21. Theaterfestival des Stadtjugendrings am 14. März im studio theater
Der Stadtjugendring Bergkamen e. V. präsentiert am Samstag, 14. März, das mittlerweile 21. Theaterfestival im studio theater.
Die Kinder der Kita Mikado entführen die Besucher des Theaterfestivals zusammen mit der Kita Sprösslinge auf eine „Reise zu den Planeten“. Die Großen imm Hintergrund (v.l.): der stellvertretende Vorsitzende des Stdtjugendrings Karl-Heinz Chuleck, Geschäftsführer Christian Scharwey und Mikado-Leiterin Martina Müller.
Die ganze Vielfalt der Bergkamener Kinder- und Jugendarbeit steht dann auf der Bühne des studio theaters. Insgesamt 16 Bergkamener Vereine, Schulen und Kindergärten zeigen ihr Können. Ob Musik, Tanz oder Theater – die knapp 250 Jungen und Mädchen proben schon seit Wochen für den großen Auftritt. Die Moderation übernimmt ein Team aus Jugendlichen um Michael Wrobel, die im Rahmen des Projekts „Kulturrucksack“ gemeinsam einen Moderationsworkshop durchgeführt haben.
Eröffnet wird das Theaterfestival um 12 Uhr durch Bürgermeister Roland Schäfer, der auch die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat. Nach der anschließenden musikalischen Begrüßung durch das Blasorchester Heimatklänge Bergkamen präsentiert sich dann das Gemeinschaftstanzprojekt der Schillerschule und des Stadtjugendrings.
Karten gibt es ausschließlich an der Tageskasse zum Preis von 2 € für Erwachsene und 1 € für Kinder und Jugendliche. Für das leibliche Wohl sorgt die Cafeteria, die von ehrenamtlichen Helfern der beteiligten Vereine betrieben wird.
Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings im Kinder- und Jugendbüro sowie unter 02307/965381.
Das Programm:
Ablaufplan Theaterfestival 14.03.2015:
12.00
Eröffnung durch Bürgermeister Roland Schäfer
Blasorchester Heimatklänge Bergkamen
Tanzprojekt Schillerschule &
Stadtjugendring Bergkamen
Initiative Down-Syndrom „Kung Fu“
13.00
Theaterprojekt KITAS Mikado & Sprößlinge
14.00
Theater AG Preinschule „Rumpelstilzchen“
KITA Tausendfüßler „Die kleine Raupe Nimmersatt“
15.00
Kinder- und Jugendhaus Balu „100% Balu“
Tanzgruppe Diamonds
JZ Yellowstone „Wir machen Theater“
16.00
KITA Springmäuse „Stimmt das alles, was man hört?“
KITA Funkelstein „Funkelstein Piraten“
KITA Villa Kunterbunt „Flummilied“
17.00
Willy-Brandt-Gesamtschule „Schwarzlicht“
Schreberjugend Bergkamen „New Steps“
Löschgruppe Heil außerhalb des Stadtteils stark gefragt
Die Brandschutzerziehung in Bergkamens kleinstem Stadtteil scheint zu wirken. Nur 18 Einsätze hatte die Löschgruppe Heil im vergangenen Jahr innerhalb des eigenen Ortsteils, im Jahr 2013 waren es noch 20 gewesen. Weiter zugenommen haben jedoch die Alarmierungen, die die Heiler in andere Ortsteile führen. Insgesamt sprangen die 21 Männer und Frauen der Löschgruppe Heil 44 Mal daher im vergangenen Jahr in die roten Fahrzeuge. „Das ist ein hoher Anteil“, sagte der stellvertretende Löschgruppenführer Frank Doritke und machte die große Schere mittels einer Grafik deutlich.
Auch bei der Löschgruppe Heil gab es Beförderungen und Ehrungen
Wenn die Zahl der Einsätze im Vergleich zu denen der anderen Löschgruppen auch gering war, so waren sie inhaltlich dennoch etwas Besonderes. So drohte die „Hildegard“ etwa keinesfalls zu sinken, wie es in der Alarmierung hieß, tatsächlich war das Boot beim Eintreffen der Wehr schon auf den Grund des Kanals gesunken. Bis in die Nacht hinein mühten sich die Wehrleute ab, das Schiff zu sichern und mussten letztlich noch ein zweites Mal ausrücken, um den eingetroffenen Tauchern Licht zu verschaffen. Als Kurios wird die Rettung eines Wildschweins aus dem Kanal in die Analen eingehen und besonders gefragt waren die Heiler Wehrleute bei den Unwettereinsätzen im vergangenen Frühjahr sowie beim Starkregen im September.
