Versprechen eingehalten: Weddinghofer Weihnachtsmarkt noch schöner und größer

Der Nikolaus hatte, als er am Samstagnachmittag am Albert-Schweitzer-Haus in Weddinghofen eintraf, nur sein goldenes Buch dabei. „Hier gibt es nur liebe Kinder“, rief er über den Weihnachtsmarkt. Falls es hier bei dem einen Mädchen oder Jungen ein flaues Gefühl gegeben haben sollte, war es spätestens in diesem Augenblick verflogen.

Weihnachtsmarkt Weddinghofen 2014 (47)Ob nun Christian Weischede und seine vielen Mitstreiter vom Verein „Wir in Weddinghofen“ auch ein kleines Geschenk aus dem großen Sack bekommen haben, war nicht ganz klar. Verdient hätten sie es. Die zweite Auflage des Weddinghofer Weihnachtsmarkts präsentierte sich sich so, als hätte es ihn schon immer gegeben: Riesig war der Besucherandrang bei diesem gemütlichen adventlichen Treff für alle aus dem „Dorf“ und die sich dazugehörig fühlen.

Tai Chi auf dem Weddinghofer Weihnachtsmarkt
Tai Chi auf dem Weddinghofer Weihnachtsmarkt

Größer und schöner solle der Weihnachtsmarkt werden. Das hatte „Wir in Weddinghofen“ angekündigt und letztlich dieses Versprechen auch eingehalten. Die Stärkung des Zusammenhalts im Stadtteil ist weiterhin Hauptzweck des Weihnachtsmarkts und weniger das Angebot an Geschenkartikeln und Dekorationen wie in Overberge oder Oberaden. Hinzu kommt eine gewisse sportliche Note.

So präsentierte erstmals in der Öffentlichkeit der TuS Weddinghofen seine neuen Sportgeräte mit dem Namen „Kangoo Jumps“. Das sind Sportschuhe mit Extremfederung. Für diesen ersten Auftritt hatte eine Gruppe trainiert. Am Samstag zeigte sich, dass das ebenso ungefährlich ist wie Tai Chi. Auch für diese chinesische „Kampfsportart“ gab es beeindruckende Vorführungen und die Gelegenheit, es selbst zu testen.

Weihnachtsmarkt Weddinghofen 2014 (49)Erstmals im Programm war „Weddinghofen singt“, natürlich Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit. Dazu gab es eine Keyboardbegleitung durch die Organistin Kornelia Fork. Dazu warf über einen Beamer Detlef Göke die Liedtexte an eine Leinwand. Weihnachtsmarkt Weddinghofen 2014 (45)Dass es hier nicht zum erhofften Massensingen kam, ist in der Topografie des Weihnachtsmarkts begründet. Zwischen dem Glühweinstand der Feuerwehr und dem Holzkohlengrill des VfK drängten sich Menschen, die sich offensichtlich lange nicht gesehen haben uns sich deshalb viel zu erzählen hatten. Hier hatte der Gesang keine Chance.

Trotzdem: Die Idee ist gut. Vielleicht lässt sich hier beim dritten Weddinghofer Weihnachtsmarkt mit Hilfe der Technik etwas verbessern.




Der Besuch des Adventsmarkts Overberge lohnt sich immer

Wer auf der Suche ist nach hübschen, festlichen Dekorationen oder nach kleinen Weihnachtsgeschenken, für den war und ist der Adventsmarkt in Overberge eine gute Adresse. Das hat sich längst herumgesprochen. Deshalb wurde er in und an der Grundschule an der Kamer Heide am Samstag von vielen Hunderten besucht.

Die Löschgruppe Overberge hatte Feuerzangenbowle im Angebot - natürlich mit lodernden Flammen.
Die Löschgruppe Overberge hatte Feuerzangenbowle im Angebot – natürlich mit lodernden Flammen.

Großes Interesse fanden die semi-professionellen Anbieter wie Klaus Kosanetzki von der Hammer Straße, der auf einem Tisch in einem Klassenraum seine Gartendekorationen aus Ton ausgebreitet hatte. Besonders augenfällig war der große Leuchtturm mit Batteriebetrieb. Solche Figuren kann man übrigens nach eigenen Designvorschlägen bei ihm bestellen.

Ute Dettmar und  Silvia Tomaszewski vom Friedhofsförderverein.
Ute Dettmar und Silvia Tomaszewski vom Friedhofsförderverein.

