertstoffhof zu bringen.

Laut Angaben des Bundesministeriums für Umwelt fallen in Deutschland jährlich ca. 2 Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikmüll an. Neben wertvollen Rohstoffen wie Kupfer und Aluminium enthalten die Altgeräte auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber oder Flammschutzmittel. Ziel des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes ist es zum einen, diese Rohstoffe verstärkt zurück zu gewinnen und zu recyceln und zum anderen, die Schadstoffe kontrolliert zu erfassen und zu entsorgen. „Unterm Strich ist diese Regelung ein Gewinn für Verbraucher und Umwelt“, so Hees.

Weitere Informationen gibt es bei der GWA-Abfallberatung unter der Telefonnummer  0 800 400 1 400 (gebührenfrei) montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 15 Uhr. Oder unter www.gwa-online.de




Messe „Natur und Garten“ in der Ökostation

Am Samstag, 18. April, ist es wieder so weit: Alle, die etwas Besonderes für ihren Garten suchen, sind in und um die Ökologiestation in Bergkamen-Heil willkommen. Von 12 bis 16 Uhr bieten zahlreiche Stände Pflanzen an, die man so nicht in den großen Gartenzentren findet. Aber auch Fachfragen, etwa zur Gartengestaltung, zum Baumschnitt oder zur richtigen Bepflanzung, werden kompetent beantwortet.

Die GWA gibt Ratschläge zur Bodenbearbeitung und verteilt Kompost zum Mitnehmen. Die Unnaer „Honigdiebe“ führen nicht nur Honig, sondern die Besucher auch über den Bienenstand der Ökostation. Gegen Messemüdigkeit helfen die süßen Köstlichkeiten der Landfrauen, deftige Reibekuchen und die fleischlichen Verführungen vom Neuland Biofleisch-Grill. Gegen den Durst hilft Bier von der „Brauzwerg“-Brauerei und Apfelsaft des Jahrgangs 2014. Die Verbraucherzentrale gibt regionale Einkaufstipps und saisonale Rezeptideen unter dem Motto „Klimaschutz schmeckt“. Schicke Gartenmöbel, Chutneys aus Bergkamen, selbstgemachte Marmeladen, eingelegtes Gemüse und Obst runden das Angebot ab.




Handys aus Elektronikfachmarkt gestohlen

In der Nacht zu Samstag, 4. April, warfen Unbekannte um 3.40 Uhr mit einem Gullydeckel die Schaufensterscheibe eines Elektronikfachmarktes Am Römerlager in Rünthe ein. Sie gelangten so in den Verkaufsraum und entwendeten diverse Mobiltelefone.

In der Zeit von Sonntag, 5. April, um 20 Uhr bis Montag, 6. April, um 10.45 Uhr drangen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Straße Am Alkenbach in Oberaden ein. Die Täter durchsuchten das ganze Haus und erbeuteten ein TV-Gerät und Sparbücher. Hinweise zu den Einbrüchen nimmt die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0 entgegen.

 




Sportvereine nehmen Generation Ü60 in den Fokus

Auch vor den Sportvereinen in Bergkamen macht die demografische Entwicklung nicht Halt. So haben im Jahr 2004 die Bergkamener Sportvereine insgesamt noch 11.797 Mitglieder verzeichnen können. Im Jahr 2014 ist diese Zahl auf 10.688 zurückgegangen. Dies entspricht einem Rückgang von rund 10 % der Mitglieder.

„Trotz der sinkenden Mitgliederzahlen in den Bergkamener Sportvereinen sind immer noch über 20 % der Bergkamener Bürgerinnen und Bürger Mitglied in einem der 52 Sportvereine in Bergkamen“, so Bergkamens Sportamtsleiter Andreas Kray. Hinzu kommt eine deutliche Veränderung bei der Altersstruktur der Mitglieder in den Sportvereinen. Waren im Jahr 2004 die 0- bis 18-Jährigen noch mit 4.188 Mitgliedern vertreten, so waren dies im Jahr 2014 nur noch 3.396 Mitglieder. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 19 %.

10.688 Bergkamener in 52 Sportvereinen

Um 20 % ist dagegen das Alter der über 61-Jährigen in den Sportvereinen gestiegen. Waren im Jahr 2004 noch 1.604 Mitglieder 61 Jahre und älter, so sind dies im Jahr 2014 bereits 1.922 Mitglieder.

Bezogen auf 10.688 Mitglieder in den Bergkamener Sportvereinen stellt die Generation Ü60 bereits einen Anteil von rund 18 %. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren eher weiter steigen. Bundesweit liegen die Zahlen zurzeit schon bei rund 25 %.

