Im Rathaus steht’s nun fest: Nordberg auch künftig ein Nahversorgungszentrum für Bergkamen-Mitte

Im Rathaus wird nun wohl endgültig von der Vorstellung Abschied genommen, der Nordberg könne einmal integraler Bestandteil einer Bergkamener Stadtmitte sein. Stattdessen soll die Präsidentenstraße als Stadtteilversorgungszentrum gestärkt werden. Große Investitionen von Seiten der Stadt sind nicht zu erwarten. Allenfalls soll die kleinteilige Pflasterung durch einen Untergrund ersetzt werden, die auch Bürger mit Rollatoren das Fortkommen nicht unnötig schwer macht.

Nordberg-Fußgängerzone
Nordberg-Fußgängerzone

So lautet auf einen groben Nenner gebracht die Quintessenz der Befragung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden durch die Verwaltung. Das der Nordberg nicht mehr sein kann als ein Nahversorgungszentrum macht die Verwaltung aber auch an objektiven Fakten fest. So seien die vorhandenen Ladenlokale für namhafte Filialisten, wie sie in den Zentren der Nachbarstädte zu finden sind, einfach zu klein, heißt es in einer Vorlage für die nächste Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 12. Mai.

Kritik gibt es gegenüber den Kaufleuten und Eigentümern. Nur wenige hätten sich an der Befragung beteiligt und noch weniger zeigten eine Bereitschaft zu eigenen Investitionen. Ob die was nützen, ist allerdings fraglich. „Die bisherigen Investitionen der Stadt Bergkamen bzw. ihrer privatwirtschaftlichen Partner (Nordbergcenter) in Millionenhöhe haben die strukturellen Probleme des Nordbergs nicht lösen können“, lautet das ernüchternde Fazit.

An der aktuellen Verkehrsführung will die Stadt nichts ändern. Vorgesehen sind andere Maßnahmen zur Stärkung des Nebenzentrums:

  • „Optimierung städtischer Nutzungsstrukturen zur Stärkung des Nordbergs (aktuelles

Beispiel: Nutzungskonzept Pestalozzi-Haus)

  • Z. B. Austausch von rauen Oberflächen (Pflaster) durch rollatorgeeignete Beläge
  • Optimierung der Bushaltestellen
  • Überprüfung und ggf. Optimierung der Möblierung (Bänke, Spielgeräte, Beleuchtung)
  • Gezielte Ansprache der wenigen Eigentümer / Geschäftsleute, die in der Fragebogenaktion Investitionsbereitschaft signalisiert haben (z. B. Beratung zu möglichst schnellen Genehmigungsverfahren)
  • Gezielte Ansprache der Leerstandseigentümer durch Wirtschaftsförderung/Stadtmarketing

Positiv werden die Bürger andere Maßnahmen aufnehmen, die die Stadt auf dem Plan hat. So will sie unbedingt verhindern, dass weitere Vergnügungsstätten und Spielhallen sich ansiedeln können. Verstärkt sollen aber auch Verkehrsverstöße oder Ruhestörungen geahndet werden.




Vandalismus am Parkfriedhof: Wildgatter und Verkehrszeichen mutwillig umgestürzt

Eine Spur der Verwüstung hinterließen in der Nacht zum 1. Mai Unbekannte entlang des Geh- und Radwegs, der vom Parkfriedhof in Richtung Lidl in Oberaden führt.

Unbekannte vergriffen sich in der Nacht zum ersten Mai an dem Wildgatter von Rolf Humberg.
Unbekannte vergriffen sich in der Nacht zum ersten Mai an dem Wildgatter von Rolf Humberg.

Sie legten entlang der Straße zum kleinen Parkplatz an der Nordseite des Parkfriedhofs etliche Verkehrszeichen um. Dann vergriffen sie sich auch am Wildgatter am Waldrand in Höhe der Realschule Oberaden. Um 9 Uhr morgens wurde der Besitzer des Wildgatters, der Damwild-Züchter Rolf Humberg, durch Spaziergänger über den Schaden informiert. Zu dritt benötigten sie etwa vier Stunden, um die flachgelegten äußeren Gatter wieder aufzurichten und zu verbinden. Glücklicherweise ist seinen Tieren nichts passiert, weil die Herde nicht aus dem inneren Gatter entweichen konnten.