Natürlich nutzten viele Overberger Vereine die Gelegenheit, auf sich und ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Ute Dettmar und Silvia Tomaszewski vom Friedhof-Förderverein präsentierten den neuen Flyer. Dazu verkauften sie zu Gunsten der Vereinskasse selbstgemachte Kerzen, die sich auch bei einem Adventskranz gut machen.

Basteln von Kekshäuschen mit dem Förderverein der Overberger Grundschule.
Basteln von Kekshäuschen mit dem Förderverein der Overberger Grundschule.

Besonders engagiert zeigte sich die „Hausherrin“, die Overberger Grundschule. Die Klassen hatten vorher kleine Dekoartikel gebastelt wie Tannenzapfen oder Nikoläuse aus Stoff. Als unvermuteter Verkaufsrenner erwiesen sich die „Kerzen“ aus Holz. 50 Stück waren bereits nach rund eineinhalb Stunden weg.

Die Erzieherinnen der Kita Sprösslinge sorgten mit einem Theaterstück für Unterhaltung.
Die Erzieherinnen der Kita Sprösslinge sorgten mit einem Theaterstück für Unterhaltung.

Der Förderverein der Schule lud die Kleinen zum Basteln von süßen Kekshäuschen ein. Gedacht sind die Einnahmen für den Kauf eines neuen Spielgeräts im Außenbereich, wie Lehrerin Anke Dörlemann erklärt. Wenn klar ist, wie groß die Geldsumme ist für diesen Zweck, sollen die Kinder nach ihren Wünschen befragt werden.

Auch bei diesem Overberger Adventsmarkt war eins klar: Verhungern oder verdursten musste niemand. An den Ständen gab es Süßes für den kleinen Appetit, aber auch westfälische Spezialitäten wie Kohlrouladen. Und die Feuerwehr machte ihrem Namen alle Ehren: Sie hatte einen großen Topf Feuerzangenbowle mitgebracht, aus dem zuweilen die Flammen loderten.




Dem Nordberg fehlt der adventliche Glanz

Die Präsidentenstraße ist wohl die einzige Fußgängerzone weit und breit, die ohne eine festliche Beleuchtung in der Adventszeit auskommen muss. Aus Kostengründen wurden die Lichterketten nicht aufgehängt. Nur wenige Geschäfte setzen ihren Schaufenstern Glanzlichter auf.

Neben wenigen Schaufensterdekorationen erinnern auf dem Nordberg nur Marktstände daran, dass jetzt die Adventszeit beginnt.
Neben wenigen Schaufensterdekorationen erinnern auf dem Nordberg nur Marktstände daran, dass jetzt die Adventszeit beginnt.

Immerhin gab es am Samstag auf dem kleinen Nordberg-Samstagsmarkt an einigen Ständen Weihnachtsdekorationen, Rohlinge für Adventskränze und Tannengrün zu kaufen. Bestimmt sind sie allerdings für das heimische Ambiente, dann, wenn am Sonntag die erste Kerze angezündet und am Montag das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet wird.

Vor allem Fahrräder wechselten am Samstagmorgen auf dem Platz von Gennevilliers bei der Versteigerung von Fundsachen ihren Besitzer.
Vor allem Fahrräder wechselten am Samstagmorgen auf dem Platz von Gennevilliers bei der Versteigerung von Fundsachen ihren Besitzer.

Bevor die Drahtesel unter dne Hammer kamen, konnten sie besichtigt werden.
Bevor die Drahtesel unter dne Hammer kamen, konnten sie besichtigt werden.

Immerhin gab es am Samstagmorgen einen kleinen Auflauf auf dem Platz von Gennevilliers. Die Stadt versteigerte dort Fahrräder und andere Fortbewegungsmittel, die bei ihr als Fundsachen abgegeben wurden und die die ursprünglichen Eigentümer für sich abgeschrieben haben. Für 30 bis 40 Euro waren schon recht brauchbare Drahtesel zu haben. Natürlich nicht als Weihnachtsgeschenke. „Das ist für  unseren Sohn. Er studiert“, erklärt eine Mutter. Möglicherweise in Münster, dem Zentrum des Fahrradklaus. Da werden die Fahrten zu den Seminaren und Vorlesungen natürlich nicht auf Edel-Zweiräder zurückgelegt.




Frische Weihnachtsbäume gibt’s an der Pfalzschule

Wo gibt es Weihnachtsbäume? Diese Frage kursierte bereits in den Bergkamener Facebook-Gruppen. Ein ganz heißer Tipp ist hier die Pfalzschule in Weddinghofen. Und zwar ganz passend am Nikolaustag

WeihnachtsbaumverkaufDort organisiert der Förderverein schon seit vielen Jahren einen Weihnachtsbaumverkauf. Kurz vorher werden die Tannen im Sauerland geschlagen und nach Weddinghofen transportiert.