Die Löschgruppe, die von Axel Kallenbach und seinem Stellvertreter Frank Doritke geleitet wird, hat neben den 21 aktiven Kameraden auch noch sechs Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. Die Aktiven führten neben den echten Einsätzen 39 Übungen durch und probten bei vier Zugübungen sowie gemeinsamen Übungen mit Rünthe und Weddinghofen die Zusammenarbeit mit anderen Löschgruppen.
Alexander Knepper, Johannes Knepper, Axel Kallenbach und Frank Doritke besuchten im vergangenen Jahr erfolgreich Lehrgänge und Seminare auf Stadt-, Kreis- und Landesebene. Kallenbach besuchte den F/B V (a) an der Feuerwehrschule in Münster, Johannes und Alexander Knepper Kettensägenlehrgänge und Frank Doritke eine Multiplikatorschulung zum Digitalfunk im Kreis Unna. Am Leistungsnachweis in Unna-Mühlhausen nahm eine Gruppe zusammen mit der Löschgruppe Oberaden teil.
Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung am Samstagabend wurde Karl Otto Sprötge zum Hauptbrandmeister befördert, die Ehrung von Heinrich Stockhecke für 60-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr musste verschoben werden.
Wie im vergangenen Jahr wird es auch 2015 eine Neuauflage des Bürgerfrühschoppens am Gerätehaus in Heil geben: Die Löschgruppe Heil lädt für den 4. Juni ab 11 Uhr ein. – stt
Löschgruppe Rünthe war 2014 stolze 7100 Stunden im Einsatz
In der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Rünthe wurden zahlreichen Beförderungen ausgesprochen.
Die Löschgruppe Rünthe ist schon eine starke Truppe. Insgesamt leisteten die 35 aktiven Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 7100 für die die 75 Einsätze, Übungen, Lehrgängen und Sonderveranstaltungen.
Dies sei eine hohe Zahl, betont Löschgruppenführer Dirk Kemke. Beachtlich sei auch, dass zu den 75 Einsätzen durchschnittlich 15 Feuerwehrleute mitgefahren sein. „Diese hohe Einsatzbereitschaft resultiert daraus, dass einige Rünther Firmen die Feuerwehrleute, die bei ihnen beschäftigt sind, unterstützen.“ Hinzu kämen die acht Feuerwehrleute, die bis zum Eintritt in den Vorruhestand bei Bergbau gearbeitet hätten.
Niedersächsische Hochwassemedaille
In der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Rünthe gab es in der Mensa der Hellweg-Hauptschule noch etwas aus 2013 zu erledigen. Sechs Mitglieder waren zusammen mit anderen Feuerwehrleuten aus Bergkamen, bzw. dem Kreis Unna beim Elbehochwasser im Landkreis Lüchow-Dannenberg im Einsatz gewesen. Eine wesentliche Aufgabe war es, Sandsäcke zu befüllen und mit ihnen Deiche zu stärken oder Hilfsdeiche zu errichten. Bürgermeister Roland Schäfer zeichnete sich im Auftrag des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil mit der Hochwassermedaille aus.
Der Kampf gegen die Auswirkungen von Unwettern führte 2014 zu anspruchsvollen Einsätzen. Im Juni waren Rünther Feuerwehrleute bei den Aufräumarbeiten nach dem Sturmtief Ela beteiligt gewesen. Wenig später folgte der Hilferuf aus Hamm. Große Teile des Stadtgebiets waren nach Starkregen unter Wasser gesetzt worden. Am 19. September 2014 hatte es Rünthe selbst erwischt. Ein Haupteinsatzgebiet war die Dille. Dort standen die Keller zahlreicher Häuser unter Wasser.
Wildschwein aus dem Kanal gerettet
Mit Wasser hatte auch ein Einsatz zu tun gehabt, der etwas aus dem Rahmen fiel. Ein Wildschwein war in den Dattel-Hamm-Kanal geplumpst. Ein erster Rettungsversuch mit einem Bagger schlug fehl, weil der Keiler sich nicht so einfach retten lassen wollte und von der Baggerschaufel wieder in den Kanal sprang. Mit ihrem Boot konnten die Rünther Feuerwehrleute das Tier in einen Uferbereich ohne Spundwände andrängen. Bevor es dann ins Beverseegebiet lief, rannte es fast einen Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtamts um.
