Preisträgerkonzert der Musikschule: Junge Talente lassen aufhorchen

Klein, aber fein – so lässt sich das Teilnehmerfeld der Bergkamener Musikschule am aktuellen Wettbewerb „Jugend musiziert“ charakterisieren. Ein Duo und ein Solist traten beim Regionalwettbewerb an. Sie bekamen mit jeweils einem 1. Preis von der Jury Bestnoten. Beim Preisträgerkonzert am Dienstagabend in der Kundenhalle der Sparkassen-Hauptstelle präsentierten sie ihr Wettbewerbsprogramm. Zu hören waren auch an der hoffnungsvolle Talente der Musikschule wie Ann-Christin Krumrey (Flöte), Huu-Trong Bui (Flöte) und Nina Dahlmann (Jazzgesang)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Preisträgerkonzert der Musikschule am Dienstagabend in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Preisträgerkonzert der Musikschule am Dienstagabend in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.

Gerade 14 Jahre alt sind Nora Varga (Cello) und Johanna Wohlert (Klavier). Leider hat es mit 22 von 25 Punkten für eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb nur sehr knapp nicht gereicht. Doch ihre Wettbewerbsbeiträge, eine Sonate von Chopin und vor allem das Impromptu des armenischen Komponisten Alexander Arutjunjan, zeigten deutlich, welche Potentiale in ihnen stecken. Beide sollten unbedingt weitermachen und sich erneut der Jugend musiziert-Jury stellen, als Solistinnen oder wieder als Duo.

Die Beigeordnete Christine Busch vertrat bei der Ehrung der Preisträger die Stadt Bergkamen. Sie sprach dabei kurz auch die Geduld, man könnte auch sagen: die Leidensfähigkeit von Eltern an, die sie in der ersten Phase des Musizierens ihres Nachwuchses aufbringen müssen. Die Ergebnisse, wie sie in der Hauptstelle der Sparkasse zu hören waren, ließen diese Zeit schnell in Vergessenheit geraten.

Beim ebenfalls 14-jährigen Nico Wellers war das wohl anders. Trompetenklänge hat er schon gehört, als er noch in der Wiege lag. Seine Eltern sind Berufsmusiker und Instrumentallehrer. Die Mutter, Sandra Horn, ist in Bergkamen bekannt als Leiterin der Bigband der Musikschule. Dort spielt Nico bereits neben seinem Vater in der „Trompeten-Abteilung“.

Für „Jugend musiziert“ hatte er sich Kompositionen des US-amerikanischen Komponisten und Jazztrompeters Allen Vizutti sowie des venezianischen Komponisten Albinoni ausgesucht. Eine geschickte Wahl, die ihm beim Regionalwettbewerb 24 Punkte einbrachte. Dazu wird er am Landeswettbewerb vom 6. bis 10. März in Düsseldorf antreten. Begleitet wird er am Klavier vom bekannten Jazz-Pianisten Sven Bergmann, der ebenfalls an der Bergkamener Musikschule unterrichtet.

Es war am Dienstagabend das vorletzte Mal, dass es ein Preisträgerkonzert in der alten Hauptstelle der Sparkasse gegeben hat. Darauf wies Musikschulleiter Werner Ottjes hin. Ende März erfolgt der erste Spatenstich für die neue Hauptstelle am Busbahnhof. Deren Kundenhalle wird von Anfang an ab Herbst 2016 wesentlich bessere Möglichkeiten als kleiner Konzertsaal bieten. Diese will die Bergkamener Musikschule dann auch öfters nutzen als bisher.




Löschgruppe Rünthe löscht brennenden Pkw auf dem Westenhellweg

Ein Pkw-Brand rief am Dienstagnachmittag die Löschgruppe Rünthe auf den Plan. Das Auto hatte gegen 17.30 Uhr auf seiner Fahrt auf dem Westenhellweg Richtung Rünthe in Höhe der Ökologiestation im Heckbereich Feuer gefangen.

Unter schwerem Atemschutz bekämpften am Dienstagnachmittag die Rünther Feuerwehrleute den Pkw-Brand auf dem Westenhellweg.
Unter schwerem Atemschutz bekämpften am Dienstagnachmittag die Rünther Feuerwehrleute den Pkw-Brand auf dem Westenhellweg.