Dass es hier frische Ware gibt, hat sich natürlich herumgesprochen. Man kann den Wunschbaum auswählen, muss aber ein wenig Wartezeit in Kauf nehmen, bis er in einem Netz für den Transport verpackt ist und es ans bezahlen geht. Offiziell startet der Verkauf am Samstag, 6. Dezember, um 10 Uhr auf dem Pausenhof. In den vergangenen Jahren waren die ersten Interessenten viel früher da.

Da ein Weihnachtsbaumeinkauf an den Kräften zehrt, bietet der Förderverein Stärkung an. Der Erlös dieser Aktion ist für die Kasse des Fördervereins bestimmt.

 




Jugendarbeitslosigkeit in Bergkamen – Bildung ist entscheidend, nicht die Herkunft

Der neugewählte Integrationsrat wird sich schwerpunktmäßig um das Thema Arbeitslosigkeit von jungen Leuten mit Migrationshintergrund kümmern. Er hat deshalb in seiner Sitzung am Donnerstag einen Arbeitskreis gegründet.

JobcenterEine Arbeitslosigkeit bei jungen Leuten, die in ihrer Herkunft oder in der Herkunft der Eltern begründet ist, gibt es in Bergkamen allerdings nicht. Es ist ein Bildungsproblem. Junge Arbeitslose haben in der Regel keinen Schulabschluss und folglich auch keine Berufsausbildung. So lautet kurz zusammengefasst die Situationsanalyse, die der Leiter des „Teams 25“ des Bergkamener Jobcenters Oliver Zoche den Mitgliedern des Integrationsrats lieferte.

Sozialdezernentin Christine Busch formulierte es positiv: „Wer eine Abschluss hat, egal ob einen Hauptschulabschluss oder das Abitur, hat sehr gute Chancen einen Ausbildungsplatz zu finden.“ Dies allerdings nicht immer im Traumberuf oder in Bergkamen. Die Zeiten, in denen junge Leute dafür lange Wege in Kauf nehmen mussten, seien aber glücklicherweise vorbei.

Dass sich die Lage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für 15- bis 25-Jährige in Bergkamen entspannt hat, bestätigte Zoche und die beiden anderen Mitarbeiter des Jobcenter. Mit eine Arbeitslosenquote bei den bis zu 25-Jährigen von 7 Prozent liege Bergkamen im Kreis Unna im Mittelfeld. Gegen den Trend sei sogar hier die Zahl der Ausbildungsplätze gegenüber 2013 um 20 gestiegen.

In dieser Altersgruppe von bis 25 kümmert sich das Bergkamener Jobcenter um rund 1000 junge Leute. Der größte Teil, rund 700, seien Schüler aus Familien, die Geld vom Jobcenter beziehen. 300  seien selbst arbeitslos und habe eigene Transferbezüge. Und: Der größte Teil seien Jugendliche mit Migrationshintergrund. Ursache ihrer Arbeitslosigkeit seien aber die fehlenden Abschlüsse.

Wer sich dem Problem Jugendarbeitslosigkeit stellen will,  muss  vor allem die Frage beantworten: Warum scheitern so viele Schüler aus Migrantenfamilien in der Schule? Einen Grund nannten gleich mehrere Mitglieder des Integrationsrats: Oft hat bei den Eltern die Bildung ihrer Kinder keinen hohen Stellenwert. Deshalb kümmerten sie sich zu wenig um das schulische Fortkommen ihres Nachwuchses.

Und wie können aber diese Eltern überzeugt werden? Die Arbeit des Arbeitskreises dürfte spannend werden.




Friedenskirchengemeinde startet neues Kindermusical-Projekt „Bartimäus“

„Bartimäus“ lautet der Titel des neuen Kindermusical-Projekts von Januar bis März 2015.Hierfür  können sich Schulkinder bis 14 Jahren anmelden am Samstag, 29. Npvember, von 14 bis 17 Uhr auf dem Overberge Adventsmarkt und vom 3. Dezember bis 7. Januar im Ev. Gemeindebüro, Ebertstraße 20.

Die Kindermusicalprojekte, aber auch die Chöre der Friedenskirchengemeinde  haben in den Augen des Kirchenkreises Leuchtturmcharakter.
Die Kindermusicalprojekte, aber auch die Chöre der Friedenskirchengemeinde haben in den Augen des Kirchenkreises Leuchtturmcharakter.

