Willy-Brandt-Gesamtschule erobert mit Lego die Welt der Roboter

Unter dem Motto: „Schreib deine Robotergeschichte“ konnten sich Schulen aus dem Kreis Unna in den letzten Wochen bei der Stiftung Weiterbildung der Wirtschaftsförderung Kreis Unna um eine Lego®-Roboter-Startausstattung zur AG Gründung bewerben. Gefragt waren gute Konzepte, die gemeinsam von interessierten Schüler/innen entwickelt werden sollten.

Preisübergabe (v.l.): Markus Fleige (Vorstand TECHNIK BEGESITERT e.V.), Anica Stock (Projektleiterin bei der WFG Kreis Unna), Jenny Neufeld (Lehrerin an der Willy-Brandt-Gesamtschule) Prof. Winfried Pinninghoff (Vorstand der KARL-KOLLE-Stiftung), Patrick Koehne (Lehrer an der Willy-Brandt-Gesamtschule) und. Dr. Michael Dannebom, (Geschäftsführer der WFG Kreis Unna)
Preisübergabe (v.l.): Markus Fleige (Vorstand TECHNIK BEGESITERT e.V.), Anica Stock (Projektleiterin bei der WFG Kreis Unna), Jenny Neufeld (Lehrerin an der Willy-Brandt-Gesamtschule) Prof. Winfried Pinninghoff (Vorstand der KARL-KOLLE-Stiftung), Patrick Koehne (Lehrer an der Willy-Brandt-Gesamtschule) und. Dr. Michael Dannebom, (Geschäftsführer der WFG Kreis Unna)

Fünf Schulen aus dem Kreis Unna begeisterten die Jury dabei besonders:

  • Willy-Brandt-Gesamtschule, Bergkamen
  • Städt. Gymnasium Kamen
  • Peter-Weiß-Gesamtschule, Unna
  • Humboldt-Realschule Bönen
  • Heinrich-Bußmann-Schule, Lünen

Sie erhalten ein Starterpaket zur AG-Gründung, welches aus Lego®-Robotern, einer Lehrkräfte-Fortbildung sowie der Startgebühr für einen Wettbewerb der World-Robot-Olympiad-Wettbewerb (WRO) besteht. Zudem werden neun weitere Schulen aus dem Kreis Unna mit für ihr Engagement belohnt (siehe Liste). Unterstützt wurde der Wettbewerb durch die Karl-Kolle-Stiftung.

Weitere Infos:

Die Karl-Kolle-Stiftung aus Dortmund hat sich der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Bildung und Erziehung verschrieben. Neben Forschungsprojekten an Universitäten unterstützt sie auch gezielt Projekte der MINT-Nachwuchsförderung. Die Stiftung unterstützt dieses Projekt mit einer Spende.

Das zdi-Netwerk Perspektive Technik der Stiftung Weiterbildung der WFG Kreis Unna widmet sich mit vielfältigen Angeboten an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf der Nachwuchsförderung und Berufsorientierung für technikorientierte Branchen.

Die Word Robot Olympiad (WRO) ist ein internationales Bildungsprogramm, um Jugendlichen
den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern und sie für einen Ingenieurs-
oder IT-Beruf zu motivieren. Die WRO Wettbewerbe kombinieren den Nervenkitzel eines Sportevents mit der schulischen Herausforderung, einen LEGO MINDSTORMS Robotern zu bauen, designen und zu programmieren. Dabei haben Jugendliche die einzigartige Möglichkeit, wertvolle praktische Erfahrungen in der Arbeit mit den Robotern zu sammeln. Am 30. Mai 2015 findet in Kooperation mit der TWS Schwerte ein WRORegionalwettbewerb mit 24 Startplätzen statt, an dem die Schulen teilnehmen werden. Dort ist eine Weiterqualifizierung zum Deutschlandfinale und im besten Fall dann eine Teilnahme am Weltfinale in Katar möglich.