Die Löschgruppe rückte mit mehreren Einsatzfahrzeugen und 17 Feuerwehrleuten aus. Den Brand hatten sie dann schnell im Griff. Dabei mussten die Einsatztrupps unter schwerem Atemschutz vorgehen. Der Fahrer hatte Qualm eingeatmet und wurde deshalb zur Kontrolle mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

 

 




Kreis Unna sieht keinen Bedarf für geplantes Pflegeheim an der Landwehrstraße

Die Pläne der Investoren aus der Nachbarstadt Lünen, die an der Landwehrstraße direkt neben dem geplanten Aldi-Neubau ein Pflege- und Ärztezentrum bauen wollen, sehen und hören sich eigentlich sehr gut an. Hier könnte aber der künftige Pflegebedarfsplan des Kreises Unna einen gründlichen Strich durch die Rechnung ziehen. Falls er am 10. März durch den Kreistag verabschiedet wird, womit gerechnet werden muss, wäre damit amtlich bestätigt, dass es in Bergkamen keinen Bedarf für eine weitere Pflegeeinrichtung gibt. Die Möglichkeit an Fördergelder für dieses Projekt zu kommen, wäre damit für ein Jahr verbaut.

So hätte das geplante Pflegeheim an der Landwehrstraße nach den Vorstellungen der Architekten aussehen können.
So hätte das geplante Pflegeheim an der Landwehrstraße nach den Vorstellungen der Architekten aussehen können.

Nach dem Entwurf des Pflegebedarfsplans ist Bergkamen sogar überversorgt. Zurzeit verfügen die in der Stadt vorhandenen Pflegeeinrichtungen rechnerisch über einen Überhang von 46 Plätzen.  Auswirkungen auf ein von der Stadt Bergkamen nach Antrag durchzuführendes Baugenehmigungsverfahren für neue Pflegeeinrichtungen habe dies aber nicht, heißt es dazu in einer Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss am 4. März und für den Ausschuss für Familie, Soziales, Gesundheit und Senioren am 24. März.  Es sei jedoch davon auszugehen, dass Investoren bei Ausbleiben einer Förderzusage von der Realisierung geplanter Projekte absehen werden.

Mit dem bisher geplanten Pflegeheim sind weitere Investitionen zwischen der Geschwister-Scholl-Straße und der Büscherstraße vorgesehen. Zusätzlich sollen südlich des neuen Aldi-Gebäudes ein Ärztezentrum und Gebäude fürs betreute Wohnen entstehen. Diese Pläne  hatten Anfang Dezember 2014 der Architekt und der Projektentwickler im Stadtentwicklungsausschuss ausführlich vorgestellt

Dass durch das neue Haus mit 80 Betten in 80 Einzelzimmern für die anderen sechs Pflegeeinrichtungen in Bergkamen eine unangenehme Konkurrenzsituation entstehen könnte, verneinten sie. Die bereits vorhandenen Seniorenheime verfügten über 499 Betten und seien sehr gut ausgelastet. Bereits jetzt lebten in Bergkamen 8968 Einwohner, die älter als 65 Jahre seien. Hinzu komme, dass ab 2018 laut einer Gesetzesänderung höchstens 20 Prozent der Heimplätze sich in Doppelzimmer befinden dürften.




Konzert im Yellowstone mit Alternative, Punk, Stonerrock, Hardcore und Metal

Am Freitag, 27. Februar feiert die Dortmunder Band Tony Gorilla ab 20 Uhr eine Konzertparty mit anderen Bands im Jugendzentrum „Yellowstone“.

Black Vulpine spielen Stonerrock
Black Vulpine spielen Stonerrock

Tony Gorilla aus Dortmund geben auf der Bühne alles. Voller Leidenschaft und Herzblut zelebrieren die Ruhrpottler ihren Mix aus Hardcore und Punkrock. Wem Bands wie Rise Against, Ignite oder auch Smoke Blow ein Begriff sind, wird sich hier direkt heimisch fühlen. Mit ihrer intensiven Live-Show reißt die Band ihr Publikum mit. Die Bühne teilte man sich bereits mit Bands wie Madball, Shelter, Suicidal Tendencies, Smoke Blow, Against Me, Peter Pan Speedrock und vielen anderen.

Black Vulpine spielen Stonerrock und bilden ein paritätisch besetztes Vierergespann. Kylesa, Baroness, Red Fang oder Queens of the Stone Age sind hier die musikalischen Vorbilder.

Empty on the Inside spielen Downtempo Hardcore. Die fünf Schüler aus Bergkamen proben im Yellowstone und entfesseln auf der Bühne den puren Darksound. Beeinflusst von Szenegrößen wie Converge oder Ycöpsae erhält man hier Musik der härteren Gangart. Keine leichte Kost, aber exzellent interpretiert.