Ein besonderes Augenmerk legte die Löschgruppe wieder auf die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen. Hier wurden zum Beispiel der sichere Umgang mit Zündmitteln und das Absetzen von Notrufen vermittelt. Außerdem wurden die sogenannten Hausfeuerwehren in Geschäftshäusern im Umgang mit Feuerlöschern geschult. Schließlich gab es mit der Feuerwehr Werne-Mitte im Mai 2014 ein Zeltlager am Alfsee.
Im Herbst Einzug ins neue Feuerwehrgebäude
Jetzt freut man sich bereits auf den Umzug ins neue Feuerwehrgebäude. Kemke rechnet damit, dass der Innenausbau Mitte Juni abgeschlossen sein wird. Danach geht es an die Außenanlagen. Der Termin für den Umzug wird im September oder Oktober sein.
Schließlich gab es einige Beförderungen in der Jahresdienstbesprechung:
zum Feuerwehrmannanwärter Tobias Fenski und Björn Koch
zur Feuerwehrfrau Melina Saller
zum Feuerwehrmann Volker Czarrnetzki, Marc-Norman Horejsi und Lukas Kempf
zum Oberfeuerwehrmann Mike Lowak
zum Oberbrandmeister Carsten Börste
zum Brandinspektor Kai Schulze
In der künftigen BergGalerie tut sich etwas
In der künftigen BergGalerie tut sich etwas. Das eigentlich schon seit einigen Monaten. Hinter den verschlossenen Eingängen zum ehemaligen Wal Mart-Areal laufen bereits für die Kunden der verbliebenen Geschäfte mehr oder weniger nicht erkennbar Abbrucharbeiten. Doch jetzt schein es in Kürze richtig loszugehen.
A&M Fashion schließt, zieht nach Kamen und will 2016 zur Neueröffnung der BergGalerie nach Bergkamen wiederkommen.
Denn zwei weitere Geschäfte, die den alten Turmarkaden bisher die Treue gehalten haben, ziehen jetzt aus. Die Bäckerei Heuel hat am vergangenen Freitag die letzten Brötchen, Brote und Kuchen verkauft. Am Samstag macht das Modegeschäft „A&M“ Schluss und zieht in ein Ladenlokal in der Kamener Innenstadt.
Sowohl Heuel als auch „A&M“ verabschieden sich von ihren Kunden, dass sie mit der Neu-Eröffnung der „BergGalerie“ wiederkommen wollen.
Über einen Umzug denken auch die Gemeinschaftsstadtwerke nach. Ihr Kundencenter befindet sich zwar in einem Teil des Einkaufszentrums, der erst im zweiten Abschnitt von den Umbaumaßnahmen betroffen ist, trotzdem hat sich das Unternehmen im Kaufland-Komplex nach einer Alternative umgesehen. Im zweiten Obergeschoss haben inzwischen das Kulturreferat und die Künstlergruppe „Kunstwerkstatt sohle 1“ ihre Ausstellungsstücke ausgeräumt. Dafür klebt an einem Schaufenster der Hinweis, dass hier möglicherweisen die GSW einziehen werden.
Sicher ist das noch nicht. „Wie prüfen die technischen Voraussetzungen“, erklärt der GSW-Sprecher Timm Jonas.
Zum ersten Bauabschnitt gehört der ältere Bereich der Turmarkaden, der früher von Wal Mart und Baby Walz genutzt wurde und natürlich das darüber liegende Parkdeck. Das wird unter anderem andere Zu- und Auffahrten erhalten. Zum zweiten Bauabschnitt, der erst 2016 angegangenen werden sollen, zählt dann der Bereich, in dem sich jetzt noch Deichmann und C&A befinden. Sie werden nach Stand der Dinge bleiben und erst nach der Fertigstellung des 1. Bauabschnitts umziehen.
Bergkamen ehrte seine erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler
Klein aber fein war der Rahmen im Bergkamener Treffpunkt bei der Sportlerehrung. Die Stadt, vertreten durch Bürgermeister Roland Schäfer, Christine Busch, Andreas Kray und Heiko Rahn, ehrte die herausragenden Sportler/innen des vergangenen Jahres. Insgesamt standen 14 Einzelsportler und sieben Mannschaften auf der Ehrungsliste. Bergkamen beherbergt Deutsche-, Europameister und gar Weltmeister. “Ihre Erfolge kommen auch der Stadt zugute”, betonte das Bürgermeister Schäfer in seiner Begrüßungsrede.