Zum Inhalt: Bartimäus ist ein ganz normaler, fußballbegeisterter Junge. Nur seine Augen werden immer schlechter und er trifft den Ball nicht mehr. Schon stehen die Lästerer auf dem Plan und ärgern ihn. Nur Ava, seine Freundin, hält zu ihm. Drei Maulwürfe tauchen plötzlich auf und versuchen, ihn aufzumuntern. Als Bartimäus erblindet, muss er zum Betteln auf die Straße. Eines Tages kommt Jesus nach Jericho und das Leben von Bartimäus verändert sich. Ein wunderbarer Augenblick.

Die Projekttage: 24.1./31.1./7.2./21.2./28.2./14.3.2015 (jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr), im Martin Luther Haus, Goekenheide 5 in Bergkamen-Weddinhofen

Generalprobe: Freitag 20. März 2015, 16:00 Uhr, im studio theater

Aufführung: 21. und 22. März, jeweils um 15:00 Uhr, studio theater

After-Musical-Party: 18. April 2015 von 11:00 bis 13:00 Uhr im Martin Luther Haus.

Aufgrund der großzügigen Kirchgeldaktion 2013 konnte für dieses Kindermusicalprojekt der Beitrag auf 23 Euro gesenkt werden (Geschwisterkind 13 Euro). In dem Betrag sind eine Übungs-CD und ein Projekt-T-Shirt enthalten.




Weihnachten unterm Sternenzelt mit Reinhard Horn – leider ausverkauft

„Weihnachten unterm Sternenzelt“ heißt es am 6. Dezember, ab 16 Uhr im Bergkamener studio theater (Einlass ab 15.30 Uhr). Mit dabei bei diesem Familienkonzert ist der Musiker und Sänger Reinhard Horn.

Reinhard Horn
Reinhard Horn

Mit den Kirchenspatzen der Friedenskirchengemeinde, den Sunshine-Kids und den Kids of Music, unter der Leitung von Sabine Mottog, wird es eine musikalische Reise durch die Winter- und Weihnachtszeit geben. Gesungen wird von den Lichtern am Adventskranz, dem Nikolaus, den Weihnachtswünschen, der allerlängsten Nacht und natürlich singen alle gemeinsam: Weihnachten unterm Sternenzelt.

Es wird für alle kleinen und großen Konzertbesucher sicherlich zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Dieses Konzert wird von ortsansässigen Firmen und Vereinen unterstützt, somit ist der Eintritt frei; aber leider schon ausgebucht.




Nicht vergessen: 1. Advent ist verkaufsoffen in Bergkamen

Nicht vergessen: Der 1. Advent ist verkaufsoffen in Bergkamen – und zwar von 13 bis 18 Uhr.

VerkaufsoffenMit dabei sind Schnückel sowie einige andere Händler auf dem Nordberg, Poco, Berlet und andere Geschäfte im Stadtgebiet. Da viele Bergkamener jetzt ihr Weihnachtsgeld erhalten, bietet sich so eine Gelegenheiten, sich vor Ort nach passenden Geschenken zum bevorstehenden Fest für die Lieben umzuschauen.

Einen Tag vorher beginnt die Saison der Bergkamener Weihnachtsmärkte – und zwar am Samstag, 29. November, ab 14 Uhr auf dem Gelände der Overberge Grundschule und ab 15 Uhr auf dem Platz am Albert-Schweitzer-Haus in Weddinghofen. Am Samstag und am Sonntag ist der alternative Weihnachtsmarkt der Bergkamener Künstlergruppe „Kunstwerkstatt sohle 1“ in der Ökologiestation geöffnet.

Über die Termine der verkaufsoffenen Sonntag in 2015 muss erst noch der Bergkamener Stadtrat in seiner Dezembersitzung entscheiden.




CDU-Stadtverband ehrte seine Jubilare

Der CDU Stadtverband ehrte am Mittwochabend im Restauarant Toscana seine treuen Mitglieder für 25, 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft.

Der CDU-Stadtverband ehrte am Mittwochabend seine treuen Mitglieder.
Der CDU-Stadtverband ehrte am Mittwochabend seine treuen Mitglieder.

Die bronzene Ehrennadel für 25 Jahre erhielten Elfriede Marquardt und Helga Sindern. Mit der silbernen Ehrennadel für 40 Jahre wurden Manfred Kirschberg, Udo Lichtenberg, Wolfgang Löffler, Agnes Spier und Bernhard Überländer geehrt. Die Ehrung für 50 Jahre mit der goldenen Ehrennadel erhielten Heinz Funke und Ingeborg Requardt. Der Ehrenvorsitzende des CDU-Stadtverbands Heinz Funke konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Jubilarveranstaltung teilnehmen. Der Vorstand wird deshalb die Ehrung zu einem gesonderten Termin bei Heinz Funke wahrnehmen.