Iron Wolf sind inspiriert durch klassische Bands wie Led Zeppelin, Black Sabbath, The Stooges und Pentagram, aber auch durch jüngere Bands wie Hellacopters, Reactionaries, Horisont, The Sword und Turbonegro. Auch live schaffen es die fünf Musiker ihre Hardcorewurzeln überzeugend rüberzubringen.

Zerod aus Lünen sind eine weitere Newcomerband und spielen eine Mischung aus Punk und Alternativerock. Seit 2012 spielt die Band bereits in dieser Formation und möchte sich nun auch dem Publikum in Bergkamen präsentieren.

Der Eintritt beträgt 5,00 Euro. Los geht es um 20.00 Uhr, Einlass ist bereits um 19.00 Uhr.

 

 

 

 




Chemie-Leistungskurs des Gymnasiums synthetisiert bei Bayer Aspirin

15 Schülerinnen und Schüler des Chemie-Leistungskurses von Michael Blech synthetisierten im Bayer-Ausbildungslabor Bergkamen das Schmerzmittel Aspirin und erprobten anschließend verschiedene Analyseverfahren zur Gütekontrolle des hergestellten Produktes.

Der Chemie-Leistungskurs des Gymnasiums des Jahrgangs Q1 im Bayer-Ausbildungslabor.
Der Chemie-Leistungskurs des Gymnasiums des Jahrgangs Q1 im Bayer-Ausbildungslabor.

Dabei verbesserten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs Q1 ihre praktischen Laborarbeitstechniken und konnten ihre theoretischen Kenntnisse aus dem Unterricht anwenden. Die gute Ausstattung des Schullabors am Gymnasium Bergkamen erlaubt zwar nach wie vor die Möglichkeit, dieselben Experimente wie im Ausbildungslabor von Bayer durchzuführen. Jedoch bietet der zeitliche Rahmen, die Vielzahl der Einzelarbeitsplätze im Bayer-Ausbildungslabor, das Fachwissen der Auszubildenden und das Gefühl „unter professionellen Bedingungen“ experimentiert zu haben, den Schülern einen realistischen Einblick in das Berufsleben.

Die Kooperation mit dem Bergkamener Chemiewerk besteht bereits seit 1992 und geht ins nunmehr 23. Jahr.




Sonderausstellung im Stadtmuseum zeigt das Leben in der römischen Provinz Germanien

Am 13. März eröffnet das Stadtmuseum Bergkamen die neue Sonderausstellung „Von Asciburgium bis Oberaden“. Dazu wird ein umfangreiches museumspädagogisches Programm angeboten.

Römerfest 2013 (16)Von März bis Oktober können Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen die für die Ausstellung speziell entwickelten museumspädagogischen Programme buchen. Unterschiedliche Themenschwerpunkte zeigen den Kindern, Schülerinnen und Schülern das Leben in der römischen Provinz Germanien. Dabei steht das Motto „Geschichte zum Anfassen“ im Vordergrund. Nachbildungen von römischen Alltagsgenständen sowie die Ausrüstung eines Legionärs können die jungen Besucher selbst in die Hand nehmen und ausprobieren.

Erwachsenengruppen erfahren durch eine fachlich begleitende Führung und ausgestellte archäologische Funde wichtige historische Aspekte. Das Verwöhnprogramm „Römische Wellness“ lässt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Alltag vergessen und sorgt für Entspannung, auf die schon die alten Römer großen Wert legten. Auch Einzelbesucher und Familien erhalten die Möglichkeit das römische Provinzialleben im historischen Gesamtbild kennen zu lernen. Während der geplanten Familiensonntage steht zunächst eine kostenfreie Führung an. Eine anschließende Themenaktion lädt zum Mitmachen ein.

Das Kastell Asciburgium (16/15 v. Chr.) wurde nach vermehrten Einfällen von germanischen Stämmen in die westrheinischen Gebiete zur Sicherung der Grenze von den Römern errichtetet. Es wurde ca. 100 Jahre als militärischer Stützpunkt genutzt. In unmittelbarer Nähe entwickelte sich ein Lagerdorf. Hier ließen sich Frauen und Kinder der Soldaten sowie Veteranen nieder. Kaufleute betrieben regen Handel und Handwerker boten ihre Dienste an.

Weitere Informationen finden interessierte Besucher im Flyer zur Sonderausstellung und unter der Telefonnummer 02306/306021-0.  