Sportlerehrung im Treffpunkt
Die Palette der Sportarten umfasste neben den etablierten Sportarten Leichtathletik, Tennis und Radsport auch sogenannte Randsportarten, wie beispielsweise den Hundeschlittensport. Klaus Neumann errang in der Klasse “Pulka Distanz” den Weltmeistertitel – er musste mit Hund eine Gesamtstrecke von 90 Kilometer, aufgeteilt auf mehrere Tage, absolvieren. Fast schon Dauergast ist das Ehepaar Ulla und Erich Caspari im Bowling. Als Deutscher Meister wurde Sportschütze Franz Falke Ehre zuteil. Leichtathlet Horst Krieg, mittlerweile 86 Jahre alt, ist läuferisch immer noch fit und hält die Plätze eins in den Deutschen Bestenlisten auf mehreren Laufstrecken. Überhaupt waren die Leichtathleten des SuS Oberaden stark vertreten. Radsportler Lucas Liß erhielt als frisch gebackener Weltmeister viel Beachtung – seine Ehrung resultierte jedoch aus der U23-Europameisterschaft im Omnium. “Mein großes Ziel sind jetzt die Olympischen Spiele 2016 in Rio”, tat er kund. Julia Ritter, aufstrebendes Kugel- und Diskustalent in Deutschland, erkundigte sich schon einmal bei Lucas Liß über Cali/Kolumbien. Dort will Julia im Juli den Weltmeistertitel U18 im Kugelstoßen gewinnen. Lucas war vor zwei Jahren in Cali beim Weltcup.
Die geehrten Mannschaften
Bei den Mannschaften war erstaunlicherweise im Jahre 2014 kein Fußball- oder Handballteam vertreten. Dafür Bogenschützen, Schießsportler und die Geschwister Jennifer und Kathrin Wordel, beheimatet beim Reitverein Bergkamen-Overberge, die DM-Rang elf im Doppelvoltigieren zu verzeichnen hatten. Beachtlich auch die Meisterschaft des EC Bergkamen 1b in der 2. Eishockey-Bundesliga Nord.
Die geehrten Sportler/innen erhielten neben einer Urkunde, ein Buchgeschenk sowie Sportartikel- und Geschenkgutscheine. Zusammen mit Bürgermeister Roland Schäfer, der auch die Einzelsportler und Mannschaften vorstellte, nahmen Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Sportausschusses und Dieter Vogt, Vorsitzender der Stadtsportgemeinschaft, die Ehrungen vor. Politische Gäste waren Bernd Schäfer (SPD), Thomas Eder (CDU) und Violetta Kroll-Baues (Bündis 90/Grüne).
Geehrt wurden:
Einzelsportler
Georg Wasielewski (Bogensport-Club Bergkamen/Bogenschießen) – u.a. 3. Platz bei der Landesmeisterschaft Ulla und Erich Caspari (Bowlingverein Düsseldorf)/Bowling – u.a. 1. Platz Landesmeisterschaften im Trio- und Einzelwettbwerb Sigrid Döbbe (SuS Oberaden/Leichtathletik) – u.a. 1. Platz bei den Westdeutschen Senioren-Meisterschaften 800m Horst Krieg (SuS Oberaden/Leichtathletik) – in den Deutschen Bestenlisten 1. Platz von 1000m bis Marathon Tobias Ostwinkel (SuS Oberaden/Leichtathletik) – u.a. 1. Platz Dreisprungbei den WEstfälischen Senioren-Meisterschaften Werner Silz (SuS Oberaden/Leichtathletik) – u.a. 2. Platz bei den Deutschen Senioren-Winterwurfmeisterschaften im Speerwurf Joachim Seiffert (SuS Oberaden/Leichtathletik) – u.a. 4. Platz bei den Senioren-Hallenweltmeisterschaften im Speerwurf Julia Ritter (SuS Oberaden/Leichtathletik) – u.a. u.a. 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Kugelstoßen Lucas Liß (RSV Unna/Radsport) – u.a. U23-Europameister im Omnium Klaus Holtmann (TLV Rünthe/Canicross – Pulka-Distanz) – u.a. Weltmeister in der Klasse “Pulka Distanz” über 90km Franz Falke (Schießgruppe Overberge/Sportschießen) – u.a. 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft Kleinkaliber 50m mit Zielfernrohr Hermann Leue (SuS Oberaden/TV Espelkamp/Tennis) – u.a.Deutscher Vizemeister mit dem TV Espelkamp