 




Ja von SPD und Grünen zum Bebauungsplan Grimberg 3/4 gefällt Aktionskreis gar nicht

Eine Mehrheit von SPD und Grünen hat in der letzten Sitzung des Bergkamener Stadtrats den Weg für eine Wohnbebauung auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 frei gemacht.

An den Gasabzugsanlage sind die Standorte der beiden Grimberg-Schächte heute zu erkennen. Die vordere Anlage gehört nicht mehr zum neuen Baugebiet.
An den Gasabzugsanlagen sind die Standorte der beiden Grimberg-Schächte heute zu erkennen. Die vordere Anlage gehört nicht mehr zum neuen Baugebiet.

Kritik gab es von den Fraktionsvorsitzenden der CDU und BergAUF, Thomas Heinzel und Werner Engelhardt. Sie misstrauen dem vom Kreis Unna genehmigten Altlastensanierungskonzept für diese Fläche. Zudem befürchten sie, dass die geplante Entwässerung der künftigen Wohngrundstücke in den Kuhbach die Gefahr von Überschwemmungen nach Starkregen vergrößern wird. Laut Bebauungsplan darf das Oberflächenwasser nicht auf den Grundstücken versickern, sondern muss in die Kanalisation abgeleitet werden.

Hier hatte allerdings der Lippeverband in einer Bürgerinformationsveranstaltung im November angekündigt, die Pumpwerke entlang des Kuhbachs zu optimieren. Der Starkregen im September hatte unter anderem zur Überflutung von landwirtschaftlichen Flächen in Höhe der Realschule geführt. Auch wurde die Jahnstraße unter Wasser gesetzt.

Jetzt hat sich der Aktionskreis „Wohnen und Leben Bergkamen“ ebenfalls kritisch zu Wort gemeldet. Ihr Sprecher Karlheinz Röcher fordert unter anderem, die ehemalige Bergbaufläche in Weddinghofen so zu belassen wie sie ist. Die Natur werde sie schon für sich zurückerobern.

Allerdings werden dadurch die Altlasten nicht aus der Welt geschaffen, die von den Kritikern des Bebauungsplans als gefährlich angesehen werden. Zurzeit ist das Gelände durch einen Stahlmattenzaun umgeben. Dazu weist auch ein Schild darauf hin, dass das Betreten verboten sei.

Weitere Infos zum Bebauungsplan gibt es hier. Wer die Vorlagen für den Bebauungsplan sowie alle Einwändungen und Anregungen nachlsen möchte, kann dies hier tun.

Wörtlich heißt es in der Stellungnahme des Aktionskreises:

„Der am 11.12.2014 im Rat der Stadt Bergkamen beschlossene Bebauungsplan ‚Grimberg III/IV‘ – mit einer Mehrheit aus SPD und BÜndnis90/GRÜNE gegen die Stimmen von CDU und BergAUF – stellt eine ‚bergbauliche Altlastensanierung‘ auf Kosten der Allgemeinheit mit ungewissem Ausgang für private Interessenten/Bauwillige dar.

Die in der Beschlussvorlage für die Ratssitzung zu findende Argumentation eines Einwenders ‚.. dass Gelder der öffentlichen Hand für die Altlastensanierung aufgewendet würden‘ wird von der Verwaltung so kommentiert: ‚Den Bedenken wird nicht gefolgt. Die Sanierung wird durch den privaten Erschließungsträger (Ergänzung: RAG Montan Immobilien) ohne öffentliche Finanzmittel durchgeführt‘. Formal juristisch mag das richtig sein – nur die RAG Montan Immobilien ist ein Fimenkonstrukt des seit 1968 mit Steuergeldern ‚am Leben‘ gehaltenen deutschen Steinkohlebergbaus. Von daher erscheint das Argument des Einwenders zutreffend.

Die in der Presse dargestellte Argumentation der NEIN-Sager-Fraktionen überzeugt deshalb, weil die Risiken der geplanten ‚Altlastensanierung‘ nachvollziehbar sind und letztlich erst in einem großen Zeitabstand in der Zukunft zutage treten würden. Wenn das so kommt, sind wahrscheinlich die heutigen Ratsmitglieder nicht mehr im Amt. Der einzelne Bürger ist in diesem Falle chancenlos bzgl. möglicher Schadensersatzansprüche. Viel früher kann aber schon das Thema „Starkregenproblematik“ durch die geplante Ableitung des Regenwassers  in den Kuhbach die Hochwassersituation in Oberaden verschärfen.