Löschgruppe Overberge hat eine neue Führung mit zwei Stellvertretern an der Spitze

Die Löschgruppe Overberge hat eine neue Löschgruppenführung. 19 Jahre lang stand Bernd Grothaus an der Spitze  der Feuerwehrleute. Jetzt hat er sich aus diesem Amt zurückgezogen. Sein Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter Alexander Fuhrmann.

In der Jahresdienstbesprechung gab es eine Reihe von Ernennungen und Beförderungen. Sie hat auch ein neues Führungsteam.
In der Jahresdienstbesprechung gab es eine Reihe von Ernennungen und Beförderungen. Sie hat auch ein neues Führungsteam.

Ab sofort hat die Löschgruppe mit Christoph Dettmar und Patrick Gundlach zwei stellvertretende Löschgruppenführer. Offiziell wird dieser Wechsel beim traditionellen Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen am 21. März vollzogen. Christoph Dettmar und Patrick Gundlach müssen außerdem noch einige Lehrgänge absolvieren.

In der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Overberge am Samstagabend bei Grundhöfer gab es weitere Beförderungen.  Sidney Jägerhülsmann ist aus der Jugendfeuer als Feuerwehrmann übernommen worden. Mathias Pilch ist jetzt Oberfeuerwehrmann. Zum Gerätewart wurde Bastian Caspers ernannt sowie Ives Oestereich und Jörg Driesner zu Atemschutzgerätewarten.

Der neue stellvertretende Löschgruppenführer Patrick Gundlach hat sein Amt als Gerätewart aufgeben. Paul Plattfaut ist nach 17 Jahren nicht mehr Schriftführer und ist zusammen mit Heinz Wilhelm Hilboll in die Ehrenabteilung übergetreten. Jürgen Grothaus hat sich nach 25 Jahren vom Amt des Atemschutzgerätewarts zurückgezogen.

33 aktive Mitglieder hat zurzeit die Löschgruppe Overberge, darunter eine Frau. Im vergangenen Jahr kamen sie auf 69 Einsätze mit 1077 Teilnehmerstunden. Davon wurden 26 Einsätze in Overberge selbst gefahren. Bemerkenswert sind dabei der Brand bei Aldi am 3. Oktober 2014 und der Hochwassereinsatz vom 18. bis 21. September 2014. Ein Hochwassereinsatz in Bockum-Hövel führte sie auch über die Stadtgrenzen hinaus. Zwei Kameraden hielten sich nach dem Sturmtief Ela über Pfingsten in Einsatzbereitschaft, ausrücken mussten sie dann aber nicht.

Im Juni dieses Jahres wird die Löschgruppe zu einer Übung über zwei Tage ins Sauerland ausrücken, Am 10. Juni soll die Feuerschutzmesse Interschutz in Hannover besucht werden. Dazu wird es zwei weitere  Übungen geben, eine mit der Löschgruppe Bergkamen-Mitte und eine weitere mit der Löschgruppe Hamm-Lerche.




Freie Plätze in Street Dance und HipHop-Kursen der Jugendkunstschule

Street Dance und HipHop bilden den Schwerpunkt der Tanzangebote im Programm der Jugendkunstschule Bergkamen. Unter dem Titel Danceroom Bergkamen bieten die Dozenten Rudi Boger und Diana Hahn Kurse für fast alle Altersgruppen an.

Hip Hop und Street Dance gehört zur Angebotspalette der Bergkamener Jugendkunstschule.
Hip Hop und Street Dance gehört zur Angebotspalette der Bergkamener Jugendkunstschule.

Erste Choreografien und coole Moves können Kinder ab sechs Jahren mittwochs im Tanzraum der Jugendkunstschule kennenlernen und einstudieren. Sowohl dienstags als auch mittwochs finden HipHop Kurse für Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren statt. Für Jugendliche ab 14 Jahren steht der Kurs „New Style und Street Dance“ auf dem Programm. Freitags treffen sich junge Tänzerinnen ebenfalls ab 14 Jahren zum Kurs „HipHop und Ladystyle“.

Angebote für Erwachsene

Tanz-Dozenten Rudi Boger und Diana Hahn
Tanz-Dozenten Rudi Boger und Diana Hahn

Aber auch Erwachsene können im Danceroom etwas für sich tun. Unter dem Motto „Tanz dich fit“ leitet Rudi Boger junge und junggebliebene Tanzbegeisterte an. Darüber hinaus hat die Jugendkunstschule eine Tanzgruppe mit Tänzerinnen und Tänzern aus den Kursen, die anspruchsvolle Choreografien einstudieren und auf die Bühne bringen. Vom Anfänger bis zur ambitionierten Tänzerin kann jeder den richtigen Tanzkurs für Street Dance, HipHop und New Style finden.