Mannschaften
Bogensport-Club Bergkamen – Verbandsligamannschaft/ Recurve-Bogen – Meister aller Verbandsliga-Mannschaften des Westf. Schützenbundes EC Bergkamen – 1b Mannschaft/Eishockey Frauen – Meister 2. Bundesliga Nord Reitverein Bergkamen-Overberge/Voltigierabteilung – u.a. 11. Platz im Doppelvoltigieren bei den Deutschen Meisterschaften Schießgruppe Overberge -Kleinkaliber 50m Auflage – Bezirksmeister TTC Rünthe – 1. Herren/Tischtennis – Meister in der Landesliga/Aufstieg in die Verbandsliga TuS Weddinghofen – 1. Damen/Volleyball – Meister in der Kreisliga/Aufstieg in die Bezirklsklasse SuS Oberaden – 1. Herrenmannschaft Volleyball – Meister in der Bezirksliga/Aufstieg in die Landesliga
Kamener Gymnasium evakuiert: Schülerin beobachtet zwei vermummte Personen
Das Kamener Gymnasium wurde am heutigen Freitag, 27. Februar, geräumt, nachdem eine Schülerin am frühen Nachmittag zwei verdächtige Personen auf der Außentoilette der Schule beobachtet hatte.
Die beiden Personen sollen ca. 165 cm groß, komplett schwarz gekleidet und mit orangen bzw. roten Tüchern vermummt gewesen sein. Die Schülerin meldete ihre Beobachtungen der Schulleitung, die anschließend die Polizei verständigte.
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich die vermummten Personen noch in der Schule befanden, wurde in Absprache mit der Schulleitung der Unterricht in den noch verbleibenden Klassen beendet und das Schulgebäude durchsucht. Verdächtige Personen entdeckte die Polizei aber weder dort noch auf dem Gelände.
Stadt will’s wissen: Wie sieht die Zukunft des Nordbergs aus?
Die Diskussion über die Zukunft des Nordbergs steht wieder einmal auf der Tagesordnung. Zunächst sind in den nächsten Tagen die Hauseigentümer und Gewerbetreibenden am Zug. Sie erhalten jetzt von der Stadt einen Fragebogen. Danach wird es in jedem Fall eine Bürgerversammlung geben, in der jeder seine Wünsche und Vorstellungen einbringen kann.
Wie kann der Nordberg belebt werden und welche Aufgaben soll die Fußgängerzone künftig wahrnehmen? Anworten darauf sollen jetzt gefunden werden.
„Die Entwicklung des Nordbergs und insbesondere der Präsidentenstraße liegt der Stadt Bergkamen sehr am Herzen“, betont der 1. Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters. Auch vor dem Hintergrund der umfangreichen Maßnahmen und teilweise hohen Investitionen in den öffentlichen Bereichen, die in der Vergangenheit durch die Stadt durchgeführt wurden (z.B. Umlegung der Parkstraße zur anschl. Ermöglichung des NordbergCenters, Umgestaltung des Marktplatzes, blaues Band, etc.) wird die Entwicklung im Gebäudebestand bzw. deren Nutzungen in diesem Bereich beobachtet. Neben baulichen Veränderungen ändern sich auch die Vorstellungen und Ansprüche der Ladeninhaber, Gewerbetreibenden und Eigentümer.
Aus diesem Grund wird in den kommenden Tagen eine Umfrage bei den betroffenen Gebäudeeigentümern und Geschäftsinhabern zur Zukunft der Präsidentenstraße durchgeführt. Mit einem Fragebogens werden diese nach ihren Vorstellungen und Plänen für die Zukunft ihrer Immobilien bzw. Geschäfte gefragt. Darüber hinaus werden Angaben über die Erwartungen und Einschätzungen der Gesamtlage des Nordbergs erbeten.
„Ergänzend dazu wird die Stadt Bergkamen zu einem späteren Zeitpunkt eine Bürgerversammlung für alle interessierten Bürger zu diesem Thema durchführen“, so Peters weiter.