Die RAG Montan Immobilien sollte schlicht auf ihr Recht, das Gelände zur Bebauung zu vermarkten, zum Wohle der Allgemeinheit verzichten. Die ‚Natur‘ erobert sich ja jetzt schon das Terrain zurück – und das ist gut so.“




Oberadener Realschüler besuchen die Synagoge in Essen

Die Synagoge in Essen besuchten jetzt die Klasse 10a und der Religionskurs der Realschule Oberaden zusammen mit Religionslehrerin Frau Achnitz. In dem 1913 erbauten Gebäude erfuhren sie zahlreiche Aspekte der jüdischen Geschichte, über die Synagoge selbst sowie das jüdische Leben heute.

Die Realschüler aus Oberaden vor dem Portal der Synagoge in Essen.
Die Realschüler aus Oberaden vor dem Portal der Synagoge in Essen.

Zu Beginn staunten die Schülerinnen und Schüler nicht schlecht, als Ihnen die Referentin berichtete, dass auch eine Garage eine Synagoge sein könne. Denn entscheidend seien ausschließlich die fünf Tora-Rollen, die im Laufe des jüdischen Kalenderjahres, das Mitte September beginnt, komplett gelesen werden.

Sehr interessiert zeigten sich die RSOler auch an den historischen Reliquien, die in den Ausstellungsräumen ausgestellt sind, sowie der Geschichte des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes, das erst seit 2010 als Museum bzw. Gedenkstätte genutzt wird. Die Nationalsozialisten hatten es niederbrennen wollen, wussten aber glücklicher Weise nicht um die Stahlkonstruktion unter der Fassade.

Am Ende des Tages waren die Schülerinnen und Schüler über die Vielfältigkeit ihres Ausflugs begeistert und nahmen wertvolle Erfahrungen mit nach Hause.




Mounie und Leonie siegten beim Vorlesewettbewerb des Gymnasiums

Mitte Dezember fand im PZ des Städtischen Gymnasiums Bergkamen der Vorlesewettbewerb der Klassen 6a bis 6e statt. Die jeweiligen Klassensiegerinnen und -sieger zeigten ihre Vorlesekünste vor einer Jury mit dem Ziel als Erst- bzw. Zweitplatzierte die Schule im neuen Jahr auf Stadtebene vertreten zu dürfen. Platz eins belegte Mounia aus der Klasse 6a, Platz zwei Leonie aus der Klasse 6d.

Die besten Vorleser des Bergkamener Gymnasium.
Die besten Vorleser des Bergkamener Gymnasium.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten lasen zunächst jeweils einen fünfminütigen Auszug aus einem Buch ihrer Wahl. Mounia entschied sich für „Im Königreich der Kälte“ von Nick Lake, Leonie für „Ostwind – Zusammen sind wir frei“ von Carola Wimmer.

Im zweiten Teil des Wettbewerbs mussten die Schülerinnen und Schüler einen unbekannten Text vorlesen. Der Organisator der Veranstaltung, Deutschlehrer Patrick Lages, hatte dazu „Weihnachtsmann gesucht“ von Schriftsteller Dieter Treeck ausgewählt, der auch eine Bergkamener Vergangenheit hat. Treeck war von 1970 bis 1999 Kulturdezernent der Nordbergstadt.

Die Jury bestand aus Herrn Kray (Stadt Bergkamen), Frau Koch (Stadtbibliothek), Frau Döbbe (Sparkasse Bergkamen-Bönen) sowie den Vorjahressiegern Tim und Marie aus dem siebten Jahrgang. Den Jury-Vorsitz übernahm die ehemalige Schulleiterin Silke Kieslich.

Für ihren Auftritt erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Buch- bzw. Sachpreise, zur Verfügung gestellt vom Förderverein bzw. von der Sparkasse Bergkamen-Bönen.