Die Jugendkunstschule lädt zu kostenfreien Probetrainings in den Tanzraum im Begegnungszentrum am Stadtmarkt ein. Weitere Infos gibt es in der Jugendkunstschule, 02307 9835027 und im Kulturreferat, 02307 965462. Die Dozenten stehen vor und nach den Kursen auch für beratende Gespräche zur Verfügung. Das gesamte Kursprogramm der Jugendkunstschule gibt es in allen öffentlichen Einrichtungen der Stadt und im Internet auf der Seite der Stadt Bergkamen unter www.bergkamen.de.

 




Jugend musiziert: Preisträgerkonzert in der Hauptstelle der Sparkasse

Zu einem Konzert unter dem Motto „Jugend musiziert“ laden am kommenden Dienstagabend die Musikschule der Stadt Bergkamen und die Sparkasse Bergkamen-Bönen ein. Das Konzert wird von den diesjährigen Preisträgern des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ und weiteren Schülern der Förderklasse der Musikschule bestritten.

Nico Wellers (Trompete) gewann mit dem Kinderjazzortchester „UniJAZZitty“ bei "Jugend jazzt" den 1. Preis.
Nico Wellers (Trompete) nimmt Anfang März am Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ teil.

Drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Musikschule konnten sich beim diesjährigen Regionalwettbewerb in den Kategorien Blasinstrumente und Duo „Streichinstrumente und Klavier“ in den Altersgruppen IV präsentieren. Nora Varga, Cello und Johanna Wohlert wurden von Fachbereichsleiter Johannes Wolff betreut und konnten sich mit 22 Punkten einen 1. Preis erspielen. Für Nico Wellers, der von seinem Klavierlehrer Sven Bergmann begleitet wurde, geht der Wettbewerb zudem in die nächste Runde, er erhielt mit 24 Punkten ebenfalls einen ersten Preis und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb, der Anfang März in Düsseldorf ausgetragen wird.

Im Rahmen der Urkundenübergabe an die Preisträger durch die Kulturreferentin der Stadt Bergkamen, Simone Schmidt-Apel, werden wie in den vergangenen Jahren auch die gestifteten Preise der Sparkasse Bergkamen-Bönen überreicht. Das weitere musikalische Programm wird von Ann-Christin Krumrey, Saskia Steube und Huu-Trong Bui, Querflöte, sowie Nina Dahlmann, Jazzgesang, bestritten und bietet einen Querschnitt durch die Bandbreite der musikalischen Ausbildung in der Förderklasse der Musikschule. Eingeladen sind neben den Teilnehmern des Wettbewerbs und deren Familien auch Bürgerinnen und Bürger, die sich über die musikalische Nachwuchsförderung der Musikschule informieren wollen.

Das Konzert findet statt am Dienstag, 24. Februar 2012, 19.30 Uhr in der Kundenhalle der Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 123, der Eintritt ist frei.




Erhalt und Pflege des Denkmals für die 405 Toten von Grimberg 3/4 zählt zu den Ewigkeitskosten des Bergbaus

Die Erinnerung an die 405 Todesopfer des großen Grubenunglücks am 20. Februar 1946 auf der Schachtanlage Grimberg 3/4 in Weddinghofen ist weiterhin wach.

Denkmal 4Mitglieder der IGBCE und der Knappenvereine, aber auch eine Reihe von Angehörigen nahmen am Freitagmorgen an der Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem Weddinghofer Waldfriedhof teil. Dort wurden zwei Kränze niedergelegt. Dazu spielte aus dem Hintergrund ein Trompeter. Auf der Spitze des Ehrenmals loderte wie an jedem Jahrestag nach seiner Einweihung ein Feuer.

Denkmal 2Am Freitag war es noch ein stilles und schlichtes Gedenken. Zum 70. Jahrestag am 20. Februar 2016 ist wieder eine große Gedenkfeier geplant, wie Weddinghofens IGBCE-Vorsitzender Mario Unger und der Vorsitzende des Knappenvereins Weddinghofen, Jürgen Lenz, bestätigten. Die Vorbereitungen dafür seien bereits angelaufen.