Die Ergebnisse der Umfrage und der Bürgerversammlung werden für die Diskussion und Erarbeitung von Entwicklungsperspektiven für die Präsidentenstraße sowie die Entscheidungsfindung in den politischen Gremien genutzt. Peters: „Daher hofft das Baudezernat auf eine rege Beteiligung.“
Wer sich den Fragebogen ansehen möchte. kann das hier tun: Fragebogen
Bayer-Stiftung unterstützt Bergkamener Lesepaten mit 4200 Euro
Kinder lesen immer weniger. Scheinbar übermächtig ist die Konkurrenz durch Internet, Computerspiele und Fernsehen. Doch wer fließend liest, lernt auch schneller und hat es damit später im Leben einfacher – so das Ergebnis vieler Studien. Deshalb setzt sich der Förderkreis der Stadtbibliothek Bergkamen dafür ein, Lesen wieder beliebter zu machen. Inge Schölzel hat dort deshalb einen Kreis von Lesepaten aufgebaut, der die Kinder so früh wie möglich an das Medium Buch heranführt. Dieses vorbildliche ehrenamtliche Engagement unterstützt die Bayer Cares Foundation mit einer Fördersumme in Höhe von 4.200 Euro.
Bei der Spendenübergabe (v. l.): Bürgermeister Roland Schäfer, Michaela Strunk, Inge Schölzel, Jutta Koch, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek, und René Korth von der Bayer-Stiftung.
„In den Schulen bereitet den Kindern das Lesen immer größere Schwierigkeiten. Gegen diesen Trend arbeiten die Lesepaten gezielt an. Sie ermöglichen allen Mädchen und Jungen – auch jenen aus bildungsfernen Schichten und aus Migrantenfamilien – einen einfachen Zugang zum Medium Buch“, sagt Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftungen. Die Bayer Cares Foundation unterstütze dieses ehrenamtliche Projekt besonders gerne, weil Lesen eine Schlüsselkompetenz für das gesamte Leben ist, so Schmitt-Lord.
„Mit diesem Geld können wir die Medienbestände der Stadtbibliothek gezielt ausbauen sowie gemütliche Sitzgelegenheiten anschaffen“, dankt Michaela Strunk, Vorsitzende des Förderkreises, der Bayer-Stiftung für die willkommene Unterstützung. Dank der Förderung könne die Arbeit der Lesepaten nun somit noch nachhaltiger ausgerichtet werden. Zum einen durch das Anwerben neuer Ehrenamtler, aber auch durch die bessere Schulung und Betreuung derjenigen, die bereits aktiv sind.
Die Stiftung hat seit ihrer Gründung im Jahr 2007 bereits 449 gemeinnützige Bürgerprojekte im Umfeld der nationalen und internationalen Unternehmensstandorte mit rund 1,7 Millionen Euro ermöglicht. In vielen dieser Initiativen sind Mitarbeiter und Pensionäre des Bayer-Konzerns engagiert. Im Umfeld des Standortes Bergkamen wurden bisher 25 Projekte mit insgesamt 110.500 Euro gefördert.
„Frauen machen Zukunft“ – Feier zum Internationalen Frauentag in Bergkamen
Wer kennt es nicht: Sich in die Sofaecke zurückziehen, die Welt Welt sein lassen, einen Kokon spinnen, um nichts zu hören und zu sehen – „Cocooning“ eben . Nun wird es Zeit, das Sofa zu verlassen, den Kokon zu öffnen, um sich am übernächsten Sonntag, 8. März,, zum Anlass des Internationalen Frauentags die Berliner Künstlerin Sigrid Grajek anzusehen.
Sigrid Grajek
Gleich zwei Figuren bringt die Kabarettistin und Schauspielerin aus Berlin mit nach Bergkamen: „Coco Lorès“, eine in ihren Lieblingsfarben Kassler und Hornhaut gekleidete und mit einer blauen Gitarre bewaffneten Dame unbestimmten Alters, wird niemanden die Sofaecke vermissen lassen.
Die Seniorin gehobenen Amüsements schreckt vor keinem Thema zurück, widmet sich Frauen und Gärten, den Unwägbarkeiten der Welt sowie Katastrophenschutz und Inflation. Und erläutert mit Hirn und Humor die Chancen und Risiken des „Cocooning“ in all seinen Facetten. Beim Einsatz der kleinen blauen Gitarre wird so manche bekannte Melodie erklingen. Von einer starken Beanspruchung aller beim Lachen beteiligten Muskeln muss unbedingt ausgegangen werden.