Außerhalb der satzungsgemäßen Ehrungen hat der Stadtverband auch die Mitglieder zur heutigen Veranstaltung eingeladen, die seit 10, 20 und 30 Jahren Mitglieder der CDU sind, um sich für die Treue und das Engagement dieser Mitglieder zu bedanken.




Jens Schmülling neuer Vorsitzender des AfA-Stadtverbands

In ihrer heutigen Mitgliederversammlung des AfA Stadtverbandes Bergkamen (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD) wurde Jens Schmülling aus Weddinghofen mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Schmülling folgt auf den im Sommer verstorbenen Heinz Mathwig.

Der neue Bergkamener AfA-Vorstand
Der neue Bergkamener AfA-Vorstand

In seiner Antrittsrede formulierte er die Ziele, die sich die AfA in Bergkamen für die nächsten zwei Jahre vorgenommen hat. Hierzu gehören neben den klassischen Arbeitnehmerthemen insbesondere, die Vernetzung von Gewerkschaften und Betriebsräten mit der AfA im Stadtgebiet Bergkamen.

Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurden Marion Korte-Rahn und Klaus Kuhlmann gewählt. Den Vorstand komplettieren Dina Lehmann als Schriftführerin, sowie Thomas Semmelmann, Christian Pollack, Julian Deuse, Marco Czymowski, Christian Blom, Oliver Jung, Willi Overhage, Uwe Reichelt, Ulrich Godawa sowie Hans-Werner Pollack als Beisitzer. Neben dem Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzenden Bernd Schäfer, beglückwünschten die MdL Reiner Schmelzer und Rüdiger Weiß die neugewählten Vorstandsmitglieder.




Matinée mit Jazz, Swing und klassischen Kompositionen in der Ökostation

Ensembles der Musikschule Bergkamen laden am Sonntag, 7. Dezember, zu einer Matinée mit Jazz, Swing und klassischen Kompositionen 

TripleB Big BandFreunde von Jazz und konzertanter Blasorchestermusik sollten sich den 7. Dezember vormerken: Am Morgen des 2. Adventssonntag um 11 Uhr geben das BlasOrchester Bergkamen (BOB) und die Big-Band der Musikschule Bergkamen „Triple B“ ein gemeinsames Konzert in der Ökologie-Station des Kreises Unna.

Das 2010 an der Musikschule gegründete Blasorchester „BOB“ hat auch in diesem Jahr sein Repertoire wieder erweitert. Das Ergebnis eines gemeinsamen Probenwochenendes mit der Bigband „Triple B“ im Münsterland wird am kommenden Sonntagmorgen live zu hören sein.

Das BOB unter der Leitung von Thorsten Lange-Rettich setzt mit seinem aktuellen Programm einen Schwerpunkt in Filmmusik und Klassik. So darf sich  das Publikum auf die temperamentvolle Ouvertüre zu „Die diebische Elster“ von Giacchino Rossini freuen. Romantische Klänge verspricht ein Menuett von George Bizet mit der sechzehnjährigen Flötistin Saskia Steube als Solistin.

Berühmte Melodien aus kineastischen Publikumserfolgen wie „Star Wars“, „der weiße Hai“ und „Forrest Gump“ runden das abwechslungsreiche Programm ab.

Die über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Big-Band „Triple B“, unter Leitung von Sandra Horn, unterhält das Publikum im zweiten Teil des Konzertes mit Klassikern der Swing-Ära, Jazz-Standards und weihnachtlichen Arrangements.

Vokale Unterstützung erhält BBB durch die Jazz-Sänger Jane Franklin und Bo Ahlstrom, die berühmte Songs aus Filmmusik und Musical wie „Diamonds Are A Girls Best Friend“ und „White Christmas“ präsentieren.

Weitere Highlights der Bigbandliteratur offeriert Triple B mit der Sängerin Nina Dahlmann  dann am Dienstag, den 23.12. um 20 Uhr beim diesjährigen „Swing in den heiligen Abend“, ebenfalls in der Ökologiestation des Kreises Unna.

„Wir freuen uns auf ein facettenreiches Programm mit rund 50 Teilnehmern auf der Bühne“ sagt Anne Horstmann, Leiterin des Fachbereichs Blasinstrumente der Musikschule.

Das Matinée-Konzert findet am Sonntag, 7. Dezember um 11 Uhr in der Ökologiestation des Kreises Unna, Westenhellweg 110, Bergkamen statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.