Umweltministerin Hendricks verteidigt beim 1. Mai in Bergkamen Gabriels Kraftwerkspläne

Bergkamen ist längst keine Stadt mit einem aktiven Bergbau. Trotzdem wurde die Sorge um Arbeitsplätze beim 1. Mai in Oberaden wieder laut. So stand es auf einem großen Transparent, das IG BCE-Mitglieder im Demonstrationszug vom Museumsplatz zur Römerberg-Sporthalle mitführten. So sprach es aber auch der Vorsitzende des IG BCE-Regionalforum Mario Unger in seiner Begrüßungsrede sehr deutlich an: Die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geforderte Abgabe für alte Kohlekraftwerke mit hohem Schadstoffausstoß gefährde Arbeitsplätze – nicht nur im Braunkohletagebau, sondern auch in den Kraftwerken.

Umweltministerin Hendricks verteidigt bei 1. Mai in Bergkamen Gabriels Kraftwerkspläne
Umweltministerin Hendricks verteidigt bei 1. Mai in Bergkamen Gabriels Kraftwerkspläne

Mit Spannung warteten die Kundgebungsteilnehmer in der gut gefüllten Römerberg-Sporthalle auf die Antwort der Hauptrednerin Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Bis 2050 müsse der CO2-Ausstoß in der EU um bis zu  95 Prozent reduziert werden. Das ginge nur, wenn bis dahin die fossilen Energieträge wie die Kohle durch regenerative Energien ersetzt würden. Deshalb hält sie die von Gabriel propagierte Abgabe für sinnvoll. Sie geht aber auch, dass es hier zu einem Kompromiss kommen werde.

Barbara Hendrix
Barbara Hendrix

In jedem Fall dürfe es nicht zu einem Strukturbruch kommen, sondern zu einem Gleitflug wie bei der Steinkohle, damit dieser Prozess sozialverträglich erfolgen können. Dieser Strukturwandel biete nach Überzeugung der Ministerin auch große Chancen. So habe die deutsche Volkswirtschaft  2013 im Bereich Umwelttechnik und Energieeffizienz 350 Milliarden Euro erwirtschaftet. Sie rechnet mit einer Verdopplung in den nächsten Jahren.

Einig waren sich Unger und Hendricks in vielen anderen Fragen. Dazu gehört, dass bei dem in diesem Jahr gesetzlich abgesicherten Mindestlohn keine Abstriche gemacht werden dürften. Entgegen der laut vorgetragenen Befürchtung vieler Unternehmen habe er zu keinem Abbau von Arbeitsplätzen geführt, sondern zu einer Stärkung der Binnennachfrage. Dies habe die deutsche Wirtschaft letztlich gestärkten.

Barbara Hendricks kündigte weitere Regulierungen im Arbeitsmarkt an, die die Leiharbeit und die Werksverträge betreffen. Hier forderte sie die Gewerkschaften und die Bürger auf, die SPD-Pläne zu unterstützen.

Vor der Römerberg-Sporthalle verteilte BergAUF eine Zeitung. In einem Beitrag wurde die Bundesumweltministerin aufgefordert, zum Thema Fracking Stellung zu beziehen. In ihrer Mai-Rede in Bergkamen verlor sie dazu allerdings kein Wort.

Mario Unger (l.) und Willi Null überreichen der Ministerin einen Blumenstrauß und ein Barbara-Figur aus Kohle.
Mario Unger (l.) und Willi Null überreichen der Ministerin einen Blumenstrauß und ein Barbara-Figur aus Kohle.

Von Bürgermeister Roland Schäfer bekam Barbara Hendricks am Freitag ein dickes Dankeschön. Sie ist als Ministerin nicht nur für Umwelt oder Reaktorsicherung zuständig, sondern auch für den Bereich Bau. Seit ihrem Amtsantritt seien unter anderem die vorher gekürzten Mittel für die Städtebauförderung erheblich aufgestockt worden, lobte Schäfer. Das sei nicht nur gut für die Städte wie Bergkamen, sondern auch für die Bauwirtschaft. Dadurch würden in der Region viele Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen.