Für Mounia und Leonie steht bereits im 12. Januar 2015 in der Stadtbibliothek der Stadtwettbewerb auf dem Programm, auch auf Kreisebene dürfen die beiden noch ihre Lesekünste vorführen.

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Oberadener Weihnachtsmarkt ist echte Leidenschaft

Für die einen ist es eine echte Sucht. Für die anderen sind Weihnachtsengel, Elche mit roten Nasen oder von Rentieren bevölkerte Lampenschirme schlicht Hobby und Leidenschaft. Auf dem Weihnachtsmarkt im und am Oberadener Stadtmuseum gab es auch in diesem Jahr echtes Weihnachtsfieber in jeder Ausprägung. An fast 50 Ständen im sowie im Hüttendorf vor dem Museum wurde ausnahmslos jeder fündig.

Premiere mit dem ersten Stand - in Rekordzeit und mit Rekordkreativität bestückt: Michaela Radke und Nicole Moog.
Premiere mit dem ersten Stand – in Rekordzeit und mit Rekordkreativität bestückt: Michaela Radke und Nicole Moog.

Leidenschaft haben auch Nicole Moog und Michaela Radke. Beide lieben es, zu malen und aus alten Gegenständen ganz neue Geschenkideen zu zaubern. Beide sind neu nach Oberaden gezogen. Beide haben ganz zufällig entdeckt, dass sie die gleiche Leidenschaft haben. Aus Gesprächen und gemeinsamen Frühstücken wurde deshalb schnell eine Bastelgemeinschaft mit beeindruckender Produktivität und Kreativität. Nudelhölzer verwandeln sie ebenso in liebevolle Weihnachtslandschaften wie Tabakdosen, die leeren Babygläser von Verwandten oder Wurzeln aus dem Wald. Ein Stand in einem Bergkamener Seniorenheim war der erste „Testlauf“. Die erste Teilnahme am Oberadener Weihnachtsmarkt kam ebenso spontan wie überraschend. „Wir hatten ohne viel Hoffnung vorsichtig nachgefragt – und es wurde prompt ein Stand frei“, freuen sich die beiden. Binnen vier Wochen haben sie ihren Stand im Frisiersalon komplett eigenhändig bestückt.

Von Weihnachtsfieber und purer Sucht

Karin Dietrich und ihre Mini-Weihnachtslandschaft sind längst eine feste Institution in Oberaden.
Karin Dietrich und ihre Mini-Weihnachtslandschaft sind längst eine feste Institution in Oberaden.

„Ich kann’s halt nicht sein lassen“, meint Karin Dietrich. „Es kribbelt immer so in den Fingern“, sagt die Dortmunderin und blickt auf eine ganze Armee aus Engeln, Nikoläusen, Schneemännern und Tannenbäumen. Sie alle sind winzig klein. „Das ist meine italienische Leidenschaft“, erklärt die Dortmunderin, die schon seit gut zwei Jahrzehnten zum Inventar des Weihnachtsmarktes gehört. „In Italien ist es Tradition, solche kleinen Geschenke auf dem Esstisch für die Gäste bereitzuhalten – und dort ist meine 2. Heimat.“ Für ihren Ehemann eröffnet das Hobby ganz neue Perspektiven. „Seit meiner Rente gehören mir Küche und Hausarbeit ganz allein“, sagt er augenzwinkernd. Denn: „Die Ideen gehen niemals aus!“

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Gute Laune war trotz anfänglicher Sturmwarnung im Hüttendorf auf dem Museumsplatz angesagt.

Während es im Museum am Samstag schon nach kurzer Zeit beängstigend voll wurde  zwischen den Ständen, ging es im zum 18. Mal von der Oberadener SPD organisierten Hüttendorf auf dem Museumsvorplatz zunächst ruhiger zu. Eine Sturmwarnung lag noch in der Luft. Die örtlichen Vereine vom Blauen Kreuz über den SuS und die Frauenhilfe bis zu den Kindertagesstätten mussten sich noch etwas gedulden. Dann fanden Waffeln, Backfisch, Jagertee und Glühwein auch hier schnell reißenden Absatz, begleitet von Auftritten auf der Bühne. Mancher schaffte es sogar mit drei Losen von der sozialdemokratischen Tombola den gesamten Weihnachtsschmuck zu sichern, Notizzettel für die nächsten Jahrzehnte zu bunkern und auch gleich den Osterschmuck mit nach Hause zu nehmen.