Denkmal 1Und was passiert danach, wenn 2018 auch auf dem letzten deutschen Steinkohlen-Bergwerk der Deckel gefallen ist. „Das Denkmal in Weddinghofen zählt zu den Ewigkeitskosten des Bergbaus“, erklärte Volker Wagner von der REVAG (Revierarbeitsgemeinschaft für kulturelle Bergmannsbetreuung). Jetzt befindet es sich noch im Eigentum der RAG, die auch für die Pflege des Denkmals verantwortlich ist. Wenn es diese Bergwerksgesellschaft nicht mehr gibt, wir diese Aufgaben die RAG-Stiftung übernehmen.

So wird die Erinnerung an die 405 Toten des folgenschwersten Unglücks in der Geschichte des Deutschen Steinkohlenbergbaus nie verblassen.




Einbruchserien führen zu starker Nachfrage nach sicheren Schließfächern im Tresor der Sparkasse

Die häufigen Einbrüche in Bergkamen machen sich auch bei der Sparkasse bemerkbar. Viele, die kostbaren Schmuck besitzen oder das Geld in Gold angelegt haben, verstauen ihre Besitztümer lieber in den sicheren Schließfächern der Sparkasse anstatt es zu Hause aufzubewahren.

Blicken optimistisch in die Zukunft: Beate Brumberg und Martin Weber.
Blicken optimistisch in die Zukunft: Beate Brumberg und Martin Weber.

Auch der private Safe schafft keine Sicherheit. Im Gegenteil: Er verleitet vielmehr die dunklen Gestalten dazu, ihn mit allen Mittel aus der Wand zu reißen. Der dadurch angerichtete Schaden ist oft groß.

Sicher können die Sparkassenkunden sein, dass es auch im geplanten Neubau am Busbahnhof die einbruchs- und auch feuersichere Unterbringungsmöglichkeit für Wertsachen, aber auch Versicherungspolicen oder Kfz-Briefe in ausreichende Zahl geben wir. Das betonte der Sparkassenvorstand, Beate Brumberg und Martin Weber, am Freitag bei der Vorstellung des vorläufigen Geschäftsberichts für das Jahr 2014.

Tags zuvor hatten beide die Baugenehmigung für die neue Sparkassen-Hauptstelle im Rathaus in Empfang genommen. Planmäßig wird ab Mitte März das Grundstück hergerichtet. Am 27. März wollen dann Beate Brumberg und Martin Weber den offiziellen ersten Spatenstich setzen. Bezugsfertig soll sie dann im September 2016 sein. Eröffnet wird die Hauptstelle dann im Oktober.

Die neue Hauptstelle passe sehr gut zum Geschäftsverlauf in 2014, sagte Beate Brumberg. Den bezeichnete sie trotz der andauernden Niedrigzinsphase als gut. Die Sparkasse gehe gefestigt aus dem vergangenen Jahr heraus. Die Bilanzsumme liege unverändert bei 610,7 Mio. Euro. Trotz nicht gerade üppiger Erträge zeigten sich die Kunden konservativ und verlangten sichere Anlagen. Die Einlagen summierten sich auf 383,8 Millionen Euro. Das sind 1,4 Prozent mehr als 2013.

Leicht rückläufig war das Kreditvolumen (minus 2,9 Prozent). Wesentlicher Grund ist die Zurückhaltung der öffentlichen Hand. Der Bestand an Investitionskrediten schmolz um 5,2 Prozent auf 66,6 Mio. Euro. Das Gewerbe hat im vergangenen Jahr gut verdient, was zu einem kräftigen Anstieg der Sondertilgungen führt.

Der Sparkassenvorstand blickt positiv in die Zukunft. Das betrifft auch die regionale Wirtschaftslage. Deshalb erzeugte bei Beate Brumberg und Martin Weber Zeitungsmeldungen er Kopfschütteln, die wegen der Niedrigzinsphase den Zwang zu Fusionen und zur Aufgabe von Zweigstellen bei Banken und Sparkassen prophezeiten. „Dreh und Angelpunkt im Vertriebskonzept der Sparkasse Bergkamen-Bönen bleibt der Kundenservice in der Hauptstelle Bergkamen und in sieben weiteren Filialen in Bergkamen und Bönen“, heißt es im Geschäftsbericht. „Die persönliche Betreuung sowie die ständige Verbesserung der Beratungs- und Servicequalität nehmen einen besonderen Stellenwert auch im Zeitalter von Internet und Smartphone ein.“

Den detaillierten vorläufigen Geschäftsbericht der Sparkasse gibt es hier: Geschäftsbericht Sparkasse