Im weiteren Teil ihres Programms wird Sigrid Grajek in die historische Figur „Claire Waldoff“ schlüpfen. „Claire Waldoff“ war von 1907 bis 1935 der Star auf den Brettern der großen Kabaretts und Varietés – nicht nur in Berlin. Ihre Lieder wie „Wer schmeisst denn da mit Lehm“ waren Gassenhauer und wurden überall auf der Straße gesungen. Sie hat wie keine andere den Ton getroffen, der die Menschen berührte, weil sie eben „gerade vom Leben singen wollte“ – von den Sorgen und Nöten, von den Freuden und Verwicklungen, die das Leben so mit sich bringt. Noch bevor das Zeitalter der „neuen Frau“ ausgerufen wurde, nahm sie sich alle Freiheiten, die ihr in den Sinn kamen. Dafür wurde sie von allen geliebt. Sie war ein Energiebündel, ein Schalk und löste begeisterte Lachsalven aus. „Claire Waldoff“ und ihre Zeit der goldenen Zwanziger, eine Revue, die zum Brüllen komisch ist, zum Heulen schön, für alle zum Mitsingen..
„Coco Lorès“ und „Claire Waldoff“ alias Sigrid Grajek sind am Sonntag, 8. März, im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentags zu sehen. Ab 10:30 Uhr ist Einlass. Das Programm beginnt um 11 Uhr, wobei die Künstlerin ihr Programm unter dem Motto „Frauen gestern und heute“ in drei Teilen präsentieren wird.
Der Eintritt beträgt 2 Euro.
IceFreaks Bergkamen: Ein Hobby – eine Leidenschaft – eine Familie
In der Diskussion um die Zukunft der GSW-Freizeitstätten konzentriert sich zurzeit alles auf die Frei- und Hallenbäder. Die Eissporthalle in Weddinghofen scheint ausgeklammert zu sein. Sollte es hier zu einer Schließung aus Kostengründen kommen würde das nicht nur die Eissportvereine wie die Bergkamener Bärinnen oder den RSC Bergkamen (Eiskunstlaufen) hart treffen. Auch die „IceFreaks Bergkamen“ würden ihre „Heimat“ verlieren.
GHruppenbild in der Bergkamener Eissporthalle.
Die „IceFreaks“ sind kein eingetragener Verein, trotzdem aber eine Gruppe von 50 jungen Leuten im Alter von 13 bis 18 Jahren mit einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl. „Gebe es die Eishalle nicht mehr, würde uns ein sehr große Teil fehlen“, erklärt Isabell Schlüchter, eine der Aktivistinnen dieser Gruppe.
Die IceFreaks gehören zum Stammpublikum der Eissporthalle. In der Saison treffen sie sich dort praktisch jedes Wochenende. Dabei lernt man sich natürlich kennen. Vor gut einem Jahr begannen sie sich als Gruppe zusammenzuschließen. Inzwischen haben sie auch ein eigenes Sweat-Shirt. Auf dem Rückenteil prangt nicht nur der Gruppenname „IceFreaks Bergkamen“ sondern auch die Vornamen von Mitgliedern und ihr Motto: „Ein Hobby – eine Leidenschaft – eine Familie“.
„Familienanschluss“ haben im Laufe der Zeit auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GSW erhalten. „Die Mitarbeiter der Eishalle, der Eismeister, die DJ und die anderen kennen uns sehr gut. Wir, also die kompletten Mitarbeiter und wir, sind ein eingespieltes Team“, betont Isabell Schlüchter.
Beim nächsten Saison-Höhepunkt ist auch schon Schluss. Nach der „Abtauparty“ am 15. März wird die Eissporthalle in Weddinghofen bis Mitte September geschlossen. „Das wird ein riesiger Spaß“, freut sich der Ice-Freak Isabell. Die Gruppe selbst legt dann allerdings keine Pause ein. Man trifft sich ohnehin auch außerhalb der Eishalle und zum Eislaufen geht es dann führ ein halbes Jahr nach Unna.
28-jährige Annika aus Bergkamen will leben – Typisierungsaktion in der Hellwegschule
Die 28-jährige Annika aus Bergkamen leidet am Non-Hodgkin-Lymphom, einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems. Nur eine Stammzelltransplantation kann ihr Leben retten. Um ihr und anderen Patienten zu helfen, veranstalten Annikas Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige am Sonntag, 8. März, in der Hellwegschule in Rünthe eine Registrierungsaktion. Jeder kann helfen: Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, darf sich als Spender registrieren lassen und jeder kann Geld spenden, um die Typisierungen finanziell zu ermöglichen.