Im Nostalgiemarkt, in den Kreativecken für die Kinder, mit Nostalgie-Überraschungstüten und vielem mehr: Es ar einmal mehr ein rundherum gelungenes Großereignis, das ganz nebenbei für Ausnahmezustände für Parkplatzsuchende sorgte. Denn längst schon hat es sich über die Oberadener Grenzen hinaus herumgesprochen, dass hier noch pure Weihnachtsleidenschaft zu finden ist.




Klasse 6c gewann beim Nikolaus-Völkerballturnier

Beim Nikolaus-Völkerballturnier kämpften die Teams der Jahrgangsstufen 5 und 6 zum zweiten Mal um den Wanderpokal der Freiherr-vom-Stein-Realschule. Den Pokal für die Mädchen erspielte die Klasse 6c von Frau Haupt. Bei den Jungen holte ebenfalls die Klasse 6c den Pokal nach Hause.

Die Mädchen der 6c waren nicht zu schlagen.
Die Mädchen der 6c waren nicht zu schlagen.

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Robin, Saskia, Samiro und Chris (Jg. 10) verkauften Waffeln, Kuchen, Brötchen und Getränke. Für den reibungslosen Ablauf des Turniers sorgten die Sporthelfer Alexander, Tina, Ben (Jg.10), Tarek(Jg.9) sowie die Sporthelferazubis des 8. Jahrgangs Anna, Lisa-Marie, Sila, Lea, Lara, Michelle und Louisa. Sie übernahmen verschiedene Funktionen: Schiedsrichter, Ansager, Ordnungshüter und Schriftführer. Damit unterstützten sie die Turnierleitung unersetzlich.

Die siegreichen Jungs der 6c
Die siegreichen Jungs der 6c

Lena und Maximilian (Jg.10) standen als Ersthelfer zur Versorgung von Verletzungen bereit. Das Turnier wurde beendet mit einer Einrad Vorführung der Klasse 5a der Freiherr-vom-Stein-Realschule.

Nach der Siegerehrung, bei der Herr Eggert und Frau Lehnen die Siegerpokale und Urkunden sowie Präsente für alle helfenden Hände übergaben, spielten die Sieger noch gegen die Sporthelfer, Schulsanitäter und das Team des „Kiosks“.

 

Platzierungen:

 

Mädchen

Jungen

1.     6c

1.      6c

2.     6b

2.      6b

3.     5b

3.      5a

4.     5a

 4.      5c

5.     6a

5.      6a

6.     5c

6.      5b

 




Ab 2015 ist der 3. Advent verkaufsoffen in Bergkamen

Wer in der Adventszeit an einem verkaufsoffenen Sonntag in Bergkamen für Geschenke kaufen möchte, wird sein Weihnachtsgeld bis zum 3. Adventssonntag aufheben müssen. Das ist eine Konsequenz aus dem geänderten Landeschlussgesetz in NRW und einem Beschluss des Stadtrats am Donnerstagabend.

2014 gab es noch einen verkaufsoffenen Sonntag am 1. Advent. Ab 2015 wird er dann am 3. Advent in Bergkamen stattfinden.
2014 gab es noch einen verkaufsoffenen Sonntag am 1. Advent. Ab 2015 wird er dann am 3. Advent in Bergkamen stattfinden.

Nach der abermals geänderten Gesetzeslage müssen die bis maximal vier verkaufsoffenen Sonntagen an einer besonderen Anlässe gekoppelt sein. Diese sind ab 2015 nach Mehrheitsbeschluss durch die SPD die Blumenbörse im Mai, die Herbstkirmes in Bergkamen-Mitte und der Weihnachtsmarkt am und im Stadtmuseum in Oberaden. Diese Regelung gilt bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode bis zum Jahr 2020.