Zum Schluss gab es von der Bergkapelle Monopol ein „Happy Birthday“ nachträglich, weil Barbara Hendricks am 29. April Geburtstag  feierte. Dazu von Mario Unger und dem Oberadener IG BCE-Vorsitzenden Willi Null einen Blumenstrauß und aus Kohle eine Figur der der Heiligen Barbara.




Aussichtsplattform auf der Adener Höhe wird nun offiziell eingeweiht

 

Im Unterstand lässt es sich gut ausharren, wenn man auf einer Haldenwanderung von Regen überrascht wird.
Im Unterstand lässt es sich gut ausharren, wenn man auf einer Haldenwanderung von Regen überrascht wird.

1,2 Millionen Euro hat die Neugestaltung der Adener Höhe inklusive der erheblichen Verbesserung des Besucherparkplatzes an der Erich-Ollenhauer-Straße und Neubau eines Parkplatzes an der Waldstraße gekostet. Längst haben die Bürgerinnen und Bürgers diese Anlagen in Besitz genommen. Eine offizielle Einweihungsfeier seitens des RVR wird es nun auch geben und zwar am Dienstag, 12. Mai, um 11.30 Uhr. Wo? Natürlich auf dem Plateau auf der Adener Höhe. Besichtigt werden können unter anderem die neuen Infotafeln, gestaltete Stützwände, Treppenanlagen sowie der Rastplatz mit Leuchtturm.

Blick auf die künftige Wasserstadt Aden
Blick von der Aussichtsplattform auf der Adener Höhe  auf die künftige Wasserstadt Aden




Saisoneröffnung im Römerpark und Familiensonntag im Stadtmuseum

Ab Sonntag ist wieder der Römerpark samt Holz-Erde-Mauer für Besucher an den Wochenende geöffnet. Ebenfalls am Sonntag, 3. Mai, von 14 bis 17 Uhr lädt das Stadtmuseum in Kooperation mit der Römergruppe Classis Augusta Drusiana zu einem Familiensonntag herzlich ein.

 

Holz-Erde-Maues
Holz-Erde-Maues

Im Museum wird um 14 Uhr eine kostenfreie Führung zur aktuellen Sonderausstellung Von Asciburgium bis Oberaden. Leben in römischen Lagernangeboten. Nach der Winterpause öffnet nun auch der Römerpark wieder seine Tore. Hier treffen die Besucher auf die Mitglieder der Classis Augusta Drusiana, bei denen man Wissenswertes über die Armee zur Zeit von Kaiser Augustus erfahren kann. Und natürlich ist die Begehung der römischen Holz-Erde-Mauer ein Erlebnis, das man nicht versäumen sollte. Die Mauer ist Kernstück des Römerparks und wurde im Jahr 2012 nach langjähriger wissenschaftlicher Vorarbeit als authentisches Bauwerk der Römerzeit rekonstruiert. Mit dem Familiensonntag beginnen die regelmäßigen Öffnungszeiten für den Römerpark: jeweils samstags und sonntags von 14.00 17.00 Uhr bis zum Saisonende am 27. September 2015.

Nähere Informationen erteilt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/3060210.

 

 




Statt Einweihungsfeier: Gartencenter Röttger schenkt jeder Bergkamener Kita Saatgut und Pflanzen für je 250 €

Pünktlich zum Frühlingsanfang hatte das Gartencenter Röttger die neue Kalthalle in Betrieb genommen. Statt einer opulenten Einweihungsfeier gibt es jetzt für jede der 13 Bergkamener Kitas Saatgut und Pflanzen im Wert von 250 Euro für die Kindergarten-Gärten.

   Bildunterschrift:   Geschäftsführerin Claudia Röttger übergibt den Spendenscheck für die Kindergärten an Bürgermeister Roland Schäfer. (Falk Stankowski, ganz links; Walter Kärger, ganz rechts)
Geschäftsführerin Claudia Röttger übergibt den Spendenscheck für die Kindergärten an Bürgermeister Roland Schäfer.
(Falk Stankowski, ganz links; Walter Kärger, ganz rechts)

Für sie sei es ganz wichtig, dass die Kinder früh erfahren, wie Obst und Gemüse wachsen, bevor sie gegessen werden, erklärte Geschäftsführerin Claudia Röttger gegenüber Bürgermeister Roland Schäfer, der das Gartencenter am Mittwochmorgen in Begleitung des Amtsleiters für Bauberatung und Bauordnung Falk Stankowski und des Wirtschaftsförderers Walter Kärger das Gartencenter besuchte.