Annika aus Bergkamen.
Ende Juli 2014 entdeckte Annika am Schlüsselbein einen kleinen Knoten. Ihr Hausarzt schickte sie zur Abklärung zu verschiedenen Fachärzten: „Normaler Lymphknoten“ lautete die Diagnose, „machen Sie sich keine Sorgen.“ Nach drei Wochen hatte sich der Knoten auf Golfballgröße ausgedehnt. Erst jetzt wurde die junge Frau stationär aufgenommen und der Knoten operativ entfernt. Man teilte ihr mit, dass damit alles ausgestanden sei und sie sich nur noch etwas schonen sollte. Doch schon nach kurzer Zeit bildete sich ein zweiter Knoten. Verständlicherweise beunruhigt, ließ sich Annika in die Lungenklinik in Hemer verlegen. Dort erhielt sie nach kurzer Zeit die niederschmetternde Diagnose: Lymphknotenkrebs!!!
Zurück in Dortmund wurde zügig mit der Chemo begonnen. Nach bereits drei Zyklen erhielt sie die positive Nachricht, dass keine Lymphknoten mehr erkennbar seien. Weihnachten war Annika wieder zu Hause und fühlte sich richtig gut. Im Januar 2015 fuhr sie zu einer speziellen Kontrolle nach Münster. Doch noch vor der Auswertung aller Untersuchungen hatte sich bereits wieder ein Lymphknoten am Schlüsselbein gebildet. Wieder wurde sie stationär aufgenommen, der Knoten abermals entfernt und mit einer weiteren Chemotherapie gestartet – die Annika diesmal jedoch nur mit schweren Nebenwirkungen überstand. Inzwischen steht fest: nur eine Stammzelltransplantation kann ihr Leben retten. Bislang wurde aber weltweit noch kein passender Spender für Annika gefunden.
Annika ist ein Familienmensch
Annika mit ihren Geschwistern
Annika ist ein ausgesprochener Familienmensch. Sie liebt die regelmäßigen Spieleabende mit ihren Geschwistern Svenja, Nils und Yannick. Auch der Freundeskreis spielt für Annika eine große Rolle. Ihre herzliche, hilfsbereite und soziale Art wird überall geschätzt. In der jetzigen schwierigen Situation geben ihr die Freunde all das durch eine große Hilfewelle zurück.
Als großer und treuer BVB-Fan ist Annika Mitglied des BVB 09 und begleitet ihren Verein durch Höhen und Tiefen. Mit ihren Brüdern geht sie bei Wind und Wetter ins Fußballstadion. Ihr großes Idol ist Stefan Reuter, für ihn hat Annika als kleines Kind geschwärmt, das hat sich bis heute nicht geändert.
Wenn man Annika heute fragt, was sie sich wünscht, antwortet sie: „einen Menschen mit passenden Stammzellen, der bereit ist, mein Leben zu retten.“ Und wenn dieser Wunsch in Erfüllung ginge? „Einmal nach San Francisco fliegen, auf der Golden-Gate Brücke stehen und hinunterspucken. Das wäre großartig!“
Svenja, Annika Schwester, weicht nicht von ihrer Seite: „Als Annikas eineiiger Zwilling ist es für mich sehr schwer, die Situation zu bewältigen. Seit Geburt sind wir unzertrennlich. Auf Annika kann ich immer zählen. Ein Leben ohne sie kann und will ich mir nicht vorstellen. Ohne meine zweite Hälfte bin ich auch nur ein halber Mensch. Deshalb bitte ich im Namen meiner ganzen Familie: lasst euch typisieren. Für jeden von uns dauert die Teilnahme nur fünf Minuten – für meine Schwester aber die Chance auf ein zweites Leben.“
Die Aktion findet statt am:
Sonntag, den 8. März 2015, von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Hellwegschule, Rünther Straße 80, Bergkamen
Mitmachen kann grundsätzlich jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren.Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, damit seine Gewebemerkmale bestimmt (typisiert) werden können.
Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Die Auswertung einer einzelnen Blutprobe im Labor kostet die DKMS 50 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Um die geplante Aktion überhaupt durchführen zu können, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe! Jeder Euro zählt!