Insbesondere Grüne und BergAUF argumentierten gegen verkaufsoffene Sonntag in Bergkamen. Sowohl Hans-Joachim Wehmann (Bündnis 90/Die Grünen) als auch Werner Engelhardt (BergAUF) verwiesen auf die Stellungnahme der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die den Verkauf am Sonntag grundsätzlich ablehnt. Schriftlich äußerte sich auch die Friedenskirchengemeinde, die zwar auch grundsätzliche Bedenken hat, nicht aber gegen die konkreten Termine. Der Bergkamener DGB äußerte sich telefonisch, ohne dabei Einspruch zu erheben.

Durch zwei Geschäftsordnungsanträge versuchte Hans-Joachim Wehmann eine Mehrheit für die Ablehnung zu erreichen. Er beantragte unter anderem eine geheime Abstimmung in der Hoffnung, dass dann doch der eine oder andere Sozialdemokrat und Gewerkschafter auf die Verdi-Position umschwenken würde. Gegen diesen Antrag stimmte dann nicht nur die SPD-Fraktion, sondern auch die CDU. „Wir machen das hier mit offenem Visier“, erklärte deren Fraktionschef Thomas Heinzel.

 




Empfindliche Erhöhung von Steuern und Gebühren sind beschlossene Sache

Die heiß diskutierten Erhöhungen der Steuern und Gebühren in Bergkamen zum 1. Januar 2015 sind beschlossene Sache. SPD und Grüne votierten für den Vorschlag der Verwaltung, die Grundsteuern A und B, die Gewerbesteuer sowie die Gebühren für Abwasser und Müllabfuhr größtenteils empfindlich anzuheben. CDU, FDP und BergAUF stimmten dagegen. Lediglich die Gebühren für die Straßenreinigung sinken leicht.

RathausDiese Beschlüsse belasten die Eigentümer von selbstbewohnten Einfamilienhäusern wesentlich stärker als die Mieter. Die vierköpfige Familie Mustermann muss 2015 mit Mehrausgaben von Monatlich 16,21 Euro rechnen. Wohnt diese Familie in einem Mehrfamilienhaus zur Miete, sind es lediglich 8,08 Euro pro Monat.

Sowohl Kämmerer Holger Lachmann als auch SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer bezeichneten diesen finanziellen Aderlass für die Bergkamener als alternativlos. Denn Erfolge diese Erhöhung nicht, müsste die Stadt im kommenden Jahr ein Nachtragshaushaltssicherungskonzept aufstellen mit dem Ergebnis, dass es zu den gleichen Erhöhungen kommen würde. Bis aber dieser Nachtrag von der  Kommunalaufsicht genehmigt würde, müsste rigoros, insbesondere bei den sogenannten freiwilligen Ausgaben, gestrichen werden.

Gespart werden soll jetzt zwar auch, etwa im Kultur- und Veranstaltungsbereich. „Es wird aber keinen Kahlschlag geben“, versprach Lachmann, zumal die Einspareffekte ohnehin eher gering seien. Er bezifferte die freiwilligen Ausgaben auf rund 500.000 Euro pro Jahr bei einer Einnahmeverschlechterung von über 3 Millionen Euro.

Diesen von Lachmann und Bernd Schäfer skizzierten Sachzwängen will sie die CDU nicht beugen. Ihr Fraktionschef Thomas Heinzel beklagte laut, dass hier die kommunale Selbstverwaltung auf der Strecke bliebe. Dabei verwies er auf einen Umstand hin, der bisher außerhalb der Betrachtung blieb: Wenn in diesem Jahr die Gewerbesteuer um fast 4 Millionen Euro wegbreche, dann gebe es im nächsten Jahr vom Land höhere Schlüsselzuweisungen.

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jochen Wehmann, erklärte hingegen, dass die von Holger Lachmann und Bernd Schäfer beschriebenen Sachzwänge für seine Fraktion nachvollziehbar seien und deshalb die Erhöhungen mittragen werde.