Seniorchef Wilhelm Röttger und die Firmeninhaberin Claudia Röttger präsentierten den Gästen die neu geschaffenen Verkaufsflächen der Freilandhalle. „Hier können wir nun auf über 1.600 Quadratmeter unsere Blumen, Stauden und Gartenpflanzen unter optimalen Klimabedingungen anbieten“, berichtet die Geschäftsführerin des Familienbetriebes nicht ohne Stolz. Unter anderem reagiert das Bergkamener Unternehmen auf geänderte Kaufverhalten und Kundenwünsche: Wer Pflanzen und andere Dinge für den Garten kauft, will dabei nicht unbedingt auch nass werden

Claudia Röttger übergab während des Besuchs Bürgermeister Roland Schäfer einen Pflanzgutschein für alle Kindergärten im Stadtgebiet. „Jeder Kindergarten wird sich bei uns nun Saatgut und Gartenpflanzen im Wert von 250 Euro abholen können“, teilte Röttger dem Bürgermeister mit.

Schäfer zeigte sich hoch erfreut über diese großzügige Spende. „Im Namen unserer insgesamt 13 Kindergärten im Stadtgebiet darf ich mich für diese Spende ganz herzlich bedanken. Mit den insgesamt 3.250 Euro leistet das Unternehmen nicht nur einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Naturerziehung unserer jüngsten Mitbürger, sondern dokumentiert damit auch in besonderer Weise seine Verbundenheit mit dem Standort und der Region“, so der Bürgermeister bei der Entgegennahme der Spende.

 




Nächtlicher Feuerwehreinsatz: Küchenzeile brennt an der Pestalozzistraße

Der Brand einer Küchenzeile in einem Mehrfamilienhaus an der Pestalozzistraße in Bergkamen-Mitte rief in der Nacht zu Mittwoch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen auf den Plan. Ersthaft verletzt wurde durch das Feuer niemand.

Küchenzeile
In der Erdgeschosswohnung dieses Hauses an der Pestalozzistraße hatte eine Küchenzeile Feuer gefangen. (Foto: Feuerwehr Bergkamen)

Alarmiert wurden die Löschgruppen Bergkamen-Mitte, Weddinghofen und Overberge gegen 2.43 Uhr. Als die Feuerwehrleute an der Pestalozzistraße eintrafen, drang bereits Rauch aus einem Küchenfenster in Erdgeschoss. Die Bewohner hatten sich bereits ins Freie begeben. Allerdings bekamen die Rettungskräfte von ihnen den Hinweis, dass sich in einer Wohnung im ersten Obergeschoss noch ein Bewohner aufhalten soll. Die Feuerwehrleute, die die Wohnung kontrollierten, konnten dort allerdings keine Person feststellen.

Anschließend stieg ein Trupp unter schwerem Atemschutz durch das geöffnete Küchenfenster in das Haus ein. „Der Brand der Küchenzeile konnte schnell gelöscht werden“, berichtet der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Klute. Der Bewohner der Wohnung wurde in einem Rettungswagen wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung untersucht. Er brauchte aber nicht in ein Krankenhaus gebracht zu werden. In seine Wohnung konnte er aber nicht zurück. Trotz Querlüftung durch die Feuerwehrleute ist sie unbewohnbar. Das Ordnungsamt sorgte dafür, dass er in einem Hotel die weitere Nach verbringen konnte.

Warum die Küche in Brand geriet, wird jetzt durch die Polizei untersucht.

An diesem Einsatz waren rund 40 Feuerwehrleute beteiligt gewesen. Nach kurze Zeit konnten allerdings die Löschgruppen Weddinghofen und Overberge wieder abrücken. Für die Löschgruppe Bergkamen-Mitte dauerte der nächtliche Einsatz rund eineinhalb Stunden.