Für die Vereine bedeutet dies sicherlich auch ein Umdenken bei der Auswahl ihrer Angebote. Nachdem in den vergangenen Jahren ein Schwerpunkt bei den Kindern und Jugendlichen gelegen hat, werden zukünftig auch die Älteren verstärkt in den Fokus der Betrachtung einbezogen werden müssen.




Die Liebe in Mozarts „Don Giovanni“

Am Mittwoch, 15. April, referiert Johannes Wolff in der Galerie „sohle 1“ im StadtMuseum in Bergkamen-Oberaden von 19 bis 20 Uhr über „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart und bringt zahlreiche Musikbeispiele der beliebten Oper zu Gehör. Anlass ist die von der Presse hochgelobte Neuinszenierung am Opernhaus Dortmund.

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Johannes Wolff.

Der Pianist und Leiter der studienvorbereitenden Ausbildung / Förderklasse an der Musikschule Bergkamen beleuchtet nach einem kurzen Überblick über den Inhalt der Oper, wie differenziert Mozart die menschlichen Eigenschaften, Schwächen und Abgründe darstellt. In kaum einer anderen Oper ist das Thema Liebe so vielschichtig verarbeitet worden. Mozart hatte ein sehr genaues Einfühlungsvermögen in die menschlichen Verhaltensweisen und konnte sie musikalisch im Rahmen der stilistischen Mittel seiner Zeit großartig darstellen.

Mozarts Oper „Don Giovanni“ gehört seit ihrer Uraufführung 1787 zu den meistgespielten Opern der Welt. Schon die Zeitgenossen wie Goethe oder E. T. A. Hoffmann sprachen volle Bewunderung über dieses Meisterwerk aus. Es ist nicht verwunderlich, dass Goethe den frühen Tod Mozarts bedauerte, weil er in ihm den einzigen Komponisten sah, der in der Lage gewesen wäre, seinen „Faust“ zu vertonen. Zwischen diesen beiden Werken gibt es viele Ähnlichkeiten. Das schauerliche Ende der Oper mit der Höllenfahrt Don Giovannis ist ein typisch romantisches Ende, was die Beliebtheit des Werkes im frühen 19. Jahrhundert erklärt. Die Oper hat viele Theater- und Musikwissenschaftler vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart fasziniert und zu den unterschiedlichsten Kommentaren angeregt.

Zum Vortrag wird Johannes Wolff zahlreiche Musikbeispiele am Klavier geben und aufzeigen, mit welchen musikalischen Mitteln Mozart seine Wirkungen erzielt. Auch die Reaktionen der Nachwelt auf den „Don Giovanni“ und seine Auswirkungen auf die Welt der Oper bis heute werden ein Thema sein.

Der Eintritt zu dem Vortrag beträgt 6 Euro. Die Musikschule bittet um telefonische Reservierung unter der Telefonnummer 02306-307730.

 




Führung über die Halde und durch den „Korridorpark“

Mit einer Wanderung über die Bergehalde „Großes Holz“ und durch den so genannten „Korridorpark“ setzt der Bergkamener Gästeführerring am Samstag, 11. April,  sein laufendes Veranstaltungsprogramm fort. Um 10 Uhr startet die Tour an diesem Tag unter der Leitung von Gästeführerin Elke Böinghoff-Richter auf dem fest ausgebauten erweiterten Wanderparkplatz unterhalb der  „Adener Höhe“ an der Erich-Ollenhauer-Straße in Bergkamen-Weddinghofen (Parkmöglichkeiten auch an der Straße Binsenheide).

Mit der Gästeführerin Elke Böinghoff-Richter steht den Wanderern eine ausgewiesene Kennerin des Haldengebietes zur Verfügung, denn sie hat sich im Laufe vieler Jahre intensiv mit der Bergkamener Halde beschäftigt, die Entwicklung dieser neuen Landschaft verfolgt und sie mit großem persönlichem Interesse begleitet.

Sie kann deshalb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dieser Exkursion also nicht nur über die Entstehung der Halde und der dortigen Flora und Fauna berichten, sondern auch über den so genannten Korridorpark und die weiteren Zukunftspläne für den Ausbau der nördlichen und nordöstlichen Haldenbereiche im Zuge der Schaffung des so genannten „Kanal-Bandes“.

Und weil man von der Halde auch bei klarem Wetter einen sehenswerten Panoramarundblick über das Stadtgebiet genießen kann, wird Elke Böinghoff-Richter natürlich auch dazu einige Hinweise und Erläuterungen geben. Zugleich bietet sich allen Besuchern erstmalig die Gelegenheit, die jetzt abgeschlossenen Umgestaltungsarbeiten auf der Haldenspitze vor Ort genauer in Augenschein zu nehmen.

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundwanderung ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme an der Wanderung kostenfrei. Wer mitwandern möchte, sollte in jedem Fall festes Schuhwerk anziehen und auf wetterangepasste Bekleidung achten.