Die „Sanierung der städtischen Finanzen auf Kosten der Bevölkerung“ will hingegen die Fraktion BergAUF nicht mitmachen. Ihr Fraktionsvorsitzender Werner Engelmann kritisierte, dass die Bundesregierung durch ihre Politik die Verschlechterung der Finanzlage der Kommunen herbeigeführt habe. Dazu gehört auch die Möglichkeit eines in Bergkamen ansässigen Konzerns, den Kauf eines großen US-amerikanischen Nahrungsergänzungsmittelherstellers für 2,9 Milliarden Euro hier bei der Gewerbesteuer mindernd geltend machen zu können. Außerdem müsse bei der Sanierung der Bergkamener Abwasserkanäle die RAG wesentlich stärker in die Pflicht genommen werden und nicht die Bürger zusätzlich belasten.

Angelika Lohmann-Begander (FDP) begründete ihr Nein zum Dreh an der Steuer- und Gebührenschraube damit, dass die Ratsmehrheit seit Jahren sich ihrer Forderung verweigert, durch einen unabhängigen Gutachter den städtischen Haushalt nach Einsparmöglichkeiten durchforsten zu lassen.




Bürgermeister ehrt verdiente Kommunalpolitiker und sachkundige Bürger

Traditionell standen die Ehrungen verdienter Kommunalpolitiker auf der Tagesordnung auf der letzten Sitzung des Bergkamener Stadtrats in diesem Jahr. Bürgermeister Roland Schäfer wies ausdrücklich darauf hin, dass sich diese Frauen und Männer, die letztlich die politischen Entscheidungen für diese Stadt fällen, ehrenamtlich engagierten

Die von Bürgermeister Roland Schäfer geehrten Stadtverordneten und sachkundigen Bürgerinnen und Bürger.
Die von Bürgermeister Roland Schäfer geehrten Stadtverordneten und sachkundigen Bürgerinnen und Bürger.

Ausgezeichnet wurden:

  • Marco Morten Pufke und Volker Weirich mit der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen für 15-jährige Ratszugehörigkeit.
  • Rosemarie Degenhardt, Werner Engelhardt, Dirk Haverkamp, Uwe Reichelt, Bernd Schäfer, Jens Schmülling,Thomas Semmelmann, Manuela Veit und Hans-Joachim Wehmann mit der Silbermedaille der Stadt Bergkamen für 10-jährige Ratsgehörigkeit.
  • Georg Bieder, Hans-Joachim Nadolski-Voigt, Martina Plath und Michaela Strunk mit der Ehrennadel der Stadt Bergkamen für 15-jährige Tätigkeit als sachkundige Bürgerin oder Bürger in den Ausschüssen des Bergkamener Stadtrats.
  • Für sein inzwischen 25-jähriges kommunalpolitisches Engagement ehrte Bürgermeister Roland Schäfer Rüdiger Weiß und überreichte ihm eine Uhr.

Walter Thiel vom THW erhält die Ehrenmedaille

Darüber hinaus werden die Verdienste von Walter Thiel laut einstimmigen Beschluss des Stadtrats am Donnerstag mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen gewürdigt. Die Ehrung soll zu einem späteren Zeitpunkt in einem würdigen Rahmen erfolgen. Walter Thiel ist über 40 Jahr im THW ehrenamtlich tätig. Bekannt wurde er durch zahlreiche Auslandseinsätze in Katastrophengebieten. Der THW-Auslandsexperte aus Bergkamen und sogenannter Seewa-Helfer „Schnelle

Einsatzeinheit Wasser Ausland“ war zuletzt für mehrere Monate in Bosnien im Einsatz.




VHS-Programmheft für 2015/1 liegt druckfrisch vor

Druckfrisch liegt jetzt das neue VHS-Programmheft für das erste Halbjahr 2015 vor. Das heißt auch, dass ab sofort die 149 Kursangebote mit zusammen mit 4850 Unterrichtsstunden belegt werden können. Anmeldungen sind bei der VHS im Treffpunkt oder online unter http://vhs.bergkamen.de möglich.