Wir in Weddinghofen: Das Johannisfeuer brennt am 20. Juni

2014 musste man sich dem Diktat der Fußball-Weltmeisterschaft beugen, doch in diesem Jahr gibt es kein zurück: Am Samstag, 20. Juni, brennt wieder das Johannisfeuer auf dem Festplatz an der Berliner Straße. Die Organisation solle zügig Anfang Mai angegangen werden, kündigte der am Dienstagabend wiedergewählte 1. Vorsitzende des Vereins „Wir in Weddinghofen“ Christian Weischede an.

Johannisfeuer
Johannisfeuer 2013 in Weddinghofen.

Auch die Jahreshauptversammlung im Alevitischen Kulturzentrum wurde vom „runden Leder“ bestimmt. In gut einer Stunden waren die üblichen Formalien nebst Vorstandswahlen und Terminplanung erledigt gewesen. Die BVB-Fans drängte es zu den Fernsehapparaten. Weischedes Prophezeiung, dass die terminliche Überschneidung von Vereinsversammlungen und wichtigen Fußballspielen stets das gewünschte Ergebnis bringen würden, sollte dann später in Erfüllung gehen.

Als Ersatz für das entgangene Johannisfeuer 2014 hatte der Verein zu „Weddinghofen bittet zu Tisch“ eingeladen. Diese Veranstaltung wird es in diesem Jahr nicht gegen. Dafür gibt es eine Beteiligung an der Veranstaltung des Bergkamener Stadtjugendrings zum Weltkindertag am 12. September. Dieses Fest geht, wie Stadtjugendpfleger Christian Scharwey in der Mitgliederversammlung erklärte, erstmals auf dem Pausenhof der Pfalzschule in Weddinghofen über die Bühne. Weddinghofer Vereine, die daran aktiv beteiligen möchten, können sich bei Christian Scharwey bis zu den Sommerferien melden. (Tel.: 02307/965-381, Mail: c.scharwey@bergkamen.de)

Die dritte große Open-Air-Veranstaltung in Weddinghofen ist dann der Weihnachtsmarkt am 28. November auf dem Gelände des Albert-Schweitzer-Hauses.

In den geschäftsführenden Vorstand wurden neben Christian Weischede als 2. Vorsitzender Mark Herold, 1. Kassierer Werner Matiak, 2. Kassiererin Brigitte Matiak, 1. Schriftführerin Anja Lenz und 2. Schriftführerin Gabi Kölzow gewählt. Neu geschaffen wurde das Amt des Pressesprechers, das Wolfgang Kerak übernommen hat.




Till Reiners im MittwochsMix: “Da bleibt uns nur die Wut”

Till Reiners bleibt nur die Wut – und den Grund dafür erklärt er schimpfend am 20.05.2015 Uhr um 19.30 Uhr in der Städt. Galerie „sohle 1“ seinem Publikum.

Till Reiners
Till Reiners

Mittlerweile tourte er mit seinem ersten Kabarettprogramm durch den gesamten deutschsprachigen Raum und wer ihn schon einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß: Schimpfen kann er! Er bezieht Position zu Dingen, über die sich andere keine Gedanken machen. Wenn er wortgewaltig gegen Kinderriegel, Zukunftsverweigerer oder Opportunisten wettert, weiß man manchmal nicht, ob das noch Satire oder schon bitterer Ernst ist – oder einfach nur Blödsinn. Verwurzelt im Poetry Slam ist Till Reiners mittlerweile ins politische Kabarett hineingewachsen. Für seinen Auftritt braucht er keine ausgefeilten Kostüme und Requisiten und schon gar keine übergestülpte Figur. Er lehnt sich trotzdem weit aus dem Fenster und ist dabei entwaffnend ehrlich zu sich und dem Publikum. Erstaunlich, wie lustig das ist! „Da bleibt uns nur die Wut“ ist ein rasanter Abend mit anspruchsvollen und scharfsinnigen Texten. Till Reiners ist fest davon überzeugt, dass man sich empören muss, um die Gesellschaft zu verändern. Er ist wütend – und deshalb macht er Kabarett.

Till Reiners wurde unter anderem mit der Sankt Ingberter Pfanne, dem silbernen Stuttgarter Besen und zuletzt im Jahr 2014 mit dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnet.

Tickets zum Preis von 12,- Euro, erm. : 9,- Euro, sind erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse.




Fußballer des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erreichen 2. Platz

Am vergangenen Mittwoch wurde im Oberaden das Finale um die Kreismeisterschaft im Fußball der Wettkampfklasse IV (Jg. 2003-2005) ausgespielt. Die Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen hatten sich vor den Osterferien ohne Mühe auf Stadtebene für das Finale qualifiziert.

Das WK IV-Team des Bergkamener Gymnasiums.
Das WK IV-Team des Bergkamener Gymnasiums.

Weitere Finalisten stellten das Ernst-Barlach-Gymnasium Unna, das Freiherr-von-Stein-Gymnasium Lünen sowie die Realschule aus Kamen.

Vor jedem Spiel wurden drei Technikübungen (Dribbling, Passen, Torschuss) gegeneinander ausgetragen. Der Sieger dieser Technikübungen ging mit einem 1:0-Tore Vorsprung in das anschließende Spiel.

Direkt im ersten Spiel bekamen es die SGB-Spieler mit der starken Mannschaft des Ernst-Barlach-Gymnasiums zu tun, die später auch den Kreismeistertitel (ohne Punktverlust) gewannen. Leider fanden die Bergkamener nicht zu ihrem Spiel und verloren dadurch nach 20 Spielminuten verdient mit 0:4.

Im zweiten Spiel bekamen es die 5. und 6.-Klässler mit der Realschule aus Kamen zu tun. Nachdem die Technikübung keinen Sieger fand, musste also das Spiel auf dem Platz entscheiden. Die SGBler schienen aufgewacht zu sein und besiegten die Realschüler verdient mit 6:1 (Tore: 1:0, 2:0 Deniz Coban, 3:0 Anton Ruppel, 4:0 Eigentor, 5:1 Onur Demiroglu, 6:1 Janni Claus).

Im dritten Spiel ging es dann gegen das Freiherr-von-Stein-Gymnasium  aus Lünen um den zweiten Platz aus dem Kreis Unna. Nachdem sich die SGB-Schüler den Sieg in den Technikübungen sicherten, mussten die Lüner mit einem 0:1-Rückstand in das Spiel gehen. In einer spannenden Partie waren es dann auch die „Steinis“, die in der 8. Minute den Ausgleich erzielten. Nach dem Ausgleich übernahm das SGB wieder das Kommando auf dem Platz. Es dauerte dann noch bis zur 15. Minute bis sich Malte Schulze-Frieling den Ball schnappte und den Ball aus ca. 20 Meter zum verdienten 2:1-Siegtreffer ins Tor schoss.

Durch diesen Erfolg sicherte sich die jüngste Mannschaft des Gymnasiums Bergkamen, die so zu ersten Mal zusammenspielte, den 2. Platz bei den Kreismeisterschaften.

Zur Mannschaft zählen:

Janni Claus, Kilian Flottau, Eray Muslu, Baran Sarisoy, Deniz Coban, Onur Demiroglu, Nico Reinhard, Malte Schulze-Frieling, Louis Becker, Anton Ruppel und Moritz Weidlich

Technikübung




Alkoholprävention in Bergkamen – Projekt „Alkohölle“

Im Vorfeld der bundesweiten Suchtwoche 2015 führt das „Netzwerk Prävention im Kreis Unna“ eine Veranstaltungsreihe zur Prävention des Alkoholmissbrauchs unter Jugendlichen in Bergkamen durch.

Präventionstheaterstück „Alkohölle“ der Theatergruppe „Theaterspiel – Beate Albrecht“.
Präventionstheaterstück „Alkohölle“ der Theatergruppe „Theaterspiel – Beate Albrecht“.

Alko 2Am 8. und 9. Juni finden hierzu vier Aufführungen des Präventionstheaterstücks „Alkohölle“ der Theatergruppe „Theaterspiel – Beate Albrecht“ im studio theater bergkamen statt. Es haben  sich bereits 800 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 7 bis 8 angemeldet.

Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden zudem eine Lehrerfortbildung, ein Abend für die Eltern der angemeldeten Schülerinnen und Schüler sowie eine Disco für Teenager unter dem Titel „Null Promille – 100 % Spaß“ stattfinden.