Stellten das VHS-Program 2015/1 vor (v.l.): Rüdiger Weiß (Vorsitzendes des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung), VHS-Leiterin Sabine Ostrowski und Andreas Kray (Leiter des Amts für Schule, Sport und Weiterbildung)
Stellten das VHS-Program 2015/1 vor (v.l.): Rüdiger Weiß (Vorsitzendes des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung), VHS-Leiterin Sabine Ostrowski und Andreas Kray (Leiter des Amts für Schule, Sport und Weiterbildung)

Die Schwerpunkte der neuen VHS-Angebote sind, wie in den vergangenen Jahren, der Gesundheitsbereich, Sprachen, Grundbildung und Schulabschlüsse. „Wobei das Thema Grundbildung als Grundvoraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ständig an Bedeutung gewinnen wird“, erklärt VHS-Leiterin Sabine Ostrowski. Die Grundlagen dazu werden in den Schulabschluss-Kursen vermittelt. Hier hat ganz aktuell die Bergkamener Volkshochschule vom Land einen finanziellen Nachschlag von 27.000 Euro erhalten. Ein wesentlicher Grund ist, dass die Teilnahme in Bergkamen entgeltfrei ist.

„Es geht also darum allen Menschen die Wege zu Bildung zu ermöglichen und zum anderen um die Bereitschaft von jedem Einzelnen sein ganzes Leben dazuzulernen“, betont Sabine Ostrowski. Das gilt übrigens bei der Bergkamener Volkshochschule auch für Asylbewerber. 40 Frauen und Männer besuchen zurzeit sie beiden Sprachkurse. Finanziert werden die Kurse aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Einen hohen Stellenwert bei der Vermittlung von Grundwissen hat nach Überzeugung der VHS-Leiterin der Einsatz digitaler Medien. Dies sei ein Thema, das die VHS in den nächsten Jahren auch stärker beschäftigen werde.

Was ist neu im Semester 1/2015?

  • Fachbereich 0 – Sonstiges: Hier kocht und backt die Fangemeinde der VHS – Angebote Ernährung/Kulinarisches
  • Fachbereich 1 – Politik/Geselischaft: Kooperation mit der Diakonie Ruhr-Hellweg Fachbereich 2 – Kreatives: Kreative Fotografie
  • Fachbereich 3 – Gesundheit: Erweiterung des Yoga-Angebotes und Fitness: Body-Attack
  • Fachbereich 4 – Fremdsprachen – hat sich verstetigt
  • Fachbereich 5 – EDV/Beruf: Instagram Praxisworkshop, Bloggen mit blogger.com
  • Fachbereich 6 – Grundbildung: Schulabschlüsse



IGBCE Oberaden spendet für den „Wunschzettelbaum“

Im Rahmen einer Vorstandssitzung der IGBCE-Oberaden überreichte der Vorsitzende Willi Null einen Scheck an 150 Euro an Anneliese Böhnke vom Verein für die Kinder- und Jugendhilfe Bergkamen.

WunschzettelbaumBestimmt ist dieses Geld für die Aktion „Wunschzettelbaum“. Das Geld stammt vom Verkauf der Blumengestecke auf der 125-Jahr-Feier der Ortsgruppe Oberaden.

Beim Wunschzettelbaum handelt es sich um eine Aktion des Jugendhilfevereins Bergkamen und der ev. Frauenhilfe Sundern. Durch diese Aktion sollen Kinder, die vom Jugendhilfeverein betreut werden, eine Weihnachtsfreude erhalten.

Häufig sind die Familien der zu betreuenden Kinder in einer schwierigen finanziellen und sozialen Situation, in der das Geld gerade für das tägliche Leben reicht. Weihnachtswünsche, wie einen
Fußball oder ein Spielhaus können da nicht erfüllt werden. Hier möchten der Verein und die Frauenhilfe helfen. MitarbeiterInnen des Jugendhilfevereins sorgen dafür, dass die Geschenke am Heiligen Abend unter dem richtigen Baum liegen.